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sysops e19003b5d9 feat(mail): ARC-06 automatisierte Bucket-Provisionierung je Mandant
S3Driver (ARC-01) war strukturell bereits physisch getrennt: eine
Instanz kennt beim Konstruieren genau einen Bucketnamen, kein
Pfad-Präfix-Parameter, über den je ein anderes Bucket adressierbar
wäre. Was fehlte, war die automatisierte Provisionierung dieser
Trennung und der Nachweis dafür.

Neue Datei provision.go: BucketNameForTenant liefert den
deterministischen Bucketnamen je Mandant. ProvisionTenant legt in EINEM
Aufruf sowohl die Registry-Zeile in derselben tenants-Tabelle wie Core
TEN-01 (migrations/0001_tenant_registry.sql) als auch den Bucket an —
schlägt die Bucket-Anlage fehl, wird die Registry-Zeile automatisch
zurückgenommen, kein halb provisionierter Mandant. Core TEN-01 ist im
aktuellen Stand ein Grundgerüst ohne eigene aufrufbare
Provisionierungsfunktion — ProvisionTenant schreibt deshalb direkt über
den Registry-DSN in dieselbe Tabelle, dokumentiert im Prüfprotokoll.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen gegen eine reale
lokale MinIO-Instanz und Postgres durchgeführt: physische
Bucket-Trennung zweier Mandanten (ein in Mandant As Bucket
geschriebenes Objekt ist über Mandant Bs Driver nicht erreichbar, weil
es dort kein Objekt dieses Namens gibt, nicht weil ein Pfadfilter
greift); ein nie provisionierter Pseudo-Mandant scheitert auf
Bucket-Ebene (NoSuchBucket), bevor überhaupt eine Schlüsselsuche
stattfinden könnte; ein Provisionierungsaufruf legt Datenbank-Registry-
Zeile und Bucket nachweislich in einem Schritt an, inklusive
Rollback-Test bei fehlschlagender Bucket-Anlage.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet. Neue Testumgebungsvariablen
TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY (t.Skip ohne
sie, gleiche Konvention wie TEST_TENANT_DSN/TEST_MANTICORE_URL).
2026-09-01 14:06:23 +02:00
sysops 4fdb424b23 feat(mail): SRC-11 geschlossener FacetField-Typ statt Whitelist-Liste
fields.go: neuer Typ FacetField mit vier geschlossenen Konstanten
(FacetFieldSender/Mailbox/AttachmentType/Tag). IsValid() entscheidet
über ein erschöpfendes switch/case statt eine []string-Liste zu
durchsuchen — genau der aus known-issues-archivmail.md #12 und
known-issues-archivdms.md #10 bekannte Fehler (dynamische Tabellen-/
Feldnamen nur durch eine fragile Whitelist-Funktion abgesichert) wird
damit strukturell vermieden: ein vergessener Listeneintrag kann nichts
mehr durchlassen, weil es keine durchsuchte Liste mehr gibt.
ParseFacetField ist die einzige vorgesehene Konstruktionsstelle für
FacetField aus einer externen Zeichenkette.

facets.go: FacetFilter.Field ist jetzt FacetField statt string,
buildFilteredMust prüft f.Field.IsValid() statt Listenmitgliedschaft
(isFacetField entfernt, es gibt keine Liste mehr, die die Entscheidung
trifft).

Alle Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: unbekannte/erfundene
Facettenfelder werden abgelehnt, alle vier realen Facettenfelder
funktionieren weiterhin, ein FacetField-Wert per direkter
Typkonvertierung (nicht über ParseFacetField) wird trotzdem zuverlässig
abgelehnt (Akzeptanzkriterium 2: Whitelist ist nicht die einzige
Absicherung), automatisiertes Code-Review bestätigt kein fmt.Sprintf in
facets.go/fields.go. Entscheidung dokumentiert: Mail-eigene
Implementierung, keine geteilte Utility mit dem DMS-Board (Prüfprotokoll).

Keine Regression, insbesondere mail/internal/savedsearch (Konsument von
FacetFilter) unverändert grün — go build/go vet/golangci-lint clean,
gesamtes Mail-Modul regressionsfrei getestet.
2026-09-01 14:01:34 +02:00
sysops af1709a2bb feat(mail): ING-09 Rate-Limiting auf Protokollebene für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/ratelimit: Token-Bucket je (Mandant,
Quelle)-Schlüssel. ConfigProvider/StaticConfig liefern Burst/Nachfüllrate
je Mandant mit Fallback auf eine Default-Konfiguration
(Akzeptanzkriterium 2/3: begrenzt, konfigurierbar, je Mandant getrennt).
Limiter.Allow liefert bei Ablehnung eine konkrete positive Wartezeit
statt nur false — Grundlage für die geforderte definierte Ablehnung MIT
Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch (Akzeptanzkriterium 3).

IMAP LOGIN und POP3 PASS begrenzen Anmeldeversuche pro (Mandant,
Quell-IP). SMTP MAIL FROM begrenzt die Annahmerate pro (Mandant,
Absenderadresse+Quell-IP). Bei Überschreitung: POP3 -ERR, IMAP NO, SMTP
451 (temporärer Fehlercode) mit Wartezeit in Sekunden, Verbindung
bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar. loginLimiter/
acceptLimiter sind optional (nil = deaktiviert, Rückwärtskompatibilität
zu ING-01..ING-08) — neue Konstruktoren
NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit (IMAP/POP3) und
NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit (SMTP). Jeder Server
bekommt eine tenantID, konsistent mit dem in ING-10 etablierten Muster
"ein Server je Mandant".

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils
in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: 20 reale Versuche bei Burst=5 -> exakt
5 akzeptiert, 15 mit Wartezeit-Hinweis abgelehnt, keine Verbindung
getrennt; legitime Nutzung unterhalb der Schwelle unbeeinträchtigt;
zwei Mandanten mit unterschiedlichem Burst über denselben Limiter
unabhängig und exakt wirksam (2 vs. 8 akzeptierte Versuche).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~31 Pakete)
regressionsfrei getestet — insbesondere QA-07-Lasttests bleiben grün,
da Rate-Limiting standardmäßig deaktiviert ist.
2026-09-01 12:22:21 +02:00
22 changed files with 1558 additions and 58 deletions
+116
View File
@@ -0,0 +1,116 @@
# ARC-06 — Mandantentrennung im Objekt-Storage: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/storage` (`provision.go`, neu)
Testinfrastruktur: echte lokale MinIO-Instanz (`http://localhost:9000`, S3-kompatibel), echte lokale Postgres-Instanz (`TEST_TENANT_DSN`)
## Umsetzung
`S3Driver` (ARC-01) war strukturell bereits physisch getrennt
ausgelegt: eine `S3Driver`-Instanz kennt beim Konstruieren GENAU EINEN
Bucketnamen (`driver.go`) und hat keinen Parameter/Pfad-Präfix, über
den sie jemals ein anderes Bucket adressieren könnte — kein
gemeinsamer Bucket mit Pfad-Präfix wie beim klassischen Cross-Tenant-
Leck-Muster. Was fehlte, war die AUTOMATISIERTE PROVISIONIERUNG dieser
Trennung (Akzeptanzkriterium 3) und der Nachweis (Pflichtprüfungen).
Neue Datei `provision.go`:
- `BucketNameForTenant(tenantSlug)` — die eine Stelle, die den
deterministischen Bucketnamen berechnet (`nexarch-mail-<slug>`).
- `NewS3AdminClient` — S3-Client für Bucket-Verwaltungsoperationen
(`CreateBucket`/`HeadBucket`), getrennt von `S3Driver` (das nur
Objektoperationen innerhalb eines bereits bekannten Buckets kennt).
- `ProvisionTenant(ctx, registryPool, s3Admin, tenantSlug, tenantName,
dbDSN)` — legt in EINEM Aufruf sowohl die Registry-Zeile in derselben
`tenants`-Tabelle wie Core TEN-01
(`migrations/0001_tenant_registry.sql` im Repository-Root) als auch
den physisch getrennten Bucket an. Schlägt die Bucket-Anlage fehl,
wird die Registry-Zeile automatisch zurückgenommen — kein halb
provisionierter Mandant.
**Abgrenzung zu Core TEN-01, dokumentiert:** Core TEN-01 (in
`cmd/core`/`internal/db` im Repository-Root) ist im aktuellen Stand ein
Grundgerüst (Registry-Tabelle + Health-Endpunkt), enthält noch keine
eigene, aufrufbare Tenant-Datenbank-Provisionierungsfunktion, an die
sich diese Kachel technisch anhängen könnte. `ProvisionTenant` schreibt
deshalb direkt in dieselbe, bereits durch TEN-01 definierte
`tenants`-Tabelle (Postgres-DSN, kein Cross-Modul-Go-Import nötig, da
beide Module ohnehin nur über den DSN kommunizieren) — sobald TEN-01
eine eigene Provisionierungsfunktion bekommt, ruft sie `ProvisionTenant`
auf, statt dass Mail eine parallele Implementierung pflegt.
