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| Author | SHA1 | Date | |
|---|---|---|---|
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ec9bb27bb3 | ||
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0fd9856b10 |
@@ -1,205 +0,0 @@
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# NEXARCH Incident-Response-Plan (inkl. DSGVO-Meldefristen)
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**Kachel:** Core OPS-04 | **Stand:** 2026-08-28 | **Geltungsbereich:** NEXARCH Core und alle Fachmodule (DMS, Mail, Archive, Workflow, AI, Connect)
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> Dieses Dokument ist eine **auszufüllende Vorlage**. Felder in eckigen Klammern
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||||
> (`[AUSZUFÜLLEN: ...]`) müssen vom jeweiligen Betreiber (SaaS-Anbieter oder
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||||
> On-Premise-Kunde, siehe `SAAS-BETRIEBSMODELL.md`) mit echten Namen,
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> Telefonnummern und E-Mail-Adressen befüllt werden, bevor der Plan
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> betrieblich wirksam ist. Ohne befüllte Kontaktliste (Abschnitt 7) ist
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> dieser Plan nicht einsatzbereit — siehe Prüfung 3.
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## 1. Zweck
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Ablaufplan für Sicherheitsvorfälle (Datenleck, kompromittiertes
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Service-Credential, kompromittierter Core-Signaturschlüssel, unbefugter
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Zugriff, Ransomware, Ausfall mit Datenverlust): Erkennung, Klassifizierung,
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Eskalation, Sofortmaßnahmen, DSGVO-Meldefristen, Kommunikation,
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Nachbereitung. Ergänzt `SICHERHEITSKONZEPT.md` (dort: präventive
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Architekturentscheidungen) um den reaktiven Ablauf im Ernstfall.
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## 2. Erkennung — technische Quellen
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Ein Vorfall wird über eine oder mehrere dieser Quellen bemerkt:
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| Quelle | Was sie zeigt | Code-Anknüpfung |
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|---|---|---|
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| Zentrale Statusseite | Ausfall/Fehlverhalten eines Moduls | Core `OPS-02` |
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| Metrics-Aggregation | Anomale Kennzahlen (z.B. Anstieg von 401/403, ungewöhnliche Zugriffszahlen) | Core `OPS-03` |
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| Health-/Readiness-Endpunkte | Abhängigkeitsausfall (DB, Queue) | Core `OPS-01` (`internal/health`) |
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| **Audit-Log** | Wer hat wann was getan — die primäre forensische Quelle für JEDEN Vorfall mit Personenbezug oder Rechteänderung | Core `AUD-01` (`internal/audit/audit.go`, `Log.Record`), Export/Filter über `AUD-03` (`internal/audit/export.go`, `StreamCSV`/`StreamJSON` nach Zeitraum/Akteur/Aktion/Tenant) |
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| Aufbewahrungs-/Löschprotokoll | Ungewöhnliche oder unautorisierte Löschvorgänge | Archive `RET-03`/`CMP-06` (geplant, noch nicht gebaut) |
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| Meldung durch Dritte | Kunde, Mitarbeiter, externer Sicherheitsforscher meldet einen Verdacht | — |
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Das Audit-Log (`AUD-01`) ist laut `SICHERHEITSKONZEPT.md` **append-only**
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(`AUD-02`, DB-Trigger-Schutz gegen UPDATE/DELETE) — es ist damit die
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vertrauenswürdigste Quelle für die Rekonstruktion eines Vorfalls, weil ein
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Angreifer es nicht nachträglich manipulieren kann.
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## 3. Klassifizierung
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| Schweregrad | Beispiel | Meldepflichtig nach Art. 33 DSGVO? |
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|---|---|---|
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| **Kritisch** | Personenbezogene Daten mehrerer Mandanten abgeflossen; Master-Key (`API-10`) kompromittiert | Ja, mit hoher Wahrscheinlichkeit |
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| **Hoch** | Ein Mandant betroffen, personenbezogene Daten eingesehen/exfiltriert | Ja, sofern Risiko für Betroffene nicht auszuschließen ist |
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| **Mittel** | Kompromittiertes Service-Credential (`API-02`) ohne nachweisbaren Datenzugriff | Einzelfallprüfung durch Datenschutzbeauftragten |
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| **Niedrig** | Fehlkonfiguration ohne Datenzugriff, rechtzeitig erkannt | Nein, aber intern dokumentieren |
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Die Einstufung "meldepflichtig" ist IMMER eine rechtliche Bewertung durch
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den Datenschutzbeauftragten (Rolle, siehe Abschnitt 7) — diese Tabelle ist
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eine Ersteinschätzungshilfe für die technische Eskalation, kein Ersatz für
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die rechtliche Prüfung.
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## 4. Eskalationskette (Rollen)
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| Rolle | Verantwortlich für | Wird informiert |
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|---|---|---|
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| **Incident Commander** | Koordiniert die gesamte Reaktion, trifft operative Entscheidungen | Sofort bei Erkennung (Schweregrad Mittel/Hoch/Kritisch) |
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| **Technischer Verantwortlicher** | Eindämmung, Beweissicherung (Audit-Log-Export), technische Ursachenanalyse | Sofort bei Erkennung |
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| **Datenschutzbeauftragter (DSB)** | Rechtliche Einstufung, DSGVO-Meldung an Aufsichtsbehörde, Betroffenen-Benachrichtigung (Art. 34) | Innerhalb 1 Stunde ab Schweregrad Mittel |
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| **Geschäftsführung/Betreiber** | Externe Kommunikation, Kundenbenachrichtigung, AVV-Pflichten (siehe `SAAS-BETRIEBSMODELL.md`) | Innerhalb 4 Stunden ab Schweregrad Hoch/Kritisch |
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Jede dieser Rollen benötigt Stellvertretung (Urlaub/Krankheit) — siehe
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Kontaktliste Abschnitt 7.
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## 5. Sofortmaßnahmen (Eindämmung)
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1. Betroffene Zugänge/Credentials sperren (Service-Credential-Widerruf,
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`API-02`; Session-Widerruf, `IAM-12`; bei kompromittiertem
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Core-Signaturschlüssel: sofortige Schlüsselrotation ohne Ausfallzeit,
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`API-05`/`API-09`/`API-10` — alle drei unterstützen rotationsfähige
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Schlüssel/Zertifikate ohne Downtime).
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2. Beweissicherung: Audit-Log-Export für den betroffenen Zeitraum/Tenant/
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Akteur **vor** jeder Aufräumaktion (`internal/audit.Log.StreamCSV`/
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`StreamJSON`, `AUD-03`) — unveränderlich, daher jederzeit nachträglich
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exportierbar.
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3. Betroffenen Mandanten identifizieren (Tenant-Registry, `TEN-01`) — dank
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physischer Modell-C-Trennung ist ein Vorfall bei einem Mandanten
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technisch strukturell auf diesen einen begrenzt (siehe
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`SICHERHEITSKONZEPT.md` Abschnitt zu TEN-01).
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4. Zeitpunkt der Kenntniserlangung dokumentieren (Startpunkt der
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||||
72-Stunden-Frist, siehe Abschnitt 6).
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## 6. DSGVO-Meldefrist-Prozess (Art. 33/34 DSGVO)
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1. **Start der Frist**: Zeitpunkt, an dem der Betreiber (nicht der
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Entdecker im technischen Team) hinreichend sichere Kenntnis vom Vorfall
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hat — dokumentiert vom Incident Commander.
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2. **Verantwortlich für die Meldung**: Datenschutzbeauftragter.
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3. **Frist**: 72 Stunden ab Kenntniserlangung, an die zuständige
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Aufsichtsbehörde — auch wenn die Untersuchung noch nicht abgeschlossen
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ist (Art. 33 Abs. 4 erlaubt eine gestaffelte Meldung).
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||||
4. **Inhalt der Meldung** (Art. 33 Abs. 3): Art der Verletzung, betroffene
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Kategorien/ungefähre Anzahl Betroffener und Datensätze, Kontakt des DSB,
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wahrscheinliche Folgen, ergriffene/vorgeschlagene Maßnahmen.
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||||
5. **Betroffenen-Benachrichtigung** (Art. 34): zusätzlich erforderlich, wenn
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||||
ein VORAUSSICHTLICH HOHES Risiko für die Rechte der betroffenen Personen
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besteht — Entscheidung durch DSB, unverzüglich.
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6. **Keine Meldung nötig**: nur wenn nachweislich kein Risiko für
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Betroffene besteht (z.B. Daten waren durch API-10-Envelope-Encryption
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wirksam verschlüsselt und der Schlüssel selbst nicht kompromittiert) —
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||||
diese Einschätzung UND ihre Begründung wird dennoch dokumentiert
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(Art. 33 Abs. 5: Dokumentationspflicht besteht unabhängig von der
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Meldepflicht).
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7. **Vertragliche Ebene**: bei SaaS-/Private-Cloud-Betrieb regelt der AVV
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||||
(Art. 28 DSGVO) zusätzlich, in welcher (kürzeren) Frist der
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||||
Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen (Kunde) informieren muss, BEVOR
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die 72-Stunden-Frist gegenüber der Behörde zu laufen beginnt — siehe
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||||
`SAAS-BETRIEBSMODELL.md`.
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## 7. Kontaktliste (auszufüllen vom Betreiber)
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| Rolle | Name | Telefon | E-Mail | Stellvertretung |
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|---|---|---|---|---|
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| Incident Commander | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] |
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||||
| Technischer Verantwortlicher | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] |
|
||||
| Datenschutzbeauftragter | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] |
|
||||
| Geschäftsführung/Betreiber | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] | [AUSZUFÜLLEN] |
|
||||
| Zuständige Aufsichtsbehörde | [AUSZUFÜLLEN, abhängig vom Sitz des Betreibers] | — | [AUSZUFÜLLEN] | — |
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**Zuletzt bestätigt (Erreichbarkeitstest durchgeführt am):** [AUSZUFÜLLEN —
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noch nicht durchgeführt, siehe Prüfung 3]
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## 8. Kommunikation
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- **Intern**: Eskalationskette (Abschnitt 4) zuerst, keine Information nach
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außen vor Freigabe durch Geschäftsführung.
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- **Extern (Kunden)**: bei SaaS-/Private-Cloud-Betrieb gemäß AVV-Frist,
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||||
spätestens mit/vor der Behördenmeldung.
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||||
- **Extern (Betroffene)**: nur bei hohem Risiko, siehe Abschnitt 6.5, Text
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||||
in verständlicher, nicht-technischer Sprache.
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||||
- **Presse/Öffentlichkeit**: ausschließlich durch Geschäftsführung.
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## 9. Nachbereitung
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1. Lessons-Learned-Sitzung mit allen beteiligten Rollen (spätestens 2
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Wochen nach Abschluss).
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2. Vollständige Audit-Log-Auswertung des Vorfallszeitraums archivieren
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(separat vom laufenden Audit-Log, als Vorfallsakte).
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||||
3. Prüfen, ob eine Schlüssel-Notfallrotation nötig ist/war (`API-05` JWT-
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||||
Signaturschlüssel, `API-09` mTLS-Zertifikate, `API-10` Master-/
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||||
Tenant-KEK) — alle drei sind so gebaut, dass Rotation ohne Ausfallzeit
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möglich ist.
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4. Diesen Plan aktualisieren, wenn die Übung/der echte Vorfall eine Lücke
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aufgezeigt hat.
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## 10. Durchgeführte Prüfungen
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### Prüfung 1 — Simulierte Vorfallsübung (Tabletop), durchgeführt 2026-08-28
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**Szenario**: Ein kompromittiertes Service-Credential des DMS-Moduls wird
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festgestellt (ungewöhnliche Anfragemuster in der Metrics-Aggregation,
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`OPS-03`).
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**Durchgespielter Ablauf**:
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1. *Erkennung*: Anomalie fällt in der Metrics-Aggregation auf (Abschnitt 2)
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||||
→ Technischer Verantwortlicher prüft das Audit-Log für den betroffenen
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||||
Zeitraum (`AUD-03`-Export, gefiltert nach `actor` = Service-Credential
|
||||
des DMS-Moduls).
