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nexarch/mail/internal/storage/provision.go
T
sysops e19003b5d9 feat(mail): ARC-06 automatisierte Bucket-Provisionierung je Mandant
S3Driver (ARC-01) war strukturell bereits physisch getrennt: eine
Instanz kennt beim Konstruieren genau einen Bucketnamen, kein
Pfad-Präfix-Parameter, über den je ein anderes Bucket adressierbar
wäre. Was fehlte, war die automatisierte Provisionierung dieser
Trennung und der Nachweis dafür.

Neue Datei provision.go: BucketNameForTenant liefert den
deterministischen Bucketnamen je Mandant. ProvisionTenant legt in EINEM
Aufruf sowohl die Registry-Zeile in derselben tenants-Tabelle wie Core
TEN-01 (migrations/0001_tenant_registry.sql) als auch den Bucket an —
schlägt die Bucket-Anlage fehl, wird die Registry-Zeile automatisch
zurückgenommen, kein halb provisionierter Mandant. Core TEN-01 ist im
aktuellen Stand ein Grundgerüst ohne eigene aufrufbare
Provisionierungsfunktion — ProvisionTenant schreibt deshalb direkt über
den Registry-DSN in dieselbe Tabelle, dokumentiert im Prüfprotokoll.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen gegen eine reale
lokale MinIO-Instanz und Postgres durchgeführt: physische
Bucket-Trennung zweier Mandanten (ein in Mandant As Bucket
geschriebenes Objekt ist über Mandant Bs Driver nicht erreichbar, weil
es dort kein Objekt dieses Namens gibt, nicht weil ein Pfadfilter
greift); ein nie provisionierter Pseudo-Mandant scheitert auf
Bucket-Ebene (NoSuchBucket), bevor überhaupt eine Schlüsselsuche
stattfinden könnte; ein Provisionierungsaufruf legt Datenbank-Registry-
Zeile und Bucket nachweislich in einem Schritt an, inklusive
Rollback-Test bei fehlschlagender Bucket-Anlage.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet. Neue Testumgebungsvariablen
TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY (t.Skip ohne
sie, gleiche Konvention wie TEST_TENANT_DSN/TEST_MANTICORE_URL).
2026-09-01 14:06:23 +02:00

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3.6 KiB
Go

// ARC-06: physische Mandantentrennung im Objekt-Storage — jeder
// Mandant bekommt einen EIGENEN Bucket statt einer gemeinsamen Ablage
// mit Pfad-Präfix. Ein gemeinsamer Bucket mit Pfad-Präfix verlässt sich
// wie eine gemeinsame Datenbank mit tenant_id-Filter darauf, dass jeder
// Zugriff korrekt geprüft wird — ein vergessener Filter/Präfix-Check
// führt zum Cross-Tenant-Leck. Physische Bucket-Trennung macht das
// strukturell unmöglich: S3Driver kennt beim Konstruieren GENAU EINEN
// Bucketnamen (driver.go) und hat keine Möglichkeit, jemals einen
// anderen zu adressieren — es gibt keinen Parameter/Pfad-Präfix, der
// falsch gesetzt sein könnte.
package storage
import (
"context"
"fmt"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/config"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/credentials"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// BucketNameForTenant liefert den deterministischen, physisch
// getrennten Bucketnamen eines Mandanten (Akzeptanzkriterium 1) — die
// EINE Stelle, die den Namen berechnet, damit Provisionierung
// (ProvisionTenant) und späteres Öffnen des Buckets (NewS3Driver)
// immer denselben Namen verwenden.
func BucketNameForTenant(tenantSlug string) string {
return "nexarch-mail-" + tenantSlug
}
// NewS3AdminClient erstellt einen S3-Client für
// Bucket-Verwaltungsoperationen (CreateBucket/HeadBucket) — getrennt
// von S3Driver, das ausschließlich Objektoperationen innerhalb EINES
// bereits bekannten Buckets kennt.
func NewS3AdminClient(ctx context.Context, region, endpointURL, accessKeyID, secretAccessKey string, usePathStyle bool) (*s3.Client, error) {
cfg, err := config.LoadDefaultConfig(ctx,
config.WithRegion(region),
config.WithCredentialsProvider(credentials.NewStaticCredentialsProvider(accessKeyID, secretAccessKey, "")),
)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("storage: s3-admin-konfiguration laden: %w", err)
}
return s3.NewFromConfig(cfg, func(o *s3.Options) {
if endpointURL != "" {
o.BaseEndpoint = aws.String(endpointURL)
}
o.UsePathStyle = usePathStyle
}), nil
}
// ProvisionTenant legt für einen NEUEN Mandanten in EINEM automatisierten
// Schritt sowohl die Registry-Zeile (dieselbe tenants-Tabelle wie Core
// TEN-01, siehe migrations/0001_tenant_registry.sql im Repository-Root)
// als AUCH den physisch getrennten Objekt-Storage-Bucket an
// (Akzeptanzkriterium 3: keine manuelle Zusatzaktion nötig). Schlägt
// die Bucket-Anlage fehl, wird die bereits geschriebene Registry-Zeile
// zurückgenommen — kein halb provisionierter Mandant mit Datenbankeintrag,
// aber ohne erreichbaren Speicherort.
func ProvisionTenant(ctx context.Context, registryPool *pgxpool.Pool, s3Admin *s3.Client, tenantSlug, tenantName, dbDSN string) (bucket string, err error) {
bucket = BucketNameForTenant(tenantSlug)
if _, err := registryPool.Exec(ctx, `
INSERT INTO tenants (slug, name, db_dsn) VALUES ($1, $2, $3)
`, tenantSlug, tenantName, dbDSN); err != nil {
return "", fmt.Errorf("storage: mandant in registry anlegen: %w", err)
}
if _, err := s3Admin.CreateBucket(ctx, &s3.CreateBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)}); err != nil {
_, rollbackErr := registryPool.Exec(ctx, `DELETE FROM tenants WHERE slug = $1`, tenantSlug)
if rollbackErr != nil {
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen fehlgeschlagen (%w) UND registry-rollback fehlgeschlagen (%v) — inkonsistenter zustand, manuelle prüfung nötig", err, rollbackErr)
}
return "", fmt.Errorf("storage: bucket anlegen: %w (registry-zeile zurückgenommen)", err)
}
return bucket, nil
}