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Commits
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0505351e8f |
@@ -0,0 +1,134 @@
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# QA-04 — Sicherheits- & Berechtigungsprüfung: Prüfprotokoll
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Datum: 2026-09-01
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Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
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Geprüfte Pakete: `mail/internal/smtp`, `mail/internal/mailer`, `mail/internal/storage`, `mail/internal/folderstate`, `mail/internal/mailboxconfig`, `mail/internal/ratelimit`
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## Umsetzung — echter Sicherheitsbefund und Korrektur
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Der gezielte Testangriff auf den SMTP-Pfad (Pflichtprüfung 1) deckte
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einen REALEN Härtungsfehler auf, der VOR dieser Kachel unbemerkt
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geblieben war: ING-07 (Idle-Timeout-Schutz) hatte `protoguard` nur in
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`mail/internal/imap` und `mail/internal/pop3` verdrahtet — `mail/
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internal/smtp` bekam versehentlich NIE einen Idle-Timeout. Eine
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Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und
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nie beendet, konnte die Session unbegrenzt blockieren (bestätigt durch
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`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash`, VOR der
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Korrektur real reproduziert: Server antwortete nach 8s Wartezeit weder
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mit Fehler noch Verbindungsende).
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**Korrektur** (`session.go`/`server.go`, `mail/internal/smtp`): `guard
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*protoguard.Guard` als neues Feld, Idle-Timeout wird jetzt in
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`readLine()` selbst gesetzt — EIN Ort für alle Aufrufer (Haupt-Serve-
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Schleife, `handleData`, `drainUntilDot`), damit auch das Lesen des
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DATA-Bodys geschützt ist. Neuer Konstruktor
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`NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig` für
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abweichende Timeout-Werte (Tests). Bestehende Konstruktoren bekommen
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automatisch `protoguard.DefaultConfig()` (5 Minuten) statt wie zuvor
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gar keinen Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für
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funktionierende Clients.
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## Pflichtprüfung 1: Gezielter Testangriff auf Header-Injection schlägt fehl
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`TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected`
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(`smtp/qa04_security_test.go`): NUL-Byte und Steuerzeichen in
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RCPT TO/MAIL FROM werden mit `553`/`501` zurückgewiesen, Session bleibt
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danach funktionsfähig, keine Nachricht erreicht den Sink. Ergänzt um
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`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash` (Ressourcen-
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erschöpfungsangriff, siehe Abschnitt "Umsetzung" — deckte den realen
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Härtungsfehler auf und bestätigt nach der Korrektur zuverlässige
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Reaktion binnen des konfigurierten Timeouts). Bereits bestehende,
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unverändert gültige Nachweise aus ING-03/ING-06 werden mitgezählt:
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CRLF-Injection in Betreff/Anzeigename (`mailer.TestHeaderWriter_
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RejectsControlCharsAndCRLFInSubjectAndDisplayName`), Dot-Stuffing
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korrekt gegen DATA-Command-Smuggling (`smtp.TestData_
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MessageSizeCheckedBeforeAcceptance` u. a.), TLS-Downgrade-Angriffe
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(`smtp.TestServer_RejectsLegacyTLSVersionAndWeakCiphers`, ING-06).
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Ergebnis: **BESTANDEN** — inklusive eines real gefundenen und
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behobenen Härtungsfehlers.
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## Pflichtprüfung 2: Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade auf Mandantentrennung
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Drei unabhängige Speicherpfade stichprobenartig geprüft:
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1. **Objekt-Storage** (`mail/internal/storage`, ARC-06): physische
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Bucket-Trennung, bereits real gegen MinIO nachgewiesen
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(`TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets`,
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`TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable`
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— siehe `ARC-06-PRUEFPROTOKOLL.md`).
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2. **Folder-State** (`mail/internal/folderstate`, ING-10):
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`NextUID`/`Rebuild` für Mandant A verändern Mandant Bs Zustand
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nachweislich nicht (`TestTenantScoping_
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NeverReturnsOrMutatesOtherTenantsFolderState`).
