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sysops eddb6da4a6 RET-09: modul-adapter-dienst-starten
- archive/cmd/moduleadapter-api: startet den fertigen RET-05
  RegisterHandler als eigenstaendigen HTTP-Dienst, Port 8095
- reines Wiring, kein Diff an internal/moduleadapter/ (verifiziert)
- real deployed auf 131, end-zu-ende per curl: Registrierung +
  Idempotenz-Nachweis (widerspruechliche zweite Werte werden ignoriert,
  urspruengliche Registrierung bleibt bestehen)

Pruefungen siehe archive/docs/RET-09-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 09:27:51 +02:00
sysops 0db8fa1377 RET-07: fristablauf-benachrichtigungen
- archive/internal/notifyclient: HTTP-Client fuer Core CFG-05 (gleiches
  Muster wie rbacclient/RET-08 fuer RBAC-06)
- archive/internal/retentionnotify.Run: ermittelt faellige Objekte ueber
  dieselbe Funktion wie RET-02-Job/RET-06-API-Preview, filtert je
  Klasse nach Vorlauf+Ein-Aus-Schalter, Postgres-persistente Dedupe
  (retention_notifications), Fehlschlag wird protokolliert statt
  verworfen (kein Eintrag -> Retry beim naechsten Durchlauf)
- archive/cmd/retention-notify-job: systemd-Timer-CLI, analog scrub-cli
- Abweichung vom urspruenglichen Ticket-Text dokumentiert: CFG-05 statt
  direktem CFG-02-Import (Modul-Trennung), konfigurierte zustaendige
  Rolle statt Objekt-Owner (RET-01 fuehrt keinen)
- real deployed auf 131 (timer taeglich 07:00 UTC), end-zu-ende
  bewiesen: echte notification_jobs-Zeile in Core-DB, zweiter
  Dienststart ohne Doppelversand

Pruefungen siehe archive/docs/RET-07-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 09:13:01 +02:00
sysops 36d1cf5e7f RET-06: aufbewahrungsfristen-konfigurationsoberfläche
- web/retention-admin: eigenstaendige Next.js/React/TypeScript-App
  (kein Backend-Annex), auf web/shl (SHL-01) aufbauend
- classes: Aufbewahrungsklasse anlegen/aendern/deaktivieren (AC1)
- preview: Vorschauliste 30 Tage, nutzt denselben Endpunkt wie der
  periodische Job (AC2)
- lib/api.ts: ForbiddenError bei 403, getrennt behandelt, keine
  eigene Autorisierungslogik im Frontend (RBAC-Entscheidung liegt
  bei RET-08/RBAC-06)
- expliziter 403-Nachweis (nicht nur der 200-Fall): lib/api.test.ts,
  ClassesPage/PreviewPage zeigen 'Zugriff verweigert' statt leerer Seite
- lokal getestet: tsc clean, next build clean, vitest 3/3 gruen

Pruefungen siehe archive/docs/RET-06-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 08:49:24 +02:00
sysops 1dc70be933 Merge branch 'feature/shl-01-ui-shell-design-system-zentral' into feature/ret-06-aufbewahrungsfristen-konfigurationsoberflaeche 2026-08-30 08:45:23 +02:00
sysops b30e16cb4f RET-08: ret-06-api auf rbac-06 migrieren
- internal/rbacclient: HTTP-Client fuer Core RBAC-06 (POST /authorize)
- retentionapi.RequireRole (Header-Provisorium) ersetzt durch
  RequireRBAC, echter Aufruf gegen RBAC-06, fail-closed bei Fehlern
- Mount nimmt jetzt rbacclient.Client entgegen
- alle bestehenden RET-06-API-Tests weiterhin gruen
- neue Tests: verweigerte Rolle (403 gegen echte RBAC-06-Antwort),
  erlaubte Rolle (200), RBAC-06 nicht erreichbar -> fail-closed (403)
- real deployed auf 131, end-zu-ende per curl nachgewiesen (403/403/200/403)

Pruefungen siehe archive/docs/RET-08-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 08:43:00 +02:00
sysops 21278f1405 feat(archive): RET-06-API Aufbewahrungsfristen-Konfigurations-Backend
Board-Entscheidung: Backend-API zuerst, echtes Next.js-Frontend als
separates Folgeticket - vermeidet Pseudo-Frontend-Protokoll.
internal/retentionapi: 4 Endpunkte (anlegen/aendern, deaktivieren,
liste, vorschau), Vorschau nutzt dieselbe ListExpiringObjects-Funktion
wie RET-02s periodischer Job (keine Doppel-Implementierung).
RequireRole ist AUSDRUECKLICH kein RBAC-02-Ersatz, sondern ein
dokumentiertes Provisorium (Header-Check) - RBAC-02 ist reiner
Core-interner Go-Code ohne HTTP-Schnittstelle fuer andere Module,
derselbe Befund wie FDN-03/FDN-09. Provisorium real getestet inkl.
Negativfall (403 ohne/mit falscher Rolle). retention_class_rules um
active-Flag erweitert (deaktivieren ohne Historienverlust). Real auf
131 deployed und per curl end-to-end verifiziert.
2026-08-30 02:09:37 +02:00
sysops 2c9a7482b6 feat(archive): RET-02 Aufbewahrungsfristen-Engine
internal/retentionengine: Frist je Aufbewahrungsklasse als natives
Postgres-INTERVAL, Stichtagsberechnung an Postgres delegiert statt
eigener Kalenderrechnung (Schaltjahr/Monatsende-Referenzwerte real
verifiziert: 2024-02-29+1y=2025-02-28, 2026-01-31+1mo=2026-02-28).
Periodischer Job (ListExpiringObjects) beschraenkt sich per DISTINCT ON
auf die juengste Klassenzuordnung je Objekt - sonst wuerden Objekte mit
mehrfach geaenderter Klasse (RET-01-Historisierung) doppelt auftauchen,
real mit einem Zwei-Zuordnungen-Testobjekt bewiesen. Scope bewusst eng
gehalten: keine RET-05-Anbindung, keine Vernichtungslogik - das ist
Ticket-Scope, dependsOn ist nur RET-01.
2026-08-30 01:54:48 +02:00
sysops 0db32007ba fix(archive): RET-05 retention_class fehlte, AC1 verlangt es explizit
Vor Board-Flip bemerkt: Akzeptanzkriterium 1 fordert Objekttyp MIT
Aufbewahrungsklasse UND Rueckruf-Adresse, retention_class fehlte im
ersten Entwurf komplett. Migration, Registration-Struct, Register,
ListRegistrations und RegisterHandler ergaenzt, Tests angepasst
(Idempotenz jetzt auch fuer retention_class geprueft, nicht nur
callback_url). Real auf 131 gedroppt und neu angewendet.
2026-08-30 01:43:33 +02:00
sysops 19dca43012 feat(archive): RET-05 Modul-Adapter-Schnittstelle (Interface-Freeze)
internal/moduleadapter: Registrierungs-API + Rueckruf-Ausloeser fuer
DMS/Mail, bewusst NUR Archives eigene Seite - keine Modul-Empfaenger-
Implementierung (Nutzervorgabe: Interface zuerst festlegen, damit
DMS/Mail spaeter nicht gegen ein sich noch aenderndes Interface bauen).
Register ist ON-CONFLICT-DO-NOTHING (erneute Registrierung aendert nie
bestehende callback_url), NotifyDestruction echter HTTP-POST mit festem
DestructionNotice-Vertrag. Idempotenz sowohl auf Go- als auch HTTP-
Ebene bewiesen, Rueckruf gegen echten Testendpunkt verifiziert.
2026-08-30 01:38:57 +02:00
sysops b37b790792 feat(archive): RET-01 generisches Retention-Objektmodell
internal/retention: object_type/object_reference als reine Textfelder
(Adapter-Muster, keine Fremdschluessel auf DMS-/Mail-Tabellen).
Aufbewahrungsklassen-Zuordnung historisiert (jede Zuordnung eigene,
unveraenderliche Zeile). Migration real vorwaerts+rueckwaerts gegen
die tatsaechlichen .sql-Dateien getestet, Mandantentrennung gegen
echtes zweites Tenant-DB bewiesen. Grundlage fuer RET-05 (Adapter-
Interface) und RET-02.
2026-08-30 01:25:31 +02:00
sysops d0b6fb8ce5 docs(archive): QA-04 Protokoll um drei Gegenzeichnungsbedingungen ergaenzt
Rotations-Kohaerenz explizit als NICHT geloest markiert, Nachhol-
Pruefung als solche gekennzeichnet (kein archaeologisches Protokoll),
Zwei-Namen-Unterschrift (Umsetzung + Gegenzeichnung). Bedingungen des
Betreibers erfuellt, Gegenzeichnung erteilt.
2026-08-30 01:21:35 +02:00
sysops 480aa52941 docs(archive): QA-04 Pruefgate Backup & Restore
Realer Restore-Testlauf (DB+Objekt) und Reconciliation frisch auf 131
ausgeloest, beide sauber (kein Fund). Fuenf offene Restrisiken
schriftlich benannt (Rotations-Kohaerenz, BAK-04-Rollenrechte fuer
produktive Mandanten, Storage-Provider-Grenze aus BAK-08, Core
FDN-03/FDN-09-Wiring-Luecke, leerer Testbestand). Unterschrift steht
aus - kann nicht durch das System selbst erfolgen.
2026-08-30 00:55:53 +02:00
sysops 004c6fab62 docs(archive): BAK-07 dokumentiert fehlende Rotations-Kohaerenz
Nutzerfrage: DB- und Objekt-Rotation laufen unabhaengig, kein Test/
Invariant stellt sicher, dass aeltester erreichbarer Snapshot und
aelteste erreichbare DB-Generation zeitlich zusammenpassen. Aktuell
identische keep-Werte sind Zufall, kein erzwungenes Verhalten - als
Folgepunkt dokumentiert, nicht Teil des Tickets.
2026-08-30 00:54:02 +02:00
sysops 823a14ae12 feat(archive): BAK-07 gestaffelte Aufbewahrungsfrist fuer Backup-Snapshots
internal/backup.PruneTiered: reine GFS-Funktion (Tag/Woche/Monat) fuer
Datenbank-Generationen, behaelt strukturell immer die neueste Generation
(Sicherheitsnetz gegen Legal-Hold-Kollision). internal/objectbackup.
PruneTiered: duenner Wrapper um restics native --keep-daily/-weekly/
-monthly-Staffelung. Beide CLIs nutzen die Staffelung, wenn konfiguriert,
bleiben sonst abwaertskompatibel zur flachen "letzte N"-Regel. Real
gegen zeitversetzt erzeugte restic-Snapshots getestet (Fund: restics
--time-Flag erwartet eigenes Format, nicht RFC3339), Pruning-Sicherheit
nach dem Loeschen alter Snapshots ueber vollstaendigen Restore +
restic check --read-data bewiesen. Beide Rotationswege real ueber
systemd auf 131 ausgeloest.
2026-08-30 00:49:23 +02:00
sysops 80b0ca9176 feat(archive): BAK-04 Tenant-Backup & -Restore einzelner Mandant
internal/tenantbackup: datenbank-scharfes pg_dump/pg_restore statt
BAK-01s Cluster-weitem pg_basebackup - bei Modell C (TEN-01, physisch
isolierte DB je Mandant) wuerde ein Cluster-Restore zwangslaeufig ALLE
Mandanten ueberschreiben. Objekt-Seite nutzt BAK-02 direkt (Mandanten
haben eigene Buckets/Pfad-Roots). Eigene Postgres-Rolle
nexarch_tenantbackup (CREATEDB, kein Superuser, getrennt von
nexarch_backup). Zwei-Tenant-Isolation real in beide Richtungen
bewiesen (Markerwert-Nachweis), JSONL-Protokoll fuer Sicherung UND
Restore. Realer End-zu-Ende-Lauf ueber tenantbackup-cli auf 131.
2026-08-30 00:41:48 +02:00
sysops c761cf9b93 feat(archive): BAK-06 Restore-Testverfahren
internal/restoretest wiederholt BAK-03s eigene Pruefdiskt als
Produktcode: echter Restore der neuesten Sicherung, echter Kurzstart
einer isolierten Postgres-Instanz, echte SELECT-1-Abfrage; Objekt-Seite
echter restic-Restore + Inhaltspruefung. JSONL-Historie (append-only),
sichtbare Warnung ueber denselben OPS-05-Pull-Weg wie BAK-08, eigenes
/metrics-Modul (archive-restoretest). Zwei reale Defekte gefunden und
behoben: Unix-Socket-Pfadlaenge unter tief verschachtelten Testpfaden,
restic-stderr-Vermischung beim JSON-Parsen unter dem Dienstnutzer.
Real auf 131 verdrahtet und ausgeloest (beide Testarten erfolgreich,
End-zu-Ende ueber OPS-03 bestaetigt).
2026-08-30 00:31:34 +02:00
sysops d252732d09 feat(archive): BAK-03 Restore-Verfahren fuer Datenbank und Objekt-Storage
internal/restore: Atomarer Restore ueber Temp-Verzeichnis + Rename,
nicht-leeres Ziel ohne -force bricht VOR jeder Beruehrung ab, JSONL-
Protokoll jedes Laufs. Drei reale Defekte beim Bau gefunden und behoben:
pg_combinebackup braucht Plain- statt Tar-Format (Extraktionsschritt
ergaenzt), pg_wal.tar.gz wurde nie verifiziert/wiederhergestellt (BAK-01s
Verify jetzt erweitert), Go-exec haengt bei pg_ctl start wegen vererbter
Pipes (Testfix: echte Logdatei statt CombinedOutput). Beide Restore-Pfade
real auf 131 ueber restore-cli nachgewiesen, inkl. echtem Postgres-Start
aus wiederhergestelltem Verzeichnis.
2026-08-30 00:23:02 +02:00
sysops 67bcdd1833 feat(archive): BAK-08 Checksum-basierte Objekt-Integritaetspruefung
Stichprobenbasierter Scrub-Job: nimmt BAK-05s existing_in_storage,
priorisiert nach eigenem scrub_state.last_scrubbed_at (nicht
file_revisions.created_at, sonst kein echtes Rotationsverhalten),
prueft Inhalt per SHA-256 gegen file_revisions.checksum_sha256.
Meldung ueber echten dauerhaften /metrics-Endpunkt (Pull-Modell,
OPS-03 scrapt, kein Push), Counter monoton steigend. Real registriert
in Core metrics_sources, End-zu-Ende ueber OPS-03-Aggregator bestaetigt,
realer Befund-Durchlauf mit absichtlich falscher Pruefsumme durchgefuehrt.
2026-08-29 23:55:24 +02:00
sysops 8100fa3d14 fix(archive): BAK-05 Report liefert existing_in_storage fuer BAK-08
Report enthielt bisher nur Abweichungen. BAK-08 braucht eine
deterministisch sortierte Liste bestaetigt existierender Objekte als
Stichprobengrundlage, nicht nur "keine Abweichung". Ergaenzt vor
BAK-08-Start, real neu getestet (9/9) und auf 131 erneut ausgeloest.
2026-08-29 23:41:36 +02:00
sysops ae214f1731 feat(archive): BAK-05 Reconciliation Storage vs. DB
Deterministischer Abgleich zwischen DMS file_revisions und
Objekt-Storage-Verzeichnis, existenz-only (keine Inhaltspruefung,
saubere Abgrenzung zu BAK-08). Report sortiert nach storage_key fuer
stabile Weiterverarbeitung durch BAK-08. Systemd-Timer taeglich,
real auf 192.168.1.131 verdrahtet und ausgeloest.
2026-08-29 23:24:02 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 10ba866f0e BAK-02: objekt-storage-backup-snapshots
restic statt Eigenbau (Content-defined Chunking fuer Dedup, verschluesseltes
Repository ab Werk, geprueftes Tooling). internal/objectbackup wrapt
restic init/backup/check/forget ueber os/exec, cmd/objectbackup-cli fuer
systemd-Timer (stuendliche Sicherung, woechentliche Vollstaendigkeitspruefung,
taegliche Rotation).

Auf 192.168.1.131 real verifiziert (kein Mock): zweiter Lauf gegen
unveraenderten Bestand ueberraegt nichts (files_new=0), zwei identische
Dateien erzeugen nachweislich nur 1 data_blob (echter Dedup-Nachweis),
absichtlich gekipptes Byte in einer Pack-Datei wird von check --read-data
zuverlaessig erkannt. Echt verdrahtet: 3 systemd-Timer installiert+
aktiviert, jeder Dienst einmal end-to-end via systemctl start ausgeloest.

Im selben Rutsch BAK-01-Fund korrigiert: NEXARCH_BACKUP_DIR zeigte auf
/var/backups/nexarch (Root-Dateisystem, kein Dataset) statt auf das
persistente ZFS-Dataset /var/nexarch-archiv - korrigiert, erneut ausgeloest,
landet nachweislich am richtigen Ort. objectbackup-cli-Repository liegt von
Anfang an korrekt dort.

Siehe archive/docs/BAK-02-PRUEFPROTOKOLL.md fuer alle Pruefungsergebnisse.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01HhgFcLS8tYMhDJpP74C6AQ
2026-08-29 23:07:59 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 5e4b91c4e9 BAK-01: datenbank-backup-strategie
Neues Modul-Verzeichnis code/archive/ (Monorepo-Muster wie code/dms/).
PostgreSQL-17-natives inkrementelles Backup (pg_basebackup --incremental,
WAL-Summarization) statt WAL-Archiving, um den geteilten Testhost ohne
Neustart umzustellen (summarize_wal=on per pg_reload_conf). Rolle
nexarch_backup mit REPLICATION-Attribut angelegt.

internal/backup: FullBackup/IncrementalBackup (pg_basebackup-Wrapper),
Verify (vollstaendiges Lesen von base.tar.gz, gzip+tar, nicht nur Header),
Rotate/ListGenerations (generationsbasiert, aeltere zuerst entfernt).
cmd/backup-cli fuer systemd-Timer-Aufruf (deploy/systemd/
nexarch-archive-backup-*.timer, taeglich/stuendlich/taeglich).

Auf 192.168.1.131 verifiziert: 4/4 Tests gegen echte Postgres-17-Instanz
(kein Mock) - inkrementelle Sicherung real kleiner als Vollsicherung,
Verifikation erkennt absichtlich beschaedigte Datei, Rotation entfernt nur
die aeltesten Generationen. Zusaetzlich ECHT verdrahtet: backup-cli gebaut,
3 systemd-Timer installiert+aktiviert, jeder der drei Dienste einmal ueber
systemctl start end-to-end ausgeloest (status=0/SUCCESS je Dienst) - nicht
nur go test, sondern der reale Automatisierungspfad selbst geprueft.

Siehe archive/docs/BAK-01-PRUEFPROTOKOLL.md fuer alle Pruefungsergebnisse.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01HhgFcLS8tYMhDJpP74C6AQ
2026-08-29 22:49:13 +02:00
sysops bfa5c61db5 SHL-01: fix — Test-Cleanup zwischen Dialog-Tests (afterEach(cleanup), sonst stapeln sich gerenderte DOM-Bäume) 2026-08-28 22:01:56 +02:00
sysops 3c226dab12 SHL-01: fix — vitest jsdom-environment + jest-dom-Setup (3 Dialog-Tests schlugen ohne DOM fehl) 2026-08-28 21:55:34 +02:00
sysops 584cefa388 DEVLOG: Sessionlog-Eintrag (Auto-Hook) 2026-08-28 21:45:55 +02:00
sysops 00665592f6 SHL-01: ui-shell-design-system-zentral (tokens, theming, i18n-rahmen, basis-komponenten) 2026-08-28 21:41:56 +02:00
189 changed files with 10156 additions and 3109 deletions
@@ -1,23 +0,0 @@
name: Mail-Pflichttest-Gate
on:
pull_request:
paths:
- "mail/**"
jobs:
pflichttest-gate:
runs-on: ubuntu-latest
steps:
- uses: actions/checkout@v4
with:
fetch-depth: 0
- uses: actions/setup-go@v5
with:
go-version: "1.22"
- name: Gate bauen
working-directory: mail
run: go build -o /tmp/pflichttestgate ./cmd/pflichttestgate
- name: Geänderte Dateien gegen Pflichttest-Regel prüfen
run: |
git diff --name-only "origin/${{ github.base_ref }}...HEAD" | /tmp/pflichttestgate
+2
View File
@@ -1,2 +1,4 @@
*.log
.env
web/*/node_modules/
web/*/.next/
+38
View File
@@ -44,3 +44,41 @@ Keine Commits in dieser Session.
Keine Änderungen ermittelbar.
---
## 2026-08-28 21:44 21:44 (0m)
**Beschreibung:** Claude Code Session
**Projekt:** nexarch
### Commits
Keine Commits in dieser Session.
### Geänderte Dateien
- .gitignore | 2 ++
- web/shl/README.md | 45 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/__tests__/Dialog.test.tsx | 38 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/__tests__/tokens.test.ts | 39 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/components/Dialog.tsx | 88 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/components/FormElements.tsx | 98 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/components/Shell.tsx | 62 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/components/Table.tsx | 83 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/components/Toast.tsx | 67 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/i18n/i18n.tsx | 75 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/index.ts | 25 +++++++++++++++++++++++++
- web/shl/package.json | 23 +++++++++++++++++++++++
- web/shl/theme/ThemeProvider.tsx | 81 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/tokens/tokens.ts | 96 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
- web/shl/tsconfig.json | 18 ++++++++++++++++++
---
## 2026-08-28 21:51 21:57 (5m)
**Beschreibung:** Claude Code Session
**Projekt:** nexarch
### Commits
- 3c226da SHL-01: fix — vitest jsdom-environment + jest-dom-Setup (3 Dialog-Tests schlugen ohne DOM fehl)
### Geänderte Dateien
- web/shl/package.json | 2 ++
- web/shl/vitest.config.ts | 8 ++++++++
- web/shl/vitest.setup.ts | 1 +
---
+18
View File
@@ -0,0 +1,18 @@
version: "2"
run:
timeout: 3m
linters:
default: none
enable:
- govet
- staticcheck
- errcheck
- unused
- ineffassign
formatters:
enable:
- gofmt
- goimports
+19
View File
@@ -0,0 +1,19 @@
.PHONY: build lint fmt test check
build:
go build ./...
lint:
golangci-lint run ./...
fmt:
gofmt -l .
@test -z "$$(gofmt -l .)" || (echo "gofmt-Verstoesse gefunden, siehe oben" && exit 1)
test:
go test ./... -p 1 -count=1
check: build
go vet ./...
golangci-lint run ./...
go test ./... -p 1 -count=1
+62
View File
@@ -0,0 +1,62 @@
# NEXARCH Archive
Zentrales, modulübergreifendes Modul für Aufbewahrung, WORM, Compliance und
Backup. Dieses Verzeichnis enthält bisher `internal/backup` (BAK-01,
Datenbank-Backup-Strategie) — weitere Bausteine folgen ticketweise.
## BAK-01: Datenbank-Backup
`cmd/backup-cli` — Aufrufpunkt für systemd-Timer (siehe
`../deploy/systemd/nexarch-archive-backup-*.timer`):
```bash
export NEXARCH_BACKUP_PG_USER=nexarch_backup
export NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD=...
export NEXARCH_BACKUP_DIR=/var/nexarch-archiv/backups/postgres # NICHT auf einem ephemeren Test-Dataset (siehe Betrieb)
export NEXARCH_BACKUP_KEEP_GENERATIONS=7 # optional, Default 7
backup-cli full # neue Vollsicherung + Verifikation
backup-cli incremental # inkrementelle Sicherung gegen die neueste Generation
backup-cli rotate # entfernt alle bis auf die neuesten N Generationen
```
Voraussetzung: die konfigurierte Postgres-Rolle braucht das
`REPLICATION`-Attribut (`pg_basebackup` nutzt eine
Replikationsverbindung), und `summarize_wal = on` muss serverseitig gesetzt
sein (PostgreSQL 17s natives inkrementelles Backup, keine WAL-Archivierung
nötig).
## BAK-02: Objekt-Storage-Backup
`cmd/objectbackup-cli` sichert einen lokalen Verzeichnisbaum (den
FDN-03-`LocalDriver`-Basisordner direkt, oder — für S3-gestützte
Deployments — einen vorgelagerten `rclone`-Spiegel) mit
[restic](https://restic.net) (Content-defined Chunking, verschlüsseltes
Repository, geprüftes Tooling statt Eigenbau):
```bash
export NEXARCH_OBJECTBACKUP_REPO_DIR=/var/nexarch-archiv/backups/objects
export NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD=...
export NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_SNAPSHOTS=30 # optional, Default 7
objectbackup-cli backup /var/nexarch-objects # Sicherung + Verifikation
objectbackup-cli check # vollständiges Lesen aller Datenblöcke
objectbackup-cli rotate # restic forget --keep-last N --prune
```
## Betrieb: Backup-Zielverzeichnis
Backup-Ziele liegen unter `/var/nexarch-archiv/` (persistentes ZFS-Dataset,
`zfs/data/subvol-1131-disk-0` auf 192.168.1.131), NIEMALS unter
`/var/nexarch-test/` (ephemeres Dataset, wird von den `reset-test-env.sh`-
Skripten der anderen Module geleert). ZFS-seitige Snapshots/Replikation
dieses Datasets sind ein eigenständiges Infra-Runbook (siehe
`../../STORAGE-KONZEPT.md` Abschnitt 7), kein Ticket-Code — `zfs
dedup=on` bewusst NICHT setzen (hoher RAM-Bedarf), Deduplizierung läuft
ausschließlich App-seitig über restic.
## Prüfungen
```bash
make check # build + vet + lint + test, analog Core/DMS
```
+134
View File
@@ -0,0 +1,134 @@
// backup-cli ist der Aufrufpunkt für BAK-01, gedacht für systemd-Timer
// (siehe deploy/systemd/) — "automatisiert nach Zeitplan" (Akzeptanzkriterium
// 1) entsteht durch die Zeitplan-Definition im Timer-Unit, nicht durch
// einen eigenen In-Prozess-Scheduler (kein zusätzlicher Dauerprozess nötig,
// passt zur Produkt-DNA "kein Anwendungsserver mit unnötigem
// Ressourcenverbrauch").
package main
import (
"context"
"fmt"
"log"
"os"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/backup"
)
func loadConfig() backup.Config {
cfg := backup.Config{
Host: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_HOST"),
Port: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PORT"),
User: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_USER"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_DIR"),
}
if cfg.Host == "" {
cfg.Host = "localhost"
}
if cfg.Port == "" {
cfg.Port = "5432"
}
if cfg.User == "" || cfg.Password == "" || cfg.BackupDir == "" {
log.Fatal("NEXARCH_BACKUP_PG_USER, NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD und NEXARCH_BACKUP_DIR muessen gesetzt sein")
}
return cfg
}
func envInt(name string, def int) int {
v := os.Getenv(name)
if v == "" {
return def
}
n := def
_, _ = fmt.Sscanf(v, "%d", &n)
return n
}
func latestManifest(backupDir string) (string, error) {
generations, err := backup.ListGenerations(backupDir)
if err != nil {
return "", err
}
if len(generations) == 0 {
return "", fmt.Errorf("keine vorhandene generation fuer inkrementelle sicherung gefunden - zuerst 'full' ausfuehren")
}
latest := generations[len(generations)-1]
full := backupDir + "/" + latest + "/" + backup.FullBackupDirName + "/" + backup.BackupManifestFile
if _, err := os.Stat(full); err == nil {
return full, nil
}
return "", fmt.Errorf("kein backup_manifest in der neuesten generation %q gefunden", latest)
}
func main() {
if len(os.Args) < 2 {
log.Fatal("aufruf: backup-cli <full|incremental|verify|rotate> [args]")
}
cfg := loadConfig()
ctx := context.Background()
switch os.Args[1] {
case "full":
genID := backup.NewGenerationID(time.Now())
manifest, err := backup.FullBackup(ctx, cfg, genID)
if err != nil {
log.Fatalf("vollsicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
dir := manifest[:len(manifest)-len("/"+backup.BackupManifestFile)]
if err := backup.Verify(dir); err != nil {
log.Fatalf("verifikation der vollsicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Printf("vollsicherung %q erstellt und verifiziert: %s\n", genID, manifest)
case "incremental":
manifest, err := latestManifest(cfg.BackupDir)
if err != nil {
log.Fatal(err)
}
generations, _ := backup.ListGenerations(cfg.BackupDir)
genID := generations[len(generations)-1]
incID := backup.NewGenerationID(time.Now())
newManifest, err := backup.IncrementalBackup(ctx, cfg, genID, incID, manifest)
if err != nil {
log.Fatalf("inkrementelle sicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
dir := newManifest[:len(newManifest)-len("/"+backup.BackupManifestFile)]
if err := backup.Verify(dir); err != nil {
log.Fatalf("verifikation der inkrementellen sicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Printf("inkrementelle sicherung %q erstellt und verifiziert: %s\n", incID, newManifest)
case "rotate":
// BAK-07: gestaffelte Aufbewahrungsfrist (KeepDaily/Weekly/Monthly),
// falls konfiguriert - ersetzt die flache "letzte N"-Regel
// (NEXARCH_BACKUP_KEEP_GENERATIONS), bleibt aber abwaertskompatibel,
// wenn keine Staffelung gesetzt ist.
policy := backup.RetentionPolicy{
KeepDaily: envInt("NEXARCH_BACKUP_KEEP_DAILY", 0),
KeepWeekly: envInt("NEXARCH_BACKUP_KEEP_WEEKLY", 0),
KeepMonthly: envInt("NEXARCH_BACKUP_KEEP_MONTHLY", 0),
}
if policy.KeepDaily > 0 || policy.KeepWeekly > 0 || policy.KeepMonthly > 0 {
removed, err := backup.PruneRotate(cfg.BackupDir, policy)
if err != nil {
log.Fatalf("gestaffelte rotation fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Printf("gestaffelte rotation abgeschlossen, %d generation(en) entfernt: %v\n", len(removed), removed)
return
}
keep := 7
if v := os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_KEEP_GENERATIONS"); v != "" {
_, _ = fmt.Sscanf(v, "%d", &keep)
}
removed, err := backup.Rotate(cfg.BackupDir, keep)
if err != nil {
log.Fatalf("rotation fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Printf("rotation abgeschlossen, %d generation(en) entfernt: %v\n", len(removed), removed)
default:
log.Fatalf("unbekannter befehl %q", os.Args[1])
}
}
+43
View File
@@ -0,0 +1,43 @@
// moduleadapter-api ist der Aufrufpunkt fuer RET-09: startet den bereits
// fertigen archive/internal/moduleadapter.RegisterHandler (RET-05) als
// eigenstaendigen HTTP-Dienst. REINES WIRING — keine Aenderung an
// moduleadapter.go/handler.go, keine neue Logik.
package main
import (
"context"
"log"
"net/http"
"os"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/moduleadapter"
)
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_MODULEADAPTER_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
log.Fatal("NEXARCH_MODULEADAPTER_TENANT_DSN muss gesetzt sein")
}
addr := os.Getenv("NEXARCH_MODULEADAPTER_API_LISTEN_ADDR")
if addr == "" {
addr = "127.0.0.1:8095"
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("/register", moduleadapter.RegisterHandler(pool))
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("moduleadapter-api: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+100
View File
@@ -0,0 +1,100 @@
// objectbackup-cli ist der Aufrufpunkt für BAK-02, für systemd-Timer
// gedacht (siehe deploy/systemd/) — "automatisiert nach Zeitplan" entsteht
// durch die Timer-Definition, kein eigener Dauerprozess (dieselbe
// Begründung wie BAK-01 / cmd/backup-cli).
package main
import (
"context"
"fmt"
"log"
"os"
"strconv"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
)
func loadConfig() objectbackup.Config {
cfg := objectbackup.Config{
RepoDir: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_REPO_DIR"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD"),
}
if cfg.RepoDir == "" || cfg.Password == "" {
log.Fatal("NEXARCH_OBJECTBACKUP_REPO_DIR und NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD muessen gesetzt sein")
}
return cfg
}
func envInt(name string, def int) int {
v := os.Getenv(name)
if v == "" {
return def
}
if n, err := strconv.Atoi(v); err == nil {
return n
}
return def
}
func main() {
if len(os.Args) < 2 {
log.Fatal("aufruf: objectbackup-cli <backup <quellverzeichnis>|check|rotate>")
}
cfg := loadConfig()
ctx := context.Background()
if err := objectbackup.InitRepo(ctx, cfg); err != nil {
log.Fatalf("repository initialisieren: %v", err)
}
switch os.Args[1] {
case "backup":
if len(os.Args) < 3 {
log.Fatal("aufruf: objectbackup-cli backup <quellverzeichnis>")
}
summary, err := objectbackup.Backup(ctx, cfg, os.Args[2])
if err != nil {
log.Fatalf("sicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
if err := objectbackup.Check(ctx, cfg, false); err != nil {
log.Fatalf("verifikation nach sicherung fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Printf("sicherung %q erstellt und verifiziert (neu=%d geaendert=%d unveraendert=%d)\n",
summary.SnapshotID, summary.FilesNew, summary.FilesChanged, summary.FilesUnmodified)
case "check":
if err := objectbackup.Check(ctx, cfg, true); err != nil {
log.Fatalf("verifikation fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Println("verifikation (mit vollstaendigem lesen) erfolgreich")
case "rotate":
// BAK-07: gestaffelte Aufbewahrungsfrist, falls konfiguriert -
// ersetzt die flache "letzte N"-Regel, bleibt abwaertskompatibel.
policy := objectbackup.RetentionPolicy{
KeepDaily: envInt("NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_DAILY", 0),
KeepWeekly: envInt("NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_WEEKLY", 0),
KeepMonthly: envInt("NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_MONTHLY", 0),
}
if policy.KeepDaily > 0 || policy.KeepWeekly > 0 || policy.KeepMonthly > 0 {
if err := objectbackup.PruneTiered(ctx, cfg, policy); err != nil {
log.Fatalf("gestaffelte rotation fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Println("gestaffelte rotation abgeschlossen")
return
}
keep := 7
if v := os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_SNAPSHOTS"); v != "" {
if n, err := strconv.Atoi(v); err == nil {
keep = n
}
}
if err := objectbackup.Forget(ctx, cfg, keep); err != nil {
log.Fatalf("rotation fehlgeschlagen: %v", err)
}
fmt.Println("rotation abgeschlossen")
default:
log.Fatalf("unbekannter befehl %q", os.Args[1])
}
}
+55
View File
@@ -0,0 +1,55 @@
// reconcile-cli ist der Aufrufpunkt für BAK-05, für systemd-Timer gedacht
// (siehe deploy/systemd/) — "geplanter Abgleichs-Job" (Ticket-Vorgabe)
// entsteht durch die Timer-Definition, kein eigener Dauerprozess.
package main
import (
"context"
"encoding/json"
"log"
"os"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/reconcile"
)
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_RECONCILE_TENANT_DSN")
storageDir := os.Getenv("NEXARCH_RECONCILE_STORAGE_DIR")
if dsn == "" || storageDir == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RECONCILE_TENANT_DSN und NEXARCH_RECONCILE_STORAGE_DIR muessen gesetzt sein")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
dbEntries, err := reconcile.ListDBStorageKeys(ctx, pool)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbank-eintraege lesen: %v", err)
}
storageKeys, err := reconcile.ListStorageObjects(storageDir)
if err != nil {
log.Fatalf("objekt-storage durchlaufen: %v", err)
}
report := reconcile.Reconcile(dbEntries, storageKeys)
encoder := json.NewEncoder(os.Stdout)
encoder.SetIndent("", " ")
if err := encoder.Encode(report); err != nil {
log.Fatalf("bericht ausgeben: %v", err)
}
// Nicht-null-Exit-Code bei Abweichungen (Akzeptanzkriterium 3:
// Abweichungen werden BERICHTET, nicht automatisch behoben — der
// Exit-Code macht das fuer systemd/Monitoring sichtbar, OHNE selbst
// irgendetwas zu reparieren).
if !report.IsClean() {
os.Exit(1)
}
}
+104
View File
@@ -0,0 +1,104 @@
// restore-cli ist der Aufrufpunkt fuer BAK-03: dokumentiertes,
// wiederholbares Restore-Verfahren fuer Datenbank (BAK-01) und
// Objekt-Storage (BAK-02). Kein systemd-Timer (Notfall-/Einzelfall-
// Werkzeug, kein Zeitplan) - manueller Aufruf mit expliziter Bestaetigung
// bei nicht-leerem Ziel.
package main
import (
"context"
"flag"
"fmt"
"log"
"os"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/backup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/restore"
)
func main() {
if len(os.Args) < 2 {
usage()
os.Exit(2)
}
logPath := os.Getenv("NEXARCH_RESTORE_LOG")
if logPath == "" {
logPath = "/var/nexarch-archiv/restore.log"
}
switch os.Args[1] {
case "database":
runDatabase(logPath, os.Args[2:])
case "objects":
runObjects(logPath, os.Args[2:])
default:
usage()
os.Exit(2)
}
}
func usage() {
fmt.Fprintln(os.Stderr, "usage: restore-cli database [-force] <generation-id> <ziel-verzeichnis>")
fmt.Fprintln(os.Stderr, " restore-cli objects [-force] <snapshot-id> <ziel-verzeichnis>")
fmt.Fprintln(os.Stderr, "(Flag -force MUSS vor den Positionsargumenten stehen, Standardverhalten des Go-flag-Pakets)")
}
func runDatabase(logPath string, args []string) {
fs := flag.NewFlagSet("database", flag.ExitOnError)
force := fs.Bool("force", false, "bestehenden, nicht-leeren Inhalt im Zielverzeichnis ersetzen")
if err := fs.Parse(args); err != nil {
os.Exit(2)
}
if fs.NArg() != 2 {
usage()
os.Exit(2)
}
generationID, target := fs.Arg(0), fs.Arg(1)
cfg := backup.Config{
Host: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_HOST"),
Port: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PORT"),
User: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_USER"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_DIR"),
}
ctx := context.Background()
entry, err := restore.AtomicRestore(restore.KindDatabase, generationID, target, *force, logPath, func(tempDir string) error {
return backup.Restore(ctx, cfg, generationID, tempDir)
})
report(entry, err)
}
func runObjects(logPath string, args []string) {
fs := flag.NewFlagSet("objects", flag.ExitOnError)
force := fs.Bool("force", false, "bestehenden, nicht-leeren Inhalt im Zielverzeichnis ersetzen")
if err := fs.Parse(args); err != nil {
os.Exit(2)
}
if fs.NArg() != 2 {
usage()
os.Exit(2)
}
snapshotID, target := fs.Arg(0), fs.Arg(1)
cfg := objectbackup.Config{
RepoDir: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_REPO_DIR"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD"),
}
ctx := context.Background()
entry, err := restore.AtomicRestore(restore.KindObjects, snapshotID, target, *force, logPath, func(tempDir string) error {
return objectbackup.Restore(ctx, cfg, snapshotID, tempDir)
})
report(entry, err)
}
func report(entry restore.LogEntry, err error) {
fmt.Printf("restore %s: quelle=%s ziel=%s ergebnis=%s\n", entry.Kind, entry.Source, entry.Target, entry.Result)
if err != nil {
log.Fatalf("restore fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
+71
View File
@@ -0,0 +1,71 @@
// restoretest-cli ist der Aufrufpunkt fuer BAK-06 (systemd-Timer,
// regelmaessiger Zeitplan) - fuehrt einen vollstaendigen Restore-Test
// (Datenbank UND Objekt-Storage) gegen die jeweils neueste Sicherung in
// eine isolierte Testumgebung durch und protokolliert das Ergebnis.
package main
import (
"context"
"log"
"os"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/backup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/restoretest"
)
func main() {
testRoot := os.Getenv("NEXARCH_RESTORETEST_DIR")
logPath := os.Getenv("NEXARCH_RESTORETEST_LOG")
if testRoot == "" || logPath == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RESTORETEST_DIR und NEXARCH_RESTORETEST_LOG muessen gesetzt sein")
}
if err := os.MkdirAll(testRoot, 0o750); err != nil {
log.Fatalf("testverzeichnis anlegen: %v", err)
}
ctx := context.Background()
failed := false
dbCfg := backup.Config{
Host: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_HOST"),
Port: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PORT"),
User: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_USER"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_DIR"),
}
pgCfg := restoretest.PgConfig{TestPort: envOr("NEXARCH_RESTORETEST_PG_PORT", "55433")}
dbResult := restoretest.RunDatabaseTest(ctx, dbCfg, pgCfg, testRoot)
logResult(logPath, dbResult)
if !dbResult.Success {
failed = true
}
objCfg := objectbackup.Config{
RepoDir: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_REPO_DIR"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD"),
}
objResult := restoretest.RunObjectTest(ctx, objCfg, testRoot)
logResult(logPath, objResult)
if !objResult.Success {
failed = true
}
if failed {
os.Exit(1)
}
}
func logResult(logPath string, r restoretest.Result) {
log.Printf("restoretest %s: quelle=%s erfolg=%t detail=%s", r.Kind, r.Source, r.Success, r.Detail)
if err := restoretest.AppendHistory(logPath, r); err != nil {
log.Fatalf("protokoll schreiben: %v", err)
}
}
func envOr(key, fallback string) string {
if v := os.Getenv(key); v != "" {
return v
}
return fallback
}
+70
View File
@@ -0,0 +1,70 @@
// restoretest-metrics stellt BAK-06s Testlauf-Historie unter /metrics
// bereit - dauerhafter Prozess getrennt vom Oneshot-restoretest-cli
// (Pull-Modell, Core OPS-03 scrapt, kein Push - dieselbe Begruendung wie
// BAK-08s scrub-metrics).
package main
import (
"fmt"
"log"
"net/http"
"os"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/restoretest"
)
func main() {
logPath := os.Getenv("NEXARCH_RESTORETEST_LOG")
if logPath == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RESTORETEST_LOG muss gesetzt sein")
}
addr := os.Getenv("NEXARCH_RESTORETEST_METRICS_LISTEN_ADDR")
if addr == "" {
addr = ":8091"
}
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("/metrics", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
history, err := restoretest.ReadHistory(logPath)
if err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
// Historie ist append-only (siehe AppendHistory) - die Anzahl
// fehlgeschlagener Eintraege waechst daher von selbst monoton,
// kein separater Zaehlerstand noetig (gueltiger Prometheus-Counter).
var failuresTotal int
lastSuccess := map[restoretest.Kind]float64{restoretest.KindDatabase: -1, restoretest.KindObjects: -1}
for _, res := range history {
if !res.Success {
failuresTotal++
}
if res.Success {
lastSuccess[res.Kind] = 1
} else {
lastSuccess[res.Kind] = 0
}
}
w.Header().Set("Content-Type", "text/plain; version=0.0.4")
body := fmt.Sprintf(
"# HELP nexarch_archive_restore_test_failures_total Anzahl seit Einrichtung fehlgeschlagener Restore-Testlaeufe (BAK-06).\n"+
"# TYPE nexarch_archive_restore_test_failures_total counter\n"+
"nexarch_archive_restore_test_failures_total %d\n"+
"# HELP nexarch_archive_restore_test_last_success Letzter Testlauf erfolgreich (1) oder fehlgeschlagen (0), -1 wenn noch kein Lauf, je Art.\n"+
"# TYPE nexarch_archive_restore_test_last_success gauge\n"+
"nexarch_archive_restore_test_last_success{kind=\"database\"} %g\n"+
"nexarch_archive_restore_test_last_success{kind=\"objects\"} %g\n",
failuresTotal, lastSuccess[restoretest.KindDatabase], lastSuccess[restoretest.KindObjects])
if _, err := w.Write([]byte(body)); err != nil {
log.Printf("restoretest-metrics: antwort schreiben: %v", err)
}
})
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("restoretest-metrics: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+55
View File
@@ -0,0 +1,55 @@
// retention-api ist der Aufrufpunkt fuer RET-06-API: Backend-HTTP-Dienst
// fuer die Aufbewahrungsfristen-Konfiguration (CRUD + Vorschauliste).
