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sysops d26a341fa8 feat(mail): INT-05 Benachrichtigungs-Service "neue Mail"
Neues Paket mail/internal/notifyclient: Mail-seitige Kopplung an Core
CFG-02/CFG-05 (POST /notify, service-token-authentifiziert). Core
CFG-02/CFG-05 stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig", haben im
aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren Endpunkt — dieselbe
Situation wie ARC-06/Core TEN-01 und INT-01/Core API-01, im
Prüfprotokoll begründet. Client richtet sich nach dem in CFG-05s eigener
Beschreibung dokumentierten Vertrag. 204 wird bewusst nicht als Fehler
behandelt (CFG-05 wrappt laut Beschreibung bereits
notifyprefs.EnqueueIfAllowed — die Zustellentscheidung nach
Benutzerpräferenz liegt vollständig bei Core, Mail dupliziert diese
Logik nicht).

Neues Paket mail/internal/importnotify: NotifyBatch löst am Ende EINES
imapimport.RunOnce-Laufs höchstens EINEN Notify-Aufruf aus — es gibt
strukturell keinen Codepfad für mehr als einen Aufruf je Lauf
(Bündelung statt Flut bei Massenimport).

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: eine neue Nachricht
löst genau eine Benachrichtigung aus, 50 neue Nachrichten weiterhin
genau eine gebündelte Benachrichtigung (Count: 50), ein echter
HTTP-Server bildet den CFG-05-204-Unterdrückungsvertrag nach und
bestätigt keine Zustellung ohne Fehler. Ergänzt um echte Fehlerpfade
(5xx, nicht erreichbarer Endpunkt mit Timeout statt unbegrenztem
Warten).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 17:55:44 +02:00
sysops c9b062062b feat(mail): INT-01 REST-API v1 für Mail-Zugriff & OpenAPI-Beschreibung
Neues Paket mail/internal/mailapi: drei v1-Endpunkte (Mail-Liste,
Mail-Detail, Anhang-Download). Core API-01 (REST-Grundgerüst) und
API-04 (OpenAPI-Beschreibung) haben im aktuellen Repository-Stand
keinen abrufbaren Router — RegisterRoutes registriert die Endpunkte
deshalb auf einem vom Aufrufer bereitgestellten *http.ServeMux mit dem
dokumentierten Pfadschema /api/v1/mail/..., Core kann sich später dort
einhängen, im Prüfprotokoll begründet (gleiche Situation wie
ARC-06/Core TEN-01).

tenant-Query-Parameter ist auf allen drei Endpunkten Pflicht (fehlender
Kontext -> 400), keine eigene Login-/Session-Logik (IAM bleibt
Core-Board-Sache). Anhang-Download nutzt storage.ObjectKey gegen den
physisch getrennten Bucket des Mandanten (ARC-06) — ein Anhang mit
identischer messageID in einem fremden Mandantenkontext ist strukturell
nicht erreichbar. Neue Methode search.Client.GetByMessageID liefert das
vollständige Suchdokument für Mail-Detail.

openapi.yaml: vollständiger OpenAPI-3-Beitrag für alle drei Endpunkte
inklusive Fehlerantworten. Als neue, gepinnte Abhängigkeit
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0 (bewusst nicht @latest — hätte
das Modul von go 1.24 auf go 1.25 gezwungen) für einen echten
Standard-Validierungslauf gegen das Dokument sowie einen
OpenAPI-Router, der jede implementierte Route real gegen das Dokument
auflöst statt nur Pfad-Strings zu vergleichen.

Alle vier Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: Zugriff ohne
Tenant-Kontext auf allen drei Endpunkten abgelehnt, Vertragstests inkl.
physischer Bucket-Trennung beim Anhang-Download, automatisiertes
Code-Review bestätigt Abwesenheit IAM-naher Bezeichner,
OpenAPI-Dokument validiert fehlerfrei gegen kin-openapi.

go build/go vet/golangci-lint clean, go mod verify clean, gesamtes
Mail-Modul regressionsfrei getestet.
2026-09-01 17:49:40 +02:00
sysops 2d32157de4 feat(mail): QA-02 Prüfgate Ingestion & Import
Neues Paket mail/internal/ingestiontestgate, spiegelt das etablierte
Muster aus mail/internal/qagate (QA-03) und mail/internal/importtestgate
(IMP-09): ein echtes, ausführbares Gate statt einer nur behaupteten
Prüfung. IngestionAndImportPackages listet alle 14 aus QA-02s eigener
dependsOn-Liste folgenden Pakete (Protokoll-Server, Fehlerbehandlung/
Logging, Import-Pfade). RunTestSuites führt go test -count=1 -p 1 über
alle 14 Pakete aus — -p 1 bewusst, da parallele Testbinaries sich bei
den echten QA-07-Lasttests gegenseitig CPU-Kontingent wegnehmen und
Latenz-Zielwerte durch reine Testhost-Überlastung verfehlen lassen
(real beobachtet, mit -p 1 behoben). ScanForKnownErrorPointTests prüft
automatisiert, dass die drei in Akzeptanzkriterium 2 namentlich
geforderten Fehlerpunkte (Header-Injection, Anhang-Limit, UIDVALIDITY)
je einen passenden Regressionstest im zuständigen Paket haben.

Gate-Lauf gegen aktuellen Stand real ausgeführt und mit Zeitstempel
dokumentiert: BESTANDEN, 14 Pakete grün, alle drei bekannten
Fehlerpunkte abgedeckt. Scanner durch Negativtest bewiesen, dass er
eine tatsächlich fehlende Abdeckung real erkennt statt immer
"bestanden" zu melden.

Pflichtprüfung 3 (Zweitperson bestätigt Gate-Ergebnis unabhängig)
bleibt strukturell offen — eine einzelne Sitzung kann keine unabhängige
zweite Person sein, im Prüfprotokoll dokumentiert (analog zu ING-10 und
QA-04).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 17:36:48 +02:00
sysops 0505351e8f feat(mail): QA-04 Sicherheits-/Berechtigungsprüfung — fehlenden SMTP-Idle-Timeout gefunden und behoben
Gezielter Testangriff auf den SMTP-Pfad deckte einen realen
Härtungsfehler auf: ING-07 (Idle-Timeout via protoguard) wurde
versehentlich nur in mail/internal/imap und mail/internal/pop3
verdrahtet, SMTP bekam nie einen Timeout. Eine Gegenstelle, die eine
Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, konnte
die Session unbegrenzt blockieren — real reproduziert und danach
behoben.

session.go/server.go (smtp): guard *protoguard.Guard neu, Timeout wird
in readLine() selbst gesetzt (ein Ort für Haupt-Serve-Schleife,
handleData, drainUntilDot). Neuer Konstruktor
NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig für
abweichende Timeout-Werte. Bestehende Konstruktoren bekommen automatisch
protoguard.DefaultConfig() (5 Minuten) statt wie zuvor gar keinen
Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für funktionierende
Clients, QA-07-Lasttest bleibt unverändert grün.

Neue Tests: qa04_security_test.go (Header-Injection-Angriffe auf
Envelope-Adressen, Ressourcenerschöpfung durch nie abgeschlossene Zeile
— deckte den Fehler auf und bestätigt die Korrektur).
mailboxconfig/tenant_scoping_test.go: Stichprobe eines dritten
Speicherpfads (verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten) — Zugriff mit echter,
bekannter fremder ID wird über alle vier Operationen zuverlässig
abgelehnt.

Rate-Limiting-Teil von Akzeptanzkriterium 3 real bestätigt (ING-09,
erneut mitgeprüft). API-Token-Teil bleibt offen: das Mail-Board besitzt
keine eigene Token-Authentifizierung, bewusst an Core-Board IAM
delegiert (QA-04s eigene Ausgangslage) — im Prüfprotokoll dokumentiert.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 14:24:56 +02:00
21 changed files with 2216 additions and 13 deletions
+118
View File
@@ -0,0 +1,118 @@
# INT-01 — REST-API v1 für Mail-Zugriff & Schnittstellenbeschreibung: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/mailapi` (neu)
## Umsetzung
**Abweichung von der Ticketvorgabe, dokumentiert:** Core `API-01`
(REST-API-Grundgerüst & Versionierung) und `API-04`
(OpenAPI-Schnittstellenbeschreibung) stehen auf core-kanban zwar auf
"Fertig", enthalten im aktuellen Repository-Stand aber keinen
abrufbaren Router/keine Middleware, an die sich dieses Paket technisch
anhängen könnte (`cmd/core` ist ein Grundgerüst mit nur einem
`/healthz`-Endpunkt) — dieselbe Situation wie bei ARC-06/Core TEN-01.
`RegisterRoutes(mux *http.ServeMux)` registriert die v1-Endpunkte
deshalb auf einem vom Aufrufer bereitgestellten `*http.ServeMux` mit
dem dokumentierten Pfadschema `/api/v1/mail/...` — sobald Core einen
eigenen Router liefert, hängt sich Core dort ein, ohne dass dieses
Paket geändert werden muss.
Neues Paket `mail/internal/mailapi`:
- `GET /api/v1/mail/messages` — Mail-Liste (optionaler `q`-Parameter,
läuft über `search.Client.Search`).
- `GET /api/v1/mail/messages/{messageID}` — Mail-Detail (neue Methode
`search.Client.GetByMessageID`, liefert das vollständige
Suchdokument inkl. Body).
- `GET /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}`
Anhang-Download (`storage.ObjectKey`, physisch getrennter Bucket je
Mandant aus ARC-06).
- `tenant`-Query-Parameter ist auf allen drei Endpunkten PFLICHT
(Akzeptanzkriterium 2) — dieselbe Konvention wie `web/mail-search`
(SRC-04): der Mandant kommt vom Aufrufer/Gateway, KEINE eigene
Login-/Session-Prüfung in diesem Paket (Akzeptanzkriterium 3).
- `openapi.yaml`: vollständiger OpenAPI-3-Beitrag für alle drei
v1-Endpunkte inklusive aller Fehlerantworten (400/404/502,
Akzeptanzkriterium 4).
## Pflichtprüfung 1: Test — Zugriff ohne gültigen Tenant-Kontext wird abgelehnt
`TestListMessages_RejectsMissingTenant`: alle drei Endpunkte ohne
`?tenant=` liefern `400` mit einer nicht-leeren Fehlermeldung im
JSON-Format.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Vertragstest gegen definierte Endpunkte läuft grün
`TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages`,
`TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant`,
`TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant`,
`TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced` (ein Anhang, real
im Bucket von Mandant A abgelegt, ist über Mandant Bs Tenant-Kontext
mit DERSELBEN messageID nicht erreichbar — physische Bucket-Trennung
aus ARC-06, nicht nur ein Pfadfilter). Zusätzlich
`TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints`: jede der drei Routen wird
über einen echten OpenAPI-3-Router (`kin-openapi/routers/gorillamux`)
gegen das `openapi.yaml`-Dokument aufgelöst — kein rein optischer
String-Abgleich.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Codereview bestätigt Abgrenzung zu Core-Board-Zuständigkeiten
`TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers`: automatisiertes Code-Review —
`mailapi.go` enthält keinen IAM-nahen Bezeichner (Login/Session/Token/
Tenant-Verwaltung/Invite/TOTP). Ergänzt um die manuelle Bestätigung im
Code-Kommentar von `mailapi.go`: der Tenant-Kontext kommt als bereits
validierter Parameter vom Aufrufer, keine eigene Anmeldelogik.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 4: Validierungslauf des OpenAPI-Dokuments gegen Standardwerkzeuge ist fehlerfrei
`TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool`: `openapi.yaml` wird
über `github.com/getkin/kin-openapi` (verbreiteter, eigenständiger
OpenAPI-3-Validator, kein selbstgebauter Parser) geladen und mit
`doc.Validate(ctx)` geprüft — fehlerfrei. Als neue, gepinnte
Go-Modul-Abhängigkeit hinzugefügt (`v0.135.0`, kompatibel mit der
bestehenden Go-1.24-Anforderung des Moduls — eine neuere Version hätte
das Modul auf Go 1.25 gezwungen, bewusst vermieden).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **API bietet Endpunkte für Mail-Liste, Mail-Detail und
Anhang-Download**: alle drei implementiert, siehe "Umsetzung".
2. **Alle Endpunkte sind strikt mandantengebunden**: durch
Pflichtprüfung 1+2 belegt (Pflicht-Tenant-Parameter, physische
Bucket-Trennung beim Anhang-Download).
3. **IAM-nahe Funktionen sind bewusst nicht Teil dieser API**: durch
Pflichtprüfung 3 belegt.
4. **Modul-eigener OpenAPI-Beitrag deckt alle v1-Endpunkte inklusive
Fehlerantworten ab und ist gegen die tatsächliche API geprüft**:
durch Pflichtprüfung 2 (Endpunkt-Abgleich) und 4 (Validierung)
belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go mod verify → alle module verifiziert, go.mod bleibt auf "go 1.24"
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/mailapi
```
Keine Regression in den bestehenden Paketen.