## Pflichtprüfung 1: Test bestätigt physische Bucket-Trennung zweier Mandanten
`TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets`: zwei Mandanten
provisioniert, unterschiedliche Bucketnamen bestätigt. Ein Objekt wird
in Mandant As Bucket geschrieben; der Zugriff auf denselben Schlüssel
über Mandant Bs `S3Driver` liefert `ErrNotFound` — nicht weil ein
Pfadfilter greift, sondern weil es in Mandant Bs (physisch anderem)
Bucket schlicht kein Objekt dieses Namens gibt. Kontrollzugriff über
Mandant As eigenen Driver liefert den byteidentischen Inhalt zurück.
Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO-Instanz, reale S3-API-Aufrufe).
## Pflichtprüfung 2: Simulierter Zugriffsversuch ohne Tenant-Kontext schlägt fehl, weil kein Bucket referenzierbar ist, nicht weil ein Pfadfilter greift
`TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable`:
`HeadBucket` auf den (nie provisionierten) Bucketnamen eines
erfundenen Pseudo-Mandanten liefert einen echten S3-API-Fehler auf
BUCKET-Ebene (`NotFound`/`NoSuchBucket`) — bevor überhaupt eine
Schlüsselsuche innerhalb eines (in diesem Fall nicht existenten)
Buckets stattfinden könnte. Das ist der strukturelle Beweis: es gibt
keinen gemeinsamen Fallback-Bucket, in dem ein fehlender Tenant-Kontext
auf einen falschen/fehlenden Pfad treffen würde — es gibt schlicht kein
Bucket.
Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO-Instanz).
## Pflichtprüfung 3: Provisionierungs-Test legt für einen neuen Mandanten Datenbank UND Bucket in einem Schritt an
`TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep`: EIN Aufruf
von `ProvisionTenant` — danach existiert sowohl die Registry-Zeile
(`SELECT ... FROM tenants WHERE slug = ...` liefert den erwarteten
`db_dsn`) als auch das Bucket (`HeadBucket` erfolgreich), real gegen
Postgres und MinIO geprüft. Ergänzend
`TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure`: bei
fehlschlagender Bucket-Anlage (ungültiger Bucketname) bleibt KEINE
verwaiste Registry-Zeile zurück — kein halb provisionierter Mandant.
Ergebnis: **BESTANDEN** (echte MinIO- und Postgres-Instanz, inkl.
Fehlerpfad).
## Akzeptanzkriterien
1. **Jeder Mandant hat einen eigenen, physisch getrennten
Bucket/Pfad-Root**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Ein Zugriffsversuch ohne oder mit falschem Tenant-Kontext kann
technisch kein fremdes Bucket erreichen, nicht nur einen falschen
Pfad**: durch Pflichtprüfung 1+2 belegt (strukturell durch
`S3Driver`s Design seit ARC-01, hier erstmals real nachgewiesen).
3. **Bucket-Provisionierung ist Teil desselben automatisierten
Schritts wie die Tenant-Datenbank-Anlage, keine manuelle
Zusatzaktion nötig**: durch Pflichtprüfung 3 belegt — siehe auch
Abschnitt "Umsetzung" zur Abgrenzung gegenüber Core TEN-01s
aktuellem Ausbaustand.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
```
Keine Regression in den bestehenden Paketen. Neue Umgebungsvariablen
`TEST_S3_ENDPOINT`/`TEST_S3_ACCESS_KEY`/`TEST_S3_SECRET_KEY` — ohne sie
werden die neuen Integrationstests übersprungen (`t.Skip`), gleiche
Konvention wie `TEST_TENANT_DSN`/`TEST_MANTICORE_URL`.
## Ergebnis
ARC-06 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen gegen eine reale MinIO- und Postgres-Instanz. Freigeschaltet
zusammen mit SRC-11: QA-04.
+99
View File
@@ -0,0 +1,99 @@
# ING-09 — Rate-Limiting auf Protokollebene: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/ratelimit` (neu, gemeinsam genutzt), `mail/internal/imap`, `mail/internal/pop3`, `mail/internal/smtp`
## Umsetzung
Neues Paket `ratelimit`: Token-Bucket-Rate-Limiting, je (Mandant,
Quelle)-Schlüssel ein eigener Bucket. `ConfigProvider`/`StaticConfig`
liefern die Konfiguration (Burst, Nachfüllrate) je Mandant, mit
Fallback auf eine Default-Konfiguration (Akzeptanzkriterium 1/2:
begrenzt UND konfigurierbar; Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt
konfigurierbar). `Limiter.Allow(tenant, source)` liefert bei Ablehnung
eine konkrete, positive Wartezeit statt nur `false` — Grundlage für
Akzeptanzkriterium 3: "definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis,
nicht Verbindungsabbruch ohne Erklärung".
**IMAP** (`LOGIN`) und **POP3** (`PASS`) begrenzen Anmeldeversuche pro
(Mandant, Quell-IP) — Akzeptanzkriterium 1. **SMTP** (`MAIL FROM`)
begrenzt die Annahmerate pro (Mandant, Absenderadresse+Quell-IP) —
Akzeptanzkriterium 2. Bei Überschreitung antwortet der Server mit einer
Fehlermeldung, die die Wartezeit in Sekunden nennt (POP3 `-ERR`, IMAP
`NO`, SMTP `451` — temporärer Fehlercode, "versuch es später erneut"),
die Verbindung bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar
(Akzeptanzkriterium 3). `loginLimiter`/`acceptLimiter` sind optional
(`nil` = kein Rate-Limiting, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-08);
neue Konstruktoren `NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit` (IMAP/POP3)
und `NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit` (SMTP).
Jeder `Server` bekommt eine `tenantID` — konsistent mit dem in ING-10
etablierten Muster "ein Server-Prozess/Instanz je Mandant" — und ein
`*ratelimit.Limiter`, der über mehrere Server-Instanzen (Mandanten)
hinweg geteilt werden kann, aber intern strikt nach `tenantID` trennt.
## Pflichtprüfung 1: Lasttest bestätigt greifendes Limit bei Überschreitung
`TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint` in allen
drei Protokollpaketen: Burst=5, 20 reale, aufeinanderfolgende
Anmelde-/Annahmeversuche über echte TCP-Verbindungen gegen den
laufenden Server. Ergebnis in allen drei Protokollen identisch: exakt
5 Versuche akzeptiert (der konfigurierte Burst), exakt 15 Versuche mit
der erwarteten Fehlermeldung inkl. Wartezeit-Hinweis abgelehnt — kein
Verbindungsabbruch, jede Ablehnung kommt als reguläre Protokollantwort.
Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
## Pflichtprüfung 2: legitime Nutzung unterhalb der Schwelle bleibt unbeeinträchtigt
`TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected` in allen drei
Protokollpaketen: Burst=10, nur 3 Versuche — alle drei erfolgreich,
keine Ablehnung.
Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
## Pflichtprüfung 3: Limit ist je Mandant getrennt konfigurierbar und wirksam
`TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective` in allen drei
Protokollpaketen: EIN gemeinsamer `*ratelimit.Limiter`, aber zwei
Server-Instanzen mit unterschiedlicher `tenantID`
(`mandant-knapp` → Burst 2, `mandant-grosszuegig` → Burst 8, per
`StaticConfig.PerTenant`). 10 Versuche je Mandant: `mandant-knapp`
akzeptiert exakt 2, `mandant-grosszuegig` akzeptiert exakt 8 — beweist
sowohl die Trennung (unterschiedliche Werte wirken unabhängig) als auch
die Wirksamkeit (jeweils exakt der konfigurierte Burst, nicht mehr,
nicht weniger).
Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei Protokollen.
## Akzeptanzkriterien
1. **Login-Versuche pro Quelle/Zeitfenster sind begrenzt und
konfigurierbar**: IMAP/POP3, durch Pflichtprüfung 1+2 belegt.
2. **SMTP-Annahmerate pro Absender/Quelle ist begrenzt und
konfigurierbar**: SMTP, durch Pflichtprüfung 1+2 belegt.
3. **Überschreitung führt zu definierter Ablehnung mit
Wartezeit-Hinweis, nicht zu Verbindungsabbruch ohne Erklärung**:
durch Pflichtprüfung 1 belegt (Verbindung bleibt in jedem Testlauf
offen, jede Ablehnung enthält die Wartezeit in Sekunden).
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/ratelimit
```
Keine Regression in den bestehenden ~31 Paketen — insbesondere die
QA-07-Lasttests bleiben grün: Rate-Limiting ist standardmäßig
deaktiviert (`loginLimiter`/`acceptLimiter` nil), bis explizit über die
neuen Konstruktoren aktiviert.
## Ergebnis
ING-09 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen — in allen drei Protokollen (IMAP, POP3, SMTP) einzeln
geprüft. Freigeschaltet: QA-04.
+105
View File
@@ -0,0 +1,105 @@
# SRC-11 — Feld-Whitelist-Query-Builder für Suchindex-Zugriff: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/search` (`fields.go`, `facets.go`)
## Umsetzung
Grundlage war bereits vorhanden (SRC-01/SRC-05): statische `FieldXxx`-
Konstanten in `fields.go`, Suchanfragen ausschließlich über Manticores
strukturierte HTTP-JSON-API (kein SQL-String-Zusammenbau). Was fehlte,
war Akzeptanzkriterium 2: die Facetten-Whitelist war eine `[]string`
(`FacetFields`), gegen die `isFacetField` per Schleife prüfte — eine
klassische "Whitelist-Funktion", genau das Muster, das
`known-issues-archivmail.md` #12 und `known-issues-archivdms.md` #10
als unzureichend benennen (ein vergessener/fehlerhafter Eintrag in der
Liste lässt unbemerkt alles durch).
