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0505351e8f | ||
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e19003b5d9 | ||
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4fdb424b23 | ||
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af1709a2bb |
@@ -0,0 +1,116 @@
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# ARC-06 — Mandantentrennung im Objekt-Storage: Prüfprotokoll
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Datum: 2026-09-01
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Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
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Paket: `mail/internal/storage` (`provision.go`, neu)
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Testinfrastruktur: echte lokale MinIO-Instanz (`http://localhost:9000`, S3-kompatibel), echte lokale Postgres-Instanz (`TEST_TENANT_DSN`)
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## Umsetzung
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`S3Driver` (ARC-01) war strukturell bereits physisch getrennt
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ausgelegt: eine `S3Driver`-Instanz kennt beim Konstruieren GENAU EINEN
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Bucketnamen (`driver.go`) und hat keinen Parameter/Pfad-Präfix, über
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den sie jemals ein anderes Bucket adressieren könnte — kein
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gemeinsamer Bucket mit Pfad-Präfix wie beim klassischen Cross-Tenant-
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Leck-Muster. Was fehlte, war die AUTOMATISIERTE PROVISIONIERUNG dieser
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Trennung (Akzeptanzkriterium 3) und der Nachweis (Pflichtprüfungen).
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Neue Datei `provision.go`:
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- `BucketNameForTenant(tenantSlug)` — die eine Stelle, die den
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deterministischen Bucketnamen berechnet (`nexarch-mail-<slug>`).
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- `NewS3AdminClient` — S3-Client für Bucket-Verwaltungsoperationen
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(`CreateBucket`/`HeadBucket`), getrennt von `S3Driver` (das nur
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Objektoperationen innerhalb eines bereits bekannten Buckets kennt).
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- `ProvisionTenant(ctx, registryPool, s3Admin, tenantSlug, tenantName,
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dbDSN)` — legt in EINEM Aufruf sowohl die Registry-Zeile in derselben
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`tenants`-Tabelle wie Core TEN-01
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(`migrations/0001_tenant_registry.sql` im Repository-Root) als auch
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den physisch getrennten Bucket an. Schlägt die Bucket-Anlage fehl,
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wird die Registry-Zeile automatisch zurückgenommen — kein halb
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provisionierter Mandant.
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**Abgrenzung zu Core TEN-01, dokumentiert:** Core TEN-01 (in
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`cmd/core`/`internal/db` im Repository-Root) ist im aktuellen Stand ein
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Grundgerüst (Registry-Tabelle + Health-Endpunkt), enthält noch keine
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eigene, aufrufbare Tenant-Datenbank-Provisionierungsfunktion, an die
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sich diese Kachel technisch anhängen könnte. `ProvisionTenant` schreibt
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deshalb direkt in dieselbe, bereits durch TEN-01 definierte
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`tenants`-Tabelle (Postgres-DSN, kein Cross-Modul-Go-Import nötig, da
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beide Module ohnehin nur über den DSN kommunizieren) — sobald TEN-01
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eine eigene Provisionierungsfunktion bekommt, ruft sie `ProvisionTenant`
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auf, statt dass Mail eine parallele Implementierung pflegt.
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## Pflichtprüfung 1: Test bestätigt physische Bucket-Trennung zweier Mandanten
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`TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets`: zwei Mandanten
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provisioniert, unterschiedliche Bucketnamen bestätigt. Ein Objekt wird
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in Mandant As Bucket geschrieben; der Zugriff auf denselben Schlüssel
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über Mandant Bs `S3Driver` liefert `ErrNotFound` — nicht weil ein
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Pfadfilter greift, sondern weil es in Mandant Bs (physisch anderem)
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Bucket schlicht kein Objekt dieses Namens gibt. Kontrollzugriff über
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Mandant As eigenen Driver liefert den byteidentischen Inhalt zurück.
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Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO-Instanz, reale S3-API-Aufrufe).
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## Pflichtprüfung 2: Simulierter Zugriffsversuch ohne Tenant-Kontext schlägt fehl, weil kein Bucket referenzierbar ist, nicht weil ein Pfadfilter greift
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`TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable`:
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`HeadBucket` auf den (nie provisionierten) Bucketnamen eines
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erfundenen Pseudo-Mandanten liefert einen echten S3-API-Fehler auf
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BUCKET-Ebene (`NotFound`/`NoSuchBucket`) — bevor überhaupt eine
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Schlüsselsuche innerhalb eines (in diesem Fall nicht existenten)
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Buckets stattfinden könnte. Das ist der strukturelle Beweis: es gibt
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keinen gemeinsamen Fallback-Bucket, in dem ein fehlender Tenant-Kontext
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auf einen falschen/fehlenden Pfad treffen würde — es gibt schlicht kein
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Bucket.
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Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO-Instanz).
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## Pflichtprüfung 3: Provisionierungs-Test legt für einen neuen Mandanten Datenbank UND Bucket in einem Schritt an
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`TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep`: EIN Aufruf
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von `ProvisionTenant` — danach existiert sowohl die Registry-Zeile
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(`SELECT ... FROM tenants WHERE slug = ...` liefert den erwarteten
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`db_dsn`) als auch das Bucket (`HeadBucket` erfolgreich), real gegen
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Postgres und MinIO geprüft. Ergänzend
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`TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure`: bei
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fehlschlagender Bucket-Anlage (ungültiger Bucketname) bleibt KEINE
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verwaiste Registry-Zeile zurück — kein halb provisionierter Mandant.
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Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO- und Postgres-Instanz, inkl.
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Fehlerpfad).
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## Akzeptanzkriterien
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1. **Jeder Mandant hat einen eigenen, physisch getrennten
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Bucket/Pfad-Root**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
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2. **Ein Zugriffsversuch ohne oder mit falschem Tenant-Kontext kann
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technisch kein fremdes Bucket erreichen, nicht nur einen falschen
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Pfad**: durch Pflichtprüfung 1+2 belegt (strukturell durch
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`S3Driver`s Design seit ARC-01, hier erstmals real nachgewiesen).
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3. **Bucket-Provisionierung ist Teil desselben automatisierten
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Schritts wie die Tenant-Datenbank-Anlage, keine manuelle
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Zusatzaktion nötig**: durch Pflichtprüfung 3 belegt — siehe auch
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Abschnitt "Umsetzung" zur Abgrenzung gegenüber Core TEN-01s
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aktuellem Ausbaustand.
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## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
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```
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go build ./... → OK
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go vet ./... → OK
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golangci-lint run ./... → 0 issues
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go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
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```
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Keine Regression in den bestehenden Paketen. Neue Umgebungsvariablen
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`TEST_S3_ENDPOINT`/`TEST_S3_ACCESS_KEY`/`TEST_S3_SECRET_KEY` — ohne sie
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werden die neuen Integrationstests übersprungen (`t.Skip`), gleiche
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Konvention wie `TEST_TENANT_DSN`/`TEST_MANTICORE_URL`.
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## Ergebnis
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ARC-06 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
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Nachweisen gegen eine reale MinIO- und Postgres-Instanz. Freigeschaltet
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zusammen mit SRC-11: QA-04.
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@@ -0,0 +1,99 @@
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# ING-09 — Rate-Limiting auf Protokollebene: Prüfprotokoll
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Datum: 2026-09-01
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Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
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Pakete: `mail/internal/ratelimit` (neu, gemeinsam genutzt), `mail/internal/imap`, `mail/internal/pop3`, `mail/internal/smtp`
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## Umsetzung
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Neues Paket `ratelimit`: Token-Bucket-Rate-Limiting, je (Mandant,
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Quelle)-Schlüssel ein eigener Bucket. `ConfigProvider`/`StaticConfig`
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liefern die Konfiguration (Burst, Nachfüllrate) je Mandant, mit
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Fallback auf eine Default-Konfiguration (Akzeptanzkriterium 1/2:
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begrenzt UND konfigurierbar; Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt
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konfigurierbar). `Limiter.Allow(tenant, source)` liefert bei Ablehnung
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eine konkrete, positive Wartezeit statt nur `false` — Grundlage für
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Akzeptanzkriterium 3: "definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis,
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nicht Verbindungsabbruch ohne Erklärung".
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**IMAP** (`LOGIN`) und **POP3** (`PASS`) begrenzen Anmeldeversuche pro
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(Mandant, Quell-IP) — Akzeptanzkriterium 1. **SMTP** (`MAIL FROM`)
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begrenzt die Annahmerate pro (Mandant, Absenderadresse+Quell-IP) —
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Akzeptanzkriterium 2. Bei Überschreitung antwortet der Server mit einer
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Fehlermeldung, die die Wartezeit in Sekunden nennt (POP3 `-ERR`, IMAP
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`NO`, SMTP `451` — temporärer Fehlercode, "versuch es später erneut"),
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die Verbindung bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar
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(Akzeptanzkriterium 3). `loginLimiter`/`acceptLimiter` sind optional
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(`nil` = kein Rate-Limiting, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-08);
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neue Konstruktoren `NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit` (IMAP/POP3)
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und `NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit` (SMTP).
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Jeder `Server` bekommt eine `tenantID` — konsistent mit dem in ING-10
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etablierten Muster "ein Server-Prozess/Instanz je Mandant" — und ein
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`*ratelimit.Limiter`, der über mehrere Server-Instanzen (Mandanten)
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hinweg geteilt werden kann, aber intern strikt nach `tenantID` trennt.
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## Pflichtprüfung 1: Lasttest bestätigt greifendes Limit bei Überschreitung
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`TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint` in allen
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drei Protokollpaketen: Burst=5, 20 reale, aufeinanderfolgende
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Anmelde-/Annahmeversuche über echte TCP-Verbindungen gegen den
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laufenden Server. Ergebnis in allen drei Protokollen identisch: exakt
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5 Versuche akzeptiert (der konfigurierte Burst), exakt 15 Versuche mit
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der erwarteten Fehlermeldung inkl. Wartezeit-Hinweis abgelehnt — kein
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Verbindungsabbruch, jede Ablehnung kommt als reguläre Protokollantwort.
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Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
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## Pflichtprüfung 2: legitime Nutzung unterhalb der Schwelle bleibt unbeeinträchtigt
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`TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected` in allen drei
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Protokollpaketen: Burst=10, nur 3 Versuche — alle drei erfolgreich,
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keine Ablehnung.
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Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
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## Pflichtprüfung 3: Limit ist je Mandant getrennt konfigurierbar und wirksam
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`TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective` in allen drei
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Protokollpaketen: EIN gemeinsamer `*ratelimit.Limiter`, aber zwei
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Server-Instanzen mit unterschiedlicher `tenantID`
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(`mandant-knapp` → Burst 2, `mandant-grosszuegig` → Burst 8, per
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`StaticConfig.PerTenant`). 10 Versuche je Mandant: `mandant-knapp`
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akzeptiert exakt 2, `mandant-grosszuegig` akzeptiert exakt 8 — beweist
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sowohl die Trennung (unterschiedliche Werte wirken unabhängig) als auch
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die Wirksamkeit (jeweils exakt der konfigurierte Burst, nicht mehr,
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nicht weniger).
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Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
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## Akzeptanzkriterien
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1. **Login-Versuche pro Quelle/Zeitfenster sind begrenzt und
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konfigurierbar**: IMAP/POP3, durch Pflichtprüfung 1+2 belegt.
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2. **SMTP-Annahmerate pro Absender/Quelle ist begrenzt und
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konfigurierbar**: SMTP, durch Pflichtprüfung 1+2 belegt.
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3. **Überschreitung führt zu definierter Ablehnung mit
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Wartezeit-Hinweis, nicht zu Verbindungsabbruch ohne Erklärung**:
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durch Pflichtprüfung 1 belegt (Verbindung bleibt in jedem Testlauf
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offen, jede Ablehnung enthält die Wartezeit in Sekunden).
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## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
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```
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go build ./... → OK
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go vet ./... → OK
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golangci-lint run ./... → 0 issues
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go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/ratelimit
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```
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Keine Regression in den bestehenden ~31 Paketen — insbesondere die
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QA-07-Lasttests bleiben grün: Rate-Limiting ist standardmäßig
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deaktiviert (`loginLimiter`/`acceptLimiter` nil), bis explizit über die
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neuen Konstruktoren aktiviert.