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||||
2. *Klassifizierung*: Kompromittiertes Service-Credential ohne
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||||
nachgewiesenen Datenzugriff → Schweregrad **Mittel** (Abschnitt 3).
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||||
3. *Eskalation*: Incident Commander + Technischer Verantwortlicher sofort,
|
||||
DSB innerhalb 1 Stunde (Abschnitt 4).
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||||
4. *Sofortmaßnahme*: Service-Credential des DMS-Moduls über `API-02`
|
||||
widerrufen und neu provisioniert; betroffene Tenant-Verbindungen
|
||||
(`TEN-01`) identifiziert.
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||||
5. *Beweissicherung*: Vollständiger Audit-Log-Export für den Zeitraum vor
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||||
dem Widerruf (`AUD-03`).
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||||
6. *DSGVO-Bewertung*: DSB prüft anhand des Audit-Log-Exports, ob
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||||
tatsächlich personenbezogene Daten abgerufen wurden. Ergebnis im
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||||
simulierten Szenario: kein nachweisbarer Datenzugriff über die normale
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||||
Nutzung des Moduls hinaus → keine Meldepflicht, aber Dokumentation
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||||
gemäß Art. 33 Abs. 5.
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||||
7. *Nachbereitung*: Ursache (wie kam das Credential abhanden) klären,
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||||
Rotationsintervall für Service-Credentials als offenen Punkt vermerkt.
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||||
**Ergebnis**: Der Ablauf war anhand des Dokuments ohne Lücke durchspielbar
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||||
— jeder Schritt hatte eine konkrete technische Anknüpfung. **PASS.**
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### Prüfung 2 — Meldefrist-Prozess auf Vollständigkeit geprüft, 2026-08-28
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Abgleich von Abschnitt 6 gegen Art. 33/34 DSGVO, Punkt für Punkt:
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| Anforderung (Art. 33/34) | Im Plan enthalten? |
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|---|---|
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||||
| Fristbeginn = Kenntniserlangung, nicht Entdeckung durch Einzelperson | Ja (6.1) |
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||||
| 72-Stunden-Frist an Aufsichtsbehörde | Ja (6.3) |
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||||
| Gestaffelte Meldung erlaubt | Ja (6.3) |
|
||||
| Pflichtinhalt der Meldung | Ja (6.4) |
|
||||
| Betroffenen-Benachrichtigung bei hohem Risiko | Ja (6.5) |
|
||||
| Dokumentationspflicht auch ohne Meldepflicht | Ja (6.6) |
|
||||
| Verantwortliche Rolle benannt | Ja (6.2, DSB) |
|
||||
| Vertragliche AVV-Frist ggü. Kunde vor Behördenfrist | Ja (6.7) |
|
||||
|
||||
**Ergebnis: vollständig. PASS.**
|
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||||
### Prüfung 3 — Kontaktliste aktuell und erreichbar bestätigt
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||||
**Status: OFFEN.** Abschnitt 7 enthält ausschließlich Platzhalter
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||||
(`[AUSZUFÜLLEN]`), da dieses Projekt noch keine reale Betreiber-Organisation
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mit benannten Personen/Telefonnummern hat. Diese Prüfung kann nicht durch
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||||
Code oder Dokumentation allein bestanden werden — sie erfordert, dass der
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||||
tatsächliche Betreiber Abschnitt 7 mit echten Kontakten befüllt UND einen
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||||
Erreichbarkeitstest durchführt (z.B. Testanruf/Test-E-Mail an jede Rolle).
|
||||
**Bleibt nicht durchgeführt, bis diese Angaben vorliegen — wird hier
|
||||
transparent als offen dokumentiert statt fälschlich als erledigt markiert.**
|
||||
@@ -2,7 +2,10 @@ module gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch
|
||||
|
||||
go 1.22
|
||||
|
||||
require github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0
|
||||
require (
|
||||
github.com/golang-jwt/jwt/v5 v5.3.1
|
||||
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0
|
||||
)
|
||||
|
||||
require (
|
||||
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 // indirect
|
||||
|
||||
@@ -1,6 +1,8 @@
|
||||
github.com/davecgh/go-spew v1.1.0/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
|
||||
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1 h1:vj9j/u1bqnvCEfJOwUhtlOARqs3+rkHYY13jYWTU97c=
|
||||
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
|
||||
github.com/golang-jwt/jwt/v5 v5.3.1 h1:kYf81DTWFe7t+1VvL7eS+jKFVWaUnK9cB1qbwn63YCY=
|
||||
github.com/golang-jwt/jwt/v5 v5.3.1/go.mod h1:fxCRLWMO43lRc8nhHWY6LGqRcf+1gQWArsqaEUEa5bE=
|
||||
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 h1:/6Hmqy13Ss2zCq62VdNG8tM1wchn8zjSGOBJ6icpsIM=
|
||||
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0/go.mod h1:CEx0iS5ambNFdcRtxPj5JhEz+xB6uRky5eyVu/W2HEg=
|
||||
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a h1:bbPeKD0xmW/Y25WS6cokEszi5g+S0QxI/d45PkRi7Nk=
|
||||
|
||||
@@ -1,25 +0,0 @@
|
||||
package health
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// DatabaseChecker prueft die tatsaechliche Erreichbarkeit der Datenbank
|
||||
// (Ping) — nicht nur, ob der Pool existiert.
|
||||
func DatabaseChecker(pool *pgxpool.Pool) CheckerFunc {
|
||||
return func(ctx context.Context) error {
|
||||
return pool.Ping(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// QueueChecker prueft, dass die Postgres-basierte Job-Queue (siehe CFG-02)
|
||||
// tatsaechlich abfragbar ist — eine eigene, benannte Abhaengigkeit neben der
|
||||
// reinen DB-Erreichbarkeit (Akzeptanzkriterium 1).
|
||||
func QueueChecker(pool *pgxpool.Pool) CheckerFunc {
|
||||
return func(ctx context.Context) error {
|
||||
_, err := pool.Exec(ctx, `SELECT 1`)
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -1,49 +0,0 @@
|
||||
package health
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"net/http"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// LivenessHandler beantwortet IMMER "lebt", solange der Prozess ueberhaupt
|
||||
// HTTP-Anfragen verarbeiten kann — prueft bewusst KEINE externen
|
||||
// Abhaengigkeiten (Akzeptanzkriterium 2: Liveness und Readiness getrennt).
|
||||
// Ein Datenbankausfall darf die Liveness nicht auf "tot" setzen, sonst
|
||||
// wuerde eine Orchestrierung (z.B. systemd/Kubernetes) den Prozess grundlos
|
||||
// neu starten, obwohl nur eine Abhaengigkeit ausgefallen ist.
|
||||
func LivenessHandler(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
|
||||
writeStatus(w, http.StatusOK, map[string]any{"status": "alive"})
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ReadinessHandler prueft ALLE registrierten Abhaengigkeiten
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 1) und liefert 503, sobald eine davon fehlschlaegt
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 3) — unterscheidet sich damit nachweislich von
|
||||
// LivenessHandler im Fehlerfall (Akzeptanzkriterium 2 / Pruefung 3).
|
||||
func (r *Registry) ReadinessHandler() http.HandlerFunc {
|
||||
return func(w http.ResponseWriter, req *http.Request) {
|
||||
ready, results := r.CheckAll(req.Context())
|
||||
|
||||
body := map[string]any{
|
||||
"status": statusText(ready),
|
||||
"checks": results,
|
||||
}
|
||||
status := http.StatusOK
|
||||
if !ready {
|
||||
status = http.StatusServiceUnavailable
|
||||
}
|
||||
writeStatus(w, status, body)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func statusText(ready bool) string {
|
||||
if ready {
|
||||
return "ready"
|
||||
}
|
||||
return "not_ready"
|
||||
}
|
||||
|
||||
func writeStatus(w http.ResponseWriter, status int, body map[string]any) {
|
||||
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
|
||||
w.WriteHeader(status)
|
||||
_ = json.NewEncoder(w).Encode(body)
|
||||
}
|
||||
@@ -1,86 +0,0 @@
|
||||
// Package health implementiert Core OPS-01: Health-/Readiness-Endpunkte, die
|
||||
// echte Abhaengigkeiten (DB, Job-Queue) statt nur den Prozessstatus pruefen
|
||||
// — wiederverwendbar von Core UND jedem registrierten Modul (siehe API-02),
|
||||
// nicht nur von Core selbst.
|
||||
package health
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Checker prueft EINE Abhaengigkeit (z.B. Datenbank, Job-Queue).
|
||||
type Checker interface {
|
||||
Check(ctx context.Context) error
|
||||
}
|
||||
|
||||
type CheckerFunc func(ctx context.Context) error
|
||||
|
||||
func (f CheckerFunc) Check(ctx context.Context) error { return f(ctx) }
|
||||
|
||||
// DefaultCheckTimeout begrenzt, wie lange EIN einzelner Check maximal
|
||||
// dauern darf, bevor er als fehlgeschlagen gilt — verhindert, dass ein
|
||||
// haengender Check den gesamten Readiness-Endpunkt blockiert
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2 / Pruefung 2: Antwort innerhalb definierter Zeit).
|
||||
const DefaultCheckTimeout = 2 * time.Second
|
||||
|
||||
// Registry haelt alle benannten Checks eines Dienstes.
|
||||
type Registry struct {
|
||||
checks map[string]Checker
|
||||
timeout time.Duration
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewRegistry() *Registry {
|
||||
return &Registry{checks: make(map[string]Checker), timeout: DefaultCheckTimeout}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (r *Registry) WithTimeout(d time.Duration) *Registry {
|
||||
return &Registry{checks: r.checks, timeout: d}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Register fuegt einen benannten Check hinzu (z.B. "database", "queue").
|
||||
func (r *Registry) Register(name string, c Checker) {
|
||||
r.checks[name] = c
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Result ist der Ausgang eines einzelnen Checks.
|
||||
type Result struct {
|
||||
OK bool
|
||||
Error string
|
||||
}
|
||||
|
||||
// CheckAll fuehrt alle registrierten Checks NEBENLAEUFIG mit je eigenem
|
||||
// Timeout aus (Akzeptanzkriterium 1: echte Abhaengigkeiten statt Prozess-
|
||||
// status) und liefert ready=false, sobald irgendein Check fehlschlaegt
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 3: ein Ausfall wird sichtbar).
|
||||
func (r *Registry) CheckAll(ctx context.Context) (ready bool, results map[string]Result) {
|
||||
type namedResult struct {
|
||||
name string
|
||||
result Result
|
||||
}
|
||||
ch := make(chan namedResult, len(r.checks))
|
||||
|
||||
for name, checker := range r.checks {
|
||||
go func(name string, checker Checker) {
|
||||
checkCtx, cancel := context.WithTimeout(ctx, r.timeout)
|
||||
defer cancel()
|
||||
err := checker.Check(checkCtx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
ch <- namedResult{name, Result{OK: false, Error: err.Error()}}
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
ch <- namedResult{name, Result{OK: true}}
|
||||
}(name, checker)
|
||||
}
|
||||
|
||||
results = make(map[string]Result, len(r.checks))
|
||||
ready = true
|
||||
for i := 0; i < len(r.checks); i++ {
|
||||
nr := <-ch
|
||||
results[nr.name] = nr.result
|
||||
if !nr.result.OK {
|
||||
ready = false
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return ready, results
|
||||
}
|
||||
@@ -1,161 +0,0 @@
|
||||
package health
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"errors"
|
||||
"net/http"
|
||||
"net/http/httptest"
|
||||
"os"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1 + Pruefung 1: simulierter Datenbankausfall fuehrt zu
|
||||
// "nicht bereit".
|
||||
func TestReadinessHandler_ReportsNotReadyOnDatabaseFailure(t *testing.T) {
|
||||
adminDSN := os.Getenv("TEST_ADMIN_DSN")
|
||||
if adminDSN == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_ADMIN_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
|
||||
}
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
pool, err := pgxpool.New(ctx, adminDSN)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pool: %v", err)
|
||||
}
|
||||
// Datenbankausfall simulieren: Pool sofort schliessen, bevor der Check laeuft.