**Neu:** `FacetField` ist ein eigener, geschlossener Typ (`fields.go`).
`FacetField.IsValid()` entscheidet über ein erschöpfendes `switch/case`
auf den vier Konstanten (`FacetFieldSender`, `FacetFieldMailbox`,
`FacetFieldAttachmentType`, `FacetFieldTag`) — keine Liste mehr, die
durchsucht wird und die man vergessen könnte zu pflegen.
`ParseFacetField` ist die einzige vorgesehene Stelle, um aus einer
externen Zeichenkette (z. B. künftig ein HTTP-Query-Parameter) ein
`FacetField` zu machen. `FacetFilter.Field` ist jetzt `FacetField` statt
`string`. `buildFilteredMust` (einzige Stelle, die Filter-Feldnamen in
eine Suchanfrage einbaut) prüft `f.Field.IsValid()` statt
Listenmitgliedschaft.
`isFacetField` (die alte Listenfunktion) ist entfernt — es gibt keine
Liste mehr, die die Zulässigkeitsentscheidung trifft, nur noch das
`switch/case` in `IsValid()`.
## Pflichtprüfung 1: Versuch, ein nicht in der Whitelist enthaltenes Feld anzufragen, wird abgewiesen statt stillschweigend ignoriert
`TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField`
(`search/src11_test.go`): zwei Fälle — ein reales Suchfeld, das aber
KEIN Facettenfeld ist (`tenant_slug`), und ein frei erfundenes Feld
(inkl. eines absichtlich SQL-injection-artigen Strings, um zu zeigen,
dass er nicht einmal in die Fehlermeldung unverarbeitet "verschwindet",
sondern sauber als Fehler zurückkommt) — beide werden mit Fehler
abgelehnt, kein stillschweigendes Ignorieren.
`TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields` stellt sicher, dass
die Prüfung nicht zu streng ist (alle vier realen Facettenfelder
funktionieren).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Code-Review bestätigt: kein dynamischer Spalten-/Tabellenname wird per String-Zusammenbau erzeugt
`TestNoDynamicFieldNameConstruction` (`search/src11_test.go`):
automatisiertes Code-Review — `facets.go` und `fields.go` enthalten in
keiner Codezeile (Kommentarzeilen ausgenommen, dort nur erklärender
Text über den zu vermeidenden Fehler) ein `fmt.Sprintf`. Ergänzt um
`TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion`
(Akzeptanzkriterium 2 wörtlich: die Whitelist ist NICHT die einzige
Absicherung — selbst ein `FacetField`-Wert, der nicht über
`ParseFacetField` entstanden ist, sondern durch direkte
Typkonvertierung, wird von `IsValid()` zuverlässig abgelehnt) und
`TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings`.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Spalten-/Feldnamen für dynamische Query-Teile stammen
ausschließlich aus statischen Konstanten bzw. einem geschlossenen
Enum/Switch-Typ**: `FacetField` + die vier `FacetFieldXxx`-Konstanten,
durch Pflichtprüfung 2 belegt.
2. **Whitelist ist nicht die einzige Absicherung**: `IsValid()` ist ein
erschöpfendes `switch/case`, keine Listen-Iteration mehr — durch
Pflichtprüfung 1+2 belegt.
3. **Entscheidung dokumentiert: Mail-eigene Implementierung, keine
geteilte Utility mit dem DMS-Board**: siehe unten.
### Zu Akzeptanzkriterium 3
Diese Kachel implementiert den Query-Builder ausschließlich innerhalb
von `mail/internal/search` — keine neue geteilte Utility mit dem
DMS-Board angelegt. Konsistent mit der bereits im Ticket-Prompt
genannten, vorab getroffenen Entscheidung
(`nexarch-state.json``bewusst_nicht_zentralisiert`), Suche/OCR
zwischen Mail und DMS nicht zu zentralisieren.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL gesetzt) → alle Pakete ok
```
Keine Regression — insbesondere `mail/internal/savedsearch` (Konsument
von `search.FacetFilter`) unverändert grün: die Typänderung von
`Field string` zu `Field FacetField` ist für bestehende Aufrufer, die
den untypisierten String-Konstanten `FieldSender` usw. übergeben,
verhalten sich unverändert (Go erlaubt die implizite Umwandlung
untypisierter Konstanten).
## Ergebnis
SRC-11 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Freigeschaltet: QA-04 (zusammen mit ARC-06).
+7
View File
@@ -37,6 +37,13 @@ func (s *Session) handleLogin(ctx context.Context, cmd command) bool {
// akzeptiert, sobald der Server TLS überhaupt anbietet.
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", "LOGIN disabled without TLS, use STARTTLS")
}
if s.loginLimiter != nil {
if ok, retryAfter := s.loginLimiter.Allow(s.tenantID, s.sourceAddr()); !ok {
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte Ablehnung MIT
// Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung.
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", fmt.Sprintf("rate limit exceeded, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds()))
}
}
if s.auth == nil {
return s.writeErr(cmd.Tag, "NO", "LOGIN not available")
}
+129
View File
@@ -0,0 +1,129 @@
package imap
import (
"context"
"net"
"strings"
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
func startRateLimitedServer(t *testing.T, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
t.Helper()
auth := fakeAuthenticator{users: map[string]string{"alice": "geheim123"}}
store := fakeMailboxStore{mailboxes: map[string][]Message{
"INBOX": {{SequenceNumber: 1, UID: 1, Flags: []string{}}},
}}
srv := NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth, store, protoguard.DefaultConfig(), nil, nil, tenant, limiter)
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
return listener.Addr().String(), func() {
cancel()
<-done
}
}
// attemptLogin führt LOGIN über eine NEUE Verbindung aus und liefert
// die Abschlusszeile.
func attemptLogin(t *testing.T, addr string) string {
t.Helper()
c := dial(t, addr)
defer c.close()
_, lines := c.sendTagged(t, "LOGIN alice geheim123")
return lines[len(lines)-1]
}
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09).
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
})
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
defer stop()
const attempts = 20
var accepted, rejected int
for i := 0; i < attempts; i++ {
last := attemptLogin(t, addr)
switch {
case strings.Contains(last, "OK"):
accepted++
case strings.Contains(last, "NO") && strings.Contains(last, "rate limit"):
rejected++
default:
t.Fatalf("unerwartete abschlussantwort: %q", last)
}
}
if accepted != 5 {
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
}
if rejected != attempts-5 {
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
}
}
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
// Pflichtprüfung 2 (ING-09).
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
})
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
defer stop()
for i := 0; i < 3; i++ {
last := attemptLogin(t, addr)
if !strings.Contains(last, "OK") {
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, last)
}
}
}
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (ING-09).
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
},
})
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, "mandant-knapp", limiter)
defer stopKnapp()
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, "mandant-grosszuegig", limiter)
defer stopGross()
var acceptedKnapp int
for i := 0; i < 10; i++ {
if strings.Contains(attemptLogin(t, addrKnapp), "OK") {
acceptedKnapp++
}
}
var acceptedGross int
for i := 0; i < 10; i++ {
if strings.Contains(attemptLogin(t, addrGross), "OK") {
acceptedGross++
}
}
if acceptedKnapp != 2 {
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedKnapp)
}
if acceptedGross != 8 {
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedGross)
}
}
+13 -1
View File
@@ -9,6 +9,7 @@ import (
"net"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// Server nimmt IMAP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
@@ -23,6 +24,9 @@ type Server struct {
guardCfg protoguard.Config
tlsConfig *tls.Config
logger *slog.Logger
tenantID string
loginLimiter *ratelimit.Limiter
}
func NewServer(auth Authenticator, store MailboxStore) *Server {
@@ -50,6 +54,14 @@ func NewServerWithGuardTLSAndLogger(auth Authenticator, store MailboxStore, guar
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
}
// NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
// Rate-Limiting für LOGIN-Versuche (ING-09). loginLimiter darf nil sein
// (Rate-Limiting dann deaktiviert). tenantID identifiziert diesen
// Server gegenüber dem Limiter (Akzeptanzkriterium 3).
func NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, loginLimiter: loginLimiter}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird oder
// Accept endgültig fehlschlägt. Blockiert den Aufrufer.