// Getrennt vom scrub-metrics-/restoretest-metrics-Muster, weil dies KEIN
// Prometheus-/OPS-03-Endpunkt ist, sondern ein echter Admin-API-Dienst
// (Next.js-Frontend als eigenes Folgeticket).
package main
import (
"context"
"log"
"net/http"
"os"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/rbacclient"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionapi"
)
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_RETENTION_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RETENTION_TENANT_DSN muss gesetzt sein")
}
addr := os.Getenv("NEXARCH_RETENTION_API_LISTEN_ADDR")
if addr == "" {
addr = "127.0.0.1:8092"
}
rbacBaseURL := os.Getenv("NEXARCH_RETENTION_RBAC_BASE_URL")
if rbacBaseURL == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RETENTION_RBAC_BASE_URL muss gesetzt sein (RBAC-06, z. B. http://127.0.0.1:8093)")
}
rbacServiceToken := os.Getenv("NEXARCH_RETENTION_RBAC_SERVICE_TOKEN")
if rbacServiceToken == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RETENTION_RBAC_SERVICE_TOKEN muss gesetzt sein")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
rbac := rbacclient.New(rbacBaseURL, rbacServiceToken)
mux := http.NewServeMux()
retentionapi.Mount(mux, pool, rbac)
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("retention-api: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+63
View File
@@ -0,0 +1,63 @@
// retention-notify-job ist der Aufrufpunkt fuer RET-07 (systemd-Timer,
// konfigurierbare Kadenz, analog scrub-cli/BAK-08): ein Durchlauf pro
// Aufruf, ermittelt bald ablaufende Objekte (RET-02) und loest fuer noch
// nicht benachrichtigte je ein Ereignis ueber Core CFG-05 aus. Versendet
// selbst nichts, protokolliert Fehlschlaege explizit statt sie zu
// verwerfen (Pflichtpruefung 3).
package main
import (
"context"
"log"
"os"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/notifyclient"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionnotify"
)
func requireEnv(name string) string {
v := os.Getenv(name)
if v == "" {
log.Fatalf("%s muss gesetzt sein", name)
}
return v
}
func main() {
dsn := requireEnv("NEXARCH_RETENTION_TENANT_DSN")
notifyBaseURL := requireEnv("NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_BASE_URL")
notifyServiceToken := requireEnv("NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_SERVICE_TOKEN")
recipient := retentionnotify.Recipient{
TenantSlug: requireEnv("NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_TENANT_SLUG"),
UserID: requireEnv("NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_ADMIN_USER_ID"),
Email: requireEnv("NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_ADMIN_EMAIL"),
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
client := notifyclient.New(notifyBaseURL, notifyServiceToken)
results, err := retentionnotify.Run(ctx, pool, client, time.Now().UTC(), recipient)
if err != nil {
log.Fatalf("retention-notify-job: durchlauf fehlgeschlagen: %v", err)
}
failed := 0
for _, r := range results {
if r.Err != nil {
failed++
log.Printf("retention-notify-job: FEHLER bei objekt %s (klasse %s): %v", r.RetentionObjectID, r.RetentionClass, r.Err)
continue
}
log.Printf("retention-notify-job: objekt %s (klasse %s) benachrichtigt, job_id=%s skipped=%t", r.RetentionObjectID, r.RetentionClass, r.JobID, r.Skipped)
}
log.Printf("retention-notify-job: durchlauf abgeschlossen, %d ergebnis(se), %d fehlgeschlagen", len(results), failed)
}
+144
View File
@@ -0,0 +1,144 @@
// scrub-cli ist der Aufrufpunkt fuer BAK-08 (systemd-Timer, konfigurierbare
// Kadenz) — zieht eine Stichprobe existierender Objekte (BAK-05 als
// Existenz-Quelle), prueft deren Inhalt per SHA-256 gegen
// file_revisions.checksum_sha256, meldet Abweichungen (kein Auto-Repair)
// und schreibt den Befund-Zaehler fuer den OPS-05/OPS-03-Metrik-Export.
package main
import (
"context"
"encoding/json"
"log"
"os"
"strconv"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/reconcile"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/scrub"
)
type finding struct {
StorageKey string `json:"storage_key"`
DocumentID string `json:"document_id"`
RevisionID string `json:"revision_id"`
Expected string `json:"expected_checksum"`
Actual string `json:"actual_checksum,omitempty"`
Error string `json:"error,omitempty"`
}
type report struct {
GeneratedAt time.Time `json:"generated_at"`
Sampled int `json:"sampled"`
Findings []finding `json:"findings"`
}
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_SCRUB_TENANT_DSN")
storageDir := os.Getenv("NEXARCH_SCRUB_STORAGE_DIR")
if dsn == "" || storageDir == "" {
log.Fatal("NEXARCH_SCRUB_TENANT_DSN und NEXARCH_SCRUB_STORAGE_DIR muessen gesetzt sein")
}
sampleSize := envInt("NEXARCH_SCRUB_SAMPLE_SIZE", 10)
cooldown := envDuration("NEXARCH_SCRUB_COOLDOWN", 24*time.Hour)
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
dbEntries, err := reconcile.ListDBStorageKeys(ctx, pool)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbank-eintraege lesen: %v", err)
}
storageKeys, err := reconcile.ListStorageObjects(storageDir)
if err != nil {
log.Fatalf("objekt-storage durchlaufen: %v", err)
}
rec := reconcile.Reconcile(dbEntries, storageKeys)
lastScrubbed, err := scrub.LoadLastScrubbed(ctx, pool)
if err != nil {
log.Fatalf("scrub-zustand lesen: %v", err)
}
now := time.Now().UTC()
candidates := scrub.Sample(rec.ExistingInStorage, lastScrubbed, cooldown, sampleSize, now)
keys := make([]string, 0, len(candidates))
for _, c := range candidates {
keys = append(keys, c.StorageKey)
}
expected, err := scrub.ExpectedChecksums(ctx, pool, keys)
if err != nil {
log.Fatalf("erwartete pruefsummen lesen: %v", err)
}
rep := report{GeneratedAt: now, Sampled: len(candidates)}
for _, c := range candidates {
exp, known := expected[c.StorageKey]
if !known {
// Objekt in DB nicht (mehr) auffindbar - das ist BAK-05s
// Zustaendigkeit (existiert der Datenbankeintrag?), nicht
// dieses Jobs; ueberspringen ohne Markierung.
continue
}
actual, readErr := scrub.ActualChecksum(storageDir, c.StorageKey)
ok := readErr == nil && actual == exp
if err := scrub.MarkScrubbed(ctx, pool, c.StorageKey, ok, now); err != nil {
log.Fatalf("scrub-zustand schreiben: %v", err)
}
if !ok {
f := finding{StorageKey: c.StorageKey, DocumentID: c.DocumentID, RevisionID: c.RevisionID, Expected: exp, Actual: actual}
if readErr != nil {
f.Error = readErr.Error()
}
rep.Findings = append(rep.Findings, f)
if err := scrub.RecordFinding(ctx, pool); err != nil {
log.Fatalf("befund-zaehler erhoehen: %v", err)
}
}
}
encoder := json.NewEncoder(os.Stdout)
encoder.SetIndent("", " ")
if err := encoder.Encode(rep); err != nil {
log.Fatalf("bericht ausgeben: %v", err)
}
// Befund wird gemeldet, nicht automatisch repariert (Akzeptanzkriterium
// 3) - der Exit-Code macht das fuer systemd/Monitoring sichtbar, ohne
// selbst etwas zu reparieren; die tatsaechliche Meldung an OPS-05
// laeuft ueber den separaten /metrics-Export (cmd/scrub-metrics), nicht
// ueber diesen Exit-Code.
if len(rep.Findings) > 0 {
os.Exit(1)
}
}
func envInt(name string, def int) int {
v := os.Getenv(name)
if v == "" {
return def
}
n, err := strconv.Atoi(v)
if err != nil {
log.Fatalf("%s: ungueltiger wert %q: %v", name, v, err)
}
return n
}
func envDuration(name string, def time.Duration) time.Duration {
v := os.Getenv(name)
if v == "" {
return def
}
d, err := time.ParseDuration(v)
if err != nil {
log.Fatalf("%s: ungueltiger wert %q: %v", name, v, err)
}
return d
}
+62
View File
@@ -0,0 +1,62 @@
// scrub-metrics stellt BAK-08s Befund-Zaehler unter /metrics bereit — die
// OPS-05-Anbindung ist Pull-basiert (Core OPS-03 scrapt /metrics-URLs, kein
// Push-Mechanismus), daher braucht es einen eigenen, dauerhaft laufenden
// HTTP-Endpunkt getrennt vom Oneshot-scrub-cli (dessen Prozess nach jedem
// Lauf beendet ist und daher zum Scrape-Zeitpunkt nicht erreichbar waere).
package main
import (
"context"
"fmt"
"log"
"net/http"
"os"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/scrub"
)
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_SCRUB_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
log.Fatal("NEXARCH_SCRUB_TENANT_DSN muss gesetzt sein")
}
addr := os.Getenv("NEXARCH_SCRUB_METRICS_LISTEN_ADDR")
if addr == "" {
addr = ":8090"
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("/metrics", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
total, err := scrub.FindingsTotal(r.Context(), pool)
if err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "text/plain; version=0.0.4")
// Counter (Akzeptanzkriterium/Nutzervorgabe: monoton steigend, kein
// Gauge) - kein Befund => Wert 0, kein Dauer-Alarm ("kein Befund
// bedeutet kein Alarm", nicht "kein Wert").
body := fmt.Sprintf(
"# HELP nexarch_archive_storage_integrity_failures_total Anzahl seit Einrichtung gefundener Pruefsummen-Abweichungen (BAK-08).\n"+
"# TYPE nexarch_archive_storage_integrity_failures_total counter\n"+
"nexarch_archive_storage_integrity_failures_total %d\n", total)
if _, err := w.Write([]byte(body)); err != nil {
log.Printf("scrub-metrics: antwort schreiben: %v", err)
}
})
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("scrub-metrics: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+146
View File
@@ -0,0 +1,146 @@
// tenantbackup-cli ist der Aufrufpunkt fuer BAK-04: Sicherung/
// Wiederherstellung EINES einzelnen Mandanten (Datenbank UND
// Objekt-Storage-Root), unabhaengig vom Gesamt-Backup (BAK-01/BAK-02)
// planbar - eigener systemd-Timer, eigenes Log.
package main
import (
"context"
"flag"
"fmt"
"log"
"os"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/tenantbackup"
)
func main() {
if len(os.Args) < 2 {
usage()
os.Exit(2)
}
logPath := os.Getenv("NEXARCH_TENANTBACKUP_LOG")
if logPath == "" {
logPath = "/var/nexarch-archiv/tenantbackup.log"
}
switch os.Args[1] {
case "backup":
runBackup(logPath, os.Args[2:])
case "restore":
runRestore(logPath, os.Args[2:])
default:
usage()
os.Exit(2)
}
}
func usage() {
fmt.Fprintln(os.Stderr, "usage: tenantbackup-cli backup <tenant-db> <objekt-storage-root>")
fmt.Fprintln(os.Stderr, " tenantbackup-cli restore <tenant-db> <ziel-db> <dump-datei> [<snapshot-id> <objekt-ziel-verzeichnis>]")
}
func dbConfig() tenantbackup.Config {
return tenantbackup.Config{
Host: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_HOST"),
Port: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PORT"),
User: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_USER"),
Password: os.Getenv("NEXARCH_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: os.Getenv("NEXARCH_TENANTBACKUP_DIR"),
}
}
func objConfig(tenantDB string) objectbackup.Config {
return objectbackup.Config{
RepoDir: os.Getenv("NEXARCH_TENANTBACKUP_OBJECT_REPO_ROOT") + "/" + tenantDB,
Password: os.Getenv("NEXARCH_OBJECTBACKUP_PASSWORD"),
}
}
func runBackup(logPath string, args []string) {
fs := flag.NewFlagSet("backup", flag.ExitOnError)
if err := fs.Parse(args); err != nil {
os.Exit(2)
}
if fs.NArg() != 2 {
usage()
os.Exit(2)
}
tenantDB, storageRoot := fs.Arg(0), fs.Arg(1)
ctx := context.Background()
genID := time.Now().UTC().Format("20060102T150405Z")
dbCfg := dbConfig()
dumpPath, err := tenantbackup.Backup(ctx, dbCfg, tenantDB, genID)
logEntry(logPath, tenantbackup.OpBackupDB, tenantDB, "", dumpPath, err)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbank-sicherung: %v", err)
}
if err := tenantbackup.Verify(ctx, dbCfg, dumpPath); err != nil {
log.Fatalf("datenbank-sicherung verifizieren: %v", err)
}
objCfg := objConfig(tenantDB)
if err := objectbackup.InitRepo(ctx, objCfg); err != nil {
log.Fatalf("objekt-repository initialisieren: %v", err)
}
summary, err := objectbackup.Backup(ctx, objCfg, storageRoot)
logEntry(logPath, tenantbackup.OpBackupObj, tenantDB, storageRoot, summary.SnapshotID, err)
if err != nil {
log.Fatalf("objekt-storage-sicherung: %v", err)
}
fmt.Printf("tenantbackup: tenant=%s db-dump=%s objekt-snapshot=%s\n", tenantDB, dumpPath, summary.SnapshotID)
}
func runRestore(logPath string, args []string) {
fs := flag.NewFlagSet("restore", flag.ExitOnError)
if err := fs.Parse(args); err != nil {
os.Exit(2)
}
if fs.NArg() < 3 {
usage()
os.Exit(2)
}
tenantDB, targetDB, dumpPath := fs.Arg(0), fs.Arg(1), fs.Arg(2)
ctx := context.Background()
dbCfg := dbConfig()
err := tenantbackup.CreateEmptyDatabase(ctx, dbCfg, targetDB)
if err == nil {
err = tenantbackup.Restore(ctx, dbCfg, dumpPath, targetDB)
}
logEntry(logPath, tenantbackup.OpRestoreDB, tenantDB, dumpPath, targetDB, err)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbank-restore: %v", err)
}
fmt.Printf("tenantbackup restore: tenant=%s ziel-db=%s ergebnis=ok\n", tenantDB, targetDB)
if fs.NArg() < 5 {
return
}
snapshotID, objTarget := fs.Arg(3), fs.Arg(4)
objCfg := objConfig(tenantDB)
err = objectbackup.Restore(ctx, objCfg, snapshotID, objTarget)
logEntry(logPath, tenantbackup.OpRestoreObj, tenantDB, snapshotID, objTarget, err)
if err != nil {
log.Fatalf("objekt-storage-restore: %v", err)
}
fmt.Printf("tenantbackup restore: tenant=%s objekt-ziel=%s ergebnis=ok\n", tenantDB, objTarget)
}
func logEntry(logPath string, op tenantbackup.Operation, tenantID, source, target string, err error) {
result := "ok"
if err != nil {
result = err.Error()
}
entry := tenantbackup.LogEntry{
Timestamp: time.Now().UTC(), Operation: op, TenantID: tenantID,
Source: source, Target: target, Result: result,
}
if logErr := tenantbackup.AppendLog(logPath, entry); logErr != nil {
log.Fatalf("protokoll schreiben: %v", logErr)
}
}
+97
View File
@@ -0,0 +1,97 @@
# BAK-01 Prüfprotokoll: Datenbank-Backup-Strategie
Welle 1, keine Vorbedingungen. Neues Modul-Verzeichnis `code/archive/`
(gleiches Monorepo-Muster wie `code/dms/`), eigenes Go-Modul
`gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive`.
## Grundsatzentscheidung: PostgreSQL-17-natives inkrementelles Backup
`pg_dump` kennt nur logische Vollsicherungen — "inkrementell" im Sinne des
Tickets erfordert das physische Backup-Verfahren. Gewählt: PostgreSQL 17s
natives `pg_basebackup --incremental` (WAL-Summarization), NICHT klassisches
WAL-Archiving (`archive_mode`), weil letzteres einen Neustart der
(geteilten, auch von Core/DMS-Tests genutzten) Postgres-Instanz auf
192.168.1.131 erfordert hätte. Stattdessen `summarize_wal = on` gesetzt —
nur ein `pg_reload_conf()`, kein Neustart, keine Unterbrechung laufender
Verbindungen (per Health-Check nach der Änderung bestätigt).
Voraussetzung geschaffen: Rolle `nexarch_backup` mit `REPLICATION`-Attribut
angelegt (Postgres verlangt eine Replikationsverbindung für
`pg_basebackup`), `pg_hba.conf` erlaubte lokale Replikationsverbindungen
bereits.
## Umsetzung
- `internal/backup.FullBackup`/`IncrementalBackup` — rufen `pg_basebackup`
über `os/exec` auf, Ergebnis landet in einer Generationsstruktur
(`<BackupDir>/<Generation>/full/` bzw. `.../incremental/<ID>/`).
- `internal/backup.Verify` — öffnet `base.tar.gz` vollständig (gzip- UND
tar-Stream, jeder Eintrag bis zum Ende gelesen, nicht nur Kopfdaten) —
Akzeptanzkriterium 2: Verifikation auf Lesbarkeit, nicht nur Erstellung.
- `internal/backup.Rotate`/`ListGenerations` — Generationen sind nach
Zeitstempel-ID sortierbar, `Rotate` entfernt die ältesten bis auf `keep`
komplett (inklusive aller abhängigen Inkremente).
- `cmd/backup-cli``full`/`incremental`/`rotate`, aufgerufen von
systemd-Timern (`deploy/systemd/nexarch-archive-backup-*.timer`) —
"automatisiert nach Zeitplan" (Akzeptanzkriterium 1) entsteht durch die
Timer-Definition, kein zusätzlicher Dauerprozess nötig.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Sicherung gegen Testdatenbank erfolgreich erstellt und verifiziert | **bestanden**`TestFullBackup_CreatesVerifiedBackup` gegen die echte Postgres-17-Instanz auf 192.168.1.131 (kein Mock), zusätzlich `TestIncrementalBackup_IsSmallerThanFull`: inkrementelle Sicherung real deutlich kleiner als Vollsicherung (167 KB vs. 16 MB bei der ersten manuellen Probe) — beweist echte inkrementelle Übertragung, nicht nur eine zweite Vollsicherung |
| 2 | Verifikation erkennt eine absichtlich beschädigte Sicherungsdatei | **bestanden**`TestVerify_DetectsCorruptedFile`: 64 Bytes in der Mitte von `base.tar.gz` gekippt, `Verify` schlägt danach fehl (unbeschädigt zuvor erfolgreich) |
| 3 | Rotationsregel entfernt nachweislich nur die ältesten Generationen | **bestanden**`TestRotate_RemovesOnlyOldestGenerations`: 5 Generationen, `keep=2`, exakt die 3 ältesten entfernt, die 2 neuesten nachweislich unangetastet |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131 (nicht nur Testcode)
Anders als die zuletzt in DMS gefundenen "Baustein existiert, ist aber
nirgends verdrahtet"-Fälle (FDN-03/FDN-09 gegen Core) wurde hier die
komplette Kette tatsächlich installiert und ausgeführt:
- `backup-cli` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-backup.env` mit den Verbindungsdaten (0600)
- 3 systemd-Timer installiert und aktiviert (`enable --now`):
Vollsicherung täglich 02:00 UTC, Inkrement stündlich, Rotation täglich
03:00 UTC (`systemctl list-timers` bestätigt alle drei scharf)
- Jeder der drei Dienste (`full`/`incremental`/`rotate`) einmal manuell über
`systemctl start` ausgelöst (nicht nur `go test` direkt) — alle drei mit
`status=0/SUCCESS`, Journal bestätigt inhaltlich korrekte Ausgabe
(Vollsicherung erstellt+verifiziert, Inkrement erstellt+verifiziert
gegen die richtige Vorgänger-Generation, Rotation lief ohne Fehler)
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 4/4 Tests ok, 0 Fehlschläge (echter Postgres 17, kein Mock)
```
## Nachtrag (BAK-02-Sitzung): Backup-Zielverzeichnis korrigiert
`NEXARCH_BACKUP_DIR` zeigte ursprünglich auf `/var/backups/nexarch`
(Root-Dateisystem des Containers, kein dediziertes Dataset) — korrigiert auf
`/var/nexarch-archiv/backups/postgres` (persistentes ZFS-Dataset), siehe
`docs/BAK-02-PRUEFPROTOKOLL.md` Abschnitt „Korrektur an BAK-01" für Details.
Vollsicherung nach der Korrektur erneut über systemd ausgelöst, landet
nachweislich am neuen Ort.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei Pflichtprüfungen
real erfüllt — inklusive tatsächlicher systemd-Timer-Installation und
manuell ausgelöstem End-to-End-Lauf aller drei Dienste auf dem Testhost,
nicht nur isolierter Testcode.
## Nachtrag (BAK-03): Verify prüft jetzt auch pg_wal.tar.gz
Beim Bau von BAK-03s echtem Restore-Test fiel auf, dass `pg_basebackup`
(Standard-WAL-Methode `stream`) bei `-Ft -z` NEBEN `base.tar.gz` eine
zweite Archivdatei `pg_wal.tar.gz` erzeugt, die `Verify` bislang nie
geprüft hat — eine Sicherung mit beschädigtem WAL-Archiv wäre unbemerkt
nicht crash-konsistent wiederherstellbar gewesen. `Verify` prüft seither
beide Archive vollständig (siehe `BAK-03-PRUEFPROTOKOLL.md`). Das
Sicherungsverfahren selbst (Format, Ort, Rotation) bleibt unverändert.
+93
View File
@@ -0,0 +1,93 @@
# BAK-02 Prüfprotokoll: Objekt-Storage-Backup/Snapshots
Welle 1, keine Vorbedingungen.
## Grundsatzentscheidung: restic statt Eigenbau
Nutzerentscheidung: restic statt einer Neuimplementierung, weil restic alle
vier Akzeptanzkriterien mit ausgereiftem, breit geprüftem Tooling erfüllt
(Content-defined Chunking für Dedup, `check --read-data` für
Vollständigkeit, `forget --keep-last` für Rotation, Repository-Verschlüsselung
ab Werk). Installiert via `apt-get install restic` (Version 0.18.0).
Backup-Quelle ist ein lokaler Verzeichnisbaum — für den FDN-03-`LocalDriver`
direkt dessen Basisverzeichnis. Für S3-gestützte Produktions-Deployments
(Betriebsmodus 2/3 aus `STORAGE-KONZEPT.md` Abschnitt 6.2) wäre ein
vorgelagerter Sync-Schritt (z. B. `rclone`) nötig, um Bucket-Inhalte lokal
zu spiegeln, bevor restic sie sichert — restic sichert Dateibäume, keine
S3-Buckets direkt. Das bleibt hier bewusst unimplementiert (kein konkreter
S3-Produktionsbestand vorhanden, der das aktuell erfordert), aber
architektonisch vorgesehen und dokumentiert (`README.md`).
## Umsetzung
- `internal/objectbackup.InitRepo` — idempotent, erkennt "bereits
initialisiert" am `restic init`-Fehlertext statt zu scheitern.
- `internal/objectbackup.Backup``restic backup --json`, parst die
`summary`-Zeile (mehrere JSON-Zeilen in der Ausgabe, gezielt die mit
`message_type=="summary"` gesucht).
- `internal/objectbackup.Check``restic check [--read-data]` (Akzeptanz-
kriterium 3: Vollständigkeitsprüfung).
- `internal/objectbackup.Forget``restic forget --keep-last N --prune`
(Rotation).
- `cmd/objectbackup-cli``backup <dir>`/`check`/`rotate`, aufgerufen von
systemd-Timern (stündlich/wöchentlich/täglich).
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Zweiter Sicherungslauf nach unverändertem Bestand überträgt keine Daten erneut | **bestanden**`TestBackup_UnchangedSecondRunTransmitsNothingNew`: zweiter Lauf gegen unveränderten Bestand liefert `files_new=0`, `files_changed=0`, `files_unmodified=1` |
| 2 | Zwei identische Testdateien belegen nachweislich nur einmal Speicherplatz | **bestanden**`TestBackup_DeduplicatesIdenticalContent`: zwei Dateien mit identischem Inhalt erzeugen `data_blobs=1`, nicht 2 — echter Dedup-Nachweis über restics Content-defined Chunking, nicht nur Namensvergleich |
| 3 | Vollständigkeitsprüfung erkennt ein fehlendes Objekt in der Sicherung | **bestanden**`TestCheck_DetectsCorruptedPack`: ein Byte in einer echten Repository-Pack-Datei gekippt, `Check(readData=true)` schlägt danach fehl (unbeschädigt zuvor erfolgreich) — dieselbe Vorgehensweise wie die manuelle Recherche vor der Implementierung |
Zusätzlich (nicht explizit als Pflichtprüfung gefordert, aber Teil von
Akzeptanzkriterium 3 „lässt sich einzeln prüfen"): `TestForget_
KeepsOnlyRequestedSnapshotCount` — 3 Sicherungsläufe, `Forget(keepLast=1)`
reduziert auf genau 1 verbleibenden Snapshot.
## Korrektur an BAK-01 im selben Rutsch: Backup-Zielverzeichnis
Nutzerhinweis aufgegriffen: `NEXARCH_BACKUP_DIR` zeigte bei BAK-01
ursprünglich auf `/var/backups/nexarch` (Root-Dateisystem des LXC-
Containers, nicht auf einem der beiden dedizierten ZFS-Datasets). Korrigiert
auf `/var/nexarch-archiv/backups/postgres` (persistentes Dataset
`zfs/data/subvol-1131-disk-0`), NICHT `/var/nexarch-test/` (ephemeres
Dataset `ssd-rpool-data/swap/subvol-1131-disk-0`, wird von
`reset-test-env.sh`-Skripten anderer Module geleert). `objectbackup-cli`s
Repository liegt von Anfang an korrekt unter
`/var/nexarch-archiv/backups/objects`. Beide Pfade real auf
192.168.1.131 verifiziert (`df`/`mount` bestätigt ZFS-Dataset-Zuordnung),
BAK-01s Vollsicherung nach der Korrektur erneut über systemd ausgelöst und
bestätigt am neuen Ort gelandet.
ZFS-seitige Snapshot-/Replikations-Strategie für `nexarch/archiv` bleibt
bewusst außerhalb dieses Tickets (Infra-Runbook, siehe
`STORAGE-KONZEPT.md` Abschnitt 7 „Backup vs. Storage-Redundanz" sowie den
Hinweis, `zfs dedup=on` NICHT zu setzen — App-seitige Dedup über restic
genügt, ZFS-Dedup wäre auf dem 4-GB-Testhost ein Speicherrisiko).
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `objectbackup-cli` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-objectbackup.env` (0600)
- 3 systemd-Timer installiert und aktiviert: Sicherung stündlich (`:30`),
Vollständigkeitsprüfung wöchentlich (So. 04:00 UTC), Rotation täglich
(03:30 UTC) — `systemctl list-timers` bestätigt alle scharf
- Jeder der drei Dienste einmal über `systemctl start` ausgelöst, alle mit
`status=0/SUCCESS`; Journal bestätigt inhaltlich korrekte Ausgabe
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 2/2 Pakete mit Tests ok (internal/backup, internal/objectbackup), 0 Fehlschläge
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei Pflichtprüfungen
real gegen echtes restic-Tooling erfüllt. BAK-01-Pfadfehler im selben
Rutsch korrigiert und erneut end-to-end verifiziert.
+122
View File
@@ -0,0 +1,122 @@
# BAK-03 Prüfprotokoll: Restore-Verfahren
Voraussetzungen BAK-01, BAK-02 erledigt, siehe eigene Protokolle.
## Grundsatzentscheidung: Atomarität über Temp-Verzeichnis + Rename
`internal/restore.AtomicRestore` kennt weder Postgres noch restic —
reine Ablaufsteuerung: Wiederherstellung IMMER in ein frisches
temporäres Verzeichnis (nie direkt in das Ziel), Übernahme erst bei
Erfolg per `os.Rename` (selbes Dateisystem wie das Ziel, daher atomar).
Ist das Ziel nicht leer und keine Bestätigung (`-force`) gegeben, wird
NICHT einmal die Wiederherstellungsfunktion aufgerufen — Abbruch vor
jeder Berührung des Ziels (Akzeptanzkriterium 2). Jeder Aufruf — Erfolg,
Abbruch oder Fehler — erzeugt genau einen JSONL-Protokolleintrag
(Akzeptanzkriterium 3).
Die eigentliche Wiederherstellung bleibt in `internal/backup.Restore`
(Datenbank) und `internal/objectbackup.Restore` (Objekt-Storage) —
`internal/restore` orchestriert nur.
## Drei reale Defekte während der Implementierung gefunden und behoben
Alle drei erst durch den ECHTEN Restore-Test (Postgres-Instanz tatsächlich
gestartet, nicht nur Dateien verglichen) aufgedeckt:
1. **`pg_combinebackup` braucht Plain-Format, BAK-01 liefert Tar+Gzip.**
`Restore` extrahiert jetzt jede Sicherungsstufe zunächst in ein
temporäres Plain-Verzeichnis (inkl. `backup_manifest`-Kopie) und
speist erst DIESE in `pg_combinebackup`. BAK-01s Speicherformat selbst
unverändert (kleinere, leichter prüfbare Dateien).
2. **`pg_wal.tar.gz` wurde nie verifiziert oder wiederhergestellt.**
`pg_basebackup`s Standard-WAL-Methode (`stream`) erzeugt bei `-Ft -z`
eine ZWEITE Archivdatei neben `base.tar.gz` — ohne sie ist keine
crash-konsistente Wiederherstellung möglich (Postgres findet sonst
keinen gültigen Checkpoint). `backup.Verify` prüft jetzt BEIDE
Archive vollständig; `backup.Restore` extrahiert das WAL der ZULETZT
gezogenen Stufe (nicht aller Stufen) nach `pg_wal/` im
Wiederherstellungsziel. Ergänzung zu BAK-01s Prüfung, keine
Umstellung des Sicherungsverfahrens.
3. **Go-`exec`-Hänger bei `pg_ctl start`:** `pg_ctl` startet Postgres als
Hintergrundprozess, der die geerbten stdout/stderr-Pipes NICHT
schließt — `CombinedOutput()` (wartet auf Pipe-EOF) hängt sich
dadurch auf, obwohl `pg_ctl` selbst längst zurückgekehrt ist. Fix nur
im Testcode: echte Logdatei (`-l`) statt Pipe, Standard-`pg_ctl`-Muster.
Zusätzlich real (nicht Ticket-relevant, aber notiert): auf diesem
Debian-Postgres liegen `postgresql.conf`/`pg_hba.conf` NICHT in PGDATA
(sondern `/etc/postgresql/17/main/`) — ein echtes Restore-Runbook muss
diese Dateien separat mitführen/rekonstruieren, `pg_basebackup` sichert
sie nicht. Für den Testnachweis minimal nachgereicht, kein Produktcode.
## Umsetzung
- `internal/restore.AtomicRestore` — Ablaufsteuerung, JSONL-Protokoll
(`Timestamp`, `Kind`, `Source`, `Target`, `Result`).
- `internal/backup.Restore``pg_combinebackup` gegen extrahierte
Plain-Verzeichnisse + WAL-Wiederherstellung der letzten Stufe.
- `internal/backup.extractTarGz` (in `verify.go`, neben der bestehenden
Tar/Gzip-Leselogik) — vollständige Extraktion, kein Kopf-only-Read.
- `internal/backup.Verify` — prüft jetzt `base.tar.gz` UND
`pg_wal.tar.gz` vollständig.
- `internal/objectbackup.Restore``restic restore --target`.
- `cmd/restore-cli``database`/`objects`-Unterbefehle, `-force`-Flag
(vor Positionsargumenten, Go-`flag`-Konvention), kein systemd-Timer
(Notfall-/Einzelfall-Werkzeug, kein Zeitplan).
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Restore auf leerem System vollständig und erfolgreich durchgeführt | **bestanden** — real: `TestRestore_CombinesIntoStartablePostgresInstance` (Postgres tatsächlich aus wiederhergestelltem Verzeichnis gestartet, `SELECT 1` über echte Verbindung beantwortet); zusätzlich real per `restore-cli database` auf 131 ausgeführt (PG_VERSION/base/pg_wal vorhanden, Exit 0); `TestRestore_RecoversRealContentFromSnapshot` (Objekt-Storage, echter Dateiinhalt verglichen) UND real per `restore-cli objects` auf 131 (echter restic-Snapshot wiederhergestellt) |
| 2 | Restore auf nicht-leeres Zielverzeichnis lässt bei Abbruch den ursprünglichen Inhalt unverändert | **bestanden**`TestAtomicRestore_NonEmptyTargetWithoutForce_LeavesOriginalUntouched` (restoreFn wird nachweislich NIE aufgerufen) und `TestAtomicRestore_FailedRestoreFn_LeavesTargetUntouched`; real auf 131: `restore-cli database` gegen nicht-leeres Ziel ohne `-force` → Abbruch, bestehende Testdatei unverändert vorhanden |
| 3 | Protokolleintrag zum Restore ist vollständig und nachvollziehbar | **bestanden**`TestAtomicRestore_LogsCompleteEntry` (Quelle, Ziel, Zeitpunkt, Ergebnis für Erfolgs- UND Abbruchfall in derselben Datei); real auf 131: `/tmp/restore-cli-test.log` zeigt alle vier realen Läufe (Abbruch, Fehler mangels PATH, Erfolg, Force-Überschreiben) korrekt protokolliert |
Zusätzlich: `TestAtomicRestore_EmptyTarget_Succeeds`,
`TestAtomicRestore_ForceOverwritesNonEmptyTarget` (bewusste Bestätigung
ersetzt bestehenden Inhalt real, alter Inhalt nachweislich weg, neuer da).
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `restore-cli` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- Kein systemd-Timer (bewusst — Notfall-/Einzelfall-Werkzeug)
- Vier reale CLI-Läufe durchgeführt und protokolliert: Abbruch bei
nicht-leerem Ziel ohne `-force`, Fehler mangels `pg_combinebackup` im
PATH (zeigt: Fehler wird korrekt erkannt UND protokolliert, kein
stiller Fehlschlag), erfolgreicher Restore einer echten Generation
(`20260829T222054Z`) in leeres Ziel, erfolgreiches Überschreiben mit
`-force`. Objekt-Storage-Restore real gegen echten restic-Snapshot
(`43da36bf`) — Inhalt (`.placeholder`-Datei) tatsächlich vorhanden.
- Alle Testartefakte (`/tmp/restore-*`, Testlog) nach Prüfung entfernt.
## Build/Test-Ergebnis
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
```
`internal/restore`: 5/5 Tests (reine Funktionen, kein Setup nötig).
`internal/objectbackup`: `TestRestore_RecoversRealContentFromSnapshot`
bestanden (zusammen mit den bestehenden BAK-02-Tests).
`internal/backup`: `TestRestore_CombinesIntoStartablePostgresInstance`
bestanden — **Hinweis**: dieser eine Test läuft NICHT als root
(`pg_ctl: cannot be run as root`) und braucht `pg_combinebackup`/
`pg_ctl` im PATH (`/usr/lib/postgresql/17/bin` auf Debian, dort nicht
standardmäßig verlinkt) — daher separat als `postgres`-Systemnutzer mit
entsprechendem PATH ausgeführt, nicht Teil des root-`make check`-Laufs;
dort wird er mit klarer Meldung übersprungen (`pg_combinebackup nicht
installiert`), kein stiller Fehlschlag. Alle übrigen BAK-01-Tests
(inkl. der um `pg_wal.tar.gz` erweiterten `Verify`) liefen unverändert
grün im normalen `make check`-Lauf.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — beide Restore-Pfade (Datenbank,
Objekt-Storage) sowohl testgetrieben als auch manuell über `restore-cli`
auf echter Infrastruktur nachgewiesen. Drei während der Implementierung
gefundene reale Defekte (Tar-vs-Plain-Format, fehlende WAL-Sicherung/
-Verifikation, Go-exec-Pipe-Hänger) behoben und dokumentiert, nicht
stillschweigend umgangen.
+123
View File
@@ -0,0 +1,123 @@
# BAK-04 Prüfprotokoll: Tenant-Backup & -Restore (einzelner Mandant)
Voraussetzung BAK-03 erledigt, siehe eigenes Protokoll.
## Grundsatzentscheidung: eigenes Verfahren, NICHT auf BAK-01/BAK-03 aufgesetzt
Nutzer-Rückfrage vor Implementierungsbeginn bestätigte einen realen
Architekturkonflikt: `pg_basebackup` (BAK-01) sichert den GESAMTEN
Postgres-Cluster. Bei Modell C (TEN-01: eine physisch isolierte
Datenbank je Mandant) liegen ALLE Mandanten-Datenbanken im selben
Cluster — ein Restore der BAK-01-Sicherung würde zwangsläufig ALLE
Mandanten gleichzeitig überschreiben, das Gegenteil von
Mandanten-Isolation. `internal/tenantbackup` verwendet daher ein
DATENBANK-SCHARFES logisches Verfahren (`pg_dump -Fc`/`pg_restore` für
GENAU EINE benannte Datenbank), keine physische Cluster-Sicherung.
Objekt-Storage-Seite: da jeder Mandant bereits einen eigenen
Bucket/Pfad-Root hat (`STORAGE-KONZEPT.md` Abschnitt 3), genügt ein
`objectbackup`-Aufruf pro Mandanten-Root — keine neue Objekt-Storage-Logik
nötig, das bestehende BAK-02-Paket direkt wiederverwendet.
## Zweite Rückfrage geklärt: OPS-03/`metrics_sources` kennt keine
## Tenant-Label-Dimension auf Schema-Ebene
`metrics_sources` ist `module_name TEXT PRIMARY KEY, metrics_url TEXT`
ein Eintrag pro DIENST, kein Tenant-Feld. Labels (z. B. `tenant="..."`)
sind ein Prometheus-Textformat-Konzept INNERHALB der von einem Dienst
exportierten Metrik, nicht Teil von `metrics_sources`. Ein
`tenant_restore_failed_total{tenant="..."}`-Export wäre daher technisch
möglich, ohne OPS-03s Schema zu ändern (derselbe Mechanismus wie
BAK-06s `{kind="database"}`-Labels). **Bewusst nicht umgesetzt** in
diesem Ticket: BAK-04s Akzeptanzkriterien fordern "vollständig
protokolliert" (JSONL-Log, siehe unten), keine OPS-05-Alarmierung — eine
`/metrics`-Anbindung wäre zusätzlicher Scope über das Ticket hinaus und
bleibt als dokumentierter, leicht nachziehbarer Folgeschritt offen
(gleiches Muster wie zuvor bei BAK-05s Meldeweg-Frage).
## Reale Betriebsrollen-Grenze gefunden (dokumentiert, nicht verschwiegen)
Die für BAK-04 nötige Postgres-Rolle braucht `CREATEDB` (isolierte
Zieldatenbanken anlegen) — bewusst NICHT `nexarch_backup` erweitert
(jene Rolle hat nur `REPLICATION`, Prinzip geringster Rechte aus BAK-01).
Neue, eigene Rolle `nexarch_tenantbackup` angelegt. Beim ersten echten
Restore-Versuch schlug `pg_restore` mit `permission denied for schema
public` fehl (Versuch, Tabellen auf den URSPRÜNGLICHEN Tenant-Eigentümer
umzueignen) — behoben mit `pg_restore --no-owner` (Standardpraxis beim
Restore in eine andere Umgebung/Rolle, Eigentümerschaft ist für den
Restore-Nachweis irrelevant). Für PRODUKTIVE Mandanten-Datenbanken (nach
echter TEN-01-Provisionierung) muss `nexarch_tenantbackup` je Mandant
Lesezugriff erhalten (z. B. Rollenmitgliedschaft) — hier für den
Testnachweis exemplarisch für `dms_tenant_test` eingerichtet, echte
Automatisierung dieses Zugriffs ist TEN-01/TEN-07-Folgearbeit.
## Umsetzung
- `internal/tenantbackup.Backup``pg_dump -Fc` für genau eine
Datenbank.
- `internal/tenantbackup.Verify``pg_restore -l`, volle
Inhaltslisten-Prüfung (nicht nur Dateikopf).
- `internal/tenantbackup.CreateEmptyDatabase` — schlägt fehl, wenn
Zieldatenbank bereits existiert (kein stiller Overwrite, dieselbe
Disziplin wie BAK-03s `internal/restore`).
- `internal/tenantbackup.Restore``pg_restore --no-owner`.
- `internal/tenantbackup.AppendLog`/`ReadLog` — JSONL,
Sicherung UND Restore beide protokolliert (Akzeptanzkriterium 3).
- `cmd/tenantbackup-cli``backup <tenant-db> <storage-root>` /
`restore <tenant-db> <ziel-db> <dump> [<snapshot-id> <objekt-ziel>]`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Sicherung von Tenant A enthält keine Datensätze von Tenant B (Stichprobe) | **bestanden**`TestBackupRestore_RecoversExactTenantData`: Tenant A mit eindeutigem Markerwert gesichert und in isolierte Zieldatenbank wiederhergestellt, Markerwert stimmt exakt; strukturell ist ein Cross-Tenant-Leck ausgeschlossen, weil `pg_dump` ausschließlich mit der EINEN übergebenen Datenbankverbindung spricht (Modell C, TEN-01) |
| 2 | Wiederherstellung von Tenant A in eine Testumgebung verändert Tenant B dort nicht | **bestanden**`TestRestore_DoesNotAffectOtherTenant`: reales zweites Tenant-DB mit eigenem Markerwert angelegt, nach Restore von Tenant A unverändert (Markerwert UND Datenbank-Existenz geprüft) |
| 3 | Tenant-Sicherung und -Restore vollständig protokolliert | **bestanden**`TestLog_BackupAndRestoreFullyLogged`; real auf 131: `tenantbackup.log` zeigt beide Operationen (`backup_database`, `backup_objects`, `restore_database`, `restore_objects`) mit Zeitstempel/Quelle/Ziel/Ergebnis |
Zusätzlich: `TestVerify_DetectsCorruptedDump` (absichtlich beschädigtes
Dump-Archiv wird erkannt).
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `tenantbackup-cli` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- Eigene Postgres-Rolle `nexarch_tenantbackup` (`CREATEDB`, kein
Superuser) angelegt — getrennt von `nexarch_backup` (Prinzip
geringster Rechte)
- `/etc/nexarch/archive-tenantbackup.env` (0600)
- Realer End-zu-Ende-Lauf über `tenantbackup-cli` (nicht nur Testcode):
Sicherung von `dms_tenant_test` (DB-Dump + Objekt-Snapshot eines
Demo-Verzeichnisses) → Restore in isolierte Zieldatenbank
(`dms_tenant_test_restore_demo`) UND isoliertes Zielverzeichnis →
Objektinhalt real gelesen und bestätigt (`demo-tenant-objekt-inhalt`)
→ Protokolldatei zeigt alle vier Operationen korrekt → Testartefakte
anschließend entfernt (Zieldatenbank gedroppt, Demo-Verzeichnisse
gelöscht)
- `nexarch-archive-tenantbackup.{service,timer}.tmpl` als Vorlage
bereitgestellt (unabhängiger Zeitplan, Akzeptanzkriterium 3) — bewusst
NICHT auf einen festen Mandanten scharf geschaltet installiert, da
TEN-01s echte Tenant-Registry auf 192.168.1.131 noch nicht produktiv
befüllt ist (nur die Test-Tenant-DB `dms_tenant_test` existiert); reale
Aktivierung pro Mandant folgt, sobald eine echte Registry-Abfrage dafür
vorliegt (dokumentierter, kein stiller Gap)
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 7/7 Pakete mit Tests ok (backup, objectbackup, reconcile, restore, restoretest, scrub, tenantbackup), 0 Fehlschläge
```
`internal/tenantbackup`-Tests brauchen eine eigene Rolle mit `CREATEDB`
(`TEST_TENANTBACKUP_PG_USER`, NICHT `TEST_BACKUP_PG_USER` — bewusst
getrennt, siehe Betriebsrollen-Hinweis oben): 4/4 Tests bestanden.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — sowohl testgetrieben (echte
Zwei-Tenant-Isolation in beide Richtungen bewiesen) als auch über einen
echten CLI-Lauf auf 192.168.1.131. Ein architektonischer Fund vor
Implementierungsbeginn (Cluster- vs. Datenbank-scharfe Sicherung) und
zwei reale Betriebsdefekte (fehlende Rollenrechte, `pg_restore`-
Eigentümerkonflikt) dokumentiert, nicht stillschweigend umgangen.
+119
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@@ -0,0 +1,119 @@
# BAK-05 Prüfprotokoll: Reconciliation / Konsistenzprüfung Storage vs. DB
Voraussetzung BAK-01, BAK-02 (Welle 1) erledigt, siehe eigene Protokolle.
## Grundsatzentscheidung: reine Funktion + zwei Quell-Adapter
`internal/reconcile.Reconcile` ist eine reine Funktion ohne DB-/Storage-
Zugriff (leicht ohne echte Infrastruktur testbar), die Ein- und
Auslesen echter Systeme ist strikt in `sources.go` getrennt
(`ListDBStorageKeys` gegen echtes Postgres, `ListStorageObjects` gegen
echtes Dateisystem). Beide Seiten liefern nur SCHLÜSSEL niemals Inhalt
dadurch bleibt BAK-05 sauber getrennt von BAK-08 (Inhalts-/Prüfsummen-
verifikation, eigene Fehlerklasse, eigenes Ticket).
Report-Format bewusst deterministisch: alle drei Ergebnislisten
(`missing_in_storage`, `orphaned_in_storage`, `existing_in_storage`)
nach `storage_key` aufsteigend sortiert.
**Nachtrag (nach Rückfrage vor BAK-08-Start):** Der ursprüngliche Report
enthielt nur die beiden Abweichungslisten keine Liste der bestätigt
existierenden Objekte. Für BAK-08 als Stichprobengrundlage reicht
"keine Abweichung" nicht, es braucht die tatsächliche, deterministisch
sortierte Liste. Ergänzt: `Report.ExistingInStorage` DB-Eintrag UND
Storage-Objekt beide vorhanden, reine Existenzbestätigung (keine
Inhaltsprüfung, Scope-Trennung zu BAK-08 bleibt gewahrt), aufsteigend
nach `storage_key` sortiert. BAK-08 zieht seine Stichprobe daraus, ohne
selbst zu sortieren/filtern. Neuer Test
`TestReconcile_ExistingInStorageIsStableSamplingBasis` beweist Inhalt
und Sortierung. Real neu gebaut, getestet (9/9) und auf 131 erneut
ausgelöst Journal zeigt das Feld `existing_in_storage` im Report.
Meldeweg über OPS-05 (wie später BAK-08) wurde als offene Design-Frage
aufgeworfen, aber nicht zur Vorbedingung gemacht hier bewusst noch
nicht umgesetzt (kein OPS-05-Abhängigkeitseintrag im Board für BAK-05);
Report wird aktuell nur als JSON auf stdout ausgegeben und per
Exit-Code (1 bei Abweichungen) für systemd/Monitoring sichtbar gemacht.
Anbindung an OPS-05 kann bei Bedarf nachgezogen werden, ohne
`Reconcile` selbst zu ändern.
## Umsetzung
- `internal/reconcile.Reconcile(dbEntries, storageKeys) Report` reine
Vergleichsfunktion, liefert `MissingInStorage`/`OrphanedInStorage`,
`Report.IsClean()` als eindeutiges Sauber-Merkmal.
- `internal/reconcile.ListDBStorageKeys` liest `file_revisions`
(DMS FDN-02) per direktem SQL aus derselben physischen Tenant-DB
(Modell C, Core TEN-01) kein Import von DMS-Go-Paketen möglich
(eigenes Go-Modul), daher reiner SQL-Zugriff gegen das dokumentierte
Schema.
- `internal/reconcile.ListStorageObjects` durchläuft den lokalen
FDN-03-`LocalDriver`-Basisordner (`filepath.WalkDir`), liefert `nil,
nil` bei fehlendem Verzeichnis statt Fehler (noch keine Objekte ist
kein Fehlerzustand).
- `cmd/reconcile-cli` liest `NEXARCH_RECONCILE_TENANT_DSN` und
`NEXARCH_RECONCILE_STORAGE_DIR`, gibt Report als JSON auf stdout aus,
Exit-Code 1 bei Abweichungen.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Datenbankeintrag ohne Storage-Objekt wird erkannt | **bestanden**`TestReconcile_DetectsMissingInStorage` |
| 2 | Storage-Objekt ohne Datenbankeintrag wird erkannt | **bestanden**`TestReconcile_DetectsOrphanedInStorage` |
| 3 | Lauf ohne Abweichungen liefert leeren, eindeutig sauberen Bericht | **bestanden**`TestReconcile_CleanRunProducesEmptyReport` (zusätzlich `IsClean()`-Konsistenzprüfung) |
Zusätzlich (Nutzervorgaben, nicht explizit im Ticket als Pflichtprüfung
benannt, aber zentral für die Abgrenzung/Weiterverwendbarkeit):
- `TestReconcile_ExistingButCorruptedObjectProducesNoFinding` Nachweis,
dass Reconcile AUSSCHLIESSLICH Existenz prüft, niemals Inhalt (Trennung
von BAK-08).
- `TestReconcile_DeterministicOrdering` zwei Läufe mit identischer
Eingabe liefern identische Reihenfolge, aufsteigend nach `storage_key`.
- `TestListDBStorageKeys_ReadsRealFileRevisions` liest echt gegen die
gemeinsame Tenant-Testdatenbank `dms_tenant_test` (reales DMS-FDN-02-
Schema, kein Mock).
- `TestListStorageObjects_WalksRealDirectory` /
`_MissingDirectoryReturnsEmpty` echtes Dateisystem, kein Mock.
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `reconcile-cli` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-reconcile.env` (0600): `NEXARCH_RECONCILE_TENANT_DSN`
zeigt auf die gemeinsame Tenant-Testdatenbank `dms_tenant_test`
(DMS selbst läuft auf 192.168.1.131 noch nicht als eigener systemd-
Dienst mit persistenter Konfiguration dies ist die real verfügbare
Tenant-DB mit echtem FDN-02-Schema, dokumentierter bekannter Stand,
kein stiller Mock); `NEXARCH_RECONCILE_STORAGE_DIR` zeigt auf
`/var/nexarch-archiv/dms-objects` (persistentes ZFS-Dataset, NICHT
`/var/nexarch-test/`).
- Timer `nexarch-archive-reconcile.timer` installiert und aktiviert
(täglich 05:00 UTC), `systemctl list-timers` bestätigt scharf.
- `systemctl start nexarch-archive-reconcile.service` real ausgelöst:
`status=0/SUCCESS`, Journal zeigt echten JSON-Report
(`missing_in_storage: null, orphaned_in_storage: null` Tenant-DB
aktuell leer, daher sauberer Bericht, keine synthetische Ausgabe).
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 3/3 Pakete mit Tests ok (internal/backup, internal/objectbackup, internal/reconcile), 0 Fehlschläge
```
`internal/reconcile`-Tests separat mit gesetzter `TEST_TENANT_DSN` gegen
`dms_tenant_test` verifiziert: 9/9 Tests bestanden (6 reine
`Reconcile`-Tests + 3 `sources.go`-Integrationstests).
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle Pflicht- sowie
Nutzervorgaben-Prüfungen real erfüllt (echte Postgres-Instanz, echtes
Dateisystem, echter systemd-Lauf). Zwei Testfehler während der
Entwicklung (Schema-Abweichung `revision_number` NOT NULL in der realen
`dms_tenant_test`-Tabelle; inkonsistente Fixture-Daten in
`TestReconcile_DeterministicOrdering`) gefunden und korrigiert beide
waren Testautorenfehler, keine Fehler in `Reconcile` selbst.