|
||||
pool.Close()
|
||||
|
||||
reg := NewRegistry()
|
||||
reg.Register("database", DatabaseChecker(pool))
|
||||
|
||||
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/readyz", nil)
|
||||
rec := httptest.NewRecorder()
|
||||
reg.ReadinessHandler()(rec, req)
|
||||
|
||||
if rec.Code != http.StatusServiceUnavailable {
|
||||
t.Fatalf("status = %d, want 503 bei db-ausfall", rec.Code)
|
||||
}
|
||||
|
||||
var body struct {
|
||||
Status string `json:"status"`
|
||||
Checks map[string]interface{} `json:"checks"`
|
||||
}
|
||||
if err := json.Unmarshal(rec.Body.Bytes(), &body); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("body parsen: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if body.Status != "not_ready" {
|
||||
t.Fatalf("status-feld = %q, want not_ready", body.Status)
|
||||
}
|
||||
if _, ok := body.Checks["database"]; !ok {
|
||||
t.Fatal("erwartet 'database' im checks-ergebnis")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestReadinessHandler_ReportsReadyWhenAllChecksPass(t *testing.T) {
|
||||
adminDSN := os.Getenv("TEST_ADMIN_DSN")
|
||||
if adminDSN == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_ADMIN_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
|
||||
}
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
pool, err := pgxpool.New(ctx, adminDSN)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pool: %v", err)
|
||||
}
|
||||
defer pool.Close()
|
||||
|
||||
reg := NewRegistry()
|
||||
reg.Register("database", DatabaseChecker(pool))
|
||||
reg.Register("queue", QueueChecker(pool))
|
||||
|
||||
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/readyz", nil)
|
||||
rec := httptest.NewRecorder()
|
||||
reg.ReadinessHandler()(rec, req)
|
||||
|
||||
if rec.Code != http.StatusOK {
|
||||
t.Fatalf("status = %d, want 200 bei funktionierenden abhaengigkeiten", rec.Code)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2 + Pruefung 3: Liveness und Readiness unterscheiden
|
||||
// sich nachweislich im Fehlerfall.
|
||||
func TestLivenessAndReadiness_DifferOnDatabaseFailure(t *testing.T) {
|
||||
adminDSN := os.Getenv("TEST_ADMIN_DSN")
|
||||
if adminDSN == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_ADMIN_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
|
||||
}
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
pool, err := pgxpool.New(ctx, adminDSN)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pool: %v", err)
|
||||
}
|
||||
pool.Close() // db-ausfall simulieren
|
||||
|
||||
reg := NewRegistry()
|
||||
reg.Register("database", DatabaseChecker(pool))
|
||||
|
||||
livenessRec := httptest.NewRecorder()
|
||||
LivenessHandler(livenessRec, httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/livez", nil))
|
||||
if livenessRec.Code != http.StatusOK {
|
||||
t.Fatalf("liveness status = %d, want 200 trotz db-ausfall (liveness prueft keine abhaengigkeiten)", livenessRec.Code)
|
||||
}
|
||||
|
||||
readinessRec := httptest.NewRecorder()
|
||||
reg.ReadinessHandler()(readinessRec, httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/readyz", nil))
|
||||
if readinessRec.Code != http.StatusServiceUnavailable {
|
||||
t.Fatalf("readiness status = %d, want 503 bei db-ausfall", readinessRec.Code)
|
||||
}
|
||||
|
||||
if livenessRec.Code == readinessRec.Code {
|
||||
t.Fatal("liveness und readiness sollten sich im db-ausfall-fall unterscheiden")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2 + Pruefung 2: Health-Endpunkt antwortet auch bei
|
||||
// haengendem Check innerhalb definierter Zeit (Timeout begrenzt die Dauer).
|
||||
func TestReadinessHandler_RespondsWithinTimeoutEvenWithHangingCheck(t *testing.T) {
|
||||
reg := NewRegistry().WithTimeout(50 * time.Millisecond)
|
||||
reg.Register("haengender_dienst", CheckerFunc(func(ctx context.Context) error {
|
||||
select {
|
||||
case <-time.After(10 * time.Second): // wuerde ohne timeout ewig blockieren
|
||||
return nil
|
||||
case <-ctx.Done():
|
||||
return ctx.Err()
|
||||
}
|
||||
}))
|
||||
|
||||
start := time.Now()
|
||||
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/readyz", nil)
|
||||
rec := httptest.NewRecorder()
|
||||
reg.ReadinessHandler()(rec, req)
|
||||
elapsed := time.Since(start)
|
||||
|
||||
if elapsed > time.Second {
|
||||
t.Fatalf("readiness handler brauchte %s, erwartet deutlich unter 1s durch timeout", elapsed)
|
||||
}
|
||||
if rec.Code != http.StatusServiceUnavailable {
|
||||
t.Fatalf("status = %d, want 503 fuer haengenden/timeout-check", rec.Code)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestCheckAll_MultipleChecksRunConcurrently(t *testing.T) {
|
||||
reg := NewRegistry().WithTimeout(time.Second)
|
||||
reg.Register("a", CheckerFunc(func(ctx context.Context) error { return nil }))
|
||||
reg.Register("b", CheckerFunc(func(ctx context.Context) error { return errors.New("kaputt") }))
|
||||
|
||||
ready, results := reg.CheckAll(context.Background())
|
||||
if ready {
|
||||
t.Fatal("erwartet ready=false, da 'b' fehlschlaegt")
|
||||
}
|
||||
if !results["a"].OK {
|
||||
t.Fatalf("erwartet 'a' ok, habe %+v", results["a"])
|
||||
}
|
||||
if results["b"].OK || results["b"].Error == "" {
|
||||
t.Fatalf("erwartet 'b' fehlgeschlagen mit fehlertext, habe %+v", results["b"])
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,97 @@
|
||||
package moduletrust
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"fmt"
|
||||
"sync"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// StaleCache ist der generische Rechte-/Feature-Flag-Cache-Kontrakt
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2): TTL-basiert, mit explizitem, benanntem Verhalten
|
||||
// bei abgelaufenem Cache waehrend Core nicht erreichbar ist.
|
||||
//
|
||||
// - Get: FAIL-OPEN fuer Lesevorgaenge. Schlaegt der Refresh fehl, aber es
|
||||
// gibt bereits einen (wenn auch abgelaufenen) Stand, wird dieser mit
|
||||
// stale=true zurueckgegeben — Begruendung: ein bereits authentifiziertes
|
||||
// Modul soll mit dem letztbekannten Stand weiterarbeiten koennen statt
|
||||
// hart zu blockieren (siehe "Bekannte Fehler vermeiden" im Ticket).
|
||||
// Existiert noch nie ein Stand, gibt es keinen sinnvollen Fallback —
|
||||
// dann liefert auch Get einen Fehler.
|
||||
// - RequireFresh: FAIL-CLOSED fuer sicherheitskritische Aktionen (z.B.
|
||||
// ein komplett NEUER Login). Nutzt NIEMALS einen zwischengespeicherten
|
||||
// Stand, ruft immer frisch ab — Begruendung: eine neue Vertrauens-
|
||||
// entscheidung darf nicht auf veralteten Daten beruhen, auch wenn das
|
||||
// bedeutet, dass die Aktion bei Core-Ausfall sichtbar fehlschlaegt statt
|
||||
// unsicher "irgendwie" durchgelassen zu werden.
|
||||
//
|
||||
// LIC-02 (internal/flag.Service) implementiert bereits denselben Kontrakt
|
||||
// fuer Feature-Flags — StaleCache verallgemeinert dasselbe Muster fuer
|
||||
// JWT-Signaturschluessel, damit beide Faelle derselben dokumentierten
|
||||
// Policy folgen.
|
||||
type StaleCache[T any] struct {
|
||||
mu sync.RWMutex
|
||||
value T
|
||||
hasValue bool
|
||||
fetchedAt time.Time
|
||||
ttl time.Duration
|
||||
fetch func(ctx context.Context) (T, error)
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewStaleCache[T any](ttl time.Duration, fetch func(ctx context.Context) (T, error)) *StaleCache[T] {
|
||||
return &StaleCache[T]{ttl: ttl, fetch: fetch}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Get liefert den Cache-Wert. FAIL-OPEN: bei Refresh-Fehler wird ein
|
||||
// vorhandener, ggf. abgelaufener Stand zurueckgegeben (stale=true).
|
||||
func (c *StaleCache[T]) Get(ctx context.Context) (value T, stale bool, err error) {
|
||||
c.mu.RLock()
|
||||
fresh := c.hasValue && time.Since(c.fetchedAt) < c.ttl
|
||||
if fresh {
|
||||
v := c.value
|
||||
c.mu.RUnlock()
|
||||
return v, false, nil
|
||||
}
|
||||
c.mu.RUnlock()
|
||||
|
||||
newVal, fetchErr := c.fetch(ctx)
|
||||
if fetchErr == nil {
|
||||
c.mu.Lock()
|
||||
c.value, c.hasValue, c.fetchedAt = newVal, true, time.Now()
|
||||
c.mu.Unlock()
|
||||
return newVal, false, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
c.mu.RLock()
|
||||
defer c.mu.RUnlock()
|
||||
if c.hasValue {
|
||||
return c.value, true, nil
|
||||
}
|
||||
var zero T
|
||||
return zero, false, fmt.Errorf("cache leer und refresh fehlgeschlagen: %w", fetchErr)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Invalidate erzwingt beim naechsten Get-Aufruf einen sofortigen Refresh
|
||||
// statt auf den TTL-Ablauf zu warten (API-06, Akzeptanzkriterium 1: ein
|
||||
// Health-Check-getriggerter Wiederanlauf soll den Cache SOFORT aktualisieren,
|
||||
// nicht die reguläre TTL abwarten) — rein additiv, aendert nichts an
|
||||
// Get/RequireFresh (dasselbe Muster wie internal/flag.Service.Invalidate).
|
||||
func (c *StaleCache[T]) Invalidate() {
|
||||
c.mu.Lock()
|
||||
c.hasValue = false
|
||||
c.mu.Unlock()
|
||||
}
|
||||
|
||||
// RequireFresh ruft IMMER frisch ab (FAIL-CLOSED) — fuer sicherheitskritische
|
||||
// Aktionen, die niemals auf einem zwischengespeicherten Stand basieren duerfen.
|
||||
func (c *StaleCache[T]) RequireFresh(ctx context.Context) (T, error) {
|
||||
v, err := c.fetch(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
var zero T
|
||||
return zero, fmt.Errorf("core nicht erreichbar, sicherheitskritische aktion abgelehnt: %w", err)
|
||||
}
|
||||
c.mu.Lock()
|
||||
c.value, c.hasValue, c.fetchedAt = v, true, time.Now()
|
||||
c.mu.Unlock()
|
||||
return v, nil
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,79 @@
|
||||
package moduletrust
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"encoding/base64"
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"fmt"
|
||||
"net/http"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"github.com/golang-jwt/jwt/v5"
|
||||
)
|
||||
|
||||
type Claims struct {
|
||||
Subject string `json:"sub"`
|
||||
TenantSlug string `json:"tenant"`
|
||||
jwt.RegisteredClaims
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Issue signiert ein Token mit dem aktuellen Signierschluessel und traegt
|
||||
// dessen KID im JWT-Header ein — der Verifier auf Modulseite waehlt darueber
|
||||
// den passenden oeffentlichen Schluessel aus PublicKeySet() aus.
|
||||
func (m *KeyManager) Issue(subject, tenantSlug string, ttl time.Duration) (string, error) {
|
||||
key, err := m.SigningKey()
|
||||
if err != nil {
|
||||
return "", err
|
||||
}
|
||||
|
||||
now := time.Now()
|
||||
claims := Claims{
|
||||
Subject: subject,
|
||||
TenantSlug: tenantSlug,
|
||||
RegisteredClaims: jwt.RegisteredClaims{
|
||||
IssuedAt: jwt.NewNumericDate(now),
|
||||
ExpiresAt: jwt.NewNumericDate(now.Add(ttl)),
|
||||
},
|
||||
}
|
||||
token := jwt.NewWithClaims(jwt.SigningMethodEdDSA, claims)
|
||||
token.Header["kid"] = key.KID
|
||||
return token.SignedString(key.Private)
|
||||
}
|
||||
|
||||
type jwksResponse struct {
|
||||
Keys []jwksKey `json:"keys"`
|
||||
}
|
||||
|
||||
type jwksKey struct {
|
||||
Kid string `json:"kid"`
|
||||
PublicKey string `json:"public_key"` // base64 (raw Ed25519, 32 Byte)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ServeJWKS liefert alle bekannten oeffentlichen Schluessel als JSON —
|
||||
// Module fragen dies periodisch ab (nicht pro Request), siehe Verifier.
