Der index-pending-Cron (PROJ-58) scannte bei jedem Lauf die komplette
emails-Tabelle, weil indexed_at unindiziert war — skaliert linear mit
Archivgröße. Partial Index auf (received_at DESC) WHERE indexed_at IS NULL
verifiziert auf 192.168.1.132: Seq Scan (13.3ms, 52895 Zeilen) → Index Scan
(0.086ms).
Restlicher PROJ-75-Audit (pgxpool-Tuning, reconciliation N+1) bewusst
zurückgestellt, siehe Feature-Spec.
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Claude-Session: https://claude.ai/code/session_019j28kGcaJAhBnrYX34hGdt
archivmail-export nutzte noch die alte storage.New(path string)-Signatur
statt storage.Config (fehlender Keyfile/Compress hätte Rohbytes statt
Klartext-EML exportiert). Toten Self-Assignment-Code in storage.go entfernt.
Testdateien (storage, audit, api, userstore, auth) an aktuelle Signaturen
angeglichen; auth-Tests liefen bisher gegen einen SQLite-Pfad statt Postgres-
DSN und wurden auf das TEST_DATABASE_URL-Schema-Isolationsmuster der übrigen
Pakete umgestellt. api_test.go las den Login-Token noch aus dem JSON-Body
statt aus dem httpOnly-Cookie (Auth-Contract-Drift).
TestParseMissingDate an tatsächliches Verhalten angepasst: der Parser lässt
das Datum bewusst als Zero-Value, der time.Now()-Fallback sitzt in der
Storage-Schicht — damit bleibt nachvollziehbar ob ein Datum aus der Mail
stammt oder vom Archiv gesetzt wurde (GoBD).
Verifiziert auf 192.168.1.132: go build/vet/test ./... komplett grün,
kein Skip (Postgres + Manticore erreichbar).
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Upload-Job bleibt bei einem Panic im Verarbeitungspfad nicht mehr auf
"running" hängen, sondern zeigt "error" mit generischer Meldung (Panic-
Rohwert nur im Server-Log, ErrMsg geht ans Frontend und könnte sonst
Mail-Inhalt-Fragmente transportieren). Zusätzlich fail-closed nil-Guards
an allen 13 GetByUsername-Aufrufstellen in internal/api/, die das
Ergebnis bisher ungeprüft dereferenzierten.
Verifiziert auf 192.168.1.132: Build und go vet fehlerfrei für die
geänderten Dateien.
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Backend: recover() in allen langlebigen Goroutinen (neues internal/safego-
Paket), MIME-Multipart-Tiefenlimit gegen Stack-Overflow, IMAP-Zeilenlängen-
und FETCH-Result-Limits gegen OOM, MBOX-Buffer-Aliasing-Bug (Datenkorruption
beim Import), ungeprüfte Type Assertions abgesichert, Data Race im
API-Key-Rate-Limiter behoben, SMTP-Session-Panic führt jetzt zu 451-Retry
statt Prozessabsturz. Performance: O(n²)-String-Concat in Mailparser und
IMAP-Parser durch strings.Builder ersetzt.
Frontend: Error Boundaries für Root und Mail-Detailansicht ergänzt (gab es
vorher nicht), zahlreiche Guards gegen nil-Slices aus dem Backend-JSON die
sonst .map()/.length-Crashes/White-Screens auslösten, defekte JSON-Antworten
in api/core.ts abgefangen, zwei React-Key-Bugs bei löschbaren Listen
korrigiert.
Verifiziert auf 192.168.1.132: Build und Tests der geänderten Pakete
fehlerfrei, keine Regressionen gegenüber vorbestehendem Stand.
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Feature-Spec, INDEX.md und features.ts für PROJ-72 (Superadmin-Peer-Patch-Fix)
ergänzt inkl. QA-Ergebnisse. Zusätzlich: abgelehnte Privilege-Escalation-/
Tenant-Isolation-Versuche (403) werden jetzt als Success:false im Audit-Log
protokolliert (vorher nur erfolgreiche Updates) - Härtungspunkt aus QA-Runde.
Neuer Opt-in-Endpunkt, mit dem User archivierte Mails per IMAP APPEND
zurück in ihr eigenes externes Postfach (INBOX) kopieren können. Das
Archiv selbst bleibt read-only (nur storage.Load(), kein Schreibzugriff
auf internal/imapserver).