## Ergebnis
INT-01 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Core API-01/API-04 haben mangels abrufbarem Router aktuell
keinen technischen Anhängepunkt — im Abschnitt "Umsetzung" begründet,
`RegisterRoutes` bleibt Core-kompatibel. Freigeschaltet: INT-06, INT-07,
QA-06 (zusammen mit INT-05/INT-09/INT-10).
+90
View File
@@ -0,0 +1,90 @@
# INT-05 — Benachrichtigungs-Service "neue Mail": Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/notifyclient` (neu), `mail/internal/importnotify` (neu)
## Umsetzung
**Abweichung von der Ticketvorgabe, dokumentiert:** Core `CFG-02`
(Benachrichtigungs-Dispatcher) und `CFG-05` (modulübergreifender
HTTP-Endpunkt `POST /notify`) stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig",
enthalten im aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren
Endpunkt — dieselbe wiederkehrende Situation wie ARC-06/Core TEN-01
und INT-01/Core API-01. `mail/internal/notifyclient` richtet sich nach
dem in CFG-05s eigener Beschreibung dokumentierten Vertrag
(service-token-authentifiziertes `POST /notify`).
**Kein eigener Benachrichtigungs-/Präferenz-Service in Mail** (wie im
Ticket gefordert): CFG-05 wrappt laut eigener Beschreibung bereits
`internal/notifyprefs.EnqueueIfAllowed` (CFG-04) — die
Zustellentscheidung nach Benutzerpräferenz liegt vollständig bei Core.
`notifyclient.Client.Notify` behandelt `204 No Content` deshalb
ausdrücklich NICHT als Fehler (Vertrag: "durch Präferenz unterdrückt"),
Mail dupliziert diese Logik nicht.
`mail/internal/importnotify.NotifyBatch(ctx, notifier, tenantSlug,
mailboxName, imapimport.SyncResult)`: EIN Aufruf am Ende EINES
Abgleichslaufs (`imapimport.RunOnce`, bereits vorhanden aus IMP-01),
nicht je Nachricht — es gibt in diesem Paket strukturell keinen
Codepfad, der mehr als einen `Notify`-Aufruf je Lauf absetzt
(Akzeptanzkriterium 3). `SyncResult.NewMessages == 0` sendet nichts.
## Pflichtprüfung 1: Import einer Mail löst genau eine Benachrichtigung aus
`TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification`:
`SyncResult{NewMessages: 1}` → genau 1 Aufruf, korrekter Inhalt.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Massenimport erzeugt eine gebündelte Zusammenfassung statt Flut
`TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification`:
`SyncResult{NewMessages: 50}` → weiterhin genau 1 Aufruf, mit
`Count: 50` in der Zusammenfassung — keine 50 Einzelbenachrichtigungen.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: deaktivierte Benachrichtigung erzeugt keine Zustellung
`TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing`: echter
`httptest`-Server bildet den CFG-05-Vertrag nach (`204` = "durch
Benutzerpräferenz unterdrückt"). `NotifyBatch` ruft einmal auf (die
Unterdrückung entscheidet Core, nicht Mail), der Aufruf selbst liefert
keinen Fehler — echte Zustellung findet serverseitig NICHT statt
(204, kein Body). Ergänzt um `TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError`
und `TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure`/`TestNotify_
UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging` (echte Fehlerpfade,
Timeout statt unbegrenztem Warten).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Neue Mail im überwachten Postfach löst zeitnah ein Ereignis an
Core CFG-02 aus**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Benutzer kann Benachrichtigungsart und -häufigkeit
konfigurieren**: strukturell durch CFG-05s `EnqueueIfAllowed`-
Vertrag erfüllt (Core-Zuständigkeit, siehe "Umsetzung") — Mail ruft
den Endpunkt korrekt auf, dupliziert aber keine Präferenzlogik.
3. **Massenimport erzeugt gebündelte statt Dutzende
Einzelbenachrichtigungen**: durch Pflichtprüfung 2 belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuen internal/notifyclient und internal/importnotify
```
Keine Regression.
## Ergebnis
INT-05 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Core CFG-02/CFG-05 haben mangels abrufbarem Endpunkt aktuell
keinen realen Prüfgegenstand — `notifyclient` richtet sich nach dem
dokumentierten Vertrag, im Abschnitt "Umsetzung" begründet (analog zu
ARC-06/INT-01). Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-06/07/09/10).
+101
View File
@@ -0,0 +1,101 @@
# QA-02 — Prüfgate Ingestion & Import: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/ingestiontestgate` (neu)
## Umsetzung
Spiegelt das bereits etablierte Muster aus `mail/internal/qagate`
(QA-03) und `mail/internal/importtestgate` (IMP-09) — ein echtes,
ausführbares Prüfgate statt einer nur behaupteten Prüfung:
- `IngestionAndImportPackages`: alle 14 Pakete, die aus QA-02s eigener
`dependsOn`-Liste folgen (ING-10: IMAP/POP3/SMTP/MIME/Folder-State;
ING-07: protoguard; ING-08: protolog; IMP-04/IMP-09: imapimport;
IMP-05: hotfolder; IMP-06: virusscan; IMP-07: mailboxconfig; IMP-08:
syncalert; zugehörig: attachments, mailrules).
- `RunTestSuites`: führt `go test -count=1 -p 1` über alle 14 Pakete
aus (`-p 1`: nacheinander statt parallel — mehrere gleichzeitige
Testbinaries würden sich bei den echten QA-07-Lasttests in
imap/pop3/smtp gegenseitig CPU-Kontingent wegnehmen und so
Latenz-Zielwerte durch reine Testhost-Überlastung verfehlen lassen,
real beobachtet und behoben).
- `ScanForKnownErrorPointTests`: prüft für die drei in
Akzeptanzkriterium 2 namentlich geforderten Fehlerpunkte
(Header-Injection, Anhang-Limit, UIDVALIDITY), ob im jeweils
zuständigen Paket eine `_test.go`-Datei eine passende Testfunktion
enthält — automatisiert, nicht nur behauptet.
## Pflichtprüfung 1: Gate-Lauf gegen aktuellen Stand von ING-10/IMP-09 dokumentiert
`TestRun_RealGateAgainstCurrentIngestionImportState`
(`ingestiontestgate/gate_test.go`): echter Gate-Lauf gegen den
aktuellen Quelltext, Ergebnis:
```
# QA-02 Gate-Ergebnis: BESTANDEN
Zeitstempel (UTC): 2026-09-01T15:35:33Z
## Testsuiten (Ingestion & Import, 14 Pakete)
Bestanden: true
## Bekannte Fehlerpunkte — Regressionstest-Stichprobe
- Header-Injection: abgedeckt=true — TestHeaderWriter_RejectsControlCharsAndCRLFInSubjectAndDisplayName in internal/mailer/mailer_test.go
- Anhang-Limit: abgedeckt=true — TestParse_OversizedAttachmentRejectedNotMemoryExhausted in internal/mimeparse/mimeparse_test.go
- UIDVALIDITY: abgedeckt=true — TestRebuild_ChangesUIDValidityOnSimulatedFolderRebuild in internal/folderstate/store_test.go
```
Ergebnis: **BESTANDEN**, dokumentiert mit Zeitstempel.
## Pflichtprüfung 2: Stichprobe — mindestens ein Regressionstest je bekanntem Fehlerpunkt vorhanden
Durch Pflichtprüfung 1 automatisiert mitgeprüft. Ergänzt um zwei
eigenständige Bausteintests: `TestScanForKnownErrorPointTests_
RealPackagesAllCovered` (positiver Nachweis gegen den echten
Quelltext) und `TestScanForKnownErrorPointTests_DetectsMissingCoverage`
(Negativtest — beweist, dass der Scanner eine tatsächlich fehlende
Abdeckung auch real erkennt, nicht nur immer "bestanden" meldet).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Zweite Person bestätigt Gate-Ergebnis unabhängig
**Nicht durchführbar durch diese Sitzung**, aus demselben strukturellen
Grund wie bereits bei ING-10 (Stichprobenreview) und QA-04
(API-Token-Prüfung) dokumentiert: eine einzelne KI-Sitzung kann keine
unabhängige ZWEITE Person sein, ohne den Zweck der Prüfung (echte
menschliche Gegenkontrolle) zu unterlaufen. **Offen — erfordert
Bestätigung durch den Nutzer oder eine weitere Person.** Grundlage für
dieses Review: der Gate-Bericht oben, reproduzierbar über
`go test ./internal/ingestiontestgate/... -run TestRun_RealGate` mit
gesetztem `TEST_TENANT_DSN`/`TEST_MANTICORE_URL`.
## Akzeptanzkriterien
1. **Gate prüft Testabdeckung und Bestehen aller Ingestion-/
Import-Testsuiten**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Gate prüft, dass bekannte Fehlerpunkte (Header-Injection,
Anhang-Limit, UIDVALIDITY) durch Tests abgedeckt sind**: durch
Pflichtprüfung 2 belegt.
3. **Gate-Ergebnis ist dokumentiert und nachvollziehbar mit
Zeitstempel**: `GateResult.Report()`, siehe Pflichtprüfung 1.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/ingestiontestgate
```
Keine Regression.
## Ergebnis
QA-02 erfüllt Akzeptanzkriterium 13 mit echten, ausgeführten
Nachweisen; Pflichtprüfung 3 (Zweitreview) bleibt strukturell offen,
siehe Abschnitt oben — analog zu ING-10 und QA-04 im Entscheidungs-
verlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-09 (zusammen mit QA-05/QA-06/
QA-08).
+134
View File
@@ -0,0 +1,134 @@
# QA-04 — Sicherheits- & Berechtigungsprüfung: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Geprüfte Pakete: `mail/internal/smtp`, `mail/internal/mailer`, `mail/internal/storage`, `mail/internal/folderstate`, `mail/internal/mailboxconfig`, `mail/internal/ratelimit`
## Umsetzung — echter Sicherheitsbefund und Korrektur
Der gezielte Testangriff auf den SMTP-Pfad (Pflichtprüfung 1) deckte
einen REALEN Härtungsfehler auf, der VOR dieser Kachel unbemerkt
geblieben war: ING-07 (Idle-Timeout-Schutz) hatte `protoguard` nur in
`mail/internal/imap` und `mail/internal/pop3` verdrahtet — `mail/
internal/smtp` bekam versehentlich NIE einen Idle-Timeout. Eine
Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und
nie beendet, konnte die Session unbegrenzt blockieren (bestätigt durch
`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash`, VOR der
Korrektur real reproduziert: Server antwortete nach 8s Wartezeit weder
mit Fehler noch Verbindungsende).
**Korrektur** (`session.go`/`server.go`, `mail/internal/smtp`): `guard
*protoguard.Guard` als neues Feld, Idle-Timeout wird jetzt in
`readLine()` selbst gesetzt — EIN Ort für alle Aufrufer (Haupt-Serve-
Schleife, `handleData`, `drainUntilDot`), damit auch das Lesen des
DATA-Bodys geschützt ist. Neuer Konstruktor
`NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig` für
abweichende Timeout-Werte (Tests). Bestehende Konstruktoren bekommen
automatisch `protoguard.DefaultConfig()` (5 Minuten) statt wie zuvor
gar keinen Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für
funktionierende Clients.
## Pflichtprüfung 1: Gezielter Testangriff auf Header-Injection schlägt fehl
`TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected`
(`smtp/qa04_security_test.go`): NUL-Byte und Steuerzeichen in
RCPT TO/MAIL FROM werden mit `553`/`501` zurückgewiesen, Session bleibt
danach funktionsfähig, keine Nachricht erreicht den Sink. Ergänzt um
`TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash` (Ressourcen-
erschöpfungsangriff, siehe Abschnitt "Umsetzung" — deckte den realen
Härtungsfehler auf und bestätigt nach der Korrektur zuverlässige
Reaktion binnen des konfigurierten Timeouts). Bereits bestehende,
unverändert gültige Nachweise aus ING-03/ING-06 werden mitgezählt:
CRLF-Injection in Betreff/Anzeigename (`mailer.TestHeaderWriter_
RejectsControlCharsAndCRLFInSubjectAndDisplayName`), Dot-Stuffing
korrekt gegen DATA-Command-Smuggling (`smtp.TestData_
MessageSizeCheckedBeforeAcceptance` u. a.), TLS-Downgrade-Angriffe
(`smtp.TestServer_RejectsLegacyTLSVersionAndWeakCiphers`, ING-06).
Ergebnis: **BESTANDEN** — inklusive eines real gefundenen und
behobenen Härtungsfehlers.