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## Ergebnis
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ING-09 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
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Nachweisen — in allen drei Protokollen (IMAP, POP3, SMTP) einzeln
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geprüft. Freigeschaltet: QA-04.
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@@ -0,0 +1,134 @@
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# QA-04 — Sicherheits- & Berechtigungsprüfung: Prüfprotokoll
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Datum: 2026-09-01
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Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
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Geprüfte Pakete: `mail/internal/smtp`, `mail/internal/mailer`, `mail/internal/storage`, `mail/internal/folderstate`, `mail/internal/mailboxconfig`, `mail/internal/ratelimit`
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## Umsetzung — echter Sicherheitsbefund und Korrektur
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Der gezielte Testangriff auf den SMTP-Pfad (Pflichtprüfung 1) deckte
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einen REALEN Härtungsfehler auf, der VOR dieser Kachel unbemerkt
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geblieben war: ING-07 (Idle-Timeout-Schutz) hatte `protoguard` nur in
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`mail/internal/imap` und `mail/internal/pop3` verdrahtet — `mail/
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internal/smtp` bekam versehentlich NIE einen Idle-Timeout. Eine
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Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und
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nie beendet, konnte die Session unbegrenzt blockieren (bestätigt durch
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`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash`, VOR der
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Korrektur real reproduziert: Server antwortete nach 8s Wartezeit weder
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mit Fehler noch Verbindungsende).
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**Korrektur** (`session.go`/`server.go`, `mail/internal/smtp`): `guard
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*protoguard.Guard` als neues Feld, Idle-Timeout wird jetzt in
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`readLine()` selbst gesetzt — EIN Ort für alle Aufrufer (Haupt-Serve-
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Schleife, `handleData`, `drainUntilDot`), damit auch das Lesen des
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DATA-Bodys geschützt ist. Neuer Konstruktor
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`NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig` für
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abweichende Timeout-Werte (Tests). Bestehende Konstruktoren bekommen
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automatisch `protoguard.DefaultConfig()` (5 Minuten) statt wie zuvor
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gar keinen Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für
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funktionierende Clients.
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## Pflichtprüfung 1: Gezielter Testangriff auf Header-Injection schlägt fehl
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`TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected`
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(`smtp/qa04_security_test.go`): NUL-Byte und Steuerzeichen in
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RCPT TO/MAIL FROM werden mit `553`/`501` zurückgewiesen, Session bleibt
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||||
danach funktionsfähig, keine Nachricht erreicht den Sink. Ergänzt um
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||||
`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash` (Ressourcen-
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||||
erschöpfungsangriff, siehe Abschnitt "Umsetzung" — deckte den realen
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||||
Härtungsfehler auf und bestätigt nach der Korrektur zuverlässige
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Reaktion binnen des konfigurierten Timeouts). Bereits bestehende,
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unverändert gültige Nachweise aus ING-03/ING-06 werden mitgezählt:
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||||
CRLF-Injection in Betreff/Anzeigename (`mailer.TestHeaderWriter_
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RejectsControlCharsAndCRLFInSubjectAndDisplayName`), Dot-Stuffing
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||||
korrekt gegen DATA-Command-Smuggling (`smtp.TestData_
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MessageSizeCheckedBeforeAcceptance` u. a.), TLS-Downgrade-Angriffe
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||||
(`smtp.TestServer_RejectsLegacyTLSVersionAndWeakCiphers`, ING-06).
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||||
Ergebnis: **BESTANDEN** — inklusive eines real gefundenen und
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behobenen Härtungsfehlers.
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## Pflichtprüfung 2: Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade auf Mandantentrennung
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Drei unabhängige Speicherpfade stichprobenartig geprüft:
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1. **Objekt-Storage** (`mail/internal/storage`, ARC-06): physische
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Bucket-Trennung, bereits real gegen MinIO nachgewiesen
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(`TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets`,
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||||
`TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable`
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||||
— siehe `ARC-06-PRUEFPROTOKOLL.md`).
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||||
2. **Folder-State** (`mail/internal/folderstate`, ING-10):
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||||
`NextUID`/`Rebuild` für Mandant A verändern Mandant Bs Zustand
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||||
nachweislich nicht (`TestTenantScoping_
|
||||
NeverReturnsOrMutatesOtherTenantsFolderState`).
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||||
3. **Postfachkonfiguration** (`mail/internal/mailboxconfig`) — NEU für
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||||
diese Kachel, bislang nicht auditiert, besonders sensibel
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||||
(verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten): `TestTenantScoping_
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||||
ForeignKnownIDNeverAccessible` — Mandant B versucht mit einer ECHTEN,
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||||
bekannten ID aus Mandant As Zeile (realistischster Angriffsfall bei
|
||||
fortlaufenden IDs in einer gemeinsamen Tabelle) auf
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||||
`List`/`GetDecryptedPassword`/`Update`/`Delete` zuzugreifen — jeder
|
||||
Versuch liefert `ErrNotFound`, Mandant As Daten bleiben unverändert.
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||||
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||||
Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei gezogenen Stichproben.
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||||
|
||||
## Pflichtprüfung 3: Test: API-Zugriff mit widerrufenem/fremdem Token wird verweigert
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||||
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||||
**Teilweise nicht durchführbar, dokumentiert:** Das Mail-Modul besitzt
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||||
aktuell KEINE eigene HTTP-API mit Token-/Session-Authentifizierung —
|
||||
jede vorhandene Schnittstelle (`web/mail-search`, SRC-04) verweist
|
||||
explizit auf eine noch ausstehende "zentrale Session-/IAM-Anbindung
|
||||
(Core-Board-Scope, nicht Bestandteil dieser Kachel)", konsistent mit
|
||||
QA-04s eigener Ausgangslage: "Berührt Login-Tenant-Filter und
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||||
Privilege-Escalation – dafür ist bereits Core-Board IAM zuständig, hier
|
||||
nur Mail-spezifische Aspekte prüfen." Es gibt daher keinen Prüfgegenstand
|
||||
für "widerrufenes/fremdes API-Token" innerhalb des Mail-Boards — dieser
|
||||
Teil bleibt **offen**, bis Core-Board IAM eine Token-Schnittstelle
|
||||
liefert, gegen die geprüft werden kann.
|
||||
|
||||
Der **Rate-Limiting-Teil** von Akzeptanzkriterium 3 ist dagegen real
|
||||
vorhanden und geprüft (ING-09): `TestRateLimit_
|
||||
LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint`,
|
||||
`TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected`,
|
||||
`TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective` — je einmal in IMAP,
|
||||
POP3, SMTP, alle mit echten Nachweisen bestanden (siehe
|
||||
`ING-09-PRUEFPROTOKOLL.md`), hier erneut mitgeprüft und bestätigt grün.
|
||||
|
||||
Ergebnis: **Rate-Limiting-Teil BESTANDEN, API-Token-Teil OFFEN**
|
||||
(kein Prüfgegenstand im Mail-Board vorhanden).
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
|
||||
|
||||
1. **Prüfung bestätigt wirksame Härtung des SMTP-Pfads gegen bekannte
|
||||
Angriffsmuster**: durch Pflichtprüfung 1 belegt — inklusive eines
|
||||
real gefundenen und in dieser Kachel behobenen Härtungsfehlers
|
||||
(fehlender Idle-Timeout).
|
||||
2. **Prüfung bestätigt lückenlose Mandantentrennung im Speicherpfad**:
|
||||
durch Pflichtprüfung 2 belegt (drei Speicherpfade, keine Lücke
|
||||
gefunden).
|
||||
3. **Prüfung bestätigt korrekt greifendes API-Token-/Rate-Limiting**:
|
||||
Rate-Limiting-Teil durch Pflichtprüfung 3 belegt; API-Token-Teil
|
||||
bleibt offen (kein Prüfgegenstand, siehe oben).
|
||||
|
||||
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
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||||
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||||
```
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go build ./... → OK
|
||||
go vet ./... → OK
|
||||
golangci-lint run ./... → 0 issues
|
||||
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
|
||||
```
|
||||
|
||||
Keine Regression — insbesondere QA-07-Lasttest für SMTP bleibt nach der
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||||
Idle-Timeout-Korrektur unverändert grün (6057,8 Sessions/s, p95 48,2ms).
|
||||
|
||||
## Ergebnis
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||||
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||||
QA-04 erfüllt Akzeptanzkriterium 1 und 2 vollständig mit echten,
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||||
ausgeführten Nachweisen — inklusive eines real gefundenen und behobenen
|
||||
Sicherheitsfehlers (fehlender SMTP-Idle-Timeout). Akzeptanzkriterium 3
|
||||
ist zur Hälfte (Rate-Limiting) erfüllt; die API-Token-Hälfte bleibt
|
||||
offen, da im Mail-Board kein Prüfgegenstand existiert (bewusst an
|
||||
Core-Board IAM delegiert, siehe QA-04s eigene Ausgangslage). Board wird
|
||||
auf Basis der erfüllbaren Teile fortgeführt, das offene Element ist
|
||||
hier und im Entscheidungsverlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-09.
|
||||
@@ -0,0 +1,105 @@
|
||||
# SRC-11 — Feld-Whitelist-Query-Builder für Suchindex-Zugriff: Prüfprotokoll
|
||||
|
||||
Datum: 2026-09-01
|
||||
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
|
||||
Paket: `mail/internal/search` (`fields.go`, `facets.go`)
|
||||
|
||||
## Umsetzung
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||||
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||||
Grundlage war bereits vorhanden (SRC-01/SRC-05): statische `FieldXxx`-
|
||||
Konstanten in `fields.go`, Suchanfragen ausschließlich über Manticores
|
||||
strukturierte HTTP-JSON-API (kein SQL-String-Zusammenbau). Was fehlte,
|
||||
war Akzeptanzkriterium 2: die Facetten-Whitelist war eine `[]string`
|
||||
(`FacetFields`), gegen die `isFacetField` per Schleife prüfte — eine
|
||||
klassische "Whitelist-Funktion", genau das Muster, das
|
||||
`known-issues-archivmail.md` #12 und `known-issues-archivdms.md` #10
|
||||
als unzureichend benennen (ein vergessener/fehlerhafter Eintrag in der
|
||||
Liste lässt unbemerkt alles durch).
|
||||
|
||||
**Neu:** `FacetField` ist ein eigener, geschlossener Typ (`fields.go`).
|
||||
`FacetField.IsValid()` entscheidet über ein erschöpfendes `switch/case`
|
||||
auf den vier Konstanten (`FacetFieldSender`, `FacetFieldMailbox`,
|
||||
`FacetFieldAttachmentType`, `FacetFieldTag`) — keine Liste mehr, die
|
||||
durchsucht wird und die man vergessen könnte zu pflegen.
|
||||
`ParseFacetField` ist die einzige vorgesehene Stelle, um aus einer
|
||||
externen Zeichenkette (z. B. künftig ein HTTP-Query-Parameter) ein
|
||||
`FacetField` zu machen. `FacetFilter.Field` ist jetzt `FacetField` statt
|
||||
`string`. `buildFilteredMust` (einzige Stelle, die Filter-Feldnamen in
|
||||
eine Suchanfrage einbaut) prüft `f.Field.IsValid()` statt
|
||||
Listenmitgliedschaft.
|
||||
|
||||
`isFacetField` (die alte Listenfunktion) ist entfernt — es gibt keine
|
||||
Liste mehr, die die Zulässigkeitsentscheidung trifft, nur noch das
|
||||
`switch/case` in `IsValid()`.
|
||||
|
||||
## Pflichtprüfung 1: Versuch, ein nicht in der Whitelist enthaltenes Feld anzufragen, wird abgewiesen statt stillschweigend ignoriert
|
||||
|
||||
`TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField`
|
||||
(`search/src11_test.go`): zwei Fälle — ein reales Suchfeld, das aber
|
||||
KEIN Facettenfeld ist (`tenant_slug`), und ein frei erfundenes Feld
|
||||
(inkl. eines absichtlich SQL-injection-artigen Strings, um zu zeigen,
|
||||
dass er nicht einmal in die Fehlermeldung unverarbeitet "verschwindet",
|
||||
sondern sauber als Fehler zurückkommt) — beide werden mit Fehler
|
||||
abgelehnt, kein stillschweigendes Ignorieren.
|
||||
`TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields` stellt sicher, dass
|
||||
die Prüfung nicht zu streng ist (alle vier realen Facettenfelder
|
||||
funktionieren).
|
||||
|
||||
Ergebnis: **BESTANDEN**.
|
||||
|
||||
## Pflichtprüfung 2: Code-Review bestätigt: kein dynamischer Spalten-/Tabellenname wird per String-Zusammenbau erzeugt
|
||||
|
||||
`TestNoDynamicFieldNameConstruction` (`search/src11_test.go`):
|
||||
automatisiertes Code-Review — `facets.go` und `fields.go` enthalten in
|
||||
keiner Codezeile (Kommentarzeilen ausgenommen, dort nur erklärender
|
||||
Text über den zu vermeidenden Fehler) ein `fmt.Sprintf`. Ergänzt um
|
||||
`TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion`
|
||||
(Akzeptanzkriterium 2 wörtlich: die Whitelist ist NICHT die einzige
|
||||
Absicherung — selbst ein `FacetField`-Wert, der nicht über
|
||||
`ParseFacetField` entstanden ist, sondern durch direkte
|
||||
Typkonvertierung, wird von `IsValid()` zuverlässig abgelehnt) und
|
||||
`TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings`.
|
||||
|
||||
Ergebnis: **BESTANDEN**.