- PATCH /api/auth/imap-restore: Opt-in-Flag umschalten, Aktivierung
erfordert Passwort-Reverifikation.
- POST /api/mails/{id}/restore: lädt Mail lesend, prüft Mail- und
Account-Ownership in restoreAccessAllowed() (PROJ-61-Muster), APPEND
via neuer internal/imap/append.go, kein Admin-Override.
- Audit-Log-Eintrag (EventRestore) pro Versuch, erfolgreich und
fehlgeschlagen.
- imap_restore_enabled-Spalte (default false) via idempotenter
initSchema-Migration.
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Bislang war die einzige Möglichkeit, die laufende Manticore-/PostgreSQL-/
Postfix-/nginx-Version zu sehen, SSH + <binary> --version. serviceVersion()
löst das best-effort pro Dienst auf (archivmail/-web: appVersion-Konstante,
manticore: searchd --version, postgresql: psql --version, postfix: postconf
mail_version, nginx: nginx -v). Fehler werden verschluckt (leerer String),
eine unbekannte Version darf den Dienst-Status nicht auf "Fehler" kippen.
manticore war bisher gar nicht in der Dienste-Whitelist (allowedServices) —
jetzt ergänzt, damit es überhaupt in der Liste auftaucht und
start/stop/restart wie die anderen Dienste möglich ist.
Jeder Tenant bekommt ein eigenes Verzeichnis store/tenant_<id>/, das per
Hardlink auf die kanonische content-adressierte Datei zeigt — das bestehende
Cross-Tenant-Dedup-Modell (email_refs M:N, PROJ-32/37) bleibt dadurch
erhalten, kein Speicherplatz-Mehrverbrauch. Neues CLI-Subcommand
`archivmail migrate-tenant-dirs` zieht Bestandsdaten einmalig nach
(idempotent). Zusätzlich neuer Status-Check checkStoragePermissions
(warnt bei zu offenen store_path-Rechten, analog checkEncryption/PROJ-49).
DB-gestützte Zugriffskontrolle bleibt der maßgebliche Zugriffspfad im Code;
die Tenant-Ordner sind eine zusätzliche Defense-in-Depth-Ebene für manuelle
Dateisystem-Audits. Kein lokaler go build möglich, QA folgt auf Testserver.
dryRunCondition() erwartete faelschlich die Winkelklammer-Form "Name <addr>",
waehrend mail_from/mail_to die Adresse bare speichern - Dry-Run zeigte dadurch
immer 0 Treffer fuer Adress-Regeln, obwohl der Live-Matcher (routeBareAddr)
korrekt matcht. QA-Ergebnisse (Bug-1) in die Feature-Spec uebernommen.
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strings.Contains(nftStr, "dport 443") fand den Substring nicht, wenn
nftables mehrere Ports als Set ausgibt ("tcp dport { 80, 443 } accept" statt
"tcp dport 443 accept") — das ist bei archivmail-Installationen der
Normalfall (80+443 stehen zusammen in einer Regel). Dashboard zeigte
dadurch fälschlich "Kein HTTPS — Verbindungen unverschlüsselt", obwohl
Port 443 korrekt offen war (bestätigt auf 131 und 132).
Neue Helper-Funktion nftHasPort() per Regex erkennt beide Formen
(Einzelport und Set). Betrifft die Checks für HTTPS/443, Port 3000 und
Port 8080.
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Tenant-User (tenant_id IS NOT NULL) melden sich künftig per E-Mail an statt
per Username — behebt Verwechslungen wie im Support-Fall vom 2026-06-13
(Login schlug trotz Passwort-Reset fehl, weil E-Mail statt Username
verwendet wurde). Nicht-Tenant-User (Superadmin/System) können weiterhin
Username ODER E-Mail nutzen.
Neue Store.VerifyLogin() prüft erst per E-Mail (alle User), fällt dann auf
Username zurück (nur tenant_id IS NULL). VerifyPassword() bleibt für den
IMAP-Server-Login-Pfad (PROJ-26) unverändert. Bewusster Breaking Change für
Tenant-User, Datenqualität vorab geprüft (0 Kollisionen).