+110
View File
@@ -0,0 +1,110 @@
# BAK-06 Prüfprotokoll: Restore-Testverfahren
Voraussetzung BAK-03 erledigt, siehe eigenes Protokoll.
## Grundsatzentscheidung: Produktcode statt Testcode für den echten Nachweis
Produkt-DNA: "Wiederherstellung ist Routine, nicht Ausnahmefall
regelmäßig getestet." Ein reiner Dateiexistenz-Check hätte diese
Forderung nicht erfüllt (dieselbe Disziplin wie überall sonst in diesem
Projekt: "jede Prüfung tatsächlich durchführen"). `internal/restoretest`
übernimmt daher exakt die Prüftiefe, die BAK-03s eigener Test bewiesen
hat — tatsächlicher Restore, tatsächlicher Kurzstart einer isolierten
Postgres-Instanz, tatsächliche `SELECT 1`-Abfrage — als WIEDERHOLBAREN
Produktcode statt einmaligen Testcode, damit es unbeaufsichtigt auf
Zeitplan laufen kann.
Historie: append-only JSONL-Datei (Akzeptanzkriterium 2/Pflichtprüfung
3). Sichtbare Warnung (Akzeptanzkriterium 3): derselbe OPS-05-Pull-Weg
wie BAK-08 (`nexarch_archive_restore_test_failures_total`, Counter) —
bewusst als EIGENES `/metrics`-Modul (`archive-restoretest`) registriert,
nicht in BAK-08s `scrub-metrics` verbaut (kein Umbau angrenzender,
bereits fertiger Bereiche).
## Drei reale Defekte während der Implementierung gefunden und behoben
1. **Unix-Socket-Pfadlänge:** Postgres begrenzt Socket-Pfade auf 107
Byte — ein unter `t.TempDir()` verschachtelter Pfad reißt dieses
Limit leicht. Fix: eigenes, kurzes Socket-Verzeichnis
(`os.MkdirTemp("", ...)`), nicht unter dem Testverzeichnis.
2. **`restic snapshots --json` unter dem systemd-Dienstnutzer
`nexarch`:** ohne beschreibbares `HOME` schreibt restic eine Warnung
("unable to open cache: ...") nach STDERR — `CombinedOutput()` hätte
sie vor das JSON-Array gemischt und das Parsen gebrochen. Fix: nur
`cmd.Output()` (stdout), stderr separat für Fehlermeldungen.
3. Beide Defekte wurden NICHT beim ersten laufenden Testdurchlauf
sichtbar, sondern erst beim ECHTEN systemd-Lauf unter dem
`nexarch`-Dienstnutzer (Defekt 2) bzw. bei tief verschachtelten
Go-Testpfaden (Defekt 1) — Beleg dafür, warum sowohl automatisierte
Tests als auch ein realer Deploy-Lauf nötig sind, keines allein hätte
beide gefunden.
## Umsetzung
- `internal/restoretest.RunDatabaseTest` — neueste Generation ermitteln
(`backup.ListGenerations`), `backup.Restore` in isoliertes
Testverzeichnis, Kurzstart via `pg_ctl`, `SELECT 1` über echte
Verbindung, danach `pg_ctl stop`.
- `internal/restoretest.RunObjectTest` — neuesten Snapshot ermitteln,
`objectbackup.Restore` in isoliertes Testverzeichnis, Inhalt real
geprüft (nicht nur Exit-Code).
- `internal/restoretest.AppendHistory`/`ReadHistory` — JSONL,
append-only.
- `cmd/restoretest-cli` — Oneshot, beide Testarten, Exit-Code 1 bei
Fehlschlag.
- `cmd/restoretest-metrics` — dauerhafter `/metrics`-Endpunkt, Zähler
aus der Historie abgeleitet (append-only ⇒ Fehlschlagszahl von selbst
monoton, kein separater Zählerstand nötig).
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Geplanter Testlauf gegen aktuelle Sicherung erfolgreich durchgeführt und protokolliert | **bestanden**`TestRunDatabaseTest_SucceedsAgainstRealBackup`, `TestRunObjectTest_SucceedsAgainstRealSnapshot`; real auf 131: `systemctl start nexarch-archive-restoretest.service` → beide Testarten `erfolg=true`, in `history.log` protokolliert |
| 2 | Absichtlich beschädigte Sicherung lässt den Testlauf sichtbar fehlschlagen | **bestanden**`TestRunDatabaseTest_DetectsCorruptedBackup`: `base.tar.gz` durch Datenmüll ersetzt, `RunDatabaseTest` liefert `Success=false` mit aussagekräftigem Detail |
| 3 | Protokollhistorie zeigt mehrere zurückliegende Testläufe nachvollziehbar an | **bestanden**`TestHistory_ShowsMultiplePastRunsInOrder`: drei Einträge angehängt, in exakt derselben Reihenfolge gelesen |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `restoretest-cli`, `restoretest-metrics` gebaut nach
`/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-restoretest.env` (0600)
- `nexarch-archive-restoretest.timer` installiert/aktiviert (wöchentlich
So. 07:00 UTC), `nexarch-archive-restoretest-metrics.service`
installiert/aktiviert (dauerhaft) — beide `systemctl status`: aktiv
- `Environment=PATH=...` im Service ergänzt um
`/usr/lib/postgresql/17/bin` (Debian verlinkt `pg_ctl`/
`pg_combinebackup` nicht ins Standard-PATH)
- **Reales `INSERT` in `metrics_sources`** (Core-Registry-DB):
`('archive-restoretest', 'http://127.0.0.1:8091/metrics')`
- **End-to-End über OPS-03 bestätigt**: `curl http://127.0.0.1:8085/metrics`
zeigt `nexarch_module_archive_restoretest_nexarch_archive_restore_test_*`
mit den realen Werten (`failures_total=0`,
`last_success{kind="database"}=1`, `last_success{kind="objects"}=1`)
- Realer Lauf via `systemctl start nexarch-archive-restoretest.service`:
beide Testarten erfolgreich, Journal zeigt Details, `/metrics` und
OPS-03-Aggregation stimmen überein
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 6/6 Pakete mit Tests ok (backup, objectbackup, reconcile, restore, restoretest, scrub), 0 Fehlschläge
```
Hinweis wie bei BAK-03: die Datenbank-Restore-Tests
(`TestRunDatabaseTest_*`) brauchen `pg_ctl`/`pg_combinebackup` im PATH
und laufen NICHT als root — separat als `postgres`-Systemnutzer
verifiziert (7/7 `internal/restoretest`-Tests bestanden), im normalen
root-`make check`-Lauf werden sie mit klarer Meldung übersprungen.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — sowohl testgetrieben als auch über einen
echten, unbeaufsichtigten systemd-Lauf mit OPS-03/OPS-05-Sichtbarkeit
nachgewiesen. Zwei während der Implementierung gefundene reale Defekte
(Unix-Socket-Pfadlänge, restic-stderr-Vermischung unter dem
Dienstnutzer) behoben und dokumentiert.
+112
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@@ -0,0 +1,112 @@
# BAK-07 Prüfprotokoll: Aufbewahrungsfrist für Backup-Snapshots
Voraussetzung BAK-01, BAK-02 erledigt, siehe eigene Protokolle.
## Grundsatzentscheidung: restic-native Staffelung für Objekte, eigene GFS-Funktion für DB-Generationen
Objekt-Storage (BAK-02): restic beherrscht gestaffelte Aufbewahrung
bereits nativ (`forget --keep-daily/--keep-weekly/--keep-monthly`) —
kein Eigenbau, `internal/objectbackup.PruneTiered` ist ein dünner
Wrapper (dieselbe Disziplin wie beim ursprünglichen
restic-statt-Eigenbau-Entscheid in BAK-02).
Datenbank-Generationen (BAK-01): `pg_basebackup` kennt keine
Staffelung, daher `internal/backup.PruneTiered` als reine Funktion
(GFS-Prinzip: je Granularität Tag/Woche/Monat wird pro Zeitfenster die
NEUESTE Generation behalten, bis die konfigurierte Fensteranzahl
erreicht ist) — ohne Dateisystemzugriff testbar, `PruneRotate` führt die
tatsächliche Löschung anhand des Ergebnisses aus (analog zu BAK-01s
bestehendem `Rotate`).
Beide Policies sind über Umgebungsvariablen konfigurierbar
(`NEXARCH_BACKUP_KEEP_DAILY/WEEKLY/MONTHLY`,
`NEXARCH_OBJECTBACKUP_KEEP_DAILY/WEEKLY/MONTHLY`), nicht hart codiert
(Ticket-Vorgabe). Bestehende flache "letzte N"-Rotation
(`NEXARCH_*_KEEP_GENERATIONS`/`KEEP_SNAPSHOTS`) bleibt als Fallback
erhalten, falls keine Staffelung gesetzt ist — kein Bruch für bestehende
Deployments.
## Sicherheitsnetz für Akzeptanzkriterium 3 (Legal-Hold-Kollision)
`internal/backup.PruneTiered` behält STRUKTURELL immer die neueste
Generation, unabhängig von der konfigurierten Staffelung — ein
Dokument, das in der neuesten (immer behaltenen) Sicherung enthalten
ist, bleibt also immer wiederherstellbar, unabhängig von einer
laufenden RET-03/CMP-06-Aufbewahrungssperre (die dieses Ticket, Archive
BAK-Modul, ohnehin nicht direkt anfasst — Sperren sind DMS/RET-Eigentum,
kein Import-Ziel für Archive per "kein Umbau angrenzender Bereiche").
Für Objekt-Storage ist die äquivalente Eigenschaft restics eigene
Garantie: `forget --prune` entfernt niemals Datenblöcke, die ein
BEHALTENER Snapshot noch referenziert (Content-defined Chunking +
Referenzzählung) — real bewiesen, nicht nur behauptet (siehe Prüfung 3).
## Umsetzung
- `internal/backup.RetentionPolicy`/`PruneTiered` (`retention.go`) —
reine GFS-Funktion.
- `internal/backup.PruneRotate` (`rotate.go`) — führt `PruneTiered`
tatsächlich gegen das Sicherungsverzeichnis aus.
- `internal/objectbackup.RetentionPolicy`/`PruneTiered` (`restic.go`) —
Wrapper um restics native Staffelung.
- `cmd/backup-cli rotate` / `cmd/objectbackup-cli rotate` — nutzen die
gestaffelte Policy, wenn konfiguriert, sonst weiterhin die flache
Regel (Abwärtskompatibilität).
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Prune-Test mit simulierten Snapshots über mehrere Altersstufen ergibt korrekte Staffelung | **bestanden**`TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering` (Datenbank, reine Funktion, simulierte Generationen über Tage/Wochen/Monate) UND `TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering_RealSnapshots` (Objekt-Storage, ECHTE restic-Snapshots mit erzwungenem Zeitstempel `restic backup --time`, `KeepDaily=3` reduziert 10 reale Snapshots korrekt auf 3) |
| 2 | Automatisierte Löschung abgelaufener Snapshots im Test nachgewiesen | **bestanden**`TestPruneRotate_DeletesOnlyExpiredGenerations`: reales Verzeichnis, abgelaufene Generation tatsächlich vom Dateisystem entfernt, aktuelle unangetastet; real auf 131: `backup-cli rotate` und `objectbackup-cli rotate` über systemd ausgelöst, Journal zeigt „gestaffelte rotation abgeschlossen“ |
| 3 | Legal-Hold-Test bestätigt, dass Pruning nicht mit Dokumenten-Retention kollidiert | **bestanden**`TestPruneTiered_AlwaysKeepsNewest` (Datenbank-Sicherheitsnetz: neueste Generation immer behalten, selbst bei Policy 0/0/0) UND `TestPruneTiered_KeptSnapshotStillFullyRestorable` (Objekt-Storage, real: 5 ältere Snapshots eines Dokuments weggeprunt, verbleibender Snapshot danach vollständig und inhaltlich korrekt wiederhergestellt, zusätzlich `restic check --read-data` bestätigt Datenintegrität nach dem Pruning) |
Zusätzlich: `TestPruneTiered_DeterministicForIdenticalInput`.
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `backup-cli`, `objectbackup-cli` neu gebaut mit der gestaffelten
Rotations-Logik
- `/etc/nexarch/archive-backup.env` und
`/etc/nexarch/archive-objectbackup.env` um
`KEEP_DAILY=14`/`KEEP_WEEKLY=12`/`KEEP_MONTHLY=12` ergänzt
- Beide `*-rotate.service` real über `systemctl start` ausgelöst —
Journal bestätigt den neuen Pfad ("gestaffelte rotation
abgeschlossen"/"... entfernt: [...]"), nicht mehr die alte flache
Regel
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 7/7 Pakete mit Tests ok, 0 Fehlschläge
```
## Bekannte Lücke: keine Kohärenz zwischen DB- und Objekt-Rotation
Beide Rotationswege laufen als UNABHÄNGIGE systemd-Timer mit eigener
Kadenz und eigener Policy-Auswertung — nichts stellt sicher, dass der
älteste noch erreichbare restic-Snapshot und die älteste noch
erreichbare DB-Generation denselben Zeitpunkt abdecken. Die aktuelle
Konfiguration (`KEEP_DAILY=14`/`KEEP_WEEKLY=12`/`KEEP_MONTHLY=12` auf
beiden Seiten identisch) ist eine ZUFÄLLIGE Übereinstimmung, kein
getestetes oder erzwungenes Invariant — ein restic-Snapshot ohne
zeitlich passende DB-Generation wäre ein inkonsistenter Restore-Punkt
(Objekte ohne zugehörige `file_revisions`-Metadaten oder umgekehrt).
Nicht Teil dieses Tickets (BAK-07 fordert nur je Sicherungsart eine
konfigurierbare Staffelung, kein Cross-Artefakt-Alignment) — als
dokumentierter Folgepunkt festgehalten, nicht stillschweigend
übergangen: ein künftiges Ticket müsste entweder die Policies fest
koppeln oder bei Restore-Zeitpunkt-Wahl (BAK-03) explizit warnen, wenn
kein zeitlich passendes Gegenstück mehr existiert.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — sowohl mit simulierten (Datenbank) als
auch mit tatsächlich zeitversetzt erzeugten, realen restic-Snapshots
(Objekt-Storage). Ein realer Formatfehler beim Testaufbau gefunden und
behoben (restics `--time`-Flag erwartet sein eigenes Format, nicht
RFC3339). Beide Rotations-Wege real über systemd auf 192.168.1.131
ausgelöst, nicht nur isolierter Testcode.
+140
View File
@@ -0,0 +1,140 @@
# BAK-08 Prüfprotokoll: Checksum-basierte Objekt-Integritätsprüfung
Voraussetzungen BAK-05, FDN-04, FDN-09, OPS-05 alle erledigt, siehe
eigene Protokolle. Vor Start zwei offene Rückfragen geklärt (siehe unten).
## Grundsatzentscheidung: eigener Zustand statt file_revisions.created_at
`created_at` als Alterskriterium hätte immer dieselben "ältesten" Objekte
gescrubbt und den Rest nie erreicht — kein echtes Rotationsverhalten.
Stattdessen eigene Archive-Tabelle `scrub_state` (`storage_key`
`last_scrubbed_at`, `last_result`), Migration
`migrations/0001_scrub_state.up.sql`. `internal/scrub.Sample` ist eine
reine Funktion: nimmt BAK-05s `existing_in_storage` (deterministisch
sortiert) entgegen, filtert Objekte innerhalb der konfigurierbaren
Cooldown-Frist heraus, priorisiert danach nach `last_scrubbed_at`
aufsteigend (nie geprüft = ältestmöglicher Wert), begrenzt auf die
konfigurierte Stichprobengröße — kein Voll-Sort über den gesamten
Bestand bei jedem Lauf (Nutzerhinweis zum Kostenfaktor bei 10⁵+
Objekten: die WHERE-artige Cooldown-Filterung reduziert die Kandidatenmenge
VOR der Sortierung, nur die Kandidaten selbst werden sortiert, nicht der
komplette Bestand).
## Nachtrag: zwei Rückfragen vor Implementierungsbeginn geklärt
1. **OPS-05-Anbindung ist Pull, nicht Push.** OPS-05 (`internal/alerting`,
Core) ist real implementiert, aber Core OPS-03 scrapt `/metrics`-URLs
registrierter Module (`metrics_sources`-Tabelle in der Core-Registry-
DB, `SourceStore.RegisterSource`) — kein Push-API. Für BAK-08 daher
ein eigener, DAUERHAFT laufender Endpunkt (`cmd/scrub-metrics`,
getrennt vom Oneshot-`scrub-cli`, dessen Prozess nach jedem Lauf endet
und zum Scrape-Zeitpunkt nicht erreichbar wäre). Metrik als Counter
(`nexarch_archive_storage_integrity_failures_total`), monoton
steigend — kein Gauge, kein Rücksetzen bei behobenem Befund. Kein
Befund = Wert bleibt unverändert (kein Dauer-Alarm durch andauernden
"Fehler"-Zustand). Scope-Trennung gewahrt: `scrub-cli`/`scrub-metrics`
erzeugen selbst KEIN Alert-Objekt — Schwellwert/Drosselung bleiben
OPS-05-eigene Konfiguration (Alert-Regel wird separat über
`alerting.RuleStore.CreateRule` angelegt, nicht Teil dieses Tickets).
**CFG-04 war eine Verwechslung** (das ist die
Benachrichtigungs-Einstellungen-Oberfläche, ein anderes Ticket) — die
tatsächlich nötige "Config"-Aktion ist ein `INSERT` in
`metrics_sources` (Core-Registry-DB), kein UI/Ticket-Abhängigkeit.
Real ausgeführt (siehe „Echte Verdrahtung" unten).
2. **Sampling-Kriterium.** Siehe Grundsatzentscheidung oben —
`scrub_state.last_scrubbed_at` statt `file_revisions.created_at`,
Cooldown-Filterung vor Sortierung, feste Stichprobengröße (Top-N,
deterministisch, keine Zufallsstichprobe — Nutzerpräferenz für
Reproduzierbarkeit im Protokoll).
## Umsetzung
- `migrations/0001_scrub_state.up.sql`/`.down.sql``scrub_state`,
`scrub_counters` (Einzelzeile, monotoner Zähler).
- `internal/scrub.Sample` — reine Funktion, Cooldown-Filter + Alt-
Priorisierung + Stichprobenbegrenzung.
- `internal/scrub.LoadLastScrubbed`/`MarkScrubbed`/`RecordFinding`/
`FindingsTotal` — DB-Zugriff auf `scrub_state`/`scrub_counters`,
`MarkScrubbed` idempotent (`ON CONFLICT`) für unterbrechbare Läufe.
- `internal/scrub.ExpectedChecksums` — eigene, minimale Abfrage gegen
`file_revisions` (keine Erweiterung von `reconcile.DBEntry` — BAK-05
bleibt existenz-only).
- `internal/scrub.ActualChecksum` — echtes Lesen der Datei + SHA-256,
kein Header-/Größenvergleich.
- `cmd/scrub-cli` — Oneshot: BAK-05-Reconcile → `Sample` → pro Kandidat
Checksum-Vergleich → `MarkScrubbed` + bei Abweichung `RecordFinding`
JSON-Bericht auf stdout, Exit-Code 1 bei Befunden (gemeldet, nicht
automatisch repariert).
- `cmd/scrub-metrics` — dauerhafter `/metrics`-Endpunkt, liest
`scrub_counters.findings_total`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Absichtlich veränderter Objektinhalt wird als Abweichung erkannt | **bestanden** — real: Testobjekt mit absichtlich falscher `checksum_sha256` in `dms_tenant_test` angelegt, echte Datei ins Storage-Verzeichnis gelegt, `scrub-cli` real über systemd ausgelöst: Befund im JSON-Bericht, Exit-Code 1, `scrub_counters.findings_total` real von 0 auf 1 erhöht (siehe Journal-Auszug unten) |
| 2 | Sampling priorisiert alte/nie geprüfte Objekte, nicht neue | **bestanden**`TestSample_PrioritizesNeverScrubbedAndOldest`: nie geprüftes Objekt kommt vor einem vor 30 Tagen geprüften, dieses vor einem vor 1 Tag geprüften |
| 3 | Wiederholter Lauf ohne neue Objekte meldet nichts erneut (kein Spam) / idempotent bei Unterbrechung | **bestanden** — real: zweiter `scrub-cli`-Lauf direkt nach dem ersten liefert `sampled: 0` (Cooldown greift), `TestMarkScrubbed_IsIdempotent` beweist wiederholtes Markieren ohne Duplikat |
Zusätzlich: `TestSample_RespectsCooldown`,
`TestSample_LimitsToSampleSize`, `TestSample_DeterministicForIdenticalInput`,
`TestRecordFinding_IsMonotonicallyIncreasing`,
`TestActualChecksum_MatchesRealFileContent` (echter Dateiinhalt, echtes
SHA-256), `TestExpectedChecksums_ReadsRealFileRevisions` (echtes
Postgres, kein Mock).
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `scrub-cli`, `scrub-metrics` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-scrub.env`, `/etc/nexarch/archive-scrub-metrics.env`
(0600)
- Migration real gegen `dms_tenant_test` angewendet
(`psql -f migrations/0001_scrub_state.up.sql`)
- `nexarch-archive-scrub.timer` installiert/aktiviert (täglich 06:00
UTC), `nexarch-archive-scrub-metrics.service` installiert/aktiviert
(dauerhaft, `Restart=on-failure`) — beide `systemctl status`: aktiv
- **Reales `INSERT` in `metrics_sources`** (Core-Registry-DB
`nexarch_registry`): `('archive', 'http://127.0.0.1:8090/metrics')`
bestätigt über `SELECT * FROM metrics_sources`
- **End-to-End über OPS-03 bestätigt**: `curl http://127.0.0.1:8085/metrics`
(Core-Aggregator) zeigt `nexarch_module_archive_nexarch_archive_storage_integrity_failures_total`
— reale Umbenennung gemäß OPS-03-Namenskonvention, kein synthetischer
Wert
- Realer Befund-Durchlauf: Testobjekt mit absichtlich falscher Prüfsumme
angelegt → `scrub-cli` real via `systemctl start` ausgelöst → Befund im
Journal, `scrub_counters.findings_total` real 0→1, sichtbar sowohl auf
`scrub-metrics` als auch über den Core-Aggregator → Testdaten
anschließend bereinigt (`file_revisions`/`documents`/`users`-Zeilen
gelöscht, `scrub_state`/`scrub_counters` zurückgesetzt, Testdatei
entfernt)
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 4/4 Pakete mit Tests ok (internal/backup, internal/objectbackup, internal/reconcile, internal/scrub), 0 Fehlschläge
```
`internal/scrub`-Tests separat mit gesetzter `TEST_TENANT_DSN` gegen
`dms_tenant_test` verifiziert: 8/8 Tests bestanden.
## Bekannte Grenze (aus Ticket übernommen, nicht Teil der Abnahme)
Der Job erkennt Abweichungen nur bei Objekten, die gelesen und erneut
geprüft werden können. Ersetzt keine storage-seitige WORM-/
Versionierungsstrategie und keine Zugriffs-/Audit-Logs des
Storage-Providers (`STORAGE-KONZEPT.md` Abschnitt 6.1) — bei extern
eingebundenem, nicht-kompatiblem Kunden-Storage (Betriebsmodus 3, ohne
Versioning/Object Lock/Audit-Logs) bleibt eine Lücke, die BAK-08
technisch nicht schließen kann.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle sechs Akzeptanzkriterien und alle drei Pflicht-
prüfungen real erfüllt — inklusive echtem Ende-zu-Ende-Nachweis über
Core OPS-03/OPS-05 (kein Stub, reale `/metrics`-Registrierung und
-Aggregation). Beide vor Implementierungsbeginn gestellten Rückfragen
(OPS-05-Anbindungsmechanismus, Sampling-Kriterium) im Protokoll
dokumentiert und in der Umsetzung berücksichtigt.
+64
View File
@@ -0,0 +1,64 @@
# QA-04 Abnahmeprotokoll: Prüfgate Backup & Restore
Voraussetzung BAK-04, BAK-05, BAK-06, BAK-07 alle Fertig, siehe
jeweilige Prüfprotokolle. Gate fasst deren Ergebnisse zusammen und
fordert einen ZUSÄTZLICHEN, eigenständigen Nachweis: ein realer
Restore-Lauf plus Reconciliation, ausgeführt als Abnahme-Handlung,
nicht nur als Entwicklungs-Test.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Zielwert | Messwert | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Realer Restore-Testlauf erfolgreich und protokolliert | Beide Restore-Arten (DB + Objekt) laufen ohne Fehler, real gegen 192.168.1.131 | **Nachhol-Prüfung** (dedizierter Abnahme-Lauf für dieses Gate, NICHT identisch mit BAK-06s eigenem Entwicklungstest): `systemctl start nexarch-archive-restoretest.service` (2026-08-29 22:54:53 UTC): DB-Restore `erfolg=true` (Quelle `20260829T222054Z`), Objekt-Restore `erfolg=true` (Quelle `4af7bf18`); Ergebnis in `/var/nexarch-archiv/restoretest/history.log` protokolliert | **bestanden** |
| 2 | Reconciliation nach dem Testlauf liefert einen sauberen Bericht | `missing_in_storage`/`orphaned_in_storage` beide leer | **Nachhol-Prüfung**, im selben Abnahme-Durchgang direkt nach Prüfung 1 ausgelöst: `systemctl start nexarch-archive-reconcile.service` (2026-08-29 22:55:02 UTC): `{"missing_in_storage": null, "orphaned_in_storage": null, "existing_in_storage": null}` | **bestanden** |
| 3 | Offene Restrisiken sind schriftlich benannt | Vollständige, ehrliche Liste (siehe unten) | 5 Punkte identifiziert und dokumentiert | **bestanden** |
## Offene Restrisiken (Akzeptanzkriterium/Pflichtprüfung 3)
1. **Keine Kohärenz zwischen DB- und Objekt-Rotation** (BAK-07). Beide
Rotationswege laufen unabhängig, ohne Garantie, dass der älteste noch
erreichbare restic-Snapshot und die älteste noch erreichbare
DB-Generation zeitlich zusammenpassen. Aktuell identische
Keep-Werte sind Zufall, kein erzwungenes Invariant. **Ausdrücklich
NICHT gelöst**: ein Restore-Punkt ist nur dann belastbar, wenn zum
selben Zeitpunkt sowohl ein restic-Snapshot als auch eine
DB-Generation existieren — das ist aktuell nicht sichergestellt.
2. **BAK-04-Rollenrechte nicht automatisiert für produktive Mandanten.**
`nexarch_tenantbackup` braucht je Mandant manuell/administrativ
eingerichteten Lesezugriff (Rollenmitgliedschaft), bis TEN-01/TEN-07
dies automatisiert bereitstellen. Aktuell nur für die Test-Tenant-DB
eingerichtet.
3. **BAK-08 deckt keine Storage-Provider-Lücke.** Der Scrub-Job erkennt
Abweichungen nur bei Objekten, die gelesen und erneut geprüft werden
können — ersetzt keine storage-seitige WORM-/Versionierungsstrategie
und keine Zugriffs-/Audit-Logs des Storage-Providers. Bei extern
eingebundenem, nicht-kompatiblem Kunden-Storage (Betriebsmodus 3,
ohne Versioning/Object Lock/Audit-Logs) bleibt eine technisch nicht
schließbare Lücke (aus dem BAK-08-Ticket selbst übernommen, hier
erneut benannt statt stillschweigend vorausgesetzt).
4. **Core FDN-03/FDN-09-Wiring-Lücke** (aus früheren Prüfprotokollen
bekannt, nicht Archive-Scope): Core-seitige Handler für Speicher-
Nutzungsmeldung und Tenant-KEK-Abruf existieren, sind aber in keinem
laufenden Core-Dienst registriert. Betrifft indirekt BAK-08s
OPS-05-Anbindung (funktioniert unabhängig davon, aber der breitere
Meldeweg für Speicher-Nutzung bleibt lückenhaft).
5. **`existing_in_storage`/Reconciliation-Basis aktuell leer im
Testsystem.** Der saubere Bericht dieses Gates (Prüfung 2) beweist
Abwesenheit von Abweichungen, nicht Abdeckung eines befüllten
Bestands — `dms_tenant_test` enthält aktuell keine Testdaten (von
früheren Testläufen geleert). Ein Gate-Wiederholungslauf mit echtem
Datenbestand vor Produktivbetrieb wird empfohlen.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Prüfungen real durchgeführt und dokumentiert.
Fünf Restrisiken benannt, keines davon blockiert die Freigabe der
Backup-Funktionen, alle sind entweder bereits als Folgeticket-Kandidaten
dokumentiert (1, 4) oder liegen strukturell außerhalb des
Archive-Moduls (2, 3) bzw. sind ein Hinweis für den Produktivbetrieb (5).
## Unterschriften
- **Umsetzung:** Claude (Agent), 2026-08-30 — alle Prüfungen durchgeführt, Protokoll erstellt.
- **Gegenzeichnung geprüft:** Betreiber, 2026-08-30 — unter den drei Bedingungen (Rotations-Kohärenz als offenes Restrisiko benannt, Nachhol-Prüfung explizit gekennzeichnet, Zwei-Namen-Unterschrift) bestätigt.
+64
View File
@@ -0,0 +1,64 @@
# RET-01 Prüfprotokoll: Generisches Retention-Objektmodell
Keine Vorbedingungen (Welle 1 des RET-Epics).
## Grundsatzentscheidung: Adapter-Muster, keine Fremdschlüssel auf Modul-Tabellen
`retention_objects.object_type`/`object_reference` sind reine
Textfelder — Archive importiert weder DMS- noch Mail-Code (eigene
Go-Module, physisch getrennte Verantwortung, dieselbe Disziplin wie
BAK-05s `reconcile`-Paket gegenüber `file_revisions`). Ein neues Modul
kann retention-pflichtige Objekte einbinden, ohne dieses Paket zu
ändern — nur `RegisterObject(objectType, objectReference)` aufrufen.
Aufbewahrungsklassen-Zuordnung ist historisiert: `AssignClass` fügt
IMMER eine neue Zeile hinzu, ändert nie eine bestehende — die "aktuelle"
Klasse ist die mit dem jüngsten `assigned_at`. Damit bleibt
nachvollziehbar, wann und wie oft sich die Klasse eines Objekts
geändert hat, ohne eigene Audit-Tabelle.
## Umsetzung
- `migrations/0002_retention.up.sql`/`.down.sql``retention_objects`,
`retention_class_assignments`.
- `internal/retention.RegisterObject` — idempotent (`ON CONFLICT`).
- `internal/retention.AssignClass`/`CurrentClass`/`ClassHistory`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Migration vorwärts und rückwärts getestet | **bestanden**`TestMigration_ForwardAndBackward`: real gegen die tatsächlichen Migrationsdateien (nicht nachgebaut), vorwärts→Tabellen vorhanden, rückwärts→Tabellen weg, erneut vorwärts→sauber (kein Rest blockiert erneuten Lauf) |
| 2 | Testobjekt aus fiktivem DMS- und Mail-Adapter beide korrekt abgebildet | **bestanden**`TestRegisterObject_MapsDMSAndMailAdapterObjectsIdentically`: `dms_document`/`mail_message` beide ohne modulspezifische Spalten abgebildet, zusätzlich Idempotenz bewiesen (erneute Registrierung liefert dieselbe ID) |
| 3 | Tenant-Isolation der Kern-Tabellen durch Negativtest belegt | **bestanden**`TestTenantIsolation_Negativtest`: reales zweites Tenant-DB (`ret01_tenant_test_b`), Objekt aus Tenant A über Verbindung zu Tenant B abgefragt, `count=0` — technisch nicht sichtbar, keine gemeinsame Tabelle mit `tenant_id`-Filter (Modell C, TEN-01) |
Zusätzlich: `TestAssignClass_IsHistoricized` — zwei Klassen-Zuordnungen,
`CurrentClass` liefert die jüngste, `ClassHistory` beide chronologisch.
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- Migration real gegen `dms_tenant_test` angewendet (`psql -f
migrations/0002_retention.up.sql`) — `retention_objects`,
`retention_class_assignments` bestätigt vorhanden (`\dt retention*`)
- Kein systemd-Dienst/Timer nötig — RET-01 ist reines Datenmodell +
Bibliothek, kein eigenständiger Prozess (Verbraucher sind spätere
RET-Tickets, allen voran RET-05 als Adapter-Interface)
- Zweites Tenant-DB (`ret01_tenant_test_b`) nur für den Isolationstest
angelegt, danach entfernt
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 8/8 Pakete mit Tests ok (backup, objectbackup, reconcile, restore, restoretest, retention, scrub, tenantbackup), 0 Fehlschläge
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — Migration gegen die tatsächlichen
`.sql`-Dateien (nicht nachgebaut) getestet, Mandantentrennung gegen ein
echtes zweites Tenant-DB bewiesen. Grundlage für RET-05 (Adapter-
Interface, als Nächstes) und RET-02 gelegt.
+69
View File
@@ -0,0 +1,69 @@
# RET-02 Prüfprotokoll: Aufbewahrungsfristen-Engine
Voraussetzung RET-01 erledigt, siehe eigenes Protokoll.
**Scope-Klarstellung:** Dieses Ticket ist die Fristen-BERECHNUNGS-Engine
(Frist je Klasse, Stichtagsberechnung, periodischer Ablauf-Job) —
`dependsOn: ["RET-01"]`, KEINE Abhängigkeit auf RET-05. Die DMS-/Mail-
seitige Registrierung als RET-05-Adapter-Konsument sowie
Vernichtungs-Job-Fehlerbehandlung (2xx/Requeue) sind NICHT Teil dieser
Kachel — das ist ein späteres, eigenes Ticket (vermutlich im
ARC-*/DOC-*-Umfeld). Bewusst nicht mitgebaut, um nicht über den
Ticket-Umfang hinaus zu implementieren.
## Grundsatzentscheidung: Postgres-INTERVAL statt eigener Kalenderrechnung
`retention_class_rules.duration` ist ein natives Postgres-`INTERVAL`
(z. B. `'10 years'`, `'6 months'`) — `ComputeDueDate` delegiert die
gesamte Stichtagsberechnung an Postgres selbst (`start + duration`),
statt eine eigene Schaltjahr-/Monatsende-Logik in Go nachzubauen, die
von der WHERE-Klausel des periodischen Jobs (dieselbe Arithmetik)
abweichen könnte. Referenzwerte für Akzeptanzkriterium 2 real gegen
Postgres verifiziert, nicht angenommen:
`2024-02-29 + 1 year = 2025-02-28`, `2026-01-31 + 1 month = 2026-02-28`.
## Umsetzung
- `migrations/0004_retention_class_rules.up.sql`/`.down.sql`.
- `internal/retentionengine.ConfigureClassRule` — eine Regel je Klasse
(`UPSERT`).
- `internal/retentionengine.ComputeDueDate` — delegiert an Postgres.
- `internal/retentionengine.ListExpiringObjects` — periodischer Job:
`DISTINCT ON (retention_object_id)` auf die JÜNGSTE Klassenzuordnung
beschränkt, sonst würde ein Objekt mit mehrfach geänderter Klasse
(RET-01s Historisierung) mehrfach im Ergebnis auftauchen.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Fristberechnung an Referenzdaten mit bekannten Ablaufdaten geprüft | **bestanden**`TestComputeDueDate_KnownReferenceDates`: Schaltjahr (29.02.2024 + 1 Jahr → 28.02.2025) und Monatsende (31.01.2026 + 1 Monat → 28.02.2026), beide Werte vorab real gegen Postgres verifiziert |
| 2 | Job liefert bei leerem Bestand ein leeres, nicht fehlerhaftes Ergebnis | **bestanden**`TestListExpiringObjects_EmptyBacklogReturnsEmptyNotError` |
| 3 | Mehrfachausführung des Jobs erzeugt keine doppelten Einträge | **bestanden**`TestListExpiringObjects_NoDuplicatesAcrossHistoricalClassChanges`: Objekt mit ZWEI historischen Klassenzuordnungen (beide abgelaufen), zwei Job-Läufe liefern je genau 1 Eintrag — ohne die `DISTINCT ON`-Einschränkung wäre es 2 gewesen |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- Migration real gegen `dms_tenant_test` angewendet — `retention_class_rules`
bestätigt vorhanden neben `retention_objects`/`retention_class_assignments`
- Kein systemd-Timer in diesem Ticket — "periodischer Job" ist die
Bibliotheksfunktion `ListExpiringObjects`; ihr tatsächlicher
Aufrufer/Zeitplan (systemd-Timer + Meldeweg für abgelaufene Objekte)
ist Aufgabe eines Folgetickets, das auch die Vernichtungslogik selbst
bringt (dieses Ticket berechnet nur, wer fällig ist — vernichtet
nichts)
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 10/10 Pakete mit Tests ok, 0 Fehlschläge
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — Stichtagsberechnung gegen real
verifizierte Postgres-Referenzwerte, Job-Idempotenz gegen ein Objekt mit
echter Mehrfach-Historie bewiesen (nicht nur behauptet).
+94
View File
@@ -0,0 +1,94 @@
# RET-05 Prüfprotokoll: Modul-Adapter-Schnittstelle
Voraussetzung RET-01 erledigt, siehe eigenes Protokoll.
## Grundsatzentscheidung: Interface-Freeze, keine Modul-Implementierung
Nutzervorgabe: RET-05 als reines INTERFACE definieren (Registrierung,
Rückruf für Löschbestätigung, Fehlerverhalten) — NICHT schon
implementieren, damit spätere DMS-/Mail-Kacheln gegen ein bereits
feststehendes, nicht nachträglich verändertes Interface bauen. Dieses
Ticket liefert daher NUR Archives eigene Seite:
- Registrierungs-API (`internal/moduleadapter.Register` +
`RegisterHandler`, REST-Schnittstelle laut Ticket-Technikvorgabe).
- Rückruf-Auslöser (`NotifyDestruction`) mit feststehendem
Payload-Vertrag (`DestructionNotice`: `object_type`,
`object_reference`, `destroyed_at`).
**Bewusst NICHT Teil dieses Tickets**: die eigentlichen Rückruf-
EMPFÄNGER (DMS'/Mails Löschbestätigungs-Endpunkte) — die tatsächliche
Vernichtungslogik, die `NotifyDestruction` aufruft (kommt mit RET-02
und späteren Vernichtungs-Tickets), sowie Wiederholungslogik bei
fehlgeschlagenem Rückruf (Interface-Vertrag ist klar: Erfolg = HTTP
2xx, sonst Fehler — WIE mit einem Fehler umgegangen wird, ist
Aufgabe des aufrufenden Vernichtungs-Jobs, nicht dieses Pakets).
## Korrektur vor Abschluss: `retention_class` fehlte im ersten Entwurf
Akzeptanzkriterium 1 verlangt "Objekttyp MIT Aufbewahrungsklasse UND
Rückruf-Adresse" — der erste Entwurf von `module_registrations` und
`Register` hatte nur `callback_url`, `retention_class` fehlte komplett.
Vor dem Board-Flip auf „Fertig" bemerkt und korrigiert: Migration,
`Registration`-Struct, `Register`, `ListRegistrations` und
`RegisterHandler` um `retention_class` ergänzt, alle Tests entsprechend
angepasst (inkl. Idempotenz-Nachweis auch für `retention_class`, nicht
nur `callback_url`). Reale, bereits angewendete Migration auf
`dms_tenant_test` musste dafür gedroppt und neu angewendet werden (kein
Produktivbestand betroffen, Testsystem).
## Umsetzung
- `migrations/0003_module_registrations.up.sql`/`.down.sql`
`module_registrations` (module_name, object_type, callback_url,
UNIQUE-Constraint).
- `internal/moduleadapter.Register``ON CONFLICT DO NOTHING` + Nachlese
der bestehenden Zeile, damit eine erneute Registrierung NIE die
bestehende `callback_url` überschreibt (Akzeptanzkriterium 3).
- `internal/moduleadapter.ListRegistrations`.
- `internal/moduleadapter.NotifyDestruction` — echter HTTP-POST mit dem
festen `DestructionNotice`-Vertrag.
- `internal/moduleadapter.RegisterHandler` — REST-Endpunkt
(`POST /register`).
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Zwei fiktive Module (DMS, Mail) parallel registriert ohne Kollision | **bestanden**`TestRegister_TwoModulesNoCollision`: unterschiedliche IDs, `ListRegistrations` zeigt beide |
| 2 | Rückruf bei Vernichtung erfolgreich gegen einen Testendpunkt ausgeführt | **bestanden**`TestNotifyDestruction_CallsRealTestEndpoint`: echter `httptest.Server`, echter POST, Payload real empfangen und geprüft (`object_reference` korrekt) |
| 3 | Erneute Registrierung desselben Objekttyps ändert nichts am bestehenden Zustand | **bestanden**`TestRegister_IsIdempotent_UnchangedExistingState` (Go-Funktion, mit absichtlich ABWEICHENDER `callback_url` im zweiten Aufruf) UND `TestRegisterHandler_RealHTTPRoundTrip` (dieselbe Prüfung nochmal über die HTTP-Schicht, nicht nur direkt gegen die Funktion) |
Zusätzlich: `TestNotifyDestruction_ReturnsErrorOnNonSuccessStatus`
(Fehlerverhalten), `TestRegisterHandler_RejectsMissingFields`
(REST-Schicht weist unvollständige Registrierungen ab).
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- Migration real gegen `dms_tenant_test` angewendet — `module_registrations`
bestätigt vorhanden
- Kein systemd-Dienst — `RegisterHandler` ist ein `http.HandlerFunc`,
wird in einen künftigen Core-/Archive-HTTP-Server eingehängt, sobald
ein solcher für Archive existiert (aktuell kein eigener Archive-
API-Server, nur die bisherigen CLI/Metrics-Prozesse) — dokumentierter,
kein stiller Gap, entspricht dem Interface-Freeze-Charakter dieses
Tickets
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 9/9 Pakete mit Tests ok, 0 Fehlschläge
(nach Korrektur; internal/retention und internal/moduleadapter brauchen
TEST_TENANT_DSN/TEST_TENANT_DSN_B bzw. TEST_TENANT_DSN)
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt — Idempotenz sowohl auf Go- als auch auf
HTTP-Ebene bewiesen, Rückruf-Vertrag gegen einen echten Testendpunkt
verifiziert. Bewusst als reiner Interface-Freeze umgesetzt, keine
DMS-/Mail-seitige Implementierung — wie vom Nutzer vorgegeben.
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
# RET-06-API Prüfprotokoll: Aufbewahrungsfristen-Konfigurations-Backend
Voraussetzung RET-02 erledigt, siehe eigenes Protokoll.
**Scope-Entscheidung (Board-Rücksprache):** RET-06 verlangt Next.js/
React-Frontend + Backend-API + RBAC. Statt eines einzigen
Big-Scope-Tickets: **Backend-API zuerst** (dieses Protokoll), das
echte Next.js-Frontend folgt als eigenes, separates Ticket. Diese
Trennung wurde bewusst gewählt, damit das Prüfprotokoll nicht auf ein
Pseudo-Frontend verweist.
## Grundsatzentscheidung: provisorischer Rollen-Check, KEIN RBAC-02
Core RBAC-02 (`internal/policy`, `Enforcer.Authorize`) ist reiner
Go-Code innerhalb des Core-Moduls — keine HTTP-Schnittstelle, über die
Archive (physisch getrenntes Go-Modul) es aufrufen könnte. Derselbe
"gefunden, aber nicht modulübergreifend verdrahtet"-Befund wie bei Core
FDN-03/FDN-09 (siehe frühere Prüfprotokolle).
**`internal/retentionapi.RequireRole` ist AUSDRÜCKLICH KEIN RBAC-02-
Ersatz**, sondern ein Provisorium: prüft nur einen selbst gesetzten
Header (`X-Admin-Roles`), leicht zu fälschen von jedem, der den Header
setzen kann. Muss ersetzt werden, sobald ein Core-seitiger HTTP-Wrapper
um RBAC-02 existiert (Empfehlung: eigenes künftiges Core-Ticket,
z. B. `RBAC-06`, wiederverwendbar für alle Module statt je Modul einen
eigenen Provisorium-Check). Bis dahin real getestet inklusive
Negativfall (Pflichtprüfung, siehe unten) — ein UNGEPRÜFTER
Provisorium-Check wäre nur eine verschobene Schwachstelle.
## Umsetzung
- `migrations/0005_retention_class_rules_active.up.sql`/`.down.sql`
`active`-Flag statt DELETE (Klasse deaktivieren ohne Historienverlust).
- `internal/retentionengine.DeactivateClassRule`/`ListClassRules`
Erweiterung von RET-02s Paket, `ComputeDueDate`/`ListExpiringObjects`
berücksichtigen nur noch aktive Regeln.
- `internal/retentionapi.RequireRole` — provisorischer Header-Rollen-Check.
- `internal/retentionapi.Mount` — vier Endpunkte: `POST
/retention-classes` (anlegen/ändern), `POST
/retention-classes/{class}/deactivate`, `GET /retention-classes`
(Liste), `GET /retention-classes/preview` (Vorschau, nutzt DIESELBE
`ListExpiringObjects`-Funktion wie RET-02s periodischer Job).
- `cmd/retention-api` — eigenständiger HTTP-Dienst.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Änderung einer Frist wirkt sich nur auf künftige Berechnungen aus, nicht rückwirkend auf bereits protokollierte Vernichtungen | **bestanden** — `TestConfigureClassRule_ChangeAppliesOnlyToFutureCalculations`: bereits berechneter Stichtag bleibt unverändert (strukturell garantiert, keine Tabelle mit "bereits berechneten" Werten existiert, die rückwirkend verändert werden könnte), NEUE Berechnung übernimmt die neue Frist |
| 2 | Nicht berechtigte Rolle erhält keinen Zugriff auf die Konfiguration | **bestanden** — `TestRequireRole_MissingRoleReturns403` (kein Header UND falsche Rolle, beide 403) UND `TestRequireRole_CorrectRoleAllowsAccess` (Gegentest); real auf 131: `curl` ohne Rollen-Header → 403 |
| 3 | Vorschauliste stimmt mit dem Ergebnis des periodischen Jobs überein | **bestanden** — `TestPreviewHandler_MatchesPeriodicJobResult`: HTTP-Vorschau UND direkter `ListExpiringObjects`-Aufruf liefern dasselbe Objekt (dieselbe Funktion, kein Doppel-Code) |
Zusätzlich: `TestDeactivateClassRule_ExcludesFromFutureCalculations`,
`TestConfigureAndListHandler_RealHTTPRoundTrip`,
`TestDeactivateHandler_RealHTTPRoundTrip`.
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `retention-api` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-retention-api.env` (0600)
- `nexarch-archive-retention-api.service` installiert/aktiviert
(dauerhaft, `Restart=on-failure`)
- Realer End-zu-Ende-Test via `curl`: POST ohne Rollen-Header → 403;
POST mit `X-Admin-Roles: archive_admin` → 200, Klasse angelegt; `GET
/retention-classes` zeigt sie; `GET /retention-classes/preview`
liefert `null` (kein fälliges Objekt, korrekt leer) — Testdaten
anschließend entfernt
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131, `make check`)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -count=1 -> 11/11 Pakete mit Tests ok, 0 Fehlschläge
```
**Hinweis:** Zwei Pakete (`internal/retentionengine`,
`internal/retentionapi`) gegen dieselbe reale Tenant-DB laufen zu lassen
erfordert `-p 1` (sequentiell) — parallele Testläufe unterschiedlicher
Pakete gegen dieselbe echte Datenbank führen sonst zu
Cross-Test-Kontamination (TRUNCATE eines Pakets während ein anderes
noch liest/schreibt). `make check`/`Makefile` erzwingt das bereits.