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3. **Postfachkonfiguration** (`mail/internal/mailboxconfig`) — NEU für
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||||
diese Kachel, bislang nicht auditiert, besonders sensibel
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(verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten): `TestTenantScoping_
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ForeignKnownIDNeverAccessible` — Mandant B versucht mit einer ECHTEN,
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bekannten ID aus Mandant As Zeile (realistischster Angriffsfall bei
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fortlaufenden IDs in einer gemeinsamen Tabelle) auf
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`List`/`GetDecryptedPassword`/`Update`/`Delete` zuzugreifen — jeder
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Versuch liefert `ErrNotFound`, Mandant As Daten bleiben unverändert.
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Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei gezogenen Stichproben.
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## Pflichtprüfung 3: Test: API-Zugriff mit widerrufenem/fremdem Token wird verweigert
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**Teilweise nicht durchführbar, dokumentiert:** Das Mail-Modul besitzt
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aktuell KEINE eigene HTTP-API mit Token-/Session-Authentifizierung —
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jede vorhandene Schnittstelle (`web/mail-search`, SRC-04) verweist
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explizit auf eine noch ausstehende "zentrale Session-/IAM-Anbindung
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(Core-Board-Scope, nicht Bestandteil dieser Kachel)", konsistent mit
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QA-04s eigener Ausgangslage: "Berührt Login-Tenant-Filter und
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Privilege-Escalation – dafür ist bereits Core-Board IAM zuständig, hier
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nur Mail-spezifische Aspekte prüfen." Es gibt daher keinen Prüfgegenstand
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für "widerrufenes/fremdes API-Token" innerhalb des Mail-Boards — dieser
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Teil bleibt **offen**, bis Core-Board IAM eine Token-Schnittstelle
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liefert, gegen die geprüft werden kann.
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Der **Rate-Limiting-Teil** von Akzeptanzkriterium 3 ist dagegen real
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vorhanden und geprüft (ING-09): `TestRateLimit_
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LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint`,
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`TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected`,
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`TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective` — je einmal in IMAP,
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POP3, SMTP, alle mit echten Nachweisen bestanden (siehe
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`ING-09-PRUEFPROTOKOLL.md`), hier erneut mitgeprüft und bestätigt grün.
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Ergebnis: **Rate-Limiting-Teil BESTANDEN, API-Token-Teil OFFEN**
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(kein Prüfgegenstand im Mail-Board vorhanden).
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## Akzeptanzkriterien
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1. **Prüfung bestätigt wirksame Härtung des SMTP-Pfads gegen bekannte
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Angriffsmuster**: durch Pflichtprüfung 1 belegt — inklusive eines
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real gefundenen und in dieser Kachel behobenen Härtungsfehlers
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(fehlender Idle-Timeout).
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2. **Prüfung bestätigt lückenlose Mandantentrennung im Speicherpfad**:
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||||
durch Pflichtprüfung 2 belegt (drei Speicherpfade, keine Lücke
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gefunden).
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||||
3. **Prüfung bestätigt korrekt greifendes API-Token-/Rate-Limiting**:
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||||
Rate-Limiting-Teil durch Pflichtprüfung 3 belegt; API-Token-Teil
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bleibt offen (kein Prüfgegenstand, siehe oben).
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## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
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```
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go build ./... → OK
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go vet ./... → OK
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golangci-lint run ./... → 0 issues
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||||
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
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```
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Keine Regression — insbesondere QA-07-Lasttest für SMTP bleibt nach der
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Idle-Timeout-Korrektur unverändert grün (6057,8 Sessions/s, p95 48,2ms).
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## Ergebnis
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QA-04 erfüllt Akzeptanzkriterium 1 und 2 vollständig mit echten,
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ausgeführten Nachweisen — inklusive eines real gefundenen und behobenen
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Sicherheitsfehlers (fehlender SMTP-Idle-Timeout). Akzeptanzkriterium 3
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||||
ist zur Hälfte (Rate-Limiting) erfüllt; die API-Token-Hälfte bleibt
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||||
offen, da im Mail-Board kein Prüfgegenstand existiert (bewusst an
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||||
Core-Board IAM delegiert, siehe QA-04s eigene Ausgangslage). Board wird
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||||
auf Basis der erfüllbaren Teile fortgeführt, das offene Element ist
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hier und im Entscheidungsverlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-09.