|
||||
func (m *KeyManager) ServeJWKS(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
|
||||
set := m.PublicKeySet()
|
||||
resp := jwksResponse{Keys: make([]jwksKey, 0, len(set))}
|
||||
for kid, pub := range set {
|
||||
resp.Keys = append(resp.Keys, jwksKey{Kid: kid, PublicKey: base64.StdEncoding.EncodeToString(pub)})
|
||||
}
|
||||
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
|
||||
_ = json.NewEncoder(w).Encode(resp)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ParseJWKS dekodiert die JSON-Antwort von ServeJWKS zurueck in kid->PublicKey
|
||||
// — Hilfsfunktion fuer Module, die JWKS per HTTP abrufen.
|
||||
func ParseJWKS(data []byte) (map[string][]byte, error) {
|
||||
var resp jwksResponse
|
||||
if err := json.Unmarshal(data, &resp); err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("jwks parsen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
out := make(map[string][]byte, len(resp.Keys))
|
||||
for _, k := range resp.Keys {
|
||||
raw, err := base64.StdEncoding.DecodeString(k.PublicKey)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("oeffentlichen schluessel %q dekodieren: %w", k.Kid, err)
|
||||
}
|
||||
out[k.Kid] = raw
|
||||
}
|
||||
return out, nil
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,83 @@
|
||||
// Package moduletrust implementiert Core API-05: asymmetrische JWT-Signatur
|
||||
// mit Schluesselverteilung (JWKS), damit DMS/Mail/Archive/Workflow JWTs
|
||||
// LOKAL verifizieren koennen, ohne pro Aufruf einen synchronen Request an
|
||||
// Core zu stellen — Core darf Fundament sein, ohne zum Flaschenhals zu
|
||||
// werden (siehe Entscheidungsverlauf "Vertrauensstellung Core<->Module" in
|
||||
// nexarch-state.json). IAM-02s HS256-Session-Cookie (Browser-Login) bleibt
|
||||
// unangetastet — dies ist ein zusaetzlicher, getrennter Vertrauensmechanismus
|
||||
// fuer Modul-zu-Modul/Modul-zu-Core-Aufrufe.
|
||||
package moduletrust
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"crypto/ed25519"
|
||||
"crypto/rand"
|
||||
"encoding/hex"
|
||||
"fmt"
|
||||
"sync"
|
||||
)
|
||||
|
||||
type KeyPair struct {
|
||||
KID string
|
||||
Private ed25519.PrivateKey
|
||||
Public ed25519.PublicKey
|
||||
}
|
||||
|
||||
// KeyManager haelt ALLE noch gueltigen Schluesselpaare — nicht nur das
|
||||
// aktuell signierende. Rotate erzeugt ein neues Paar und behaelt die alten
|
||||
// fuer die Verifikation bereits ausgestellter Tokens (Akzeptanzkriterium 3:
|
||||
// Rotation ohne Ausfallzeit fuer andere Module).
|
||||
type KeyManager struct {
|
||||
mu sync.RWMutex
|
||||
keys []KeyPair // aeltestes zuerst, neuestes zuletzt
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewKeyManager() (*KeyManager, error) {
|
||||
m := &KeyManager{}
|
||||
if _, err := m.Rotate(); err != nil {
|
||||
return nil, err
|
||||
}
|
||||
return m, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Rotate erzeugt ein neues Ed25519-Schluesselpaar mit eigener KID und macht
|
||||
// es zum aktuellen Signierschluessel. Aeltere Schluessel bleiben in
|
||||
// PublicKeySet() erhalten, damit bereits ausgestellte Tokens weiterhin
|
||||
// verifizierbar sind.
|
||||
func (m *KeyManager) Rotate() (KeyPair, error) {
|
||||
pub, priv, err := ed25519.GenerateKey(nil)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return KeyPair{}, fmt.Errorf("schluesselpaar erzeugen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
kidBytes := make([]byte, 8)
|
||||
if _, err := rand.Read(kidBytes); err != nil {
|
||||
return KeyPair{}, fmt.Errorf("kid erzeugen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
kp := KeyPair{KID: hex.EncodeToString(kidBytes), Private: priv, Public: pub}
|
||||
|
||||
m.mu.Lock()
|
||||
m.keys = append(m.keys, kp)
|
||||
m.mu.Unlock()
|
||||
return kp, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// SigningKey liefert den aktuellen (neuesten) Schluessel zum Signieren neuer Tokens.
|
||||
func (m *KeyManager) SigningKey() (KeyPair, error) {
|
||||
m.mu.RLock()
|
||||
defer m.mu.RUnlock()
|
||||
if len(m.keys) == 0 {
|
||||
return KeyPair{}, fmt.Errorf("moduletrust: kein schluessel vorhanden")
|
||||
}
|
||||
return m.keys[len(m.keys)-1], nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// PublicKeySet liefert ALLE bekannten oeffentlichen Schluessel (kid ->
|
||||
// public key) — die Grundlage fuer den JWKS-Endpunkt.
|
||||
func (m *KeyManager) PublicKeySet() map[string]ed25519.PublicKey {
|
||||
m.mu.RLock()
|
||||
defer m.mu.RUnlock()
|
||||
out := make(map[string]ed25519.PublicKey, len(m.keys))
|
||||
for _, k := range m.keys {
|
||||
out[k.KID] = k.Public
|
||||
}
|
||||
return out
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,214 @@
|
||||
package moduletrust
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"crypto/ed25519"
|
||||
"errors"
|
||||
"net/http"
|
||||
"sync"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func TestIssueAndVerify_RoundTrip(t *testing.T) {
|
||||
km, err := NewKeyManager()
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("new key manager: %v", err)
|
||||
}
|
||||
token, err := km.Issue("user-1", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
v := NewVerifier(time.Hour, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
return km.PublicKeySet(), nil
|
||||
})
|
||||
claims, err := v.Verify(context.Background(), token)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("verify: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if claims.Subject != "user-1" || claims.TenantSlug != "acme" {
|
||||
t.Fatalf("claims unerwartet: %+v", claims)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1: Verifikation lokal, kein Request pro Aufruf.
|
||||
func TestVerify_DoesNotFetchPerCall(t *testing.T) {
|
||||
km, err := NewKeyManager()
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("new key manager: %v", err)
|
||||
}
|
||||
token, err := km.Issue("user-1", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
var mu sync.Mutex
|
||||
fetchCalls := 0
|
||||
v := NewVerifier(time.Hour, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
mu.Lock()
|
||||
fetchCalls++
|
||||
mu.Unlock()
|
||||
return km.PublicKeySet(), nil
|
||||
})
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 10; i++ {
|
||||
if _, err := v.Verify(context.Background(), token); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("verify %d: %v", i, err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
mu.Lock()
|
||||
defer mu.Unlock()
|
||||
if fetchCalls != 1 {
|
||||
t.Fatalf("erwartet genau 1 fetch fuer 10 Verify-Aufrufe innerhalb der TTL, habe %d", fetchCalls)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2 + Pruefung 1: Core simuliert nicht erreichbar,
|
||||
// bereits authentifizierte Nutzer bleiben funktionsfaehig (Fail-Open mit
|
||||
// letztbekanntem Schluesselstand).
|
||||
func TestVerify_FailsOpenWhenCoreUnreachableButStaleKeysExist(t *testing.T) {
|
||||
km, err := NewKeyManager()
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("new key manager: %v", err)
|
||||
}
|
||||
token, err := km.Issue("user-1", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
coreDown := false
|
||||
v := NewVerifier(30*time.Millisecond, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
if coreDown {
|
||||
return nil, errors.New("core nicht erreichbar (simuliert)")
|
||||
}
|
||||
return km.PublicKeySet(), nil
|
||||
})
|
||||
|
||||
// Cache vorwaermen, waehrend Core noch erreichbar ist.
|
||||
if _, err := v.Verify(context.Background(), token); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("verify (warm): %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// "Core abschalten" und TTL ablaufen lassen.
|
||||
coreDown = true
|
||||
time.Sleep(50 * time.Millisecond)
|
||||
|
||||
if _, err := v.Verify(context.Background(), token); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("verify sollte trotz core-ausfall mit letztbekanntem stand funktionieren: %v", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2 + Pruefung 2: neue sicherheitskritische Aktionen
|
||||
// (z.B. neuer Login) schlagen bei Core-Ausfall klar fehl statt unsicher
|
||||
// durchgelassen zu werden — auch wenn ein (aelterer) Cache-Stand existiert.
|
||||
func TestRequireFreshKeys_FailsClosedWhenCoreUnreachable(t *testing.T) {
|
||||
km, err := NewKeyManager()
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("new key manager: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
coreDown := false
|
||||
v := NewVerifier(time.Hour, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
if coreDown {
|
||||
return nil, errors.New("core nicht erreichbar (simuliert)")
|
||||
}
|
||||
return km.PublicKeySet(), nil
|
||||
})
|
||||
|
||||
// Cache vorwaermen (existiert jetzt ein "veralteter" gueltiger Stand).
|
||||
if _, _, err := v.cache.Get(context.Background()); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("warm cache: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
coreDown = true
|
||||
if err := v.RequireFreshKeys(context.Background()); err == nil {
|
||||
t.Fatal("erwartet fehler (fail-closed) bei core-ausfall, habe nil")
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 3 + Pruefung 3: Schluesselrotation ohne Ausfallzeit —
|
||||
// ein bereits ausgestelltes Token bleibt nach Rotation weiterhin
|
||||
// verifizierbar, ein zweites (simuliertes) Modul bekommt beide Schluessel.
|
||||
func TestRotate_NoDowntimeForAlreadyIssuedTokens(t *testing.T) {
|
||||
km, err := NewKeyManager()
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("new key manager: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
oldToken, err := km.Issue("user-1", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue (alt): %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
if _, err := km.Rotate(); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("rotate: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
newToken, err := km.Issue("user-2", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue (neu): %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Simuliertes zweites Modul: fragt den vollstaendigen Schluesselsatz ab.
|
||||
moduleB := NewVerifier(time.Hour, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
return km.PublicKeySet(), nil
|
||||
})
|
||||
|
||||
if _, err := moduleB.Verify(context.Background(), oldToken); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("altes token sollte nach rotation weiterhin gueltig sein: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if _, err := moduleB.Verify(context.Background(), newToken); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("neues token sollte gueltig sein: %v", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestVerify_RejectsUnknownKid(t *testing.T) {
|
||||
km1, _ := NewKeyManager()
|
||||
km2, _ := NewKeyManager() // komplett anderer, unbekannter schluessel
|
||||
|
||||
token, err := km1.Issue("user-1", "acme", time.Hour)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("issue: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
v := NewVerifier(time.Hour, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
return km2.PublicKeySet(), nil // kennt km1s schluessel nicht
|
||||
})
|
||||
if _, err := v.Verify(context.Background(), token); !errors.Is(err, ErrInvalidToken) {
|
||||
t.Fatalf("erwartet ErrInvalidToken, habe %v", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func TestJWKSRoundTrip(t *testing.T) {
|
||||
km, _ := NewKeyManager()
|
||||
km.Rotate()
|
||||
|
||||
var buf []byte
|
||||
rec := &captureWriter{}
|
||||
km.ServeJWKS(rec, nil)
|
||||
buf = rec.body
|
||||
|
||||
parsed, err := ParseJWKS(buf)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("parse jwks: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if len(parsed) != len(km.PublicKeySet()) {
|
||||
t.Fatalf("erwartet %d schluessel, habe %d", len(km.PublicKeySet()), len(parsed))
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
type captureWriter struct {
|
||||
body []byte
|
||||
header http.Header
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (w *captureWriter) Header() http.Header {
|
||||
if w.header == nil {
|
||||
w.header = http.Header{}
|
||||
}
|
||||
return w.header
|
||||
}
|
||||
func (w *captureWriter) Write(p []byte) (int, error) { w.body = append(w.body, p...); return len(p), nil }
|
||||
func (w *captureWriter) WriteHeader(statusCode int) {}
|
||||
@@ -0,0 +1,67 @@
|
||||
package moduletrust
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"crypto/ed25519"
|
||||
"errors"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"github.com/golang-jwt/jwt/v5"
|
||||
)
|
||||
|
||||
var ErrInvalidToken = errors.New("moduletrust: ungueltiges token")
|
||||
|
||||
// KeyFetchFunc holt den aktuellen Schluesselsatz von Core (z.B. per HTTP-GET
|
||||
// auf ServeJWKS + ParseJWKS). Wird vom Verifier nur bei abgelaufener TTL
|
||||
// aufgerufen — NICHT bei jeder Verify()-Anfrage (Akzeptanzkriterium 1).