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
|
||||
|
||||
1. **Spalten-/Feldnamen für dynamische Query-Teile stammen
|
||||
ausschließlich aus statischen Konstanten bzw. einem geschlossenen
|
||||
Enum/Switch-Typ**: `FacetField` + die vier `FacetFieldXxx`-Konstanten,
|
||||
durch Pflichtprüfung 2 belegt.
|
||||
2. **Whitelist ist nicht die einzige Absicherung**: `IsValid()` ist ein
|
||||
erschöpfendes `switch/case`, keine Listen-Iteration mehr — durch
|
||||
Pflichtprüfung 1+2 belegt.
|
||||
3. **Entscheidung dokumentiert: Mail-eigene Implementierung, keine
|
||||
geteilte Utility mit dem DMS-Board**: siehe unten.
|
||||
|
||||
### Zu Akzeptanzkriterium 3
|
||||
|
||||
Diese Kachel implementiert den Query-Builder ausschließlich innerhalb
|
||||
von `mail/internal/search` — keine neue geteilte Utility mit dem
|
||||
DMS-Board angelegt. Konsistent mit der bereits im Ticket-Prompt
|
||||
genannten, vorab getroffenen Entscheidung
|
||||
(`nexarch-state.json` → `bewusst_nicht_zentralisiert`), Suche/OCR
|
||||
zwischen Mail und DMS nicht zu zentralisieren.
|
||||
|
||||
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
|
||||
|
||||
```
|
||||
go build ./... → OK
|
||||
go vet ./... → OK
|
||||
golangci-lint run ./... → 0 issues
|
||||
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL gesetzt) → alle Pakete ok
|
||||
```
|
||||
|
||||
Keine Regression — insbesondere `mail/internal/savedsearch` (Konsument
|
||||
von `search.FacetFilter`) unverändert grün: die Typänderung von
|
||||
`Field string` zu `Field FacetField` ist für bestehende Aufrufer, die
|
||||
den untypisierten String-Konstanten `FieldSender` usw. übergeben,
|
||||
verhalten sich unverändert (Go erlaubt die implizite Umwandlung
|
||||
untypisierter Konstanten).
|
||||
|
||||
## Ergebnis
|
||||
|
||||
SRC-11 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
|
||||
Nachweisen. Freigeschaltet: QA-04 (zusammen mit ARC-06).
|
||||
@@ -37,6 +37,13 @@ func (s *Session) handleLogin(ctx context.Context, cmd command) bool {
|
||||
// akzeptiert, sobald der Server TLS überhaupt anbietet.
|
||||
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", "LOGIN disabled without TLS, use STARTTLS")
|
||||
}
|
||||
if s.loginLimiter != nil {
|
||||
if ok, retryAfter := s.loginLimiter.Allow(s.tenantID, s.sourceAddr()); !ok {
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte Ablehnung MIT
|
||||
// Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung.
|
||||
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", fmt.Sprintf("rate limit exceeded, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds()))
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if s.auth == nil {
|
||||
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", "LOGIN not available")
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,129 @@
|
||||
package imap
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func startRateLimitedServer(t *testing.T, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
auth := fakeAuthenticator{users: map[string]string{"alice": "geheim123"}}
|
||||
store := fakeMailboxStore{mailboxes: map[string][]Message{
|
||||
"INBOX": {{SequenceNumber: 1, UID: 1, Flags: []string{}}},
|
||||
}}
|
||||
srv := NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth, store, protoguard.DefaultConfig(), nil, nil, tenant, limiter)
|
||||
|
||||
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("listener: %v", err)
|
||||
}
|
||||
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
|
||||
done := make(chan struct{})
|
||||
go func() {
|
||||
_ = srv.Serve(ctx, listener)
|
||||
close(done)
|
||||
}()
|
||||
return listener.Addr().String(), func() {
|
||||
cancel()
|
||||
<-done
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// attemptLogin führt LOGIN über eine NEUE Verbindung aus und liefert
|
||||
// die Abschlusszeile.
|
||||
func attemptLogin(t *testing.T, addr string) string {
|
||||
t.Helper()
|
||||
c := dial(t, addr)
|
||||
defer c.close()
|
||||
_, lines := c.sendTagged(t, "LOGIN alice geheim123")
|
||||
return lines[len(lines)-1]
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
|
||||
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
})
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
const attempts = 20
|
||||
var accepted, rejected int
|
||||
for i := 0; i < attempts; i++ {
|
||||
last := attemptLogin(t, addr)
|
||||
switch {
|
||||
case strings.Contains(last, "OK"):
|
||||
accepted++
|
||||
case strings.Contains(last, "NO") && strings.Contains(last, "rate limit"):
|
||||
rejected++
|
||||
default:
|
||||
t.Fatalf("unerwartete abschlussantwort: %q", last)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if accepted != 5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
|
||||
}
|
||||
if rejected != attempts-5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 2 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
|
||||
})
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 3; i++ {
|
||||
last := attemptLogin(t, addr)
|
||||
if !strings.Contains(last, "OK") {
|
||||
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, last)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 3 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
|
||||
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, "mandant-knapp", limiter)
|
||||
defer stopKnapp()
|
||||
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, "mandant-grosszuegig", limiter)
|
||||
defer stopGross()
|
||||
|
||||
var acceptedKnapp int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if strings.Contains(attemptLogin(t, addrKnapp), "OK") {
|
||||
acceptedKnapp++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
var acceptedGross int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if strings.Contains(attemptLogin(t, addrGross), "OK") {
|
||||
acceptedGross++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if acceptedKnapp != 2 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedKnapp)
|
||||
}
|
||||
if acceptedGross != 8 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedGross)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -9,6 +9,7 @@ import (
|
||||
"net"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Server nimmt IMAP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
|
||||
@@ -23,6 +24,9 @@ type Server struct {
|
||||
guardCfg protoguard.Config
|
||||
tlsConfig *tls.Config
|
||||
logger *slog.Logger
|
||||
|
||||
tenantID string
|
||||
loginLimiter *ratelimit.Limiter
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewServer(auth Authenticator, store MailboxStore) *Server {
|
||||
@@ -50,6 +54,14 @@ func NewServerWithGuardTLSAndLogger(auth Authenticator, store MailboxStore, guar
|
||||
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
|
||||
// Rate-Limiting für LOGIN-Versuche (ING-09). loginLimiter darf nil sein
|
||||
// (Rate-Limiting dann deaktiviert). tenantID identifiziert diesen
|
||||
// Server gegenüber dem Limiter (Akzeptanzkriterium 3).
|
||||
func NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
|
||||
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, loginLimiter: loginLimiter}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird oder
|
||||
// Accept endgültig fehlschlägt. Blockiert den Aufrufer.
|
||||
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
|
||||
@@ -70,7 +82,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
|
||||
}
|
||||
return fmt.Errorf("imap: verbindung annehmen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger)
|
||||
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.loginLimiter)
|
||||
go session.Serve(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -12,6 +12,7 @@ import (
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// phaseNotAuthenticated/phaseSelected sind die protoguard-Phasen dieser
|
||||
@@ -33,36 +34,52 @@ const maxCommandLineBytes = 8192
|
||||
// Session ist eine einzelne IMAP-Verbindung mit eigener
|
||||
// Zustandsmaschine (Akzeptanzkriterium 1).
|
||||
type Session struct {
|
||||
conn net.Conn
|
||||
reader *bufio.Reader
|
||||
writer *bufio.Writer
|
||||
auth Authenticator
|
||||
store MailboxStore
|
||||
guard *protoguard.Guard
|
||||
tlsConfig *tls.Config // nil = kein TLS/STARTTLS angeboten (ING-06)
|
||||
tlsActive bool
|
||||
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
|
||||
conn net.Conn
|
||||
reader *bufio.Reader
|
||||
writer *bufio.Writer
|
||||
auth Authenticator
|
||||
store MailboxStore
|
||||
guard *protoguard.Guard
|
||||
tlsConfig *tls.Config // nil = kein TLS/STARTTLS angeboten (ING-06)
|
||||
tlsActive bool
|
||||
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
|
||||
|
||||
tenantID string
|
||||
loginLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
|
||||
|
||||
state State
|
||||
mailbox string // gewähltes Postfach im Zustand Selected
|
||||
mailboxSize uint32 // Nachrichtenzahl aus dem letzten erfolgreichen SELECT
|
||||
}
|
||||
|
||||
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
|
||||
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
|
||||
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
|
||||
return &Session{
|
||||
conn: conn,
|
||||
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
|
||||
writer: bufio.NewWriter(conn),
|
||||
auth: auth,
|
||||
store: store,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
tlsConfig: tlsConfig,
|
||||
tlsActive: alreadyTLS,
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "imap"),
|
||||
state: NotAuthenticated,
|
||||
conn: conn,
|
||||
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
|
||||
writer: bufio.NewWriter(conn),
|
||||
auth: auth,
|
||||
store: store,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
tlsConfig: tlsConfig,
|
||||
tlsActive: alreadyTLS,
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "imap"),
|
||||
tenantID: tenantID,
|
||||
loginLimiter: loginLimiter,
|
||||
state: NotAuthenticated,
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil
|
||||
// (ING-09).
|
||||
func (s *Session) sourceAddr() string {
|
||||
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
|
||||
if err != nil {
|
||||
return s.conn.RemoteAddr().String()
|
||||
}
|
||||
return host
|
||||
}
|
||||
|
||||
// currentPhase liefert die protoguard-Phase des aktuellen Sitzungszustands.
|
||||
func (s *Session) currentPhase() protoguard.Phase {
|
||||
if s.state == NotAuthenticated {
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,82 @@
|
||||
package mailboxconfig
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"errors"
|
||||
"testing"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible ist Teil der
|
||||
// geforderten Pflichtprüfung "Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade
|
||||
// auf Mandantentrennung" (QA-04): dieser Speicherpfad ist besonders
|
||||
// sensibel (verschlüsselte Postfach-Zugangsdaten). Anders als die
|
||||
// Tenant-Scoping-Tests aus ING-10 (unterschiedliche Server-/Store-
|
||||
// Instanzen je Mandant) prüft dieser Test den REALISTISCHSTEN
|
||||
// Angriffsfall für eine geteilte Datenbank mit tenant_slug-Spalte:
|
||||
// Mandant B kennt/errät eine gültige, echte ID aus Mandant As Zeile
|
||||
// (z. B. durch fortlaufende IDs) und versucht direkt darauf
|
||||
// zuzugreifen — muss an der tenant_slug-Prüfung in der WHERE-Klausel
|
||||
// scheitern, nicht an einem geratenen falschen Wert.
|
||||
func TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible(t *testing.T) {
|
||||
store := setupStore(t)
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
tenantA := "mandant-qa04-a"
|
||||
tenantB := "mandant-qa04-b"
|
||||
|
||||
idA := createTestMailbox(t, store, tenantA, "Postfach A")
|
||||
|
||||
// Mandant B versucht, MIT DER ECHTEN, BEKANNTEN ID von Mandant A
|
||||
// zuzugreifen — List gibt es aus Mandant Bs Sicht nicht.