Security-Nachtrag: bcrypt-Dummy-Compare im "user not found"-Pfad ergänzt,
um Timing-basierte Identifier-Enumeration zu verhindern.
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Security-Audit-Nachtrag (siehe PROJ-64):
- internal/api/v1_handlers.go: handleV1SearchMails fehlte der fail-closed
Tenant-Post-Filter-Fallback für den Fall idxMgr==nil (gleiches Muster wie
bereits in search_handlers.go). Aktuell nicht ausnutzbar, da idxMgr in
main.go immer gesetzt wird, aber strukturelle Absicherung gegen künftige
Regressionen (analog PROJ-55 BUG-1).
- internal/smtpoutconfig/store.go: Verschlüsselungsschlüssel wird jetzt aus
dem HKDF-abgeleiteten aesKey gebildet statt aus dem rohen cfg.API.Secret,
konsistent mit internal/ldapconfig und internal/imap/store.go (SEC-08).
Verifiziert: smtp_out_config auf Produktiv (131) war leer, kein
Breaking Change für bestehend gespeicherte Zugangsdaten.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Täglicher Cron-Job (archivmail reconcile) berechnet pro Tenant/Quelle
(SMTP-Journal, IMAP-Konto, POP3-Konto, Datei-Import) archivierte Mail-Zahlen,
für IMAP zusätzlich einen Soll/Ist-Vergleich via UID-Tracking. Abweichungen
über Schwellenwert erzeugen Audit-Log-Warnung. Neue Admin-Dashboard-Kachel
"Vollständigkeits-Check" (letzte 7 Tage, Warn-Badge, CSV-Export).
Schließt die "teilweise erfüllt"-Lücke bei Vollständigkeit im
GoBD/DSGVO-Compliance-Check (VOI-Grundsatz 2).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Security-Audit deckte zwei Medium-Findings auf: JWTs blieben bis zu 8h nach
Passwort-Change/-Reset oder Admin-TOTP-Reset gültig (kein Session-Invalidation),
und archivierte Mails/Anhänge wurden mit 0644/0755 statt 0600/0700 geschrieben.
- users.tokens_valid_after (neue Spalte) wird bei SetPassword() und
InvalidateTokensBefore() gesetzt; ValidateToken() lehnt JWTs mit iat davor ab.
- Admin-TOTP-Reset revoked jetzt aktive Sessions des Zielnutzers.
- Mail-/Attachment-Dateien und ihre Verzeichnisse nur noch für den
archivmail-Service-Account lesbar.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Bug-1: GetDSGVOMailMeta mit tenant_id-Filter (Defense-in-Depth an DB-Schicht).
Bug-2: Verwaiste open-Einträge bei Auswertungsfehler werden auf failed markiert.
Bug-3: Fehlgeschlagene Suchen werden im Audit-Log protokolliert.
Bug-6: Ungültige date_from/date_to-Eingaben liefern HTTP 400.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
tenantAccessAllowed()-Check in allen {id}-Handlern von tenant_handlers.go,
tenant_domain_handlers.go und tenant_logo_handlers.go ergänzt — No-op für
globale Admins, zweite Verteidigungslinie für hypothetische tenant-gebundene
Admin-Sessions.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
handleDeletePop3 und handleStartPop3Import prüften nur Owner/Rollen-Level,
nicht den Tenant-Scope (anders als das korrekte IMAP-Pendant). Ein
domain_admin konnte dadurch POP3-Konten eines fremden Tenants löschen
oder deren Import anstoßen. Fix: tenantAccessAllowed(sess, acc.TenantID)
ergänzt, analog zum IMAP-Handler. Gefunden bei gezielter Nachsuche nach
Geschwister-Bugs zu PROJ-61.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
GET /api/tenants/{id}/logo prüfte nur die Authentifizierung, aber keinen
Tenant-Scope — jeder eingeloggte Nutzer konnte das Logo jedes beliebigen
Tenants lesen. Kombiniert mit dem bisher erlaubten SVG-Upload (kann
eingebettetes JavaScript enthalten) ergab das einen Cross-Tenant Stored-XSS:
ein domain_admin konnte ein bösartiges SVG als eigenes Logo hochladen und
Opfer aus beliebigen anderen Tenants per direktem Link darauf locken.