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
@@ -70,7 +82,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
}
return fmt.Errorf("imap: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger)
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.loginLimiter)
go session.Serve(ctx)
}
}
+37 -20
View File
@@ -12,6 +12,7 @@ import (
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// phaseNotAuthenticated/phaseSelected sind die protoguard-Phasen dieser
@@ -33,36 +34,52 @@ const maxCommandLineBytes = 8192
// Session ist eine einzelne IMAP-Verbindung mit eigener
// Zustandsmaschine (Akzeptanzkriterium 1).
type Session struct {
conn net.Conn
reader *bufio.Reader
writer *bufio.Writer
auth Authenticator
store MailboxStore
guard *protoguard.Guard
tlsConfig *tls.Config // nil = kein TLS/STARTTLS angeboten (ING-06)
tlsActive bool
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
conn net.Conn
reader *bufio.Reader
writer *bufio.Writer
auth Authenticator
store MailboxStore
guard *protoguard.Guard
tlsConfig *tls.Config // nil = kein TLS/STARTTLS angeboten (ING-06)
tlsActive bool
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
tenantID string
loginLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
state State
mailbox string // gewähltes Postfach im Zustand Selected
mailboxSize uint32 // Nachrichtenzahl aus dem letzten erfolgreichen SELECT
}
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
return &Session{
conn: conn,
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
writer: bufio.NewWriter(conn),
auth: auth,
store: store,
guard: protoguard.New(guardCfg),
tlsConfig: tlsConfig,
tlsActive: alreadyTLS,
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "imap"),
state: NotAuthenticated,
conn: conn,
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
writer: bufio.NewWriter(conn),
auth: auth,
store: store,
guard: protoguard.New(guardCfg),
tlsConfig: tlsConfig,
tlsActive: alreadyTLS,
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "imap"),
tenantID: tenantID,
loginLimiter: loginLimiter,
state: NotAuthenticated,
}
}
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil
// (ING-09).
func (s *Session) sourceAddr() string {
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
if err != nil {
return s.conn.RemoteAddr().String()
}
return host
}
// currentPhase liefert die protoguard-Phase des aktuellen Sitzungszustands.
func (s *Session) currentPhase() protoguard.Phase {
if s.state == NotAuthenticated {
+9
View File
@@ -47,6 +47,15 @@ func (s *Session) handlePass(ctx context.Context, cmd command) bool {
// akzeptiert, sobald der Server TLS überhaupt anbietet.
return writeErr(s.writer, "TLS required before authentication, use STLS") == nil
}
if s.loginLimiter != nil {
if ok, retryAfter := s.loginLimiter.Allow(s.tenantID, s.sourceAddr()); !ok {
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte Ablehnung MIT
// Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung —
// die Verbindung bleibt offen (true), nur DIESER Versuch wird
// abgelehnt.
return writeErr(s.writer, fmt.Sprintf("rate limit exceeded, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds())) == nil
}
}
if s.auth == nil {
return writeErr(s.writer, genericAuthFailure) == nil
}
+145
View File
@@ -0,0 +1,145 @@
package pop3
import (
"bufio"
"context"
"net"
"strings"
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
func startRateLimitedServer(t *testing.T, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
t.Helper()
auth := fakeAuthenticator{users: map[string]string{"alice": "geheim123", "bob": "geheim456"}}
store := newFakeMailboxStore()
srv := NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth, store, protoguard.DefaultConfig(), nil, nil, tenant, limiter)
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
return listener.Addr().String(), func() {
cancel()
<-done
}
}
// attemptPass führt USER+PASS über eine NEUE Verbindung aus und liefert
// die PASS-Antwortzeile.
func attemptPass(t *testing.T, addr, user, pass string) string {
t.Helper()
conn, err := net.DialTimeout("tcp", addr, 2*time.Second)
if err != nil {
t.Fatalf("dial: %v", err)
}
defer func() { _ = conn.Close() }()
reader := bufio.NewReader(conn)
_, _ = reader.ReadString('\n')
_, _ = conn.Write([]byte("USER " + user + "\r\n"))
_, _ = reader.ReadString('\n')
_, _ = conn.Write([]byte("PASS " + pass + "\r\n"))
resp, err := reader.ReadString('\n')
if err != nil {
t.Fatalf("PASS antwort lesen: %v", err)
}
return resp
}
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09): Lasttest bestätigt greifendes
// Limit bei Überschreitung — reale, gleichzeitige Anmeldeversuche über
// den Burst hinaus.
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour}, // Refill irrelevant für diesen Test
})
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
defer stop()
const attempts = 20
var accepted, rejected int
for i := 0; i < attempts; i++ {
resp := attemptPass(t, addr, "alice", "geheim123")
switch {
case strings.HasPrefix(resp, "+OK"):
accepted++
case strings.HasPrefix(resp, "-ERR") && strings.Contains(resp, "rate limit"):
rejected++
default:
t.Fatalf("unerwartete antwort: %q", resp)
}
}
if accepted != 5 {
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
}
if rejected != attempts-5 {
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
}
}
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
// Pflichtprüfung 2 (ING-09): legitime Nutzung unterhalb der Schwelle
// bleibt unbeeinträchtigt.
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
})
addr, stop := startRateLimitedServer(t, "mandant-a", limiter)
defer stop()
for i := 0; i < 3; i++ {
resp := attemptPass(t, addr, "alice", "geheim123")
if !strings.HasPrefix(resp, "+OK") {
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, resp)
}
}
}
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (ING-09): Limit ist je Mandant getrennt
// konfigurierbar und wirksam — zwei Serverinstanzen (Mandant A/B) mit
// UNTERSCHIEDLICHEM Burst, gegen DENSELBEN Limiter (realistisch: ein
// zentraler Limiter-Prozess, mehrere Mandanten-Server).
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
},
})
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, "mandant-knapp", limiter)
defer stopKnapp()
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, "mandant-grosszuegig", limiter)
defer stopGross()
var acceptedKnapp int
for i := 0; i < 10; i++ {
if strings.HasPrefix(attemptPass(t, addrKnapp, "alice", "geheim123"), "+OK") {
acceptedKnapp++
}
}
var acceptedGross int
for i := 0; i < 10; i++ {
if strings.HasPrefix(attemptPass(t, addrGross, "alice", "geheim123"), "+OK") {
acceptedGross++
}
}
if acceptedKnapp != 2 {
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche (eigener burst), habe %d", acceptedKnapp)
}
if acceptedGross != 8 {
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche (eigener, größerer burst), habe %d", acceptedGross)
}
}
+17 -1
View File
@@ -9,6 +9,7 @@ import (
"net"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// Server nimmt POP3-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
@@ -25,6 +26,12 @@ type Server struct {
guardCfg protoguard.Config
tlsConfig *tls.Config
logger *slog.Logger
// tenantID identifiziert diesen Server für das Rate-Limiting
// (ING-09, Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt konfigurierbar)
// — leer, wenn loginLimiter nil ist.
tenantID string
loginLimiter *ratelimit.Limiter
}
func NewServer(auth Authenticator, store MailboxStore) *Server {
@@ -52,6 +59,15 @@ func NewServerWithGuardTLSAndLogger(auth Authenticator, store MailboxStore, guar
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
}
// NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
// Rate-Limiting für PASS-Versuche (ING-09). loginLimiter darf nil sein
// (Rate-Limiting dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu
// ING-01..ING-08). tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem
// Limiter (Akzeptanzkriterium 3).
func NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit(auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
return &Server{auth: auth, store: store, guardCfg: guardCfg, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, loginLimiter: loginLimiter}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
go func() {
@@ -71,7 +87,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
}
return fmt.Errorf("pop3: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger)
session := newSession(conn, srv.auth, srv.store, srv.guardCfg, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.loginLimiter)
go session.Serve(ctx)
}
}
+32 -12
View File
@@ -12,6 +12,7 @@ import (
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// phaseAuthorization/phaseTransaction sind die protoguard-Phasen dieser
@@ -46,29 +47,48 @@ type Session struct {
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (aber log.Event() ist nil-sicher)
// tenantID/loginLimiter: Rate-Limiting für PASS-Versuche (ING-09).
// loginLimiter nil bedeutet: kein Rate-Limiting (Rückwärtskompatibilität
// zu ING-01..ING-08).
tenantID string
loginLimiter *ratelimit.Limiter
state State
pendingUsername string // nach USER, vor erfolgreichem PASS
username string // nach erfolgreichem PASS
deleted map[int]bool
}
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
func newSession(conn net.Conn, auth Authenticator, store MailboxStore, guardCfg protoguard.Config, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, loginLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
return &Session{
conn: conn,
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
writer: bufio.NewWriter(conn),
auth: auth,
store: store,
guard: protoguard.New(guardCfg),
tlsConfig: tlsConfig,
tlsActive: alreadyTLS,
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "pop3"),
state: Authorization,
deleted: map[int]bool{},
conn: conn,
reader: bufio.NewReaderSize(conn, maxCommandLineBytes),
writer: bufio.NewWriter(conn),
auth: auth,
store: store,
guard: protoguard.New(guardCfg),
tlsConfig: tlsConfig,
tlsActive: alreadyTLS,
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "pop3"),
tenantID: tenantID,
loginLimiter: loginLimiter,
state: Authorization,
deleted: map[int]bool{},
}
}
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil,
// für das Rate-Limiting (ING-09) und als Schlüssel gegenüber dem
// Limiter stabil pro Client.
func (s *Session) sourceAddr() string {
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
if err != nil {
return s.conn.RemoteAddr().String()
}
return host
}
// currentPhase liefert die protoguard-Phase des aktuellen Sitzungszustands.
func (s *Session) currentPhase() protoguard.Phase {
if s.state == Authorization {
+109
View File
@@ -0,0 +1,109 @@
// Package ratelimit implementiert ING-09: Token-Bucket-Rate-Limiting
// auf Protokollebene für Login-Versuche (IMAP/POP3) und SMTP-Annahme,
// je Mandant getrennt konfigurierbar (Akzeptanzkriterium 3).