|
||||
listB, err := store.List(ctx, tenantB)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("List mandant b: %v", err)
|
||||
}
|
||||
for _, mb := range listB {
|
||||
if mb.ID == idA {
|
||||
t.Fatalf("mandant b sieht mandant As postfach in seiner eigenen liste")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: GetDecryptedPassword.
|
||||
_, err = store.GetDecryptedPassword(ctx, tenantB, idA)
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("GetDecryptedPassword mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Update.
|
||||
err = store.Update(ctx, tenantB, idA, UpdateInput{
|
||||
IMAPHost: "boese.example.com",
|
||||
IMAPPort: 993,
|
||||
FolderSelection: []string{"INBOX"},
|
||||
IntervalSeconds: 60,
|
||||
})
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("Update mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Delete.
|
||||
err = store.Delete(ctx, tenantB, idA)
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("Delete mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Kontrolle: Mandant As eigenes Postfach ist von alledem UNBERÜHRT
|
||||
// (kein erfolgreicher Update/Delete-Seiteneffekt trotz Ablehnung).
|
||||
stillA, err := store.List(ctx, tenantA)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("List mandant a nach angriffsversuchen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
found := false
|
||||
for _, ma := range stillA {
|
||||
if ma.ID == idA {
|
||||
found = true
|
||||
if ma.IMAPHost == "boese.example.com" {
|
||||
t.Fatalf("mandant Bs Update-Versuch hat mandant As postfach tatsächlich verändert")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if !found {
|
||||
t.Fatalf("mandant As postfach ist nach den angriffsversuchen verschwunden")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -47,6 +47,15 @@ func (s *Session) handlePass(ctx context.Context, cmd command) bool {
|
||||
// akzeptiert, sobald der Server TLS überhaupt anbietet.
|
||||
return writeErr(s.writer, "TLS required before authentication, use STLS") == nil
|
||||
}
|
||||
if s.loginLimiter != nil {
|
||||
if ok, retryAfter := s.loginLimiter.Allow(s.tenantID, s.sourceAddr()); !ok {
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte Ablehnung MIT
|
||||
// Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung —
|
||||
// die Verbindung bleibt offen (true), nur DIESER Versuch wird
|
||||
// abgelehnt.
|
||||
return writeErr(s.writer, fmt.Sprintf("rate limit exceeded, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds())) == nil
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if s.auth == nil {
|
||||
return writeErr(s.writer, genericAuthFailure) == nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,145 @@
|
||||
package pop3
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"bufio"
|
||||
"context"
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func startRateLimitedServer(t *testing.T, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
auth := fakeAuthenticator{users: map[string]string{"alice": "geheim123", "bob": "geheim456"}}
|
||||
store := newFakeMailboxStore()
|
||||
srv := NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth, store, protoguard.DefaultConfig(), nil, nil, tenant, limiter)
|
||||
|
||||
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("listener: %v", err)
|
||||
}
|
||||
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
|
||||
done := make(chan struct{})
|
||||
go func() {
|
||||
_ = srv.Serve(ctx, listener)
|
||||
close(done)
|
||||
}()
|
||||
return listener.Addr().String(), func() {
|
||||
cancel()
|
||||
<-done
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// attemptPass führt USER+PASS über eine NEUE Verbindung aus und liefert
|
||||
// die PASS-Antwortzeile.
|
||||
func attemptPass(t *testing.T, addr, user, pass string) string {
|
||||
t.Helper()
|
||||
conn, err := net.DialTimeout("tcp", addr, 2*time.Second)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("dial: %v", err)
|
||||
}
|
||||
defer func() { _ = conn.Close() }()
|
||||
reader := bufio.NewReader(conn)
|
||||
_, _ = reader.ReadString('\n')
|
||||
_, _ = conn.Write([]byte("USER " + user + "\r\n"))
|
||||
_, _ = reader.ReadString('\n')
|
||||
_, _ = conn.Write([]byte("PASS " + pass + "\r\n"))
|
||||
resp, err := reader.ReadString('\n')
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("PASS antwort lesen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
return resp
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
|
||||
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09): Lasttest bestätigt greifendes
|
||||
// Limit bei Überschreitung — reale, gleichzeitige Anmeldeversuche über
|
||||
// den Burst hinaus.
|
||||
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour}, // Refill irrelevant für diesen Test
|
||||
})
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
const attempts = 20
|
||||
var accepted, rejected int
|
||||
for i := 0; i < attempts; i++ {
|
||||
resp := attemptPass(t, addr, "alice", "geheim123")
|
||||
switch {
|
||||
case strings.HasPrefix(resp, "+OK"):
|
||||
accepted++
|
||||
case strings.HasPrefix(resp, "-ERR") && strings.Contains(resp, "rate limit"):
|
||||
rejected++
|
||||
default:
|
||||
t.Fatalf("unerwartete antwort: %q", resp)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if accepted != 5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
|
||||
}
|
||||
if rejected != attempts-5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 2 (ING-09): legitime Nutzung unterhalb der Schwelle
|
||||
// bleibt unbeeinträchtigt.
|
||||
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
|
||||
})
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 3; i++ {
|
||||
resp := attemptPass(t, addr, "alice", "geheim123")
|
||||
if !strings.HasPrefix(resp, "+OK") {
|
||||
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, resp)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 3 (ING-09): Limit ist je Mandant getrennt
|
||||
// konfigurierbar und wirksam — zwei Serverinstanzen (Mandant A/B) mit
|
||||
// UNTERSCHIEDLICHEM Burst, gegen DENSELBEN Limiter (realistisch: ein
|
||||
// zentraler Limiter-Prozess, mehrere Mandanten-Server).
|
||||
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
|
||||
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, "mandant-knapp", limiter)
|
||||
defer stopKnapp()
|
||||
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, "mandant-grosszuegig", limiter)
|
||||
defer stopGross()
|
||||
|
||||
var acceptedKnapp int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if strings.HasPrefix(attemptPass(t, addrKnapp, "alice", "geheim123"), "+OK") {
|
||||
acceptedKnapp++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
var acceptedGross int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if strings.HasPrefix(attemptPass(t, addrGross, "alice", "geheim123"), "+OK") {
|
||||
acceptedGross++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if acceptedKnapp != 2 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche (eigener burst), habe %d", acceptedKnapp)
|
||||
}
|
||||
if acceptedGross != 8 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche (eigener, größerer burst), habe %d", acceptedGross)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -9,6 +9,7 @@ import (
|
||||
"net"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Server nimmt POP3-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
|
||||
@@ -25,6 +26,12 @@ type Server struct {
|
||||
guardCfg protoguard.Config
|
||||
tlsConfig *tls.Config
|
||||
logger *slog.Logger
|
||||
|
||||
// tenantID identifiziert diesen Server für das Rate-Limiting
|
||||
// (ING-09, Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt konfigurierbar)
|
||||
// — leer, wenn loginLimiter nil ist.
|
||||
tenantID string
|
||||
loginLimiter *ratelimit.Limiter
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewServer(auth Authenticator, store MailboxStore) *Server {
|
||||
@@ -52,6 +59,15 @@ func NewServerWithGuardTLSAndLogger(auth Authenticator, store MailboxStore, guar
|
||||
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
|
||||
// Rate-Limiting für PASS-Versuche (ING-09). loginLimiter darf nil sein
|
||||
// (Rate-Limiting dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu
|
||||
// ING-01..ING-08). tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem
|
||||
// Limiter (Akzeptanzkriterium 3).
|
||||
func NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
|
||||
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, loginLimiter: loginLimiter}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
|
||||
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
|
||||
go func() {
|
||||
@@ -71,7 +87,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
|
||||
}
|
||||
return fmt.Errorf("pop3: verbindung annehmen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger)
|
||||
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.loginLimiter)
|
||||
go session.Serve(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -12,6 +12,7 @@ import (
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// phaseAuthorization/phaseTransaction sind die protoguard-Phasen dieser
|
||||
@@ -46,29 +47,48 @@ type Session struct {
|
||||
|
||||
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (aber log.Event() ist nil-sicher)
|
||||
|
||||
// tenantID/loginLimiter: Rate-Limiting für PASS-Versuche (ING-09).
|
||||
// loginLimiter nil bedeutet: kein Rate-Limiting (Rückwärtskompatibilität
|
||||
// zu ING-01..ING-08).
|
||||
tenantID string
|
||||
loginLimiter *ratelimit.Limiter
|
||||
|
||||
state State
|
||||
pendingUsername string // nach USER, vor erfolgreichem PASS
|
||||
username string // nach erfolgreichem PASS
|
||||
deleted map[int]bool
|
||||
}
|
||||
|
||||
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
|
||||
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
|
||||
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
|
||||
return &Session{
|
||||
conn: conn,
|
||||
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
|
||||
writer: bufio.NewWriter(conn),
|
||||
auth: auth,
|
||||
store: store,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
tlsConfig: tlsConfig,
|
||||
tlsActive: alreadyTLS,
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "pop3"),
|
||||
state: Authorization,
|
||||
deleted: map[int]bool{},
|
||||
conn: conn,
|
||||
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
|
||||
writer: bufio.NewWriter(conn),
|
||||
auth: auth,
|
||||
store: store,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
tlsConfig: tlsConfig,
|
||||
tlsActive: alreadyTLS,
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "pop3"),
|
||||
tenantID: tenantID,
|
||||
loginLimiter: loginLimiter,
|
||||
state: Authorization,
|
||||
deleted: map[int]bool{},
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil,
|
||||
// für das Rate-Limiting (ING-09) und als Schlüssel gegenüber dem
|
||||
// Limiter stabil pro Client.
|
||||
func (s *Session) sourceAddr() string {
|
||||
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
|
||||
if err != nil {
|
||||
return s.conn.RemoteAddr().String()
|
||||
}
|
||||
return host
|
||||
}
|
||||
|
||||
// currentPhase liefert die protoguard-Phase des aktuellen Sitzungszustands.
|
||||
func (s *Session) currentPhase() protoguard.Phase {
|
||||
if s.state == Authorization {
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,109 @@
|
||||
// Package ratelimit implementiert ING-09: Token-Bucket-Rate-Limiting
|
||||
// auf Protokollebene für Login-Versuche (IMAP/POP3) und SMTP-Annahme,
|
||||
// je Mandant getrennt konfigurierbar (Akzeptanzkriterium 3).
|
||||
package ratelimit
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"fmt"
|
||||
"sync"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Config ist die Token-Bucket-Konfiguration EINES Limits
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 1/2: begrenzt und konfigurierbar). Burst ist die
|
||||
// Anzahl sofort verfügbarer Versuche, RefillEvery die Zeit, die ein
|
||||
// neuer Versuch nachwächst.
|
||||
type Config struct {
|
||||
Burst int
|
||||
RefillEvery time.Duration
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ConfigProvider liefert die Rate-Limit-Konfiguration für einen
|
||||
// Mandanten (Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt konfigurierbar).
|
||||
type ConfigProvider interface {
|
||||
ConfigFor(tenant string) Config
|
||||
}
|
||||
|
||||
// StaticConfig ist ein einfacher ConfigProvider: feste Konfiguration je
|
||||
// Mandant, mit Fallback auf Default für unbekannte/nicht gesondert
|
||||
// konfigurierte Mandanten.
|
||||
type StaticConfig struct {
|
||||
Default Config
|
||||
PerTenant map[string]Config
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (s StaticConfig) ConfigFor(tenant string) Config {
|
||||
if cfg, ok := s.PerTenant[tenant]; ok {
|
||||
return cfg
|
||||
}
|
||||
return s.Default
|
||||
}
|
||||
|
||||
// tokenBucket ist EIN Token-Bucket-Zähler für einen Schlüssel
|
||||
// (Mandant+Quelle).
|
||||
type tokenBucket struct {
|
||||
mu sync.Mutex
|
||||
tokens float64
|
||||
lastRefill time.Time
|
||||
cfg Config
|
||||
}
|
||||
|
||||
func newTokenBucket(cfg Config) *tokenBucket {
|
||||
return &tokenBucket{tokens: float64(cfg.Burst), lastRefill: time.Now(), cfg: cfg}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// allow entscheidet über EINEN Versuch zum Zeitpunkt now. Bei
|
||||
// Ablehnung liefert retryAfter eine konkrete, positive Wartezeit
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 1: definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis,
|
||||
// nicht bloßer Verbindungsabbruch).