## Gesamtergebnis
**Bestanden — Backend-Scope.** Alle drei Pflichtprüfungen real erfüllt.
**Offen, bewusst nicht Teil dieses Protokolls:** das Next.js/React-
Frontend (separates Folgeticket) und der Ersatz des provisorischen
Rollen-Checks durch einen echten RBAC-02-Aufruf, sobald Core einen
HTTP-Wrapper dafür bereitstellt.
+58
View File
@@ -0,0 +1,58 @@
# RET-06 Prüfprotokoll: Aufbewahrungsfristen-Konfigurationsoberfläche
Voraussetzung RET-02, RET-06-API, RET-08 (RBAC-Migration) alle
bereits Fertig. RET-08 hat das Header-Provisorium in RET-06-API bereits
durch einen echten Aufruf von Core RBAC-06 ersetzt dieses Ticket
testet daher von Anfang an gegen echte RBAC-Autorisierung, nicht gegen
ein Provisorium (siehe RET-08-Prüfprotokoll).
## Umsetzung
- `web/retention-admin` eigenständige Next.js/React/TypeScript-App
(kein `/admin`-Annex im Go-Backend), analog zu `web/notifications`
(CFG-04) und `web/lic-admin` (LIC-04), aufbauend auf `web/shl`
(SHL-01, gemeinsames Design-System).
- `lib/api.ts` dünner Client für RET-06-API. Reicht die vom Nutzer
beanspruchte Rolle über `X-User-Role` durch (RET-08 prüft sie gegen
RBAC-06), trifft selbst keine Autorisierungsentscheidung. Wirft
`ForbiddenError` bei HTTP 403, getrennt von generischen `ApiError`s.
- `app/classes/page.tsx` Akzeptanzkriterium 1: Aufbewahrungsklasse
anlegen/ändern (ein Formular, Backend-UPSERT) und deaktivieren.
Akzeptanzkriterium 3: `ForbiddenError` führt zu einer expliziten
"Zugriff verweigert"-Anzeige, nicht zu einer leeren Tabelle.
- `app/preview/page.tsx` Akzeptanzkriterium 2: Vorschauliste über
`/retention-classes/preview`, dieselbe Funktion wie der periodische
Job (RET-02/RET-06-API), keine eigene Berechnung im Frontend.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Änderung einer Frist wirkt nur auf künftige Berechnungen, nicht rückwirkend | **bestanden (Backend-seitig bereits durch RET-02/RET-06-API bewiesen)** Frontend ruft ausschließlich den bestehenden UPSERT-Endpunkt auf, keine eigene Berechnungslogik im Frontend, die dies unterlaufen könnte |
| 2 | Nicht berechtigte Rolle erhält keinen Zugriff auf die Konfiguration | **bestanden expliziter 403-Nachweis, nicht nur der 200-Fall:** `lib/api.test.ts`, `describe("api client - 403-Nachweis (keine berechtigte Rolle)")` zwei Tests (`fetchClassRules`, `configureClassRule`) mit real gemockter 403-HTTP-Antwort, beide werfen `ForbiddenError`; `ClassesPage`/`PreviewPage` fangen `ForbiddenError` ab und zeigen `role="alert"` "Zugriff verweigert" statt einer leeren/stillen Seite. Der 403-Vertrag selbst (RET-06-API antwortet real mit 403 bei fehlender RBAC-06-Berechtigung) ist bereits in RET-08 end-zu-ende gegen den laufenden Dienst auf 131 bewiesen (`curl` ohne Policy-Rule → 403) dieses Ticket prüft, dass das Frontend diesen real existierenden Vertrag korrekt behandelt, nicht das Backend erneut |
| 3 | Vorschauliste stimmt mit dem Ergebnis des periodischen Jobs überein | **bestanden (Backend-seitig bereits durch RET-06-API bewiesen)** `PreviewPage` ruft exakt denselben `/retention-classes/preview`-Endpunkt auf, der intern `retentionengine.ListExpiringObjects` verwendet (identische Funktion wie der periodische Job), keine zweite Implementierung im Frontend |
## Build/Test-Ergebnis (lokal, node v22.16.0/npm 10.9.2 bereits installiert)
```
npx tsc --noEmit -> clean (eigener Code; siehe Hinweis)
npx next build -> Compiled successfully, 3 Routen (/, /classes, /preview)
npx vitest run -> 3/3 Tests bestanden
```
**Hinweis:** `web/shl` (SHL-01, bereits Fertig) hatte kein eigenes
`node_modules` im Checkout ohne `npm install` dort lieferte `tsc`
kaskadierende "Cannot find module 'react'"-Fehler in shl-eigenen
Dateien, nicht durch RET-06 verursacht. Für den lokalen Testlauf wurde
`npm install` in `web/shl` ausgeführt (kein Code-Umbau, nur Abhängigkeiten
installiert); `web/shl/package-lock.json` wurde dadurch neu erzeugt,
aber bewusst NICHT mitcommittet (gehört zu SHL-01, nicht zu diesem
Ticket kein Umbau angrenzender Bereiche).
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien real erfüllt, insbesondere
der explizit geforderte negative 403-Fall (nicht nur der Erfolgsfall)
sowie die eigenständige Next.js-App-Struktur (kein Backend-Annex).
Frontend testet von Anfang an gegen die durch RET-08 real hergestellte
RBAC-06-Autorisierung, nicht gegen ein Provisorium.
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
# RET-07 Prüfprotokoll: Fristablauf-Benachrichtigungen
Voraussetzung RET-02, CFG-05 beide bereits Fertig.
## Abweichung vom ursprünglichen Ticket-Text (bewusst, dokumentiert)
Der ursprüngliche Ticket-Text sprach von einer direkten "Kopplung an
Core CFG-02 (Postgres-Job-Queue, E-Mail-Versand)". Zum Zeitpunkt der
Umsetzung war CFG-05 (HTTP-Wrapper für CFG-02/CFG-04) bereits Fertig
und der korrekte, tatsächlich nutzbare Weg — CFG-02s
`internal/notify.Dispatcher` ist reiner Go-Code im Core-Modul, Archive
kann ihn als physisch getrenntes Modul nicht direkt importieren (siehe
CFG-05-Prüfprotokoll). RET-07 ruft daher `POST /notify/enqueue`
(CFG-05) auf, nicht `internal/notify` direkt. Board-Text (`dependsOn`,
Beschreibung) wurde vor Umsetzung entsprechend aktualisiert.
**Empfänger-Klarstellung:** Der ursprüngliche Ticket-Text sprach von
"verantwortlichen Personen". `retention_objects` (RET-01) führt bewusst
KEINE Objekt-Owner-Beziehung. Die Benachrichtigung geht daher an eine
je Tenant konfigurierte zuständige Rolle (Tenant-Admin,
`NEXARCH_RETENTION_NOTIFY_ADMIN_EMAIL`), nicht an einen individuellen
Objekt-Owner. Board-Text wurde vor Umsetzung entsprechend präzisiert
(Akzeptanzkriterium 1).
## Umsetzung
- `archive/migrations/0006_retention_notify.up/down.sql`
`retention_class_rules.notify_lead_days`/`notify_enabled`
(Akzeptanzkriterium 3) und `retention_notifications`
(Postgres-persistente Dedupe-Tabelle, Akzeptanzkriterium 2 übersteht
Job-Neustarts).
- `archive/internal/notifyclient` schlanker HTTP-Client für CFG-05
(gleiches Muster wie `rbacclient`/RET-08 für RBAC-06).
- `archive/internal/retentionnotify.Run` EIN Durchlauf: lädt
Klassenregeln, ermittelt fällige Objekte über
`retentionengine.ListExpiringObjects` (DIESELBE Funktion wie
RET-02-Job/RET-06-API-Preview, kein zweiter Ermittlungspfad), filtert
je Klasse nach deren eigenem Vorlauf und Ein/Aus-Schalter,
überspringt bereits benachrichtigte Objekte, löst pro verbleibendem
Objekt EIN CFG-05-Ereignis aus. Bei Zustellfehler: KEIN Eintrag in
`retention_notifications` (Retry beim nächsten Durchlauf), Fehler wird
im `Result` zurückgegeben, nicht verworfen.
- `archive/cmd/retention-notify-job` one-shot CLI (systemd-Timer,
analog `scrub-cli`/BAK-08), protokolliert jedes Ergebnis inkl.
Fehler über `log.Printf`.
- `deploy/systemd/nexarch-archive-retention-notify.{service,timer}.tmpl`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Testfrist mit kurzem Vorlauf löst genau eine Benachrichtigung aus | **bestanden** `TestRun_ShortLeadTimeTriggersExactlyOneNotification`: fake-CFG-05-Server zählt Aufrufe, genau 1; real auf 131: Testobjekt mit 1-Tage-Frist/1-Tage-Vorlauf, Job manuell gestartet, `journalctl` zeigt genau eine Benachrichtigung mit echter `job_id`, echte Zeile in Core-`notification_jobs` (Status `pending`) bestätigt |
| 2 | Deaktivierte Benachrichtigung verschickt nachweislich nichts | **bestanden** `TestRun_DisabledNotificationSendsNothing`: `notify_enabled=false`, 0 Ergebnisse, 0 CFG-05-Aufrufe (Zähler geprüft, nicht nur "kein Fehler") |
| 3 | Fehlgeschlagener Versand wird protokolliert und nicht stillschweigend verworfen | **bestanden** `TestRun_FailedDeliveryIsReportedNotSwallowed`: fake-CFG-05-Server liefert 500, `Result.Err` gesetzt, KEIN Eintrag in `retention_notifications` (Objekt bleibt für Retry offen); `cmd/retention-notify-job` protokolliert jeden Fehler explizit über `log.Printf` |
**Akzeptanzkriterium 2 zusätzlich real auf 131 bewiesen:** Job zweimal
hintereinander gestartet (simulierter Neustart, kein In-Memory-Zustand
zwischen den systemd-Aufrufen) — zweiter Lauf liefert 0 Ergebnisse,
`journalctl` bestätigt, kein zweiter CFG-05-Aufruf.
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- Migration `0006_retention_notify` real auf `dms_tenant_test`
angewendet.
- `retention-notify-job` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`,
`/etc/nexarch/archive-retention-notify.env` (0600).
- `nexarch-archive-retention-notify.timer` installiert/aktiviert
(täglich 07:00 UTC, `Persistent=true`), zugehöriger
`nexarch-archive-retention-notify.service` (`Type=oneshot`).
- Realer End-zu-Ende-Nachweis: Testklasse mit 1-Tage-Vorlauf, fälliges
Testobjekt angelegt, Dienst manuell gestartet → echte Benachrichtigung
über CFG-05, echte `notification_jobs`-Zeile in der Core-Registry-DB,
echte `retention_notifications`-Zeile in der Tenant-DB, zweiter
Dienststart → 0 Ergebnisse. Alle Testdaten anschließend entfernt.
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -> alle Archive-Pakete bestanden (inkl. retentionnotify, objectbackup, restoretest)
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt, inklusive echtem systemd-Timer-Deploy
und End-zu-Ende-Nachweis über zwei physisch getrennte Module (Archive
→ CFG-05 → Core-Queue) sowie eines simulierten Job-Neustarts ohne
Doppelversand.
+70
View File
@@ -0,0 +1,70 @@
# RET-08 Prüfprotokoll: RET-06-API auf RBAC-06 migrieren (Provisorium abbauen)
Voraussetzung RBAC-06 (Core) und RET-06-API beide bereits Fertig.
## Umsetzung
- `archive/internal/rbacclient` (neu) schlanker HTTP-Client für Core
RBAC-06 (`POST /authorize`), service-token-authentifiziert. Archive
ist ein physisch getrenntes Go-Modul, kann `internal/policy` daher
nicht direkt importieren.
- `archive/internal/retentionapi/authz.go` `RequireRole` (Header-
Provisorium) ersetzt durch `RequireRBAC(client, permission, next)`.
Liest weiterhin eine vom Aufrufer beanspruchte Rolle aus einem
Header (jetzt `X-User-Role` statt `X-Admin-Roles`), aber die
eigentliche Entscheidung trifft jetzt `rbacclient.Client.Authorize`
gegen echte `policy_rules` in Core RBAC-02/RBAC-06 nicht mehr nur
das Vorhandensein des Headers selbst.
- **Fail-closed:** jeder Fehler beim Aufruf von RBAC-06 (Transport,
Timeout, unerwarteter Status, explizite Ablehnung) führt zu 403,
niemals zu stillschweigendem Zugriff.
- `archive/internal/retentionapi/handler.go` `Mount` nimmt jetzt
zusätzlich einen `*rbacclient.Client` entgegen, alle vier Endpunkte
gegen dasselbe Recht `retention.configure` geprüft.
- `archive/cmd/retention-api/main.go` neue Pflicht-Env-Variablen
`NEXARCH_RETENTION_RBAC_BASE_URL`, `NEXARCH_RETENTION_RBAC_SERVICE_TOKEN`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | 403-Nachweis gegen echte Policy-Rules über RBAC-06, nicht nur Header | **bestanden** `TestRequireRBAC_DeniedRoleReturns403` (fehlender Header UND unbekannte Rolle gegen eine echte fake-RBAC-06-HTTP-Antwort); real auf 131: `curl` mit `X-User-Role: archive_admin` ohne existierende `policy_rules`-Zeile → 403, mit real per `INSERT INTO policy_rules` gesetzter Regel → 200, nach `DELETE` wieder 403 |
| 2 | Bestehende RET-06-API-Tests laufen weiterhin grün nach der Migration | **bestanden** `TestConfigureAndListHandler_RealHTTPRoundTrip`, `TestDeactivateHandler_RealHTTPRoundTrip`, `TestPreviewHandler_MatchesPeriodicJobResult` alle unverändert grün (Mount jetzt mit fake-RBAC-06-Server statt Header-Provisorium) |
| 3 | Ausfall von RBAC-06 führt zu Ablehnung, kein Fallback auf offenen Zugriff | **bestanden** `TestRequireRBAC_UnreachableRBACFailsClosed`: `rbacclient.Client` zeigt auf nicht erreichbaren Endpunkt (`http://127.0.0.1:1`), Handler nachweislich nie erreicht, Antwort 403 |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `retention-api` neu gebaut, `/etc/nexarch/archive-retention-api.env`
um `NEXARCH_RETENTION_RBAC_BASE_URL=http://127.0.0.1:8093` und
`NEXARCH_RETENTION_RBAC_SERVICE_TOKEN` (identischer Wert wie
`policy-api`s `NEXARCH_POLICY_SERVICE_TOKEN`) ergänzt, Dienst
neugestartet real aktiv, spricht real mit dem laufenden
`nexarch-policy-api.service` (RBAC-06).
- End-zu-Ende-Beweis: `curl` ohne `X-User-Role` → 403; mit Rolle, aber
ohne `policy_rules`-Eintrag → 403 (real gegen RBAC-06 geprüft, nicht
nur Header-Vorhandensein); nach realem `INSERT INTO policy_rules`
(Rolle `archive_admin`, Recht `retention.configure`) → 200; Testregel
anschließend real gelöscht, danach wieder 403 bestätigt.
- Test-Rolle `nexarch_test` auf 131 hatte kein bekanntes Passwort mehr
(frühere Sitzung, nicht dokumentiert) nach Nutzerfreigabe per
`ALTER ROLE ... PASSWORD` neu gesetzt, dokumentiert hier als
Betriebsschritt für künftige Testläufe.
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -> alle Pakete bestanden (inkl. objectbackup, restoretest, retentionapi)
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt. Das in RET-06-API dokumentierte
Provisorium ist vollständig abgebaut Änderungen an
Aufbewahrungsfristen sind jetzt über echte, modulübergreifende
RBAC-02/RBAC-06-Entscheidungen geschützt, nicht mehr über einen selbst
setzbaren Header. RET-06 (Frontend) ist damit ohne weiteren
RBAC-Blocker startbar.
+57
View File
@@ -0,0 +1,57 @@
# RET-09 Prüfprotokoll: Modul-Adapter-Dienst starten (RET-05 als laufender HTTP-Endpunkt)
Voraussetzung RET-05 bereits Fertig, hier UNVERÄNDERT.
## Reines Wiring, keine neue Logik
`git diff --stat archive/internal/moduleadapter/` liefert KEINEN Diff —
`moduleadapter.go`/`handler.go` sind byteidentisch zum RET-05-Stand.
RET-09 fügt ausschließlich `cmd/moduleadapter-api/main.go` (startet
`RegisterHandler` auf einem Port) und die systemd-Einheit hinzu.
Gleiches Muster wie RBAC-06/CFG-05, aber kleiner: kein neuer
Auth-Mechanismus (RET-05s eigene AC verlangte keinen), kein neuer
Vertrag, nur Betrieb des bereits Fertigen.
## Umsetzung
- `archive/cmd/moduleadapter-api/main.go` eigenständiger HTTP-Dienst,
Port 8095.
- `deploy/systemd/nexarch-archive-moduleadapter-api.service.tmpl`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Dienst startet und bleibt stabil (systemctl status aktiv) | **bestanden** real auf 131: `nexarch-archive-moduleadapter-api.service` aktiv, `Restart=on-failure` |
| 2 | Realer POST /register von einem externen Testclient liefert die erwartete Registrierung (idempotent, wie in RET-05 getestet) | **bestanden** real per `curl`: erste Registrierung liefert neue ID mit übergebenen Werten (HTTP 200); zweiter Aufruf mit ABWEICHENDEN Werten (anderer `retention_class`/`callback_url`) liefert DIESELBE ID mit den URSPRÜNGLICHEN Werten unverändert zurück — RET-05s Idempotenz-/Überschreibschutz real über den laufenden Dienst bestätigt, Testdaten anschließend entfernt |
| 3 | Code-Review: keine Änderung an moduleadapter.go/handler.go selbst, nur main.go+systemd neu | **bestanden** `git diff --stat archive/internal/moduleadapter/` liefert leeren Diff gegenüber dem RET-05-Stand |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `moduleadapter-api` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-moduleadapter-api.env` (0600)
- `nexarch-archive-moduleadapter-api.service` installiert/aktiviert
(dauerhaft, `Restart=on-failure`)
- End-zu-Ende-Nachweis: `curl POST /register` zweimal mit
widersprüchlichen Werten beim zweiten Aufruf, beide Male HTTP 200,
zweite Antwort bestätigt die erste (Idempotenz), Testzeile
anschließend entfernt.
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./cmd/moduleadapter-api/... -> 0 issues
```
Keine neuen Go-Tests nötig (kein neuer Code außer main.go, das nur
verdrahtet) die eigentliche Logik ist bereits durch RET-05s eigene
Tests abgedeckt.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** RET-05 ist jetzt ein real laufender, über systemd
verwalteter Dienst. DOC-16 und ARC-11 können sich jetzt gegen einen
echten Test-RET-05-Endpunkt verdrahten, statt gegen unverdrahteten
Go-Code oder einen reinen In-Process-Mock zu testen.
+14
View File
@@ -0,0 +1,14 @@
module gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive
go 1.22
require github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0
require (
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 // indirect
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a // indirect
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 // indirect
golang.org/x/crypto v0.17.0 // indirect
golang.org/x/sync v0.1.0 // indirect
golang.org/x/text v0.14.0 // indirect
)
+28
View File
@@ -0,0 +1,28 @@
github.com/davecgh/go-spew v1.1.0/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1 h1:vj9j/u1bqnvCEfJOwUhtlOARqs3+rkHYY13jYWTU97c=
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 h1:/6Hmqy13Ss2zCq62VdNG8tM1wchn8zjSGOBJ6icpsIM=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0/go.mod h1:CEx0iS5ambNFdcRtxPj5JhEz+xB6uRky5eyVu/W2HEg=
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a h1:bbPeKD0xmW/Y25WS6cokEszi5g+S0QxI/d45PkRi7Nk=
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a/go.mod h1:5TJZWKEWniPve33vlWYSoGYefn3gLQRzjfDlhSJ9ZKM=
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0 h1:SWJzexBzPL5jb0GEsrPMLIsi/3jOo7RHlzTjcAeDrPY=
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0/go.mod h1:DNZ/vlrUnhWCoFGxHAG8U2ljioxukquj7utPDgtQdTw=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 h1:RhxXJtFG022u4ibrCSMSiu5aOq1i77R3OHKNJj77OAk=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1/go.mod h1:vriiEXHvEE654aYKXXjOvZM39qJ0q+azkZFrfEOc3H4=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0 h1:4DBwDE0NGyQoBHbLQYPwSUPoCMWR5BEzIk/f1lZbAQM=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0/go.mod h1:iKH77koFhYxTK1pcRnkKkqfTogsbg7gZNVY4sRDYZ/4=
github.com/stretchr/objx v0.1.0/go.mod h1:HFkY916IF+rwdDfMAkV7OtwuqBVzrE8GR6GFx+wExME=
github.com/stretchr/testify v1.3.0/go.mod h1:M5WIy9Dh21IEIfnGCwXGc5bZfKNJtfHm1UVUgZn+9EI=
github.com/stretchr/testify v1.7.0/go.mod h1:6Fq8oRcR53rry900zMqJjRRixrwX3KX962/h/Wwjteg=
github.com/stretchr/testify v1.8.1 h1:w7B6lhMri9wdJUVmEZPGGhZzrYTPvgJArz7wNPgYKsk=
github.com/stretchr/testify v1.8.1/go.mod h1:w2LPCIKwWwSfY2zedu0+kehJoqGctiVI29o6fzry7u4=
golang.org/x/crypto v0.17.0 h1:r8bRNjWL3GshPW3gkd+RpvzWrZAwPS49OmTGZ/uhM4k=
golang.org/x/crypto v0.17.0/go.mod h1:gCAAfMLgwOJRpTjQ2zCCt2OcSfYMTeZVSRtQlPC7Nq4=
golang.org/x/sync v0.1.0 h1:wsuoTGHzEhffawBOhz5CYhcrV4IdKZbEyZjBMuTp12o=
golang.org/x/sync v0.1.0/go.mod h1:RxMgew5VJxzue5/jJTE5uejpjVlOe/izrB70Jof72aM=
golang.org/x/text v0.14.0 h1:ScX5w1eTa3QqT8oi6+ziP7dTV1S2+ALU0bI+0zXKWiQ=
golang.org/x/text v0.14.0/go.mod h1:18ZOQIKpY8NJVqYksKHtTdi31H5itFRjB5/qKTNYzSU=
gopkg.in/check.v1 v0.0.0-20161208181325-20d25e280405/go.mod h1:Co6ibVJAznAaIkqp8huTwlJQCZ016jof/cbN4VW5Yz0=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.0-20200313102051-9f266ea9e77c/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1 h1:fxVm/GzAzEWqLHuvctI91KS9hhNmmWOoWu0XTYJS7CA=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
+199
View File
@@ -0,0 +1,199 @@
// Package backup implementiert BAK-01: automatisierte, inkrementelle
// Sicherung der PostgreSQL-Datenbank per pg_basebackup (PostgreSQL 17s
// natives inkrementelles Backup über WAL-Summarization, siehe
// `summarize_wal`), mit Verifikation jeder Sicherung und
// generationsbasierter Rotation. Kein pg_dump-basierter Ansatz, weil
// pg_dump ausschließlich logische Vollsicherungen kennt — "inkrementell"
// im Sinne des Tickets erfordert das physische, WAL-summary-gestützte
// Verfahren aus PostgreSQL 17.
package backup
import (
"context"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"sort"
"time"
)
// Config enthält die Verbindungsdaten für pg_basebackup — ausschließlich
// über Umgebungsvariablen befüllt, nie im Code (siehe Ticket-Abschluss-
// Regel).
type Config struct {
Host string
Port string
User string
Password string
BackupDir string
PgBaseBackupPath string // Default "pg_basebackup", überschreibbar für Tests
PgCombineBackupPath string // Default "pg_combinebackup", überschreibbar für Tests
}
func (c Config) binary() string {
if c.PgBaseBackupPath != "" {
return c.PgBaseBackupPath
}
return "pg_basebackup"
}
// FullBackupDirName/IncrementalDirName sind die festen Unterverzeichnis-
// namen je Generation.
const (
FullBackupDirName = "full"
IncrementalSubdir = "incremental"
BackupManifestFile = "backup_manifest"
BaseTarGzFile = "base.tar.gz"
// WalTarGzFile: pg_basebackups Standard-WAL-Methode ist "stream" (WAL
// wird waehrend der Sicherung parallel mitgestreamt) - bei -Ft/-z
// landet dieser Strom in einer EIGENEN Archivdatei neben base.tar.gz.
// Ohne dieses WAL ist die Sicherung NICHT crash-konsistent
// wiederherstellbar (Postgres kann sonst keinen gueltigen Checkpoint
// erreichen) - siehe Restore.
WalTarGzFile = "pg_wal.tar.gz"
)
// NewGenerationID liefert eine sortierbare, eindeutige Generation-Kennung
// (RFC3339-artig, dateisystemtauglich) — Generationen werden anhand dieser
// Kennung chronologisch sortiert (Rotate, ListGenerations).
func NewGenerationID(t time.Time) string {
return t.UTC().Format("20060102T150405Z")
}
// FullBackup erstellt eine neue Vollsicherung (Akzeptanzkriterium 1) als
// eigene Generation. Liefert den Pfad zum backup_manifest, das spätere
// IncrementalBackup-Aufrufe als Referenz brauchen.
func FullBackup(ctx context.Context, cfg Config, generationID string) (manifestPath string, err error) {
dir := filepath.Join(cfg.BackupDir, generationID, FullBackupDirName)
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(dir), 0o750); err != nil {
return "", fmt.Errorf("backup: generationsverzeichnis anlegen: %w", err)
}
args := []string{
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User,
"-D", dir, "-Ft", "-z", "--checkpoint=fast", "--no-password",
}
if err := runPgBaseBackup(ctx, cfg, args); err != nil {
return "", fmt.Errorf("backup: vollsicherung: %w", err)
}
return filepath.Join(dir, BackupManifestFile), nil
}
// IncrementalBackup erstellt eine inkrementelle Sicherung gegen die zuletzt
// bekannte Vollsicherung ODER die letzte Inkrement-Sicherung (priorManifestPath
// zeigt jeweils auf das backup_manifest der Referenz).
func IncrementalBackup(ctx context.Context, cfg Config, generationID, incrementID, priorManifestPath string) (manifestPath string, err error) {
dir := filepath.Join(cfg.BackupDir, generationID, IncrementalSubdir, incrementID)
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(dir), 0o750); err != nil {
return "", fmt.Errorf("backup: inkrement-verzeichnis anlegen: %w", err)
}
args := []string{
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User,
"-D", dir, "-Ft", "-z", "--checkpoint=fast", "--no-password",
"--incremental=" + priorManifestPath,
}
if err := runPgBaseBackup(ctx, cfg, args); err != nil {
return "", fmt.Errorf("backup: inkrementelle sicherung: %w", err)
}
return filepath.Join(dir, BackupManifestFile), nil
}
// Restore kombiniert die Vollsicherung einer Generation mit allen ihren
// Inkrementen (PostgreSQL 17s `pg_combinebackup`, das native Gegenstück zu
// `pg_basebackup --incremental`) und schreibt das Ergebnis nach outputDir —
// ein vollständiges, direkt startbares PGDATA-Verzeichnis. outputDir muss
// bereits existieren und leer sein (pg_combinebackup-Vorgabe); Atomarität
// gegenüber einem eventuell nicht-leeren ENDZIEL ist Aufgabe von
// internal/restore, nicht dieser Funktion.
//
// pg_combinebackup erwartet PLAIN-Format-Eingabeverzeichnisse (Dateibaum),
// FullBackup/IncrementalBackup speichern aber TAR+GZIP (`-Ft -z`, siehe
// dort) — kleinere, einfacher zu prüfende Sicherungsdateien
// (BAK-01-Entscheidung, hier NICHT verändert). Restore extrahiert daher
// jede Stufe zunächst in ein eigenes temporäres Plain-Verzeichnis, bevor
// pg_combinebackup darauf zugreift.
func Restore(ctx context.Context, cfg Config, generationID, outputDir string) error {
genDir := filepath.Join(cfg.BackupDir, generationID)
tarDirs := []string{filepath.Join(genDir, FullBackupDirName)}
incrDir := filepath.Join(genDir, IncrementalSubdir)
entries, err := os.ReadDir(incrDir)
if err != nil && !os.IsNotExist(err) {
return fmt.Errorf("backup: inkrement-verzeichnis lesen: %w", err)
}
incrementIDs := make([]string, 0, len(entries))
for _, e := range entries {
if e.IsDir() {
incrementIDs = append(incrementIDs, e.Name())
}
}
sort.Strings(incrementIDs) // Inkrement-IDs sind wie Generation-IDs chronologisch sortierbar
for _, id := range incrementIDs {
tarDirs = append(tarDirs, filepath.Join(incrDir, id))
}
extractRoot, err := os.MkdirTemp("", "backup-restore-extract-*")
if err != nil {
return fmt.Errorf("backup: extraktions-verzeichnis anlegen: %w", err)
}
defer func() { _ = os.RemoveAll(extractRoot) }()
inputs := make([]string, 0, len(tarDirs))
for i, tarDir := range tarDirs {
plainDir := filepath.Join(extractRoot, fmt.Sprintf("%02d", i))
if err := os.MkdirAll(plainDir, 0o700); err != nil {
return fmt.Errorf("backup: plain-verzeichnis anlegen: %w", err)
}
if err := extractTarGz(filepath.Join(tarDir, BaseTarGzFile), plainDir); err != nil {
return fmt.Errorf("backup: %q extrahieren: %w", tarDir, err)
}
// backup_manifest liegt NEBEN base.tar.gz (von pg_basebackup so
// geschrieben), nicht im Archiv selbst - pg_combinebackup braucht
// es zusätzlich im Plain-Verzeichnis.
manifestData, err := os.ReadFile(filepath.Join(tarDir, BackupManifestFile))
if err != nil {
return fmt.Errorf("backup: %q lesen: %w", filepath.Join(tarDir, BackupManifestFile), err)
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(plainDir, BackupManifestFile), manifestData, 0o600); err != nil {
return fmt.Errorf("backup: manifest nach %q kopieren: %w", plainDir, err)
}
inputs = append(inputs, plainDir)
}
binary := "pg_combinebackup"
if cfg.PgCombineBackupPath != "" {
binary = cfg.PgCombineBackupPath
}
args := append(append([]string{}, inputs...), "-o", outputDir)
cmd := exec.CommandContext(ctx, binary, args...)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return fmt.Errorf("backup: %s fehlgeschlagen: %w (ausgabe: %s)", binary, err, string(output))
}
// pg_combinebackup rekonstruiert nur die Datendateien - das fuer einen
// konsistenten Start noetige WAL kommt aus der ZULETZT gezogenen Stufe
// (letztes Inkrement, sonst die Vollsicherung), nicht aus allen Stufen
// zusammen (siehe WalTarGzFile-Dokumentation).
lastTarDir := tarDirs[len(tarDirs)-1]
walDir := filepath.Join(outputDir, "pg_wal")
if err := os.MkdirAll(walDir, 0o700); err != nil {
return fmt.Errorf("backup: pg_wal-verzeichnis anlegen: %w", err)
}
if err := extractTarGz(filepath.Join(lastTarDir, WalTarGzFile), walDir); err != nil {
return fmt.Errorf("backup: WAL aus %q wiederherstellen: %w", lastTarDir, err)
}
return nil
}
func runPgBaseBackup(ctx context.Context, cfg Config, args []string) error {
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.binary(), args...)
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return fmt.Errorf("%s fehlgeschlagen: %w (ausgabe: %s)", cfg.binary(), err, string(output))
}
return nil
}
+187
View File
@@ -0,0 +1,187 @@
package backup
import (
"context"
"os"
"path/filepath"
"testing"
"time"
)
func requireTestConfig(t *testing.T) Config {
t.Helper()
user := os.Getenv("TEST_BACKUP_PG_USER")
if user == "" {
t.Skip("TEST_BACKUP_PG_USER nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen (braucht echten Postgres mit REPLICATION-Rolle)")
}
return Config{
Host: envOr("TEST_BACKUP_PG_HOST", "localhost"),
Port: envOr("TEST_BACKUP_PG_PORT", "5432"),
User: user,
Password: os.Getenv("TEST_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: t.TempDir(),
}
}
func envOr(key, fallback string) string {
if v := os.Getenv(key); v != "" {
return v
}
return fallback
}
// TestFullBackup_CreatesVerifiedBackup ist Pruefung 1: Sicherung gegen
// Testdatenbank erfolgreich erstellt und verifiziert.
func TestFullBackup_CreatesVerifiedBackup(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
genID := NewGenerationID(time.Now())
manifest, err := FullBackup(ctx, cfg, genID)
if err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
if _, err := os.Stat(manifest); err != nil {
t.Fatalf("backup_manifest fehlt: %v", err)
}
dir := filepath.Dir(manifest)
if _, err := os.Stat(filepath.Join(dir, BaseTarGzFile)); err != nil {
t.Fatalf("%s fehlt: %v", BaseTarGzFile, err)
}
if err := Verify(dir); err != nil {
t.Fatalf("verify: %v", err)
}
}
// TestIncrementalBackup_IsSmallerThanFull ist der Nachweis fuer
// Akzeptanzkriterium 1 (inkrementell): eine echte inkrementelle Sicherung
// gegen unveraenderten Bestand ist deutlich kleiner als die Vollsicherung —
// beweist, dass tatsaechlich nur Aenderungen uebertragen wurden (PostgreSQL
// 17 WAL-Summarization), nicht nochmal alles.
func TestIncrementalBackup_IsSmallerThanFull(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
genID := NewGenerationID(time.Now())
fullManifest, err := FullBackup(ctx, cfg, genID)
if err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
fullDir := filepath.Dir(fullManifest)
fullSize := fileSize(t, filepath.Join(fullDir, BaseTarGzFile))
incID := NewGenerationID(time.Now().Add(time.Second))
incManifest, err := IncrementalBackup(ctx, cfg, genID, incID, fullManifest)
if err != nil {
t.Fatalf("incrementalbackup: %v", err)
}
incDir := filepath.Dir(incManifest)
if err := Verify(incDir); err != nil {
t.Fatalf("verify (inkrementell): %v", err)
}
incSize := fileSize(t, filepath.Join(incDir, BaseTarGzFile))
if incSize >= fullSize {
t.Fatalf("inkrementelle sicherung (%d bytes) ist nicht kleiner als die vollsicherung (%d bytes) - keine echte inkrementelle Uebertragung", incSize, fullSize)
}
}
func fileSize(t *testing.T, path string) int64 {
t.Helper()
info, err := os.Stat(path)
if err != nil {
t.Fatalf("dateigroesse von %q ermitteln: %v", path, err)
}
return info.Size()
}
// TestVerify_DetectsCorruptedFile ist Pruefung 2: Verifikation erkennt eine
// absichtlich beschaedigte Sicherungsdatei.
func TestVerify_DetectsCorruptedFile(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
genID := NewGenerationID(time.Now())
manifest, err := FullBackup(ctx, cfg, genID)
if err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
dir := filepath.Dir(manifest)
if err := Verify(dir); err != nil {
t.Fatalf("verify (unbeschaedigt) haette erfolgreich sein muessen: %v", err)
}
// Absichtliche Beschaedigung: mehrere Bytes in der Mitte der Datei kippen.
path := filepath.Join(dir, BaseTarGzFile)
data, err := os.ReadFile(path)
if err != nil {
t.Fatalf("sicherungsdatei lesen: %v", err)
}
mid := len(data) / 2
for i := mid; i < mid+64 && i < len(data); i++ {
data[i] ^= 0xFF
}
if err := os.WriteFile(path, data, 0o600); err != nil {
t.Fatalf("beschaedigte sicherungsdatei schreiben: %v", err)
}
if err := Verify(dir); err == nil {
t.Fatal("verify haette die beschaedigte sicherungsdatei erkennen muessen")
}
}
// TestRotate_RemovesOnlyOldestGenerations ist Pruefung 3.
func TestRotate_RemovesOnlyOldestGenerations(t *testing.T) {
backupDir := t.TempDir()
generationIDs := []string{
"20260101T000000Z",
"20260102T000000Z",
"20260103T000000Z",
"20260104T000000Z",
"20260105T000000Z",
}
for _, id := range generationIDs {
if err := os.MkdirAll(filepath.Join(backupDir, id, FullBackupDirName), 0o750); err != nil {
t.Fatalf("generation %q anlegen: %v", id, err)
}
}
removed, err := Rotate(backupDir, 2)
if err != nil {
t.Fatalf("rotate: %v", err)
}
wantRemoved := []string{"20260101T000000Z", "20260102T000000Z", "20260103T000000Z"}
if len(removed) != len(wantRemoved) {
t.Fatalf("entfernte generationen = %v, want %v", removed, wantRemoved)
}
for i, w := range wantRemoved {
if removed[i] != w {
t.Fatalf("entfernte generationen = %v, want %v", removed, wantRemoved)
}
}
remaining, err := ListGenerations(backupDir)
if err != nil {
t.Fatalf("listgenerations: %v", err)
}
wantRemaining := []string{"20260104T000000Z", "20260105T000000Z"}
if len(remaining) != len(wantRemaining) {
t.Fatalf("verbleibende generationen = %v, want %v", remaining, wantRemaining)
}
for i, w := range wantRemaining {
if remaining[i] != w {
t.Fatalf("verbleibende generationen = %v, want %v", remaining, wantRemaining)
}
}
// Die NEUESTEN duerfen NICHT entfernt sein (Pruefung 3: nur die
// aeltesten Generationen).
for _, w := range wantRemaining {
if _, err := os.Stat(filepath.Join(backupDir, w)); err != nil {
t.Fatalf("neueste generation %q wurde faelschlich entfernt: %v", w, err)
}
}
}
+102
View File
@@ -0,0 +1,102 @@
package backup
import (
"context"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"strings"
"testing"
"time"
)
// TestRestore_CombinesIntoStartablePostgresInstance ist Pruefung 1 fuer
// BAK-03 (Datenbank-Teil): Restore auf leerem System vollstaendig und
// erfolgreich durchgefuehrt — real bewiesen, indem das wiederhergestellte
// Verzeichnis tatsaechlich als eigenstaendige Postgres-Instanz gestartet
// und per echter Verbindung abgefragt wird, nicht nur auf Dateiexistenz
// geprueft.
func TestRestore_CombinesIntoStartablePostgresInstance(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx, cancel := context.WithTimeout(context.Background(), 60*time.Second)
defer cancel()
if _, err := exec.LookPath("pg_combinebackup"); err != nil {
t.Skip("pg_combinebackup nicht installiert, restore-integrationstest uebersprungen")
}
pgCtl, err := exec.LookPath("pg_ctl")
if err != nil {
t.Skip("pg_ctl nicht installiert, restore-integrationstest uebersprungen")
}
genID := NewGenerationID(time.Now())
if _, err := FullBackup(ctx, cfg, genID); err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
restoreOut := filepath.Join(t.TempDir(), "restored-pgdata")
if err := os.MkdirAll(restoreOut, 0o700); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := Restore(ctx, cfg, genID, restoreOut); err != nil {
t.Fatalf("restore: %v", err)
}
if _, err := os.Stat(filepath.Join(restoreOut, "PG_VERSION")); err != nil {
t.Fatalf("wiederhergestelltes verzeichnis ist kein gueltiges PGDATA (PG_VERSION fehlt): %v", err)
}
// Auf diesem Debian-Postgres liegt postgresql.conf NICHT in PGDATA
// (sondern in /etc/postgresql/17/main/) - pg_basebackup sichert daher
// nur PGDATA-Inhalte, die Konfigurationsdatei fehlt im Restore
// GENAUSO wie im echten Betriebs-Restore-Verfahren. Fuer den
// End-zu-End-Nachweis (echte Daten wiederherstellbar) hier eine
// minimale, ausschliesslich fuer den Testlauf gueltige Konfiguration
// nachgereicht - dokumentiert als operativer Hinweis fuer ein echtes
// Restore-Runbook, nicht Teil des Produktcodes.
minimalConf := "listen_addresses = ''\n"
if err := os.WriteFile(filepath.Join(restoreOut, "postgresql.conf"), []byte(minimalConf), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
// dito pg_hba.conf - liegt auf Debian ebenfalls in /etc/postgresql,
// nicht in PGDATA. Nur Unix-Socket-Verbindungen des lokalen Testlaufs
// erlaubt (kein TCP, dieselbe Isolation wie listen_addresses='').
hba := "local all all trust\n"
if err := os.WriteFile(filepath.Join(restoreOut, "pg_hba.conf"), []byte(hba), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
// Konfigurationsdateien aus der Quellinstanz brachte pg_basebackup mit
// (sie enthalten ggf. den alten Port/Unix-Socket) - fuer diesen Test
// bewusst neuer Port und eigenes Socket-Verzeichnis, damit die
// wiederhergestellte Instanz nicht mit der laufenden Test-Instanz
// kollidiert.
socketDir := t.TempDir()
testPort := "55432"
// WICHTIG: pg_ctl start foerdert postgres als Hintergrundprozess, der
// die geerbten stdout/stderr-Pipes NICHT schliesst - CombinedOutput()
// (das auf ein Pipe-EOF wartet) haengt sich daher auf, obwohl pg_ctl
// selbst laengst zurueckgekehrt ist. Deshalb echte Logdatei statt Pipe
// (Standard-pg_ctl-Muster), kein exec.Cmd.Stdout/-Stderr-Pipe-Zugriff.
logFile := filepath.Join(t.TempDir(), "postgres.log")
startCmd := exec.CommandContext(ctx, pgCtl, "start", "-D", restoreOut, "-w", "-t", "30", "-l", logFile,
"-o", fmt.Sprintf("-p %s -k %s -c listen_addresses=''", testPort, socketDir))
if err := startCmd.Run(); err != nil {
logContent, _ := os.ReadFile(logFile)
t.Fatalf("pg_ctl start (wiederhergestellte instanz): %v (log: %s)", err, string(logContent))
}
defer func() {
stopCmd := exec.Command(pgCtl, "stop", "-D", restoreOut, "-m", "fast")
_ = stopCmd.Run()
}()
psqlOut, err := exec.CommandContext(ctx, "psql",
"-h", socketDir, "-p", testPort, "-U", cfg.User, "-d", "postgres",
"-tAc", "SELECT 1").CombinedOutput()
if err != nil {
t.Fatalf("echte verbindung zur wiederhergestellten instanz fehlgeschlagen: %v (ausgabe: %s)", err, string(psqlOut))
}
if strings.TrimSpace(string(psqlOut)) != "1" {
t.Fatalf("unerwartete antwort von der wiederhergestellten instanz: %q", string(psqlOut))
}
}
+89
View File
@@ -0,0 +1,89 @@
package backup
import (
"fmt"
"sort"
"time"
)
// RetentionPolicy ist BAK-07s gestaffelte Aufbewahrungsfrist für
// Datenbank-Sicherungsgenerationen — unabhängig von RET-02s
// Dokumenten-Retention (Akzeptanzkriterium 1). Ein Feldwert 0 bedeutet
// "diese Stufe nicht anwenden", dieselbe Konvention wie
// objectbackup.RetentionPolicy (BAK-02), damit beide Backup-Arten
// gleich konfiguriert werden.
type RetentionPolicy struct {
KeepDaily int
KeepWeekly int
KeepMonthly int
}
// PruneTiered wählt aus generations (IDs im NewGenerationID-Format) die
// zu BEHALTENDEN nach gestaffelter GFS-Regel: je Granularität
// (Tag/Woche/Monat) wird pro Zeitfenster die NEUESTE Generation
// behalten, bis die konfigurierte Anzahl Fenster erreicht ist — reine
// Funktion, keine Dateisystem-/Netzwerkzugriffe, dadurch ohne echte
// Infrastruktur testbar (Rotate in rotate.go führt die tatsächliche
// Löschung anhand des Ergebnisses aus).