Fix: tenantAccessAllowed()-Scope-Check beim Logo-Lesepfad (analog PROJ-55),
SVG aus erlaubten Upload-Typen entfernt, X-Content-Type-Options: nosniff
als Defense-in-Depth ergänzt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Xapian war seit der Manticore-Migration (PROJ-30) nur noch ein
build-tag-gatetes, in Produktion nie genutztes Legacy-Backend.
internal/index/xapian.go, xapian_stub.go, xapian_wrapper.cpp/.h entfernt;
index.New() unterstützt jetzt nur noch "manticore". Default-Fallbacks in
Nebenwerkzeugen (archivmail-import/-export, cmd_export/cmd_reindex/...)
von "xapian" auf "manticore" korrigiert, Xapian-spezifische Tests entfernt,
Kommentare bereinigt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Neues config.yml-Feld batch_mode (index/ocr, Default false = unverändertes
Verhalten). Bei batch_mode:true verarbeiten neue Cron-Jobs (index-pending,
ocr-reprocess) die Backlogs in größeren Abständen statt sofort bei jedem
Mail-Import, um Schreiblast auf der Festplatte zu glätten. Zeiten in
/etc/cron.d/archivmail frei anpassbar.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Der Mail-Parser ignorierte das charset-Parameter aus Content-Type und
interpretierte Bytes immer als UTF-8, wodurch iso-8859-1/windows-1252
kodierte Mails (z.B. mit Umlauten) als Mojibake gespeichert wurden.
Zusätzlich fehlte das Charset für die Manticore-MySQL-Verbindung und
der charset-Parameter im JSON-Response-Header.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Der automatische Purge-Cron darf nicht allein anhand des abgelaufenen
retain_until löschen — eine Mail muss zusätzlich von einem Admin im UI
zur Löschung markiert worden sein. Dafür: neue Spalten
marked_for_deletion(_by/_at) auf emails, Store.ListExpiredMarkedMailIDs()
(retain_until abgelaufen UND markiert) für den Cron-Pfad, und
Store.SetMarkedForDeletion() zum Setzen/Löschen der Markierung.
Neue Endpoints (domain_admin+, tenant-scoped):
- GET /api/admin/retention/expired Metadaten abgelaufener Mails
(kein Body-Zugriff, SEC-29)
- PUT /api/admin/mails/{id}/mark-deletion Markierung setzen/entfernen,
mit Audit-Log-Eintrag
RetentionTab.tsx zeigt abgelaufene Mails mit Checkbox zum Markieren.
Der bestehende manuelle "Jetzt löschen"-Button (/api/admin/purge) bleibt
unverändert und löscht weiterhin alle abgelaufenen Mails auf einen Klick —
nur der unbeaufsichtigte Cron-Job ist jetzt auf markierte Mails beschränkt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
archivmail purge ist ein neuer CLI-Befehl, der Mails mit abgelaufener
retain_until löscht, aus dem Suchindex entfernt und pro Mail einen
Audit-Eintrag (mail_purged) schreibt — analog zu Pilers purge.sh, nachts
03:40 Uhr über deploy/cron.d/archivmail. Nur Mails mit explizit gesetztem
und abgelaufenem retain_until werden angefasst; ohne retain_until bleibt
alles unberührt, die Löschsperre (PROJ-34) greift weiterhin.
Beim Testen aufgedeckt: Store.Delete() entfernte die Datei vor dem
DB-Delete und verschluckte den Fehler, wenn email_refs/email_attachments
per Fremdschlüssel die Löschung blockierten — Ergebnis war ein DB-Eintrag
ohne zugehörige Datei. Jetzt läuft die DB-Löschung (inkl. abhängiger
Zeilen) zuerst in einer Transaktion, die Datei wird erst nach
erfolgreichem Commit entfernt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
paused_hours konnte bisher nur über einen vollen Prozess-Restart geändert
werden, was SMTP/IMAP/API unnötig unterbricht. Worker.pausedHours ist jetzt
ein atomic.Pointer mit SetPausedHours(); SIGHUP liest config.yml neu und
aktualisiert nur die OCR-Pausenzeit im laufenden Prozess. Neue
deploy/cron.d/archivmail-ocr-pause(.sh) lässt Admins die Pausenzeiten direkt
in der Cron-Datei pflegen und löst per systemctl reload statt restart aus.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
OCR-Worker pausieren optional in konfigurierbarem Zeitfenster
(paused_hours), Jobs bleiben pending statt verworfen zu werden.