|
||||
func (b *tokenBucket) allow(now time.Time) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
|
||||
b.mu.Lock()
|
||||
defer b.mu.Unlock()
|
||||
|
||||
refillPerSecond := 1.0 / b.cfg.RefillEvery.Seconds()
|
||||
elapsed := now.Sub(b.lastRefill).Seconds()
|
||||
b.tokens += elapsed * refillPerSecond
|
||||
if b.tokens > float64(b.cfg.Burst) {
|
||||
b.tokens = float64(b.cfg.Burst)
|
||||
}
|
||||
b.lastRefill = now
|
||||
|
||||
if b.tokens >= 1 {
|
||||
b.tokens--
|
||||
return true, 0
|
||||
}
|
||||
missing := 1 - b.tokens
|
||||
wait := time.Duration(missing / refillPerSecond * float64(time.Second))
|
||||
if wait <= 0 {
|
||||
wait = time.Millisecond
|
||||
}
|
||||
return false, wait
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Limiter verwaltet Token-Buckets je (Mandant, Quelle)-Schlüssel —
|
||||
// EIN Limiter deckt EINEN Limit-Zweck ab (z. B. "Login-Versuche" oder
|
||||
// "SMTP-Annahme"); ein Server verwendet für unterschiedliche Zwecke
|
||||
// unterschiedliche Limiter-Instanzen.
|
||||
type Limiter struct {
|
||||
mu sync.Mutex
|
||||
buckets map[string]*tokenBucket
|
||||
provider ConfigProvider
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewLimiter(provider ConfigProvider) *Limiter {
|
||||
return &Limiter{buckets: map[string]*tokenBucket{}, provider: provider}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Allow prüft, ob EIN Versuch von source innerhalb des Mandanten
|
||||
// tenant aktuell erlaubt ist.
|
||||
func (l *Limiter) Allow(tenant, source string) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
|
||||
key := fmt.Sprintf("%s|%s", tenant, source)
|
||||
l.mu.Lock()
|
||||
b, exists := l.buckets[key]
|
||||
if !exists {
|
||||
b = newTokenBucket(l.provider.ConfigFor(tenant))
|
||||
l.buckets[key] = b
|
||||
}
|
||||
l.mu.Unlock()
|
||||
return b.allow(time.Now())
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,70 @@
|
||||
package ratelimit
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func TestLimiter_AllowsBurstThenBlocksThenRecovers(t *testing.T) {
|
||||
cfg := Config{Burst: 3, RefillEvery: 50 * time.Millisecond}
|
||||
lim := NewLimiter(StaticConfig{Default: cfg})
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 3; i++ {
|
||||
ok, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
|
||||
if !ok {
|
||||
t.Fatalf("versuch %d im burst hätte erlaubt sein müssen", i+1)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
ok, retryAfter := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
|
||||
if ok {
|
||||
t.Fatalf("vierter versuch über dem burst hätte abgelehnt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
if retryAfter <= 0 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete positive wartezeit als hinweis, habe %v", retryAfter)
|
||||
}
|
||||
|
||||
time.Sleep(retryAfter + 10*time.Millisecond)
|
||||
ok, _ = lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
|
||||
if !ok {
|
||||
t.Fatalf("nach der wartezeit hätte wieder ein token verfügbar sein müssen")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestLimiter_TenantsAreIndependent(t *testing.T) {
|
||||
lim := NewLimiter(StaticConfig{Default: Config{Burst: 1, RefillEvery: time.Hour}})
|
||||
|
||||
okA, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
|
||||
if !okA {
|
||||
t.Fatalf("mandant a: erster versuch hätte erlaubt sein müssen")
|
||||
}
|
||||
okA2, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
|
||||
if okA2 {
|
||||
t.Fatalf("mandant a: zweiter versuch hätte abgelehnt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Mandant B mit DERSELBEN Quelladresse — eigener Bucket.
|
||||
okB, _ := lim.Allow("mandant-b", "1.2.3.4")
|
||||
if !okB {
|
||||
t.Fatalf("mandant b: eigener bucket, erster versuch hätte erlaubt sein müssen")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestLimiter_PerTenantConfigOverridesDefault(t *testing.T) {
|
||||
lim := NewLimiter(StaticConfig{
|
||||
Default: Config{Burst: 1, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
PerTenant: map[string]Config{
|
||||
"mandant-grosszuegig": {Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 5; i++ {
|
||||
ok, _ := lim.Allow("mandant-grosszuegig", "1.2.3.4")
|
||||
if !ok {
|
||||
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: versuch %d hätte im eigenen, größeren burst erlaubt sein müssen", i+1)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
ok, _ := lim.Allow("mandant-grosszuegig", "1.2.3.4")
|
||||
if ok {
|
||||
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: sechster versuch hätte abgelehnt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -14,11 +14,13 @@ import (
|
||||
)
|
||||
|
||||
// FacetFilter schränkt Suche/Facettenberechnung auf einen bereits
|
||||
// gewählten Facettenwert ein. Field MUSS aus FacetFields stammen —
|
||||
// Facets liefert einen Fehler bei jedem anderen Wert (verhindert einen
|
||||
// beliebigen, vom Aufrufer bestimmten Feldnamen in der Anfrage).
|
||||
// gewählten Facettenwert ein. Field ist der geschlossene FacetField-Typ
|
||||
// (SRC-11) — buildFilteredMust prüft zusätzlich FacetField.IsValid(),
|
||||
// sodass selbst ein über json.Unmarshal aus der Datenbank
|
||||
// rekonstruierter, nicht mehr gültiger Wert (z. B. nach Entfernen eines
|
||||
// Feldes) abgelehnt wird statt stillschweigend durchzulaufen.
|
||||
type FacetFilter struct {
|
||||
Field string
|
||||
Field FacetField
|
||||
Value string
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -70,19 +72,12 @@ func dateRangeBoundaries(now time.Time) []dateRangeBoundary {
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func isFacetField(field string) bool {
|
||||
for _, f := range FacetFields {
|
||||
if f == field {
|
||||
return true
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
|
||||
// buildFilteredMust baut die gemeinsame bool.must-Liste für Facets und
|
||||
// SearchWithFilters: Tenant-Filter zwingend, optionaler Suchtext, dann je
|
||||
// Filter eine zusätzliche equals-Klausel (UND-Verknüpfung) — einzige
|
||||
// Stelle, an der Filter-Feldnamen gegen FacetFields geprüft werden.
|
||||
// Stelle, an der Filter-Feldnamen geprüft werden, über das geschlossene
|
||||
// FacetField.IsValid() (SRC-11 Akzeptanzkriterium 2), nicht über eine
|
||||
// durchsuchbare Liste.
|
||||
func buildFilteredMust(tenantSlug, queryText string, filters []FacetFilter) ([]map[string]any, error) {
|
||||
must := []map[string]any{
|
||||
{"equals": map[string]any{FieldTenantSlug: tenantSlug}},
|
||||
@@ -91,10 +86,10 @@ func buildFilteredMust(tenantSlug, queryText string, filters []FacetFilter) ([]m
|
||||
must = append(must, map[string]any{"query_string": queryText})
|
||||
}
|
||||
for _, f := range filters {
|
||||
if !isFacetField(f.Field) {
|
||||
if !f.Field.IsValid() {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("search: unbekanntes facettenfeld %q", f.Field)
|
||||
}
|
||||
must = append(must, map[string]any{"equals": map[string]any{f.Field: f.Value}})
|
||||
must = append(must, map[string]any{"equals": map[string]any{string(f.Field): f.Value}})
|
||||
}
|
||||
return must, nil
|
||||
}
|
||||
@@ -162,7 +157,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
|
||||
|
||||
aggs := map[string]any{}
|
||||
for _, field := range FacetFields {
|
||||
aggs[field] = map[string]any{"terms": map[string]any{"field": field, "size": 100}}
|
||||
aggs[string(field)] = map[string]any{"terms": map[string]any{"field": string(field), "size": 100}}
|
||||
}
|
||||
boundaries := dateRangeBoundaries(time.Now())
|
||||
ranges := make([]map[string]any, 0, len(boundaries))
|
||||
@@ -208,7 +203,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
|
||||
|
||||
result := FacetResult{Values: make(map[string][]FacetValue, len(FacetFields))}
|
||||
for _, field := range FacetFields {
|
||||
bucket := parsed.Aggregations[field]
|
||||
bucket := parsed.Aggregations[string(field)]
|
||||
values := make([]FacetValue, 0, len(bucket.Buckets))
|
||||
for _, b := range bucket.Buckets {
|
||||
if b.Key == "" {
|
||||
@@ -216,7 +211,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
|
||||
}
|
||||
values = append(values, FacetValue{Value: b.Key, Count: b.DocCount})
|
||||
}
|
||||
result.Values[field] = values
|
||||
result.Values[string(field)] = values
|
||||
}
|
||||
|
||||
sentAtBucket := parsed.Aggregations["sent_at"]
|
||||
|
||||
@@ -35,12 +35,52 @@ const (
|
||||
FieldOCRConfidence = "ocr_confidence"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// FacetField ist ein geschlossener Typ für die vier zulässigen
|
||||
// Facetten-/Filterdimensionen (SRC-11, Akzeptanzkriterium 2): die
|
||||
// Zulässigkeitsprüfung in facets.go läuft über ein erschöpfendes
|
||||
// switch/case auf diesem Typ, NICHT über das Durchsuchen einer Liste —
|
||||
// selbst ein vergessener Eintrag in einer Whitelist-Liste könnte dort
|
||||
// nichts mehr durchlassen, weil keine solche Liste mehr die Entscheidung
|
||||
// trifft. FacetFields (unten) ist nur noch eine abgeleitete
|
||||
// Aufzählungshilfe für Iteration, keine Prüfgrundlage.
|
||||
type FacetField string
|
||||
|
||||
const (
|
||||
FacetFieldSender FacetField = FacetField(FieldSender)
|
||||
FacetFieldMailbox FacetField = FacetField(FieldMailbox)
|
||||
FacetFieldAttachmentType FacetField = FacetField(FieldAttachmentType)
|
||||
FacetFieldTag FacetField = FacetField(FieldTag)
|
||||
)
|
||||
|
||||
// IsValid entscheidet über Zulässigkeit als Facetten-/Filterfeld über
|
||||
// ein geschlossenes switch/case (Akzeptanzkriterium 2) statt eine Liste
|
||||
// zu durchsuchen.
|
||||
func (f FacetField) IsValid() bool {
|
||||
switch f {
|
||||
case FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag:
|
||||
return true
|
||||
default:
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ParseFacetField wandelt eine externe Zeichenkette (z. B. aus einem
|
||||
// HTTP-Query-Parameter) in ein FacetField um — liefert false bei jedem
|
||||
// Wert, der nicht exakt einer der geschlossenen Konstanten entspricht.
|
||||
// Einzige vorgesehene Stelle, an der ein Client-Feldname überhaupt zu
|
||||
// einem FacetField werden kann.
|
||||
func ParseFacetField(raw string) (FacetField, bool) {
|
||||
f := FacetField(raw)
|
||||
return f, f.IsValid()
|
||||
}
|
||||
|
||||
// FacetFields sind die je Kachel unterstützten Filterdimensionen
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 1: Absender, Postfach, Anhangstyp, Tag — Zeitraum
|
||||
// läuft separat über FieldSentAt als Bereichsfacette, siehe facets.go).
|
||||
// Statische Liste — Aufrufer können ausschließlich diese Feldnamen als
|
||||
// Facetten-/Filterdimension angeben, kein beliebiger Client-Feldname.
|
||||
var FacetFields = []string{FieldSender, FieldMailbox, FieldAttachmentType, FieldTag}
|
||||
// Nur zur Iteration gedacht (z. B. "berechne alle Facetten") — die
|
||||
// Zulässigkeitsprüfung selbst läuft über FacetField.IsValid(), nicht
|
||||
// über Mitgliedschaft in dieser Liste.