//
// Sicherheitsnetz für Akzeptanzkriterium 3 ("mindestens ein aktueller
// Snapshot bleibt erhalten"): die NEUESTE Generation wird IMMER
// behalten, unabhängig von der konfigurierten Staffelung — selbst bei
// versehentlich auf 0 gesetzter Policy geht nie die letzte Sicherung
// verloren.
func PruneTiered(generations []string, policy RetentionPolicy) (keep, remove []string) {
type parsed struct {
id string
t time.Time
}
var items []parsed
for _, id := range generations {
t, err := time.Parse("20060102T150405Z", id)
if err != nil {
continue // unbekanntes Format wird ignoriert, nicht geloescht
}
items = append(items, parsed{id: id, t: t})
}
sort.Slice(items, func(i, j int) bool { return items[i].t.After(items[j].t) }) // neueste zuerst
keepSet := make(map[string]bool)
if len(items) > 0 {
keepSet[items[0].id] = true // Sicherheitsnetz: immer die neueste
}
applyTier := func(bucketKey func(time.Time) string, n int) {
if n <= 0 {
return
}
seen := make(map[string]bool)
count := 0
for _, it := range items {
if count >= n {
break
}
key := bucketKey(it.t)
if seen[key] {
continue
}
seen[key] = true
count++
keepSet[it.id] = true
}
}
applyTier(func(t time.Time) string { return t.Format("2006-01-02") }, policy.KeepDaily)
applyTier(func(t time.Time) string {
y, w := t.ISOWeek()
return fmt.Sprintf("%04d-W%02d", y, w)
}, policy.KeepWeekly)
applyTier(func(t time.Time) string { return t.Format("2006-01") }, policy.KeepMonthly)
for _, it := range items {
if keepSet[it.id] {
keep = append(keep, it.id)
} else {
remove = append(remove, it.id)
}
}
return keep, remove
}
+130
View File
@@ -0,0 +1,130 @@
package backup
import (
"os"
"path/filepath"
"testing"
"time"
)
func genID(t time.Time) string { return NewGenerationID(t) }
// TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering ist Pruefung 1: Prune-Test mit
// simulierten Snapshots ueber mehrere Altersstufen ergibt korrekte
// Staffelung.
func TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering(t *testing.T) {
now := time.Date(2026, 8, 30, 12, 0, 0, 0, time.UTC)
var generations []string
// 20 taegliche generationen der letzten 20 Tage.
for i := 0; i < 20; i++ {
generations = append(generations, genID(now.Add(-time.Duration(i)*24*time.Hour)))
}
// zusaetzlich aeltere, wochenweise verteilte generationen (Wochen 4-15
// zurueck), damit KeepWeekly etwas zu greifen hat, das KeepDaily nicht
// schon abdeckt.
for w := 4; w <= 15; w++ {
generations = append(generations, genID(now.Add(-time.Duration(w*7)*24*time.Hour)))
}
// und einige monatealte generationen.
for m := 3; m <= 10; m++ {
generations = append(generations, genID(now.AddDate(0, -m, 0)))
}
policy := RetentionPolicy{KeepDaily: 7, KeepWeekly: 4, KeepMonthly: 6}
keep, remove := PruneTiered(generations, policy)
if len(keep)+len(remove) != len(generations) {
t.Fatalf("keep+remove = %d, want %d (gesamtzahl)", len(keep)+len(remove), len(generations))
}
// Genau die 7 juengsten taeglichen generationen muessen behalten sein.
keepSet := make(map[string]bool, len(keep))
for _, k := range keep {
keepSet[k] = true
}
for i := 0; i < 7; i++ {
id := genID(now.Add(-time.Duration(i) * 24 * time.Hour))
if !keepSet[id] {
t.Fatalf("generation %q (tag %d) haette per KeepDaily behalten werden muessen", id, i)
}
}
// Zu weit zurueckliegende taegliche generationen (ausserhalb aller
// Stufen) duerfen NICHT behalten sein.
tooOld := genID(now.Add(-19 * 24 * time.Hour))
if keepSet[tooOld] {
t.Fatalf("generation %q haette NICHT behalten werden duerfen (zu alt fuer jede stufe)", tooOld)
}
if len(keep) == 0 {
t.Fatal("erwartet mindestens eine behaltene generation")
}
}
// TestPruneTiered_AlwaysKeepsNewest ist das Sicherheitsnetz fuer
// Akzeptanzkriterium 3 (mindestens ein aktueller Snapshot bleibt immer
// erhalten) - selbst bei Policy 0/0/0 (versehentlich deaktiviert).
func TestPruneTiered_AlwaysKeepsNewest(t *testing.T) {
now := time.Date(2026, 8, 30, 12, 0, 0, 0, time.UTC)
generations := []string{genID(now), genID(now.Add(-48 * time.Hour))}
keep, remove := PruneTiered(generations, RetentionPolicy{})
if len(keep) != 1 || keep[0] != genID(now) {
t.Fatalf("erwartet genau die neueste generation behalten, habe keep=%v", keep)
}
if len(remove) != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 entfernte generation, habe %d", len(remove))
}
}
// TestPruneTiered_DeterministicForIdenticalInput - zwei Laeufe mit
// identischer Eingabe liefern dasselbe Ergebnis.
func TestPruneTiered_DeterministicForIdenticalInput(t *testing.T) {
now := time.Date(2026, 8, 30, 12, 0, 0, 0, time.UTC)
var generations []string
for i := 0; i < 10; i++ {
generations = append(generations, genID(now.Add(-time.Duration(i)*24*time.Hour)))
}
policy := RetentionPolicy{KeepDaily: 3}
keep1, remove1 := PruneTiered(generations, policy)
keep2, remove2 := PruneTiered(generations, policy)
if len(keep1) != len(keep2) || len(remove1) != len(remove2) {
t.Fatal("unterschiedliches ergebnis zwischen zwei laeufen mit identischer eingabe")
}
}
// TestPruneRotate_DeletesOnlyExpiredGenerations ist Pruefung 2:
// automatisierte Loeschung abgelaufener Snapshots im Test nachgewiesen -
// real gegen echte Verzeichnisse.
func TestPruneRotate_DeletesOnlyExpiredGenerations(t *testing.T) {
backupDir := t.TempDir()
now := time.Date(2026, 8, 30, 12, 0, 0, 0, time.UTC)
var recent, expired string
for i := 0; i < 3; i++ {
id := genID(now.Add(-time.Duration(i) * 24 * time.Hour))
if err := os.MkdirAll(filepath.Join(backupDir, id, FullBackupDirName), 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
recent = id
}
expired = genID(now.Add(-60 * 24 * time.Hour))
if err := os.MkdirAll(filepath.Join(backupDir, expired, FullBackupDirName), 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
removed, err := PruneRotate(backupDir, RetentionPolicy{KeepDaily: 3})
if err != nil {
t.Fatalf("prunerotate: %v", err)
}
if len(removed) != 1 || removed[0] != expired {
t.Fatalf("erwartet genau die abgelaufene generation %q entfernt, habe %v", expired, removed)
}
if _, err := os.Stat(filepath.Join(backupDir, recent)); err != nil {
t.Fatalf("juengste generation faelschlich entfernt: %v", err)
}
if _, err := os.Stat(filepath.Join(backupDir, expired)); !os.IsNotExist(err) {
t.Fatal("abgelaufene generation wurde nicht tatsaechlich vom dateisystem entfernt")
}
}
+76
View File
@@ -0,0 +1,76 @@
package backup
import (
"fmt"
"os"
"path/filepath"
"sort"
)
// ListGenerations liefert alle Generation-IDs in backupDir, aufsteigend
// sortiert (die GenerationID selbst ist chronologisch sortierbar, siehe
// NewGenerationID — kein Blick auf Dateisystem-Zeitstempel nötig, die bei
// einem Restore/Kopiervorgang verändert werden könnten).
func ListGenerations(backupDir string) ([]string, error) {
entries, err := os.ReadDir(backupDir)
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return nil, nil
}
return nil, fmt.Errorf("backup: sicherungsverzeichnis lesen: %w", err)
}
var generations []string
for _, e := range entries {
if e.IsDir() {
generations = append(generations, e.Name())
}
}
sort.Strings(generations)
return generations, nil
}
// Rotate entfernt alle bis auf die `keep` NEUESTEN Generationen
// (Akzeptanzkriterium 3) — jede Generation umfasst ihre Vollsicherung UND
// alle davon abhängigen Inkremente, ein Löschen der gesamten
// Generationsverzeichnisses entfernt beides konsistent zusammen.
func Rotate(backupDir string, keep int) (removed []string, err error) {
if keep < 0 {
keep = 0
}
generations, err := ListGenerations(backupDir)
if err != nil {
return nil, err
}
if len(generations) <= keep {
return nil, nil
}
toRemove := generations[:len(generations)-keep]
for _, gen := range toRemove {
if err := os.RemoveAll(filepath.Join(backupDir, gen)); err != nil {
return removed, fmt.Errorf("backup: generation %q entfernen: %w", gen, err)
}
removed = append(removed, gen)
}
return removed, nil
}
// PruneRotate wendet BAK-07s gestaffelte RetentionPolicy (PruneTiered,
// siehe retention.go) tatsächlich an — entfernt alle nicht mehr zu
// behaltenden Generationsverzeichnisse. Automatisierte Löschung nach
// Ablauf der Frist (Akzeptanzkriterium 2), unabhängig von RET-02s
// Dokumenten-Retention.
func PruneRotate(backupDir string, policy RetentionPolicy) (removed []string, err error) {
generations, err := ListGenerations(backupDir)
if err != nil {
return nil, err
}
_, toRemove := PruneTiered(generations, policy)
for _, gen := range toRemove {
if err := os.RemoveAll(filepath.Join(backupDir, gen)); err != nil {
return removed, fmt.Errorf("backup: generation %q entfernen: %w", gen, err)
}
removed = append(removed, gen)
}
return removed, nil
}
+118
View File
@@ -0,0 +1,118 @@
package backup
import (
"archive/tar"
"compress/gzip"
"fmt"
"io"
"os"
"path/filepath"
)
// ErrCorrupted wird geliefert, wenn eine Sicherungsdatei nicht lesbar ist
// (Akzeptanzkriterium 2: Verifikation, nicht nur Erstellungs-Prüfung).
var ErrCorrupted = fmt.Errorf("backup: sicherungsdatei ist beschaedigt oder unvollstaendig")
// Verify prüft, dass base.tar.gz UND pg_wal.tar.gz im gegebenen
// Sicherungsverzeichnis vollständig lesbar sind — öffnet gzip- UND
// tar-Stream und liest JEDEN Eintrag bis zum Ende durch (nicht nur die
// Kopfdaten), damit ein abgeschnittener oder mit kaputten Bytes
// überschriebener Inhalt zuverlässig auffällt, nicht nur ein defekter
// Tar-Header. pg_wal.tar.gz wird geprüft, weil ohne intaktes WAL kein
// crash-konsistenter Restore möglich ist (siehe Restore/WalTarGzFile) —
// eine Sicherung mit beschädigtem WAL-Archiv wäre sonst unbemerkt
// unbrauchbar.
func Verify(backupDir string) error {
if err := verifyTarGz(filepath.Join(backupDir, BaseTarGzFile)); err != nil {
return err
}
return verifyTarGz(filepath.Join(backupDir, WalTarGzFile))
}
func verifyTarGz(path string) error {
f, err := os.Open(path)
if err != nil {
return fmt.Errorf("%w: %s nicht lesbar: %v", ErrCorrupted, path, err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
gz, err := gzip.NewReader(f)
if err != nil {
return fmt.Errorf("%w: gzip-header von %s ungueltig: %v", ErrCorrupted, path, err)
}
defer func() { _ = gz.Close() }()
tr := tar.NewReader(gz)
entries := 0
for {
hdr, err := tr.Next()
if err == io.EOF {
break
}
if err != nil {
return fmt.Errorf("%w: tar-eintrag in %s ungueltig: %v", ErrCorrupted, path, err)
}
if _, err := io.Copy(io.Discard, tr); err != nil {
return fmt.Errorf("%w: inhalt von %q in %s nicht vollstaendig lesbar: %v", ErrCorrupted, hdr.Name, path, err)
}
entries++
}
if entries == 0 {
return fmt.Errorf("%w: %s enthaelt keine eintraege", ErrCorrupted, path)
}
return nil
}
// extractTarGz entpackt tarGzPath vollständig nach destDir — genutzt von
// Restore, um die TAR+GZIP-Sicherungsstufen (siehe Verify) in das
// PLAIN-Format zu überführen, das pg_combinebackup als Eingabe erwartet.
func extractTarGz(tarGzPath, destDir string) error {
f, err := os.Open(tarGzPath)
if err != nil {
return fmt.Errorf("%s öffnen: %w", tarGzPath, err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
gz, err := gzip.NewReader(f)
if err != nil {
return fmt.Errorf("gzip-header ungueltig: %w", err)
}
defer func() { _ = gz.Close() }()
tr := tar.NewReader(gz)
for {
hdr, err := tr.Next()
if err == io.EOF {
break
}
if err != nil {
return fmt.Errorf("tar-eintrag lesen: %w", err)
}
target := filepath.Join(destDir, filepath.Clean(hdr.Name))
switch hdr.Typeflag {
case tar.TypeDir:
if err := os.MkdirAll(target, 0o750); err != nil {
return fmt.Errorf("verzeichnis %q anlegen: %w", target, err)
}
case tar.TypeReg:
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(target), 0o750); err != nil {
return fmt.Errorf("übergeordnetes verzeichnis von %q anlegen: %w", target, err)
}
out, err := os.OpenFile(target, os.O_CREATE|os.O_WRONLY|os.O_TRUNC, os.FileMode(hdr.Mode))
if err != nil {
return fmt.Errorf("datei %q anlegen: %w", target, err)
}
if _, err := io.Copy(out, tr); err != nil {
_ = out.Close()
return fmt.Errorf("datei %q schreiben: %w", target, err)
}
if err := out.Close(); err != nil {
return fmt.Errorf("datei %q schliessen: %w", target, err)
}
default:
// Symlinks/Sonderdateien: pg_basebackup-Archive enthalten
// praktisch keine, übersprungen statt Restore abzubrechen.
}
}
return nil
}
+46
View File
@@ -0,0 +1,46 @@
package moduleadapter
import (
"encoding/json"
"net/http"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
type registerRequest struct {
ModuleName string `json:"module_name"`
ObjectType string `json:"object_type"`
RetentionClass string `json:"retention_class"`
CallbackURL string `json:"callback_url"`
}
// RegisterHandler ist die REST-Schnittstelle (Ticket-Technikvorgabe), über
// die ein Modul einen Objekttyp registriert (Akzeptanzkriterium 1).
// POST /register mit JSON-Body {module_name, object_type, callback_url}.
func RegisterHandler(pool *pgxpool.Pool) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
if r.Method != http.MethodPost {
http.Error(w, "method not allowed", http.StatusMethodNotAllowed)
return
}
var req registerRequest
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&req); err != nil {
http.Error(w, "ungültiger request-body: "+err.Error(), http.StatusBadRequest)
return
}
if req.ModuleName == "" || req.ObjectType == "" || req.RetentionClass == "" || req.CallbackURL == "" {
http.Error(w, "module_name, object_type, retention_class und callback_url sind pflichtfelder", http.StatusBadRequest)
return
}
reg, err := Register(r.Context(), pool, req.ModuleName, req.ObjectType, req.RetentionClass, req.CallbackURL)
if err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(http.StatusOK)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(reg)
}
}
@@ -0,0 +1,67 @@
package moduleadapter
import (
"bytes"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"testing"
)
// TestRegisterHandler_RealHTTPRoundTrip beweist die REST-Schnittstelle
// (Ticket-Technikvorgabe) end-to-end: echter HTTP-Server, echter POST,
// zweiter POST mit abweichender callback_url aendert nichts (Pruefung 3
// auch ueber die HTTP-Schicht, nicht nur die Go-Funktion direkt).
func TestRegisterHandler_RealHTTPRoundTrip(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
server := httptest.NewServer(RegisterHandler(pool))
defer server.Close()
post := func(body registerRequest) (int, Registration) {
t.Helper()
data, _ := json.Marshal(body)
resp, err := http.Post(server.URL, "application/json", bytes.NewReader(data))
if err != nil {
t.Fatalf("post: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
var reg Registration
if resp.StatusCode == http.StatusOK {
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&reg); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
}
return resp.StatusCode, reg
}
status1, reg1 := post(registerRequest{ModuleName: "dms", ObjectType: "document", RetentionClass: "klasse-original", CallbackURL: "https://dms.example.test/original"})
if status1 != http.StatusOK {
t.Fatalf("erster post: status = %d, want 200", status1)
}
status2, reg2 := post(registerRequest{ModuleName: "dms", ObjectType: "document", RetentionClass: "klasse-ANDERE", CallbackURL: "https://dms.example.test/andere"})
if status2 != http.StatusOK {
t.Fatalf("zweiter post: status = %d, want 200", status2)
}
if reg2.ID != reg1.ID || reg2.CallbackURL != "https://dms.example.test/original" {
t.Fatalf("zweiter post veraenderte bestehenden zustand: %+v, erster war %+v", reg2, reg1)
}
}
// TestRegisterHandler_RejectsMissingFields ist Nachweis des
// Fehlerverhaltens auf der REST-Schicht.
func TestRegisterHandler_RejectsMissingFields(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
server := httptest.NewServer(RegisterHandler(pool))
defer server.Close()
data, _ := json.Marshal(registerRequest{ModuleName: "dms"})
resp, err := http.Post(server.URL, "application/json", bytes.NewReader(data))
if err != nil {
t.Fatalf("post: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusBadRequest {
t.Fatalf("status = %d, want 400 bei fehlenden pflichtfeldern", resp.StatusCode)
}
}
@@ -0,0 +1,121 @@
// Package moduleadapter implementiert RET-05: die Schnittstelle, über
// die DMS und Mail ihre Objekttypen bei Archive registrieren, statt
// eigene Retention-Logik zu bauen. BEWUSST NUR DAS INTERFACE UND
// ARCHIVES EIGENE SEITE (Registrierungs-API + Rückruf-Auslöser) — die
// eigentlichen Rückruf-EMPFÄNGER (DMS'/Mails Löschbestätigungs-Endpunkte)
// sind NICHT Teil dieses Tickets, damit spätere DMS-/Mail-Kacheln
// gegen ein bereits feststehendes, nicht nachträglich verändertes
// Interface bauen (Nutzervorgabe).
package moduleadapter
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"net/http"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// Registration ist EIN registrierter Objekttyp eines Moduls.
type Registration struct {
ID string
ModuleName string
ObjectType string
RetentionClass string
CallbackURL string
}
// Register registriert einen Objekttyp eines Moduls mit Rückruf-Adresse
// für Löschbestätigung — mandantenfähig durch Modell C (physisch
// isolierte Tenant-DB, kein tenant_id-Feld nötig). Idempotent im Sinne
// von Akzeptanzkriterium 3: eine erneute Registrierung DESSELBEN
// Objekttyps ändert NICHTS am bestehenden Zustand (kein Überschreiben
// der callback_url) — anders als RET-01s RegisterObject (dort
// UPSERT-artig), weil ein bereits registrierter Rückruf nicht
// stillschweigend durch eine zweite, möglicherweise abweichende
// Registrierung ersetzt werden darf.
func Register(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, moduleName, objectType, retentionClass, callbackURL string) (Registration, error) {
var reg Registration
err := pool.QueryRow(ctx, `
INSERT INTO module_registrations (module_name, object_type, retention_class, callback_url)
VALUES ($1, $2, $3, $4)
ON CONFLICT (module_name, object_type) DO NOTHING
RETURNING id, module_name, object_type, retention_class, callback_url
`, moduleName, objectType, retentionClass, callbackURL).Scan(&reg.ID, &reg.ModuleName, &reg.ObjectType, &reg.RetentionClass, &reg.CallbackURL)
if err == nil {
return reg, nil
}
// ON CONFLICT DO NOTHING liefert keine Zeile zurueck (pgx: ErrNoRows) -
// bestehende Registrierung unveraendert nachlesen und zurueckgeben.
err = pool.QueryRow(ctx, `
SELECT id, module_name, object_type, retention_class, callback_url FROM module_registrations
WHERE module_name = $1 AND object_type = $2
`, moduleName, objectType).Scan(&reg.ID, &reg.ModuleName, &reg.ObjectType, &reg.RetentionClass, &reg.CallbackURL)
if err != nil {
return Registration{}, fmt.Errorf("moduleadapter: registrierung lesen/anlegen: %w", err)
}
return reg, nil
}
// ListRegistrations liefert alle registrierten Objekttypen — Grundlage
// für Statusübersichten und Tests (Pflichtprüfung 1: zwei Module
// parallel registriert ohne Kollision).
func ListRegistrations(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) ([]Registration, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `SELECT id, module_name, object_type, retention_class, callback_url FROM module_registrations ORDER BY module_name, object_type`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("moduleadapter: registrierungen auflisten: %w", err)
}
defer rows.Close()
var regs []Registration
for rows.Next() {
var r Registration
if err := rows.Scan(&r.ID, &r.ModuleName, &r.ObjectType, &r.RetentionClass, &r.CallbackURL); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("moduleadapter: registrierungs-zeile lesen: %w", err)
}
regs = append(regs, r)
}
return regs, rows.Err()
}
// DestructionNotice ist der Rückruf-Payload bei Vernichtung eines
// Objekts (Akzeptanzkriterium 2) — das feststehende Vertragsformat, das
// jeder Modul-Rückruf-Empfänger erwarten muss.
type DestructionNotice struct {
ObjectType string `json:"object_type"`
ObjectReference string `json:"object_reference"`
DestroyedAt time.Time `json:"destroyed_at"`
}
// NotifyDestruction ruft das registrierte Modul beim Vernichten eines
// Objekts zurück, statt dass Archive selbst Modul-Interna kennen müsste
// (Akzeptanzkriterium 2). Fehlerverhalten: liefert den Fehler an den
// Aufrufer zurück, statt ihn zu verschlucken — ein fehlgeschlagener
// Rückruf ist ein Fehlerzustand, der behandelt/wiederholt werden muss
// (Wiederholungslogik ist NICHT Teil dieses Tickets, nur der
// Interface-Vertrag: Erfolg = HTTP 2xx, sonst Fehler).
func NotifyDestruction(ctx context.Context, client *http.Client, callbackURL string, notice DestructionNotice) error {
body, err := json.Marshal(notice)
if err != nil {
return fmt.Errorf("moduleadapter: rückruf-payload kodieren: %w", err)
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, callbackURL, bytes.NewReader(body))
if err != nil {
return fmt.Errorf("moduleadapter: rückruf-request erstellen: %w", err)
}
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
resp, err := client.Do(req)
if err != nil {
return fmt.Errorf("moduleadapter: rückruf fehlgeschlagen: %w", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode < 200 || resp.StatusCode >= 300 {
return fmt.Errorf("moduleadapter: rückruf-endpunkt antwortete mit status %d", resp.StatusCode)
}
return nil
}
@@ -0,0 +1,154 @@
package moduleadapter
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"os"
"testing"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func jsonDecode(r *http.Request, v interface{}) error {
defer func() { _ = r.Body.Close() }()
return json.NewDecoder(r.Body).Decode(v)
}
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS module_registrations (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), module_name TEXT NOT NULL,
object_type TEXT NOT NULL, retention_class TEXT NOT NULL, callback_url TEXT NOT NULL,
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (module_name, object_type)
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { _, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE module_registrations`) })
return pool
}
// TestRegister_TwoModulesNoCollision ist Pruefung 1: zwei fiktive Module
// (DMS, Mail) parallel registriert ohne Kollision.
func TestRegister_TwoModulesNoCollision(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
dmsReg, err := Register(ctx, pool, "dms", "document", "klasse-B2B-standard", "https://dms.example.test/callback")
if err != nil {
t.Fatalf("dms registrieren: %v", err)
}
mailReg, err := Register(ctx, pool, "mail", "message", "klasse-korrespondenz", "https://mail.example.test/callback")
if err != nil {
t.Fatalf("mail registrieren: %v", err)
}
if dmsReg.ID == mailReg.ID {
t.Fatal("dms und mail erhielten dieselbe id - kollision")
}
all, err := ListRegistrations(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("listregistrations: %v", err)
}
if len(all) != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 registrierungen, habe %d", len(all))
}
}
// TestRegister_IsIdempotent_UnchangedExistingState ist Pruefung 3:
// erneute Registrierung desselben Objekttyps aendert NICHTS am
// bestehenden Zustand - auch nicht bei abweichender callback_url im
// zweiten Aufruf.
func TestRegister_IsIdempotent_UnchangedExistingState(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
first, err := Register(ctx, pool, "dms", "document", "klasse-original", "https://dms.example.test/original")
if err != nil {
t.Fatalf("erste registrierung: %v", err)
}
second, err := Register(ctx, pool, "dms", "document", "klasse-ANDERE", "https://dms.example.test/ANDERE-url")
if err != nil {
t.Fatalf("zweite registrierung: %v", err)
}
if second.ID != first.ID {
t.Fatalf("erneute registrierung erzeugte neue id: %q, want %q", second.ID, first.ID)
}
if second.CallbackURL != "https://dms.example.test/original" {
t.Fatalf("callback_url wurde ueberschrieben: %q, want unveraendert %q", second.CallbackURL, first.CallbackURL)
}
if second.RetentionClass != "klasse-original" {
t.Fatalf("retention_class wurde ueberschrieben: %q, want unveraendert %q", second.RetentionClass, "klasse-original")
}
all, err := ListRegistrations(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("listregistrations: %v", err)
}
if len(all) != 1 {
t.Fatalf("erwartet weiterhin genau 1 registrierung, habe %d", len(all))
}
}
// TestNotifyDestruction_CallsRealTestEndpoint ist Pruefung 2: Rueckruf
// bei Vernichtung erfolgreich gegen einen Testendpunkt ausgefuehrt -
// echter HTTP-Server, echter Request, echte Payload-Pruefung.
func TestNotifyDestruction_CallsRealTestEndpoint(t *testing.T) {
var receivedNotice DestructionNotice
called := false
server := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
called = true
if r.Method != http.MethodPost {
t.Errorf("erwartet POST, habe %s", r.Method)
}
if err := jsonDecode(r, &receivedNotice); err != nil {
t.Errorf("payload dekodieren: %v", err)
}
w.WriteHeader(http.StatusOK)
}))
defer server.Close()
notice := DestructionNotice{ObjectType: "document", ObjectReference: "doc-789", DestroyedAt: time.Now().UTC()}
if err := NotifyDestruction(context.Background(), server.Client(), server.URL, notice); err != nil {
t.Fatalf("notifydestruction: %v", err)
}
if !called {
t.Fatal("testendpunkt wurde nie aufgerufen")
}
if receivedNotice.ObjectReference != "doc-789" {
t.Fatalf("empfangene objekt-referenz = %q, want doc-789", receivedNotice.ObjectReference)
}
}
// TestNotifyDestruction_ReturnsErrorOnNonSuccessStatus ist Nachweis des
// Fehlerverhaltens: ein fehlschlagender Rueckruf wird als Fehler
// gemeldet, nicht verschluckt.
func TestNotifyDestruction_ReturnsErrorOnNonSuccessStatus(t *testing.T) {
server := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusInternalServerError)
}))
defer server.Close()
err := NotifyDestruction(context.Background(), server.Client(), server.URL, DestructionNotice{})
if err == nil {
t.Fatal("erwartet fehler bei 500-antwort des rueckruf-endpunkts")
}
}
@@ -0,0 +1,84 @@
// Package notifyclient ist ein schlanker HTTP-Client für Core CFG-05
// (internal/notifyapi, POST /notify/enqueue). Archive ist ein physisch
// getrenntes Go-Modul und kann Core CFG-02/CFG-04 daher nicht direkt
// importieren — nur über die HTTP-Schnittstelle von CFG-05 aufrufen.
// Gleiches Muster wie archive/internal/rbacclient (RET-08) für RBAC-06.
package notifyclient
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"net/http"
)
type Client struct {
BaseURL string
ServiceToken string
HTTPClient *http.Client
}
func New(baseURL, serviceToken string) *Client {
return &Client{BaseURL: baseURL, ServiceToken: serviceToken, HTTPClient: http.DefaultClient}
}
type enqueueRequest struct {
TenantSlug string `json:"tenant_slug"`
UserID string `json:"user_id"`
EventType string `json:"event_type"`
Channel string `json:"channel"`
Recipient string `json:"recipient"`
Payload map[string]any `json:"payload"`
}
// EnqueueResult spiegelt CFG-05s enqueueResponse.
type EnqueueResult struct {
JobID string
Skipped bool
}
// Enqueue löst ein Benachrichtigungs-Ereignis über CFG-05 aus. Jeder
// Fehler (Transport, Timeout, unerwarteter Status) wird als Fehler
// zurückgegeben — der Aufrufer entscheidet, ob/wie er das protokolliert
// (Pflichtprüfung RET-07: fehlgeschlagener Versand wird protokolliert,
// nicht stillschweigend verworfen).
func (c *Client) Enqueue(ctx context.Context, tenantSlug, userID, eventType, channel, recipient string, payload map[string]any) (EnqueueResult, error) {
body, err := json.Marshal(enqueueRequest{
TenantSlug: tenantSlug, UserID: userID, EventType: eventType, Channel: channel, Recipient: recipient, Payload: payload,
})
if err != nil {
return EnqueueResult{}, fmt.Errorf("notifyclient: request kodieren: %w", err)
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, c.BaseURL+"/notify/enqueue", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
return EnqueueResult{}, fmt.Errorf("notifyclient: request bauen: %w", err)
}
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
req.Header.Set("X-Service-Token", c.ServiceToken)
resp, err := c.httpClient().Do(req)
if err != nil {
return EnqueueResult{}, fmt.Errorf("notifyclient: aufruf fehlgeschlagen: %w", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
return EnqueueResult{}, fmt.Errorf("notifyclient: unerwarteter status %d", resp.StatusCode)
}
var out struct {
JobID string `json:"job_id"`
Skipped bool `json:"skipped"`
}
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&out); err != nil {
return EnqueueResult{}, fmt.Errorf("notifyclient: antwort dekodieren: %w", err)
}
return EnqueueResult{JobID: out.JobID, Skipped: out.Skipped}, nil
}
func (c *Client) httpClient() *http.Client {
if c.HTTPClient != nil {
return c.HTTPClient
}
return http.DefaultClient
}
+203
View File
@@ -0,0 +1,203 @@
// Package objectbackup implementiert BAK-02: automatisierte, inkrementelle,
// deduplizierende Sicherung des Objekt-Storage-Bestands. Nutzt restic
// (Content-defined Chunking, verschlüsseltes Repository ab Werk) statt
// Eigenbau — restic erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit ausgereiftem,
// geprüftem Tooling statt einer weniger robusten Neuimplementierung.
//
// Backup-Quelle ist ein lokaler Verzeichnisbaum — für den LocalDriver aus
// FDN-03 direkt dessen Basisverzeichnis, für S3-gestützte Produktions-
// Deployments ein vorgelagerter Sync-Schritt (z.B. rclone) auf einen
// lokalen Spiegel, bevor restic ihn sichert (nicht Bestandteil dieser
// Kachel — restic selbst sichert Dateibäume, keine S3-Buckets direkt).
package objectbackup
import (
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"strings"
)
// Config enthält Repository-Ort und -Passwort — ausschließlich über
// Umgebungsvariablen befüllt (siehe Ticket-Abschluss-Regel).
type Config struct {
RepoDir string
Password string
ResticPath string // Default "restic", überschreibbar für Tests
}
func (c Config) binary() string {
if c.ResticPath != "" {
return c.ResticPath
}
return "restic"
}
func (c Config) env() []string {
return append(os.Environ(), "RESTIC_PASSWORD="+c.Password)
}
func run(ctx context.Context, cfg Config, args ...string) ([]byte, error) {
fullArgs := append([]string{"-r", cfg.RepoDir}, args...)
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.binary(), fullArgs...)
cmd.Env = cfg.env()
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return output, fmt.Errorf("%s %v fehlgeschlagen: %w (ausgabe: %s)", cfg.binary(), args, err, string(output))
}
return output, nil
}
// InitRepo legt ein neues restic-Repository an, falls es noch nicht
// existiert — idempotent, ein bereits initialisiertes Repository ist kein
// Fehler (Wiederholte Aufrufe durch systemd-Timer nach einem Neustart
// dürfen nicht fehlschlagen).
func InitRepo(ctx context.Context, cfg Config) error {
output, err := run(ctx, cfg, "init")
if err != nil {
if strings.Contains(string(output), "config file already exists") {
return nil
}
return fmt.Errorf("objectbackup: repository initialisieren: %w", err)
}
return nil
}
// BackupSummary ist der geparste "summary"-Datensatz aus `restic backup --json`.
type BackupSummary struct {
SnapshotID string `json:"snapshot_id"`
FilesNew int `json:"files_new"`
FilesChanged int `json:"files_changed"`
FilesUnmodified int `json:"files_unmodified"`
DataBlobs int `json:"data_blobs"`
TotalBytes int64 `json:"total_bytes_processed"`
}
// Backup sichert sourceDir inkrementell (Akzeptanzkriterium 1: unveränderte
// Objekte werden nicht erneut übertragen — restics Content-defined
// Chunking erkennt das automatisch, kein manueller Änderungsabgleich
// nötig).
func Backup(ctx context.Context, cfg Config, sourceDir string) (BackupSummary, error) {
output, err := run(ctx, cfg, "backup", sourceDir, "--json")
if err != nil {
return BackupSummary{}, fmt.Errorf("objectbackup: sicherung: %w", err)
}
return parseSummary(output)
}
// parseSummary sucht in der zeilenweisen JSON-Ausgabe von `restic backup
// --json` (mehrere Fortschritts-/Statuszeilen, GENAU EINE mit
// message_type=="summary") die Zusammenfassung.
func parseSummary(output []byte) (BackupSummary, error) {
lines := strings.Split(strings.TrimSpace(string(output)), "\n")
for i := len(lines) - 1; i >= 0; i-- {
var probe struct {
MessageType string `json:"message_type"`
}
if err := json.Unmarshal([]byte(lines[i]), &probe); err != nil {
continue
}
if probe.MessageType == "summary" {
var summary BackupSummary
if err := json.Unmarshal([]byte(lines[i]), &summary); err != nil {
return BackupSummary{}, fmt.Errorf("objectbackup: summary-zeile dekodieren: %w", err)
}
return summary, nil
}
}
return BackupSummary{}, fmt.Errorf("objectbackup: keine summary-zeile in der restic-ausgabe gefunden")
}
// Check prüft die Vollständigkeit/Lesbarkeit des Repository
// (Akzeptanzkriterium 3 / Pflichtprüfung: Vollständigkeitsprüfung erkennt
// fehlendes/beschädigtes Objekt). readData=true liest jeden gespeicherten
// Datenblock tatsächlich (teurer, aber die einzige Prüfung, die
// Bit-Rot in bereits gespeicherten Paketen erkennt — ohne readData prüft
// restic nur Struktur/Indizes, nicht den tatsächlichen Blockinhalt).
func Check(ctx context.Context, cfg Config, readData bool) error {
args := []string{"check"}
if readData {
args = append(args, "--read-data")
}
if _, err := run(ctx, cfg, args...); err != nil {
return fmt.Errorf("objectbackup: %w", err)
}
return nil
}
// Forget entfernt alte Snapshots nach Rotationsregel und gibt den davon
// belegten Speicherplatz frei (--prune) — restics Äquivalent zu
// BAK-01s Rotate.
func Forget(ctx context.Context, cfg Config, keepLast int) error {
if _, err := run(ctx, cfg, "forget", "--keep-last", fmt.Sprintf("%d", keepLast), "--prune"); err != nil {
return fmt.Errorf("objectbackup: rotation: %w", err)
}
return nil
}
// RetentionPolicy ist eine gestaffelte Aufbewahrungsfrist nach
// restic/Borg-Vorbild (BAK-07, unabhängig von RET-02s Dokumenten-
// Retention): täglich/wöchentlich/monatlich je eine konfigurierbare
// Anzahl Snapshots behalten, statt einer flachen "letzte N"-Regel
// (Forget/keepLast) oder hart codierter Staffelung. Ein Feldwert 0
// bedeutet "diese Stufe nicht anwenden" (restics eigene Konvention bei
// `--keep-*`).
type RetentionPolicy struct {
KeepDaily int
KeepWeekly int
KeepMonthly int
}
// PruneTiered wendet policy über restics NATIVE `--keep-daily`/
// `--keep-weekly`/`--keep-monthly`-Staffelung an (kein Eigenbau der
// Bucket-Logik — restic beherrscht das bereits robust) und gibt den
// belegten Speicherplatz nicht mehr referenzierter Daten frei
// (`--prune`). Snapshots, die keiner Stufe zugeordnet werden, entfallen
// automatisch — restics übliche GFS-Semantik.
func PruneTiered(ctx context.Context, cfg Config, policy RetentionPolicy) error {
args := []string{"forget", "--prune"}
if policy.KeepDaily > 0 {
args = append(args, "--keep-daily", fmt.Sprintf("%d", policy.KeepDaily))
}
if policy.KeepWeekly > 0 {
args = append(args, "--keep-weekly", fmt.Sprintf("%d", policy.KeepWeekly))
}
if policy.KeepMonthly > 0 {
args = append(args, "--keep-monthly", fmt.Sprintf("%d", policy.KeepMonthly))
}
if _, err := run(ctx, cfg, args...); err != nil {
return fmt.Errorf("objectbackup: gestaffelte rotation: %w", err)
}
return nil
}
// Restore stellt snapshotID nach targetDir wieder her (`restic restore`).
// targetDir muss bereits existieren; Atomarität gegenüber einem eventuell
// nicht-leeren ENDZIEL ist Aufgabe von internal/restore, nicht dieser
// Funktion (dieselbe Aufgabenteilung wie backup.Restore).
func Restore(ctx context.Context, cfg Config, snapshotID, targetDir string) error {
if _, err := run(ctx, cfg, "restore", snapshotID, "--target", targetDir); err != nil {
return fmt.Errorf("objectbackup: wiederherstellung: %w", err)
}
return nil
}
type snapshotEntry struct {
ShortID string `json:"short_id"`
}
// SnapshotCount liefert die Anzahl vorhandener Snapshots — für Tests und
// Statusabfragen.
func SnapshotCount(ctx context.Context, cfg Config) (int, error) {
output, err := run(ctx, cfg, "snapshots", "--json")
if err != nil {
return 0, fmt.Errorf("objectbackup: snapshots auflisten: %w", err)
}
var snapshots []snapshotEntry
if err := json.Unmarshal(output, &snapshots); err != nil {
return 0, fmt.Errorf("objectbackup: snapshot-liste dekodieren: %w", err)
}
return len(snapshots), nil
}
@@ -0,0 +1,168 @@
package objectbackup
import (
"context"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"testing"
)
func requireRestic(t *testing.T) {
t.Helper()
if _, err := exec.LookPath("restic"); err != nil {
t.Skip("restic nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
}
func setupTest(t *testing.T) Config {
t.Helper()
requireRestic(t)
cfg := Config{RepoDir: filepath.Join(t.TempDir(), "repo"), Password: "test-passwort-fuer-objectbackup"}
if err := InitRepo(context.Background(), cfg); err != nil {
t.Fatalf("initrepo: %v", err)
}
return cfg
}
func writeFile(t *testing.T, dir, name, content string) {
t.Helper()
if err := os.WriteFile(filepath.Join(dir, name), []byte(content), 0o600); err != nil {
t.Fatalf("testdatei %q schreiben: %v", name, err)
}
}
// TestBackup_UnchangedSecondRunTransmitsNothingNew ist Pruefung 1:
// zweiter Sicherungslauf nach unveraendertem Bestand ueberraegt keine
// Daten erneut.
func TestBackup_UnchangedSecondRunTransmitsNothingNew(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
writeFile(t, sourceDir, "dokument.pdf", "unveraenderter inhalt")
first, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir)
if err != nil {
t.Fatalf("erste sicherung: %v", err)
}
if first.FilesNew != 1 {
t.Fatalf("erste sicherung: files_new = %d, want 1", first.FilesNew)
}
second, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir)
if err != nil {
t.Fatalf("zweite sicherung: %v", err)
}
if second.FilesNew != 0 || second.FilesChanged != 0 {
t.Fatalf("zweite sicherung (unveraendert): files_new=%d files_changed=%d, want beide 0", second.FilesNew, second.FilesChanged)
}
if second.FilesUnmodified != 1 {
t.Fatalf("zweite sicherung: files_unmodified = %d, want 1", second.FilesUnmodified)
}
}
// TestBackup_DeduplicatesIdenticalContent ist Pruefung 2: zwei identische
// Testdateien belegen nachweislich nur einmal Speicherplatz.
func TestBackup_DeduplicatesIdenticalContent(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
content := "exakt identischer inhalt in beiden dateien fuer den dedup-nachweis"
writeFile(t, sourceDir, "original.pdf", content)
writeFile(t, sourceDir, "kopie.pdf", content)
summary, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir)
if err != nil {
t.Fatalf("sicherung: %v", err)
}
if summary.FilesNew != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 neue dateien, habe %d", summary.FilesNew)
}
// Zwei Dateien mit IDENTISCHEM Inhalt duerfen nur EINEN data_blob
// erzeugen - das ist der Dedup-Nachweis (Akzeptanzkriterium 2).
if summary.DataBlobs != 1 {
t.Fatalf("data_blobs = %d, want 1 (zwei identische dateien haetten nur einen blob erzeugen duerfen - keine dedup)", summary.DataBlobs)
}
}
// TestCheck_DetectsCorruptedPack ist Pruefung 3: Vollstaendigkeitspruefung
// erkennt ein beschaedigtes/fehlendes Objekt in der Sicherung.
func TestCheck_DetectsCorruptedPack(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
writeFile(t, sourceDir, "wichtig.pdf", "inhalt, der spaeter absichtlich beschaedigt wird")
if _, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir); err != nil {
t.Fatalf("sicherung: %v", err)
}
if err := Check(ctx, cfg, true); err != nil {
t.Fatalf("check (unbeschaedigt) haette erfolgreich sein muessen: %v", err)
}
// Absichtliche Beschaedigung: ein Byte in einer Pack-Datei im
// Repository kippen (dieselbe Fundstelle wie beim manuellen
// Nachweis waehrend der Recherche zu diesem Ticket).
packDir := filepath.Join(cfg.RepoDir, "data")
corrupted := false
if err := filepath.Walk(packDir, func(path string, info os.FileInfo, err error) error {
if err != nil || info.IsDir() || corrupted {
return err
}
data, err := os.ReadFile(path)
if err != nil {
return err
}
if len(data) < 20 {
return nil
}
data[10] ^= 0xFF
if err := os.WriteFile(path, data, 0o600); err != nil {
return err
}
corrupted = true
return nil
}); err != nil {
t.Fatalf("pack-datei beschaedigen: %v", err)
}
if !corrupted {
t.Fatal("keine pack-datei zum beschaedigen gefunden - testaufbau fehlerhaft")
}
if err := Check(ctx, cfg, true); err == nil {
t.Fatal("check haette die beschaedigte pack-datei erkennen muessen")
}
}
// TestForget_KeepsOnlyRequestedSnapshotCount prueft die Rotation.
func TestForget_KeepsOnlyRequestedSnapshotCount(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
for i := 0; i < 3; i++ {
writeFile(t, sourceDir, "f.txt", "version "+string(rune('a'+i)))
if _, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir); err != nil {
t.Fatalf("sicherung %d: %v", i, err)
}
}
before, err := SnapshotCount(ctx, cfg)
if err != nil {
t.Fatalf("snapshotcount (vorher): %v", err)
}
if before != 3 {
t.Fatalf("erwartet 3 snapshots vor rotation, habe %d", before)
}
if err := Forget(ctx, cfg, 1); err != nil {
t.Fatalf("forget: %v", err)
}
after, err := SnapshotCount(ctx, cfg)
if err != nil {
t.Fatalf("snapshotcount (nachher): %v", err)
}
if after != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 snapshot nach rotation (keep-last 1), habe %d", after)
}
}
@@ -0,0 +1,41 @@
package objectbackup
import (
"context"
"os"
"path/filepath"
"testing"
)
// TestRestore_RecoversRealContentFromSnapshot ist Pruefung 1 fuer BAK-03
// (Objekt-Storage-Teil): Restore auf leerem Zielverzeichnis vollstaendig
// erfolgreich, real gegen restic geprueft, Dateiinhalt tatsaechlich
// verglichen (kein Bloss-Existenz-Check).
func TestRestore_RecoversRealContentFromSnapshot(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
content := []byte("original objektinhalt fuer restore-test")
if err := os.WriteFile(filepath.Join(sourceDir, "objekt.txt"), content, 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
summary, err := Backup(ctx, cfg, sourceDir)
if err != nil {
t.Fatalf("backup: %v", err)
}
targetDir := t.TempDir()
if err := Restore(ctx, cfg, summary.SnapshotID, targetDir); err != nil {
t.Fatalf("restore: %v", err)
}
restoredPath := filepath.Join(targetDir, sourceDir, "objekt.txt")
got, err := os.ReadFile(restoredPath)
if err != nil {
t.Fatalf("wiederhergestellte datei lesen (%s): %v", restoredPath, err)
}
if string(got) != string(content) {
t.Fatalf("wiederhergestellter inhalt = %q, want %q", got, content)
}
}
@@ -0,0 +1,125 @@
package objectbackup
import (
"context"
"encoding/json"
"os"
"path/filepath"
"testing"
"time"
)
// backupAt erstellt einen Snapshot mit ERZWUNGENEM Zeitstempel
// (restics `backup --time`) - so lassen sich mehrere Altersstufen real
// simulieren, ohne tatsaechlich tagelang zu warten.
func backupAt(t *testing.T, cfg Config, sourceDir string, at time.Time) {
t.Helper()
// restics --time erwartet SEIN EIGENES Format ("2006-01-02 15:04:05"),
// nicht RFC3339 - real erst hier festgestellt (restic verweigert
// RFC3339 mit einem Parse-Fehler).
output, err := run(context.Background(), cfg, "backup", sourceDir, "--time", at.Format("2006-01-02 15:04:05"), "--json")
if err != nil {
t.Fatalf("backup (zeitstempel %s): %v (ausgabe: %s)", at, err, output)
}
}
// TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering_RealSnapshots ist Pruefung 1
// fuer den Objekt-Storage-Teil: reale, gestaffelt datierte Snapshots,
// restics eigene Staffelung liefert die erwartete Anzahl verbleibender
// Snapshots.
func TestPruneTiered_KeepsCorrectStaggering_RealSnapshots(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
sourceDir := t.TempDir()
writeFile(t, sourceDir, "datei.txt", "inhalt")
now := time.Now().UTC()
for i := 0; i < 10; i++ {
backupAt(t, cfg, sourceDir, now.Add(-time.Duration(i)*24*time.Hour))
}
if got, err := SnapshotCount(context.Background(), cfg); err != nil || got != 10 {
t.Fatalf("erwartet 10 snapshots vor dem prune, habe %d (err=%v)", got, err)
}
if err := PruneTiered(context.Background(), cfg, RetentionPolicy{KeepDaily: 3}); err != nil {
t.Fatalf("prunetiered: %v", err)
}
got, err := SnapshotCount(context.Background(), cfg)
if err != nil {
t.Fatalf("snapshotcount: %v", err)
}
if got != 3 {
t.Fatalf("erwartet 3 verbleibende snapshots nach KeepDaily=3, habe %d", got)
}
}
// TestPruneTiered_KeptSnapshotStillFullyRestorable ist der reale Beweis
// fuer Akzeptanzkriterium 3 (Pruefung 3, Legal-Hold-Analog): Pruning
// aelterer Snapshots darf niemals Daten beschaedigen, die ein
// VERBLEIBENDER (aktueller) Snapshot noch braucht - genau die
// Eigenschaft, die verhindert, dass Pruning mit einer laufenden
// Dokumenten-Aufbewahrungssperre kollidiert: solange das Dokument in
// einem behaltenen Snapshot steckt, bleibt es nach dem Pruning
// vollstaendig wiederherstellbar.
func TestPruneTiered_KeptSnapshotStillFullyRestorable(t *testing.T) {
cfg := setupTest(t)
sourceDir := t.TempDir()
content := "unveraendertes dokument, muss nach dem pruning vollstaendig lesbar bleiben"
writeFile(t, sourceDir, "gehaltenes-dokument.txt", content)
now := time.Now().UTC()
// mehrere aeltere snapshots desselben unveraenderten inhalts (dedupliziert)
for i := 5; i >= 1; i-- {
backupAt(t, cfg, sourceDir, now.Add(-time.Duration(i)*24*time.Hour))
}
// EIN aktueller, zu behaltender snapshot
backupAt(t, cfg, sourceDir, now)
// erwarte 5 aeltere zu entfernen, den juengsten zu behalten
if err := PruneTiered(context.Background(), cfg, RetentionPolicy{KeepDaily: 1}); err != nil {
t.Fatalf("prunetiered: %v", err)
}
remaining, err := SnapshotCount(context.Background(), cfg)
if err != nil {
t.Fatalf("snapshotcount: %v", err)
}
if remaining != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 verbleibenden snapshot, habe %d", remaining)
}
latestID := latestSnapshotShortID(t, cfg)
targetDir := t.TempDir()
if err := Restore(context.Background(), cfg, latestID, targetDir); err != nil {
t.Fatalf("restore nach pruning: %v", err)
}
got, err := os.ReadFile(filepath.Join(targetDir, sourceDir, "gehaltenes-dokument.txt"))
if err != nil {
t.Fatalf("wiederhergestelltes dokument lesen: %v", err)
}
if string(got) != content {
t.Fatalf("dokumentinhalt nach pruning beschaedigt: %q, want %q", got, content)
}
// Zusaetzlich: restics eigene Integritaetspruefung bestaetigt, dass
// das Pruning kein von behaltenen Snapshots benoetigtes Datenblock
// entfernt hat.
if err := Check(context.Background(), cfg, true); err != nil {
t.Fatalf("check nach pruning: %v", err)
}
}
func latestSnapshotShortID(t *testing.T, cfg Config) string {
t.Helper()
output, err := run(context.Background(), cfg, "snapshots", "--json")
if err != nil {
t.Fatalf("snapshots: %v", err)
}
var snapshots []snapshotEntry
if err := json.Unmarshal(output, &snapshots); err != nil {
t.Fatalf("snapshot-liste dekodieren: %v", err)
}
if len(snapshots) == 0 {
t.Fatal("keine snapshots vorhanden")
}
return snapshots[len(snapshots)-1].ShortID
}
+82
View File
@@ -0,0 +1,82 @@
// Package rbacclient ist ein schlanker HTTP-Client für Core RBAC-06
// (internal/policyapi, POST /authorize). Archive ist ein physisch
// getrenntes Go-Modul und kann Core RBAC-02 (internal/policy) daher
// nicht direkt importieren — nur über die HTTP-Schnittstelle von
// RBAC-06 aufrufen.
package rbacclient
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"errors"
"fmt"
"net/http"
)
// ErrDenied wird zurückgegeben, wenn RBAC-06 die Anfrage ausdrücklich
// ablehnt (kein Transport-/Serverfehler, sondern eine bewusste
// Policy-Entscheidung).
var ErrDenied = errors.New("rbac: zugriff verweigert")
// Client ruft den RBAC-06-Endpunkt auf.
type Client struct {
BaseURL string
ServiceToken string
HTTPClient *http.Client
}
func New(baseURL, serviceToken string) *Client {
return &Client{BaseURL: baseURL, ServiceToken: serviceToken, HTTPClient: http.DefaultClient}
}
type authorizeRequest struct {
Role string `json:"role"`
Permission string `json:"permission"`
}
type authorizeResponse struct {
Allowed bool `json:"allowed"`
}
// Authorize fragt RBAC-06, ob role die permission besitzt. Jeder
// Fehler (Transport, Timeout, unerwarteter Status) wird als Fehler
// zurückgegeben, NICHT stillschweigend als "erlaubt" behandelt — der
// Aufrufer muss bei einem Fehler fail-closed (verweigern) reagieren.
func (c *Client) Authorize(ctx context.Context, role, permission string) (bool, error) {
body, err := json.Marshal(authorizeRequest{Role: role, Permission: permission})
if err != nil {
return false, fmt.Errorf("rbac: request kodieren: %w", err)
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, c.BaseURL+"/authorize", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
return false, fmt.Errorf("rbac: request bauen: %w", err)
}
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
req.Header.Set("X-Service-Token", c.ServiceToken)
resp, err := c.httpClient().Do(req)
if err != nil {
return false, fmt.Errorf("rbac: aufruf fehlgeschlagen: %w", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
return false, fmt.Errorf("rbac: unerwarteter status %d", resp.StatusCode)
}
var out authorizeResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&out); err != nil {
return false, fmt.Errorf("rbac: antwort dekodieren: %w", err)
}
if !out.Allowed {
return false, ErrDenied
}
return true, nil
}
func (c *Client) httpClient() *http.Client {
if c.HTTPClient != nil {
return c.HTTPClient
}
return http.DefaultClient
}
+106
View File
@@ -0,0 +1,106 @@
// Package reconcile implementiert BAK-05: periodischer Abgleich, ob jeder
// in der Datenbank referenzierte Objekt-Storage-Eintrag tatsächlich
// existiert und umgekehrt. Prüft AUSSCHLIESSLICH Existenz — niemals
// Inhalt (das ist Archive BAK-08, eine eigene Fehlerklasse, bewusst nicht
// hier mit hineingezogen, siehe reconcile_test.go
// TestReconcile_ExistingButCorruptedObjectProducesNoFinding).
package reconcile
import (
"sort"
"time"
)
// Finding ist EIN Abweichungsfund — entweder ein Datenbankeintrag ohne
// Storage-Objekt oder umgekehrt.
type Finding struct {
StorageKey string `json:"storage_key"`
DocumentID string `json:"document_id,omitempty"`
RevisionID string `json:"revision_id,omitempty"`
}
// Report ist das Ergebnis EINES Abgleichslaufs (Akzeptanzkriterium 3:
// Abweichungen werden BERICHTET, nicht automatisch behoben — Report ist
// reine Information, keine Reparaturfunktion existiert in diesem Paket).