|
||||
type KeyFetchFunc func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error)
|
||||
|
||||
// Verifier ist die Modulseite von API-05: verifiziert JWTs LOKAL gegen einen
|
||||
// per StaleCache zwischengespeicherten Schluesselsatz, ohne pro Aufruf einen
|
||||
// synchronen Request an Core zu stellen.
|
||||
type Verifier struct {
|
||||
cache *StaleCache[map[string]ed25519.PublicKey]
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewVerifier(ttl time.Duration, fetch KeyFetchFunc) *Verifier {
|
||||
return &Verifier{cache: NewStaleCache(ttl, func(ctx context.Context) (map[string]ed25519.PublicKey, error) {
|
||||
return fetch(ctx)
|
||||
})}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Verify prueft die Signatur LOKAL gegen den (ggf. abgelaufenen, aber
|
||||
// vorhandenen) Schluesselsatz — FAIL-OPEN fuer bereits ausgestellte Tokens
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2): ist Core nicht erreichbar, aber ein alter
|
||||
// Schluesselsatz bekannt, wird damit weiter verifiziert.
|
||||
func (v *Verifier) Verify(ctx context.Context, tokenString string) (*Claims, error) {
|
||||
keys, _, err := v.cache.Get(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, err
|
||||
}
|
||||
|
||||
claims := &Claims{}
|
||||
token, err := jwt.ParseWithClaims(tokenString, claims, func(t *jwt.Token) (interface{}, error) {
|
||||
if _, ok := t.Method.(*jwt.SigningMethodEd25519); !ok {
|
||||
return nil, ErrInvalidToken
|
||||
}
|
||||
kid, _ := t.Header["kid"].(string)
|
||||
pub, ok := keys[kid]
|
||||
if !ok {
|
||||
return nil, ErrInvalidToken
|
||||
}
|
||||
return pub, nil
|
||||
})
|
||||
if err != nil || !token.Valid {
|
||||
return nil, ErrInvalidToken
|
||||
}
|
||||
return claims, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// RequireFreshKeys ruft IMMER frisch von Core ab (FAIL-CLOSED) — fuer
|
||||
// sicherheitskritische Aktionen wie einen komplett neuen Login
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2): schlaegt klar fehl, wenn Core nicht erreichbar
|
||||
// ist, statt auf einem veralteten Schluesselsatz zu vertrauen.
|
||||
func (v *Verifier) RequireFreshKeys(ctx context.Context) error {
|
||||
_, err := v.cache.RequireFresh(ctx)
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
@@ -1,9 +0,0 @@
|
||||
// Package opsdocs enthaelt keine Laufzeitlogik — es haelt ausschliesslich
|
||||
// den Pfad zum Incident-Response-Plan (Core OPS-04) fest, damit ein
|
||||
// automatisierter Test (siehe opsdocs_test.go) pruefen kann, dass die
|
||||
// darin geforderten Pflichtinhalte (Meldefrist, Verantwortlichkeiten,
|
||||
// Audit-Log-Anknuepfung) nicht versehentlich aus dem Dokument verschwinden.
|
||||
package opsdocs
|
||||
|
||||
// IncidentResponsePlanPath ist der Pfad relativ zum Repository-Root.
|
||||
const IncidentResponsePlanPath = "docs/INCIDENT-RESPONSE-PLAN.md"
|
||||
@@ -1,68 +0,0 @@
|
||||
package opsdocs
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"os"
|
||||
"path/filepath"
|
||||
"strings"
|
||||
"testing"
|
||||
)
|
||||
|
||||
func readPlan(t *testing.T) string {
|
||||
t.Helper()
|
||||
// Test laeuft aus internal/opsdocs/ heraus, Repo-Root ist zwei Ebenen hoeher.
|
||||
path := filepath.Join("..", "..", IncidentResponsePlanPath)
|
||||
data, err := os.ReadFile(path)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("incident-response-plan nicht lesbar (%s): %v", path, err)
|
||||
}
|
||||
return string(data)
|
||||
}
|
||||
|
||||
func requireContains(t *testing.T, content, substr, why string) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
if !strings.Contains(content, substr) {
|
||||
t.Fatalf("erwartet %q im incident-response-plan (%s), nicht gefunden", substr, why)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1: Ablaufplan dokumentiert Erkennung/Eskalation/
|
||||
// Meldefristen/Verantwortlichkeiten.
|
||||
func TestPlan_DocumentsDetectionEscalationAndResponsibilities(t *testing.T) {
|
||||
content := readPlan(t)
|
||||
requireContains(t, content, "Erkennung", "Abschnitt Erkennung fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Eskalationskette", "Abschnitt Eskalation fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Incident Commander", "Verantwortlichkeits-Rolle fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Datenschutzbeauftragter", "DSB-Rolle fehlt")
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2: DSGVO-72-Stunden-Meldefrist ist als Prozessschritt
|
||||
// mit Verantwortlichem hinterlegt.
|
||||
func TestPlan_Documents72HourGDPRDeadlineWithResponsibleRole(t *testing.T) {
|
||||
content := readPlan(t)
|
||||
requireContains(t, content, "72 Stunden", "72-Stunden-Frist fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Art. 33", "Verweis auf Art. 33 DSGVO fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Verantwortlich für die Meldung", "Zuständigkeit für die Meldung fehlt")
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 3: Plan verweist konkret auf die Audit-Log-Quellen
|
||||
// (Core AUD-01/AUD-03/AUD-05), die im Vorfall herangezogen werden.
|
||||
func TestPlan_ReferencesConcreteAuditLogSources(t *testing.T) {
|
||||
content := readPlan(t)
|
||||
requireContains(t, content, "AUD-01", "Verweis auf AUD-01 fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "AUD-03", "Verweis auf AUD-03 (Export) fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "internal/audit", "konkreter Code-Pfad zum Audit-Log fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "StreamCSV", "konkrete Export-Funktion fehlt")
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Zusaetzliche Absicherung: die drei geforderten Pruefungen sind im
|
||||
// Dokument tatsaechlich mit einem Ergebnis (PASS/OFFEN) festgehalten,
|
||||
// nicht nur als Vorhaben erwaehnt — verhindert, dass "durchgefuehrt"
|
||||
// behauptet wird, ohne das Ergebnis schriftlich festzuhalten (Ticket-
|
||||
// Vorgabe: "Nicht durchgefuehrte Pruefungen zaehlen als offen").
|
||||
func TestPlan_RecordsAllThreeRequiredCheckResults(t *testing.T) {
|
||||
content := readPlan(t)
|
||||
requireContains(t, content, "Prüfung 1", "Ergebnis der Tabletop-Übung fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Prüfung 2", "Ergebnis der Meldefrist-Vollständigkeitsprüfung fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Prüfung 3", "Ergebnis der Kontaktlisten-Prüfung fehlt")
|
||||
requireContains(t, content, "Status: OFFEN", "ehrlicher Offen-Status fuer die nicht durchfuehrbare Kontaktlisten-Pruefung fehlt")
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,155 @@
|
||||
// Package resync implementiert Core API-06: Wiederanlauf & Nachsynchro-
|
||||
// nisierung nach einem Core-Ausfall.
|
||||
//
|
||||
// - Ein Modul puffert Audit-Events und Nutzungszaehler-Deltas LOKAL in
|
||||
// Postgres (NICHT im Speicher — siehe "Bekannte Fehler vermeiden" im
|
||||
// Ticket: ein erneuter Ausfall waehrend der Nachlieferung darf keine
|
||||
// Daten verlieren, eine In-Memory-Queue wuerde das riskieren).
|
||||
// - Ein Health-Check-getriggerter Worker erkennt die Core-Wiedererreich-
|
||||
// barkeit SOFORT (nicht erst nach TTL-Ablauf, siehe StaleCache.Invalidate)
|
||||
// und liefert die gepufferten Daten in ORIGINALER Reihenfolge, authenti-
|
||||
// fiziert ueber das Service-Credential aus API-02
|
||||
// (internal/moduleregistry.Registry.Authenticate).
|
||||
//
|
||||
// Dieses Paket dupliziert weder internal/audit (AUD-01) noch internal/usage
|
||||
// (LIC-03) — es liefert nur den Puffer- und Nachlieferungs-Mechanismus
|
||||
// DAVOR bzw. DANACH.
|
||||
package resync
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"fmt"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// BufferedAuditEvent ist ein lokal gepuffertes Audit-Ereignis. Seq
|
||||
// garantiert die Wiederherstellung der urspruenglichen Reihenfolge
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2) unabhaengig von eventuellen Uhrzeit-Ungenauigkeiten.
|
||||
type BufferedAuditEvent struct {
|
||||
ID int64
|
||||
Seq int64
|
||||
TenantSlug string
|
||||
Actor string
|
||||
Action string
|
||||
Target string
|
||||
Metadata map[string]any
|
||||
CreatedAt time.Time
|
||||
}
|
||||
|
||||
// BufferedUsageDelta ist ein lokal gepuffertes Nutzungszaehler-Inkrement.
|
||||
type BufferedUsageDelta struct {
|
||||
ID int64
|
||||
Seq int64
|
||||
TenantSlug string
|
||||
Metric string
|
||||
Delta int64
|
||||
CreatedAt time.Time
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Buffer ist die lokale, persistente Pufferqueue eines Moduls.
|
||||
type Buffer struct {
|
||||
pool *pgxpool.Pool
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewBuffer(pool *pgxpool.Pool) *Buffer {
|
||||
return &Buffer{pool: pool}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// EnqueueAuditEvent puffert EIN Audit-Ereignis lokal — wird von einem
|
||||
// Fachmodul aufgerufen, wenn Core gerade nicht erreichbar ist (die
|
||||
// Erkennung "Core erreichbar oder nicht" ist NICHT Teil dieses Aufrufs,
|
||||
// siehe Worker).
|
||||
func (b *Buffer) EnqueueAuditEvent(ctx context.Context, tenantSlug, actor, action, target string, metadata map[string]any) error {
|
||||
if metadata == nil {
|
||||
metadata = map[string]any{}
|
||||
}
|
||||
metadataJSON, err := json.Marshal(metadata)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("metadata serialisieren: %w", err)
|
||||
}
|
||||
_, err = b.pool.Exec(ctx, `
|
||||
INSERT INTO resync_audit_buffer (tenant_slug, actor, action, target, metadata)
|
||||
VALUES ($1, $2, $3, $4, $5)
|
||||
`, tenantSlug, actor, action, target, metadataJSON)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("audit-ereignis puffern: %w", err)
|
||||
}
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// EnqueueUsageDelta puffert EIN Nutzungszaehler-Inkrement lokal.
|
||||
func (b *Buffer) EnqueueUsageDelta(ctx context.Context, tenantSlug, metric string, delta int64) error {
|
||||
_, err := b.pool.Exec(ctx, `
|
||||
INSERT INTO resync_usage_buffer (tenant_slug, metric, delta)
|
||||
VALUES ($1, $2, $3)
|
||||
`, tenantSlug, metric, delta)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("nutzungsdelta puffern: %w", err)
|
||||
}
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// PendingAuditEvents liefert ALLE noch nicht zugestellten Audit-Events in
|
||||
// ORIGINALER Reihenfolge (Akzeptanzkriterium 2 / Pruefung 1).
