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nexarch/mail/internal/smtp/server.go
T
sysops 0505351e8f feat(mail): QA-04 Sicherheits-/Berechtigungsprüfung — fehlenden SMTP-Idle-Timeout gefunden und behoben
Gezielter Testangriff auf den SMTP-Pfad deckte einen realen
Härtungsfehler auf: ING-07 (Idle-Timeout via protoguard) wurde
versehentlich nur in mail/internal/imap und mail/internal/pop3
verdrahtet, SMTP bekam nie einen Timeout. Eine Gegenstelle, die eine
Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, konnte
die Session unbegrenzt blockieren — real reproduziert und danach
behoben.

session.go/server.go (smtp): guard *protoguard.Guard neu, Timeout wird
in readLine() selbst gesetzt (ein Ort für Haupt-Serve-Schleife,
handleData, drainUntilDot). Neuer Konstruktor
NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig für
abweichende Timeout-Werte. Bestehende Konstruktoren bekommen automatisch
protoguard.DefaultConfig() (5 Minuten) statt wie zuvor gar keinen
Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für funktionierende
Clients, QA-07-Lasttest bleibt unverändert grün.

Neue Tests: qa04_security_test.go (Header-Injection-Angriffe auf
Envelope-Adressen, Ressourcenerschöpfung durch nie abgeschlossene Zeile
— deckte den Fehler auf und bestätigt die Korrektur).
mailboxconfig/tenant_scoping_test.go: Stichprobe eines dritten
Speicherpfads (verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten) — Zugriff mit echter,
bekannter fremder ID wird über alle vier Operationen zuverlässig
abgelehnt.

Rate-Limiting-Teil von Akzeptanzkriterium 3 real bestätigt (ING-09,
erneut mitgeprüft). API-Token-Teil bleibt offen: das Mail-Board besitzt
keine eigene Token-Authentifizierung, bewusst an Core-Board IAM
delegiert (QA-04s eigene Ausgangslage) — im Prüfprotokoll dokumentiert.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 14:24:56 +02:00

106 lines
4.5 KiB
Go

package smtp
import (
"context"
"crypto/tls"
"errors"
"fmt"
"log/slog"
"net"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// defaultMaxMessageBytes ist die Standard-Höchstgröße einer
// angenommenen Nachricht (Akzeptanzkriterium 1).
const defaultMaxMessageBytes = 25 * 1024 * 1024 // 25 MiB
// Server nimmt SMTP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
// Goroutine — gleiches Muster wie mail/internal/imap.Server und
// mail/internal/pop3.Server. tlsConfig ist optional (ING-06): nil
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Protokoll-Logging ist Sache
// von ING-08 — keine dieser Kacheln.
//
// QA-04-Befund (Sicherheitsprüfung): SMTP bekam beim ursprünglichen
// ING-07 (Idle-Timeout) fälschlich KEINEN protoguard-Schutz, anders als
// IMAP/POP3 — eine Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne
// abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, blockierte die Session
// unbegrenzt (bestätigter, realer Testangriff, siehe
// qa04_security_test.go). guardCfg schließt diese Lücke nachträglich,
// mit demselben Standardverhalten wie IMAP/POP3.
type Server struct {
sink MessageSink
maxMessageBytes int64
tlsConfig *tls.Config
logger *slog.Logger
guardCfg protoguard.Config
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
}
func NewServer(sink MessageSink) *Server {
return NewServerWithMaxMessageBytes(sink, defaultMaxMessageBytes)
}
// NewServerWithMaxMessageBytes erlaubt eine abweichende
// Nachrichten-Höchstgröße, z. B. für Tests.
func NewServerWithMaxMessageBytes(sink MessageSink, maxMessageBytes int64) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig erlaubt zusätzlich, STARTTLS
// zu aktivieren (ING-06). tlsConfig sollte über tlscert.Store.Config()
// erzeugt werden.
func NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger erlaubt zusätzlich
// strukturiertes Protokoll-Logging (ING-08). logger darf nil sein
// (Logging dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-06).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
// Rate-Limiting der SMTP-Annahmerate pro Absender (ING-09, MAIL FROM).
// acceptLimiter darf nil sein (Rate-Limiting dann deaktiviert).
// tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem Limiter
// (Akzeptanzkriterium 3).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig erlaubt
// zusätzlich abweichende Idle-Timeout-Parameter (QA-04-Nachtrag zu
// ING-07), z. B. für Tests.
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
go func() {
<-ctx.Done()
_ = listener.Close()
}()
for {
conn, err := listener.Accept()
if err != nil {
if ctx.Err() != nil {
return nil
}
var netErr net.Error
if errors.As(err, &netErr) && netErr.Timeout() {
continue
}
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg)
go session.Serve(ctx)
}
}