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@@ -0,0 +1,82 @@
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package mailboxconfig
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import (
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"context"
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"errors"
|
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"testing"
|
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)
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// TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible ist Teil der
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// geforderten Pflichtprüfung "Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade
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// auf Mandantentrennung" (QA-04): dieser Speicherpfad ist besonders
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// sensibel (verschlüsselte Postfach-Zugangsdaten). Anders als die
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// Tenant-Scoping-Tests aus ING-10 (unterschiedliche Server-/Store-
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||||
// Instanzen je Mandant) prüft dieser Test den REALISTISCHSTEN
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||||
// Angriffsfall für eine geteilte Datenbank mit tenant_slug-Spalte:
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||||
// Mandant B kennt/errät eine gültige, echte ID aus Mandant As Zeile
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||||
// (z. B. durch fortlaufende IDs) und versucht direkt darauf
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||||
// zuzugreifen — muss an der tenant_slug-Prüfung in der WHERE-Klausel
|
||||
// scheitern, nicht an einem geratenen falschen Wert.
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||||
func TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible(t *testing.T) {
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||||
store := setupStore(t)
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||||
ctx := context.Background()
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||||
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||||
tenantA := "mandant-qa04-a"
|
||||
tenantB := "mandant-qa04-b"
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||||
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||||
idA := createTestMailbox(t, store, tenantA, "Postfach A")
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||||
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||||
// Mandant B versucht, MIT DER ECHTEN, BEKANNTEN ID von Mandant A
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||||
// zuzugreifen — List gibt es aus Mandant Bs Sicht nicht.
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||||
listB, err := store.List(ctx, tenantB)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("List mandant b: %v", err)
|
||||
}
|
||||
for _, mb := range listB {
|
||||
if mb.ID == idA {
|
||||
t.Fatalf("mandant b sieht mandant As postfach in seiner eigenen liste")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: GetDecryptedPassword.
|
||||
_, err = store.GetDecryptedPassword(ctx, tenantB, idA)
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("GetDecryptedPassword mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Update.
|
||||
err = store.Update(ctx, tenantB, idA, UpdateInput{
|
||||
IMAPHost: "boese.example.com",
|
||||
IMAPPort: 993,
|
||||
FolderSelection: []string{"INBOX"},
|
||||
IntervalSeconds: 60,
|
||||
})
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("Update mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Delete.
|
||||
err = store.Delete(ctx, tenantB, idA)
|
||||
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
|
||||
t.Fatalf("Delete mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Kontrolle: Mandant As eigenes Postfach ist von alledem UNBERÜHRT
|
||||
// (kein erfolgreicher Update/Delete-Seiteneffekt trotz Ablehnung).
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||||
stillA, err := store.List(ctx, tenantA)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("List mandant a nach angriffsversuchen: %v", err)
|
||||
}
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||||
found := false
|
||||
for _, ma := range stillA {
|
||||
if ma.ID == idA {
|
||||
found = true
|
||||
if ma.IMAPHost == "boese.example.com" {
|
||||
t.Fatalf("mandant Bs Update-Versuch hat mandant As postfach tatsächlich verändert")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if !found {
|
||||
t.Fatalf("mandant As postfach ist nach den angriffsversuchen verschwunden")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,147 @@
|
||||
// QA-04: Sicherheits- und Berechtigungsprüfung, SMTP-Härtung gegen
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||||
// bekannte Angriffsmuster (Pflichtprüfung: "Gezielter Testangriff auf
|
||||
// Header-Injection schlägt fehl"). Ergänzt ING-03/ING-06/ING-09s
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||||
// bestehende Tests um einen eigenständigen, gezielten Angriffslauf
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||||
// gegen den echten, laufenden Server.