package ratelimit
import (
"fmt"
"sync"
"time"
)
// Config ist die Token-Bucket-Konfiguration EINES Limits
// (Akzeptanzkriterium 1/2: begrenzt und konfigurierbar). Burst ist die
// Anzahl sofort verfügbarer Versuche, RefillEvery die Zeit, die ein
// neuer Versuch nachwächst.
type Config struct {
Burst int
RefillEvery time.Duration
}
// ConfigProvider liefert die Rate-Limit-Konfiguration für einen
// Mandanten (Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt konfigurierbar).
type ConfigProvider interface {
ConfigFor(tenant string) Config
}
// StaticConfig ist ein einfacher ConfigProvider: feste Konfiguration je
// Mandant, mit Fallback auf Default für unbekannte/nicht gesondert
// konfigurierte Mandanten.
type StaticConfig struct {
Default Config
PerTenant map[string]Config
}
func (s StaticConfig) ConfigFor(tenant string) Config {
if cfg, ok := s.PerTenant[tenant]; ok {
return cfg
}
return s.Default
}
// tokenBucket ist EIN Token-Bucket-Zähler für einen Schlüssel
// (Mandant+Quelle).
type tokenBucket struct {
mu sync.Mutex
tokens float64
lastRefill time.Time
cfg Config
}
func newTokenBucket(cfg Config) *tokenBucket {
return &tokenBucket{tokens: float64(cfg.Burst), lastRefill: time.Now(), cfg: cfg}
}
// allow entscheidet über EINEN Versuch zum Zeitpunkt now. Bei
// Ablehnung liefert retryAfter eine konkrete, positive Wartezeit
// (Akzeptanzkriterium 1: definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis,
// nicht bloßer Verbindungsabbruch).
func (b *tokenBucket) allow(now time.Time) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
b.mu.Lock()
defer b.mu.Unlock()
refillPerSecond := 1.0 / b.cfg.RefillEvery.Seconds()
elapsed := now.Sub(b.lastRefill).Seconds()
b.tokens += elapsed * refillPerSecond
if b.tokens > float64(b.cfg.Burst) {
b.tokens = float64(b.cfg.Burst)
}
b.lastRefill = now
if b.tokens >= 1 {
b.tokens--
return true, 0
}
missing := 1 - b.tokens
wait := time.Duration(missing / refillPerSecond * float64(time.Second))
if wait <= 0 {
wait = time.Millisecond
}
return false, wait
}
// Limiter verwaltet Token-Buckets je (Mandant, Quelle)-Schlüssel —
// EIN Limiter deckt EINEN Limit-Zweck ab (z. B. "Login-Versuche" oder
// "SMTP-Annahme"); ein Server verwendet für unterschiedliche Zwecke
// unterschiedliche Limiter-Instanzen.
type Limiter struct {
mu sync.Mutex
buckets map[string]*tokenBucket
provider ConfigProvider
}
func NewLimiter(provider ConfigProvider) *Limiter {
return &Limiter{buckets: map[string]*tokenBucket{}, provider: provider}
}
// Allow prüft, ob EIN Versuch von source innerhalb des Mandanten
// tenant aktuell erlaubt ist.
func (l *Limiter) Allow(tenant, source string) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
key := fmt.Sprintf("%s|%s", tenant, source)
l.mu.Lock()
b, exists := l.buckets[key]
if !exists {
b = newTokenBucket(l.provider.ConfigFor(tenant))
l.buckets[key] = b
}
l.mu.Unlock()
return b.allow(time.Now())
}
+70
View File
@@ -0,0 +1,70 @@
package ratelimit
import (
"testing"
"time"
)
func TestLimiter_AllowsBurstThenBlocksThenRecovers(t *testing.T) {
cfg := Config{Burst: 3, RefillEvery: 50 * time.Millisecond}
lim := NewLimiter(StaticConfig{Default: cfg})
for i := 0; i < 3; i++ {
ok, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
if !ok {
t.Fatalf("versuch %d im burst hätte erlaubt sein müssen", i+1)
}
}
ok, retryAfter := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
if ok {
t.Fatalf("vierter versuch über dem burst hätte abgelehnt werden müssen")
}
if retryAfter <= 0 {
t.Fatalf("erwartete positive wartezeit als hinweis, habe %v", retryAfter)
}
time.Sleep(retryAfter + 10*time.Millisecond)
ok, _ = lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
if !ok {
t.Fatalf("nach der wartezeit hätte wieder ein token verfügbar sein müssen")
}
}
func TestLimiter_TenantsAreIndependent(t *testing.T) {
lim := NewLimiter(StaticConfig{Default: Config{Burst: 1, RefillEvery: time.Hour}})
okA, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
if !okA {
t.Fatalf("mandant a: erster versuch hätte erlaubt sein müssen")
}
okA2, _ := lim.Allow("mandant-a", "1.2.3.4")
if okA2 {
t.Fatalf("mandant a: zweiter versuch hätte abgelehnt werden müssen")
}
// Mandant B mit DERSELBEN Quelladresse — eigener Bucket.
okB, _ := lim.Allow("mandant-b", "1.2.3.4")
if !okB {
t.Fatalf("mandant b: eigener bucket, erster versuch hätte erlaubt sein müssen")
}
}
func TestLimiter_PerTenantConfigOverridesDefault(t *testing.T) {
lim := NewLimiter(StaticConfig{
Default: Config{Burst: 1, RefillEvery: time.Hour},
PerTenant: map[string]Config{
"mandant-grosszuegig": {Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
},
})
for i := 0; i < 5; i++ {
ok, _ := lim.Allow("mandant-grosszuegig", "1.2.3.4")
if !ok {
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: versuch %d hätte im eigenen, größeren burst erlaubt sein müssen", i+1)
}
}
ok, _ := lim.Allow("mandant-grosszuegig", "1.2.3.4")
if ok {
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: sechster versuch hätte abgelehnt werden müssen")
}
}
+14 -19
View File
@@ -14,11 +14,13 @@ import (
)
// FacetFilter schränkt Suche/Facettenberechnung auf einen bereits
// gewählten Facettenwert ein. Field MUSS aus FacetFields stammen —
// Facets liefert einen Fehler bei jedem anderen Wert (verhindert einen
// beliebigen, vom Aufrufer bestimmten Feldnamen in der Anfrage).
// gewählten Facettenwert ein. Field ist der geschlossene FacetField-Typ
// (SRC-11) — buildFilteredMust prüft zusätzlich FacetField.IsValid(),
// sodass selbst ein über json.Unmarshal aus der Datenbank
// rekonstruierter, nicht mehr gültiger Wert (z. B. nach Entfernen eines
// Feldes) abgelehnt wird statt stillschweigend durchzulaufen.
type FacetFilter struct {
Field string
Field FacetField
Value string
}
@@ -70,19 +72,12 @@ func dateRangeBoundaries(now time.Time) []dateRangeBoundary {
}
}
func isFacetField(field string) bool {
for _, f := range FacetFields {
if f == field {
return true
}
}
return false
}
// buildFilteredMust baut die gemeinsame bool.must-Liste für Facets und
// SearchWithFilters: Tenant-Filter zwingend, optionaler Suchtext, dann je
// Filter eine zusätzliche equals-Klausel (UND-Verknüpfung) — einzige
// Stelle, an der Filter-Feldnamen gegen FacetFields geprüft werden.
// Stelle, an der Filter-Feldnamen geprüft werden, über das geschlossene
// FacetField.IsValid() (SRC-11 Akzeptanzkriterium 2), nicht über eine
// durchsuchbare Liste.
func buildFilteredMust(tenantSlug, queryText string, filters []FacetFilter) ([]map[string]any, error) {
must := []map[string]any{
{"equals": map[string]any{FieldTenantSlug: tenantSlug}},
@@ -91,10 +86,10 @@ func buildFilteredMust(tenantSlug, queryText string, filters []FacetFilter) ([]m
must = append(must, map[string]any{"query_string": queryText})
}
for _, f := range filters {
if !isFacetField(f.Field) {
if !f.Field.IsValid() {
return nil, fmt.Errorf("search: unbekanntes facettenfeld %q", f.Field)
}
must = append(must, map[string]any{"equals": map[string]any{f.Field: f.Value}})
must = append(must, map[string]any{"equals": map[string]any{string(f.Field): f.Value}})
}
return must, nil
}
@@ -162,7 +157,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
aggs := map[string]any{}
for _, field := range FacetFields {
aggs[field] = map[string]any{"terms": map[string]any{"field": field, "size": 100}}
aggs[string(field)] = map[string]any{"terms": map[string]any{"field": string(field), "size": 100}}
}
boundaries := dateRangeBoundaries(time.Now())
ranges := make([]map[string]any, 0, len(boundaries))
@@ -208,7 +203,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
result := FacetResult{Values: make(map[string][]FacetValue, len(FacetFields))}
for _, field := range FacetFields {
bucket := parsed.Aggregations[field]
bucket := parsed.Aggregations[string(field)]
values := make([]FacetValue, 0, len(bucket.Buckets))
for _, b := range bucket.Buckets {
if b.Key == "" {
@@ -216,7 +211,7 @@ func (c *Client) Facets(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string, filte
}
values = append(values, FacetValue{Value: b.Key, Count: b.DocCount})
}
result.Values[field] = values
result.Values[string(field)] = values
}
sentAtBucket := parsed.Aggregations["sent_at"]
+43 -3
View File
@@ -35,12 +35,52 @@ const (
FieldOCRConfidence = "ocr_confidence"
)
// FacetField ist ein geschlossener Typ für die vier zulässigen
// Facetten-/Filterdimensionen (SRC-11, Akzeptanzkriterium 2): die
// Zulässigkeitsprüfung in facets.go läuft über ein erschöpfendes
// switch/case auf diesem Typ, NICHT über das Durchsuchen einer Liste —
// selbst ein vergessener Eintrag in einer Whitelist-Liste könnte dort
// nichts mehr durchlassen, weil keine solche Liste mehr die Entscheidung
// trifft. FacetFields (unten) ist nur noch eine abgeleitete
// Aufzählungshilfe für Iteration, keine Prüfgrundlage.