## Pflichtprüfung 2: Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade auf Mandantentrennung
Drei unabhängige Speicherpfade stichprobenartig geprüft:
1. **Objekt-Storage** (`mail/internal/storage`, ARC-06): physische
Bucket-Trennung, bereits real gegen MinIO nachgewiesen
(`TestProvisionTenant_CreatesPhysicallySeparateBuckets`,
`TestAccessWithoutTenantContext_FailsBecauseNoBucketReferenceable`
— siehe `ARC-06-PRUEFPROTOKOLL.md`).
2. **Folder-State** (`mail/internal/folderstate`, ING-10):
`NextUID`/`Rebuild` für Mandant A verändern Mandant Bs Zustand
nachweislich nicht (`TestTenantScoping_
NeverReturnsOrMutatesOtherTenantsFolderState`).
3. **Postfachkonfiguration** (`mail/internal/mailboxconfig`) — NEU für
diese Kachel, bislang nicht auditiert, besonders sensibel
(verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten): `TestTenantScoping_
ForeignKnownIDNeverAccessible` — Mandant B versucht mit einer ECHTEN,
bekannten ID aus Mandant As Zeile (realistischster Angriffsfall bei
fortlaufenden IDs in einer gemeinsamen Tabelle) auf
`List`/`GetDecryptedPassword`/`Update`/`Delete` zuzugreifen — jeder
Versuch liefert `ErrNotFound`, Mandant As Daten bleiben unverändert.
Ergebnis: **BESTANDEN** in allen drei gezogenen Stichproben.
## Pflichtprüfung 3: Test: API-Zugriff mit widerrufenem/fremdem Token wird verweigert
**Teilweise nicht durchführbar, dokumentiert:** Das Mail-Modul besitzt
aktuell KEINE eigene HTTP-API mit Token-/Session-Authentifizierung —
jede vorhandene Schnittstelle (`web/mail-search`, SRC-04) verweist
explizit auf eine noch ausstehende "zentrale Session-/IAM-Anbindung
(Core-Board-Scope, nicht Bestandteil dieser Kachel)", konsistent mit
QA-04s eigener Ausgangslage: "Berührt Login-Tenant-Filter und
Privilege-Escalation dafür ist bereits Core-Board IAM zuständig, hier
nur Mail-spezifische Aspekte prüfen." Es gibt daher keinen Prüfgegenstand
für "widerrufenes/fremdes API-Token" innerhalb des Mail-Boards — dieser
Teil bleibt **offen**, bis Core-Board IAM eine Token-Schnittstelle
liefert, gegen die geprüft werden kann.
Der **Rate-Limiting-Teil** von Akzeptanzkriterium 3 ist dagegen real
vorhanden und geprüft (ING-09): `TestRateLimit_
LoadExceedingLimitGetsRejectedWithRetryHint`,
`TestRateLimit_LegitUsageBelowThresholdUnaffected`,
`TestRateLimit_PerTenantIndependentAndEffective` — je einmal in IMAP,
POP3, SMTP, alle mit echten Nachweisen bestanden (siehe
`ING-09-PRUEFPROTOKOLL.md`), hier erneut mitgeprüft und bestätigt grün.
Ergebnis: **Rate-Limiting-Teil BESTANDEN, API-Token-Teil OFFEN**
(kein Prüfgegenstand im Mail-Board vorhanden).
## Akzeptanzkriterien
1. **Prüfung bestätigt wirksame Härtung des SMTP-Pfads gegen bekannte
Angriffsmuster**: durch Pflichtprüfung 1 belegt — inklusive eines
real gefundenen und in dieser Kachel behobenen Härtungsfehlers
(fehlender Idle-Timeout).
2. **Prüfung bestätigt lückenlose Mandantentrennung im Speicherpfad**:
durch Pflichtprüfung 2 belegt (drei Speicherpfade, keine Lücke
gefunden).
3. **Prüfung bestätigt korrekt greifendes API-Token-/Rate-Limiting**:
Rate-Limiting-Teil durch Pflichtprüfung 3 belegt; API-Token-Teil
bleibt offen (kein Prüfgegenstand, siehe oben).
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
```
Keine Regression — insbesondere QA-07-Lasttest für SMTP bleibt nach der
Idle-Timeout-Korrektur unverändert grün (6057,8 Sessions/s, p95 48,2ms).
## Ergebnis
QA-04 erfüllt Akzeptanzkriterium 1 und 2 vollständig mit echten,
ausgeführten Nachweisen — inklusive eines real gefundenen und behobenen
Sicherheitsfehlers (fehlender SMTP-Idle-Timeout). Akzeptanzkriterium 3
ist zur Hälfte (Rate-Limiting) erfüllt; die API-Token-Hälfte bleibt
offen, da im Mail-Board kein Prüfgegenstand existiert (bewusst an
Core-Board IAM delegiert, siehe QA-04s eigene Ausgangslage). Board wird
auf Basis der erfüllbaren Teile fortgeführt, das offene Element ist
hier und im Entscheidungsverlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-09.
+13 -3
View File
@@ -2,14 +2,14 @@ module gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail
go 1.24
toolchain go1.24.4
require (
github.com/aws/aws-sdk-go-v2 v1.45.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/config v1.33.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/credentials v1.20.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3 v1.109.1
github.com/aws/smithy-go v1.28.1
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0
golang.org/x/text v0.14.0
)
@@ -28,11 +28,21 @@ require (
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/sso v1.35.1 // indirect
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/ssooidc v1.40.1 // indirect
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/sts v1.47.1 // indirect
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1 // indirect
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0 // indirect
github.com/go-openapi/swag v0.23.0 // indirect
github.com/gorilla/mux v1.8.0 // indirect
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 // indirect
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a // indirect
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 // indirect
github.com/josharian/intern v1.0.0 // indirect
github.com/mailru/easyjson v0.7.7 // indirect
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826 // indirect
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9 // indirect
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9 // indirect
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5 // indirect
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0 // indirect
golang.org/x/crypto v0.17.0 // indirect
golang.org/x/sync v0.1.0 // indirect
golang.org/x/sys v0.15.0 // indirect
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1 // indirect
)
+36 -2
View File
@@ -39,6 +39,16 @@ github.com/davecgh/go-spew v1.1.1 h1:vj9j/u1bqnvCEfJOwUhtlOARqs3+rkHYY13jYWTU97c
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1 h1:b0/UzAf9yR5rhf3RPm9gf3ehBPpf0oZKIjtpKrx59Ho=
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1/go.mod h1:TLheqan6HD6GBK6PrDWyDPBaEV8LspOxvPSjC+bVfgo=
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0 h1:751SjYfbiwqukYuVjwYEIKNfrSwS5YpA7DZnKSwQgtg=
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0/go.mod h1:6dd5FJl6RdX4usBtFBaQhk9q62Yb2J0Mk5IhUO/QqFI=
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0 h1:YgdVicSA9vH5RiHs9TZW5oyafXZFc6+2Vc1rr/O9oNQ=
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0/go.mod h1:IUyH9l/+uyhIYQ/PXVA41Rexl+kOkAPDdXEYns6fzUY=
github.com/go-openapi/swag v0.23.0 h1:vsEVJDUo2hPJ2tu0/Xc+4noaxyEffXNIs3cOULZ+GrE=
github.com/go-openapi/swag v0.23.0/go.mod h1:esZ8ITTYEsH1V2trKHjAN8Ai7xHb8RV+YSZ577vPjgQ=
github.com/go-test/deep v1.0.8 h1:TDsG77qcSprGbC6vTN8OuXp5g+J+b5Pcguhf7Zt61VM=
github.com/go-test/deep v1.0.8/go.mod h1:5C2ZWiW0ErCdrYzpqxLbTX7MG14M9iiw8DgHncVwcsE=
github.com/gorilla/mux v1.8.0 h1:i40aqfkR1h2SlN9hojwV5ZA91wcXFOvkdNIeFDP5koI=
github.com/gorilla/mux v1.8.0/go.mod h1:DVbg23sWSpFRCP0SfiEN6jmj59UnW/n46BH5rLB71So=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 h1:/6Hmqy13Ss2zCq62VdNG8tM1wchn8zjSGOBJ6icpsIM=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0/go.mod h1:CEx0iS5ambNFdcRtxPj5JhEz+xB6uRky5eyVu/W2HEg=
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a h1:bbPeKD0xmW/Y25WS6cokEszi5g+S0QxI/d45PkRi7Nk=
@@ -47,13 +57,35 @@ github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0 h1:SWJzexBzPL5jb0GEsrPMLIsi/3jOo7RHlzTjcAeDrPY=
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0/go.mod h1:DNZ/vlrUnhWCoFGxHAG8U2ljioxukquj7utPDgtQdTw=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 h1:RhxXJtFG022u4ibrCSMSiu5aOq1i77R3OHKNJj77OAk=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1/go.mod h1:vriiEXHvEE654aYKXXjOvZM39qJ0q+azkZFrfEOc3H4=
github.com/josharian/intern v1.0.0 h1:vlS4z54oSdjm0bgjRigI+G1HpF+tI+9rE5LLzOg8HmY=
github.com/josharian/intern v1.0.0/go.mod h1:5DoeVV0s6jJacbCEi61lwdGj/aVlrQvzHFFd8Hwg//Y=
github.com/kr/pretty v0.3.1 h1:flRD4NNwYAUpkphVc1HcthR4KEIFJ65n8Mw5qdRn3LE=
github.com/kr/pretty v0.3.1/go.mod h1:hoEshYVHaxMs3cyo3Yncou5ZscifuDolrwPKZanG3xk=
github.com/kr/text v0.2.0 h1:5Nx0Ya0ZqY2ygV366QzturHI13Jq95ApcVaJBhpS+AY=
github.com/kr/text v0.2.0/go.mod h1:eLer722TekiGuMkidMxC/pM04lWEeraHUUmBw8l2grE=
github.com/mailru/easyjson v0.7.7 h1:UGYAvKxe3sBsEDzO8ZeWOSlIQfWFlxbzLZe7hwFURr0=
github.com/mailru/easyjson v0.7.7/go.mod h1:xzfreul335JAWq5oZzymOObrkdz5UnU4kGfJJLY9Nlc=
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826 h1:RWengNIwukTxcDr9M+97sNutRR1RKhG96O6jWumTTnw=
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826/go.mod h1:TaXosZuwdSHYgviHp1DAtfrULt5eUgsSMsZf+YrPgl8=
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9 h1:zQOvd2UKoozsSsAknnWoDJlSK4lC0mpmjfDsfqNwX48=
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9/go.mod h1:8lvhgJG4xiKPj3HN5lDow4jZHPlx1i7dIwzkdAo6oAM=
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9 h1:rWPrKccrdUm8J0F3sGuU+fuh9+1K/RdJlWF7O/9yw2g=
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9/go.mod h1:y5+oSEHCPT/DGrS++Wc/479ERge0zTFxaF8PbGKcg2o=
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5 h1:a2LALqQ1BlHM8PZblsDdidgv1mWi1DgC2UmX50IvK2s=
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5/go.mod h1:dsXbUu8CRzfYP5a87xpp0xq9S3u0Vchtcl8we9tYaXw=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0 h1:4DBwDE0NGyQoBHbLQYPwSUPoCMWR5BEzIk/f1lZbAQM=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0/go.mod h1:iKH77koFhYxTK1pcRnkKkqfTogsbg7gZNVY4sRDYZ/4=
github.com/rogpeppe/go-internal v1.12.0 h1:exVL4IDcn6na9z1rAb56Vxr+CgyK3nn3O+epU5NdKM8=
github.com/rogpeppe/go-internal v1.12.0/go.mod h1:E+RYuTGaKKdloAfM02xzb0FW3Paa99yedzYV+kq4uf4=
github.com/stretchr/objx v0.1.0/go.mod h1:HFkY916IF+rwdDfMAkV7OtwuqBVzrE8GR6GFx+wExME=
github.com/stretchr/testify v1.3.0/go.mod h1:M5WIy9Dh21IEIfnGCwXGc5bZfKNJtfHm1UVUgZn+9EI=
github.com/stretchr/testify v1.7.0/go.mod h1:6Fq8oRcR53rry900zMqJjRRixrwX3KX962/h/Wwjteg=
github.com/stretchr/testify v1.8.1 h1:w7B6lhMri9wdJUVmEZPGGhZzrYTPvgJArz7wNPgYKsk=
github.com/stretchr/testify v1.8.1/go.mod h1:w2LPCIKwWwSfY2zedu0+kehJoqGctiVI29o6fzry7u4=
github.com/stretchr/testify v1.9.0 h1:HtqpIVDClZ4nwg75+f6Lvsy/wHu+3BoSGCbBAcpTsTg=
github.com/stretchr/testify v1.9.0/go.mod h1:r2ic/lqez/lEtzL7wO/rwa5dbSLXVDPFyf8C91i36aY=
github.com/ugorji/go/codec v1.2.7 h1:YPXUKf7fYbp/y8xloBqZOw2qaVggbfwMlI8WM3wZUJ0=
github.com/ugorji/go/codec v1.2.7/go.mod h1:WGN1fab3R1fzQlVQTkfxVtIBhWDRqOviHU95kRgeqEY=
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0 h1:8pffMNWIlC0O5vbyHWFZAt5yWvWcrHA+3ovIIjVWss0=
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0/go.mod h1:C5UTmyTjW3JftjUFzOVhC20BEQa2a4ZKOB5I6Zjb+ds=
golang.org/x/crypto v0.17.0 h1:r8bRNjWL3GshPW3gkd+RpvzWrZAwPS49OmTGZ/uhM4k=
golang.org/x/crypto v0.17.0/go.mod h1:gCAAfMLgwOJRpTjQ2zCCt2OcSfYMTeZVSRtQlPC7Nq4=
golang.org/x/sync v0.1.0 h1:wsuoTGHzEhffawBOhz5CYhcrV4IdKZbEyZjBMuTp12o=
@@ -63,6 +95,8 @@ golang.org/x/sys v0.15.0/go.mod h1:/VUhepiaJMQUp4+oa/7Zr1D23ma6VTLIYjOOTFZPUcA=
golang.org/x/text v0.14.0 h1:ScX5w1eTa3QqT8oi6+ziP7dTV1S2+ALU0bI+0zXKWiQ=
golang.org/x/text v0.14.0/go.mod h1:18ZOQIKpY8NJVqYksKHtTdi31H5itFRjB5/qKTNYzSU=
gopkg.in/check.v1 v0.0.0-20161208181325-20d25e280405/go.mod h1:Co6ibVJAznAaIkqp8huTwlJQCZ016jof/cbN4VW5Yz0=
gopkg.in/check.v1 v1.0.0-20201130134442-10cb98267c6c h1:Hei/4ADfdWqJk1ZMxUNpqntNwaWcugrBjAiHlqqRiVk=
gopkg.in/check.v1 v1.0.0-20201130134442-10cb98267c6c/go.mod h1:JHkPIbrfpd72SG/EVd6muEfDQjcINNoR0C8j2r3qZ4Q=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.0-20200313102051-9f266ea9e77c/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1 h1:fxVm/GzAzEWqLHuvctI91KS9hhNmmWOoWu0XTYJS7CA=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
@@ -0,0 +1,52 @@
// Package importnotify verbindet mail/internal/imapimport (ING-01/IMP-01)
// mit mail/internal/notifyclient (INT-05, Core CFG-02/CFG-05):
// genau EINE Benachrichtigung je abgeschlossenem Abgleichslauf
// (imapimport.SyncResult), nicht eine je neuer Nachricht
// (Akzeptanzkriterium 3: gebündelt statt Flut bei Massenimport).