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||||
package smtp
|
||||
|
||||
import (
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||||
"bufio"
|
||||
"context"
|
||||
"net"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
)
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||||
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||||
// TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected ist die geforderte
|
||||
// Pflichtprüfung: ein gezielter Versuch, über die Envelope-Adressen
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||||
// (MAIL FROM/RCPT TO) Steuerzeichen einzuschleusen, die bei
|
||||
// unvorsichtiger späterer Header-Konstruktion (z. B. durch einen
|
||||
// nachgelagerten Mailer, siehe ING-03 mail/internal/mailer) zu
|
||||
// Header-Injection führen könnten, schlägt bereits auf
|
||||
// SMTP-Envelope-Ebene fehl.
|
||||
func TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected(t *testing.T) {
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
addr, stop := startTestServer(t, sink, defaultMaxMessageBytes)
|
||||
defer stop()
|
||||
|
||||
attacks := []struct {
|
||||
name string
|
||||
cmd string
|
||||
}{
|
||||
{"NUL-Byte in RCPT TO", "RCPT TO:<a\x00@example.com>"},
|
||||
{"Steuerzeichen 0x01 in MAIL FROM", "MAIL FROM:<a\x01@example.com>"},
|
||||
}
|
||||
|
||||
for _, atk := range attacks {
|
||||
t.Run(atk.name, func(t *testing.T) {
|
||||
c := dial(t, addr)
|
||||
defer c.close()
|
||||
c.send(t, "EHLO client.example.com")
|
||||
for {
|
||||
line := c.readLine(t)
|
||||
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
|
||||
break
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
c.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
|
||||
|
||||
resp := c.send(t, atk.cmd)
|
||||
if code(resp) != "553" && code(resp) != "501" {
|
||||
t.Fatalf("angriff %q wurde NICHT sauber zurückgewiesen: %q", atk.name, resp)
|
||||
}
|
||||
// Verbindung muss danach weiter funktionsfähig sein — kein
|
||||
// Absturz, kein hängender Zustand durch den Angriffsversuch.
|
||||
if resp := c.send(t, "NOOP"); code(resp) != "250" {
|
||||
t.Fatalf("session nach angriff %q nicht mehr funktionsfähig: %q", atk.name, resp)
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
if sink.count() != 0 {
|
||||
t.Fatalf("keiner der angriffsversuche hätte eine nachricht bis zum sink durchlassen dürfen, habe %d", sink.count())
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash ist ein
|
||||
// zusätzlicher, gezielter Testangriff (bekanntes Muster: Ressourcen-
|
||||
// erschöpfung durch eine Kommandozeile ohne Zeilenende) — bestätigt,
|
||||
// dass der Server bei einer weit über die dokumentierte Zeilengrenze
|
||||
// (maxCommandLineBytes) hinausgehenden, nie abgeschlossenen Zeile
|
||||
// zuverlässig reagiert (Verbindungsabbruch/Timeout) statt unbegrenzt
|
||||
// Speicher zu binden oder zu hängen.
|
||||
func TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash(t *testing.T) {
|
||||
sink := &fakeSink{}
|
||||
// Kurzer Idle-Timeout statt protoguard.DefaultConfig()s 5 Minuten —
|
||||
// sonst würde dieser Test selbst bei korrektem Verhalten Minuten
|
||||
// brauchen, um die Reaktion des Servers zu beobachten.
|
||||
guardCfg := protoguard.Config{DefaultTimeout: 500 * time.Millisecond}
|
||||
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, "mandant-qa04-guard", nil, guardCfg)
|
||||
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("listener: %v", err)
|
||||
}
|
||||
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
|
||||
done := make(chan struct{})
|
||||
go func() {
|
||||
_ = srv.Serve(ctx, listener)
|
||||
close(done)
|
||||
}()
|
||||
addr := listener.Addr().String()
|
||||
defer func() {
|
||||
cancel()
|
||||
<-done
|
||||
}()
|
||||
|
||||
conn, err := net.DialTimeout("tcp", addr, 2*time.Second)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("dial: %v", err)
|
||||
}
|
||||
defer func() { _ = conn.Close() }()
|
||||
reader := bufio.NewReader(conn)
|
||||
if _, err := reader.ReadString('\n'); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("begrüßung lesen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Weit über maxCommandLineBytes (8192) hinaus, absichtlich OHNE
|
||||
// abschließendes CRLF — simuliert eine Gegenstelle, die niemals eine
|
||||
// Zeile abschließt.