IMAP-Scheduler verteilt Sync-Starts via deterministischem
Pro-Account-Jitter, um Lastspitzen bei vielen Postfächern mit
gleichem Intervall zu vermeiden. Beides per Config opt-out,
Default-Verhalten unverändert. Build + Smoke-Test auf 132 verifiziert.
Kritischer Sicherheitsbug: Auditoren mit zugewiesenem Tenant sahen Mails
und Audit-Log-Einträge anderer Tenants (DSGVO-relevant). auditor wird
jetzt analog zu domain_auditor pro Tenant gescoped, sofern tenant_id
gesetzt ist (Abwärtskompatibilität: ohne tenant_id bleibt der bisherige
globale Zugriff erhalten). Betrifft Mail-Suche, Mail-Detailzugriff,
Export, eDiscovery, Threads, OCR sowie das Audit-Log (DB + tamper-evidentes
Flat-File), inkl. Befüllung von tenant_id an allen Audit-Log-Schreibstellen.
Filtert die Mails des Nutzers (From/To/Cc/Bcc) jetzt serverseitig via
req.AnyAddress vor LIMIT/OFFSET im Index, statt wie bisher per
Post-Filter nach der Paginierung. total und totalPages stimmen damit
mit den tatsächlich sichtbaren Treffern überein.
- search_handlers.go: retain_until_source wird nur noch an Rollen != user
ausgegeben, um interne Archivierungsregel-IDs nicht an normale
Endbenutzer zu exponieren
- cmd_status.go: archivmail status zeigt [WARN] statt [OK] wenn Detail
mit "WARNUNG" beginnt (z.B. PROJ-51 Retention-Check); Exit-Code/r.OK
bleibt unverändert
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Fuehrt archiving_rules ein (PROJ-43-Basis: Tabelle + CRUD-API + Admin-UI) und
erweitert die Retention-Logik (PROJ-34) um Regel-basierte Fristen, eine
globale Mindestfrist (min_retention_days) sowie Nachvollziehbarkeit der
Frist-Quelle (retain_until_source) in API und Mail-Detailansicht.
storage.loadKey() startet bei fehlendem/unlesbarem/ungültigem Keyfile
weiterhin unverschlüsselt (kein Hard-Fail), aber:
- einmalige WARN-Logzeile beim Start mit konkretem Grund
- neuer Healthcheck-Prüfpunkt "Encryption" in archivmail status
- Dashboard-API liefert encryption.enabled
- README: GoBD-Hinweis zu storage.keyfile
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Gleiches Muster wie bei IMAP (730099d): domain_admin konnte POP3-Konten
fremder Tenants auflisten, löschen und Importe/Progress fremder Tenants
ansehen, da pop3_accounts keine tenant_id hatte und Store.List() für
Admins ungefiltert alle Konten lieferte.
- pop3_accounts: neue Spalte tenant_id (ALTER TABLE ADD COLUMN IF NOT EXISTS)
- Store.List() filtert nach tenant_id, außer für superadmin
- Store.Create() setzt tenant_id beim Anlegen
- delete/start-import/progress prüfen zusätzlich tenantAccessAllowed()
domain_admin sah und konnte IMAP-Konten (inkl. Credentials) fremder
Tenants auflisten, löschen, synchronisieren und umkonfigurieren, da
Store.List() für Admins ungefiltert alle Konten lieferte und die
Einzelhandler nur den Owner, nicht den Tenant prüften.
- Store.List() filtert jetzt nach tenant_id, außer für superadmin
- Store.Create() setzt tenant_id beim Anlegen
- Alle Einzelhandler (delete/start-import/progress/sync/update)
prüfen zusätzlich tenantAccessAllowed()
ldap_url kommt via LEFT JOIN tenant_ldap und ist NULL für Mandanten
ohne LDAP-Konfiguration. Scan in *string schlug fehl ("cannot scan
NULL into *string") und ließ GET /api/admin/quotas mit 500 fehlschlagen
("Quota-Daten konnten nicht geladen werden").