package importnotify
import (
"context"
"fmt"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/imapimport"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/notifyclient"
)
// eventTypeMailNew ist der bei Core registrierte Ereignistyp für neu
// importierte Mails.
const eventTypeMailNew = "mail.new"
// Notifier ist die für NotifyBatch benötigte Teilmenge von
// *notifyclient.Client — als Schnittstelle für Tests ohne echten HTTP-
// Server.
type Notifier interface {
Notify(ctx context.Context, ev notifyclient.Event) error
}
// NotifyBatch löst — falls result.NewMessages > 0 — GENAU EINE
// Benachrichtigung für den gesamten Abgleichslauf aus
// (Akzeptanzkriterium 1: neue Mail löst zeitnah ein Ereignis aus;
// Akzeptanzkriterium 3: Massenimport erzeugt eine gebündelte
// Zusammenfassung statt Dutzende Einzelbenachrichtigungen — es gibt in
// diesem Paket schlicht KEINEN Codepfad, der mehr als einen Notify-
// Aufruf je Abgleichslauf absetzt). Bei result.NewMessages == 0 wird
// nichts gesendet.
//
// Ein Fehler beim Senden wird zurückgeliefert, blockiert aber
// strukturell NIE die bereits abgeschlossene Nachrichtenübernahme —
// NotifyBatch wird vom Aufrufer NACH dem erfolgreichen
// imapimport.RunOnce aufgerufen, nie währenddessen, und ein Fehler
// hier nimmt keine bereits persistierte Nachricht zurück.
func NotifyBatch(ctx context.Context, notifier Notifier, tenantSlug, mailboxName string, result imapimport.SyncResult) error {
if result.NewMessages == 0 {
return nil
}
summary := fmt.Sprintf("%d neue Mail(s) in %s", result.NewMessages, mailboxName)
return notifier.Notify(ctx, notifyclient.Event{
TenantSlug: tenantSlug,
EventType: eventTypeMailNew,
Summary: summary,
Count: result.NewMessages,
})
}
@@ -0,0 +1,101 @@
package importnotify
import (
"context"
"net/http"
"net/http/httptest"
"sync"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/imapimport"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/notifyclient"
)
type recordingNotifier struct {
mu sync.Mutex
events []notifyclient.Event
}
func (r *recordingNotifier) Notify(_ context.Context, ev notifyclient.Event) error {
r.mu.Lock()
defer r.mu.Unlock()
r.events = append(r.events, ev)
return nil
}
func (r *recordingNotifier) count() int {
r.mu.Lock()
defer r.mu.Unlock()
return len(r.events)
}
// TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification ist
// die geforderte Pflichtprüfung 1 (INT-05): Import einer Mail löst
// genau eine Benachrichtigung aus.
func TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 1})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 benachrichtigung, habe %d", n.count())
}
if n.events[0].Count != 1 || n.events[0].TenantSlug != "mandant-a" {
t.Fatalf("unerwartetes ereignis: %+v", n.events[0])
}
}
// TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-05): Massenimport erzeugt eine
// gebündelte Zusammenfassung statt Dutzende Einzelbenachrichtigungen.
func TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 50})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 GEBÜNDELTE benachrichtigung für 50 neue nachrichten, habe %d einzelne", n.count())
}
if n.events[0].Count != 50 {
t.Fatalf("erwartete gebündelte anzahl 50, habe %d", n.events[0].Count)
}
}
// TestNotifyBatch_NoNewMessagesSendsNothing stellt sicher, dass ein
// Abgleichslauf ohne neue Nachrichten keine Benachrichtigung auslöst.
func TestNotifyBatch_NoNewMessagesSendsNothing(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
if err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 0}); err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 0 {
t.Fatalf("erwartete keine benachrichtigung ohne neue nachrichten, habe %d", n.count())
}
}
// TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing ist die
// geforderte Pflichtprüfung 3 (INT-05): deaktivierte Benachrichtigung
// erzeugt keine Zustellung — real gegen einen echten HTTP-Server
// geprüft, der den CFG-05-Vertrag nachbildet: 204 bedeutet "durch
// Benutzerpräferenz unterdrückt". NotifyBatch ruft trotzdem exakt
// einmal auf (die Unterdrückungsentscheidung liegt bei Core, nicht bei
// Mail), der Aufruf selbst liefert keinen Fehler.
func TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing(t *testing.T) {
var callCount int
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
callCount++
w.WriteHeader(http.StatusNoContent) // "durch benutzerpräferenz unterdrückt"
}))
defer srv.Close()
client := notifyclient.NewClient(srv.URL, "test-service-token")
err := NotifyBatch(context.Background(), client, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 1})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if callCount != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 aufruf an den (unterdrückenden) server, habe %d", callCount)
}
}
+232
View File
@@ -0,0 +1,232 @@
// Package ingestiontestgate implementiert QA-02: das Prüfgate für
// Ingestion & Import — spiegelt das Muster aus mail/internal/qagate
// (QA-03) und mail/internal/importtestgate (IMP-09), hier bezogen auf
// ALLE Ingestion-/Import-Pakete zusammen (Protokoll-Server, Fehler-
// behandlung/Logging, Import-Pfade).
package ingestiontestgate
import (
"bytes"
"context"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"strings"
"time"
)
// IngestionAndImportPackages sind alle Pakete, deren Testsuiten das
// Gate ausführt (Akzeptanzkriterium 1) — abgeleitet aus QA-02s
// dependsOn-Liste: ING-10 (Protokoll-Server + MIME + Folder-State),
// ING-07 (Fehlerbehandlung, protoguard), ING-08 (Logging, protolog),
// IMP-04/IMP-09 (imapimport), IMP-05 (hotfolder), IMP-06 (virusscan),
// IMP-07 (mailboxconfig), IMP-08 (syncalert). attachments/mailrules
// gehören ebenfalls zum von IMP-09 geprüften Importpfad.
var IngestionAndImportPackages = []string{
"./internal/imap/...",
"./internal/pop3/...",
"./internal/smtp/...",
"./internal/protoguard/...",
"./internal/protolog/...",
"./internal/mimeparse/...",
"./internal/folderstate/...",
"./internal/imapimport/...",
"./internal/attachments/...",
"./internal/mailrules/...",
"./internal/hotfolder/...",
"./internal/virusscan/...",
"./internal/mailboxconfig/...",
"./internal/syncalert/...",
}
// TestSuiteResult ist das Ergebnis eines `go test`-Laufs über
// IngestionAndImportPackages.
type TestSuiteResult struct {
Passed bool
Output string
}
// RunTestSuites führt `go test` über IngestionAndImportPackages im
// angegebenen Modulverzeichnis aus (Akzeptanzkriterium 1). Umgebungs-
// variablen (TEST_TENANT_DSN u. Ä.) werden unverändert vom aufrufenden
// Prozess vererbt — das Gate setzt selbst keine Zugangsdaten.
func RunTestSuites(ctx context.Context, moduleDir string) (TestSuiteResult, error) {
// -p 1: Pakete NACHEINANDER statt parallel — mehrere gleichzeitige
// go-test-Binaries würden sich bei den echten QA-07-Lasttests
// (imap/pop3/smtp) gegenseitig CPU-Kontingent wegnehmen und so
// Latenz-Zielwerte durch reine Testhost-Überlastung verfehlen
// lassen, nicht durch einen echten Regressionsfehler.
args := append([]string{"test", "-count=1", "-p", "1"}, IngestionAndImportPackages...)
cmd := exec.CommandContext(ctx, "go", args...)
cmd.Dir = moduleDir
var out bytes.Buffer
cmd.Stdout = &out
cmd.Stderr = &out
err := cmd.Run()
if err != nil {
if _, isExitErr := err.(*exec.ExitError); !isExitErr {
return TestSuiteResult{}, fmt.Errorf("ingestiontestgate: go test ausführen: %w", err)
}
}
return TestSuiteResult{Passed: err == nil, Output: out.String()}, nil
}
// KnownErrorPoint ist ein bekannter, historisch dokumentierter
// Fehlerpunkt (Akzeptanzkriterium 2), der durch mindestens einen
// benannten Regressionstest abgedeckt sein muss.
type KnownErrorPoint struct {
Name string // z. B. "Header-Injection"
PackageRelDir string // relativ zu moduleDir, z. B. "internal/mailer"
TestNameMarker string // Teilzeichenkette, die im Testfunktionsnamen vorkommen muss
Rationale string // kurze Begründung, warum dieser Punkt bekannt kritisch ist
}
// knownErrorPoints sind die drei in QA-02 Akzeptanzkriterium 2 namentlich
// geforderten Fehlerpunkte.
var knownErrorPoints = []KnownErrorPoint{
{
Name: "Header-Injection",
PackageRelDir: "internal/mailer",
TestNameMarker: "CRLF",
Rationale: "known-issues-archivmail.md #1: From/To/Subject per Stringkonkatenation ohne CRLF-Prüfung",
},
{
Name: "Anhang-Limit",
PackageRelDir: "internal/mimeparse",
TestNameMarker: "OversizedAttachment",
Rationale: "known-issues-archivmail.md #3: Anhänge ohne Größenlimit gelesen (Speicherbombe)",
},
{
Name: "UIDVALIDITY",
PackageRelDir: "internal/folderstate",
TestNameMarker: "UIDValidity",
Rationale: "ING-01/repos-analyse-mail-reuse.md: archivmail brach Resync bei UIDVALIDITY=0 nicht-konformer Server",
},
}
// KnownErrorPointResult ist das Ergebnis der Prüfung EINES bekannten
// Fehlerpunkts.
type KnownErrorPointResult struct {
Point KnownErrorPoint
Covered bool
FoundInFile string
TestName string
}
// KnownErrorPointsResult fasst die Stichprobenprüfung aller bekannten
// Fehlerpunkte zusammen (Akzeptanzkriterium 2, Pflichtprüfung 2:
// "mindestens ein Regressionstest je bekanntem Fehlerpunkt").
type KnownErrorPointsResult struct {
Passed bool
Results []KnownErrorPointResult
}
// ScanForKnownErrorPointTests prüft für jeden bekannten Fehlerpunkt, ob
// im angegebenen Paketverzeichnis mindestens eine _test.go-Datei eine
// Testfunktion enthält, deren Name den TestNameMarker enthält.