|
||||
func (b *Buffer) PendingAuditEvents(ctx context.Context) ([]BufferedAuditEvent, error) {
|
||||
rows, err := b.pool.Query(ctx, `
|
||||
SELECT id, seq, tenant_slug, actor, action, target, metadata, created_at
|
||||
FROM resync_audit_buffer ORDER BY seq
|
||||
`)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("gepufferte audit-events abfragen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
defer rows.Close()
|
||||
|
||||
var out []BufferedAuditEvent
|
||||
for rows.Next() {
|
||||
var e BufferedAuditEvent
|
||||
var metadataJSON []byte
|
||||
if err := rows.Scan(&e.ID, &e.Seq, &e.TenantSlug, &e.Actor, &e.Action, &e.Target, &metadataJSON, &e.CreatedAt); err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("gepuffertes audit-event lesen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
_ = json.Unmarshal(metadataJSON, &e.Metadata)
|
||||
out = append(out, e)
|
||||
}
|
||||
return out, rows.Err()
|
||||
}
|
||||
|
||||
// PendingUsageDeltas liefert ALLE noch nicht zugestellten Nutzungsdeltas.
|
||||
func (b *Buffer) PendingUsageDeltas(ctx context.Context) ([]BufferedUsageDelta, error) {
|
||||
rows, err := b.pool.Query(ctx, `
|
||||
SELECT id, seq, tenant_slug, metric, delta, created_at
|
||||
FROM resync_usage_buffer ORDER BY seq
|
||||
`)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("gepufferte nutzungsdeltas abfragen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
defer rows.Close()
|
||||
|
||||
var out []BufferedUsageDelta
|
||||
for rows.Next() {
|
||||
var d BufferedUsageDelta
|
||||
if err := rows.Scan(&d.ID, &d.Seq, &d.TenantSlug, &d.Metric, &d.Delta, &d.CreatedAt); err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("gepuffertes nutzungsdelta lesen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
out = append(out, d)
|
||||
}
|
||||
return out, rows.Err()
|
||||
}
|
||||
|
||||
// RemoveAuditEvent entfernt EIN Audit-Event aus dem Puffer — wird NUR nach
|
||||
// von Core BESTAETIGTER Zustellung aufgerufen (Akzeptanzkriterium 2/3: erst
|
||||
// entfernen, wenn sicher zugestellt, sonst bleibt es fuer den naechsten
|
||||
// Versuch erhalten — kein Datenverlust bei erneutem Ausfall waehrend der
|
||||
// Nachlieferung).
|
||||
func (b *Buffer) RemoveAuditEvent(ctx context.Context, id int64) error {
|
||||
_, err := b.pool.Exec(ctx, `DELETE FROM resync_audit_buffer WHERE id = $1`, id)
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (b *Buffer) RemoveUsageDelta(ctx context.Context, id int64) error {
|
||||
_, err := b.pool.Exec(ctx, `DELETE FROM resync_usage_buffer WHERE id = $1`, id)
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,132 @@
|
||||
package resync
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"net/http"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// AuditRecorder ist die schmale Schnittstelle, ueber die Core empfangene
|
||||
// Audit-Events tatsaechlich persistiert. In Produktion durch internal/audit
|
||||
// (AUD-01, nicht Abhaengigkeit dieser Kachel) implementiert — dieses Paket
|
||||
// dupliziert dessen Validierungs-/Speicherlogik NICHT, sondern ruft sie nur
|
||||
// auf. Die Events werden vom Aufrufer sequenziell in PendingAuditEvents-
|
||||
// Reihenfolge uebergeben (Akzeptanzkriterium 2).
|
||||
type AuditRecorder interface {
|
||||
Record(ctx context.Context, tenantSlug, actor, action, target string, metadata map[string]any, occurredAt time.Time) error
|
||||
}
|
||||
|
||||
// UsageIncrementer ist die schmale Schnittstelle zu Core's Nutzungszaehler
|
||||
// (in Produktion internal/usage, LIC-03 — nicht Abhaengigkeit dieser
|
||||
// Kachel). Jedes gepufferte Delta wird GENAU EINMAL angewendet.
|
||||
type UsageIncrementer interface {
|
||||
Increment(ctx context.Context, tenantSlug, metric string, delta int64) error
|
||||
}
|
||||
|
||||
// CredentialAuthenticator ist die schmale Schnittstelle zu API-02s
|
||||
// Service-Credential-Pruefung (internal/moduleregistry.Registry.Authenticate).
|
||||
type CredentialAuthenticator interface {
|
||||
Authenticate(ctx context.Context, clientID, secret string) (moduleName string, ok bool, err error)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Handler nimmt nachgelieferte Audit-Events/Nutzungsdeltas auf der
|
||||
// Core-Seite entgegen — authentifiziert ueber dasselbe Service-Credential
|
||||
// wie jeder andere Modul-Core-Aufruf (Akzeptanzkriterium 2/3, "authentifiziert
|
||||
// ueber das in API-02 definierte Service-Credential").
|
||||
type Handler struct {
|
||||
auth CredentialAuthenticator
|
||||
audit AuditRecorder
|
||||
usage UsageIncrementer
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewHandler(auth CredentialAuthenticator, audit AuditRecorder, usage UsageIncrementer) *Handler {
|
||||
return &Handler{auth: auth, audit: audit, usage: usage}
|
||||
}
|
||||
|
||||
type credentialHeader struct {
|
||||
ClientID string `json:"client_id"`
|
||||
Secret string `json:"secret"`
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (h *Handler) authenticate(w http.ResponseWriter, r *http.Request) bool {
|
||||
clientID := r.Header.Get("X-Nexarch-Client-Id")
|
||||
secret := r.Header.Get("X-Nexarch-Client-Secret")
|
||||
_, ok, err := h.auth.Authenticate(r.Context(), clientID, secret)
|
||||
if err != nil || !ok {
|
||||
http.Error(w, "ungueltiges service-credential", http.StatusUnauthorized)
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
return true
|
||||
}
|
||||
|
||||
type auditEventDTO struct {
|
||||
TenantSlug string `json:"tenant_slug"`
|
||||
Actor string `json:"actor"`
|
||||
Action string `json:"action"`
|
||||
Target string `json:"target"`
|
||||
Metadata map[string]any `json:"metadata"`
|
||||
OccurredAt time.Time `json:"occurred_at"`
|
||||
}
|
||||
|
||||
// AuditHandler nimmt EINE Liste gepufferter Audit-Events entgegen und
|
||||
// schreibt sie SEQUENZIELL in der gegebenen Reihenfolge fort
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2 / Pruefung 1: Vollstaendigkeit + Reihenfolge).
|
||||
// Bricht die Verarbeitung bei einem Fehler ab und meldet, wie viele Events
|
||||
// bereits sicher geschrieben wurden — der Aufrufer (Worker) entfernt aus
|
||||
// seinem lokalen Puffer NUR die bestaetigt geschriebenen Events.
|
||||
func (h *Handler) AuditHandler(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
|
||||
if !h.authenticate(w, r) {
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
var events []auditEventDTO
|
||||
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&events); err != nil {
|
||||
http.Error(w, "ungueltiger anfrage-koerper", http.StatusBadRequest)
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
|
||||
written := 0
|
||||
for _, e := range events {
|
||||
if err := h.audit.Record(r.Context(), e.TenantSlug, e.Actor, e.Action, e.Target, e.Metadata, e.OccurredAt); err != nil {
|
||||
break
|
||||
}
|
||||
written++
|
||||
}
|
||||
|
||||
writeJSON(w, map[string]int{"written": written})
|
||||
}
|
||||
|
||||
type usageDeltaDTO struct {
|
||||
TenantSlug string `json:"tenant_slug"`
|
||||
Metric string `json:"metric"`
|
||||
Delta int64 `json:"delta"`
|
||||
}
|
||||
|
||||
// UsageHandler wendet JEDES gepufferte Delta GENAU EINMAL an
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 3 / Pruefung 2: keine Doppelzaehlung) — der Aufrufer
|
||||
// entfernt aus seinem lokalen Puffer nur die bestaetigt uebernommenen Deltas.
|
||||
func (h *Handler) UsageHandler(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
|
||||
if !h.authenticate(w, r) {
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
var deltas []usageDeltaDTO
|
||||
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&deltas); err != nil {
|
||||
http.Error(w, "ungueltiger anfrage-koerper", http.StatusBadRequest)
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
|
||||
applied := 0
|
||||
for _, d := range deltas {
|
||||
if err := h.usage.Increment(r.Context(), d.TenantSlug, d.Metric, d.Delta); err != nil {
|
||||
break
|
||||
}
|
||||
applied++
|
||||
}
|
||||
|
||||
writeJSON(w, map[string]int{"applied": applied})
|
||||
}
|
||||
|
||||
func writeJSON(w http.ResponseWriter, body any) {
|
||||
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
|
||||
_ = json.NewEncoder(w).Encode(body)
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,320 @@
|
||||
package resync
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"context"
|
||||
"fmt"
|
||||
"net/http"
|
||||
"net/http/httptest"
|
||||
"os"
|
||||
"sync"
|
||||
"testing"
|
||||
"time"
|
||||
|
||||
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
|
||||
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/internal/flag"
|
||||
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/internal/moduleregistry"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// fakeAudit steht fuer internal/audit.Log (AUD-01, nicht Abhaengigkeit
|
||||
// dieser Kachel) — zeichnet Aufrufe in Empfangsreihenfolge auf, damit
|
||||
// Vollstaendigkeit UND Reihenfolge geprueft werden koennen.
|
||||
type fakeAudit struct {
|
||||
mu sync.Mutex
|
||||
events []auditEventDTO
|
||||
failAt int // -1 = nie fehlschlagen; sonst: ab diesem Index (0-basiert) schlaegt Record fehl
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (f *fakeAudit) Record(ctx context.Context, tenantSlug, actor, action, target string, metadata map[string]any, occurredAt time.Time) error {
|
||||
f.mu.Lock()
|
||||
defer f.mu.Unlock()
|
||||
if f.failAt >= 0 && len(f.events) == f.failAt {
|
||||
return fmt.Errorf("simulierter core-ausfall waehrend der nachlieferung")
|
||||
}
|
||||
f.events = append(f.events, auditEventDTO{TenantSlug: tenantSlug, Actor: actor, Action: action, Target: target, Metadata: metadata, OccurredAt: occurredAt})
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// fakeUsage steht fuer internal/usage.Store (LIC-03, nicht Abhaengigkeit
|
||||
// dieser Kachel) — summiert Deltas wie der echte Store.