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IMAP- und POP3-Importer haben Mails immer nur in emails_global
indexiert (TenantID nie gesetzt, idxMgr.Global() statt
ForTenant(tenantID)). Dadurch fehlten neue Mails ab dem letzten
Server-Neustart im Tenant-Index (Suche zeigte veraltete Ergebnisse).
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- Signup ohne Invite-Token gibt 400 zurück (war: optional)
- Use() statt Peek() vor User-Erstellung: verhindert TOCTOU bei parallelen
Requests mit demselben Token und Enumeration via "Token noch gültig?"
- invite_used Audit-Eintrag ergänzt
- Doppeltes IsConfigured()-Check entfernt
- Frontend: ohne ?invite= im URL wird Formular nicht gerendert
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Serves the static OpenAPI YAML via go:embed. Completes the last
open acceptance criterion for PROJ-13. PROJ-44 marked Deployed.
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- SEC: requireMailAccess auf GET /api/threads/{threadID} — superadmin/domain_admin konnten Mail-Metadaten lesen
- SEC: requireMailAccess auf POST /api/export/ediscovery — superadmin/domain_admin konnten bis zu 10k EML exportieren
- SEC: V1-API user-role Keys müssen 'contact=' angeben — verhindert vollständige Tenant-Enumeration
- SEC: Domain-Regex-Validierung in handleCertACME vor filepath.Join und certbot-Aufruf
- docs: README und config.test.yml auf Manticore Search aktualisiert (kein Xapian mehr)
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mailparser: weitere Layouts (Timezone +02:00 mit Doppelpunkt, ohne Sekunden)
storage: GetReceivedAts() für Batch-Lookup von received_at
search_handlers: received_at als Fallback wenn pm.Date.IsZero()
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resolveTenant() now tries RCPT TO first, then falls back to parsing
To/Cc/From headers. Needed because BCC-journaled mails arrive with
RCPT TO = the archive's own BCC address, not the real recipient's domain.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- scheduler.go: BUG-1 fix — preserve stored uid_validity when server returns 0
- scheduler.go: BUG-2 fix — replace inline switch with DecideResync() call
- scheduler.go: SetAuditLogger wired; imap_uidvalidity_reset audit event
- cmd_reindex.go: read existing attachment_text before IndexSync to prevent
Manticore REPLACE INTO from wiping OCR text written by the OCR worker
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Strukturbug auf 132 gefunden: Tenant-User (Rolle user) sahen ihren
OCR-Text nicht, obwohl ocr_chars>0 in PostgreSQL stand. Ursache:
- OCR-Worker hat in den per Job.TenantID gewaehlten Index geschrieben.
Beim Reprocess via CLI kam TenantID aus dem Submitter-Kontext und
konnte vom in emails.tenant_id gespeicherten Wert abweichen.
- /ocr-text-Endpoint hat fuer die Index-Auswahl session.TenantID
benutzt. Bei Admin/Auditor (nil Session-Tenant) wurde immer global
gelesen, auch wenn die Mail einem Tenant gehoert.
Fix: Beide Stellen lesen jetzt die TenantID **immer** aus
storage.GetTenantForMail(emails.tenant_id) und routen den
Manticore-Index entsprechend. ACL-Check im Endpoint bleibt
unveraendert auf session.TenantID == mail.tenant_id — die
Tenant-Isolation wird nicht aufgeweicht.
Edge cases:
- Mail mit tenant_id NULL: GetTenantForMail liefert nil -> globaler
Index (vorher und nachher gleich).
- DB-Fehler beim Lookup: faellt auf nil zurueck -> globaler Index,
liefert leeren Text fuer Tenant-Mails -> 404. Safe (keine
Querleckage zwischen Tenants).
CALL SNIPPETS liefert einen anderen MySQL-Pakettyp als SELECT, den der
Go-Treiber (go-sql-driver/mysql) mit "malformed packet" ablehnt.
SELECT SNIPPET(text, query) FROM table ist die korrekte Alternative
fuer Manticore 25.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Die enrichedHit-Struct in search_handlers.go fehlten die PROJ-44-Felder
Snippet und MatchField, sodass die vom Index berechneten Snippets in der
API-Response verworfen wurden.
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Manticore 25.0.0 wirft SNIPPETS() expects exactly 3 arguments wenn
zusätzliche Options-Strings übergeben werden. Standard-Marker <b>/<b/>
sind Manticore-Default, daher sind keine Options nötig.
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