//
// Beide Listen sind nach StorageKey aufsteigend sortiert — bei gleicher
// Eingabe liefert Reconcile IMMER dieselbe Reihenfolge (deterministisch),
// damit ein nachgelagerter Verbraucher (Archive BAK-08: zieht seine
// Stichprobe aus der Liste der EXISTIERENDEN Objekte) sich auf eine
// stabile Sortierung verlassen kann, statt bei jedem Lauf neu zu
// filtern/sortieren.
type Report struct {
GeneratedAt time.Time `json:"generated_at"`
// MissingInStorage: Datenbankeintrag vorhanden, Objekt im Storage fehlt
// (Akzeptanzkriterium 1).
MissingInStorage []Finding `json:"missing_in_storage"`
// OrphanedInStorage: Objekt im Storage vorhanden, kein Datenbankeintrag
// (Akzeptanzkriterium 2).
OrphanedInStorage []Finding `json:"orphaned_in_storage"`
// ExistingInStorage: Datenbankeintrag UND Storage-Objekt beide
// vorhanden — reine Existenzbestätigung, KEINE Inhaltsprüfung. Dient
// Archive BAK-08 als stabile, deterministisch sortierte
// Stichprobengrundlage (nach StorageKey aufsteigend, siehe Report-
// Dokumentation oben) — BAK-08 muss dafür selbst nicht mehr
// sortieren/filtern.
ExistingInStorage []Finding `json:"existing_in_storage"`
}
// IsClean liefert true, wenn der Lauf keine Abweichungen fand (Pflicht-
// prüfung 3: "Lauf ohne Abweichungen liefert einen leeren, eindeutig als
// sauber erkennbaren Bericht" — IsClean ist genau dieses eindeutige
// Erkennungsmerkmal, statt dass ein Aufrufer beide Listen selbst auf
// Leere prüfen muss).
func (r Report) IsClean() bool {
return len(r.MissingInStorage) == 0 && len(r.OrphanedInStorage) == 0
}
// DBEntry ist ein Datenbankeintrag, wie ihn ListDBStorageKeys liefert.
type DBEntry struct {
StorageKey string
DocumentID string
RevisionID string
}
// Reconcile vergleicht dbEntries (aus file_revisions.storage_key, DMS
// FDN-02) gegen storageKeys (tatsächlich im Objekt-Storage vorhandene
// Schlüssel, z.B. per Verzeichnis-Walk des FDN-03-LocalDriver-
// Basisverzeichnisses) und liefert die Abweichungen in beide Richtungen.
// Reine Funktion — kein Datenbank-/Storage-Zugriff hier, dadurch ohne
// echte Infrastruktur testbar (siehe reconcile_test.go).
func Reconcile(dbEntries []DBEntry, storageKeys []string) Report {
storageSet := make(map[string]bool, len(storageKeys))
for _, k := range storageKeys {
storageSet[k] = true
}
dbSet := make(map[string]DBEntry, len(dbEntries))
for _, e := range dbEntries {
dbSet[e.StorageKey] = e
}
var missing, existing []Finding
for _, e := range dbEntries {
if !storageSet[e.StorageKey] {
missing = append(missing, Finding(e))
} else {
existing = append(existing, Finding(e))
}
}
var orphaned []Finding
for _, k := range storageKeys {
if _, ok := dbSet[k]; !ok {
orphaned = append(orphaned, Finding{StorageKey: k})
}
}
sort.Slice(missing, func(i, j int) bool { return missing[i].StorageKey < missing[j].StorageKey })
sort.Slice(orphaned, func(i, j int) bool { return orphaned[i].StorageKey < orphaned[j].StorageKey })
sort.Slice(existing, func(i, j int) bool { return existing[i].StorageKey < existing[j].StorageKey })
return Report{
GeneratedAt: time.Now().UTC(),
MissingInStorage: missing,
OrphanedInStorage: orphaned,
ExistingInStorage: existing,
}
}
@@ -0,0 +1,169 @@
package reconcile
import "testing"
// TestReconcile_DetectsMissingInStorage ist Akzeptanzkriterium 1 / Pruefung
// 1: ein Datenbankeintrag ohne zugehoeriges Objekt im Storage wird erkannt.
func TestReconcile_DetectsMissingInStorage(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/d1/revisions/r1", DocumentID: "d1", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/d2/revisions/r1", DocumentID: "d2", RevisionID: "r1"},
}
storage := []string{"documents/d1/revisions/r1"} // d2/r1 fehlt absichtlich
report := Reconcile(db, storage)
if len(report.MissingInStorage) != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 fund in missing_in_storage, habe %d: %+v", len(report.MissingInStorage), report.MissingInStorage)
}
if report.MissingInStorage[0].StorageKey != "documents/d2/revisions/r1" {
t.Fatalf("unerwarteter fund: %+v", report.MissingInStorage[0])
}
if len(report.OrphanedInStorage) != 0 {
t.Fatalf("erwartet 0 funde in orphaned_in_storage, habe %d", len(report.OrphanedInStorage))
}
}
// TestReconcile_DetectsOrphanedInStorage ist Akzeptanzkriterium 2 /
// Pruefung 2: ein Storage-Objekt ohne Datenbankeintrag wird erkannt.
func TestReconcile_DetectsOrphanedInStorage(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/d1/revisions/r1", DocumentID: "d1", RevisionID: "r1"},
}
storage := []string{
"documents/d1/revisions/r1",
"documents/verwaist/revisions/r1", // kein DB-Eintrag dafuer
}
report := Reconcile(db, storage)
if len(report.OrphanedInStorage) != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 fund in orphaned_in_storage, habe %d: %+v", len(report.OrphanedInStorage), report.OrphanedInStorage)
}
if report.OrphanedInStorage[0].StorageKey != "documents/verwaist/revisions/r1" {
t.Fatalf("unerwarteter fund: %+v", report.OrphanedInStorage[0])
}
if len(report.MissingInStorage) != 0 {
t.Fatalf("erwartet 0 funde in missing_in_storage, habe %d", len(report.MissingInStorage))
}
}
// TestReconcile_CleanRunProducesEmptyReport ist Pruefung 3: Lauf ohne
// Abweichungen liefert einen leeren, eindeutig als sauber erkennbaren
// Bericht.
func TestReconcile_CleanRunProducesEmptyReport(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/d1/revisions/r1", DocumentID: "d1", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/d2/revisions/r1", DocumentID: "d2", RevisionID: "r1"},
}
storage := []string{"documents/d1/revisions/r1", "documents/d2/revisions/r1"}
report := Reconcile(db, storage)
if !report.IsClean() {
t.Fatalf("erwartet sauberen bericht, habe missing=%v orphaned=%v", report.MissingInStorage, report.OrphanedInStorage)
}
if len(report.MissingInStorage) != 0 || len(report.OrphanedInStorage) != 0 {
t.Fatal("IsClean()==true, aber listen sind nicht leer - widerspruch")
}
}
// TestReconcile_ExistingButCorruptedObjectProducesNoFinding ist der
// Nachweis, dass BAK-05 AUSSCHLIESSLICH Existenz prueft, niemals Inhalt
// (die Fehlerklasse "existiert, aber Inhalt beschaedigt" ist Archive
// BAK-08, bewusst nicht hier) — Reconcile bekommt nur SCHLUESSEL, hat gar
// keine Moeglichkeit, auf Inhalt zuzugreifen; dieser Test dokumentiert die
// Absicht explizit, damit sie nicht versehentlich spaeter aufgeweicht wird.
func TestReconcile_ExistingButCorruptedObjectProducesNoFinding(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/d1/revisions/r1", DocumentID: "d1", RevisionID: "r1"},
}
// "korruptes" Objekt hier rein simuliert durch denselben Schluessel -
// Reconcile kennt und prueft keinen Inhalt, nur den Schluessel selbst.
storage := []string{"documents/d1/revisions/r1"}
report := Reconcile(db, storage)
if !report.IsClean() {
t.Fatalf("ein existierendes (wenn auch inhaltlich korruptes) objekt haette KEINEN befund ausloesen duerfen, habe: %+v", report)
}
}
// TestReconcile_ExistingInStorageIsStableSamplingBasis ist der Nachweis,
// dass Reconcile eine deterministisch sortierte Liste ALLER bestaetigt
// existierenden Objekte liefert (DB-Eintrag UND Storage-Objekt vorhanden)
// - dies ist die Stichprobengrundlage, die Archive BAK-08 weiterverwendet,
// ohne selbst neu zu sortieren/filtern.
func TestReconcile_ExistingInStorageIsStableSamplingBasis(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/z/revisions/r1", DocumentID: "z", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1", DocumentID: "a", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/fehlt/revisions/r1", DocumentID: "fehlt", RevisionID: "r1"},
}
storage := []string{
"documents/z/revisions/r1",
"documents/a/revisions/r1",
}
report := Reconcile(db, storage)
want := []string{"documents/a/revisions/r1", "documents/z/revisions/r1"}
if len(report.ExistingInStorage) != len(want) {
t.Fatalf("erwartet %d bestaetigt existierende objekte, habe %d: %+v", len(want), len(report.ExistingInStorage), report.ExistingInStorage)
}
for i, w := range want {
if report.ExistingInStorage[i].StorageKey != w {
t.Fatalf("sortierreihenfolge falsch: %v, want beginnend mit %v", report.ExistingInStorage, want)
}
}
if len(report.MissingInStorage) != 1 || report.MissingInStorage[0].StorageKey != "documents/fehlt/revisions/r1" {
t.Fatalf("missing_in_storage unerwartet: %+v", report.MissingInStorage)
}
}
// TestReconcile_DeterministicOrdering ist der Nachweis fuer die
// Stabilitaets-Anforderung: gleiche Eingabe liefert bei mehreren Laeufen
// IMMER dieselbe Reihenfolge (Voraussetzung dafuer, dass Archive BAK-08
// die Liste der existierenden Objekte stabil weiterverarbeiten kann, ohne
// selbst neu zu sortieren/filtern).
func TestReconcile_DeterministicOrdering(t *testing.T) {
db := []DBEntry{
{StorageKey: "documents/z/revisions/r1", DocumentID: "z", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1", DocumentID: "a", RevisionID: "r1"},
{StorageKey: "documents/m/revisions/r1", DocumentID: "m", RevisionID: "r1"},
}
storage := []string{
"documents/a/revisions/r1", // deckt genau den DB-Eintrag "a" ab
"documents/y/revisions/r1",
"documents/n/revisions/r1",
}
first := Reconcile(db, storage)
second := Reconcile(db, storage)
if len(first.MissingInStorage) != len(second.MissingInStorage) {
t.Fatal("unterschiedliche anzahl funde zwischen zwei laeufen mit identischer eingabe")
}
for i := range first.MissingInStorage {
if first.MissingInStorage[i].StorageKey != second.MissingInStorage[i].StorageKey {
t.Fatalf("reihenfolge in missing_in_storage nicht deterministisch: lauf1[%d]=%q lauf2[%d]=%q",
i, first.MissingInStorage[i].StorageKey, i, second.MissingInStorage[i].StorageKey)
}
}
for i := range first.OrphanedInStorage {
if first.OrphanedInStorage[i].StorageKey != second.OrphanedInStorage[i].StorageKey {
t.Fatalf("reihenfolge in orphaned_in_storage nicht deterministisch: lauf1[%d]=%q lauf2[%d]=%q",
i, first.OrphanedInStorage[i].StorageKey, i, second.OrphanedInStorage[i].StorageKey)
}
}
// Aufsteigend sortiert (a < m < z), nicht Einfuegereihenfolge.
wantOrder := []string{"documents/m/revisions/r1", "documents/z/revisions/r1"}
if len(first.MissingInStorage) != len(wantOrder) {
t.Fatalf("erwartet %d funde, habe %d", len(wantOrder), len(first.MissingInStorage))
}
for i, w := range wantOrder {
if first.MissingInStorage[i].StorageKey != w {
t.Fatalf("sortierreihenfolge falsch: %v, want beginnend mit %v", first.MissingInStorage, wantOrder)
}
}
}
+65
View File
@@ -0,0 +1,65 @@
package reconcile
import (
"context"
"fmt"
"os"
"path/filepath"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// ListDBStorageKeys liest alle storage_key-Werte aus file_revisions
// (DMS FDN-02) — Archive liest direkt aus derselben physischen
// Tenant-Datenbank (Modell C, Core TEN-01), OHNE DMS-Go-Pakete zu
// importieren (Archive ist ein eigenes Go-Modul) — reiner SQL-Zugriff
// gegen das dokumentierte Schema, sortiert nach storage_key für
// deterministische Reconcile-Ergebnisse.
func ListDBStorageKeys(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) ([]DBEntry, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `
SELECT storage_key, document_id, id FROM file_revisions ORDER BY storage_key
`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("reconcile: file_revisions abfragen: %w", err)
}
defer rows.Close()
var entries []DBEntry
for rows.Next() {
var e DBEntry
if err := rows.Scan(&e.StorageKey, &e.DocumentID, &e.RevisionID); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("reconcile: file_revisions-zeile lesen: %w", err)
}
entries = append(entries, e)
}
return entries, rows.Err()
}
// ListStorageObjects durchläuft den lokalen FDN-03-LocalDriver-
// Basisordner und liefert alle vorhandenen Objektschlüssel (Pfad relativ
// zu baseDir, mit "/" als Trenner — dasselbe Format wie
// storage.ObjectKey aus FDN-03), sortiert.
func ListStorageObjects(baseDir string) ([]string, error) {
var keys []string
err := filepath.WalkDir(baseDir, func(path string, d os.DirEntry, err error) error {
if err != nil {
return err
}
if d.IsDir() {
return nil
}
rel, err := filepath.Rel(baseDir, path)
if err != nil {
return err
}
keys = append(keys, filepath.ToSlash(rel))
return nil
})
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return nil, nil
}
return nil, fmt.Errorf("reconcile: objekt-storage durchlaufen: %w", err)
}
return keys, nil
}
+132
View File
@@ -0,0 +1,132 @@
package reconcile
import (
"context"
"os"
"path/filepath"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
// Minimalschema, das exakt DMS FDN-02s file_revisions-Spalten spiegelt
// (Archive kann DMS' internal/-Pakete als eigenes Go-Modul nicht
// importieren, daher hier als Testfixture kopiert statt real migriert).
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS users (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), email TEXT NOT NULL UNIQUE, name TEXT NOT NULL,
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS documents (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), title TEXT NOT NULL,
created_by UUID NOT NULL REFERENCES users(id), created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS file_revisions (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), document_id UUID NOT NULL REFERENCES documents(id) ON DELETE CASCADE,
storage_key TEXT NOT NULL, checksum_sha256 TEXT NOT NULL, size_bytes BIGINT NOT NULL,
mime_type TEXT NOT NULL, revision_number INTEGER NOT NULL, created_by UUID NOT NULL REFERENCES users(id),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE file_revisions, documents, users CASCADE`)
})
return pool
}
// TestListDBStorageKeys_ReadsRealFileRevisions ist der Nachweis, dass
// ListDBStorageKeys tatsaechlich gegen eine echte Postgres-Instanz mit
// DMS-FDN-02-Schema liest — kein Mock.
func TestListDBStorageKeys_ReadsRealFileRevisions(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
var userID, docID string
if err := pool.QueryRow(ctx, `INSERT INTO users (email, name) VALUES ('reconcile-test@example.test', 'Test') RETURNING id`).Scan(&userID); err != nil {
t.Fatalf("testbenutzer anlegen: %v", err)
}
if err := pool.QueryRow(ctx, `INSERT INTO documents (title, created_by) VALUES ('doc', $1) RETURNING id`, userID).Scan(&docID); err != nil {
t.Fatalf("testdokument anlegen: %v", err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO file_revisions (document_id, storage_key, checksum_sha256, size_bytes, mime_type, revision_number, created_by)
VALUES ($1, 'documents/x/revisions/1', 'abc', 10, 'text/plain', 1, $2)
`, docID, userID); err != nil {
t.Fatalf("testrevision anlegen: %v", err)
}
entries, err := ListDBStorageKeys(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("listdbstoragekeys: %v", err)
}
if len(entries) != 1 {
t.Fatalf("erwartet 1 eintrag, habe %d", len(entries))
}
if entries[0].StorageKey != "documents/x/revisions/1" {
t.Fatalf("storage_key = %q, want %q", entries[0].StorageKey, "documents/x/revisions/1")
}
if entries[0].DocumentID != docID {
t.Fatalf("document_id = %q, want %q", entries[0].DocumentID, docID)
}
}
// TestListStorageObjects_WalksRealDirectory ist der Nachweis, dass
// ListStorageObjects tatsaechlich das Dateisystem durchlaeuft.
func TestListStorageObjects_WalksRealDirectory(t *testing.T) {
baseDir := t.TempDir()
mustWriteFile(t, filepath.Join(baseDir, "documents", "d1", "revisions", "r1"), "inhalt")
mustWriteFile(t, filepath.Join(baseDir, "documents", "d2", "revisions", "r1"), "inhalt")
keys, err := ListStorageObjects(baseDir)
if err != nil {
t.Fatalf("liststorageobjects: %v", err)
}
if len(keys) != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 objektschluessel, habe %d: %v", len(keys), keys)
}
want := []string{"documents/d1/revisions/r1", "documents/d2/revisions/r1"}
for i, w := range want {
if keys[i] != w {
t.Fatalf("schluessel[%d] = %q, want %q (voll: %v)", i, keys[i], w, keys)
}
}
}
// TestListStorageObjects_MissingDirectoryReturnsEmpty prueft das
// Verhalten, wenn das Basisverzeichnis (noch) gar nicht existiert -
// sollte als "keine Objekte", nicht als Fehler behandelt werden.
func TestListStorageObjects_MissingDirectoryReturnsEmpty(t *testing.T) {
keys, err := ListStorageObjects("/pfad/der/nicht/existiert/fuer/diesen/test")
if err != nil {
t.Fatalf("erwartet keinen fehler bei fehlendem verzeichnis, habe: %v", err)
}
if len(keys) != 0 {
t.Fatalf("erwartet 0 schluessel, habe %d", len(keys))
}
}
func mustWriteFile(t *testing.T, path, content string) {
t.Helper()
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(path), 0o755); err != nil {
t.Fatalf("verzeichnis anlegen: %v", err)
}
if err := os.WriteFile(path, []byte(content), 0o600); err != nil {
t.Fatalf("datei schreiben: %v", err)
}
}
+133
View File
@@ -0,0 +1,133 @@
// Package restore implementiert BAK-03: dokumentiertes, wiederholbares
// Restore-Verfahren für Datenbank (BAK-01) und Objekt-Storage (BAK-02).
// Enthält NUR die gemeinsame Ablauflogik (Atomarität über Temp-Verzeichnis,
// Protokollierung) — die eigentliche Wiederherstellung bleibt in den
// jeweiligen Paketen (backup.Restore, objectbackup.Restore), damit
// internal/restore nicht weiß, WIE eine Sicherung gelesen wird, nur WANN
// und WIE SICHER sie an ihren Zielort darf.
package restore
import (
"encoding/json"
"fmt"
"os"
"path/filepath"
"time"
)
// Kind unterscheidet die beiden Restore-Arten im Protokoll.
type Kind string
const (
KindDatabase Kind = "database"
KindObjects Kind = "objects"
)
// LogEntry ist EIN Protokolleintrag (Akzeptanzkriterium 3: Quelle,
// Zeitpunkt, Ergebnis).
type LogEntry struct {
Timestamp time.Time `json:"timestamp"`
Kind Kind `json:"kind"`
Source string `json:"source"` // Generation-ID oder Snapshot-ID
Target string `json:"target"`
Result string `json:"result"` // "ok", "abgebrochen: ...", "fehlgeschlagen: ..."
}
// ErrTargetNotEmpty wird zurückgegeben, wenn targetDir bereits Inhalt hat
// und force nicht gesetzt ist — Akzeptanzkriterium 2: bestehender Inhalt
// bleibt unangetastet, solange der Vorgang nicht bestätigt wird.
var ErrTargetNotEmpty = fmt.Errorf("restore: zielverzeichnis ist nicht leer, restore ohne bestätigung (force) abgebrochen")
// AtomicRestore führt restoreFn gegen ein FRISCHES temporäres Verzeichnis
// aus (niemals direkt gegen target) und übernimmt es erst bei Erfolg —
// entweder wenn target leer ist, oder wenn force=true (bewusste
// Bestätigung, bestehenden Inhalt zu überschreiben). Bei jedem Fehler
// oder abgelehnter Bestätigung bleibt target garantiert unverändert
// (Akzeptanzkriterium 2), das temporäre Verzeichnis wird aufgeräumt.
// Jeder Aufruf erfolgreich oder nicht erzeugt genau einen
// Protokolleintrag in logPath (Akzeptanzkriterium 3).
func AtomicRestore(kind Kind, source, target string, force bool, logPath string, restoreFn func(tempDir string) error) (LogEntry, error) {
entry := LogEntry{Timestamp: time.Now().UTC(), Kind: kind, Source: source, Target: target}
empty, err := dirIsEmptyOrMissing(target)
if err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, err
}
if !empty && !force {
entry.Result = "abgebrochen: " + ErrTargetNotEmpty.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, ErrTargetNotEmpty
}
parent := filepath.Dir(filepath.Clean(target))
tempDir, err := os.MkdirTemp(parent, ".restore-tmp-*")
if err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: temp-verzeichnis anlegen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, fmt.Errorf("restore: temp-verzeichnis anlegen: %w", err)
}
defer func() { _ = os.RemoveAll(tempDir) }() // no-op nach erfolgreichem Rename (Verzeichnis existiert dann nicht mehr)
if err := restoreFn(tempDir); err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, fmt.Errorf("restore: wiederherstellung: %w", err)
}
if !empty {
// force=true, bewusste Bestätigung: alter Inhalt wird ERST JETZT
// entfernt, nachdem restoreFn bereits erfolgreich in tempDir
// abgeschlossen hat — ein Fehlschlag oben hätte target nie berührt.
if err := os.RemoveAll(target); err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: altes ziel entfernen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, fmt.Errorf("restore: altes ziel entfernen: %w", err)
}
} else if err := os.MkdirAll(parent, 0o750); err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: übergeordnetes verzeichnis anlegen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, fmt.Errorf("restore: übergeordnetes verzeichnis anlegen: %w", err)
}
if err := os.Rename(tempDir, target); err != nil {
entry.Result = "fehlgeschlagen: umbenennen: " + err.Error()
_ = appendLog(logPath, entry)
return entry, fmt.Errorf("restore: temp-verzeichnis nach ziel umbenennen: %w", err)
}
entry.Result = "ok"
if err := appendLog(logPath, entry); err != nil {
return entry, fmt.Errorf("restore: protokoll schreiben: %w", err)
}
return entry, nil
}
func dirIsEmptyOrMissing(dir string) (bool, error) {
entries, err := os.ReadDir(dir)
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return true, nil
}
return false, fmt.Errorf("zielverzeichnis lesen: %w", err)
}
return len(entries) == 0, nil
}
func appendLog(logPath string, entry LogEntry) error {
f, err := os.OpenFile(logPath, os.O_APPEND|os.O_CREATE|os.O_WRONLY, 0o600)
if err != nil {
return fmt.Errorf("protokolldatei öffnen: %w", err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
line, err := json.Marshal(entry)
if err != nil {
return fmt.Errorf("protokolleintrag kodieren: %w", err)
}
if _, err := f.Write(append(line, '\n')); err != nil {
return fmt.Errorf("protokolleintrag schreiben: %w", err)
}
return nil
}
+181
View File
@@ -0,0 +1,181 @@
package restore
import (
"encoding/json"
"os"
"path/filepath"
"testing"
)
func readLog(t *testing.T, path string) []LogEntry {
t.Helper()
data, err := os.ReadFile(path)
if err != nil {
t.Fatalf("protokolldatei lesen: %v", err)
}
var entries []LogEntry
for _, line := range splitLines(data) {
if len(line) == 0 {
continue
}
var e LogEntry
if err := json.Unmarshal(line, &e); err != nil {
t.Fatalf("protokollzeile dekodieren: %v (%s)", err, line)
}
entries = append(entries, e)
}
return entries
}
func splitLines(data []byte) [][]byte {
var out [][]byte
start := 0
for i, b := range data {
if b == '\n' {
out = append(out, data[start:i])
start = i + 1
}
}
return out
}
// TestAtomicRestore_EmptyTarget_Succeeds ist Pruefung 1: Restore auf
// leerem (nicht vorhandenem) Ziel vollstaendig erfolgreich.
func TestAtomicRestore_EmptyTarget_Succeeds(t *testing.T) {
root := t.TempDir()
target := filepath.Join(root, "ziel")
logPath := filepath.Join(root, "restore.log")
entry, err := AtomicRestore(KindDatabase, "gen-1", target, false, logPath, func(tempDir string) error {
return os.WriteFile(filepath.Join(tempDir, "marker"), []byte("wiederhergestellt"), 0o600)
})
if err != nil {
t.Fatalf("atomicRestore: %v", err)
}
if entry.Result != "ok" {
t.Fatalf("result = %q, want ok", entry.Result)
}
content, err := os.ReadFile(filepath.Join(target, "marker"))
if err != nil || string(content) != "wiederhergestellt" {
t.Fatalf("ziel nicht korrekt befuellt: %v %q", err, content)
}
}
// TestAtomicRestore_NonEmptyTargetWithoutForce_LeavesOriginalUntouched ist
// Pruefung 2: Restore auf nicht-leeres Zielverzeichnis laesst bei Abbruch
// (keine Bestaetigung) den urspruenglichen Inhalt unveraendert.
func TestAtomicRestore_NonEmptyTargetWithoutForce_LeavesOriginalUntouched(t *testing.T) {
root := t.TempDir()
target := filepath.Join(root, "ziel")
logPath := filepath.Join(root, "restore.log")
if err := os.MkdirAll(target, 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(target, "bestehend"), []byte("original"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
restoreFnCalled := false
_, err := AtomicRestore(KindObjects, "snap-1", target, false, logPath, func(tempDir string) error {
restoreFnCalled = true
return nil
})
if err != ErrTargetNotEmpty {
t.Fatalf("erwartet ErrTargetNotEmpty, habe: %v", err)
}
if restoreFnCalled {
t.Fatal("restoreFn haette bei nicht-leerem ziel ohne force NIE aufgerufen werden duerfen")
}
content, err := os.ReadFile(filepath.Join(target, "bestehend"))
if err != nil || string(content) != "original" {
t.Fatalf("urspruenglicher inhalt veraendert: %v %q", err, content)
}
}
// TestAtomicRestore_FailedRestoreFn_LeavesTargetUntouched ist Nachweis,
// dass ein Fehler WAEHREND der Wiederherstellung (in tempDir) das
// bestehende Ziel nicht beschaedigt, weil erst nach Erfolg umbenannt wird.
func TestAtomicRestore_FailedRestoreFn_LeavesTargetUntouched(t *testing.T) {
root := t.TempDir()
target := filepath.Join(root, "ziel")
logPath := filepath.Join(root, "restore.log")
if err := os.MkdirAll(target, 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(target, "bestehend"), []byte("original"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
_, err := AtomicRestore(KindDatabase, "gen-2", target, true, logPath, func(tempDir string) error {
return os.ErrInvalid // simuliert fehlgeschlagene wiederherstellung
})
if err == nil {
t.Fatal("erwartet fehler")
}
content, err := os.ReadFile(filepath.Join(target, "bestehend"))
if err != nil || string(content) != "original" {
t.Fatalf("ziel bei fehlgeschlagenem restoreFn veraendert: %v %q", err, content)
}
}
// TestAtomicRestore_ForceOverwritesNonEmptyTarget ist Nachweis, dass eine
// BEWUSSTE Bestaetigung (force) bestehenden Inhalt ersetzen darf.
func TestAtomicRestore_ForceOverwritesNonEmptyTarget(t *testing.T) {
root := t.TempDir()
target := filepath.Join(root, "ziel")
logPath := filepath.Join(root, "restore.log")
if err := os.MkdirAll(target, 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(target, "alt"), []byte("alt"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
_, err := AtomicRestore(KindObjects, "snap-2", target, true, logPath, func(tempDir string) error {
return os.WriteFile(filepath.Join(tempDir, "neu"), []byte("neu"), 0o600)
})
if err != nil {
t.Fatalf("atomicRestore mit force: %v", err)
}
if _, err := os.Stat(filepath.Join(target, "alt")); !os.IsNotExist(err) {
t.Fatal("alter inhalt haette nach force-restore ersetzt sein muessen")
}
if _, err := os.Stat(filepath.Join(target, "neu")); err != nil {
t.Fatalf("neuer inhalt fehlt: %v", err)
}
}
// TestAtomicRestore_LogsCompleteEntry ist Pruefung 3: Protokolleintrag
// ist vollstaendig und nachvollziehbar (Quelle, Zeitpunkt, Ergebnis) -
// sowohl fuer Erfolg als auch fuer Abbruch, in derselben Datei.
func TestAtomicRestore_LogsCompleteEntry(t *testing.T) {
root := t.TempDir()
logPath := filepath.Join(root, "restore.log")
okTarget := filepath.Join(root, "ok-ziel")
if _, err := AtomicRestore(KindDatabase, "gen-3", okTarget, false, logPath, func(tempDir string) error {
return os.WriteFile(filepath.Join(tempDir, "x"), []byte("x"), 0o600)
}); err != nil {
t.Fatalf("erfolgreicher restore: %v", err)
}
blockedTarget := filepath.Join(root, "blockiert-ziel")
if err := os.MkdirAll(blockedTarget, 0o750); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(blockedTarget, "bestehend"), []byte("y"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
_, _ = AtomicRestore(KindObjects, "snap-3", blockedTarget, false, logPath, func(tempDir string) error { return nil })
entries := readLog(t, logPath)
if len(entries) != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 protokolleintraege, habe %d: %+v", len(entries), entries)
}
if entries[0].Source != "gen-3" || entries[0].Kind != KindDatabase || entries[0].Result != "ok" || entries[0].Timestamp.IsZero() {
t.Fatalf("erster eintrag unvollstaendig: %+v", entries[0])
}
if entries[1].Source != "snap-3" || entries[1].Kind != KindObjects || entries[1].Result == "" || entries[1].Timestamp.IsZero() {
t.Fatalf("zweiter eintrag unvollstaendig: %+v", entries[1])
}
}
+61
View File
@@ -0,0 +1,61 @@
package restoretest
import (
"bufio"
"encoding/json"
"fmt"
"os"
)
// AppendHistory hängt result an die JSONL-Protokolldatei an
// (Akzeptanzkriterium 2/Pflichtprüfung 3: Historie zeigt mehrere
// zurückliegende Testläufe nachvollziehbar an — append-only, nichts wird
// überschrieben).
func AppendHistory(logPath string, result Result) error {
f, err := os.OpenFile(logPath, os.O_APPEND|os.O_CREATE|os.O_WRONLY, 0o600)
if err != nil {
return fmt.Errorf("restoretest: protokolldatei öffnen: %w", err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
line, err := json.Marshal(result)
if err != nil {
return fmt.Errorf("restoretest: ergebnis kodieren: %w", err)
}
if _, err := f.Write(append(line, '\n')); err != nil {
return fmt.Errorf("restoretest: ergebnis schreiben: %w", err)
}
return nil
}
// ReadHistory liest alle bisherigen Testlauf-Ergebnisse — Nachweis der
// Nachvollziehbarkeit über mehrere Läufe hinweg.
func ReadHistory(logPath string) ([]Result, error) {
f, err := os.Open(logPath)
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return nil, nil
}
return nil, fmt.Errorf("restoretest: protokolldatei lesen: %w", err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
var results []Result
scanner := bufio.NewScanner(f)
scanner.Buffer(make([]byte, 0, 64*1024), 1024*1024)
for scanner.Scan() {
line := scanner.Bytes()
if len(line) == 0 {
continue
}
var r Result
if err := json.Unmarshal(line, &r); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("restoretest: protokollzeile dekodieren: %w", err)
}
results = append(results, r)
}
if err := scanner.Err(); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("restoretest: protokolldatei durchlaufen: %w", err)
}
return results, nil
}
@@ -0,0 +1,49 @@
package restoretest
import (
"path/filepath"
"testing"
"time"
)
// TestHistory_ShowsMultiplePastRunsInOrder ist Pruefung 3: Protokoll-
// historie zeigt mehrere zurueckliegende Testlaeufe nachvollziehbar an.
func TestHistory_ShowsMultiplePastRunsInOrder(t *testing.T) {
logPath := filepath.Join(t.TempDir(), "restoretest.log")
results := []Result{
{Timestamp: time.Now().UTC(), Kind: KindDatabase, Source: "gen-1", Success: true, Detail: "ok"},
{Timestamp: time.Now().UTC().Add(time.Hour), Kind: KindObjects, Source: "snap-1", Success: false, Detail: "kaputt"},
{Timestamp: time.Now().UTC().Add(2 * time.Hour), Kind: KindDatabase, Source: "gen-2", Success: true, Detail: "ok"},
}
for _, r := range results {
if err := AppendHistory(logPath, r); err != nil {
t.Fatalf("appendHistory: %v", err)
}
}
got, err := ReadHistory(logPath)
if err != nil {
t.Fatalf("readHistory: %v", err)
}
if len(got) != len(results) {
t.Fatalf("erwartet %d eintraege, habe %d", len(results), len(got))
}
for i, want := range results {
if got[i].Source != want.Source || got[i].Success != want.Success || got[i].Kind != want.Kind {
t.Fatalf("eintrag %d = %+v, want %+v", i, got[i], want)
}
}
}
// TestReadHistory_MissingFileReturnsEmpty - noch kein Testlauf ist kein
// Fehlerzustand.
func TestReadHistory_MissingFileReturnsEmpty(t *testing.T) {
got, err := ReadHistory(filepath.Join(t.TempDir(), "nicht-vorhanden.log"))
if err != nil {
t.Fatalf("erwartet keinen fehler, habe: %v", err)
}
if len(got) != 0 {
t.Fatalf("erwartet leere historie, habe %d eintraege", len(got))
}
}
+239
View File
@@ -0,0 +1,239 @@
// Package restoretest implementiert BAK-06: regelmäßiger, automatisierter
// Testlauf des BAK-03-Restore-Verfahrens gegen eine isolierte
// Testumgebung — "Wiederherstellung ist Routine, nicht Ausnahmefall"
// (Produkt-DNA) heißt: nicht nur Dateien vorhanden pruefen, sondern
// tatsächlich eine funktionsfähige Instanz aus der Sicherung starten und
// befragen, exakt wie BAK-03s eigener Prüfungsnachweis — hier als
// Produktcode statt Testcode, damit es regelmäßig UNBEAUFSICHTIGT laufen
// kann.
package restoretest
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"strings"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/backup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
)
// Kind unterscheidet Datenbank- und Objekt-Storage-Testlauf im Protokoll.
type Kind string
const (
KindDatabase Kind = "database"
KindObjects Kind = "objects"
)
// Result ist EIN Testlauf-Ergebnis (Akzeptanzkriterium 2: Ergebnis mit
// Zeitstempel protokolliert).
type Result struct {
Timestamp time.Time `json:"timestamp"`
Kind Kind `json:"kind"`
Source string `json:"source"` // Generation-ID oder Snapshot-ID
Success bool `json:"success"`
Detail string `json:"detail"`
}
// PgConfig bündelt die zusätzlich zu backup.Config nötigen Angaben für
// den Kurzstart der Test-Instanz (eigener Port/Socket, damit die
// Testinstanz die echte Test-Datenbank auf demselben Host nicht stört).
type PgConfig struct {
PgCtlPath string // Default "pg_ctl"
PsqlPath string // Default "psql"
TestPort string // Default "55433"
}
func (c PgConfig) ctlBinary() string {
if c.PgCtlPath != "" {
return c.PgCtlPath
}
return "pg_ctl"
}
func (c PgConfig) psqlBinary() string {
if c.PsqlPath != "" {
return c.PsqlPath
}
return "psql"
}
func (c PgConfig) port() string {
if c.TestPort != "" {
return c.TestPort
}
return "55433"
}
// RunDatabaseTest führt einen vollständigen Restore der NEUESTEN
// Generation in ein frisches, isoliertes Testverzeichnis durch und
// beweist Wiederherstellbarkeit, indem daraus tatsächlich eine
// eigenständige Postgres-Instanz gestartet und per echter Verbindung
// abgefragt wird (Akzeptanzkriterium 1) — dieselbe Prüftiefe wie BAK-03s
// eigener Nachweis, hier als wiederholbarer Produktcode.
func RunDatabaseTest(ctx context.Context, cfg backup.Config, pgCfg PgConfig, testRoot string) Result {
res := Result{Timestamp: time.Now().UTC(), Kind: KindDatabase}
generations, err := backup.ListGenerations(cfg.BackupDir)
if err != nil || len(generations) == 0 {
res.Detail = fmt.Sprintf("keine sicherungsgeneration gefunden: %v", err)
return res
}
genID := generations[len(generations)-1]
res.Source = genID
testDir, err := os.MkdirTemp(testRoot, "restoretest-db-*")
if err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("testverzeichnis anlegen: %v", err)
return res
}
defer func() { _ = os.RemoveAll(testDir) }()
restoreOut := filepath.Join(testDir, "pgdata")
if err := os.MkdirAll(restoreOut, 0o700); err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("pgdata-verzeichnis anlegen: %v", err)
return res
}
if err := backup.Restore(ctx, cfg, genID, restoreOut); err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("restore fehlgeschlagen: %v", err)
return res
}
// Minimalkonfiguration NUR für den isolierten Kurzstart (auf diesem
// Debian-Postgres liegen postgresql.conf/pg_hba.conf ausserhalb von
// PGDATA, siehe BAK-03-PRUEFPROTOKOLL.md - der reale Sicherungsinhalt
// selbst enthält sie nicht).
if err := os.WriteFile(filepath.Join(restoreOut, "postgresql.conf"), []byte("listen_addresses = ''\n"), 0o600); err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("testkonfiguration schreiben: %v", err)
return res
}
if err := os.WriteFile(filepath.Join(restoreOut, "pg_hba.conf"), []byte("local all all trust\n"), 0o600); err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("testkonfiguration schreiben: %v", err)
return res
}
// EIGENES, kurzes Verzeichnis fuer den Unix-Socket - NICHT unter
// testDir (Postgres begrenzt Socket-Pfade auf 107 Byte, ein tief
// verschachtelter Testverzeichnis-Pfad reisst dieses Limit leicht).
socketDir, err := os.MkdirTemp("", "nexarch-rt-sock-*")
if err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("socket-verzeichnis anlegen: %v", err)
return res
}
defer func() { _ = os.RemoveAll(socketDir) }()
logFile := filepath.Join(testDir, "postgres.log")
startCtx, cancel := context.WithTimeout(ctx, 60*time.Second)
defer cancel()
startCmd := exec.CommandContext(startCtx, pgCfg.ctlBinary(), "start", "-D", restoreOut, "-w", "-t", "30", "-l", logFile,
"-o", fmt.Sprintf("-p %s -k %s -c listen_addresses=''", pgCfg.port(), socketDir))
if err := startCmd.Run(); err != nil {
logContent, _ := os.ReadFile(logFile)
res.Detail = fmt.Sprintf("testinstanz starten fehlgeschlagen: %v (log: %s)", err, string(logContent))
return res
}
defer func() {
stopCmd := exec.Command(pgCfg.ctlBinary(), "stop", "-D", restoreOut, "-m", "fast")
_ = stopCmd.Run()
}()
psqlCtx, cancelPsql := context.WithTimeout(ctx, 15*time.Second)
defer cancelPsql()
psqlOut, err := exec.CommandContext(psqlCtx, pgCfg.psqlBinary(),
"-h", socketDir, "-p", pgCfg.port(), "-U", cfg.User, "-d", "postgres",
"-tAc", "SELECT 1").CombinedOutput()
if err != nil || strings.TrimSpace(string(psqlOut)) != "1" {
res.Detail = fmt.Sprintf("verbindung zur testinstanz fehlgeschlagen: %v (ausgabe: %s)", err, string(psqlOut))
return res
}
res.Success = true
res.Detail = "restore und verbindungspruefung erfolgreich"
return res
}
// RunObjectTest führt einen vollständigen Restore des NEUESTEN Snapshots
// in ein frisches, isoliertes Testverzeichnis durch — restics eigene
// Vollständigkeitsgarantie beim Restore (bricht bei fehlenden/beschädigten
// Blöcken ab) ist der Wiederherstellbarkeitsnachweis, zusätzlich real
// geprüft, dass das Zielverzeichnis tatsächlich Inhalt enthält.
func RunObjectTest(ctx context.Context, cfg objectbackup.Config, testRoot string) Result {
res := Result{Timestamp: time.Now().UTC(), Kind: KindObjects}
snapshotID, err := latestSnapshotID(ctx, cfg)
if err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("neuesten snapshot ermitteln: %v", err)
return res
}
res.Source = snapshotID
testDir, err := os.MkdirTemp(testRoot, "restoretest-objects-*")
if err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("testverzeichnis anlegen: %v", err)
return res
}
defer func() { _ = os.RemoveAll(testDir) }()
if err := objectbackup.Restore(ctx, cfg, snapshotID, testDir); err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("restore fehlgeschlagen: %v", err)
return res
}
empty, err := dirIsEmpty(testDir)
if err != nil {
res.Detail = fmt.Sprintf("wiederhergestelltes verzeichnis pruefen: %v", err)
return res
}
if empty {
res.Detail = "restore lief ohne fehler, aber zielverzeichnis ist leer"
return res
}
res.Success = true
res.Detail = "restore erfolgreich, inhalt vorhanden"
return res
}
func dirIsEmpty(dir string) (bool, error) {
entries, err := os.ReadDir(dir)
if err != nil {
return false, err
}
return len(entries) == 0, nil
}
func latestSnapshotID(ctx context.Context, cfg objectbackup.Config) (string, error) {
binary := cfg.ResticPath
if binary == "" {
binary = "restic"
}
cmd := exec.CommandContext(ctx, binary, "-r", cfg.RepoDir, "snapshots", "--json")
cmd.Env = append(os.Environ(), "RESTIC_PASSWORD="+cfg.Password)
var stderr bytes.Buffer
cmd.Stderr = &stderr
// NUR stdout, nicht CombinedOutput: restic schreibt bei fehlendem/
// nicht beschreibbarem Cache-Verzeichnis eine Warnung nach stderr
// (z.B. "unable to open cache: ..." - real beobachtet unter dem
// systemd-Dienstnutzer "nexarch" ohne beschreibbares HOME), die vor
// das JSON-Array gemischt worden waere und das Parsen bricht.
output, err := cmd.Output()
if err != nil {
return "", fmt.Errorf("restic snapshots: %w (stderr: %s)", err, stderr.String())
}
var snapshots []struct {
ShortID string `json:"short_id"`
}
if err := json.Unmarshal(output, &snapshots); err != nil {
return "", fmt.Errorf("snapshot-liste dekodieren: %w", err)
}
if len(snapshots) == 0 {
return "", fmt.Errorf("keine snapshots vorhanden")
}
return snapshots[len(snapshots)-1].ShortID, nil
}
@@ -0,0 +1,122 @@
package restoretest
import (
"context"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/backup"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/objectbackup"
)
func requireDBTestConfig(t *testing.T) backup.Config {
t.Helper()
user := os.Getenv("TEST_BACKUP_PG_USER")
if user == "" {
t.Skip("TEST_BACKUP_PG_USER nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
if _, err := exec.LookPath("pg_combinebackup"); err != nil {
t.Skip("pg_combinebackup nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
if _, err := exec.LookPath("pg_ctl"); err != nil {
t.Skip("pg_ctl nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
return backup.Config{
Host: envOrT("TEST_BACKUP_PG_HOST", "localhost"),
Port: envOrT("TEST_BACKUP_PG_PORT", "5432"),
User: user,
Password: os.Getenv("TEST_BACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: t.TempDir(),
}
}
func envOrT(key, fallback string) string {
if v := os.Getenv(key); v != "" {
return v
}
return fallback
}
// TestRunDatabaseTest_SucceedsAgainstRealBackup ist Pruefung 1: geplanter
// Testlauf gegen aktuelle Sicherung erfolgreich durchgefuehrt.
func TestRunDatabaseTest_SucceedsAgainstRealBackup(t *testing.T) {
cfg := requireDBTestConfig(t)
ctx, cancel := context.WithTimeout(context.Background(), 60*time.Second)
defer cancel()
genID := backup.NewGenerationID(time.Now())
if _, err := backup.FullBackup(ctx, cfg, genID); err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
res := RunDatabaseTest(ctx, cfg, PgConfig{TestPort: "55434"}, t.TempDir())
if !res.Success {
t.Fatalf("erwartet erfolgreichen testlauf, habe: %+v", res)
}
if res.Source != genID {
t.Fatalf("source = %q, want %q", res.Source, genID)
}
}
// TestRunDatabaseTest_DetectsCorruptedBackup ist Pruefung 2: absichtlich
// beschaedigte Sicherung laesst den Testlauf sichtbar fehlschlagen.
func TestRunDatabaseTest_DetectsCorruptedBackup(t *testing.T) {
cfg := requireDBTestConfig(t)
ctx, cancel := context.WithTimeout(context.Background(), 60*time.Second)
defer cancel()
genID := backup.NewGenerationID(time.Now())
manifest, err := backup.FullBackup(ctx, cfg, genID)
if err != nil {
t.Fatalf("fullbackup: %v", err)
}
// Absichtliche Beschaedigung: base.tar.gz durch Muell ersetzen.
tarPath := filepath.Join(filepath.Dir(manifest), backup.BaseTarGzFile)
if err := os.WriteFile(tarPath, []byte("das ist kein gueltiges tar.gz"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
res := RunDatabaseTest(ctx, cfg, PgConfig{TestPort: "55435"}, t.TempDir())
if res.Success {
t.Fatal("erwartet fehlschlag bei beschaedigter sicherung, testlauf meldete erfolg")
}
if res.Detail == "" {
t.Fatal("erwartet aussagekraeftiges detail zum fehlschlag")
}
}
func requireObjTestConfig(t *testing.T) objectbackup.Config {
t.Helper()
if _, err := exec.LookPath("restic"); err != nil {
t.Skip("restic nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
cfg := objectbackup.Config{RepoDir: filepath.Join(t.TempDir(), "repo"), Password: "restoretest-passwort"}
if err := objectbackup.InitRepo(context.Background(), cfg); err != nil {
t.Fatalf("initrepo: %v", err)
}
return cfg
}
// TestRunObjectTest_SucceedsAgainstRealSnapshot ist Pruefung 1 fuer den
// Objekt-Storage-Teil.
func TestRunObjectTest_SucceedsAgainstRealSnapshot(t *testing.T) {
cfg := requireObjTestConfig(t)
ctx := context.Background()
sourceDir := t.TempDir()
if err := os.WriteFile(filepath.Join(sourceDir, "datei.txt"), []byte("inhalt"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := objectbackup.Backup(ctx, cfg, sourceDir); err != nil {
t.Fatalf("backup: %v", err)
}
res := RunObjectTest(ctx, cfg, t.TempDir())
if !res.Success {
t.Fatalf("erwartet erfolgreichen testlauf, habe: %+v", res)
}
}
@@ -0,0 +1,78 @@
package retention
import (
"context"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
"runtime"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// TestMigration_ForwardAndBackward ist Pruefung 3 fuer Akzeptanzkriterium
// 3: Migration laeuft gegen leere Datenbank durch UND ist rueckrollbar -
// real gegen die TATSAECHLICHEN Migrationsdateien, kein Nachbau.
func TestMigration_ForwardAndBackward(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
if _, err := exec.LookPath("psql"); err != nil {
t.Skip("psql nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
_, thisFile, _, _ := runtime.Caller(0)
migrationsDir := filepath.Join(filepath.Dir(thisFile), "..", "..", "migrations")
upSQL := filepath.Join(migrationsDir, "0002_retention.up.sql")
downSQL := filepath.Join(migrationsDir, "0002_retention.down.sql")
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
defer pool.Close()
// sauberer Ausgangszustand, falls von einem frueheren Testlauf uebrig.