|
||||
huge := strings.Repeat("A", 10*maxCommandLineBytes)
|
||||
|
||||
writeDone := make(chan struct{})
|
||||
var writeErr error
|
||||
go func() {
|
||||
defer close(writeDone)
|
||||
_ = conn.SetWriteDeadline(time.Now().Add(5 * time.Second))
|
||||
_, writeErr = conn.Write([]byte(huge))
|
||||
}()
|
||||
|
||||
writeCtx, writeCancel := context.WithTimeout(context.Background(), 8*time.Second)
|
||||
defer writeCancel()
|
||||
select {
|
||||
case <-writeDone:
|
||||
case <-writeCtx.Done():
|
||||
t.Fatalf("schreiben der überlangen zeile blockierte unerwartet lange (>8s) — hinweis auf hängenden server")
|
||||
}
|
||||
if writeErr != nil {
|
||||
// Verbindungsabbruch durch den Server während des Schreibens ist
|
||||
// ein AKZEPTABLES Ergebnis (frühes Erkennen), kein Testfehler.
|
||||
t.Logf("verbindung während des schreibens der überlangen zeile beendet (akzeptabel): %v", writeErr)
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Server muss innerhalb einer begrenzten Zeit reagieren (Fehler oder
|
||||
// Verbindungsende) — NICHT unbegrenzt auf ein CRLF warten, das nie
|
||||
// kommt.
|
||||
_ = conn.SetReadDeadline(time.Now().Add(8 * time.Second))
|
||||
_, err = reader.ReadString('\n')
|
||||
if err == nil {
|
||||
t.Fatalf("erwartete verbindungsende/fehler nach überlanger zeile ohne CRLF, server hat stattdessen scheinbar eine antwort geliefert")
|
||||
}
|
||||
if ne, ok := err.(net.Error); ok && ne.Timeout() {
|
||||
t.Fatalf("server hat innerhalb von 8s weder geantwortet noch die verbindung beendet — unbegrenztes warten auf CRLF bestätigt")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -8,6 +8,7 @@ import (
|
||||
"log/slog"
|
||||
"net"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
|
||||
|
||||
@@ -18,13 +19,22 @@ const defaultMaxMessageBytes = 25 * 1024 * 1024 // 25 MiB
|
||||
// Server nimmt SMTP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
|
||||
// Goroutine — gleiches Muster wie mail/internal/imap.Server und
|
||||
// mail/internal/pop3.Server. tlsConfig ist optional (ING-06): nil
|
||||
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Rate-Limiting ist Sache von
|
||||
// ING-09, Protokoll-Logging Sache von ING-08 — keine dieser Kacheln.
|
||||
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Protokoll-Logging ist Sache
|
||||
// von ING-08 — keine dieser Kacheln.
|
||||
//
|
||||
// QA-04-Befund (Sicherheitsprüfung): SMTP bekam beim ursprünglichen
|
||||
// ING-07 (Idle-Timeout) fälschlich KEINEN protoguard-Schutz, anders als
|
||||
// IMAP/POP3 — eine Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne
|
||||
// abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, blockierte die Session
|
||||
// unbegrenzt (bestätigter, realer Testangriff, siehe
|
||||
// qa04_security_test.go). guardCfg schließt diese Lücke nachträglich,
|
||||
// mit demselben Standardverhalten wie IMAP/POP3.
|
||||
type Server struct {
|
||||
sink MessageSink
|
||||
maxMessageBytes int64
|
||||
tlsConfig *tls.Config
|
||||
logger *slog.Logger
|
||||
guardCfg protoguard.Config
|
||||
|
||||
tenantID string
|
||||
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
|
||||
@@ -37,21 +47,21 @@ func NewServer(sink MessageSink) *Server {
|
||||
// NewServerWithMaxMessageBytes erlaubt eine abweichende
|
||||
// Nachrichten-Höchstgröße, z. B. für Tests.
|
||||
func NewServerWithMaxMessageBytes(sink MessageSink, maxMessageBytes int64) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes}
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
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||||
}
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||||
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// NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig erlaubt zusätzlich, STARTTLS
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// zu aktivieren (ING-06). tlsConfig sollte über tlscert.Store.Config()
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// erzeugt werden.