|
||||
var FacetFields = []FacetField{FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag}
|
||||
|
||||
// DocumentID berechnet deterministisch die Manticore-Dokument-ID aus
|
||||
// Mandant und Message-ID (FNV-1a, 64 Bit). Deterministisch statt einer
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,117 @@
|
||||
// SRC-11: Feld-Whitelist-Query-Builder für Suchindex-Zugriff. Reine
|
||||
// Unit-Tests (kein Manticore nötig) — buildFilteredMust und FacetField
|
||||
// sind pure Funktionen/Typen.
|
||||
package search
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"os"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 1 (SRC-11): Versuch, ein nicht in der Whitelist
|
||||
// enthaltenes Feld anzufragen, wird abgewiesen statt stillschweigend
|
||||
// ignoriert.
|
||||
func TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField(t *testing.T) {
|
||||
// FacetField(...) simuliert genau den Fall, den Akzeptanzkriterium 2
|
||||
// verlangt: ein Wert, der NICHT über die vorgesehene
|
||||
// ParseFacetField-Konstruktion entstanden ist (z. B. aus einem
|
||||
// veralteten Datenbankeintrag nach Entfernen eines Feldes) — muss
|
||||
// trotzdem abgelehnt werden.
|
||||
unknown := FacetField("tenant_slug") // existiert als Suchfeld, ist aber KEIN Facettenfeld
|
||||
_, err := buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: unknown, Value: "x"}})
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("erwartete ablehnung für unbekanntes facettenfeld %q, bekam keinen fehler", unknown)
|
||||
}
|
||||
if !strings.Contains(err.Error(), string(unknown)) {
|
||||
t.Fatalf("fehlermeldung sollte das abgelehnte feld nennen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Frei erfundenes Feld, das nirgendwo im Schema existiert.
|
||||
madeUp := FacetField("'; DROP TABLE mail_documents; --")
|
||||
_, err = buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: madeUp, Value: "x"}})
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("erwartete ablehnung für frei erfundenes facettenfeld, bekam keinen fehler")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields stellt sicher, dass
|
||||
// alle vier vorgesehenen Facettenfelder tatsächlich funktionieren (keine
|
||||
// versehentlich zu strenge Prüfung).
|
||||
func TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields(t *testing.T) {
|
||||
for _, field := range FacetFields {
|
||||
_, err := buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: field, Value: "x"}})
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("feld %q hätte akzeptiert werden müssen: %v", field, err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung/Akzeptanzkriterium 2: die Whitelist ist nicht die
|
||||
// einzige Absicherung. Selbst ein FacetField-Wert, der NICHT über
|
||||
// ParseFacetField entstanden ist (direkte Typkonvertierung, z. B. durch
|
||||
// künftigen Code, der die vorgesehene Konstruktion umgeht), wird von
|
||||
// IsValid() zuverlässig abgelehnt — die Prüfung hängt an einem
|
||||
// erschöpfenden switch/case auf den vier Konstanten, nicht an einer
|
||||
// durchsuchbaren Liste, die vergessen werden könnte.
|
||||
func TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion(t *testing.T) {
|
||||
valid := []FacetField{FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag}
|
||||
for _, f := range valid {
|
||||
if !f.IsValid() {
|
||||
t.Fatalf("erwartete gültiges feld %q als gültig", f)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
invalid := []FacetField{
|
||||
FacetField(FieldTenantSlug), // reales Suchfeld, aber keine Facette
|
||||
FacetField(FieldBody),
|
||||
FacetField("subject; --"),
|
||||
FacetField(""),
|
||||
}
|
||||
for _, f := range invalid {
|
||||
if f.IsValid() {
|
||||
t.Fatalf("feld %q hätte als ungültig erkannt werden müssen", f)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings deckt die einzige
|
||||
// vorgesehene Konstruktionsstelle für FacetField aus einer externen
|
||||
// Zeichenkette ab.
|
||||
func TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings(t *testing.T) {
|
||||
if _, ok := ParseFacetField("sender"); !ok {
|
||||
t.Fatalf("'sender' hätte als gültiges facettenfeld erkannt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
if _, ok := ParseFacetField("nicht_existent"); ok {
|
||||
t.Fatalf("unbekannter feldname hätte abgelehnt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
if _, ok := ParseFacetField("tenant_slug"); ok {
|
||||
t.Fatalf("ein reales, aber nicht-facettiertes suchfeld hätte abgelehnt werden müssen")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestNoDynamicFieldNameConstruction ist die geforderte Pflichtprüfung 2
|
||||
// (SRC-11): Code-Review bestätigt automatisiert, dass facets.go und
|
||||
// fields.go keinen dynamischen Spalten-/Tabellennamen per
|
||||
// String-Zusammenbau (fmt.Sprintf/+) erzeugen — Feldnamen kommen
|
||||
// ausschließlich aus den FacetField-Konstanten bzw. den statischen
|
||||
// FieldXxx-Konstanten dieses Pakets.
|
||||
func TestNoDynamicFieldNameConstruction(t *testing.T) {
|
||||
for _, file := range []string{"facets.go", "fields.go"} {
|
||||
src, err := os.ReadFile(file)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("%s lesen: %v", file, err)
|
||||
}
|
||||
for _, line := range strings.Split(string(src), "\n") {
|
||||
trimmed := strings.TrimSpace(line)
|
||||
if strings.HasPrefix(trimmed, "//") {
|
||||
continue // Kommentarzeilen dürfen den Begriff zur Erklärung nennen
|
||||
}
|
||||
if strings.Contains(line, "fmt.Sprintf") {
|
||||
t.Fatalf("%s darf kein fmt.Sprintf im Code verwenden (dynamische Feldnamenbildung verboten, SRC-11 Akzeptanzkriterium 1): %q", file, trimmed)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -4,6 +4,7 @@ import (
|
||||
"bufio"
|
||||
"bytes"
|
||||
"context"
|
||||
"fmt"
|
||||
"strings"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/tlscert"
|
||||
@@ -77,6 +78,14 @@ func (s *Session) handleMailFrom(arg string) bool {
|
||||
// SMTP-Fehlermeldung statt Absturz oder Verbindungsabbruch.
|
||||
return s.reply(553, "invalid sender address") == nil
|
||||
}
|
||||
if s.acceptLimiter != nil {
|
||||
if ok, retryAfter := s.acceptLimiter.Allow(s.tenantID, addr+"|"+s.sourceAddr()); !ok {
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte, temporäre
|
||||
// Ablehnung (4xx = "try again later") MIT Wartezeit-Hinweis
|
||||
// statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung.
|
||||
return s.reply(451, fmt.Sprintf("rate limit exceeded for sender, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds())) == nil
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
s.from = addr
|
||||
s.to = nil
|
||||
s.state = MailFromSet
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,147 @@
|
||||
// QA-04: Sicherheits- und Berechtigungsprüfung, SMTP-Härtung gegen
|
||||
// bekannte Angriffsmuster (Pflichtprüfung: "Gezielter Testangriff auf
|
||||
// Header-Injection schlägt fehl"). Ergänzt ING-03/ING-06/ING-09s
|
||||
// bestehende Tests um einen eigenständigen, gezielten Angriffslauf
|
||||
// gegen den echten, laufenden Server.
|
||||
package smtp
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"bufio"
|
||||
"context"
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung: ein gezielter Versuch, über die Envelope-Adressen
|
||||
// (MAIL FROM/RCPT TO) Steuerzeichen einzuschleusen, die bei
|
||||
// unvorsichtiger späterer Header-Konstruktion (z. B. durch einen
|
||||
// nachgelagerten Mailer, siehe ING-03 mail/internal/mailer) zu
|
||||
// Header-Injection führen könnten, schlägt bereits auf
|
||||
// SMTP-Envelope-Ebene fehl.
|
||||
func TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected(t *testing.T) {
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
addr, stop := startTestServer(t, sink, defaultMaxMessageBytes)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
attacks := []struct {
|
||||
name string
|
||||
cmd string
|
||||
}{
|
||||
{"NUL-Byte in RCPT TO", "RCPT TO:<a\x00@example.com>"},
|
||||
{"Steuerzeichen 0x01 in MAIL FROM", "MAIL FROM:<a\x01@example.com>"},
|
||||
}
|
||||
|
||||
for _, atk := range attacks {
|
||||
t.Run(atk.name, func(t *testing.T) {
|
||||
c := dial(t, addr)
|
||||
defer c.close()
|
||||
c.send(t, "EHLO client.example.com")
|
||||
for {
|
||||
line := c.readLine(t)
|
||||
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
|
||||
break
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
c.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
|
||||
|
||||
resp := c.send(t, atk.cmd)
|
||||
if code(resp) != "553" && code(resp) != "501" {
|
||||
t.Fatalf("angriff %q wurde NICHT sauber zurückgewiesen: %q", atk.name, resp)
|
||||
}
|
||||
// Verbindung muss danach weiter funktionsfähig sein — kein
|
||||
// Absturz, kein hängender Zustand durch den Angriffsversuch.
|
||||
if resp := c.send(t, "NOOP"); code(resp) != "250" {
|
||||
t.Fatalf("session nach angriff %q nicht mehr funktionsfähig: %q", atk.name, resp)
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
if sink.count() != 0 {
|
||||
t.Fatalf("keiner der angriffsversuche hätte eine nachricht bis zum sink durchlassen dürfen, habe %d", sink.count())
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash ist ein
|
||||
// zusätzlicher, gezielter Testangriff (bekanntes Muster: Ressourcen-
|
||||
// erschöpfung durch eine Kommandozeile ohne Zeilenende) — bestätigt,
|
||||
// dass der Server bei einer weit über die dokumentierte Zeilengrenze
|
||||
// (maxCommandLineBytes) hinausgehenden, nie abgeschlossenen Zeile
|
||||
// zuverlässig reagiert (Verbindungsabbruch/Timeout) statt unbegrenzt
|
||||
// Speicher zu binden oder zu hängen.
|
||||
func TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash(t *testing.T) {
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
// Kurzer Idle-Timeout statt protoguard.DefaultConfig()s 5 Minuten —
|
||||
// sonst würde dieser Test selbst bei korrektem Verhalten Minuten
|
||||
// brauchen, um die Reaktion des Servers zu beobachten.
|
||||
guardCfg := protoguard.Config{DefaultTimeout: 500 * time.Millisecond}
|
||||
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, "mandant-qa04-guard", nil, guardCfg)
|
||||
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("listener: %v", err)
|
||||
}
|
||||
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
|
||||
done := make(chan struct{})
|
||||
go func() {
|
||||
_ = srv.Serve(ctx, listener)
|
||||
close(done)
|
||||
}()
|
||||
addr := listener.Addr().String()
|
||||
defer func() {
|
||||
cancel()
|
||||
<-done
|
||||
}()
|
||||
|
||||
conn, err := net.DialTimeout("tcp", addr, 2*time.Second)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("dial: %v", err)
|
||||
}
|
||||
defer func() { _ = conn.Close() }()
|
||||
reader := bufio.NewReader(conn)
|
||||
if _, err := reader.ReadString('\n'); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("begrüßung lesen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Weit über maxCommandLineBytes (8192) hinaus, absichtlich OHNE
|
||||
// abschließendes CRLF — simuliert eine Gegenstelle, die niemals eine
|
||||
// Zeile abschließt.
|
||||
huge := strings.Repeat("A", 10*maxCommandLineBytes)
|
||||
|
||||
writeDone := make(chan struct{})
|
||||
var writeErr error
|
||||
go func() {
|
||||
defer close(writeDone)
|
||||
_ = conn.SetWriteDeadline(time.Now().Add(5 * time.Second))
|
||||
_, writeErr = conn.Write([]byte(huge))
|
||||
}()
|
||||
|
||||
writeCtx, writeCancel := context.WithTimeout(context.Background(), 8*time.Second)
|
||||
defer writeCancel()
|
||||
select {
|
||||
case <-writeDone:
|
||||
case <-writeCtx.Done():
|
||||
t.Fatalf("schreiben der überlangen zeile blockierte unerwartet lange (>8s) — hinweis auf hängenden server")
|
||||
}
|
||||
if writeErr != nil {
|
||||
// Verbindungsabbruch durch den Server während des Schreibens ist
|
||||
// ein AKZEPTABLES Ergebnis (frühes Erkennen), kein Testfehler.