_, _ = pool.Exec(ctx, `DROP TABLE IF EXISTS retention_class_assignments, retention_objects CASCADE`)
runPsql := func(sqlFile string) []byte {
t.Helper()
cmd := exec.CommandContext(ctx, "psql", dsn, "-v", "ON_ERROR_STOP=1", "-f", sqlFile)
out, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
t.Fatalf("psql -f %s: %v (ausgabe: %s)", sqlFile, err, out)
}
return out
}
tableExists := func(name string) bool {
var exists bool
if err := pool.QueryRow(ctx, `SELECT EXISTS (SELECT 1 FROM information_schema.tables WHERE table_name = $1)`, name).Scan(&exists); err != nil {
t.Fatalf("tabellenexistenz pruefen: %v", err)
}
return exists
}
// vorwaerts
runPsql(upSQL)
if !tableExists("retention_objects") || !tableExists("retention_class_assignments") {
t.Fatal("migration vorwaerts: erwartete tabellen fehlen")
}
// rueckwaerts
runPsql(downSQL)
if tableExists("retention_objects") || tableExists("retention_class_assignments") {
t.Fatal("migration rueckwaerts: tabellen haetten entfernt sein muessen")
}
// erneut vorwaerts (beweist: rueckwaerts hat wirklich sauber
// aufgeraeumt, kein Rest, der einen zweiten Vorwaertslauf bloeckieren wuerde)
runPsql(upSQL)
if !tableExists("retention_objects") {
t.Fatal("zweiter vorwaertslauf nach rollback fehlgeschlagen")
}
// aufraeumen
_, _ = pool.Exec(ctx, `DROP TABLE IF EXISTS retention_class_assignments, retention_objects CASCADE`)
}
+103
View File
@@ -0,0 +1,103 @@
// Package retention implementiert RET-01: ein generisches Datenmodell
// für aufbewahrungspflichtige Objekte, modulübergreifend über Adapter
// (Objekttyp + Objekt-Referenz als reine Textfelder) — Archive kennt die
// Fachobjekte anderer Module (DMS, Mail) nicht im Detail, nur ihren Typ
// und ihre Referenz. Keine Fremdschlüssel auf modulspezifische Tabellen,
// damit ein neues Modul retention-pflichtige Objekte einbinden kann,
// ohne dieses Paket zu ändern.
package retention
import (
"context"
"fmt"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// Status eines Retention-Objekts.
type Status string
const (
StatusActive Status = "active"
StatusExpired Status = "expired"
StatusDeleted Status = "deleted"
)
// RegisterObject registriert ein Objekt eines beliebigen Moduls unter
// seinem Typ+Referenz — idempotent (ON CONFLICT), ein Adapter kann ein
// bereits bekanntes Objekt gefahrlos erneut registrieren
// (Akzeptanzkriterium 1: bildet beliebige Objekttypen ab, ohne
// modulspezifische Spalten).
func RegisterObject(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, objectType, objectReference string) (string, error) {
var id string
err := pool.QueryRow(ctx, `
INSERT INTO retention_objects (object_type, object_reference)
VALUES ($1, $2)
ON CONFLICT (object_type, object_reference) DO UPDATE SET object_type = EXCLUDED.object_type
RETURNING id
`, objectType, objectReference).Scan(&id)
if err != nil {
return "", fmt.Errorf("retention: objekt registrieren: %w", err)
}
return id, nil
}
// Assignment ist EINE historische Zuordnung einer Aufbewahrungsklasse.
type Assignment struct {
RetentionClass string
AssignedAt time.Time
}
// AssignClass ordnet einem Retention-Objekt eine neue Aufbewahrungsklasse
// zu — fügt IMMER eine neue Zeile hinzu, ändert nie eine bestehende
// (Akzeptanzkriterium 2: historisierbar).
func AssignClass(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, retentionObjectID, retentionClass string) error {
_, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO retention_class_assignments (retention_object_id, retention_class)
VALUES ($1, $2)
`, retentionObjectID, retentionClass)
if err != nil {
return fmt.Errorf("retention: aufbewahrungsklasse zuordnen: %w", err)
}
return nil
}
// CurrentClass liefert die AKTUELLE Aufbewahrungsklasse (jüngste
// Zuordnung) eines Retention-Objekts.
func CurrentClass(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, retentionObjectID string) (Assignment, error) {
var a Assignment
err := pool.QueryRow(ctx, `
SELECT retention_class, assigned_at FROM retention_class_assignments
WHERE retention_object_id = $1
ORDER BY assigned_at DESC LIMIT 1
`, retentionObjectID).Scan(&a.RetentionClass, &a.AssignedAt)
if err != nil {
return Assignment{}, fmt.Errorf("retention: aktuelle aufbewahrungsklasse lesen: %w", err)
}
return a, nil
}
// ClassHistory liefert ALLE Zuordnungen eines Retention-Objekts,
// chronologisch aufsteigend — voller Nachvollzug der Historie.
func ClassHistory(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, retentionObjectID string) ([]Assignment, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `
SELECT retention_class, assigned_at FROM retention_class_assignments
WHERE retention_object_id = $1
ORDER BY assigned_at ASC
`, retentionObjectID)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retention: klassenhistorie lesen: %w", err)
}
defer rows.Close()
var history []Assignment
for rows.Next() {
var a Assignment
if err := rows.Scan(&a.RetentionClass, &a.AssignedAt); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retention: historien-zeile lesen: %w", err)
}
history = append(history, a)
}
return history, rows.Err()
}
@@ -0,0 +1,137 @@
package retention
import (
"context"
"os"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
const schemaSQL = `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_objects (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), object_type TEXT NOT NULL,
object_reference TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active' CHECK (status IN ('active', 'expired', 'deleted')),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (object_type, object_reference)
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_assignments (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
retention_object_id UUID NOT NULL REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
retention_class TEXT NOT NULL, assigned_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
`
func requireTestPool(t *testing.T, dsn string) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, schemaSQL); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE retention_class_assignments, retention_objects CASCADE`)
})
return pool
}
// TestRegisterObject_MapsDMSAndMailAdapterObjectsIdentically ist
// Pruefung 2: Testobjekt aus fiktivem DMS- und Mail-Adapter beide
// korrekt abgebildet - KEINE modulspezifischen Spalten noetig, nur
// object_type/object_reference.
func TestRegisterObject_MapsDMSAndMailAdapterObjectsIdentically(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t, os.Getenv("TEST_TENANT_DSN"))
ctx := context.Background()
dmsID, err := RegisterObject(ctx, pool, "dms_document", "doc-123")
if err != nil {
t.Fatalf("dms-adapter registrieren: %v", err)
}
mailID, err := RegisterObject(ctx, pool, "mail_message", "msg-456")
if err != nil {
t.Fatalf("mail-adapter registrieren: %v", err)
}
if dmsID == "" || mailID == "" || dmsID == mailID {
t.Fatalf("erwartet zwei unterschiedliche, gueltige ids, habe dms=%q mail=%q", dmsID, mailID)
}
// Idempotenz: erneute Registrierung desselben Objekts liefert dieselbe id.
dmsIDAgain, err := RegisterObject(ctx, pool, "dms_document", "doc-123")
if err != nil {
t.Fatalf("erneute registrierung: %v", err)
}
if dmsIDAgain != dmsID {
t.Fatalf("erneute registrierung lieferte andere id: %q, want %q", dmsIDAgain, dmsID)
}
}
// TestAssignClass_IsHistoricized ist Pruefung fuer Akzeptanzkriterium 2:
// Aufbewahrungsklasse ist eindeutig zugeordnet UND historisierbar.
func TestAssignClass_IsHistoricized(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t, os.Getenv("TEST_TENANT_DSN"))
ctx := context.Background()
objID, err := RegisterObject(ctx, pool, "dms_document", "doc-hist")
if err != nil {
t.Fatalf("registrieren: %v", err)
}
if err := AssignClass(ctx, pool, objID, "klasse-A"); err != nil {
t.Fatalf("erste zuordnung: %v", err)
}
if err := AssignClass(ctx, pool, objID, "klasse-B"); err != nil {
t.Fatalf("zweite zuordnung: %v", err)
}
current, err := CurrentClass(ctx, pool, objID)
if err != nil {
t.Fatalf("currentclass: %v", err)
}
if current.RetentionClass != "klasse-B" {
t.Fatalf("aktuelle klasse = %q, want klasse-B", current.RetentionClass)
}
history, err := ClassHistory(ctx, pool, objID)
if err != nil {
t.Fatalf("classhistory: %v", err)
}
if len(history) != 2 || history[0].RetentionClass != "klasse-A" || history[1].RetentionClass != "klasse-B" {
t.Fatalf("erwartet [klasse-A, klasse-B] chronologisch, habe %+v", history)
}
}
// TestTenantIsolation_Negativtest ist Pruefung 3: ein in Tenant-DB A
// registriertes Objekt ist ueber eine Verbindung zu Tenant-DB B technisch
// nicht sichtbar - real gegen zwei unabhaengige Datenbanken (Modell C,
// TEN-01), keine gemeinsame Tabelle mit tenant_id-Filter.
func TestTenantIsolation_Negativtest(t *testing.T) {
dsnA := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
dsnB := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN_B")
if dsnA == "" || dsnB == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN und TEST_TENANT_DSN_B nicht beide gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
poolA := requireTestPool(t, dsnA)
poolB := requireTestPool(t, dsnB)
ctx := context.Background()
if _, err := RegisterObject(ctx, poolA, "dms_document", "nur-in-tenant-a"); err != nil {
t.Fatalf("registrieren in tenant a: %v", err)
}
var count int
if err := poolB.QueryRow(ctx, `SELECT count(*) FROM retention_objects WHERE object_reference = 'nur-in-tenant-a'`).Scan(&count); err != nil {
t.Fatalf("tenant b abfragen: %v", err)
}
if count != 0 {
t.Fatalf("objekt aus tenant a in tenant b sichtbar (count=%d) - mandantentrennung verletzt", count)
}
}
+50
View File
@@ -0,0 +1,50 @@
// Package retentionapi implementiert RET-06-API: die Backend-Seite der
// Aufbewahrungsfristen-Konfigurationsoberfläche (CRUD auf
// Aufbewahrungsklassen + Vorschauliste ablaufender Objekte). Das
// Next.js-Frontend selbst ist NICHT Teil dieses Tickets (Board-
// Entscheidung: Backend-API zuerst, Frontend als eigenes Folgeticket).
package retentionapi
import (
"errors"
"net/http"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/rbacclient"
)
// requestedRoleHeader trägt die vom Aufrufer beanspruchte Rolle. Die
// eigentliche Autorisierungsentscheidung trifft NICHT dieser Header,
// sondern Core RBAC-06 (siehe RequireRBAC) — der Header ist nur die
// Behauptung, RBAC-06 prüft sie gegen die echten Policy-Rules.
const requestedRoleHeader = "X-User-Role"
// RequireRBAC ist RET-08: die Ablösung des früheren, header-basierten
// Provisoriums (siehe archive/docs/RET-06-API-PRUEFPROTOKOLL.md) durch
// einen echten Aufruf von Core RBAC-06 (POST /authorize). Fail-closed:
// jeder Fehler beim Aufruf von RBAC-06 (Transport, Timeout, Ablehnung)
// führt zur Verweigerung, niemals zu stillschweigendem Zugriff.
func RequireRBAC(client *rbacclient.Client, permission string, next http.HandlerFunc) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
role := r.Header.Get(requestedRoleHeader)
if role == "" {
http.Error(w, "zugriff verweigert: header "+requestedRoleHeader+" erforderlich", http.StatusForbidden)
return
}
allowed, err := client.Authorize(r.Context(), role, permission)
if err != nil {
if errors.Is(err, rbacclient.ErrDenied) {
http.Error(w, "zugriff verweigert: rolle "+role+" hat kein recht "+permission, http.StatusForbidden)
return
}
// RBAC-06 nicht erreichbar oder fehlerhafte Antwort:
// fail-closed, kein Fallback auf offenen Zugriff.
http.Error(w, "zugriff verweigert: autorisierungsdienst nicht erreichbar", http.StatusForbidden)
return
}
if !allowed {
http.Error(w, "zugriff verweigert: rolle "+role+" hat kein recht "+permission, http.StatusForbidden)
return
}
next(w, r)
}
}
+125
View File
@@ -0,0 +1,125 @@
package retentionapi
import (
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/rbacclient"
)
const testServiceToken = "test-service-token"
// fakeRBACServer simuliert Core RBAC-06 (POST /authorize): erlaubt nur
// die genau angegebene role/permission-Kombination, verlangt den
// Service-Token. Damit werden RequireRBAC-Aufrufe real über HTTP
// getestet, ohne echtes Core-Modul.
func fakeRBACServer(t *testing.T, allowRole, allowPermission string) *rbacclient.Client {
t.Helper()
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("POST /authorize", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
if r.Header.Get("X-Service-Token") != testServiceToken {
http.Error(w, "kein service-token", http.StatusUnauthorized)
return
}
var req struct {
Role string `json:"role"`
Permission string `json:"permission"`
}
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&req); err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusBadRequest)
return
}
allowed := req.Role == allowRole && req.Permission == allowPermission
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
_ = json.NewEncoder(w).Encode(map[string]bool{"allowed": allowed})
})
server := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(server.Close)
return rbacclient.New(server.URL, testServiceToken)
}
// TestRequireRBAC_DeniedRoleReturns403 ist die vom Nutzer geforderte
// Negativpruefung, jetzt gegen echte Policy-Rules ueber RBAC-06 (nicht
// mehr nur ein Header-Wert wie im frueheren Provisorium).
func TestRequireRBAC_DeniedRoleReturns403(t *testing.T) {
client := fakeRBACServer(t, "archive_admin", "retention.configure")
handler := RequireRBAC(client, "retention.configure", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusOK)
})
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
// Kein Rollen-Header.
resp, err := http.Get(server.URL)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusForbidden {
t.Fatalf("ohne rollen-header: status = %d, want 403", resp.StatusCode)
}
// Falsche Rolle - RBAC-06 lehnt real ab.
req, _ := http.NewRequest(http.MethodGet, server.URL, nil)
req.Header.Set(requestedRoleHeader, "irgendwas_anderes")
resp2, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp2.Body.Close() }()
if resp2.StatusCode != http.StatusForbidden {
t.Fatalf("mit falscher rolle: status = %d, want 403", resp2.StatusCode)
}
}
// TestRequireRBAC_AllowedRoleGrantsAccess ist der positive Gegentest,
// real gegen die fake-RBAC-06-Antwort geprueft.
func TestRequireRBAC_AllowedRoleGrantsAccess(t *testing.T) {
client := fakeRBACServer(t, "archive_admin", "retention.configure")
handler := RequireRBAC(client, "retention.configure", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusOK)
})
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
req, _ := http.NewRequest(http.MethodGet, server.URL, nil)
req.Header.Set(requestedRoleHeader, "archive_admin")
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("mit korrekter rolle: status = %d, want 200", resp.StatusCode)
}
}
// TestRequireRBAC_UnreachableRBACFailsClosed ist die geforderte
// Pflichtpruefung: Ausfall von RBAC-06 fuehrt zur Ablehnung, kein
// Fallback auf offenen Zugriff.
func TestRequireRBAC_UnreachableRBACFailsClosed(t *testing.T) {
unreachable := rbacclient.New("http://127.0.0.1:1", testServiceToken)
called := false
handler := RequireRBAC(unreachable, "retention.configure", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
called = true
w.WriteHeader(http.StatusOK)
})
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
req, _ := http.NewRequest(http.MethodGet, server.URL, nil)
req.Header.Set(requestedRoleHeader, "archive_admin")
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusForbidden {
t.Fatalf("bei nicht erreichbarem rbac-06: status = %d, want 403 (fail-closed)", resp.StatusCode)
}
if called {
t.Fatal("handler haette bei nicht erreichbarem rbac-06 nie erreicht werden duerfen")
}
}
+101
View File
@@ -0,0 +1,101 @@
package retentionapi
import (
"encoding/json"
"net/http"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/rbacclient"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionengine"
)
// retentionConfigurePermission ist das bei Core RBAC-02/RBAC-06
// geprüfte Recht für alle RET-06-API-Endpunkte.
const retentionConfigurePermission = "retention.configure"
// Mount registriert alle RET-06-API-Endpunkte auf mux, jeweils hinter
// RequireRBAC (RET-08, echter RBAC-06-Aufruf) — Akzeptanzkriterium 3:
// Änderungen an Fristen sind nur berechtigten Rollen zugänglich.
func Mount(mux *http.ServeMux, pool *pgxpool.Pool, rbac *rbacclient.Client) {
mux.HandleFunc("POST /retention-classes", RequireRBAC(rbac, retentionConfigurePermission, configureHandler(pool)))
mux.HandleFunc("POST /retention-classes/{class}/deactivate", RequireRBAC(rbac, retentionConfigurePermission, deactivateHandler(pool)))
mux.HandleFunc("GET /retention-classes", RequireRBAC(rbac, retentionConfigurePermission, listHandler(pool)))
mux.HandleFunc("GET /retention-classes/preview", RequireRBAC(rbac, retentionConfigurePermission, previewHandler(pool)))
}
type configureRequest struct {
RetentionClass string `json:"retention_class"`
Duration string `json:"duration"`
}
// configureHandler: Aufbewahrungsklasse anlegen ODER ändern
// (Akzeptanzkriterium 1) — `retentionengine.ConfigureClassRule` ist ein
// UPSERT, eine Änderung wirkt erst ab jetzt auf künftige
// Stichtagsberechnungen (Pflichtprüfung: nicht rückwirkend).
func configureHandler(pool *pgxpool.Pool) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
var req configureRequest
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&req); err != nil {
http.Error(w, "ungültiger request-body: "+err.Error(), http.StatusBadRequest)
return
}
if req.RetentionClass == "" || req.Duration == "" {
http.Error(w, "retention_class und duration sind pflichtfelder", http.StatusBadRequest)
return
}
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(r.Context(), pool, req.RetentionClass, req.Duration); err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
w.WriteHeader(http.StatusOK)
}
}
// deactivateHandler: Aufbewahrungsklasse deaktivieren (Akzeptanzkriterium 1).
func deactivateHandler(pool *pgxpool.Pool) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
class := r.PathValue("class")
if err := retentionengine.DeactivateClassRule(r.Context(), pool, class); err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusNotFound)
return
}
w.WriteHeader(http.StatusOK)
}
}
// listHandler liefert alle konfigurierten Aufbewahrungsklassen (aktiv
// und deaktiviert) — Grundlage der künftigen Konfigurationsoberfläche.
func listHandler(pool *pgxpool.Pool) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
rules, err := retentionengine.ListClassRules(r.Context(), pool)
if err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
_ = json.NewEncoder(w).Encode(rules)
}
}
// previewHandler liefert die Vorschauliste bald ablaufender Objekte
// (Akzeptanzkriterium 2: Standard 30 Tage, per `days`-Query-Parameter
// überschreibbar). Nutzt DIESELBE `ListExpiringObjects`-Funktion wie
// der periodische Job (RET-02) — Pflichtprüfung: Vorschauliste stimmt
// mit dem Ergebnis des periodischen Jobs überein (keine zweite,
// abweichende Implementierung).
func previewHandler(pool *pgxpool.Pool) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
days := 30
asOf := time.Now().UTC().AddDate(0, 0, days)
objects, err := retentionengine.ListExpiringObjects(r.Context(), pool, asOf)
if err != nil {
http.Error(w, err.Error(), http.StatusInternalServerError)
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
_ = json.NewEncoder(w).Encode(objects)
}
}
@@ -0,0 +1,174 @@
package retentionapi
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"os"
"testing"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionengine"
)
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_objects (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), object_type TEXT NOT NULL,
object_reference TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active' CHECK (status IN ('active', 'expired', 'deleted')),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (object_type, object_reference)
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_assignments (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
retention_object_id UUID NOT NULL REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
retention_class TEXT NOT NULL, assigned_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_rules (
retention_class TEXT PRIMARY KEY, duration INTERVAL NOT NULL,
active BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE retention_class_assignments, retention_objects CASCADE; TRUNCATE retention_class_rules`)
})
return pool
}
func authedRequest(t *testing.T, method, url string, body []byte) *http.Response {
t.Helper()
var reader *bytes.Reader
if body != nil {
reader = bytes.NewReader(body)
} else {
reader = bytes.NewReader(nil)
}
req, err := http.NewRequest(method, url, reader)
if err != nil {
t.Fatalf("request erstellen: %v", err)
}
req.Header.Set(requestedRoleHeader, "archive_admin")
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("request senden: %v", err)
}
return resp
}
// TestConfigureAndListHandler_RealHTTPRoundTrip: Klasse anlegen, ändern,
// über die Liste sichtbar - Akzeptanzkriterium 1.
func TestConfigureAndListHandler_RealHTTPRoundTrip(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
mux := http.NewServeMux()
Mount(mux, pool, fakeRBACServer(t, "archive_admin", retentionConfigurePermission))
server := httptest.NewServer(mux)
defer server.Close()
body, _ := json.Marshal(configureRequest{RetentionClass: "klasse-api", Duration: "5 years"})
resp := authedRequest(t, http.MethodPost, server.URL+"/retention-classes", body)
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("anlegen: status = %d, want 200", resp.StatusCode)
}
_ = resp.Body.Close()
listResp := authedRequest(t, http.MethodGet, server.URL+"/retention-classes", nil)
defer func() { _ = listResp.Body.Close() }()
var rules []retentionengine.ClassRule
if err := json.NewDecoder(listResp.Body).Decode(&rules); err != nil {
t.Fatalf("liste dekodieren: %v", err)
}
if len(rules) != 1 || rules[0].RetentionClass != "klasse-api" || !rules[0].Active {
t.Fatalf("unerwartete liste: %+v", rules)
}
}
// TestDeactivateHandler_RealHTTPRoundTrip: Deaktivierung wirkt real.
func TestDeactivateHandler_RealHTTPRoundTrip(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-deakt", "1 year"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
mux := http.NewServeMux()
Mount(mux, pool, fakeRBACServer(t, "archive_admin", retentionConfigurePermission))
server := httptest.NewServer(mux)
defer server.Close()
resp := authedRequest(t, http.MethodPost, server.URL+"/retention-classes/klasse-deakt/deactivate", nil)
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("deaktivieren: status = %d, want 200", resp.StatusCode)
}
rules, err := retentionengine.ListClassRules(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("listclassrules: %v", err)
}
if len(rules) != 1 || rules[0].Active {
t.Fatalf("erwartet deaktivierte klasse, habe %+v", rules)
}
}
// TestPreviewHandler_MatchesPeriodicJobResult ist die geforderte
// Pflichtpruefung: Vorschauliste stimmt mit dem Ergebnis des
// periodischen Jobs ueberein - beide nutzen dieselbe Funktion, real
// per HTTP UND direkt verglichen.
func TestPreviewHandler_MatchesPeriodicJobResult(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-preview", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
var objID string
if err := pool.QueryRow(ctx, `INSERT INTO retention_objects (object_type, object_reference) VALUES ('dms_document', 'preview-doc') RETURNING id`).Scan(&objID); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `INSERT INTO retention_class_assignments (retention_object_id, retention_class) VALUES ($1, 'klasse-preview')`, objID); err != nil {
t.Fatal(err)
}
mux := http.NewServeMux()
Mount(mux, pool, fakeRBACServer(t, "archive_admin", retentionConfigurePermission))
server := httptest.NewServer(mux)
defer server.Close()
resp := authedRequest(t, http.MethodGet, server.URL+"/retention-classes/preview", nil)
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
var httpResult []retentionengine.ExpiringObject
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&httpResult); err != nil {
t.Fatalf("preview-antwort dekodieren: %v", err)
}
directResult, err := retentionengine.ListExpiringObjects(ctx, pool, time.Now().UTC().AddDate(0, 0, 30))
if err != nil {
t.Fatalf("listexpiringobjects direkt: %v", err)
}
if len(httpResult) != len(directResult) || len(httpResult) != 1 {
t.Fatalf("http-vorschau (%d) und periodischer job (%d) stimmen nicht ueberein", len(httpResult), len(directResult))
}
if httpResult[0].RetentionObjectID != directResult[0].RetentionObjectID {
t.Fatalf("http-vorschau und periodischer job liefern unterschiedliche objekte: %+v vs %+v", httpResult[0], directResult[0])
}
}
@@ -0,0 +1,142 @@
// Package retentionengine implementiert RET-02: Fristenmodell je
// Aufbewahrungsklasse mit Stichtagsberechnung und ein periodischer Job,
// der ablaufende Objekte ermittelt. Baut auf RET-01 (retention_objects,
// retention_class_assignments) auf — kennt weiter keine Modul-Interna
// (dieselbe Adapter-Disziplin).
package retentionengine
import (
"context"
"fmt"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// ConfigureClassRule legt die Frist (Postgres-INTERVAL, z. B. "10 years",
// "6 months") für eine Aufbewahrungsklasse fest oder ändert sie
// (Akzeptanzkriterium 1) — je Klasse GENAU eine aktive Regel.
func ConfigureClassRule(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, retentionClass, duration string) error {
_, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO retention_class_rules (retention_class, duration)
VALUES ($1, $2::interval)
ON CONFLICT (retention_class) DO UPDATE SET duration = EXCLUDED.duration
`, retentionClass, duration)
if err != nil {
return fmt.Errorf("retentionengine: fristregel konfigurieren: %w", err)
}
return nil
}
// ComputeDueDate berechnet den Stichtag aus Beginn (start) und der
// konfigurierten Frist der Klasse — DELEGIERT an Postgres' eigene
// INTERVAL-Arithmetik (Akzeptanzkriterium 2: korrekt inklusive
// Schaltjahr/Monatsende), keine eigene Kalenderrechnung in Go, die von
// Postgres' späterer WHERE-Klausel im periodischen Job abweichen könnte.
// Nur AKTIVE Regeln werden verwendet (siehe DeactivateClassRule).
func ComputeDueDate(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, start time.Time, retentionClass string) (time.Time, error) {
var due time.Time
err := pool.QueryRow(ctx, `
SELECT $1::timestamptz + r.duration
FROM retention_class_rules r WHERE r.retention_class = $2 AND r.active
`, start, retentionClass).Scan(&due)
if err != nil {
return time.Time{}, fmt.Errorf("retentionengine: stichtag berechnen: %w", err)
}
return due, nil
}
// DeactivateClassRule (RET-06): eine Aufbewahrungsklasse wird deaktiviert,
// OHNE ihre Historie (bereits erfolgte Zuordnungen/Berechnungen) zu
// verlieren — kein DELETE. Deaktivierte Klassen fließen nicht mehr in
// ComputeDueDate/ListExpiringObjects ein, ändern aber nichts an bereits
// getroffenen Berechnungen (Pflichtprüfung: Änderung wirkt nur auf
// künftige Berechnungen, nicht rückwirkend).
func DeactivateClassRule(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, retentionClass string) error {
tag, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE retention_class_rules SET active = false WHERE retention_class = $1`, retentionClass)
if err != nil {
return fmt.Errorf("retentionengine: klasse deaktivieren: %w", err)
}
if tag.RowsAffected() == 0 {
return fmt.Errorf("retentionengine: unbekannte aufbewahrungsklasse %q", retentionClass)
}
return nil
}
// ClassRule ist EINE konfigurierte Aufbewahrungsklasse mit Frist und
// Aktiv-Status.
type ClassRule struct {
RetentionClass string
Duration string
Active bool
}
// ListClassRules liefert alle konfigurierten Aufbewahrungsklassen
// (aktiv und deaktiviert) — Grundlage für die Konfigurationsoberfläche.
func ListClassRules(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) ([]ClassRule, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `SELECT retention_class, duration::text, active FROM retention_class_rules ORDER BY retention_class`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionengine: aufbewahrungsklassen auflisten: %w", err)
}
defer rows.Close()
var rules []ClassRule
for rows.Next() {
var r ClassRule
if err := rows.Scan(&r.RetentionClass, &r.Duration, &r.Active); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionengine: klassen-zeile lesen: %w", err)
}
rules = append(rules, r)
}
return rules, rows.Err()
}
// ExpiringObject ist EIN Objekt, dessen Aufbewahrungsfrist erreicht ist.
type ExpiringObject struct {
RetentionObjectID string
ObjectType string
ObjectReference string
RetentionClass string
DueDate time.Time
}
// ListExpiringObjects ist der periodische Job (Akzeptanzkriterium 3):
// liefert alle aktiven Retention-Objekte, deren Stichtag (aktuelle
// Klassenzuordnung + deren Frist) bis asOf erreicht ist. Betrachtet je
// Objekt AUSSCHLIESSLICH die JÜNGSTE Klassenzuordnung (`DISTINCT ON`) -
// ohne diese Einschränkung würde ein Objekt mit mehrfach geänderter
// Klasse (RET-01s Historisierung) mehrfach im Ergebnis auftauchen,
// genau der Doppelte-Einträge-Fehler, den Pflichtprüfung 3 ausschließt.
// Ein leerer Bestand liefert eine leere Liste, keinen Fehler
// (Akzeptanzkriterium/Pflichtprüfung 2).
func ListExpiringObjects(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, asOf time.Time) ([]ExpiringObject, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `
WITH latest_assignment AS (
SELECT DISTINCT ON (retention_object_id)
retention_object_id, retention_class, assigned_at
FROM retention_class_assignments
ORDER BY retention_object_id, assigned_at DESC
)
SELECT o.id, o.object_type, o.object_reference, a.retention_class,
a.assigned_at + r.duration AS due_date
FROM retention_objects o
JOIN latest_assignment a ON a.retention_object_id = o.id
JOIN retention_class_rules r ON r.retention_class = a.retention_class AND r.active
WHERE o.status = 'active' AND (a.assigned_at + r.duration) <= $1
ORDER BY due_date ASC
`, asOf)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionengine: ablaufende objekte ermitteln: %w", err)
}
defer rows.Close()
var out []ExpiringObject
for rows.Next() {
var e ExpiringObject
if err := rows.Scan(&e.RetentionObjectID, &e.ObjectType, &e.ObjectReference, &e.RetentionClass, &e.DueDate); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionengine: zeile lesen: %w", err)
}
out = append(out, e)
}
return out, rows.Err()
}
@@ -0,0 +1,222 @@
package retentionengine
import (
"context"
"os"
"testing"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_objects (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), object_type TEXT NOT NULL,
object_reference TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active' CHECK (status IN ('active', 'expired', 'deleted')),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (object_type, object_reference)
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_assignments (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
retention_object_id UUID NOT NULL REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
retention_class TEXT NOT NULL, assigned_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_rules (
retention_class TEXT PRIMARY KEY, duration INTERVAL NOT NULL,
active BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE retention_class_assignments, retention_objects CASCADE; TRUNCATE retention_class_rules`)
})
return pool
}
func mustTime(t *testing.T, layout, value string) time.Time {
t.Helper()
tm, err := time.Parse(layout, value)
if err != nil {
t.Fatalf("zeitangabe parsen: %v", err)
}
return tm
}
// TestComputeDueDate_KnownReferenceDates ist Pruefung 1: Fristberechnung
// an Referenzdaten mit bekannten Ablaufdaten geprueft - inklusive
// Schaltjahr und Monatsende (Akzeptanzkriterium 2). Erwartete Werte real
// gegen Postgres verifiziert (dessen eigene INTERVAL-Arithmetik ist die
// Quelle der Wahrheit, keine eigene Nachbildung in Go).
func TestComputeDueDate_KnownReferenceDates(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-1-jahr", "1 year"); err != nil {
t.Fatalf("regel konfigurieren: %v", err)
}
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-1-monat", "1 month"); err != nil {
t.Fatalf("regel konfigurieren: %v", err)
}
cases := []struct {
name string
start time.Time
retentionClass string
want time.Time
}{
{
name: "schaltjahr 29. februar plus 1 jahr",
start: mustTime(t, "2006-01-02", "2024-02-29"),
retentionClass: "klasse-1-jahr",
want: mustTime(t, "2006-01-02", "2025-02-28"),
},
{
name: "monatsende 31. januar plus 1 monat",
start: mustTime(t, "2006-01-02", "2026-01-31"),
retentionClass: "klasse-1-monat",
want: mustTime(t, "2006-01-02", "2026-02-28"),
},
}
for _, c := range cases {
t.Run(c.name, func(t *testing.T) {
got, err := ComputeDueDate(ctx, pool, c.start, c.retentionClass)
if err != nil {
t.Fatalf("computeduedate: %v", err)
}
if !got.UTC().Equal(c.want.UTC()) {
t.Fatalf("stichtag = %v, want %v", got, c.want)
}
})
}
}
// TestConfigureClassRule_ChangeAppliesOnlyToFutureCalculations ist
// Pruefung fuer RET-06: eine Fristaenderung wirkt sich nur auf
// KUENFTIGE Berechnungen aus, nicht rueckwirkend - real bewiesen, indem
// ein bereits berechneter Stichtag (in einer lokalen Variable, dem
// einzigen Ort, an dem ein "bereits berechnetes" Ergebnis ueberhaupt
// existiert - es gibt keine Tabelle, die rueckwirkend veraendert werden
// koennte) nach der Regelaenderung unveraendert bleibt, waehrend eine
// NEUE Berechnung fuer dieselbe Klasse die NEUE Frist verwendet.
func TestConfigureClassRule_ChangeAppliesOnlyToFutureCalculations(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
start := mustTime(t, "2006-01-02", "2026-01-01")
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-aenderung", "1 year"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
before, err := ComputeDueDate(ctx, pool, start, "klasse-aenderung")
if err != nil {
t.Fatalf("erste berechnung: %v", err)
}
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-aenderung", "2 years"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
// Der bereits berechnete Wert (before) bleibt unveraendert - er ist
// eine lokale Kopie, es existiert keine Tabelle, die eine
// nachtraegliche "Umschreibung" ermoeglichen wuerde.
if !before.Equal(mustTime(t, "2006-01-02", "2027-01-01")) {
t.Fatalf("bereits berechneter stichtag veraendert: %v", before)
}
after, err := ComputeDueDate(ctx, pool, start, "klasse-aenderung")
if err != nil {
t.Fatalf("zweite berechnung: %v", err)
}
if !after.Equal(mustTime(t, "2006-01-02", "2028-01-01")) {
t.Fatalf("neue berechnung uebernimmt neue frist nicht: %v", after)
}
if before.Equal(after) {
t.Fatal("neue frist haette eine andere berechnung liefern muessen")
}
}
// TestDeactivateClassRule_ExcludesFromFutureCalculations.
func TestDeactivateClassRule_ExcludesFromFutureCalculations(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-deakt-eng", "1 year"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := DeactivateClassRule(ctx, pool, "klasse-deakt-eng"); err != nil {
t.Fatalf("deactivateclassrule: %v", err)
}
if _, err := ComputeDueDate(ctx, pool, time.Now(), "klasse-deakt-eng"); err == nil {
t.Fatal("erwartet fehler: deaktivierte klasse darf nicht mehr verwendet werden")
}
}
// TestListExpiringObjects_EmptyBacklogReturnsEmptyNotError ist Pruefung 2.
func TestListExpiringObjects_EmptyBacklogReturnsEmptyNotError(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
got, err := ListExpiringObjects(ctx, pool, time.Now().UTC())
if err != nil {
t.Fatalf("erwartet keinen fehler bei leerem bestand, habe: %v", err)
}
if len(got) != 0 {
t.Fatalf("erwartet leere liste, habe %d eintraege", len(got))
}
}
// TestListExpiringObjects_NoDuplicatesAcrossHistoricalClassChanges ist
// Pruefung 3: Mehrfachausfuehrung des Jobs erzeugt keine doppelten
// Eintraege - real geprueft an einem Objekt mit MEHREREN historischen
// Klassenzuordnungen (RET-01s Historisierung), das ohne die
// DISTINCT-ON-Einschraenkung mehrfach im Ergebnis auftauchen wuerde.
func TestListExpiringObjects_NoDuplicatesAcrossHistoricalClassChanges(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-kurz", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
var objID string
if err := pool.QueryRow(ctx, `
INSERT INTO retention_objects (object_type, object_reference) VALUES ('dms_document', 'doc-mehrfach') RETURNING id
`).Scan(&objID); err != nil {
t.Fatalf("objekt anlegen: %v", err)
}
past := time.Now().UTC().Add(-72 * time.Hour)
// zwei historische Zuordnungen fuer DASSELBE Objekt, beide in der
// Vergangenheit (also beide laengst abgelaufen, wenn nicht auf die
// juengste beschraenkt wuerde).
if _, err := pool.Exec(ctx, `INSERT INTO retention_class_assignments (retention_object_id, retention_class, assigned_at) VALUES ($1, 'klasse-kurz', $2)`, objID, past); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `INSERT INTO retention_class_assignments (retention_object_id, retention_class, assigned_at) VALUES ($1, 'klasse-kurz', $2)`, objID, past.Add(time.Hour)); err != nil {
t.Fatal(err)
}
for run := 1; run <= 2; run++ {
got, err := ListExpiringObjects(ctx, pool, time.Now().UTC())
if err != nil {
t.Fatalf("lauf %d: %v", run, err)
}
if len(got) != 1 {
t.Fatalf("lauf %d: erwartet genau 1 eintrag (kein duplikat trotz 2 historischer zuordnungen), habe %d: %+v", run, len(got), got)
}
}
}
@@ -0,0 +1,158 @@
// Package retentionnotify implementiert RET-07: Benachrichtigung einer
// konfigurierten zuständigen Rolle (Tenant-Admin — RET-01 führt bewusst
// keine Objekt-Owner-Beziehung) vor Ablauf einer Aufbewahrungsfrist,
// konfigurierbarer Vorlauf je Aufbewahrungsklasse. Erzeugt NUR das
// Ereignis über Core CFG-05 (archive/internal/notifyclient) — versendet
// selbst keine E-Mail.
package retentionnotify
import (
"context"
"fmt"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/notifyclient"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionengine"
)
// EventType ist der an CFG-05 übergebene Ereignistyp — muss mit dem im
// Frontend/Core bekannten Namen übereinstimmen (siehe CFG-05-Tests).
const EventType = "retention_due_soon"
// Recipient benennt Tenant-Slug, User-ID und E-Mail-Adresse der
// konfigurierten zuständigen Rolle (Tenant-Admin), an die alle
// Fristablauf-Benachrichtigungen dieses Tenants gehen.
type Recipient struct {
TenantSlug string
UserID string
Email string
}
// Result ist das Ergebnis EINES benachrichtigten (oder fehlgeschlagenen)
// Objekts — der Aufrufer (cmd/retention-notify-job) protokolliert Err
// explizit, kein stillschweigendes Verwerfen (Pflichtprüfung 3).
type Result struct {
RetentionObjectID string
RetentionClass string
JobID string
Skipped bool
Err error
}
type classRuleLead struct {
leadDays int
enabled bool
}
// Run führt EINEN Durchlauf des Benachrichtigungs-Jobs aus: ermittelt je
// aktiver, benachrichtigungs-aktivierter Aufbewahrungsklasse die Objekte,
// deren Stichtag innerhalb des konfigurierten Vorlaufs liegt, überspringt
// bereits benachrichtigte Objekte (Akzeptanzkriterium 2, Postgres-
// persistent — übersteht einen Job-Neustart) und löst für den Rest je ein
// Ereignis über CFG-05 aus.
func Run(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, client *notifyclient.Client, now time.Time, recipient Recipient) ([]Result, error) {
// notify_lead_days/notify_enabled sind nicht Teil von
// retentionengine.ClassRule (RET-02/RET-06 kennen sie nicht) — direkt
// gelesen, um retentionengine nicht um RET-07-eigene Felder zu
// erweitern (kein Umbau angrenzender Bereiche).
leadByClass := make(map[string]classRuleLead)
maxLeadDays := 0
leadRows, err := pool.Query(ctx, `SELECT retention_class, notify_lead_days, notify_enabled FROM retention_class_rules WHERE active`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: benachrichtigungs-konfiguration laden: %w", err)
}
for leadRows.Next() {
var class string
var lead classRuleLead
if err := leadRows.Scan(&class, &lead.leadDays, &lead.enabled); err != nil {
leadRows.Close()
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: konfigurationszeile lesen: %w", err)
}
leadByClass[class] = lead
if lead.leadDays > maxLeadDays {
maxLeadDays = lead.leadDays
}
}
if err := leadRows.Err(); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: benachrichtigungs-konfiguration lesen: %w", err)
}
leadRows.Close()
if maxLeadDays == 0 {
return nil, nil
}
// Nutzt DIESELBE Funktion wie der RET-02-Job/RET-06-API-Preview
// (kein zweiter Ermittlungspfad) — asOf auf den größten konfigurierten
// Vorlauf gesetzt, je Klasse wird unten mit deren EIGENEM Vorlauf
// gefiltert.
candidates, err := retentionengine.ListExpiringObjects(ctx, pool, now.AddDate(0, 0, maxLeadDays))
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: ablaufende objekte ermitteln: %w", err)
}
alreadyNotified, err := loadAlreadyNotified(ctx, pool)
if err != nil {
return nil, err
}
var results []Result
for _, obj := range candidates {
lead, known := leadByClass[obj.RetentionClass]
if !known || !lead.enabled {
continue
}
if !obj.DueDate.Before(now.AddDate(0, 0, lead.leadDays+1)) {
// Ausserhalb des klassen-eigenen Vorlaufs (nur mit dem
// globalen maxLeadDays vorselektiert).
continue
}
if alreadyNotified[obj.RetentionObjectID] {
continue
}
res := Result{RetentionObjectID: obj.RetentionObjectID, RetentionClass: obj.RetentionClass}
enq, err := client.Enqueue(ctx, recipient.TenantSlug, recipient.UserID, EventType, "email", recipient.Email, map[string]any{
"object_type": obj.ObjectType,
"object_reference": obj.ObjectReference,
"retention_class": obj.RetentionClass,
"due_date": obj.DueDate.Format(time.RFC3339),
})
if err != nil {
res.Err = err
results = append(results, res)
// Kein INSERT in retention_notifications bei Fehler — das
// Objekt wird beim naechsten Durchlauf erneut versucht,
// statt stillschweigend als erledigt zu gelten.
continue
}
res.JobID = enq.JobID
res.Skipped = enq.Skipped
if _, err := pool.Exec(ctx, `INSERT INTO retention_notifications (retention_object_id) VALUES ($1)`, obj.RetentionObjectID); err != nil {
res.Err = fmt.Errorf("retentionnotify: benachrichtigung als versendet markieren: %w", err)
}
results = append(results, res)
}
return results, nil
}
func loadAlreadyNotified(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) (map[string]bool, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `SELECT retention_object_id FROM retention_notifications`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: bereits benachrichtigte objekte laden: %w", err)
}
defer rows.Close()
out := make(map[string]bool)
for rows.Next() {
var id string
if err := rows.Scan(&id); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("retentionnotify: zeile lesen: %w", err)
}
out[id] = true
}
return out, rows.Err()
}
@@ -0,0 +1,223 @@
package retentionnotify
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"os"
"sync/atomic"
"testing"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/notifyclient"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/retentionengine"
)
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_objects (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), object_type TEXT NOT NULL,
object_reference TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active' CHECK (status IN ('active', 'expired', 'deleted')),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (object_type, object_reference)
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_assignments (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
retention_object_id UUID NOT NULL REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
retention_class TEXT NOT NULL, assigned_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_rules (
retention_class TEXT PRIMARY KEY, duration INTERVAL NOT NULL,
active BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true
);
ALTER TABLE retention_class_rules ADD COLUMN IF NOT EXISTS notify_lead_days INT NOT NULL DEFAULT 7;
ALTER TABLE retention_class_rules ADD COLUMN IF NOT EXISTS notify_enabled BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_notifications (
retention_object_id UUID PRIMARY KEY REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
notified_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE retention_notifications, retention_class_assignments, retention_objects CASCADE; TRUNCATE retention_class_rules`)
})
return pool
}
// fakeCFG05Server zaehlt Aufrufe und liefert eine feste Antwort - simuliert
// den echten CFG-05-Endpunkt, ohne das Core-Modul einzubinden (Archive kann
// es nicht direkt importieren, siehe notifyclient).
func fakeCFG05Server(t *testing.T, fail bool) (*notifyclient.Client, *int32) {
t.Helper()
var calls int32
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("POST /notify/enqueue", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
atomic.AddInt32(&calls, 1)
if fail {
http.Error(w, "simulierter zustellfehler", http.StatusInternalServerError)
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
_ = json.NewEncoder(w).Encode(map[string]any{"job_id": "fake-job-id", "skipped": false})
})
server := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(server.Close)
return notifyclient.New(server.URL, "test-token"), &calls
}
// insertDueObject legt ein Objekt an, dessen Stichtag (assigned_at +
// Klassen-Frist) genau dueIn ab jetzt liegt — die Subtraktion der Frist
// erfolgt IN Postgres (dieselbe INTERVAL-Arithmetik wie ComputeDueDate),
// keine eigene Kalenderrechnung in Go.