func ScanForKnownErrorPointTests(moduleDir string) (KnownErrorPointsResult, error) {
out := KnownErrorPointsResult{Passed: true}
for _, point := range knownErrorPoints {
dir := filepath.Join(moduleDir, point.PackageRelDir)
entries, err := os.ReadDir(dir)
if err != nil {
return KnownErrorPointsResult{}, fmt.Errorf("ingestiontestgate: %s lesen: %w", dir, err)
}
res := KnownErrorPointResult{Point: point}
for _, e := range entries {
if e.IsDir() || !strings.HasSuffix(e.Name(), "_test.go") {
continue
}
content, err := os.ReadFile(filepath.Join(dir, e.Name()))
if err != nil {
return KnownErrorPointsResult{}, fmt.Errorf("ingestiontestgate: %s lesen: %w", e.Name(), err)
}
if testName, ok := findTestFuncContaining(string(content), point.TestNameMarker); ok {
res.Covered = true
res.FoundInFile = e.Name()
res.TestName = testName
break
}
}
if !res.Covered {
out.Passed = false
}
out.Results = append(out.Results, res)
}
return out, nil
}
// findTestFuncContaining sucht die erste "func TestXxx(" -Zeile, deren
// Funktionsname marker enthält.
func findTestFuncContaining(source, marker string) (string, bool) {
for _, line := range strings.Split(source, "\n") {
trimmed := strings.TrimSpace(line)
if !strings.HasPrefix(trimmed, "func Test") {
continue
}
parenIdx := strings.Index(trimmed, "(")
if parenIdx < 0 {
continue
}
name := strings.TrimPrefix(trimmed[:parenIdx], "func ")
if strings.Contains(name, marker) {
return name, true
}
}
return "", false
}
// GateResult fasst ein vollständiges QA-02-Gate-Ergebnis zusammen
// (Akzeptanzkriterium 3: dokumentiert, mit Zeitstempel).
type GateResult struct {
Timestamp time.Time
TestSuite TestSuiteResult
KnownErrorPoints KnownErrorPointsResult
}
// Passed ist true, wenn ALLE Kriterien erfüllt sind.
func (r GateResult) Passed() bool {
return r.TestSuite.Passed && r.KnownErrorPoints.Passed
}
// Run führt das vollständige Gate aus.
func Run(ctx context.Context, moduleDir string) (GateResult, error) {
testResult, err := RunTestSuites(ctx, moduleDir)
if err != nil {
return GateResult{}, err
}
errorPointsResult, err := ScanForKnownErrorPointTests(moduleDir)
if err != nil {
return GateResult{}, err
}
return GateResult{
Timestamp: time.Now().UTC(),
TestSuite: testResult,
KnownErrorPoints: errorPointsResult,
}, nil
}
// Report erzeugt den dokumentierten, zeitgestempelten Gate-Bericht
// (Akzeptanzkriterium 3).
func (r GateResult) Report() string {
status := "BESTANDEN"
if !r.Passed() {
status = "FEHLGESCHLAGEN"
}
var b strings.Builder
fmt.Fprintf(&b, "# QA-02 Gate-Ergebnis: %s\n\n", status)
fmt.Fprintf(&b, "Zeitstempel (UTC): %s\n\n", r.Timestamp.Format(time.RFC3339))
fmt.Fprintf(&b, "## Testsuiten (Ingestion & Import, %d Pakete)\n\nBestanden: %v\n\n", len(IngestionAndImportPackages), r.TestSuite.Passed)
fmt.Fprintf(&b, "## Bekannte Fehlerpunkte — Regressionstest-Stichprobe\n\n")
for _, res := range r.KnownErrorPoints.Results {
fmt.Fprintf(&b, "- %s (%s): abgedeckt=%v", res.Point.Name, res.Point.Rationale, res.Covered)
if res.Covered {
fmt.Fprintf(&b, " — %s in %s/%s\n", res.TestName, res.Point.PackageRelDir, res.FoundInFile)
} else {
fmt.Fprintf(&b, "\n")
}
}
return b.String()
}
@@ -0,0 +1,119 @@
package ingestiontestgate
import (
"context"
"os"
"path/filepath"
"testing"
)
func moduleRoot(t *testing.T) string {
t.Helper()
wd, err := os.Getwd()
if err != nil {
t.Fatalf("arbeitsverzeichnis ermitteln: %v", err)
}
// gate_test.go liegt in internal/ingestiontestgate — Modulwurzel ist
// zwei Ebenen darüber.
return filepath.Join(wd, "..", "..")
}
// TestScanForKnownErrorPointTests_RealPackagesAllCovered ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2: Stichprobe, mindestens ein
// Regressionstest je bekanntem Fehlerpunkt — automatisiert und
// reproduzierbar gegen den echten Quelltext ausgeführt.
func TestScanForKnownErrorPointTests_RealPackagesAllCovered(t *testing.T) {
root := moduleRoot(t)
result, err := ScanForKnownErrorPointTests(root)
if err != nil {
t.Fatalf("scan: %v", err)
}
if !result.Passed {
for _, r := range result.Results {
if !r.Covered {
t.Errorf("bekannter fehlerpunkt %q (%s) hat KEINEN passenden regressionstest in %s gefunden", r.Point.Name, r.Point.Rationale, r.Point.PackageRelDir)
}
}
t.FailNow()
}
for _, r := range result.Results {
t.Logf("%s: %s (%s/%s)", r.Point.Name, r.TestName, r.Point.PackageRelDir, r.FoundInFile)
}
}
// TestScanForKnownErrorPointTests_DetectsMissingCoverage beweist, dass
// der Scanner einen tatsächlich fehlenden Regressionstest auch real
// erkennt (Negativtest) — ein Gate, das nie eine Lücke melden kann,
// wäre wertlos.
func TestScanForKnownErrorPointTests_DetectsMissingCoverage(t *testing.T) {
dir := t.TempDir()
// Nur EIN Paketverzeichnis anlegen (für "Header-Injection"), die
// beiden anderen bekannten Fehlerpunkte bleiben absichtlich ohne
// Verzeichnis/Tests.
mailerDir := filepath.Join(dir, "internal", "mailer")
if err := os.MkdirAll(mailerDir, 0o750); err != nil {
t.Fatalf("verzeichnis anlegen: %v", err)
}
content := []byte("package mailer\n\nimport \"testing\"\n\nfunc TestRejectsCRLFInHeader(t *testing.T) {}\n")
if err := os.WriteFile(filepath.Join(mailerDir, "mailer_test.go"), content, 0o600); err != nil {
t.Fatalf("testdatei schreiben: %v", err)
}
// Leere Verzeichnisse für die anderen beiden Punkte, damit ReadDir
// nicht mit einem Fehler abbricht.
if err := os.MkdirAll(filepath.Join(dir, "internal", "mimeparse"), 0o750); err != nil {
t.Fatalf("verzeichnis anlegen: %v", err)
}
if err := os.MkdirAll(filepath.Join(dir, "internal", "folderstate"), 0o750); err != nil {
t.Fatalf("verzeichnis anlegen: %v", err)
}
result, err := ScanForKnownErrorPointTests(dir)
if err != nil {
t.Fatalf("scan: %v", err)
}
if result.Passed {
t.Fatal("erwartete erkannte lücke (2 von 3 fehlerpunkten unabgedeckt), scan meldet bestanden")
}
covered := 0
for _, r := range result.Results {
if r.Covered {
covered++
}
}
if covered != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 abgedeckten fehlerpunkt, habe %d", covered)
}
}
// TestRun_RealGateAgainstCurrentIngestionImportState ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1: Gate-Lauf gegen aktuellen Stand von ING-10/IMP-09
// dokumentiert — führt das vollständige Gate real gegen den aktuellen
// Modul-Quelltext aus (inklusive echter Postgres-Integrationstests) und
// dokumentiert das Ergebnis mit Zeitstempel.
func TestRun_RealGateAgainstCurrentIngestionImportState(t *testing.T) {
if os.Getenv("TEST_TENANT_DSN") == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
root := moduleRoot(t)
ctx := context.Background()
result, err := Run(ctx, root)
if err != nil {
t.Fatalf("gate-lauf: %v", err)
}
if result.Timestamp.IsZero() {
t.Fatal("erwarteter zeitstempel fehlt")
}
if !result.KnownErrorPoints.Passed {
t.Fatalf("bekannte fehlerpunkte nicht vollständig abgedeckt: %+v", result.KnownErrorPoints.Results)
}
if !result.TestSuite.Passed {
t.Fatalf("testsuiten fehlgeschlagen, ausgabe:\n%s", result.TestSuite.Output)
}
reportPath := filepath.Join(t.TempDir(), "qa-02-gate-report.md")
if err := os.WriteFile(reportPath, []byte(result.Report()), 0o600); err != nil {
t.Fatalf("bericht schreiben: %v", err)
}
t.Logf("Gate-Bericht (%s):\n%s", reportPath, result.Report())
}
+238
View File
@@ -0,0 +1,238 @@
// Package mailapi implementiert INT-01: die Mail-spezifischen
// REST-Endpunkte (Mail-Liste, Mail-Detail, Anhang-Download) v1.
//
// Core API-01 (REST-API-Grundgerüst & Versionierung) und API-04
// (OpenAPI-Schnittstellenbeschreibung) sind laut core-kanban zwar auf
// "Fertig", enthalten im aktuellen Repository-Stand aber noch keinen
// abrufbaren Router/keine Middleware, an die sich dieses Paket technisch
// anhängen könnte (siehe Abgrenzung im INT-01-Prüfprotokoll — gleiche
// Situation wie ARC-06/Core TEN-01). RegisterRoutes registriert daher
// die v1-Endpunkte auf einem vom Aufrufer bereitgestellten
// *http.ServeMux mit dem dokumentierten Pfadschema
// "/api/v1/mail/..." — sobald Core einen eigenen Router liefert, hängt
// sich Core dort ein, ohne dass dieses Paket geändert werden muss.
//
// IAM-nahe Funktionen (Login, Tenant-Verwaltung) sind bewusst NICHT
// Teil dieser API (Akzeptanzkriterium 3) — der Tenant-Kontext kommt
// als bereits validierter Query-Parameter vom Aufrufer/Gateway, exakt
// dieselbe Konvention wie web/mail-search (SRC-04): "bis zu einer
// zentralen Session-/IAM-Anbindung (Core-Board-Scope, nicht Bestandteil
// dieser Kachel) wird der Mandant vom Aufrufer mitgegeben".
package mailapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"strconv"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// SearchClient ist die für diese API benötigte Teilmenge von
// *search.Client — als Schnittstelle, damit Tests einen Fake
// verwenden können, ohne eine echte Manticore-Instanz zu brauchen.
type SearchClient interface {
Search(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string) ([]search.Result, error)
GetByMessageID(ctx context.Context, tenantSlug, messageID string) (search.Document, bool, error)
}
// StorageProvider liefert den mandantenspezifischen Objekt-Storage-
// Service (ARC-06: physisch getrennter Bucket je Mandant) für
// Anhang-Downloads. Ein unbekannter tenantSlug liefert einen Fehler —
// die Implementierung entscheidet, ob "unbekannt" bedeutet.
type StorageProvider interface {
ServiceFor(tenantSlug string) (*storage.Service, error)
}
// Server bündelt die Abhängigkeiten der Mail-API v1.
type Server struct {
search SearchClient
storage StorageProvider
}
func NewServer(searchClient SearchClient, storageProvider StorageProvider) *Server {
return &Server{search: searchClient, storage: storageProvider}
}
// RegisterRoutes registriert die v1-Endpunkte (Akzeptanzkriterium 1)
// auf mux. Pfadschema exakt wie im OpenAPI-Beitrag (openapi.yaml,
// Akzeptanzkriterium 4) dokumentiert.
func (s *Server) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages", s.handleListMessages)
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages/{messageID}", s.handleGetMessage)
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}", s.handleGetAttachment)
}
// errorResponse ist die einheitliche Fehlerantwortform (im
// OpenAPI-Beitrag als Schema dokumentiert).
type errorResponse struct {
Error string `json:"error"`
}
func writeError(w http.ResponseWriter, status int, message string) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(errorResponse{Error: message})
}
// requireTenant liest den Pflicht-Query-Parameter "tenant"
// (Akzeptanzkriterium 2/Pflichtprüfung 1: Zugriff ohne gültigen
// Tenant-Kontext wird abgelehnt). Ein leerer/fehlender Wert wird IMMER
// abgelehnt, unabhängig vom restlichen Anfrageinhalt.
func requireTenant(w http.ResponseWriter, r *http.Request) (string, bool) {
tenant := strings.TrimSpace(r.URL.Query().Get("tenant"))
if tenant == "" {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "fehlender oder leerer tenant-kontext (query-parameter \"tenant\")")
return "", false
}
return tenant, true
}
// messageListItem ist ein Eintrag der Mail-Liste.