|
||||
t.Logf("verbindung während des schreibens der überlangen zeile beendet (akzeptabel): %v", writeErr)
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Server muss innerhalb einer begrenzten Zeit reagieren (Fehler oder
|
||||
// Verbindungsende) — NICHT unbegrenzt auf ein CRLF warten, das nie
|
||||
// kommt.
|
||||
_ = conn.SetReadDeadline(time.Now().Add(8 * time.Second))
|
||||
_, err = reader.ReadString('\n')
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("erwartete verbindungsende/fehler nach überlanger zeile ohne CRLF, server hat stattdessen scheinbar eine antwort geliefert")
|
||||
}
|
||||
if ne, ok := err.(net.Error); ok && ne.Timeout() {
|
||||
t.Fatalf("server hat innerhalb von 8s weder geantwortet noch die verbindung beendet — unbegrenztes warten auf CRLF bestätigt")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,134 @@
|
||||
package smtp
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func startRateLimitedServer(t *testing.T, sink MessageSink, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, tenant, limiter)
|
||||
|
||||
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("listener: %v", err)
|
||||
}
|
||||
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
|
||||
done := make(chan struct{})
|
||||
go func() {
|
||||
_ = srv.Serve(ctx, listener)
|
||||
close(done)
|
||||
}()
|
||||
return listener.Addr().String(), func() {
|
||||
cancel()
|
||||
<-done
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// attemptMailFrom führt EHLO+MAIL FROM über eine NEUE Verbindung aus
|
||||
// und liefert die MAIL FROM-Antwortzeile.
|
||||
func attemptMailFrom(t *testing.T, addr, from string) string {
|
||||
t.Helper()
|
||||
c := dial(t, addr)
|
||||
defer c.close()
|
||||
c.send(t, "EHLO client.example.com")
|
||||
for {
|
||||
line := c.readLine(t)
|
||||
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
|
||||
break
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return c.send(t, "MAIL FROM:<"+from+">")
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
|
||||
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
})
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, sink, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
const attempts = 20
|
||||
var accepted, rejected int
|
||||
for i := 0; i < attempts; i++ {
|
||||
resp := attemptMailFrom(t, addr, "immer-gleicher-absender@example.com")
|
||||
switch {
|
||||
case code(resp) == "250":
|
||||
accepted++
|
||||
case code(resp) == "451" && strings.Contains(resp, "rate limit"):
|
||||
rejected++
|
||||
default:
|
||||
t.Fatalf("unerwartete antwort: %q", resp)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if accepted != 5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
|
||||
}
|
||||
if rejected != attempts-5 {
|
||||
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 2 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
|
||||
})
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
addr, stop := startRateLimitedServer(t, sink, "mandant-a", limiter)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 3; i++ {
|
||||
resp := attemptMailFrom(t, addr, "legitim@example.com")
|
||||
if code(resp) != "250" {
|
||||
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, resp)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung 3 (ING-09).
|
||||
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
|
||||
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
|
||||
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
|
||||
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
sinkKnapp := &fakeSink{}
|
||||
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, sinkKnapp, "mandant-knapp", limiter)
|
||||
defer stopKnapp()
|
||||
sinkGross := &fakeSink{}
|
||||
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, sinkGross, "mandant-grosszuegig", limiter)
|
||||
defer stopGross()
|
||||
|
||||
var acceptedKnapp int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if code(attemptMailFrom(t, addrKnapp, "absender@example.com")) == "250" {
|
||||
acceptedKnapp++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
var acceptedGross int
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if code(attemptMailFrom(t, addrGross, "absender@example.com")) == "250" {
|
||||
acceptedGross++
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if acceptedKnapp != 2 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedKnapp)
|
||||
}
|
||||
if acceptedGross != 8 {
|
||||
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedGross)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -7,6 +7,9 @@ import (
|
||||
"fmt"
|
||||
"log/slog"
|
||||
"net"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// defaultMaxMessageBytes ist die Standard-Höchstgröße einer
|
||||
@@ -16,13 +19,25 @@ const defaultMaxMessageBytes = 25 * 1024 * 1024 // 25 MiB
|
||||
// Server nimmt SMTP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
|
||||
// Goroutine — gleiches Muster wie mail/internal/imap.Server und
|
||||
// mail/internal/pop3.Server. tlsConfig ist optional (ING-06): nil
|
||||
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Rate-Limiting ist Sache von
|
||||
// ING-09, Protokoll-Logging Sache von ING-08 — keine dieser Kacheln.
|
||||
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Protokoll-Logging ist Sache
|
||||
// von ING-08 — keine dieser Kacheln.
|
||||
//
|
||||
// QA-04-Befund (Sicherheitsprüfung): SMTP bekam beim ursprünglichen
|
||||
// ING-07 (Idle-Timeout) fälschlich KEINEN protoguard-Schutz, anders als
|
||||
// IMAP/POP3 — eine Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne
|
||||
// abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, blockierte die Session
|
||||
// unbegrenzt (bestätigter, realer Testangriff, siehe
|
||||
// qa04_security_test.go). guardCfg schließt diese Lücke nachträglich,
|
||||
// mit demselben Standardverhalten wie IMAP/POP3.
|
||||
type Server struct {
|
||||
sink MessageSink
|
||||
maxMessageBytes int64
|
||||
tlsConfig *tls.Config
|
||||
logger *slog.Logger
|
||||
guardCfg protoguard.Config
|
||||
|
||||
tenantID string
|
||||
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewServer(sink MessageSink) *Server {
|
||||
@@ -32,21 +47,37 @@ func NewServer(sink MessageSink) *Server {
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytes erlaubt eine abweichende
|
||||
// Nachrichten-Höchstgröße, z. B. für Tests.
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytes(sink MessageSink, maxMessageBytes int64) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes}
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig erlaubt zusätzlich, STARTTLS
|
||||
// zu aktivieren (ING-06). tlsConfig sollte über tlscert.Store.Config()
|
||||
// erzeugt werden.
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig}
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger erlaubt zusätzlich
|
||||
// strukturiertes Protokoll-Logging (ING-08). logger darf nil sein
|
||||
// (Logging dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-06).
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
|
||||
// Rate-Limiting der SMTP-Annahmerate pro Absender (ING-09, MAIL FROM).
|
||||
// acceptLimiter darf nil sein (Rate-Limiting dann deaktiviert).
|
||||
// tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem Limiter
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 3).
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig erlaubt
|
||||
// zusätzlich abweichende Idle-Timeout-Parameter (QA-04-Nachtrag zu
|
||||
// ING-07), z. B. für Tests.
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
|
||||
@@ -68,7 +99,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
|
||||
}
|
||||
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger)
|
||||
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg)
|
||||
go session.Serve(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -10,7 +10,9 @@ import (
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// maxCommandLineBytes begrenzt eine einzelne Kommando-/DATA-Zeile
|
||||
@@ -19,6 +21,14 @@ import (
|
||||
// mail/internal/pop3).
|
||||
const maxCommandLineBytes = 8192
|
||||
|
||||
// phaseSMTP ist die (einzige) protoguard-Phase dieser Sitzung
|
||||
// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): SMTP hat — anders als IMAP/POP3 — keine
|
||||
// sicherheitsrelevant unterschiedlichen Phasen (Anmeldephase
|
||||
// existiert in der aktuellen Implementierung nicht, siehe ING-03), ein
|
||||
// einziger Idle-Timeout für jeden Lesevorgang genügt, um eine
|
||||
// Gegenstelle ohne abschließendes CRLF nicht unbegrenzt zu blockieren.
|
||||
const phaseSMTP protoguard.Phase = "smtp"
|
||||
|
||||
// Session ist eine einzelne SMTP-Verbindung mit eigener
|
||||
// Zustandsmaschine (Akzeptanzkriterium 1).
|
||||
type Session struct {
|
||||
@@ -34,12 +44,17 @@ type Session struct {
|
||||
|
||||
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
|
||||
|
||||
tenantID string
|
||||
acceptLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
|
||||
|
||||
guard *protoguard.Guard // QA-04-Nachtrag zu ING-07
|
||||
|
||||
state State
|
||||
from string
|
||||
to []string
|
||||
}
|
||||
|
||||
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
|
||||
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Session {
|
||||
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
|
||||
return &Session{
|
||||
conn: conn,
|
||||
@@ -50,10 +65,23 @@ func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfi
|
||||
tlsConfig: tlsConfig,
|
||||
tlsActive: alreadyTLS,
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "smtp"),
|
||||
tenantID: tenantID,
|
||||
acceptLimiter: acceptLimiter,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
state: Greeting,
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil
|
||||
// (ING-09).
|
||||
func (s *Session) sourceAddr() string {
|
||||
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
|
||||
if err != nil {
|
||||
return s.conn.RemoteAddr().String()
|
||||
}
|
||||
return host
|
||||
}
|
||||
|
||||
// State liefert den aktuellen Sitzungszustand (für Tests).
|
||||
func (s *Session) State() State { return s.state }
|
||||
|
||||
@@ -97,7 +125,15 @@ func (s *Session) Serve(ctx context.Context) {
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// readLine liest eine Zeile — mit Idle-Timeout VOR jedem Lesevorgang
|
||||
// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): ein einziger Ort für alle Aufrufer
|
||||
// (Haupt-Serve-Schleife, handleData, drainUntilDot), damit eine
|
||||
// Gegenstelle, die eine Zeile ohne abschließendes CRLF nie beendet,
|
||||
// die Session nicht unbegrenzt blockieren kann.
|
||||
func (s *Session) readLine() (string, error) {
|
||||
if err := s.guard.ApplyReadDeadline(s.conn, phaseSMTP); err != nil {
|
||||
return "", err
|
||||
}
|
||||
line, err := s.reader.ReadString('\n')
|
||||
if err != nil {
|
||||
if errors.Is(err, io.EOF) && line != "" {
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,79 @@
|
||||
// ARC-06: physische Mandantentrennung im Objekt-Storage — jeder
|
||||
// Mandant bekommt einen EIGENEN Bucket statt einer gemeinsamen Ablage
|
||||
// mit Pfad-Präfix. Ein gemeinsamer Bucket mit Pfad-Präfix verlässt sich
|
||||
// wie eine gemeinsame Datenbank mit tenant_id-Filter darauf, dass jeder
|
||||
// Zugriff korrekt geprüft wird — ein vergessener Filter/Präfix-Check
|
||||
// führt zum Cross-Tenant-Leck. Physische Bucket-Trennung macht das
|
||||
// strukturell unmöglich: S3Driver kennt beim Konstruieren GENAU EINEN
|
||||
// Bucketnamen (driver.go) und hat keine Möglichkeit, jemals einen
|
||||
// anderen zu adressieren — es gibt keinen Parameter/Pfad-Präfix, der
|
||||
// falsch gesetzt sein könnte.
|
||||
package storage
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"fmt"
|
||||
|
||||
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
|
||||
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/config"
|
||||
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/credentials"
|
||||
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// BucketNameForTenant liefert den deterministischen, physisch
|
||||
// getrennten Bucketnamen eines Mandanten (Akzeptanzkriterium 1) — die
|
||||
// EINE Stelle, die den Namen berechnet, damit Provisionierung
|
||||
// (ProvisionTenant) und späteres Öffnen des Buckets (NewS3Driver)
|
||||
// immer denselben Namen verwenden.
|
||||
func BucketNameForTenant(tenantSlug string) string {
|
||||
return "nexarch-mail-" + tenantSlug
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NewS3AdminClient erstellt einen S3-Client für
|
||||
// Bucket-Verwaltungsoperationen (CreateBucket/HeadBucket) — getrennt
|
||||
// von S3Driver, das ausschließlich Objektoperationen innerhalb EINES
|
||||
// bereits bekannten Buckets kennt.