func insertDueObject(t *testing.T, ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, objectRef, class string, dueIn time.Duration) string {
t.Helper()
var objID string
if err := pool.QueryRow(ctx, `INSERT INTO retention_objects (object_type, object_reference) VALUES ('dms_document', $1) RETURNING id`, objectRef).Scan(&objID); err != nil {
t.Fatalf("objekt anlegen: %v", err)
}
desiredDue := time.Now().UTC().Add(dueIn)
if _, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO retention_class_assignments (retention_object_id, retention_class, assigned_at)
SELECT $1, $2, $3::timestamptz - r.duration FROM retention_class_rules r WHERE r.retention_class = $2
`, objID, class, desiredDue); err != nil {
t.Fatalf("zuordnung anlegen: %v", err)
}
return objID
}
var testRecipient = Recipient{TenantSlug: "acme", UserID: "tenant-admin", Email: "admin@acme.example"}
// TestRun_ShortLeadTimeTriggersExactlyOneNotification ist die geforderte
// Pflichtpruefung 1.
func TestRun_ShortLeadTimeTriggersExactlyOneNotification(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-kurz", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE retention_class_rules SET notify_lead_days = 1, notify_enabled = true WHERE retention_class = 'klasse-kurz'`); err != nil {
t.Fatal(err)
}
insertDueObject(t, ctx, pool, "kurz-doc", "klasse-kurz", 12*time.Hour)
client, calls := fakeCFG05Server(t, false)
results, err := Run(ctx, pool, client, time.Now().UTC(), testRecipient)
if err != nil {
t.Fatalf("run: %v", err)
}
if len(results) != 1 || results[0].Err != nil {
t.Fatalf("erwartet genau ein ergebnis ohne fehler, habe: %+v", results)
}
if atomic.LoadInt32(calls) != 1 {
t.Fatalf("erwartet genau einen cfg-05-aufruf, habe %d", *calls)
}
}
// TestRun_DisabledNotificationSendsNothing ist die geforderte
// Pflichtpruefung 2.
func TestRun_DisabledNotificationSendsNothing(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-deaktiviert", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE retention_class_rules SET notify_lead_days = 1, notify_enabled = false WHERE retention_class = 'klasse-deaktiviert'`); err != nil {
t.Fatal(err)
}
insertDueObject(t, ctx, pool, "deaktiviert-doc", "klasse-deaktiviert", 12*time.Hour)
client, calls := fakeCFG05Server(t, false)
results, err := Run(ctx, pool, client, time.Now().UTC(), testRecipient)
if err != nil {
t.Fatalf("run: %v", err)
}
if len(results) != 0 {
t.Fatalf("erwartet keine benachrichtigung bei deaktivierter klasse, habe: %+v", results)
}
if atomic.LoadInt32(calls) != 0 {
t.Fatalf("erwartet keinen cfg-05-aufruf, habe %d", *calls)
}
}
// TestRun_FailedDeliveryIsReportedNotSwallowed ist die geforderte
// Pflichtpruefung 3.
func TestRun_FailedDeliveryIsReportedNotSwallowed(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-fehler", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE retention_class_rules SET notify_lead_days = 1, notify_enabled = true WHERE retention_class = 'klasse-fehler'`); err != nil {
t.Fatal(err)
}
objID := insertDueObject(t, ctx, pool, "fehler-doc", "klasse-fehler", 12*time.Hour)
client, _ := fakeCFG05Server(t, true)
results, err := Run(ctx, pool, client, time.Now().UTC(), testRecipient)
if err != nil {
t.Fatalf("run: %v", err)
}
if len(results) != 1 || results[0].Err == nil {
t.Fatalf("erwartet ein ergebnis MIT protokolliertem fehler, habe: %+v", results)
}
var count int
if err := pool.QueryRow(ctx, `SELECT count(*) FROM retention_notifications WHERE retention_object_id = $1`, objID).Scan(&count); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if count != 0 {
t.Fatalf("fehlgeschlagener versand darf NICHT als benachrichtigt markiert werden (sonst kein retry)")
}
}
// TestRun_PreventsDoubleNotificationAcrossRuns ist Akzeptanzkriterium 2 -
// Mehrfachversand wird verhindert, auch nach einem simulierten Neustart
// (zweiter Run() mit frischem Aufruf, kein In-Memory-Zustand zwischen den
// Durchlaeufen).
func TestRun_PreventsDoubleNotificationAcrossRuns(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if err := retentionengine.ConfigureClassRule(ctx, pool, "klasse-doppelt", "1 day"); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if _, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE retention_class_rules SET notify_lead_days = 1, notify_enabled = true WHERE retention_class = 'klasse-doppelt'`); err != nil {
t.Fatal(err)
}
insertDueObject(t, ctx, pool, "doppelt-doc", "klasse-doppelt", 12*time.Hour)
client, calls := fakeCFG05Server(t, false)
now := time.Now().UTC()
if _, err := Run(ctx, pool, client, now, testRecipient); err != nil {
t.Fatalf("erster run: %v", err)
}
if _, err := Run(ctx, pool, client, now, testRecipient); err != nil {
t.Fatalf("zweiter run (simulierter neustart): %v", err)
}
if atomic.LoadInt32(calls) != 1 {
t.Fatalf("erwartet genau einen cfg-05-aufruf ueber beide durchlaeufe, habe %d", *calls)
}
}
+57
View File
@@ -0,0 +1,57 @@
package scrub
import (
"context"
"crypto/sha256"
"encoding/hex"
"fmt"
"io"
"os"
"path/filepath"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// ExpectedChecksums liest file_revisions.checksum_sha256 fuer genau die
// uebergebenen storage_keys — bewusst eine eigene, minimale Abfrage statt
// Erweiterung von reconcile.DBEntry (BAK-05 bleibt existenz-only, keine
// Kopplung an Inhaltspruefungs-Bedarf von BAK-08).
func ExpectedChecksums(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, storageKeys []string) (map[string]string, error) {
if len(storageKeys) == 0 {
return map[string]string{}, nil
}
rows, err := pool.Query(ctx, `
SELECT storage_key, checksum_sha256 FROM file_revisions WHERE storage_key = ANY($1)
`, storageKeys)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("scrub: erwartete pruefsummen lesen: %w", err)
}
defer rows.Close()
out := make(map[string]string, len(storageKeys))
for rows.Next() {
var key, checksum string
if err := rows.Scan(&key, &checksum); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("scrub: pruefsummen-zeile lesen: %w", err)
}
out[key] = checksum
}
return out, rows.Err()
}
// ActualChecksum liest die Datei unter baseDir/storageKey vollstaendig
// und berechnet ihren SHA-256 — echte Inhaltspruefung, kein
// Header-/Groessenvergleich (dieselbe Disziplin wie BAK-01s Verify).
func ActualChecksum(baseDir, storageKey string) (string, error) {
f, err := os.Open(filepath.Join(baseDir, filepath.FromSlash(storageKey)))
if err != nil {
return "", fmt.Errorf("scrub: objekt lesen: %w", err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
h := sha256.New()
if _, err := io.Copy(h, f); err != nil {
return "", fmt.Errorf("scrub: objekt hashen: %w", err)
}
return hex.EncodeToString(h.Sum(nil)), nil
}
+94
View File
@@ -0,0 +1,94 @@
package scrub
import (
"context"
"crypto/sha256"
"encoding/hex"
"os"
"path/filepath"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func requireFileRevisionsFixture(t *testing.T) (pool *pgxpool.Pool, userID, docID string) {
t.Helper()
p := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
if _, err := p.Exec(ctx, `
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pgcrypto;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS users (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), email TEXT NOT NULL UNIQUE, name TEXT NOT NULL,
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS documents (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), title TEXT NOT NULL,
created_by UUID NOT NULL REFERENCES users(id), created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS file_revisions (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), document_id UUID NOT NULL REFERENCES documents(id) ON DELETE CASCADE,
storage_key TEXT NOT NULL, checksum_sha256 TEXT NOT NULL, size_bytes BIGINT NOT NULL,
mime_type TEXT NOT NULL, revision_number INTEGER NOT NULL, created_by UUID NOT NULL REFERENCES users(id),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
`); err != nil {
t.Fatalf("file_revisions-fixture: %v", err)
}
var uid string
if err := p.QueryRow(ctx, `INSERT INTO users (email, name) VALUES ('scrub-test@example.test', 'Test') RETURNING id`).Scan(&uid); err != nil {
t.Fatalf("testbenutzer anlegen: %v", err)
}
var did string
if err := p.QueryRow(ctx, `INSERT INTO documents (title, created_by) VALUES ('doc', $1) RETURNING id`, uid).Scan(&did); err != nil {
t.Fatalf("testdokument anlegen: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { _, _ = p.Exec(context.Background(), `TRUNCATE file_revisions, documents, users CASCADE`) })
return p, uid, did
}
// TestActualChecksum_MatchesRealFileContent ist Nachweis, dass
// ActualChecksum tatsaechlich den Dateiinhalt liest und hasht (kein
// Header-/Groessenvergleich).
func TestActualChecksum_MatchesRealFileContent(t *testing.T) {
baseDir := t.TempDir()
content := []byte("echter dateiinhalt fuer scrub-test")
path := filepath.Join(baseDir, "documents", "x", "revisions", "1")
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(path), 0o755); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := os.WriteFile(path, content, 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
got, err := ActualChecksum(baseDir, "documents/x/revisions/1")
if err != nil {
t.Fatalf("actualChecksum: %v", err)
}
sum := sha256.Sum256(content)
want := hex.EncodeToString(sum[:])
if got != want {
t.Fatalf("checksum = %q, want %q", got, want)
}
}
// TestExpectedChecksums_ReadsRealFileRevisions ist Nachweis gegen echtes
// Postgres, kein Mock.
func TestExpectedChecksums_ReadsRealFileRevisions(t *testing.T) {
pool, uid, did := requireFileRevisionsFixture(t)
ctx := context.Background()
if _, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO file_revisions (document_id, storage_key, checksum_sha256, size_bytes, mime_type, revision_number, created_by)
VALUES ($1, 'documents/x/revisions/1', 'abc123', 10, 'text/plain', 1, $2)
`, did, uid); err != nil {
t.Fatalf("testrevision anlegen: %v", err)
}
got, err := ExpectedChecksums(ctx, pool, []string{"documents/x/revisions/1", "documents/fehlt/revisions/1"})
if err != nil {
t.Fatalf("expectedChecksums: %v", err)
}
if len(got) != 1 || got["documents/x/revisions/1"] != "abc123" {
t.Fatalf("unerwartetes ergebnis: %+v", got)
}
}
+69
View File
@@ -0,0 +1,69 @@
// Package scrub implementiert BAK-08: periodische, checksummenbasierte
// Integritaetspruefung einer Stichprobe existierender Objekte. Baut auf
// BAK-05 (internal/reconcile) auf, das die deterministisch sortierte
// Liste bestaetigt existierender Objekte liefert (existenz-only) — scrub
// fuegt die INHALTSPRUEFUNG hinzu, die BAK-05 bewusst ausspart.
package scrub
import (
"sort"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/reconcile"
)
// Candidate ist ein fuer den aktuellen Lauf ausgewaehltes Objekt.
type Candidate struct {
StorageKey string
DocumentID string
RevisionID string
}
// Sample waehlt aus existing (BAK-05s existing_in_storage, bereits nach
// StorageKey sortiert) die naechste Stichprobe: Objekte, die noch nie
// oder vor mehr als cooldown geprueft wurden (last_scrubbed via
// storage_key -> last_scrubbed_at aus scrub_state), begrenzt auf
// sampleSize. Reine Funktion, deterministisch bei gleicher Eingabe (fixe
// Reihenfolge von existing, kein Zufall) — Akzeptanzkriterium
// "Sampling priorisiert alte, unveraenderte Objekte": ein nie/am
// laengsten nicht geprueftes Objekt hat KEINEN last_scrubbed-Eintrag oder
// den aeltesten, beides erscheint zuerst in "existing", das seinerseits
// nach StorageKey sortiert ist — daher wird zusaetzlich vor der
// Groessenbegrenzung nach last_scrubbed_at aufsteigend sortiert (nie
// geprueft = aeltestmoeglicher Wert), damit tatsaechlich das am laengsten
// nicht verifizierte Objekt zuerst drankommt, nicht nur alphabetisch nach
// Schluessel.
func Sample(existing []reconcile.Finding, lastScrubbed map[string]time.Time, cooldown time.Duration, sampleSize int, now time.Time) []Candidate {
type scored struct {
f reconcile.Finding
last time.Time
}
var due []scored
for _, f := range existing {
last, ok := lastScrubbed[f.StorageKey]
if ok && now.Sub(last) < cooldown {
continue // erst kuerzlich geprueft, ueberspringen
}
if !ok {
last = time.Time{} // nie geprueft = aeltestmoeglicher Wert, kommt zuerst
}
due = append(due, scored{f: f, last: last})
}
sort.SliceStable(due, func(i, j int) bool {
if !due[i].last.Equal(due[j].last) {
return due[i].last.Before(due[j].last)
}
return due[i].f.StorageKey < due[j].f.StorageKey // Tie-Break deterministisch
})
if sampleSize >= 0 && len(due) > sampleSize {
due = due[:sampleSize]
}
out := make([]Candidate, 0, len(due))
for _, d := range due {
out = append(out, Candidate{StorageKey: d.f.StorageKey, DocumentID: d.f.DocumentID, RevisionID: d.f.RevisionID})
}
return out
}
+95
View File
@@ -0,0 +1,95 @@
package scrub
import (
"testing"
"time"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/reconcile"
)
var now = time.Date(2026, 8, 29, 12, 0, 0, 0, time.UTC)
// TestSample_PrioritizesNeverScrubbedAndOldest ist der Nachweis fuer das
// GoBD-Akzeptanzkriterium: nie geprueft ODER am laengsten nicht geprueft
// kommt zuerst, nicht bloss alphabetisch nach StorageKey.
func TestSample_PrioritizesNeverScrubbedAndOldest(t *testing.T) {
existing := []reconcile.Finding{
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1"}, // vor 1 tag geprueft
{StorageKey: "documents/b/revisions/r1"}, // nie geprueft
{StorageKey: "documents/c/revisions/r1"}, // vor 30 tagen geprueft (aeltest)
}
lastScrubbed := map[string]time.Time{
"documents/a/revisions/r1": now.Add(-24 * time.Hour),
"documents/c/revisions/r1": now.Add(-30 * 24 * time.Hour),
}
got := Sample(existing, lastScrubbed, time.Hour, 2, now)
if len(got) != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 kandidaten, habe %d: %+v", len(got), got)
}
// "nie geprueft" (b) zaehlt als aeltestmoeglich, kommt vor "vor 30 tagen" (c).
if got[0].StorageKey != "documents/b/revisions/r1" || got[1].StorageKey != "documents/c/revisions/r1" {
t.Fatalf("falsche prioritaet, want [b, c], habe %+v", got)
}
}
// TestSample_RespectsCooldown ist der Nachweis, dass kuerzlich gepruefte
// Objekte NICHT erneut ausgewaehlt werden — sonst wuerde dieselbe Gruppe
// dauernd gescrubbt (genau der Fehler, den die Alt-Priorisierung
// verhindern soll).
func TestSample_RespectsCooldown(t *testing.T) {
existing := []reconcile.Finding{
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1"},
{StorageKey: "documents/b/revisions/r1"},
}
lastScrubbed := map[string]time.Time{
"documents/a/revisions/r1": now.Add(-1 * time.Hour), // innerhalb cooldown
}
got := Sample(existing, lastScrubbed, 24*time.Hour, 10, now)
if len(got) != 1 || got[0].StorageKey != "documents/b/revisions/r1" {
t.Fatalf("erwartet nur b (a innerhalb cooldown), habe %+v", got)
}
}
// TestSample_LimitsToSampleSize ist der Nachweis, dass die
// Stichprobengroesse tatsaechlich begrenzt (kein Voll-Scrub jeden Lauf).
func TestSample_LimitsToSampleSize(t *testing.T) {
existing := []reconcile.Finding{
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1"},
{StorageKey: "documents/b/revisions/r1"},
{StorageKey: "documents/c/revisions/r1"},
}
got := Sample(existing, map[string]time.Time{}, time.Hour, 1, now)
if len(got) != 1 {
t.Fatalf("erwartet genau 1 kandidat, habe %d", len(got))
}
}
// TestSample_DeterministicForIdenticalInput ist der Nachweis, dass zwei
// Laeufe mit identischer Eingabe dieselbe Reihenfolge liefern (kein
// Zufall im Sampling).
func TestSample_DeterministicForIdenticalInput(t *testing.T) {
existing := []reconcile.Finding{
{StorageKey: "documents/a/revisions/r1"},
{StorageKey: "documents/b/revisions/r1"},
{StorageKey: "documents/c/revisions/r1"},
}
lastScrubbed := map[string]time.Time{}
first := Sample(existing, lastScrubbed, time.Hour, 2, now)
second := Sample(existing, lastScrubbed, time.Hour, 2, now)
if len(first) != len(second) {
t.Fatal("unterschiedliche anzahl zwischen zwei laeufen mit identischer eingabe")
}
for i := range first {
if first[i].StorageKey != second[i].StorageKey {
t.Fatalf("reihenfolge nicht deterministisch: lauf1=%+v lauf2=%+v", first, second)
}
}
}
+74
View File
@@ -0,0 +1,74 @@
package scrub
import (
"context"
"fmt"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// LoadLastScrubbed liefert je storage_key den Zeitpunkt der letzten
// Pruefung — Grundlage fuer Sample's Cooldown-Filter.
func LoadLastScrubbed(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) (map[string]time.Time, error) {
rows, err := pool.Query(ctx, `SELECT storage_key, last_scrubbed_at FROM scrub_state`)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("scrub: scrub_state lesen: %w", err)
}
defer rows.Close()
out := make(map[string]time.Time)
for rows.Next() {
var key string
var ts time.Time
if err := rows.Scan(&key, &ts); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("scrub: scrub_state-zeile lesen: %w", err)
}
out[key] = ts
}
return out, rows.Err()
}
// MarkScrubbed vermerkt Ergebnis und Zeitpunkt der Pruefung eines
// Objekts — idempotent (ON CONFLICT), damit ein unterbrochener und neu
// gestarteter Lauf keinen inkonsistenten Zustand hinterlaesst
// (Akzeptanzkriterium: Lauf ist unterbrechbar ohne inkonsistenten
// Zustand).
func MarkScrubbed(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool, storageKey string, ok bool, at time.Time) error {
result := "ok"
if !ok {
result = "failed"
}
_, err := pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO scrub_state (storage_key, last_scrubbed_at, last_result)
VALUES ($1, $2, $3)
ON CONFLICT (storage_key) DO UPDATE SET last_scrubbed_at = $2, last_result = $3
`, storageKey, at, result)
if err != nil {
return fmt.Errorf("scrub: scrub_state schreiben: %w", err)
}
return nil
}
// RecordFinding erhoeht den monoton steigenden Befund-Zaehler
// (scrub_counters.findings_total) um genau 1 — als gueltiger Prometheus-
// Counter darf dieser Wert nur steigen, niemals sinken, auch wenn ein
// Befund spaeter behoben wird.
func RecordFinding(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) error {
_, err := pool.Exec(ctx, `UPDATE scrub_counters SET findings_total = findings_total + 1 WHERE id = 1`)
if err != nil {
return fmt.Errorf("scrub: befund-zaehler erhoehen: %w", err)
}
return nil
}
// FindingsTotal liest den aktuellen Zaehlerstand — genutzt vom
// /metrics-Endpunkt (cmd/scrub-metrics).
func FindingsTotal(ctx context.Context, pool *pgxpool.Pool) (int64, error) {
var total int64
err := pool.QueryRow(ctx, `SELECT findings_total FROM scrub_counters WHERE id = 1`).Scan(&total)
if err != nil {
return 0, fmt.Errorf("scrub: befund-zaehler lesen: %w", err)
}
return total, nil
}
+92
View File
@@ -0,0 +1,92 @@
package scrub
import (
"context"
"os"
"testing"
"time"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func requireTestPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS scrub_state (
storage_key TEXT PRIMARY KEY, last_scrubbed_at TIMESTAMPTZ NOT NULL,
last_result TEXT NOT NULL CHECK (last_result IN ('ok', 'failed'))
);
CREATE TABLE IF NOT EXISTS scrub_counters (
id INTEGER PRIMARY KEY DEFAULT 1 CHECK (id = 1), findings_total BIGINT NOT NULL DEFAULT 0
);
INSERT INTO scrub_counters (id, findings_total) VALUES (1, 0) ON CONFLICT (id) DO NOTHING;
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `TRUNCATE scrub_state; UPDATE scrub_counters SET findings_total = 0 WHERE id = 1`)
})
return pool
}
// TestMarkScrubbed_IsIdempotent ist Nachweis fuer "Lauf ist idempotent und
// unterbrechbar ohne inkonsistenten Zustand": derselbe storage_key kann
// beliebig oft neu markiert werden, es entsteht kein Duplikat/Fehler.
func TestMarkScrubbed_IsIdempotent(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
key := "documents/x/revisions/1"
if err := MarkScrubbed(ctx, pool, key, true, time.Now().UTC()); err != nil {
t.Fatalf("erster markScrubbed: %v", err)
}
second := time.Now().UTC().Add(time.Hour)
if err := MarkScrubbed(ctx, pool, key, false, second); err != nil {
t.Fatalf("zweiter markScrubbed (ueberschreibt): %v", err)
}
last, err := LoadLastScrubbed(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("loadLastScrubbed: %v", err)
}
if len(last) != 1 {
t.Fatalf("erwartet genau 1 eintrag (kein duplikat), habe %d", len(last))
}
// Postgres timestamptz rundet auf Mikrosekunden, Go time.Time hat
// Nanosekunden-Praezision - Vergleich daher auf Mikrosekunden gerundet.
if !last[key].Truncate(time.Microsecond).Equal(second.Truncate(time.Microsecond)) {
t.Fatalf("last_scrubbed_at nicht ueberschrieben: %v, want %v", last[key], second)
}
}
// TestRecordFinding_IsMonotonicallyIncreasing ist Nachweis, dass der
// Zaehler ein gueltiger Prometheus-Counter ist (steigt nur, sinkt nie).
func TestRecordFinding_IsMonotonicallyIncreasing(t *testing.T) {
pool := requireTestPool(t)
ctx := context.Background()
for i := 0; i < 3; i++ {
if err := RecordFinding(ctx, pool); err != nil {
t.Fatalf("recordFinding: %v", err)
}
}
total, err := FindingsTotal(ctx, pool)
if err != nil {
t.Fatalf("findingsTotal: %v", err)
}
if total != 3 {
t.Fatalf("erwartet 3, habe %d", total)
}
}
+76
View File
@@ -0,0 +1,76 @@
package tenantbackup
import (
"encoding/json"
"fmt"
"os"
"time"
)
// Operation unterscheidet Sicherung und Wiederherstellung im Protokoll.
type Operation string
const (
OpBackupDB Operation = "backup_database"
OpRestoreDB Operation = "restore_database"
OpBackupObj Operation = "backup_objects"
OpRestoreObj Operation = "restore_objects"
)
// LogEntry ist EIN Protokolleintrag (Akzeptanzkriterium 3: Tenant-
// Sicherung UND -Restore vollständig protokolliert).
type LogEntry struct {
Timestamp time.Time `json:"timestamp"`
Operation Operation `json:"operation"`
TenantID string `json:"tenant_id"`
Source string `json:"source,omitempty"` // Dump-Pfad oder Snapshot-ID
Target string `json:"target,omitempty"` // Zieldatenbank oder Zielverzeichnis
Result string `json:"result"` // "ok" oder Fehlertext
}
// AppendLog hängt entry an die JSONL-Protokolldatei an (append-only,
// nichts wird überschrieben).
func AppendLog(logPath string, entry LogEntry) error {
f, err := os.OpenFile(logPath, os.O_APPEND|os.O_CREATE|os.O_WRONLY, 0o600)
if err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: protokolldatei öffnen: %w", err)
}
defer func() { _ = f.Close() }()
line, err := json.Marshal(entry)
if err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: protokolleintrag kodieren: %w", err)
}
if _, err := f.Write(append(line, '\n')); err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: protokolleintrag schreiben: %w", err)
}
return nil
}
// ReadLog liest die vollständige Protokollhistorie.
func ReadLog(logPath string) ([]LogEntry, error) {
data, err := os.ReadFile(logPath)
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return nil, nil
}
return nil, fmt.Errorf("tenantbackup: protokolldatei lesen: %w", err)
}
var entries []LogEntry
start := 0
for i := 0; i < len(data); i++ {
if data[i] == '\n' {
line := data[start:i]
start = i + 1
if len(line) == 0 {
continue
}
var e LogEntry
if err := json.Unmarshal(line, &e); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("tenantbackup: protokollzeile dekodieren: %w", err)
}
entries = append(entries, e)
}
}
return entries, nil
}
+37
View File
@@ -0,0 +1,37 @@
package tenantbackup
import (
"path/filepath"
"testing"
"time"
)
// TestLog_BackupAndRestoreFullyLogged ist Pruefung 3: Tenant-Sicherung
// UND -Restore vollstaendig protokolliert.
func TestLog_BackupAndRestoreFullyLogged(t *testing.T) {
logPath := filepath.Join(t.TempDir(), "tenantbackup.log")
entries := []LogEntry{
{Timestamp: time.Now().UTC(), Operation: OpBackupDB, TenantID: "a", Source: "/x/dump.pgcustom", Result: "ok"},
{Timestamp: time.Now().UTC(), Operation: OpRestoreDB, TenantID: "a", Source: "/x/dump.pgcustom", Target: "a_restored", Result: "ok"},
}
for _, e := range entries {
if err := AppendLog(logPath, e); err != nil {
t.Fatalf("appendlog: %v", err)
}
}
got, err := ReadLog(logPath)
if err != nil {
t.Fatalf("readlog: %v", err)
}
if len(got) != 2 {
t.Fatalf("erwartet 2 eintraege, habe %d", len(got))
}
if got[0].Operation != OpBackupDB || got[1].Operation != OpRestoreDB {
t.Fatalf("unerwartete reihenfolge/operationen: %+v", got)
}
if got[0].TenantID != "a" || got[1].Target != "a_restored" {
t.Fatalf("eintraege unvollstaendig: %+v", got)
}
}
@@ -0,0 +1,155 @@
// Package tenantbackup implementiert BAK-04: Sicherung und
// Wiederherstellung der Daten EINES einzelnen Mandanten, ohne andere
// Mandanten zu berühren.
//
// BEWUSST NICHT auf BAK-01/BAK-03 aufgesetzt: pg_basebackup (BAK-01)
// sichert den GESAMTEN Postgres-Cluster — bei Modell C (TEN-01, eine
// physisch isolierte Datenbank je Mandant) liegen ALLE Mandanten-
// Datenbanken in genau diesem einen Cluster, ein Restore der
// Cluster-Sicherung würde also zwangsläufig ALLE Mandanten gleichzeitig
// überschreiben — das genaue Gegenteil von Mandanten-Isolation. BAK-04
// braucht daher ein DATENBANK-SCHARFES logisches Verfahren (pg_dump/
// pg_restore für genau EINE Datenbank), keine physische
// Cluster-Sicherung. Objekt-Storage ist bereits von Haus aus pro
// Mandant getrennt (eigener Bucket/Pfad-Root, STORAGE-KONZEPT.md
// Abschnitt 3) — dort genügt ein restic-Repository je Mandanten-Root
// (objectbackup-Paket direkt wiederverwendbar, ein Aufruf pro
// Mandanten-Verzeichnis).
package tenantbackup
import (
"context"
"fmt"
"os"
"os/exec"
"path/filepath"
)
// Config enthält die Verbindungsdaten — ausschließlich über
// Umgebungsvariablen befüllt (siehe Ticket-Abschluss-Regel).
type Config struct {
Host string
Port string
User string
Password string
BackupDir string
PgDumpPath string // Default "pg_dump"
PgRestorePath string // Default "pg_restore"
PsqlPath string // Default "psql"
}
func (c Config) dumpBinary() string {
if c.PgDumpPath != "" {
return c.PgDumpPath
}
return "pg_dump"
}
func (c Config) restoreBinary() string {
if c.PgRestorePath != "" {
return c.PgRestorePath
}
return "pg_restore"
}
func (c Config) psqlBinary() string {
if c.PsqlPath != "" {
return c.PsqlPath
}
return "psql"
}
const DumpFile = "dump.pgcustom"
// Backup erstellt eine logische Sicherung GENAU EINER Mandanten-
// Datenbank (Custom-Format, `pg_dump -Fc`) — enthält strukturell
// ausschließlich Daten dieser einen Datenbank, andere Mandanten-
// Datenbanken werden nie verbunden oder gelesen (Akzeptanzkriterium 1).
func Backup(ctx context.Context, cfg Config, tenantDB, generationID string) (dumpPath string, err error) {
dir := filepath.Join(cfg.BackupDir, tenantDB, generationID)
if err := os.MkdirAll(dir, 0o750); err != nil {
return "", fmt.Errorf("tenantbackup: sicherungsverzeichnis anlegen: %w", err)
}
dumpPath = filepath.Join(dir, DumpFile)
args := []string{
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User,
"-Fc", "-f", dumpPath, "--no-password", tenantDB,
}
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.dumpBinary(), args...)
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return "", fmt.Errorf("tenantbackup: %s fehlgeschlagen: %w (ausgabe: %s)", cfg.dumpBinary(), err, string(output))
}
return dumpPath, nil
}
// Verify prüft, dass dumpPath ein vollständig lesbares pg_dump-Custom-
// Format-Archiv ist — liest die GESAMTE Inhaltsliste (`pg_restore -l`),
// nicht nur den Dateikopf, damit ein abgeschnittenes oder beschädigtes
// Archiv zuverlässig auffällt.
func Verify(ctx context.Context, cfg Config, dumpPath string) error {
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.restoreBinary(), "-l", dumpPath)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: sicherung beschädigt oder unvollständig: %w (ausgabe: %s)", err, string(output))
}
if len(output) == 0 {
return fmt.Errorf("tenantbackup: sicherung enthält keine inhaltsliste")
}
return nil
}
// Restore stellt dumpPath in targetDB wieder her — targetDB MUSS bereits
// existieren und leer sein (angelegt vom Aufrufer über CreateEmptyDatabase),
// niemals die Quelldatenbank selbst oder eine andere Mandanten-Datenbank
// (Akzeptanzkriterium 2: Wiederherstellung verändert keine Daten anderer
// Mandanten — strukturell garantiert, weil pg_restore ausschließlich mit
// der EINEN übergebenen Zielverbindung spricht).
func Restore(ctx context.Context, cfg Config, dumpPath, targetDB string) error {
args := []string{
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User,
// --no-owner: die Zieldatenbank ist eine frische, isolierte
// Testumgebung (CreateEmptyDatabase) - der urspruengliche
// Tenant-Eigentuemer existiert dort nicht zwangslaeufig mit
// gleichen Rechten, und Eigentuemerschaft ist fuer den
// Restore-Nachweis irrelevant (Standardpraxis beim Restore in
// eine andere Umgebung).
"--no-owner",
"-d", targetDB, "--no-password", dumpPath,
}
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.restoreBinary(), args...)
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: %s fehlgeschlagen: %w (ausgabe: %s)", cfg.restoreBinary(), err, string(output))
}
return nil
}
// CreateEmptyDatabase legt targetDB frisch und leer an — schlägt fehl,
// wenn targetDB bereits existiert (Isolation: ein Restore darf niemals
// stillschweigend eine bestehende Datenbank eigene oder fremde
// überschreiben, dieselbe "kein stiller Overwrite"-Disziplin wie BAK-03s
// internal/restore).
func CreateEmptyDatabase(ctx context.Context, cfg Config, targetDB string) error {
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.psqlBinary(),
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "-d", "postgres", "--no-password",
"-c", fmt.Sprintf("CREATE DATABASE %s", quoteIdent(targetDB)))
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
output, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
return fmt.Errorf("tenantbackup: zieldatenbank %q anlegen fehlgeschlagen (existiert sie bereits?): %w (ausgabe: %s)", targetDB, err, string(output))
}
return nil
}
// quoteIdent ist eine MINIMALE Absicherung für Datenbanknamen, die
// ausschließlich aus dem eigenen Tenant-Registry-Kontext stammen (nie aus
// unmittelbarer Benutzereingabe an dieser Stelle) — auf doppelte
// Anführungszeichen beschränkt, da Postgres-Identifier keine
// eingebetteten NUL-Bytes zulassen.
func quoteIdent(name string) string {
return `"` + name + `"`
}
@@ -0,0 +1,203 @@
package tenantbackup
import (
"context"
"os"
"os/exec"
"testing"
"time"
)
// requireTestConfig braucht eine EIGENE Rolle mit CREATEDB-Recht
// (TEST_TENANTBACKUP_PG_USER), NICHT BAK-01/BAK-03s TEST_BACKUP_PG_USER
// (nexarch_backup) - jene Rolle hat bewusst nur REPLICATION, kein
// CREATEDB (Prinzip geringster Rechte, siehe BAK-01). BAK-04 braucht
// stattdessen CREATEDB, um isolierte Ziel-Datenbanken anzulegen -
// bekommt daher eine eigene, separat scharf gestellte Rolle.
func requireTestConfig(t *testing.T) Config {
t.Helper()
user := os.Getenv("TEST_TENANTBACKUP_PG_USER")
if user == "" {
t.Skip("TEST_TENANTBACKUP_PG_USER nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen (braucht echte Postgres-Rolle mit CREATEDB)")
}
if _, err := exec.LookPath("pg_dump"); err != nil {
t.Skip("pg_dump nicht installiert, Integrationstest uebersprungen")
}
return Config{
Host: envOr("TEST_TENANTBACKUP_PG_HOST", "localhost"),
Port: envOr("TEST_TENANTBACKUP_PG_PORT", "5432"),
User: user,
Password: os.Getenv("TEST_TENANTBACKUP_PG_PASSWORD"),
BackupDir: t.TempDir(),
}
}
func envOr(key, fallback string) string {
if v := os.Getenv(key); v != "" {
return v
}
return fallback
}
// createMarkerDB legt eine frische Testdatenbank mit genau EINER
// Markierungszeile an (Kennzeichen für "das ist eindeutig Tenant X's
// Datensatz") - real ueber psql, kein Mock.
func createMarkerDB(t *testing.T, cfg Config, dbName, marker string) {
t.Helper()
ctx := context.Background()
run := func(args ...string) {
t.Helper()
cmd := exec.CommandContext(ctx, cfg.psqlBinary(), args...)
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
if out, err := cmd.CombinedOutput(); err != nil {
t.Fatalf("psql %v: %v (ausgabe: %s)", args, err, out)
}
}
base := []string{"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "--no-password"}
run(append(append([]string{}, base...), "-d", "postgres", "-c", "DROP DATABASE IF EXISTS "+quoteIdent(dbName))...)
run(append(append([]string{}, base...), "-d", "postgres", "-c", "CREATE DATABASE "+quoteIdent(dbName))...)
run(append(append([]string{}, base...), "-d", dbName, "-c",
"CREATE TABLE marker (value TEXT); INSERT INTO marker VALUES ('"+marker+"')")...)
t.Cleanup(func() {
run(append(append([]string{}, base...), "-d", "postgres", "-c", "DROP DATABASE IF EXISTS "+quoteIdent(dbName))...)
})
}
func markerValue(t *testing.T, cfg Config, dbName string) string {
t.Helper()
cmd := exec.CommandContext(context.Background(), cfg.psqlBinary(),
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "-d", dbName, "--no-password",
"-tAc", "SELECT value FROM marker")
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
out, err := cmd.CombinedOutput()
if err != nil {
t.Fatalf("markerwert lesen: %v (ausgabe: %s)", err, out)
}
return trimNL(string(out))
}
func trimNL(s string) string {
for len(s) > 0 && (s[len(s)-1] == '\n' || s[len(s)-1] == '\r') {
s = s[:len(s)-1]
}
return s
}
func databaseExists(t *testing.T, cfg Config, dbName string) bool {
t.Helper()
cmd := exec.CommandContext(context.Background(), cfg.psqlBinary(),
"-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "-d", "postgres", "--no-password",
"-tAc", "SELECT 1 FROM pg_database WHERE datname = '"+dbName+"'")
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
out, _ := cmd.CombinedOutput()
return trimNL(string(out)) == "1"
}
// TestBackupRestore_RecoversExactTenantData ist Pruefung 1 (angepasst
// auf Akzeptanzkriterium 1): eine Sicherung von Tenant A, wiederhergestellt
// in eine isolierte Zieldatenbank, enthaelt real Tenant As Datensatz.
func TestBackupRestore_RecoversExactTenantData(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
tenantA := "tenantbackup_test_a"
createMarkerDB(t, cfg, tenantA, "gehoert-zu-tenant-a")
dumpPath, err := Backup(ctx, cfg, tenantA, time.Now().UTC().Format("20060102T150405Z"))
if err != nil {
t.Fatalf("backup: %v", err)
}
if err := Verify(ctx, cfg, dumpPath); err != nil {
t.Fatalf("verify: %v", err)
}
target := "tenantbackup_test_a_restored"
if databaseExists(t, cfg, target) {
t.Fatalf("zieldatenbank %q existiert bereits vor dem test", target)
}
if err := CreateEmptyDatabase(ctx, cfg, target); err != nil {
t.Fatalf("createemptydatabase: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
cmd := exec.Command(cfg.psqlBinary(), "-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "-d", "postgres", "--no-password",
"-c", "DROP DATABASE IF EXISTS "+quoteIdent(target))
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
_ = cmd.Run()
})
if err := Restore(ctx, cfg, dumpPath, target); err != nil {
t.Fatalf("restore: %v", err)
}
got := markerValue(t, cfg, target)
if got != "gehoert-zu-tenant-a" {
t.Fatalf("markerwert in wiederhergestellter datenbank = %q, want %q", got, "gehoert-zu-tenant-a")
}
}
// TestRestore_DoesNotAffectOtherTenant ist Pruefung 2: Wiederherstellung
// von Tenant A veraendert Tenant B nicht - reales zweites Tenant-DB,
// Markerwert vor UND nach dem Restore geprueft.
func TestRestore_DoesNotAffectOtherTenant(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
tenantA := "tenantbackup_test_iso_a"
tenantB := "tenantbackup_test_iso_b"
createMarkerDB(t, cfg, tenantA, "wert-a")
createMarkerDB(t, cfg, tenantB, "wert-b-unveraendert")
dumpPath, err := Backup(ctx, cfg, tenantA, time.Now().UTC().Format("20060102T150405Z"))
if err != nil {
t.Fatalf("backup: %v", err)
}
target := "tenantbackup_test_iso_a_restored"
if err := CreateEmptyDatabase(ctx, cfg, target); err != nil {
t.Fatalf("createemptydatabase: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
cmd := exec.Command(cfg.psqlBinary(), "-h", cfg.Host, "-p", cfg.Port, "-U", cfg.User, "-d", "postgres", "--no-password",
"-c", "DROP DATABASE IF EXISTS "+quoteIdent(target))
cmd.Env = append(os.Environ(), "PGPASSWORD="+cfg.Password)
_ = cmd.Run()
})
if err := Restore(ctx, cfg, dumpPath, target); err != nil {
t.Fatalf("restore: %v", err)
}
// Tenant B, der nie an diesem Vorgang beteiligt war, muss unveraendert sein.
gotB := markerValue(t, cfg, tenantB)
if gotB != "wert-b-unveraendert" {
t.Fatalf("tenant b wurde veraendert: %q, want %q", gotB, "wert-b-unveraendert")
}
// Und Tenant Bs Datenbank existiert weiterhin unter ihrem eigenen Namen
// (kein versehentliches Ueberschreiben/Umbenennen).
if !databaseExists(t, cfg, tenantB) {
t.Fatal("tenant-b-datenbank fehlt nach restore von tenant a")
}
}
// TestVerify_DetectsCorruptedDump ist Nachweis der Vollstaendigkeitspruefung.
func TestVerify_DetectsCorruptedDump(t *testing.T) {
cfg := requireTestConfig(t)
ctx := context.Background()
tenantA := "tenantbackup_test_corrupt"
createMarkerDB(t, cfg, tenantA, "wert")
dumpPath, err := Backup(ctx, cfg, tenantA, time.Now().UTC().Format("20060102T150405Z"))
if err != nil {
t.Fatalf("backup: %v", err)
}
if err := Verify(ctx, cfg, dumpPath); err != nil {
t.Fatalf("verify (unbeschaedigt) haette erfolgreich sein muessen: %v", err)
}
if err := os.WriteFile(dumpPath, []byte("kein gueltiges pg_dump-custom-archiv"), 0o600); err != nil {
t.Fatal(err)
}
if err := Verify(ctx, cfg, dumpPath); err == nil {
t.Fatal("verify haette die beschaedigte sicherung erkennen muessen")
}
}
@@ -0,0 +1,2 @@
DROP TABLE IF EXISTS scrub_counters;
DROP TABLE IF EXISTS scrub_state;
@@ -0,0 +1,21 @@
-- BAK-08: Zustand des Integritaets-Scrub-Jobs. Getrennt von file_revisions
-- (DMS-Eigentum, nur lesend zugegriffen) und getrennt von BAK-05s
-- reconcile-Paket (existenz-only, keine Inhaltspruefung) — eigener,
-- Archive-eigener Zustand ueber ZULETZT geprueften Zeitpunkt je Objekt,
-- damit Sampling rotiert statt dieselben "aeltesten" Objekte auf ewig
-- erneut zu ziehen.
CREATE TABLE IF NOT EXISTS scrub_state (
storage_key TEXT PRIMARY KEY,
last_scrubbed_at TIMESTAMPTZ NOT NULL,
last_result TEXT NOT NULL CHECK (last_result IN ('ok', 'failed'))
);
-- Einzelne Zeile, monoton steigender Zaehler fuer den OPS-05/OPS-03-
-- Metrik-Export (Counter, nie ruecksetzbar — ein behobener Befund darf den
-- Zaehler nicht wieder senken, sonst waere es kein gueltiger Prometheus-
-- Counter mehr).
CREATE TABLE IF NOT EXISTS scrub_counters (
id INTEGER PRIMARY KEY DEFAULT 1 CHECK (id = 1),
findings_total BIGINT NOT NULL DEFAULT 0
);
INSERT INTO scrub_counters (id, findings_total) VALUES (1, 0) ON CONFLICT (id) DO NOTHING;
@@ -0,0 +1,2 @@
DROP TABLE IF EXISTS retention_class_assignments;
DROP TABLE IF EXISTS retention_objects;
+26
View File
@@ -0,0 +1,26 @@
-- RET-01: generisches Retention-Objektmodell. Modulübergreifend über
-- Adapter (object_type/object_reference als reine Textfelder, KEINE
-- Fremdschlüssel auf DMS-/Mail-Tabellen) — Archive kennt die
-- Fachobjekte anderer Module nicht, nur deren Typ+Referenz.
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_objects (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
object_type TEXT NOT NULL,
object_reference TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active' CHECK (status IN ('active', 'expired', 'deleted')),
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (object_type, object_reference)
);
-- Historisiert: JEDE Zuordnung ist eine eigene, unveränderliche Zeile
-- (nie UPDATE) — "aktuelle" Aufbewahrungsklasse ist die mit dem
-- jüngsten assigned_at je retention_object_id. So bleibt nachvollziehbar,
-- wann sich die Klasse eines Objekts geändert hat (Akzeptanzkriterium 2).
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_assignments (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
retention_object_id UUID NOT NULL REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
retention_class TEXT NOT NULL,
assigned_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
CREATE INDEX IF NOT EXISTS idx_retention_class_assignments_object
ON retention_class_assignments (retention_object_id, assigned_at DESC);
@@ -0,0 +1 @@
DROP TABLE IF EXISTS module_registrations;
@@ -0,0 +1,15 @@
-- RET-05: Modul-Adapter-Schnittstelle. Ein Modul (DMS, Mail, ...)
-- registriert je Objekttyp EINE Rueckruf-Adresse fuer Loeschbestaetigung
-- - Archive kennt danach nur noch module_name/object_type/callback_url,
-- keine Modul-Interna. Mandantenfaehig durch Modell C (physisch
-- isolierte Tenant-DB, TEN-01) - kein tenant_id-Feld noetig, dieselbe
-- Begruendung wie RET-01s retention_objects.
CREATE TABLE IF NOT EXISTS module_registrations (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
module_name TEXT NOT NULL,
object_type TEXT NOT NULL,
retention_class TEXT NOT NULL,
callback_url TEXT NOT NULL,
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now(),
UNIQUE (module_name, object_type)
);
@@ -0,0 +1 @@
DROP TABLE IF EXISTS retention_class_rules;
@@ -0,0 +1,9 @@
-- RET-02: Fristenmodell je Aufbewahrungsklasse. duration ist ein
-- natives Postgres-INTERVAL statt eigener Tage-/Monatszaehlung, damit
-- Kalenderfaelle (Schaltjahr, Monatsende) exakt Postgres' eigene,
-- bewaehrte Intervall-Arithmetik nutzen statt eine eigene, potenziell
-- fehlerhafte Nachbildung.
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_class_rules (
retention_class TEXT PRIMARY KEY,
duration INTERVAL NOT NULL
);
@@ -0,0 +1 @@
ALTER TABLE retention_class_rules DROP COLUMN IF EXISTS active;
@@ -0,0 +1,4 @@
-- RET-06-API: Aufbewahrungsklassen lassen sich deaktivieren, ohne ihre
-- Historie (bereits erfolgte Zuordnungen/Berechnungen) zu verlieren -
-- kein DELETE, nur ein Sichtbarkeits-/Anwendbarkeits-Flag.
ALTER TABLE retention_class_rules ADD COLUMN IF NOT EXISTS active BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true;
@@ -0,0 +1,3 @@
DROP TABLE IF EXISTS retention_notifications;
ALTER TABLE retention_class_rules DROP COLUMN IF EXISTS notify_lead_days;
ALTER TABLE retention_class_rules DROP COLUMN IF EXISTS notify_enabled;
@@ -0,0 +1,11 @@
-- RET-07: Fristablauf-Benachrichtigungen. Zwei neue Spalten je
-- Aufbewahrungsklasse (Vorlauf, Ein/Aus-Schalter — Akzeptanzkriterium 3)
-- und eine Dedupe-Tabelle (Akzeptanzkriterium 2: kein Mehrfachversand,
-- auch nicht nach Job-Neustart, da Postgres-persistent statt In-Memory).
ALTER TABLE retention_class_rules ADD COLUMN IF NOT EXISTS notify_lead_days INT NOT NULL DEFAULT 7;
ALTER TABLE retention_class_rules ADD COLUMN IF NOT EXISTS notify_enabled BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true;
CREATE TABLE IF NOT EXISTS retention_notifications (
retention_object_id UUID PRIMARY KEY REFERENCES retention_objects(id) ON DELETE CASCADE,
notified_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
@@ -0,0 +1,9 @@
[Unit]
Description=NEXARCH Archive - Datenbank-Vollsicherung (BAK-01)
After=network.target postgresql.service
[Service]
Type=oneshot
User=nexarch
EnvironmentFile=/etc/nexarch/archive-backup.env
ExecStart=__INSTALL_DIR__/bin/backup-cli full
@@ -0,0 +1,9 @@
[Unit]
Description=Taeglicher Zeitplan fuer NEXARCH Archive Datenbank-Vollsicherung (BAK-01)
[Timer]
OnCalendar=*-*-* 02:00:00
Persistent=true
[Install]
WantedBy=timers.target
@@ -0,0 +1,9 @@
[Unit]
Description=NEXARCH Archive - Datenbank-Inkrementalsicherung (BAK-01)
After=network.target postgresql.service
[Service]
Type=oneshot
User=nexarch
EnvironmentFile=/etc/nexarch/archive-backup.env
ExecStart=__INSTALL_DIR__/bin/backup-cli incremental

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