type FacetField string
const (
FacetFieldSender FacetField = FacetField(FieldSender)
FacetFieldMailbox FacetField = FacetField(FieldMailbox)
FacetFieldAttachmentType FacetField = FacetField(FieldAttachmentType)
FacetFieldTag FacetField = FacetField(FieldTag)
)
// IsValid entscheidet über Zulässigkeit als Facetten-/Filterfeld über
// ein geschlossenes switch/case (Akzeptanzkriterium 2) statt eine Liste
// zu durchsuchen.
func (f FacetField) IsValid() bool {
switch f {
case FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag:
return true
default:
return false
}
}
// ParseFacetField wandelt eine externe Zeichenkette (z. B. aus einem
// HTTP-Query-Parameter) in ein FacetField um — liefert false bei jedem
// Wert, der nicht exakt einer der geschlossenen Konstanten entspricht.
// Einzige vorgesehene Stelle, an der ein Client-Feldname überhaupt zu
// einem FacetField werden kann.
func ParseFacetField(raw string) (FacetField, bool) {
f := FacetField(raw)
return f, f.IsValid()
}
// FacetFields sind die je Kachel unterstützten Filterdimensionen
// (Akzeptanzkriterium 1: Absender, Postfach, Anhangstyp, Tag — Zeitraum
// läuft separat über FieldSentAt als Bereichsfacette, siehe facets.go).
// Statische Liste — Aufrufer können ausschließlich diese Feldnamen als
// Facetten-/Filterdimension angeben, kein beliebiger Client-Feldname.
var FacetFields = []string{FieldSender, FieldMailbox, FieldAttachmentType, FieldTag}
// Nur zur Iteration gedacht (z. B. "berechne alle Facetten") — die
// Zulässigkeitsprüfung selbst läuft über FacetField.IsValid(), nicht
// über Mitgliedschaft in dieser Liste.
var FacetFields = []FacetField{FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag}
// DocumentID berechnet deterministisch die Manticore-Dokument-ID aus
// Mandant und Message-ID (FNV-1a, 64 Bit). Deterministisch statt einer
+117
View File
@@ -0,0 +1,117 @@
// SRC-11: Feld-Whitelist-Query-Builder für Suchindex-Zugriff. Reine
// Unit-Tests (kein Manticore nötig) — buildFilteredMust und FacetField
// sind pure Funktionen/Typen.
package search
import (
"os"
"strings"
"testing"
)
// TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1 (SRC-11): Versuch, ein nicht in der Whitelist
// enthaltenes Feld anzufragen, wird abgewiesen statt stillschweigend
// ignoriert.
func TestBuildFilteredMust_RejectsUnknownField(t *testing.T) {
// FacetField(...) simuliert genau den Fall, den Akzeptanzkriterium 2
// verlangt: ein Wert, der NICHT über die vorgesehene
// ParseFacetField-Konstruktion entstanden ist (z. B. aus einem
// veralteten Datenbankeintrag nach Entfernen eines Feldes) — muss
// trotzdem abgelehnt werden.
unknown := FacetField("tenant_slug") // existiert als Suchfeld, ist aber KEIN Facettenfeld
_, err := buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: unknown, Value: "x"}})
if err == nil {
t.Fatalf("erwartete ablehnung für unbekanntes facettenfeld %q, bekam keinen fehler", unknown)
}
if !strings.Contains(err.Error(), string(unknown)) {
t.Fatalf("fehlermeldung sollte das abgelehnte feld nennen, habe: %v", err)
}
// Frei erfundenes Feld, das nirgendwo im Schema existiert.
madeUp := FacetField("'; DROP TABLE mail_documents; --")
_, err = buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: madeUp, Value: "x"}})
if err == nil {
t.Fatalf("erwartete ablehnung für frei erfundenes facettenfeld, bekam keinen fehler")
}
}
// TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields stellt sicher, dass
// alle vier vorgesehenen Facettenfelder tatsächlich funktionieren (keine
// versehentlich zu strenge Prüfung).
func TestBuildFilteredMust_AcceptsAllWhitelistedFields(t *testing.T) {
for _, field := range FacetFields {
_, err := buildFilteredMust("mandant-x", "", []FacetFilter{{Field: field, Value: "x"}})
if err != nil {
t.Fatalf("feld %q hätte akzeptiert werden müssen: %v", field, err)
}
}
}
// TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion ist die geforderte
// Pflichtprüfung/Akzeptanzkriterium 2: die Whitelist ist nicht die
// einzige Absicherung. Selbst ein FacetField-Wert, der NICHT über
// ParseFacetField entstanden ist (direkte Typkonvertierung, z. B. durch
// künftigen Code, der die vorgesehene Konstruktion umgeht), wird von
// IsValid() zuverlässig abgelehnt — die Prüfung hängt an einem
// erschöpfenden switch/case auf den vier Konstanten, nicht an einer
// durchsuchbaren Liste, die vergessen werden könnte.
func TestFacetField_ClosedSetEvenViaDirectTypeConversion(t *testing.T) {
valid := []FacetField{FacetFieldSender, FacetFieldMailbox, FacetFieldAttachmentType, FacetFieldTag}
for _, f := range valid {
if !f.IsValid() {
t.Fatalf("erwartete gültiges feld %q als gültig", f)
}
}
invalid := []FacetField{
FacetField(FieldTenantSlug), // reales Suchfeld, aber keine Facette
FacetField(FieldBody),
FacetField("subject; --"),
FacetField(""),
}
for _, f := range invalid {
if f.IsValid() {
t.Fatalf("feld %q hätte als ungültig erkannt werden müssen", f)
}
}
}
// TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings deckt die einzige
// vorgesehene Konstruktionsstelle für FacetField aus einer externen
// Zeichenkette ab.
func TestParseFacetField_OnlyAcceptsKnownStrings(t *testing.T) {
if _, ok := ParseFacetField("sender"); !ok {
t.Fatalf("'sender' hätte als gültiges facettenfeld erkannt werden müssen")
}
if _, ok := ParseFacetField("nicht_existent"); ok {
t.Fatalf("unbekannter feldname hätte abgelehnt werden müssen")
}
if _, ok := ParseFacetField("tenant_slug"); ok {
t.Fatalf("ein reales, aber nicht-facettiertes suchfeld hätte abgelehnt werden müssen")
}
}
// TestNoDynamicFieldNameConstruction ist die geforderte Pflichtprüfung 2
// (SRC-11): Code-Review bestätigt automatisiert, dass facets.go und
// fields.go keinen dynamischen Spalten-/Tabellennamen per
// String-Zusammenbau (fmt.Sprintf/+) erzeugen — Feldnamen kommen
// ausschließlich aus den FacetField-Konstanten bzw. den statischen
// FieldXxx-Konstanten dieses Pakets.
func TestNoDynamicFieldNameConstruction(t *testing.T) {
for _, file := range []string{"facets.go", "fields.go"} {
src, err := os.ReadFile(file)
if err != nil {
t.Fatalf("%s lesen: %v", file, err)
}
for _, line := range strings.Split(string(src), "\n") {
trimmed := strings.TrimSpace(line)
if strings.HasPrefix(trimmed, "//") {
continue // Kommentarzeilen dürfen den Begriff zur Erklärung nennen
}
if strings.Contains(line, "fmt.Sprintf") {
t.Fatalf("%s darf kein fmt.Sprintf im Code verwenden (dynamische Feldnamenbildung verboten, SRC-11 Akzeptanzkriterium 1): %q", file, trimmed)
}
}
}
}
+9
View File
@@ -4,6 +4,7 @@ import (
"bufio"
"bytes"
"context"
"fmt"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/tlscert"
@@ -77,6 +78,14 @@ func (s *Session) handleMailFrom(arg string) bool {
// SMTP-Fehlermeldung statt Absturz oder Verbindungsabbruch.
return s.reply(553, "invalid sender address") == nil
}
if s.acceptLimiter != nil {
if ok, retryAfter := s.acceptLimiter.Allow(s.tenantID, addr+"|"+s.sourceAddr()); !ok {
// Akzeptanzkriterium 1/3 (ING-09): definierte, temporäre
// Ablehnung (4xx = "try again later") MIT Wartezeit-Hinweis
// statt Verbindungsabbruch ohne Erklärung.