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func NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config) *Server {
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||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig}
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||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
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||||
}
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||||
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||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger erlaubt zusätzlich
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// strukturiertes Protokoll-Logging (ING-08). logger darf nil sein
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// (Logging dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-06).
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func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Server {
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||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
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||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
|
||||
}
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||||
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||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
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@@ -60,7 +70,14 @@ func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes
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// tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem Limiter
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// (Akzeptanzkriterium 3).
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func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter}
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
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||||
}
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||||
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||||
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig erlaubt
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// zusätzlich abweichende Idle-Timeout-Parameter (QA-04-Nachtrag zu
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// ING-07), z. B. für Tests.
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func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Server {
|
||||
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg}
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||||
}
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||||
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||||
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
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@@ -82,7 +99,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
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}
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||||
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
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||||
}
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||||
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter)
|
||||
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg)
|
||||
go session.Serve(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
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||||
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||||
@@ -10,6 +10,7 @@ import (
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"net"
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||||
"strings"
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||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
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||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
|
||||
)
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||||
@@ -20,6 +21,14 @@ import (
|
||||
// mail/internal/pop3).
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||||
const maxCommandLineBytes = 8192
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||||
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||||
// phaseSMTP ist die (einzige) protoguard-Phase dieser Sitzung
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||||
// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): SMTP hat — anders als IMAP/POP3 — keine
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||||
// sicherheitsrelevant unterschiedlichen Phasen (Anmeldephase
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||||
// existiert in der aktuellen Implementierung nicht, siehe ING-03), ein
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||||
// einziger Idle-Timeout für jeden Lesevorgang genügt, um eine
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||||
// Gegenstelle ohne abschließendes CRLF nicht unbegrenzt zu blockieren.
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||||
const phaseSMTP protoguard.Phase = "smtp"
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||||
// Session ist eine einzelne SMTP-Verbindung mit eigener
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||||
// Zustandsmaschine (Akzeptanzkriterium 1).
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||||
type Session struct {
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||||
@@ -38,12 +47,14 @@ type Session struct {
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||||
tenantID string
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||||
acceptLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
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||||
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||||
guard *protoguard.Guard // QA-04-Nachtrag zu ING-07
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||||
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||||
state State
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||||
from string
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||||
to []string
|
||||
}
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||||
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||||
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
|
||||
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Session {
|
||||
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
|
||||
return &Session{
|
||||
conn: conn,
|
||||
@@ -56,6 +67,7 @@ func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfi
|
||||
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "smtp"),
|
||||
tenantID: tenantID,
|
||||
acceptLimiter: acceptLimiter,
|
||||
guard: protoguard.New(guardCfg),
|
||||
state: Greeting,
|
||||
}
|
||||
}
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||||
@@ -113,7 +125,15 @@ func (s *Session) Serve(ctx context.Context) {
|
||||
}
|
||||
}
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// readLine liest eine Zeile — mit Idle-Timeout VOR jedem Lesevorgang
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// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): ein einziger Ort für alle Aufrufer
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// (Haupt-Serve-Schleife, handleData, drainUntilDot), damit eine
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||||
// Gegenstelle, die eine Zeile ohne abschließendes CRLF nie beendet,
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||||
// die Session nicht unbegrenzt blockieren kann.
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func (s *Session) readLine() (string, error) {
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||||
if err := s.guard.ApplyReadDeadline(s.conn, phaseSMTP); err != nil {
|
||||
return "", err
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||||
}
|
||||
line, err := s.reader.ReadString('\n')
|
||||
if err != nil {
|
||||
if errors.Is(err, io.EOF) && line != "" {
|
||||
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