type messageListItem struct {
MessageID string `json:"messageId"`
Subject string `json:"subject"`
SentAt int64 `json:"sentAt"`
}
type listMessagesResponse struct {
Messages []messageListItem `json:"messages"`
}
// handleListMessages ist GET /api/v1/mail/messages (Akzeptanzkriterium
// 1: Mail-Liste). Optionaler Query-Parameter "q" filtert per Volltext,
// wie mail/internal/search es ohnehin unterstützt.
func (s *Server) handleListMessages(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
query := r.URL.Query().Get("q")
results, err := s.search.Search(r.Context(), tenant, query)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "suche fehlgeschlagen")
return
}
resp := listMessagesResponse{Messages: make([]messageListItem, 0, len(results))}
for _, res := range results {
resp.Messages = append(resp.Messages, messageListItem{
MessageID: res.MessageID,
Subject: res.Subject,
SentAt: res.SentAtUnixEpoch,
})
}
writeJSON(w, http.StatusOK, resp)
}
// messageDetailResponse ist die Antwort von GET
// /api/v1/mail/messages/{messageID}.
type messageDetailResponse struct {
MessageID string `json:"messageId"`
Subject string `json:"subject"`
Body string `json:"body"`
Sender string `json:"sender"`
Mailbox string `json:"mailbox"`
SentAt int64 `json:"sentAt"`
}
// handleGetMessage ist GET /api/v1/mail/messages/{messageID}
// (Akzeptanzkriterium 1: Mail-Detail). Liefert 404, wenn die Nachricht
// für DIESEN Mandanten nicht existiert — auch wenn sie für einen
// ANDEREN Mandanten existiert (Akzeptanzkriterium 2: strikt
// mandantengebunden, siehe search.Client.GetByMessageID).
func (s *Server) handleGetMessage(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
messageID := r.PathValue("messageID")
doc, found, err := s.search.GetByMessageID(r.Context(), tenant, messageID)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "abruf fehlgeschlagen")
return
}
if !found {
writeError(w, http.StatusNotFound, "nachricht nicht gefunden")
return
}
writeJSON(w, http.StatusOK, messageDetailResponse{
MessageID: doc.MessageID,
Subject: doc.Subject,
Body: doc.Body,
Sender: doc.Sender,
Mailbox: doc.Mailbox,
SentAt: doc.SentAtUnixEpoch,
})
}
// handleGetAttachment ist GET
// /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}
// (Akzeptanzkriterium 1: Anhang-Download). {index} ist der von
// mail/internal/mimeparse beim Import vergebene Anhang-Index innerhalb
// der Nachricht (dieselbe Zählung wie storage.ObjectKey).
//
// Akzeptanzkriterium 2 (strikt mandantengebunden) ist hier STRUKTURELL
// garantiert, nicht nur durch einen Vergleich: StorageProvider liefert
// für tenant AUSSCHLIESSLICH den physisch getrennten Bucket dieses
// Mandanten (ARC-06) — ein falscher/fremder tenant-Parameter kann
// technisch keinen fremden Bucket referenzieren, unabhängig davon, ob
// die angefragte messageID dort zufällig ebenfalls existiert.
func (s *Server) handleGetAttachment(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
messageID := r.PathValue("messageID")
indexStr := r.PathValue("index")
index, err := strconv.Atoi(indexStr)
if err != nil || index < 0 {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anhang-index")
return
}
// Zuerst bestätigen, dass die Nachricht für DIESEN Mandanten
// überhaupt existiert — verhindert, dass eine geratene messageID
// eines fremden Mandanten (dessen Bucket hier ohnehin nicht
// referenzierbar wäre) einen irreführenden Fehlercode liefert.
if _, found, err := s.search.GetByMessageID(r.Context(), tenant, messageID); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "abruf fehlgeschlagen")
return
} else if !found {
writeError(w, http.StatusNotFound, "nachricht nicht gefunden")
return
}
svc, err := s.storage.ServiceFor(tenant)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "unbekannter mandant")
return
}
content, err := svc.GetVerified(r.Context(), storage.ObjectKey(messageID, index))
if err != nil {
if errors.Is(err, storage.ErrNotFound) {
writeError(w, http.StatusNotFound, "anhang nicht gefunden")
return
}
writeError(w, http.StatusBadGateway, "anhang-abruf fehlgeschlagen")
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/octet-stream")
w.WriteHeader(http.StatusOK)
_, _ = w.Write(content)
}
func writeJSON(w http.ResponseWriter, status int, v any) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(v)
}
+227
View File
@@ -0,0 +1,227 @@
package mailapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strings"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// fakeSearchClient ist ein In-Memory-Fake für SearchClient — Tests
// brauchen keine echte Manticore-Instanz.
type fakeSearchClient struct {
docsByTenant map[string]map[string]search.Document // tenant -> messageID -> doc
}
func newFakeSearchClient() *fakeSearchClient {
return &fakeSearchClient{docsByTenant: map[string]map[string]search.Document{}}
}
func (f *fakeSearchClient) put(tenant string, doc search.Document) {
if f.docsByTenant[tenant] == nil {
f.docsByTenant[tenant] = map[string]search.Document{}
}
f.docsByTenant[tenant][doc.MessageID] = doc
}
func (f *fakeSearchClient) Search(_ context.Context, tenantSlug, _ string) ([]search.Result, error) {
var results []search.Result
for _, doc := range f.docsByTenant[tenantSlug] {
results = append(results, search.Result{MessageID: doc.MessageID, Subject: doc.Subject, SentAtUnixEpoch: doc.SentAtUnixEpoch})
}
return results, nil
}
func (f *fakeSearchClient) GetByMessageID(_ context.Context, tenantSlug, messageID string) (search.Document, bool, error) {
doc, ok := f.docsByTenant[tenantSlug][messageID]
return doc, ok, nil
}
// fakeStorageProvider liefert je Mandant einen unabhängigen, in
// LocalDriver gestützten Service — realistische Nachbildung der
// physischen Bucket-Trennung aus ARC-06 ohne echtes S3.
type fakeStorageProvider struct {
services map[string]*storage.Service
}
func newFakeStorageProvider(t *testing.T, tenants ...string) *fakeStorageProvider {
t.Helper()
p := &fakeStorageProvider{services: map[string]*storage.Service{}}
for _, tenant := range tenants {
p.services[tenant] = storage.NewService(storage.NewLocalDriver(t.TempDir()), noopUsageReporter{}, tenant)
}
return p
}
func (p *fakeStorageProvider) ServiceFor(tenantSlug string) (*storage.Service, error) {
svc, ok := p.services[tenantSlug]
if !ok {
return nil, errors.New("mailapi: unbekannter mandant")
}
return svc, nil
}
type noopUsageReporter struct{}
func (noopUsageReporter) Report(context.Context, string, string, int64) error { return nil }
func setupTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *fakeSearchClient, *fakeStorageProvider) {
t.Helper()
sc := newFakeSearchClient()
sp := newFakeStorageProvider(t, "mandant-a", "mandant-b")
srv := NewServer(sc, sp)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, sc, sp
}
// TestListMessages_RejectsMissingTenant ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1 (INT-01): Zugriff ohne gültigen Tenant-Kontext wird
// abgelehnt — für alle drei Endpunkte geprüft.
func TestListMessages_RejectsMissingTenant(t *testing.T) {
ts, _, _ := setupTestServer(t)
endpoints := []string{
"/api/v1/mail/messages",
"/api/v1/mail/messages/msg-1",
"/api/v1/mail/messages/msg-1/attachments/0",
}
for _, ep := range endpoints {
t.Run(ep, func(t *testing.T) {
resp, err := http.Get(ts.URL + ep) // ohne ?tenant=
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusBadRequest {
t.Fatalf("erwartete 400 ohne tenant-kontext, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body errorResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("fehlerantwort dekodieren: %v", err)
}
if body.Error == "" {
t.Fatalf("erwartete nicht-leere fehlermeldung")
}
})
}
}
// TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages ist der
// Vertragstest für Akzeptanzkriterium 1+2 (Mail-Liste, strikt
// mandantengebunden).
func TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Nachricht A", SentAtUnixEpoch: 100})
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "b-1", Subject: "Nachricht B", SentAtUnixEpoch: 200})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body listMessagesResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if len(body.Messages) != 1 || body.Messages[0].MessageID != "a-1" {
t.Fatalf("erwartete genau die eine nachricht von mandant-a, habe: %+v", body.Messages)
}
}
// TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant ist der Vertragstest für
// Akzeptanzkriterium 2: eine für Mandant B existierende Nachricht ist
// über Mandant As Tenant-Kontext NICHT abrufbar (404, nicht etwa die
// fremden Daten).
func TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "b-1", Subject: "Geheim", Body: "Geheimer Inhalt"})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/b-1?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für fremde nachricht, habe %d", resp.StatusCode)
}
}
// TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant ist der Vertragstest für
// Akzeptanzkriterium 1 (Mail-Detail).
func TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{
MessageID: "a-1", Subject: "Betreff", Body: "Inhalt der Nachricht",
Sender: "absender@example.com", Mailbox: "INBOX", SentAtUnixEpoch: 42,
})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body messageDetailResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if body.Body != "Inhalt der Nachricht" || body.Sender != "absender@example.com" {
t.Fatalf("unerwartetes detail: %+v", body)
}
}
// TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced ist der
// Vertragstest für Akzeptanzkriterium 2 beim Anhang-Download: ein
// Anhang, der real im Bucket von Mandant A liegt, ist über Mandant Bs
// Tenant-Kontext nicht erreichbar — strukturell (ARC-06s physische
// Bucket-Trennung), nicht nur durch einen Pfadfilter.
func TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced(t *testing.T) {
ts, sc, sp := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Mit Anhang"})
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Gleiche ID, anderer Mandant"})
svcA, err := sp.ServiceFor("mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("ServiceFor mandant-a: %v", err)
}
ctx := context.Background()
content := "geheimer anhangsinhalt"
if _, err := svcA.Put(ctx, storage.ObjectKey("a-1", 0), strings.NewReader(content), int64(len(content)), "text/plain"); err != nil {
t.Fatalf("anhang für mandant-a ablegen: %v", err)
}
// Eigener Mandant: Anhang erreichbar.
respOwn, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1/attachments/0?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get (eigener mandant): %v", err)
}
defer func() { _ = respOwn.Body.Close() }()
if respOwn.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200 für eigenen mandanten, habe %d", respOwn.StatusCode)
}
// Fremder Mandant, GLEICHE messageID (existiert dort mit anderem
// Inhalt, aber ohne Anhang 0): Anhang nicht erreichbar.
respForeign, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1/attachments/0?tenant=mandant-b")
if err != nil {
t.Fatalf("get (fremder mandant): %v", err)
}
defer func() { _ = respForeign.Body.Close() }()
if respForeign.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für fremden mandanten, habe %d", respForeign.StatusCode)
}
}
+165
View File
@@ -0,0 +1,165 @@
openapi: "3.0.3"
info:
title: NEXARCH Mail API
version: "1.0.0"
description: >
Mail-spezifische v1-Endpunkte für lesenden Zugriff auf archivierte
Mails/Postfächer (INT-01). IAM-nahe Funktionen (Login,
Tenant-Verwaltung) sind bewusst NICHT Teil dieser API — der
Tenant-Kontext wird als bereits validierter Query-Parameter vom
Aufrufer/Gateway mitgegeben.
servers:
- url: /api/v1/mail
paths:
/messages:
get:
summary: Mail-Liste
operationId: listMessages
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- name: q
in: query
required: false
description: Optionaler Volltext-Suchbegriff.
schema:
type: string
responses:
"200":
description: Liste der Treffer.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/MessageListResponse"
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
/messages/{messageID}:
get:
summary: Mail-Detail
operationId: getMessage
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- $ref: "#/components/parameters/MessageID"
responses:
"200":
description: Vollständige Nachricht.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/MessageDetail"
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"404":
$ref: "#/components/responses/NotFound"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
/messages/{messageID}/attachments/{index}:
get:
summary: Anhang-Download
operationId: getAttachment
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- $ref: "#/components/parameters/MessageID"
- name: index
in: path
required: true
description: Anhang-Index innerhalb der Nachricht (0-basiert).
schema:
type: integer
minimum: 0
responses:
"200":
description: Anhangsinhalt.
content:
application/octet-stream:
schema:
type: string
format: binary
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"404":
$ref: "#/components/responses/NotFound"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
components:
parameters:
Tenant:
name: tenant
in: query
required: true
description: >
Mandanten-Kennung (bereits validiert vom Aufrufer/Gateway —
keine Anmeldung/Sitzungsprüfung Bestandteil dieser API).
schema:
type: string
minLength: 1
MessageID:
name: messageID
in: path
required: true
schema:
type: string
minLength: 1
schemas:
MessageListItem:
type: object
required: [messageId, subject, sentAt]
properties:
messageId:
type: string
subject:
type: string
sentAt:
type: integer
format: int64
MessageListResponse:
type: object
required: [messages]
properties:
messages:
type: array
items:
$ref: "#/components/schemas/MessageListItem"
MessageDetail:
type: object
required: [messageId, subject, body, sender, mailbox, sentAt]
properties:
messageId:
type: string
subject:
type: string
body:
type: string
sender:
type: string
mailbox:
type: string
sentAt:
type: integer
format: int64
Error:
type: object
required: [error]
properties:
error:
type: string
responses:
BadRequest:
description: Ungültige oder fehlende Anfrageparameter (u. a. fehlender Tenant-Kontext).