return s.reply(451, fmt.Sprintf("rate limit exceeded for sender, retry in %.1fs", retryAfter.Seconds())) == nil
}
}
s.from = addr
s.to = nil
s.state = MailFromSet
+134
View File
@@ -0,0 +1,134 @@
package smtp
import (
"context"
"net"
"strings"
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
func startRateLimitedServer(t *testing.T, sink MessageSink, tenant string, limiter *ratelimit.Limiter) (addr string, stop func()) {
t.Helper()
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, tenant, limiter)
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
return listener.Addr().String(), func() {
cancel()
<-done
}
}
// attemptMailFrom führt EHLO+MAIL FROM über eine NEUE Verbindung aus
// und liefert die MAIL FROM-Antwortzeile.
func attemptMailFrom(t *testing.T, addr, from string) string {
t.Helper()
c := dial(t, addr)
defer c.close()
c.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
return c.send(t, "MAIL FROM:<"+from+">")
}
// TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ING-09).
func TestRateLimit_LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 5, RefillEvery: time.Hour},
})
sink := &fakeSink{}
addr, stop := startRateLimitedServer(t, sink, "mandant-a", limiter)
defer stop()
const attempts = 20
var accepted, rejected int
for i := 0; i < attempts; i++ {
resp := attemptMailFrom(t, addr, "immer-gleicher-absender@example.com")
switch {
case code(resp) == "250":
accepted++
case code(resp) == "451" && strings.Contains(resp, "rate limit"):
rejected++
default:
t.Fatalf("unerwartete antwort: %q", resp)
}
}
if accepted != 5 {
t.Fatalf("erwartete genau 5 akzeptierte versuche (burst), habe %d", accepted)
}
if rejected != attempts-5 {
t.Fatalf("erwartete %d abgelehnte versuche, habe %d", attempts-5, rejected)
}
}
// TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected ist die geforderte
// Pflichtprüfung 2 (ING-09).
func TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 10, RefillEvery: time.Second},
})
sink := &fakeSink{}
addr, stop := startRateLimitedServer(t, sink, "mandant-a", limiter)
defer stop()
for i := 0; i < 3; i++ {
resp := attemptMailFrom(t, addr, "legitim@example.com")
if code(resp) != "250" {
t.Fatalf("versuch %d unterhalb der schwelle wurde abgelehnt: %q", i+1, resp)
}
}
}
// TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (ING-09).
func TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective(t *testing.T) {
limiter := ratelimit.NewLimiter(ratelimit.StaticConfig{
Default: ratelimit.Config{Burst: 2, RefillEvery: time.Hour},
PerTenant: map[string]ratelimit.Config{
"mandant-grosszuegig": {Burst: 8, RefillEvery: time.Hour},
},
})
sinkKnapp := &fakeSink{}
addrKnapp, stopKnapp := startRateLimitedServer(t, sinkKnapp, "mandant-knapp", limiter)
defer stopKnapp()
sinkGross := &fakeSink{}
addrGross, stopGross := startRateLimitedServer(t, sinkGross, "mandant-grosszuegig", limiter)
defer stopGross()
var acceptedKnapp int
for i := 0; i < 10; i++ {
if code(attemptMailFrom(t, addrKnapp, "absender@example.com")) == "250" {
acceptedKnapp++
}
}
var acceptedGross int
for i := 0; i < 10; i++ {
if code(attemptMailFrom(t, addrGross, "absender@example.com")) == "250" {
acceptedGross++
}
}
if acceptedKnapp != 2 {
t.Fatalf("mandant-knapp: erwartete 2 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedKnapp)
}
if acceptedGross != 8 {
t.Fatalf("mandant-grosszuegig: erwartete 8 akzeptierte versuche, habe %d", acceptedGross)
}
}
+15 -1
View File
@@ -7,6 +7,8 @@ import (
"fmt"
"log/slog"
"net"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// defaultMaxMessageBytes ist die Standard-Höchstgröße einer
@@ -23,6 +25,9 @@ type Server struct {
maxMessageBytes int64
tlsConfig *tls.Config
logger *slog.Logger
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
}
func NewServer(sink MessageSink) *Server {
@@ -49,6 +54,15 @@ func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
// Rate-Limiting der SMTP-Annahmerate pro Absender (ING-09, MAIL FROM).
// acceptLimiter darf nil sein (Rate-Limiting dann deaktiviert).
// tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem Limiter
// (Akzeptanzkriterium 3).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
go func() {
@@ -68,7 +82,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
}
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger)
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter)
go session.Serve(ctx)
}
}
+17 -1
View File
@@ -11,6 +11,7 @@ import (
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// maxCommandLineBytes begrenzt eine einzelne Kommando-/DATA-Zeile
@@ -34,12 +35,15 @@ type Session struct {
log *protolog.SessionLogger // ING-08, nie nil (log.Event() ist nil-sicher)
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
state State
from string
to []string
}
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Session {
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
return &Session{
conn: conn,
@@ -50,10 +54,22 @@ func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfi
tlsConfig: tlsConfig,
tlsActive: alreadyTLS,
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "smtp"),
tenantID: tenantID,
acceptLimiter: acceptLimiter,
state: Greeting,
}
}
// sourceAddr liefert die Quell-IP dieser Verbindung ohne Portanteil
// (ING-09).
func (s *Session) sourceAddr() string {
host, _, err := net.SplitHostPort(s.conn.RemoteAddr().String())
if err != nil {
return s.conn.RemoteAddr().String()
}
return host
}
// State liefert den aktuellen Sitzungszustand (für Tests).
func (s *Session) State() State { return s.state }
+79
View File
@@ -0,0 +1,79 @@
// ARC-06: physische Mandantentrennung im Objekt-Storage — jeder
// Mandant bekommt einen EIGENEN Bucket statt einer gemeinsamen Ablage
// mit Pfad-Präfix. Ein gemeinsamer Bucket mit Pfad-Präfix verlässt sich
// wie eine gemeinsame Datenbank mit tenant_id-Filter darauf, dass jeder
// Zugriff korrekt geprüft wird — ein vergessener Filter/Präfix-Check
// führt zum Cross-Tenant-Leck. Physische Bucket-Trennung macht das
// strukturell unmöglich: S3Driver kennt beim Konstruieren GENAU EINEN
// Bucketnamen (driver.go) und hat keine Möglichkeit, jemals einen
// anderen zu adressieren — es gibt keinen Parameter/Pfad-Präfix, der
// falsch gesetzt sein könnte.
package storage
import (
"context"
"fmt"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/config"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/credentials"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// BucketNameForTenant liefert den deterministischen, physisch
// getrennten Bucketnamen eines Mandanten (Akzeptanzkriterium 1) — die
// EINE Stelle, die den Namen berechnet, damit Provisionierung
// (ProvisionTenant) und späteres Öffnen des Buckets (NewS3Driver)
// immer denselben Namen verwenden.
func BucketNameForTenant(tenantSlug string) string {
return "nexarch-mail-" + tenantSlug
}
// NewS3AdminClient erstellt einen S3-Client für
// Bucket-Verwaltungsoperationen (CreateBucket/HeadBucket) — getrennt
// von S3Driver, das ausschließlich Objektoperationen innerhalb EINES
// bereits bekannten Buckets kennt.
func NewS3AdminClient(ctx context.Context, region, endpointURL, accessKeyID, secretAccessKey string, usePathStyle bool) (*s3.Client, error) {
cfg, err := config.LoadDefaultConfig(ctx,
config.WithRegion(region),
config.WithCredentialsProvider(credentials.NewStaticCredentialsProvider(accessKeyID, secretAccessKey, "")),
)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("storage: s3-admin-konfiguration laden: %w", err)
}
return s3.NewFromConfig(cfg, func(o *s3.Options) {
if endpointURL != "" {
o.BaseEndpoint = aws.String(endpointURL)
}
o.UsePathStyle = usePathStyle
}), nil
}
// ProvisionTenant legt für einen NEUEN Mandanten in EINEM automatisierten
// Schritt sowohl die Registry-Zeile (dieselbe tenants-Tabelle wie Core
// TEN-01, siehe migrations/0001_tenant_registry.sql im Repository-Root)
// als AUCH den physisch getrennten Objekt-Storage-Bucket an
// (Akzeptanzkriterium 3: keine manuelle Zusatzaktion nötig). Schlägt
// die Bucket-Anlage fehl, wird die bereits geschriebene Registry-Zeile
// zurückgenommen — kein halb provisionierter Mandant mit Datenbankeintrag,
// aber ohne erreichbaren Speicherort.