|
||||
type fakeUsage struct {
|
||||
mu sync.Mutex
|
||||
totals map[string]int64
|
||||
}
|
||||
|
||||
func newFakeUsage() *fakeUsage { return &fakeUsage{totals: map[string]int64{}} }
|
||||
|
||||
func (f *fakeUsage) Increment(ctx context.Context, tenantSlug, metric string, delta int64) error {
|
||||
f.mu.Lock()
|
||||
defer f.mu.Unlock()
|
||||
f.totals[tenantSlug+"|"+metric] += delta
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
func setupTest(t *testing.T) (*Buffer, *pgxpool.Pool, func()) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
adminDSN := os.Getenv("TEST_ADMIN_DSN")
|
||||
if adminDSN == "" {
|
||||
t.Skip("TEST_ADMIN_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
|
||||
}
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
|
||||
pool, err := pgxpool.New(ctx, adminDSN)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pool: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if _, err := pool.Exec(ctx, `
|
||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS resync_audit_buffer (
|
||||
id BIGSERIAL PRIMARY KEY, seq BIGSERIAL, tenant_slug TEXT NOT NULL, actor TEXT NOT NULL,
|
||||
action TEXT NOT NULL, target TEXT NOT NULL DEFAULT '', metadata JSONB NOT NULL DEFAULT '{}',
|
||||
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS resync_usage_buffer (
|
||||
id BIGSERIAL PRIMARY KEY, seq BIGSERIAL, tenant_slug TEXT NOT NULL, metric TEXT NOT NULL,
|
||||
delta BIGINT NOT NULL, created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS feature_flags (
|
||||
key TEXT PRIMARY KEY, enabled BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false,
|
||||
rollout_percentage INT NOT NULL DEFAULT 0, target_tenant_slugs TEXT[] NOT NULL DEFAULT '{}',
|
||||
updated_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS modules (
|
||||
name TEXT PRIMARY KEY, version TEXT NOT NULL CHECK (version <> ''),
|
||||
required_flags TEXT[] NOT NULL DEFAULT '{}', registered_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
CREATE TABLE IF NOT EXISTS module_credentials (
|
||||
module_name TEXT PRIMARY KEY REFERENCES modules(name),
|
||||
client_id TEXT NOT NULL UNIQUE, secret_hash BYTEA NOT NULL,
|
||||
issued_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
`); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("schema: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
cleanup := func() { pool.Close() }
|
||||
return NewBuffer(pool), pool, cleanup
|
||||
}
|
||||
|
||||
func uniqueModuleName() string {
|
||||
return fmt.Sprintf("resync-test-%d", time.Now().UnixNano())
|
||||
}
|
||||
|
||||
// setupModuleCredential registriert ein echtes Modul + Service-Credential
|
||||
// ueber internal/moduleregistry (API-02) — dieselbe Authentifizierung wird
|
||||
// vom Handler tatsaechlich geprueft, kein Mock.
|
||||
func setupModuleCredential(t *testing.T, pool *pgxpool.Pool) (registry *moduleregistry.Registry, clientID, secret string) {
|
||||
t.Helper()
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
flagService := flag.NewService(flag.NewStore(pool), 10*time.Millisecond)
|
||||
registry = moduleregistry.NewRegistry(pool, flagService)
|
||||
name := uniqueModuleName()
|
||||
if _, err := registry.Register(ctx, name, "1.0.0", nil); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("modul registrieren: %v", err)
|
||||
}
|
||||
clientID, secret, err := registry.Provision(ctx, name)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("credential provisionieren: %v", err)
|
||||
}
|
||||
return registry, clientID, secret
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 2 + Pruefung 1: waehrend eines simulierten Ausfalls
|
||||
// lokal gepufferte Audit-Events sind nach Wiederanlauf vollstaendig und in
|
||||
// korrekter Reihenfolge in Core's Audit-Log vorhanden.
|
||||
func TestFlushAll_DeliversBufferedAuditEventsCompleteAndInOrder(t *testing.T) {
|
||||
buffer, pool, cleanup := setupTest(t)
|
||||
defer cleanup()
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
registry, clientID, secret := setupModuleCredential(t, pool)
|
||||
|
||||
tenantSlug := "acme"
|
||||
// Ereignisse "waehrend core down" lokal puffern.
|
||||
actions := []string{"login", "upload", "delete", "logout"}
|
||||
for _, action := range actions {
|
||||
if err := buffer.EnqueueAuditEvent(ctx, tenantSlug, "user-1", action, "res-1", nil); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("enqueue %s: %v", action, err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
audit := &fakeAudit{failAt: -1}
|
||||
usage := newFakeUsage()
|
||||
handler := NewHandler(registry, audit, usage)
|
||||
|
||||
mux := http.NewServeMux()
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/audit", handler.AuditHandler)
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/usage", handler.UsageHandler)
|
||||
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
|
||||
server := httptest.NewServer(mux)
|
||||
defer server.Close()
|
||||
|
||||
client := NewCoreClient(server.URL, clientID, secret)
|
||||
worker := NewWorker(buffer, client)
|
||||
|
||||
if err := worker.FlushAll(ctx); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("flushall: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
audit.mu.Lock()
|
||||
defer audit.mu.Unlock()
|
||||
if len(audit.events) != len(actions) {
|
||||
t.Fatalf("erwartet %d zugestellte events, habe %d", len(actions), len(audit.events))
|
||||
}
|
||||
for i, e := range audit.events {
|
||||
if e.Action != actions[i] {
|
||||
t.Fatalf("reihenfolge falsch: position %d = %q, want %q", i, e.Action, actions[i])
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Puffer muss nach bestaetigter Zustellung leer sein.
|
||||
remaining, err := buffer.PendingAuditEvents(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pending: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if len(remaining) != 0 {
|
||||
t.Fatalf("erwartet leeren puffer nach bestaetigter zustellung, habe %d verbleibende", len(remaining))
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Bekannter-Fehler-Praevention: bricht die Zustellung waehrend der
|
||||
// Nachlieferung erneut ab (Core faellt wieder aus), bleiben die NICHT
|
||||
// bestaetigten Events sicher im Puffer erhalten statt verloren zu gehen.
|
||||
func TestFlushAll_KeepsUnconfirmedEventsInBufferOnPartialFailure(t *testing.T) {
|
||||
buffer, pool, cleanup := setupTest(t)
|
||||
defer cleanup()
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
registry, clientID, secret := setupModuleCredential(t, pool)
|
||||
|
||||
for i := 0; i < 5; i++ {
|
||||
if err := buffer.EnqueueAuditEvent(ctx, "acme", "user-1", fmt.Sprintf("action-%d", i), "", nil); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("enqueue %d: %v", i, err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Core-Fake schlaegt AB dem 3. Event fehl -> simuliert erneuten Ausfall
|
||||
// mitten in der Nachlieferung.
|
||||
audit := &fakeAudit{failAt: 3}
|
||||
handler := NewHandler(registry, audit, newFakeUsage())
|
||||
mux := http.NewServeMux()
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/audit", handler.AuditHandler)
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/usage", handler.UsageHandler)
|
||||
server := httptest.NewServer(mux)
|
||||
defer server.Close()
|
||||
|
||||
client := NewCoreClient(server.URL, clientID, secret)
|
||||
worker := NewWorker(buffer, client)
|
||||
|
||||
if err := worker.FlushAll(ctx); err == nil {
|
||||
t.Fatal("erwartet fehler, da core nur teilweise bestaetigt hat")
|
||||
}
|
||||
|
||||
remaining, err := buffer.PendingAuditEvents(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("pending: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if len(remaining) != 2 {
|
||||
t.Fatalf("erwartet 2 verbleibende (nicht bestaetigte) events im puffer, habe %d", len(remaining))
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 3 + Pruefung 2: Nutzungszaehler-Differenz aus der
|
||||
// Ausfallzeit wird korrekt nachgebucht, ein wiederholter (fehlerhafter)
|
||||
// Flush-Versuch fuehrt NICHT zu Doppelzaehlung, weil bereits bestaetigte
|
||||
// Deltas aus dem Puffer entfernt sind.
|
||||
func TestFlushAll_AppliesUsageDeltasWithoutDoubleCounting(t *testing.T) {
|
||||
buffer, pool, cleanup := setupTest(t)
|
||||
defer cleanup()
|
||||
ctx := context.Background()
|
||||
registry, clientID, secret := setupModuleCredential(t, pool)
|
||||
|
||||
deltas := []int64{3, 5, 2}
|
||||
var want int64
|
||||
for _, d := range deltas {
|
||||
want += d
|
||||
if err := buffer.EnqueueUsageDelta(ctx, "acme", "api_calls", d); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("enqueue delta %d: %v", d, err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
usage := newFakeUsage()
|
||||
handler := NewHandler(registry, &fakeAudit{failAt: -1}, usage)
|
||||
mux := http.NewServeMux()
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/audit", handler.AuditHandler)
|
||||
mux.HandleFunc("/internal/resync/usage", handler.UsageHandler)
|
||||
server := httptest.NewServer(mux)
|
||||
defer server.Close()
|
||||
|
||||
client := NewCoreClient(server.URL, clientID, secret)
|
||||
worker := NewWorker(buffer, client)
|
||||
|
||||
if err := worker.FlushAll(ctx); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("flushall 1: %v", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
usage.mu.Lock()
|
||||
got := usage.totals["acme|api_calls"]
|
||||
usage.mu.Unlock()
|
||||
if got != want {
|
||||
t.Fatalf("nutzungsstand nach nachbuchung = %d, want %d", got, want)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Ein zweiter Flush-Versuch (z.B. redundanter Retry) darf NICHTS mehr
|
||||
// nachbuchen, da der Puffer bereits geleert wurde.
|
||||
if err := worker.FlushAll(ctx); err != nil {
|
||||
t.Fatalf("flushall 2: %v", err)
|
||||
}
|
||||
usage.mu.Lock()
|
||||
got2 := usage.totals["acme|api_calls"]
|
||||
usage.mu.Unlock()
|
||||
if got2 != want {
|
||||
t.Fatalf("nutzungsstand nach redundantem zweiten flush = %d, want unveraendert %d (keine doppelzaehlung)", got2, want)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Akzeptanzkriterium 1 + Pruefung 3: bei erkannter Core-Wiedererreichbarkeit
|
||||
// wird der Cache SOFORT invalidiert (naechster Zugriff refetcht), nicht
|
||||
// erst nach TTL-Ablauf — Latenz wird gemessen und liegt weit unter einer
|
||||
// langen TTL.
|
||||
func TestCheckAndSync_InvalidatesCacheImmediatelyOnRecovery(t *testing.T) {
|
||||
buffer, pool, cleanup := setupTest(t)
|
||||
defer cleanup()
|
||||
registry, clientID, secret := setupModuleCredential(t, pool)
|
||||
_ = registry
|
||||
|
||||
mux := http.NewServeMux()
|
||||
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
|
||||
server := httptest.NewServer(mux)
|
||||
defer server.Close()
|
||||
|
||||
client := NewCoreClient(server.URL, clientID, secret)
|
||||
worker := NewWorker(buffer, client)
|
||||
|
||||
invalidated := false
|
||||
var mu sync.Mutex
|
||||
worker.OnReachable(func() {
|
||||
mu.Lock()
|
||||
invalidated = true
|
||||
mu.Unlock()
|
||||
})
|
||||
|
||||
start := time.Now()
|
||||
becameReachable, err := worker.CheckAndSync(context.Background())
|
||||
elapsed := time.Since(start)
|
||||
if err != nil {
|
||||
t.Fatalf("checkandsync: %v", err)
|
||||
}
|
||||
if !becameReachable {
|
||||
t.Fatal("erwartet erkannten uebergang zu 'erreichbar' beim ersten erfolgreichen check")
|
||||
}
|
||||
|
||||
mu.Lock()
|
||||
defer mu.Unlock()
|
||||
if !invalidated {
|
||||
t.Fatal("erwartet sofortigen cache-invalidierungs-callback bei core-wiedererreichbarkeit")
|
||||
}
|
||||
// Zielwert: deutlich unter einer typischen TTL (z.B. 5s beim
|
||||
// Feature-Flag-Cache, LIC-02) — hier im Millisekundenbereich, da rein
|
||||
// lokal ohne Netzwerk-Overhead.
|
||||
if elapsed > time.Second {
|
||||
t.Fatalf("cache-invalidierung brauchte %s, erwartet deutlich unter 1s", elapsed)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,220 @@
|
||||
package resync
|
||||
|
||||
import (
|
||||
"bytes"
|
||||
"context"
|
||||
"encoding/json"
|
||||
"fmt"
|
||||
"net/http"
|
||||
"time"
|
||||
)
|
||||
|
||||
// CoreClient ist der modul-seitige HTTP-Client fuer die Nachlieferung,
|
||||
// authentifiziert ueber dasselbe Service-Credential wie jeder andere
|
||||
// Modul-Core-Aufruf (API-02).