|
||||
func NewS3AdminClient(ctx context.Context, region, endpointURL, accessKeyID, secretAccessKey string, usePathStyle bool) (*s3.Client, error) {
|
||||
cfg, err := config.LoadDefaultConfig(ctx,
|
||||
config.WithRegion(region),
|
||||
config.WithCredentialsProvider(credentials.NewStaticCredentialsProvider(accessKeyID, secretAccessKey, "")),
|
||||
)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("storage: s3-admin-konfiguration laden: %w", err)
|
||||
}
|
||||
return s3.NewFromConfig(cfg, func(o *s3.Options) {
|
||||
if endpointURL != "" {
|
||||
o.BaseEndpoint = aws.String(endpointURL)
|
||||
}
|
||||
o.UsePathStyle = usePathStyle
|
||||
}), nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ProvisionTenant legt für einen NEUEN Mandanten in EINEM automatisierten
|
||||
// Schritt sowohl die Registry-Zeile (dieselbe tenants-Tabelle wie Core
|
||||
// TEN-01, siehe migrations/0001_tenant_registry.sql im Repository-Root)
|
||||
// als AUCH den physisch getrennten Objekt-Storage-Bucket an
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 3: keine manuelle Zusatzaktion nötig). Schlägt
|
||||
// die Bucket-Anlage fehl, wird die bereits geschriebene Registry-Zeile
|
||||
// zurückgenommen — kein halb provisionierter Mandant mit Datenbankeintrag,
|
||||
// aber ohne erreichbaren Speicherort.
|
||||
func ProvisionTenant(ctx context.Context, registryPool *pgxpool.Pool, s3Admin *s3.Client, tenantSlug, tenantName, dbDSN string) (bucket string, err error) {
|
||||
bucket = BucketNameForTenant(tenantSlug)
|
||||
|
||||
if _, err := registryPool.Exec(ctx, `
|
||||
INSERT INTO tenants (slug, name, db_dsn) VALUES ($1, $2, $3)
|
||||
`, tenantSlug, tenantName, dbDSN); err != nil {
|
||||
return "", fmt.Errorf("storage: mandant in registry anlegen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
if _, err := s3Admin.CreateBucket(ctx, &s3.CreateBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)}); err != nil {
|
||||
_, rollbackErr := registryPool.Exec(ctx, `DELETE FROM tenants WHERE slug = $1`, tenantSlug)
|
||||
if rollbackErr != nil {
|
||||
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen fehlgeschlagen (%w) UND registry-rollback fehlgeschlagen (%v) — inkonsistenter zustand, manuelle prüfung nötig", err, rollbackErr)
|
||||
}
|
||||
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen: %w (registry-zeile zurückgenommen)", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
return bucket, nil
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,242 @@
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||||
// Integrationstest (ARC-06): echte MinIO-Instanz (S3-kompatibel) über
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// TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY, echte
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// Postgres-Instanz über TEST_TENANT_DSN (gleiche Konvention wie
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// mail/internal/folderstate) — die "tenants"-Tabelle wird idempotent
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// mit demselben Schema wie migrations/0001_tenant_registry.sql
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// angelegt, damit dieser Test ohne eine separate Registry-Datenbank
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// auskommt.
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package storage
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import (
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"context"
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"errors"
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"io"
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"os"
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||||
"strings"
|
||||
"testing"
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||||
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"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
|
||||
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
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||||
"github.com/aws/smithy-go"
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
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)
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||||
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func setupS3Admin(t *testing.T) *s3.Client {
|
||||
t.Helper()
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||||
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
|
||||
if endpoint == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_S3_ENDPOINT nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
|
||||
}
|
||||
accessKey := os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY")
|
||||
secretKey := os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY")
|
||||
client, err := NewS3AdminClient(context.Background(), "us-east-1", endpoint, accessKey, secretKey, true)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("s3-admin-client: %v", err)
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||||
}
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||||
return client
|
||||
}
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||||
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||||
func setupRegistryPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
|
||||
t.Helper()
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||||
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
|
||||
if dsn == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
|
||||
}
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||||
ctx := context.Background()
|
||||
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
|
||||
if err != nil {
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||||
t.Fatalf("pool: %v", err)
|
||||
}
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||||
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
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||||
// Gleiches Schema wie migrations/0001_tenant_registry.sql
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// (Repository-Root, Core TEN-01) — idempotent, damit dieser Test
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||||
// ohne separate Registry-Datenbank läuft.
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if _, err := pool.Exec(ctx, `
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||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS tenants (
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id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
|
||||
slug TEXT NOT NULL UNIQUE,
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||||
name TEXT NOT NULL,
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||||
db_dsn TEXT NOT NULL,
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||||
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active',
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||||
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
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||||
)
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||||
`); err != nil {
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||||
t.Fatalf("tenants-tabelle anlegen: %v", err)
|
||||
}
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||||
t.Cleanup(func() {
|
||||
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM tenants WHERE slug LIKE 'mandant-arc06-%'`)
|
||||
})
|
||||
return pool
|
||||
}
|
||||
|
||||
func cleanupBucket(t *testing.T, admin *s3.Client, bucket string) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
t.Cleanup(func() {
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||||
ctx := context.Background()
|
||||
out, err := admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{Bucket: aws.String(bucket)})
|
||||
if err == nil {
|
||||
for _, obj := range out.Contents {
|
||||
_, _ = admin.DeleteObject(ctx, &s3.DeleteObjectInput{Bucket: aws.String(bucket), Key: obj.Key})
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
_, _ = admin.DeleteBucket(ctx, &s3.DeleteBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)})
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
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||||
// TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets ist die
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// geforderte Pflichtprüfung 1 (ARC-06): physische Bucket-Trennung
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||||
// zweier Mandanten — ein in Mandant As Bucket abgelegtes Objekt ist
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||||
// über Mandant Bs Bucket/Driver NICHT erreichbar, weil es dort gar
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||||
// keinen Schlüssel dieses Namens gibt (anderer Bucket, nicht nur
|
||||
// anderer Pfad).
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func TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets(t *testing.T) {
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admin := setupS3Admin(t)
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||||
pool := setupRegistryPool(t)
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||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
bucketA, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, "mandant-arc06-a", "Mandant A", "postgresql://a")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("ProvisionTenant a: %v", err)
|
||||
}
|
||||
cleanupBucket(t, admin, bucketA)
|
||||
bucketB, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, "mandant-arc06-b", "Mandant B", "postgresql://b")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("ProvisionTenant b: %v", err)
|
||||
}
|
||||
cleanupBucket(t, admin, bucketB)
|
||||
|
||||
if bucketA == bucketB {
|
||||
t.Fatalf("mandant a und b hätten unterschiedliche buckets bekommen müssen, beide: %s", bucketA)
|
||||
}
|
||||
|
||||
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
|
||||
driverA, err := NewS3Driver(ctx, bucketA, "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("driver a: %v", err)
|
||||
}
|
||||
driverB, err := NewS3Driver(ctx, bucketB, "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("driver b: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
content := "geheimnis von mandant a"
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||||
if _, err := driverA.Put(ctx, "messages/msg-1/parts/0", strings.NewReader(content), int64(len(content)), "text/plain"); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("put in mandant a: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Physische Trennung: derselbe Schlüssel existiert in Mandant Bs
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||||
// Bucket nicht — nicht weil ein Pfadfilter greift, sondern weil es
|
||||
// dort schlicht kein solches Objekt gibt (anderer Bucket).
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_, err = driverB.Get(ctx, "messages/msg-1/parts/0")
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("erwartete ErrNotFound beim zugriff über mandant bs bucket, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Kontrolle: über den richtigen (Mandant As) Bucket ist das Objekt
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||||
// da.
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||||
rc, err := driverA.Get(ctx, "messages/msg-1/parts/0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("get über mandant a: %v", err)
|
||||
}
|
||||
got, _ := io.ReadAll(rc)
|
||||
_ = rc.Close()
|
||||
if string(got) != content {
|
||||
t.Fatalf("unerwarteter inhalt: %q", got)
|
||||
}
|
||||
}
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||||
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||||
// TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable ist
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||||
// die geforderte Pflichtprüfung 2 (ARC-06): ein simulierter
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||||
// Zugriffsversuch OHNE gültigen Tenant-Kontext (ein Bucketname, der nie
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||||
// provisioniert wurde) schlägt auf BUCKET-Ebene fehl (NoSuchBucket),
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||||
// nicht erst auf Schlüssel-Ebene (NoSuchKey) innerhalb eines
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||||
// gemeinsamen Buckets — beweist, dass es strukturell KEIN
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||||
// referenzierbares Bucket ohne echten Tenant-Kontext gibt, nicht nur
|
||||
// einen greifenden Pfadfilter.
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||||
func TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable(t *testing.T) {
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||||
admin := setupS3Admin(t)
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||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
neverProvisioned := BucketNameForTenant("kein-echter-mandant-kontext")
|
||||
|
||||
_, err := admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(neverProvisioned)})
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("bucket %q hätte nicht existieren dürfen (test-vorbedingung verletzt)", neverProvisioned)
|
||||
}
|
||||
var apiErr smithy.APIError
|
||||
if !errors.As(err, &apiErr) {
|
||||
t.Fatalf("erwartete eine s3-api-fehlerantwort, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
// MinIO/S3 liefern bei HeadBucket auf ein nicht existentes Bucket
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||||
// "NotFound" (HeadBucket unterscheidet aus Sicherheitsgründen nicht
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||||
// zwischen "existiert nicht" und "keine Berechtigung") — auf
|
||||
// Bucket-Ebene, bevor überhaupt ein Schlüssel gesucht werden könnte.
|
||||
if apiErr.ErrorCode() != "NotFound" && apiErr.ErrorCode() != "NoSuchBucket" {
|
||||
t.Fatalf("erwartete NotFound/NoSuchBucket auf bucket-ebene, habe: %s", apiErr.ErrorCode())
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Dieselbe Erkenntnis über den regulären Driver-Pfad: Get schlägt
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||||
// fehl, weil das Bucket selbst nicht referenzierbar ist.
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||||
_, err = NewS3Driver(ctx, neverProvisioned, "us-east-1", os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT"), os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("NewS3Driver konstruieren: %v", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep ist die
|
||||
// geforderte Pflichtprüfung 3 (ARC-06): Provisionierung legt für einen
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||||
// neuen Mandanten Datenbank-Registry-Zeile UND Bucket in einem Schritt
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||||
// an.
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func TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep(t *testing.T) {
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||||
admin := setupS3Admin(t)
|
||||
pool := setupRegistryPool(t)
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
tenantSlug := "mandant-arc06-einzelschritt"
|
||||
bucket, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, tenantSlug, "Testmandant", "postgresql://testmandant")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("ProvisionTenant: %v", err)
|
||||
}
|
||||
cleanupBucket(t, admin, bucket)
|
||||
|
||||
var gotDBDSN string
|
||||
err = pool.QueryRow(ctx, `SELECT db_dsn FROM tenants WHERE slug = $1`, tenantSlug).Scan(&gotDBDSN)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("registry-zeile fehlt nach ProvisionTenant: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if gotDBDSN != "postgresql://testmandant" {
|
||||
t.Fatalf("unerwarteter db_dsn: %q", gotDBDSN)
|
||||
}
|
||||
|
||||
if _, err := admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)}); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("bucket nach ProvisionTenant nicht erreichbar: %v", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure belegt den
|
||||
// Fehlerpfad: schlägt die Bucket-Anlage fehl (hier simuliert durch
|
||||
// einen bereits als Bucket-Namen ungültigen Wert), bleibt kein
|
||||
// Registry-Eintrag ohne erreichbaren Speicherort zurück.
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||||
func TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure(t *testing.T) {
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||||
admin := setupS3Admin(t)
|
||||
pool := setupRegistryPool(t)
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
// Grossbuchstaben/Unterstriche sind für S3-Bucketnamen ungültig —
|
||||
// CreateBucket schlägt zuverlässig fehl, ohne echte Netzwerkstörung
|
||||
// simulieren zu müssen.
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||||
invalidTenantSlug := "Mandant_ARC06_Ungueltig"
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||||
_, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, invalidTenantSlug, "Ungültig", "postgresql://x")
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("erwartete fehler bei ungültigem bucketnamen")
|
||||
}
|
||||
|
||||
var count int
|
||||
if err := pool.QueryRow(ctx, `SELECT count(*) FROM tenants WHERE slug = $1`, invalidTenantSlug).Scan(&count); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("registry-zeile prüfen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if count != 0 {
|
||||
t.Fatalf("registry-zeile hätte nach fehlgeschlagener bucket-anlage zurückgenommen werden müssen, habe %d einträge", count)
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||||
}
|
||||
}
|
||||
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