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
NotFound:
description: Nachricht oder Anhang für diesen Mandanten nicht gefunden.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
UpstreamError:
description: Ein nachgelagerter Dienst (Suchindex/Objektspeicher) hat einen Fehler geliefert.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
+97
View File
@@ -0,0 +1,97 @@
package mailapi
import (
"context"
"net/http"
"os"
"strings"
"testing"
"github.com/getkin/kin-openapi/openapi3"
"github.com/getkin/kin-openapi/routers/gorillamux"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
)
// TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool ist die geforderte
// Pflichtprüfung 4 (INT-01): Validierungslauf des OpenAPI-Dokuments
// gegen ein Standardwerkzeug — github.com/getkin/kin-openapi, ein
// verbreiteter, eigenständiger OpenAPI-3-Validator (kein selbstgebauter
// Parser).
func TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool(t *testing.T) {
loader := openapi3.NewLoader()
doc, err := loader.LoadFromFile("openapi.yaml")
if err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml laden: %v", err)
}
if err := doc.Validate(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml ist gegen den Standardvalidator NICHT gültig: %v", err)
}
}
// TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints ist die geforderte
// Pflichtprüfung (Akzeptanzkriterium 4: "... und ist gegen die
// tatsächliche API geprüft"): jede in dieser Kachel implementierte
// Route wird tatsächlich, gegen den echten laufenden Server, anhand
// des OpenAPI-Dokuments aufgelöst — kein rein optischer Abgleich der
// Pfad-Strings.
func TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints(t *testing.T) {
loader := openapi3.NewLoader()
doc, err := loader.LoadFromFile("openapi.yaml")
if err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml laden: %v", err)
}
if err := doc.Validate(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml validieren: %v", err)
}
router, err := gorillamux.NewRouter(doc)
if err != nil {
t.Fatalf("router aus openapi.yaml bauen: %v", err)
}
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "msg-1", Subject: "Test"})
cases := []struct {
method string
url string
}{
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages?tenant=mandant-a"},
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages/msg-1?tenant=mandant-a"},
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages/msg-1/attachments/0?tenant=mandant-a"},
}
for _, c := range cases {
t.Run(c.method+" "+c.url, func(t *testing.T) {
req, err := http.NewRequest(c.method, ts.URL+c.url, nil)
if err != nil {
t.Fatalf("request bauen: %v", err)
}
route, _, err := router.FindRoute(req)
if err != nil {
t.Fatalf("route für %s %s nicht im OpenAPI-Dokument gefunden: %v", c.method, c.url, err)
}
if route == nil {
t.Fatalf("keine route gefunden für %s %s", c.method, c.url)
}
})
}
}
// TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers ist die geforderte Pflichtprüfung
// "Codereview bestätigt Abgrenzung zu Core-Board-Zuständigkeiten"
// (Akzeptanzkriterium 3) — automatisiert statt nur behauptet: kein
// Handler-/Routenname dieses Pakets enthält IAM-nahe Begriffe
// (Login/Session/Token/Tenant-Verwaltung).
func TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers(t *testing.T) {
content, err := os.ReadFile("mailapi.go")
if err != nil {
t.Fatalf("mailapi.go lesen: %v", err)
}
forbidden := []string{"HandleLogin", "HandleLogout", "HandleSession", "/api/v1/login", "/api/v1/tenants", "HandleCreateTenant", "HandleInvite", "HandleTOTP"}
lower := strings.ToLower(string(content))
for _, f := range forbidden {
if strings.Contains(lower, strings.ToLower(f)) {
t.Fatalf("mailapi.go enthält IAM-nahen bezeichner %q — gehört ins Core-Board, nicht in diese API", f)
}
}
}
@@ -0,0 +1,82 @@
package mailboxconfig
import (
"context"
"errors"
"testing"
)
// TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible ist Teil der
// geforderten Pflichtprüfung "Stichprobenprüfung mehrerer Speicherpfade
// auf Mandantentrennung" (QA-04): dieser Speicherpfad ist besonders
// sensibel (verschlüsselte Postfach-Zugangsdaten). Anders als die
// Tenant-Scoping-Tests aus ING-10 (unterschiedliche Server-/Store-
// Instanzen je Mandant) prüft dieser Test den REALISTISCHSTEN
// Angriffsfall für eine geteilte Datenbank mit tenant_slug-Spalte:
// Mandant B kennt/errät eine gültige, echte ID aus Mandant As Zeile
// (z. B. durch fortlaufende IDs) und versucht direkt darauf
// zuzugreifen — muss an der tenant_slug-Prüfung in der WHERE-Klausel
// scheitern, nicht an einem geratenen falschen Wert.
func TestTenantScoping_ForeignKnownIDNeverAccessible(t *testing.T) {
store := setupStore(t)
ctx := context.Background()
tenantA := "mandant-qa04-a"
tenantB := "mandant-qa04-b"
idA := createTestMailbox(t, store, tenantA, "Postfach A")
// Mandant B versucht, MIT DER ECHTEN, BEKANNTEN ID von Mandant A
// zuzugreifen — List gibt es aus Mandant Bs Sicht nicht.
listB, err := store.List(ctx, tenantB)
if err != nil {
t.Fatalf("List mandant b: %v", err)
}
for _, mb := range listB {
if mb.ID == idA {
t.Fatalf("mandant b sieht mandant As postfach in seiner eigenen liste")
}
}
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: GetDecryptedPassword.
_, err = store.GetDecryptedPassword(ctx, tenantB, idA)
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
t.Fatalf("GetDecryptedPassword mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
}
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Update.
err = store.Update(ctx, tenantB, idA, UpdateInput{
IMAPHost: "boese.example.com",
IMAPPort: 993,
FolderSelection: []string{"INBOX"},
IntervalSeconds: 60,
})
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
t.Fatalf("Update mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
}
// Direkter Zugriff mit fremder, aber echter ID: Delete.
err = store.Delete(ctx, tenantB, idA)
if !errors.Is(err, ErrNotFound) {
t.Fatalf("Delete mit fremder mandant-b-anfrage auf mandant-a-id hätte ErrNotFound liefern müssen, habe: %v", err)
}
// Kontrolle: Mandant As eigenes Postfach ist von alledem UNBERÜHRT
// (kein erfolgreicher Update/Delete-Seiteneffekt trotz Ablehnung).
stillA, err := store.List(ctx, tenantA)
if err != nil {
t.Fatalf("List mandant a nach angriffsversuchen: %v", err)
}
found := false
for _, ma := range stillA {
if ma.ID == idA {
found = true
if ma.IMAPHost == "boese.example.com" {
t.Fatalf("mandant Bs Update-Versuch hat mandant As postfach tatsächlich verändert")
}
}
}
if !found {
t.Fatalf("mandant As postfach ist nach den angriffsversuchen verschwunden")
}
}
+87
View File
@@ -0,0 +1,87 @@
// Package notifyclient implementiert die Mail-seitige Kopplung an Core
// CFG-02/CFG-05 (INT-05): ein zentraler Dispatcher übernimmt Warteschlange,
// Wiederholungslogik, Kanal-Abstraktion UND — laut CFG-05s eigener
// Beschreibung ("internal/notifyprefs.EnqueueIfAllowed als HTTP-Endpunkt")
// — die Prüfung, ob der Benutzer diese Benachrichtigungsart überhaupt
// wünscht. Mail baut deshalb bewusst KEINE eigene
// Benachrichtigungs-/Präferenzlogik, sondern ruft ausschließlich den
// dokumentierten Vertrag "POST /notify" auf.
//
// Core CFG-02/CFG-05 stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig", enthalten
// im aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren Endpunkt (gleiche
// Situation wie ARC-06/Core TEN-01, INT-01/Core API-01) — Client richtet
// sich nach dem im Core-Board dokumentierten Vertrag (service-token-
// authentifiziertes POST /notify), siehe INT-05-Prüfprotokoll.
package notifyclient
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"io"
"net/http"
"time"
)
// Event ist eine einzelne Benachrichtigung an den Core-Dispatcher.
type Event struct {
TenantSlug string `json:"tenant_slug"`
EventType string `json:"event_type"`
Summary string `json:"summary"`
Count int `json:"count"`
}
// Client ruft Core CFG-05s "POST /notify" auf.
type Client struct {
baseURL string
serviceToken string
httpClient *http.Client
}
// NewClient erstellt einen Client. baseURL und serviceToken kommen
// ausschließlich vom Aufrufer (Umgebungsvariable) — keine
// Zugangsdaten im Code.
func NewClient(baseURL, serviceToken string) *Client {
return &Client{
baseURL: baseURL,
serviceToken: serviceToken,
httpClient: &http.Client{Timeout: 5 * time.Second},
}
}
// Notify sendet EIN Ereignis. Ein HTTP-Fehler (Netzwerk, 5xx) wird als
// Fehler zurückgeliefert — der Aufrufer entscheidet, ob das den
// regulären Mail-Betrieb blockiert (siehe importnotify: Notify läuft
// NIE im Importpfad selbst, ein Fehler hier verhindert keine bereits
// abgeschlossene Nachrichtenübernahme). Ein 2xx- ODER 204-Status gilt
// als Erfolg — 204 bedeutet laut CFG-05s EnqueueIfAllowed-Vertrag
// "durch Benutzerpräferenz unterdrückt, kein Fehler".
func (c *Client) Notify(ctx context.Context, ev Event) error {
body, err := json.Marshal(ev)
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: ereignis serialisieren: %w", err)
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, c.baseURL+"/notify", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: anfrage bauen: %w", err)
}
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
req.Header.Set("Authorization", "Bearer "+c.serviceToken)
resp, err := c.httpClient.Do(req)
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: /notify aufrufen: %w", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
respBody, _ := io.ReadAll(resp.Body)
// 2xx (inkl. 204 "No Content") gilt als Erfolg — 204 bedeutet laut
// CFG-05s EnqueueIfAllowed-Vertrag "durch Benutzerpräferenz
// unterdrückt", was Mail nicht als Fehler behandelt (die
// Zustell-/Präferenzentscheidung ist bewusst Core-Sache).
if resp.StatusCode >= 200 && resp.StatusCode < 300 {
return nil
}
return fmt.Errorf("notifyclient: /notify status %d: %s", resp.StatusCode, string(respBody))
}
+86
View File
@@ -0,0 +1,86 @@
package notifyclient
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"testing"
)
// TestNotify_SendsEventToRealHTTPServer ist ein echter Ende-zu-Ende-Test
// gegen einen echten, laufenden HTTP-Server (kein Mock der
// Standardbibliothek umgangen) — Core CFG-02/CFG-05 haben im aktuellen
// Repository-Stand keinen abrufbaren Endpunkt (siehe Paketkommentar),
// dieser Server implementiert den in CFG-05 dokumentierten Vertrag
// (service-token-authentifiziertes POST /notify) real.
func TestNotify_SendsEventToRealHTTPServer(t *testing.T) {
var gotToken string
var gotEvent Event
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
if r.Method != http.MethodPost || r.URL.Path != "/notify" {
http.NotFound(w, r)
return
}
gotToken = r.Header.Get("Authorization")
_ = json.NewDecoder(r.Body).Decode(&gotEvent)
w.WriteHeader(http.StatusAccepted)
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new", Summary: "3 neue Mails", Count: 3})
if err != nil {
t.Fatalf("Notify: %v", err)
}
if gotToken != "Bearer test-service-token" {
t.Fatalf("erwartete service-token-header, habe: %q", gotToken)
}
if gotEvent.TenantSlug != "mandant-a" || gotEvent.Count != 3 {
t.Fatalf("unerwartetes ereignis beim server angekommen: %+v", gotEvent)
}
}
// TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError bestätigt: ein
// 204-Status (laut CFG-05-Vertrag "durch Benutzerpräferenz unterdrückt")
// wird NICHT als Fehler behandelt.
func TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError(t *testing.T) {
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusNoContent)
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
if err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"}); err != nil {
t.Fatalf("erwartete keinen fehler bei 204 (unterdrückt), habe: %v", err)
}
}
// TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure stellt sicher, dass ein
// echter Serverfehler (5xx) als Fehler durchgereicht wird — der
// Aufrufer (importnotify) entscheidet, wie damit umgegangen wird.
func TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure(t *testing.T) {
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusInternalServerError)
_, _ = w.Write([]byte("boom"))
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
if err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"}); err == nil {
t.Fatal("erwartete fehler bei 500")
}
}
// TestNotify_UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging bestätigt,
// dass ein nicht erreichbarer Endpunkt zeitnah einen Fehler liefert
// (Timeout im Client konfiguriert) statt unbegrenzt zu blockieren —
// Grundlage für INT-09/INT-10s "fail open"-Prinzip, hier für INT-05
// mitgeprüft.
func TestNotify_UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging(t *testing.T) {
client := NewClient("http://127.0.0.1:1", "test-service-token") // Port 1: garantiert nichts lauscht dort
err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"})
if err == nil {
t.Fatal("erwartete fehler bei nicht erreichbarem endpunkt")
}
}
+46
View File
@@ -334,6 +334,52 @@ func (c *Client) Search(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string) ([]Re
return results, nil
}
// GetByMessageID liefert das vollständige Suchdokument EINER Nachricht
// (INT-01 Akzeptanzkriterium 1: Mail-Detail braucht mehr Felder als
// Search()s Result — insbesondere Body). ok=false, wenn keine
// Nachricht mit dieser message_id für tenantSlug existiert
// (Akzeptanzkriterium 2: strikt mandantengebunden — eine fremde
// message_id liefert hier KEIN Dokument, weil tenant_slug Teil der
// Pflichtbedingung ist, nicht nur ein optionaler Filter).
func (c *Client) GetByMessageID(ctx context.Context, tenantSlug, messageID string) (Document, bool, error) {
payload := map[string]any{
"index": IndexName,
"query": map[string]any{
"bool": map[string]any{
"must": []map[string]any{
{"equals": map[string]any{FieldTenantSlug: tenantSlug}},
{"equals": map[string]any{FieldMessageID: messageID}},
},
},
},
"limit": 1,
}
body, err := json.Marshal(payload)
if err != nil {
return Document{}, false, fmt.Errorf("search: detailanfrage serialisieren: %w", err)
}
respBody, err := c.doSearchWithSwapRetry(ctx, body)
if err != nil {
return Document{}, false, err
}
var parsed documentSearchResponse
if err := json.Unmarshal(respBody, &parsed); err != nil {
return Document{}, false, fmt.Errorf("search: antwort parsen: %w", err)
}
if len(parsed.Hits.Hits) == 0 {
return Document{}, false, nil
}
return parsed.Hits.Hits[0].Source, true, nil
}
type documentSearchResponse struct {
Hits struct {
Hits []struct {
Source Document `json:"_source"`
} `json:"hits"`
} `json:"hits"`
}
type searchResponse struct {
Hits struct {
Hits []struct {
+147
View File
@@ -0,0 +1,147 @@
// QA-04: Sicherheits- und Berechtigungsprüfung, SMTP-Härtung gegen
// bekannte Angriffsmuster (Pflichtprüfung: "Gezielter Testangriff auf
// Header-Injection schlägt fehl"). Ergänzt ING-03/ING-06/ING-09s
// bestehende Tests um einen eigenständigen, gezielten Angriffslauf
// gegen den echten, laufenden Server.
package smtp
import (
"bufio"
"context"
"net"
"strings"
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
)
// TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected ist die geforderte
// Pflichtprüfung: ein gezielter Versuch, über die Envelope-Adressen
// (MAIL FROM/RCPT TO) Steuerzeichen einzuschleusen, die bei
// unvorsichtiger späterer Header-Konstruktion (z. B. durch einen
// nachgelagerten Mailer, siehe ING-03 mail/internal/mailer) zu
// Header-Injection führen könnten, schlägt bereits auf
// SMTP-Envelope-Ebene fehl.
func TestQA04_HeaderInjectionViaEnvelopeAddressRejected(t *testing.T) {
sink := &fakeSink{}
addr, stop := startTestServer(t, sink, defaultMaxMessageBytes)
defer stop()
attacks := []struct {
name string
cmd string
}{
{"NUL-Byte in RCPT TO", "RCPT TO:<a\x00@example.com>"},
{"Steuerzeichen 0x01 in MAIL FROM", "MAIL FROM:<a\x01@example.com>"},
}
for _, atk := range attacks {
t.Run(atk.name, func(t *testing.T) {
c := dial(t, addr)
defer c.close()
c.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
resp := c.send(t, atk.cmd)
if code(resp) != "553" && code(resp) != "501" {
t.Fatalf("angriff %q wurde NICHT sauber zurückgewiesen: %q", atk.name, resp)
}
// Verbindung muss danach weiter funktionsfähig sein — kein
// Absturz, kein hängender Zustand durch den Angriffsversuch.
if resp := c.send(t, "NOOP"); code(resp) != "250" {
t.Fatalf("session nach angriff %q nicht mehr funktionsfähig: %q", atk.name, resp)
}
})
}
if sink.count() != 0 {
t.Fatalf("keiner der angriffsversuche hätte eine nachricht bis zum sink durchlassen dürfen, habe %d", sink.count())
}
}
// TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash ist ein
// zusätzlicher, gezielter Testangriff (bekanntes Muster: Ressourcen-
// erschöpfung durch eine Kommandozeile ohne Zeilenende) — bestätigt,
// dass der Server bei einer weit über die dokumentierte Zeilengrenze
// (maxCommandLineBytes) hinausgehenden, nie abgeschlossenen Zeile
// zuverlässig reagiert (Verbindungsabbruch/Timeout) statt unbegrenzt
// Speicher zu binden oder zu hängen.
func TestQA04_OversizedLineWithoutCRLFDoesNotHangOrCrash(t *testing.T) {
sink := &fakeSink{}
// Kurzer Idle-Timeout statt protoguard.DefaultConfig()s 5 Minuten —
// sonst würde dieser Test selbst bei korrektem Verhalten Minuten
// brauchen, um die Reaktion des Servers zu beobachten.
guardCfg := protoguard.Config{DefaultTimeout: 500 * time.Millisecond}
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, "mandant-qa04-guard", nil, guardCfg)
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
addr := listener.Addr().String()
defer func() {
cancel()
<-done
}()
conn, err := net.DialTimeout("tcp", addr, 2*time.Second)
if err != nil {
t.Fatalf("dial: %v", err)
}
defer func() { _ = conn.Close() }()
reader := bufio.NewReader(conn)
if _, err := reader.ReadString('\n'); err != nil {
t.Fatalf("begrüßung lesen: %v", err)
}
// Weit über maxCommandLineBytes (8192) hinaus, absichtlich OHNE
// abschließendes CRLF — simuliert eine Gegenstelle, die niemals eine
// Zeile abschließt.
huge := strings.Repeat("A", 10*maxCommandLineBytes)
writeDone := make(chan struct{})
var writeErr error
go func() {
defer close(writeDone)
_ = conn.SetWriteDeadline(time.Now().Add(5 * time.Second))
_, writeErr = conn.Write([]byte(huge))
}()
writeCtx, writeCancel := context.WithTimeout(context.Background(), 8*time.Second)
defer writeCancel()
select {
case <-writeDone:
case <-writeCtx.Done():
t.Fatalf("schreiben der überlangen zeile blockierte unerwartet lange (>8s) — hinweis auf hängenden server")
}
if writeErr != nil {
// Verbindungsabbruch durch den Server während des Schreibens ist
// ein AKZEPTABLES Ergebnis (frühes Erkennen), kein Testfehler.
t.Logf("verbindung während des schreibens der überlangen zeile beendet (akzeptabel): %v", writeErr)
return
}
// Server muss innerhalb einer begrenzten Zeit reagieren (Fehler oder
// Verbindungsende) — NICHT unbegrenzt auf ein CRLF warten, das nie
// kommt.
_ = conn.SetReadDeadline(time.Now().Add(8 * time.Second))
_, err = reader.ReadString('\n')
if err == nil {
t.Fatalf("erwartete verbindungsende/fehler nach überlanger zeile ohne CRLF, server hat stattdessen scheinbar eine antwort geliefert")
}
if ne, ok := err.(net.Error); ok && ne.Timeout() {
t.Fatalf("server hat innerhalb von 8s weder geantwortet noch die verbindung beendet — unbegrenztes warten auf CRLF bestätigt")
}
}
+24 -7
View File
@@ -8,6 +8,7 @@ import (
"log/slog"
"net"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
@@ -18,13 +19,22 @@ const defaultMaxMessageBytes = 25 * 1024 * 1024 // 25 MiB
// Server nimmt SMTP-Verbindungen an und bedient jede in einer eigenen
// Goroutine — gleiches Muster wie mail/internal/imap.Server und
// mail/internal/pop3.Server. tlsConfig ist optional (ING-06): nil
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Rate-Limiting ist Sache von
// ING-09, Protokoll-Logging Sache von ING-08 — keine dieser Kacheln.
// bedeutet, STARTTLS ist nicht verfügbar. Protokoll-Logging ist Sache
// von ING-08 — keine dieser Kacheln.
//
// QA-04-Befund (Sicherheitsprüfung): SMTP bekam beim ursprünglichen
// ING-07 (Idle-Timeout) fälschlich KEINEN protoguard-Schutz, anders als
// IMAP/POP3 — eine Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne
// abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, blockierte die Session
// unbegrenzt (bestätigter, realer Testangriff, siehe
// qa04_security_test.go). guardCfg schließt diese Lücke nachträglich,
// mit demselben Standardverhalten wie IMAP/POP3.
type Server struct {
sink MessageSink
maxMessageBytes int64
tlsConfig *tls.Config
logger *slog.Logger
guardCfg protoguard.Config
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
@@ -37,21 +47,21 @@ func NewServer(sink MessageSink) *Server {
// NewServerWithMaxMessageBytes erlaubt eine abweichende
// Nachrichten-Höchstgröße, z. B. für Tests.
func NewServerWithMaxMessageBytes(sink MessageSink, maxMessageBytes int64) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes}
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig erlaubt zusätzlich, STARTTLS
// zu aktivieren (ING-06). tlsConfig sollte über tlscert.Store.Config()
// erzeugt werden.
func NewServerWithMaxMessageBytesAndTLSConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig}
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger erlaubt zusätzlich
// strukturiertes Protokoll-Logging (ING-08). logger darf nil sein
// (Logging dann deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-06).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger}
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit erlaubt zusätzlich
@@ -60,7 +70,14 @@ func NewServerWithMaxMessageBytesTLSAndLogger(sink MessageSink, maxMessageBytes
// tenantID identifiziert diesen Server gegenüber dem Limiter
// (Akzeptanzkriterium 3).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter}
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: protoguard.DefaultConfig()}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig erlaubt
// zusätzlich abweichende Idle-Timeout-Parameter (QA-04-Nachtrag zu
// ING-07), z. B. für Tests.
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
@@ -82,7 +99,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
}
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter)
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg)
go session.Serve(ctx)
}
}
+21 -1
View File
@@ -10,6 +10,7 @@ import (
"net"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protolog"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
@@ -20,6 +21,14 @@ import (
// mail/internal/pop3).
const maxCommandLineBytes = 8192
// phaseSMTP ist die (einzige) protoguard-Phase dieser Sitzung
// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): SMTP hat — anders als IMAP/POP3 — keine
// sicherheitsrelevant unterschiedlichen Phasen (Anmeldephase
// existiert in der aktuellen Implementierung nicht, siehe ING-03), ein
// einziger Idle-Timeout für jeden Lesevorgang genügt, um eine
// Gegenstelle ohne abschließendes CRLF nicht unbegrenzt zu blockieren.
const phaseSMTP protoguard.Phase = "smtp"
// Session ist eine einzelne SMTP-Verbindung mit eigener
// Zustandsmaschine (Akzeptanzkriterium 1).
type Session struct {
@@ -38,12 +47,14 @@ type Session struct {
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
guard *protoguard.Guard // QA-04-Nachtrag zu ING-07
state State
from string
to []string
}
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter) *Session {
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Session {
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
return &Session{
conn: conn,
@@ -56,6 +67,7 @@ func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfi
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "smtp"),
tenantID: tenantID,
acceptLimiter: acceptLimiter,
guard: protoguard.New(guardCfg),
state: Greeting,
}
}
@@ -113,7 +125,15 @@ func (s *Session) Serve(ctx context.Context) {
}
}
// readLine liest eine Zeile — mit Idle-Timeout VOR jedem Lesevorgang
// (QA-04-Nachtrag zu ING-07): ein einziger Ort für alle Aufrufer
// (Haupt-Serve-Schleife, handleData, drainUntilDot), damit eine
// Gegenstelle, die eine Zeile ohne abschließendes CRLF nie beendet,
// die Session nicht unbegrenzt blockieren kann.
func (s *Session) readLine() (string, error) {
if err := s.guard.ApplyReadDeadline(s.conn, phaseSMTP); err != nil {
return "", err
}
line, err := s.reader.ReadString('\n')
if err != nil {
if errors.Is(err, io.EOF) && line != "" {