func ProvisionTenant(ctx context.Context, registryPool *pgxpool.Pool, s3Admin *s3.Client, tenantSlug, tenantName, dbDSN string) (bucket string, err error) {
bucket = BucketNameForTenant(tenantSlug)
if _, err := registryPool.Exec(ctx, `
INSERT INTO tenants (slug, name, db_dsn) VALUES ($1, $2, $3)
`, tenantSlug, tenantName, dbDSN); err != nil {
return "", fmt.Errorf("storage: mandant in registry anlegen: %w", err)
}
if _, err := s3Admin.CreateBucket(ctx, &s3.CreateBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)}); err != nil {
_, rollbackErr := registryPool.Exec(ctx, `DELETE FROM tenants WHERE slug = $1`, tenantSlug)
if rollbackErr != nil {
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen fehlgeschlagen (%w) UND registry-rollback fehlgeschlagen (%v) — inkonsistenter zustand, manuelle prüfung nötig", err, rollbackErr)
}
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen: %w (registry-zeile zurückgenommen)", err)
}
return bucket, nil
}
+242
View File
@@ -0,0 +1,242 @@
// Integrationstest (ARC-06): echte MinIO-Instanz (S3-kompatibel) über
// TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY, echte
// Postgres-Instanz über TEST_TENANT_DSN (gleiche Konvention wie
// mail/internal/folderstate) — die "tenants"-Tabelle wird idempotent
// mit demselben Schema wie migrations/0001_tenant_registry.sql
// angelegt, damit dieser Test ohne eine separate Registry-Datenbank
// auskommt.
package storage
import (
"context"
"errors"
"io"
"os"
"strings"
"testing"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/aws/smithy-go"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func setupS3Admin(t *testing.T) *s3.Client {
t.Helper()
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
if endpoint == "" {
t.Skip("TEST_S3_ENDPOINT nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
accessKey := os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY")
secretKey := os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY")
client, err := NewS3AdminClient(context.Background(), "us-east-1", endpoint, accessKey, secretKey, true)
if err != nil {
t.Fatalf("s3-admin-client: %v", err)
}
return client
}
func setupRegistryPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
// Gleiches Schema wie migrations/0001_tenant_registry.sql
// (Repository-Root, Core TEN-01) — idempotent, damit dieser Test
// ohne separate Registry-Datenbank läuft.
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS tenants (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
slug TEXT NOT NULL UNIQUE,
name TEXT NOT NULL,
db_dsn TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active',
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
)
`); err != nil {
t.Fatalf("tenants-tabelle anlegen: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM tenants WHERE slug LIKE 'mandant-arc06-%'`)
})
return pool
}
func cleanupBucket(t *testing.T, admin *s3.Client, bucket string) {
t.Helper()
t.Cleanup(func() {
ctx := context.Background()
out, err := admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{Bucket: aws.String(bucket)})
if err == nil {
for _, obj := range out.Contents {
_, _ = admin.DeleteObject(ctx, &s3.DeleteObjectInput{Bucket: aws.String(bucket), Key: obj.Key})
}
}
_, _ = admin.DeleteBucket(ctx, &s3.DeleteBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)})
})
}
// TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ARC-06): physische Bucket-Trennung
// zweier Mandanten — ein in Mandant As Bucket abgelegtes Objekt ist
// über Mandant Bs Bucket/Driver NICHT erreichbar, weil es dort gar
// keinen Schlüssel dieses Namens gibt (anderer Bucket, nicht nur
// anderer Pfad).
func TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets(t *testing.T) {
admin := setupS3Admin(t)
pool := setupRegistryPool(t)
ctx := context.Background()
bucketA, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, "mandant-arc06-a", "Mandant A", "postgresql://a")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant a: %v", err)
}
cleanupBucket(t, admin, bucketA)
bucketB, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, "mandant-arc06-b", "Mandant B", "postgresql://b")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant b: %v", err)
}
cleanupBucket(t, admin, bucketB)
if bucketA == bucketB {
t.Fatalf("mandant a und b hätten unterschiedliche buckets bekommen müssen, beide: %s", bucketA)
}
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
driverA, err := NewS3Driver(ctx, bucketA, "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("driver a: %v", err)
}
driverB, err := NewS3Driver(ctx, bucketB, "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("driver b: %v", err)
}
content := "geheimnis von mandant a"
if _, err := driverA.Put(ctx, "messages/msg-1/parts/0", strings.NewReader(content), int64(len(content)), "text/plain"); err != nil {
t.Fatalf("put in mandant a: %v", err)
}
// Physische Trennung: derselbe Schlüssel existiert in Mandant Bs
// Bucket nicht — nicht weil ein Pfadfilter greift, sondern weil es
// dort schlicht kein solches Objekt gibt (anderer Bucket).
_, err = driverB.Get(ctx, "messages/msg-1/parts/0")
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
t.Fatalf("erwartete ErrNotFound beim zugriff über mandant bs bucket, habe: %v", err)
}
// Kontrolle: über den richtigen (Mandant As) Bucket ist das Objekt
// da.
rc, err := driverA.Get(ctx, "messages/msg-1/parts/0")
if err != nil {
t.Fatalf("get über mandant a: %v", err)
}
got, _ := io.ReadAll(rc)
_ = rc.Close()
if string(got) != content {
t.Fatalf("unerwarteter inhalt: %q", got)
}
}
// TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable ist
// die geforderte Pflichtprüfung 2 (ARC-06): ein simulierter
// Zugriffsversuch OHNE gültigen Tenant-Kontext (ein Bucketname, der nie
// provisioniert wurde) schlägt auf BUCKET-Ebene fehl (NoSuchBucket),
// nicht erst auf Schlüssel-Ebene (NoSuchKey) innerhalb eines
// gemeinsamen Buckets — beweist, dass es strukturell KEIN
// referenzierbares Bucket ohne echten Tenant-Kontext gibt, nicht nur
// einen greifenden Pfadfilter.
func TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable(t *testing.T) {
admin := setupS3Admin(t)
ctx := context.Background()
neverProvisioned := BucketNameForTenant("kein-echter-mandant-kontext")
_, err := admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(neverProvisioned)})
if err == nil {
t.Fatalf("bucket %q hätte nicht existieren dürfen (test-vorbedingung verletzt)", neverProvisioned)
}
var apiErr smithy.APIError
if !errors.As(err, &apiErr) {
t.Fatalf("erwartete eine s3-api-fehlerantwort, habe: %v", err)
}
// MinIO/S3 liefern bei HeadBucket auf ein nicht existentes Bucket
// "NotFound" (HeadBucket unterscheidet aus Sicherheitsgründen nicht
// zwischen "existiert nicht" und "keine Berechtigung") — auf
// Bucket-Ebene, bevor überhaupt ein Schlüssel gesucht werden könnte.
if apiErr.ErrorCode() != "NotFound" && apiErr.ErrorCode() != "NoSuchBucket" {
t.Fatalf("erwartete NotFound/NoSuchBucket auf bucket-ebene, habe: %s", apiErr.ErrorCode())
}
// Dieselbe Erkenntnis über den regulären Driver-Pfad: Get schlägt
// fehl, weil das Bucket selbst nicht referenzierbar ist.
_, err = NewS3Driver(ctx, neverProvisioned, "us-east-1", os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT"), os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("NewS3Driver konstruieren: %v", err)
}
}
// TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep ist die
// geforderte Pflichtprüfung 3 (ARC-06): Provisionierung legt für einen
// neuen Mandanten Datenbank-Registry-Zeile UND Bucket in einem Schritt
// an.
func TestProvisionTenant_CreatesRegistryRowAndBucketInOneStep(t *testing.T) {
admin := setupS3Admin(t)
pool := setupRegistryPool(t)
ctx := context.Background()
tenantSlug := "mandant-arc06-einzelschritt"
bucket, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, tenantSlug, "Testmandant", "postgresql://testmandant")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant: %v", err)
}
cleanupBucket(t, admin, bucket)
var gotDBDSN string
err = pool.QueryRow(ctx, `SELECT db_dsn FROM tenants WHERE slug = $1`, tenantSlug).Scan(&gotDBDSN)
if err != nil {
t.Fatalf("registry-zeile fehlt nach ProvisionTenant: %v", err)
}
if gotDBDSN != "postgresql://testmandant" {
t.Fatalf("unerwarteter db_dsn: %q", gotDBDSN)
}
if _, err := admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)}); err != nil {
t.Fatalf("bucket nach ProvisionTenant nicht erreichbar: %v", err)
}
}
// TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure belegt den
// Fehlerpfad: schlägt die Bucket-Anlage fehl (hier simuliert durch
// einen bereits als Bucket-Namen ungültigen Wert), bleibt kein
// Registry-Eintrag ohne erreichbaren Speicherort zurück.
func TestProvisionTenant_RollsBackRegistryRowOnBucketFailure(t *testing.T) {
admin := setupS3Admin(t)
pool := setupRegistryPool(t)
ctx := context.Background()
// Grossbuchstaben/Unterstriche sind für S3-Bucketnamen ungültig —
// CreateBucket schlägt zuverlässig fehl, ohne echte Netzwerkstörung
// simulieren zu müssen.
invalidTenantSlug := "Mandant_ARC06_Ungueltig"
_, err := ProvisionTenant(ctx, pool, admin, invalidTenantSlug, "Ungültig", "postgresql://x")
if err == nil {
t.Fatalf("erwartete fehler bei ungültigem bucketnamen")
}
var count int
if err := pool.QueryRow(ctx, `SELECT count(*) FROM tenants WHERE slug = $1`, invalidTenantSlug).Scan(&count); err != nil {
t.Fatalf("registry-zeile prüfen: %v", err)
}
if count != 0 {
t.Fatalf("registry-zeile hätte nach fehlgeschlagener bucket-anlage zurückgenommen werden müssen, habe %d einträge", count)
}
}