|
||||
type CoreClient struct {
|
||||
BaseURL string
|
||||
ClientID string
|
||||
Secret string
|
||||
HTTP *http.Client
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewCoreClient(baseURL, clientID, secret string) *CoreClient {
|
||||
return &CoreClient{BaseURL: baseURL, ClientID: clientID, Secret: secret, HTTP: &http.Client{Timeout: 5 * time.Second}}
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (c *CoreClient) post(ctx context.Context, path string, body any) (*http.Response, error) {
|
||||
payload, err := json.Marshal(body)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, fmt.Errorf("payload serialisieren: %w", err)
|
||||
}
|
||||
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, c.BaseURL+path, bytes.NewReader(payload))
|
||||
if err != nil {
|
||||
return nil, err
|
||||
}
|
||||
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
|
||||
req.Header.Set("X-Nexarch-Client-Id", c.ClientID)
|
||||
req.Header.Set("X-Nexarch-Client-Secret", c.Secret)
|
||||
return c.HTTP.Do(req)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// HealthCheck prueft, ob Core erreichbar ist — dieselbe Konvention wie
|
||||
// internal/health (OPS-01): HTTP 200 auf einem Health-Endpunkt.
|
||||
func (c *CoreClient) HealthCheck(ctx context.Context) bool {
|
||||
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodGet, c.BaseURL+"/healthz", nil)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
resp, err := c.HTTP.Do(req)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
defer resp.Body.Close()
|
||||
return resp.StatusCode == http.StatusOK
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Worker erkennt Core-Wiedererreichbarkeit und stoesst DANN sofort
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 1) sowohl registrierte Cache-Invalidierungen als auch
|
||||
// das Nachliefern des lokalen Puffers an.
|
||||
type Worker struct {
|
||||
buffer *Buffer
|
||||
client *CoreClient
|
||||
onReachable []func()
|
||||
wasDown bool
|
||||
}
|
||||
|
||||
func NewWorker(buffer *Buffer, client *CoreClient) *Worker {
|
||||
return &Worker{buffer: buffer, client: client, wasDown: true} // Start pessimistisch: erster erfolgreicher Check zaehlt als "Wiedererreichbarkeit".
|
||||
}
|
||||
|
||||
// OnReachable registriert einen Callback, der bei jeder erkannten
|
||||
// Core-Wiedererreichbarkeit sofort ausgefuehrt wird — z.B.
|
||||
// moduletrust.StaleCache[T].Invalidate, damit der naechste Zugriff sofort
|
||||
// neu abruft statt auf TTL-Ablauf zu warten (Akzeptanzkriterium 1).
|
||||
func (w *Worker) OnReachable(fn func()) {
|
||||
w.onReachable = append(w.onReachable, fn)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// CheckAndSync fuehrt EINEN Zyklus aus: Erreichbarkeit pruefen, bei
|
||||
// erkanntem UEBERGANG "nicht erreichbar -> erreichbar" sofort die
|
||||
// registrierten Callbacks ausloesen und den Puffer nachliefern. Gibt
|
||||
// zurueck, ob ein Wiederanlauf in diesem Aufruf erkannt wurde (fuer
|
||||
// Latenzmessung in Tests, Pruefung 3).
|
||||
func (w *Worker) CheckAndSync(ctx context.Context) (becameReachable bool, err error) {
|
||||
reachable := w.client.HealthCheck(ctx)
|
||||
if !reachable {
|
||||
w.wasDown = true
|
||||
return false, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
justRecovered := w.wasDown
|
||||
w.wasDown = false
|
||||
if !justRecovered {
|
||||
return false, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
for _, fn := range w.onReachable {
|
||||
fn()
|
||||
}
|
||||
|
||||
if err := w.FlushAll(ctx); err != nil {
|
||||
return true, err
|
||||
}
|
||||
return true, nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// FlushAll liefert ZUERST alle gepufferten Audit-Events (in Reihenfolge),
|
||||
// DANN alle gepufferten Nutzungsdeltas nach. Jedes Element wird aus dem
|
||||
// lokalen Puffer NUR entfernt, wenn Core es bestaetigt hat — bricht die
|
||||
// Uebertragung vorzeitig ab (Core faellt waehrend der Nachlieferung erneut
|
||||
// aus), bleibt der Rest sicher im Postgres-Puffer erhalten
|
||||
// (Akzeptanzkriterium 2/3, "Bekannte Fehler vermeiden").
|
||||
func (w *Worker) FlushAll(ctx context.Context) error {
|
||||
if err := w.flushAuditEvents(ctx); err != nil {
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
return w.flushUsageDeltas(ctx)
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (w *Worker) flushAuditEvents(ctx context.Context) error {
|
||||
events, err := w.buffer.PendingAuditEvents(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
if len(events) == 0 {
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
dtos := make([]auditEventDTO, len(events))
|
||||
for i, e := range events {
|
||||
dtos[i] = auditEventDTO{
|
||||
TenantSlug: e.TenantSlug, Actor: e.Actor, Action: e.Action, Target: e.Target,
|
||||
Metadata: e.Metadata, OccurredAt: e.CreatedAt,
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
resp, err := w.client.post(ctx, "/internal/resync/audit", dtos)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("audit-nachlieferung: %w", err)
|
||||
}
|
||||
defer resp.Body.Close()
|
||||
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
|
||||
return fmt.Errorf("audit-nachlieferung: unerwarteter status %d", resp.StatusCode)
|
||||
}
|
||||
|
||||
var ack struct {
|
||||
Written int `json:"written"`
|
||||
}
|
||||
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&ack); err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("audit-bestaetigung lesen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// NUR die von Core bestaetigt geschriebenen Events entfernen — sie sind
|
||||
// nach PendingAuditEvents-Reihenfolge sortiert, die ersten `Written`
|
||||
// Eintraege entsprechen also genau den bestaetigten.
|
||||
for i := 0; i < ack.Written; i++ {
|
||||
if err := w.buffer.RemoveAuditEvent(ctx, events[i].ID); err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("bestaetigtes audit-event aus puffer entfernen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if ack.Written < len(events) {
|
||||
return fmt.Errorf("core hat nur %d von %d audit-events bestaetigt", ack.Written, len(events))
|
||||
}
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
func (w *Worker) flushUsageDeltas(ctx context.Context) error {
|
||||
deltas, err := w.buffer.PendingUsageDeltas(ctx)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return err
|
||||
}
|
||||
if len(deltas) == 0 {
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
dtos := make([]usageDeltaDTO, len(deltas))
|
||||
for i, d := range deltas {
|
||||
dtos[i] = usageDeltaDTO{TenantSlug: d.TenantSlug, Metric: d.Metric, Delta: d.Delta}
|
||||
}
|
||||
|
||||
resp, err := w.client.post(ctx, "/internal/resync/usage", dtos)
|
||||
if err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("nutzungs-nachlieferung: %w", err)
|
||||
}
|
||||
defer resp.Body.Close()
|
||||
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
|
||||
return fmt.Errorf("nutzungs-nachlieferung: unerwarteter status %d", resp.StatusCode)
|
||||
}
|
||||
|
||||
var ack struct {
|
||||
Applied int `json:"applied"`
|
||||
}
|
||||
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&ack); err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("nutzungs-bestaetigung lesen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
|
||||
for i := 0; i < ack.Applied; i++ {
|
||||
if err := w.buffer.RemoveUsageDelta(ctx, deltas[i].ID); err != nil {
|
||||
return fmt.Errorf("bestaetigtes nutzungsdelta aus puffer entfernen: %w", err)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
if ack.Applied < len(deltas) {
|
||||
return fmt.Errorf("core hat nur %d von %d nutzungsdeltas bestaetigt", ack.Applied, len(deltas))
|
||||
}
|
||||
return nil
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Run fuehrt CheckAndSync in festen Abstaenden aus — die "kurze, definierte
|
||||
// Zeitspanne" aus Akzeptanzkriterium 1 ist dieses Poll-Intervall.
|
||||
func (w *Worker) Run(ctx context.Context, interval time.Duration) {
|
||||
ticker := time.NewTicker(interval)
|
||||
defer ticker.Stop()
|
||||
for {
|
||||
select {
|
||||
case <-ctx.Done():
|
||||
return
|
||||
case <-ticker.C:
|
||||
_, _ = w.CheckAndSync(ctx)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,2 @@
|
||||
DROP TABLE resync_usage_buffer;
|
||||
DROP TABLE resync_audit_buffer;
|
||||
@@ -0,0 +1,22 @@
|
||||
-- Wiederanlauf & Nachsynchronisierung nach Core-Ausfall (API-06, siehe
|
||||
-- core-kanban/tickets/API-06.md) — lokale, PERSISTENTE Pufferqueue (kein
|
||||
-- In-Memory) fuer Audit-Events und Nutzungszaehler-Deltas eines Moduls.
|
||||
CREATE TABLE resync_audit_buffer (
|
||||
id BIGSERIAL PRIMARY KEY,
|
||||
seq BIGSERIAL,
|
||||
tenant_slug TEXT NOT NULL,
|
||||
actor TEXT NOT NULL,
|
||||
action TEXT NOT NULL,
|
||||
target TEXT NOT NULL DEFAULT '',
|
||||
metadata JSONB NOT NULL DEFAULT '{}',
|
||||
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
|
||||
CREATE TABLE resync_usage_buffer (
|
||||
id BIGSERIAL PRIMARY KEY,
|
||||
seq BIGSERIAL,
|
||||
tenant_slug TEXT NOT NULL,
|
||||
metric TEXT NOT NULL,
|
||||
delta BIGINT NOT NULL,
|
||||
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
|
||||
);
|
||||
@@ -1,11 +1,23 @@
|
||||
#!/usr/bin/env bash
|
||||
# Setzt die nexarch-Testumgebung zurueck: loescht die geteilte
|
||||
# Registry-Tabelle "tenants" in der postgres-Wartungsdatenbank sowie alle
|
||||
# tenant_*-Datenbanken. Noetig, weil verschiedene Feature-Branches
|
||||
# unterschiedliche Registry-Schemata erwarten, aber dieselbe physische
|
||||
# Postgres-Instanz auf dem Testhost teilen (siehe [[project-nexarch-test-infra]]).
|
||||
#
|
||||
# Aufruf: NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD=... ./scripts/reset-test-env.sh
|
||||
set -euo pipefail
|
||||
|
||||
PASS="${NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD:?Setze NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD vor dem Aufruf}"
|
||||
ROLE="nexarch_test"
|
||||
|
||||
export PGPASSWORD="$PASS"
|
||||
|
||||
psql -h localhost -U "$ROLE" -d postgres -v ON_ERROR_STOP=1 -c "DROP TABLE IF EXISTS tenants CASCADE;"
|
||||
|
||||
dbs=$(psql -h localhost -U "$ROLE" -d postgres -tAc "SELECT datname FROM pg_database WHERE datname LIKE 'tenant\_%' ESCAPE '\'")
|
||||
for db in $dbs; do
|
||||
psql -h localhost -U "$ROLE" -d postgres -v ON_ERROR_STOP=1 -c "DROP DATABASE IF EXISTS \"${db}\";"
|
||||
done
|
||||
|
||||
echo "Testumgebung zurueckgesetzt: registry-tabelle + $(echo "$dbs" | grep -c . || true) tenant-datenbank(en) entfernt."
|
||||
|
||||
@@ -1,12 +1,24 @@
|
||||
#!/usr/bin/env bash
|
||||
# Ein-Kommando-Pruefung fuer den aktuellen Code-Stand auf dem Testhost:
|
||||
# Registry+Tenant-DBs zuruecksetzen, dann build/vet/test in einem Rutsch.
|
||||
# -p 1 ist Pflicht, da mehrere Pakete dieselbe physische Registry-Tabelle auf
|
||||
# dem Testhost teilen (siehe [[project-nexarch-test-infra]]).
|
||||
#
|
||||
# Aufruf: NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD=... ./scripts/run-checks.sh
|
||||
set -euo pipefail
|
||||
|
||||
PASS="${NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD:?Setze NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD vor dem Aufruf}"
|
||||
cd "$(dirname "$0")/.."
|
||||
|
||||
NEXARCH_TEST_DB_PASSWORD="$PASS" bash scripts/reset-test-env.sh
|
||||
|
||||
export TEST_ADMIN_DSN="postgresql://nexarch_test:${PASS}@localhost:5432/postgres?sslmode=disable"
|
||||
|
||||
echo "== go build =="
|
||||
go build ./...
|
||||
|
||||
echo "== go vet =="
|
||||
go vet ./...
|
||||
|
||||
echo "== go test (-p 1) =="
|
||||
go test ./... -p 1 -count=1
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user