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sysops c344fa938b feat(mail): ARC-04 Aufbewahrungsstruktur (Mandant/Postfach/Jahr)
Neue Datei storage/archivekey.go: ArchiveKey(mailbox, sentAt,
messageID, partIndex) liefert den Objektschlüssel nach dem Schema
Postfach/Jahr innerhalb des bereits mandantenspezifischen Buckets
(ARC-06) — additiv neben dem bestehenden, flachen ObjectKey (ARC-01),
das für bestehende Aufrufer (mailapi/INT-01) unverändert bleibt.
ArchiveYearPrefix(mailbox, year) ist der eigenständig berechenbare
Präfix eines Postfach-Jahrs — Grundlage für spätere Retention-Regeln
ohne Migration. Fehlendes Postfach bzw. Null-Sendedatum führen zu
dokumentierten Fallback-Segmenten statt einem Ablagefehler; ArchiveKey
liefert bewusst keinen error, da es strukturell keinen Fehlerfall gibt.

Alle drei Pflichtprüfungen: mehrjähriger Import erzeugt nachweislich
getrennte Jahresordner, fehlendes Postfach/Sendedatum nutzt den
dokumentierten Fallback (inkl. Test gegen mehrere ungewöhnliche
Eingaben), sowie ergänzend ein Nachweis für Akzeptanzkriterium 2
(Retention-Präfix trifft exakt die zuvor abgelegten Schlüssel
desselben Postfach-Jahrs). Pflichtprüfung 3 (Stichprobenreview durch
zweite Person) bleibt strukturell offen, im Prüfprotokoll dokumentiert
(analog zu ING-10/QA-04/QA-02).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 20:17:11 +02:00
sysops b3c8d36b58 feat(mail): INT-06 E-Mail-Regel-Engine über API steuerbar
mailrules.Store (IMP-03) bekommt Update (bislang nur Create/List/
Delete) — gleiches Muster wie Create: Musterprüfung vor dem Schreiben,
streng auf tenant_slug+id beschränkt, ErrNotFound bei fremder/nicht
existierender ID.

Neues Paket mail/internal/mailrulesapi: vier Endpunkte (GET/POST
/api/v1/mail/rules, PUT/DELETE /api/v1/mail/rules/{id}), tenant-Query-
Parameter Pflicht, gleiche Konvention wie mailapi (INT-01).
Akzeptanzkriterium 3 ist strukturell garantiert: mailrulesapi ruft
ausschließlich mailrules.Store auf, denselben Store, den IMP-03s
Import-Pfad ohnehin verwendet — kein zweiter, paralleler Schreibpfad.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: vollständiger
Anlegen/Priorisieren/Einsehen/Löschen-Zyklus über echte HTTP-Requests;
eine über die API angelegte Regel wird über genau den Weg gelesen und
ausgewertet, den IMP-03s Import-Pfad geht (Store.List ->
mailrules.NewEngine -> Evaluate) und liefert das korrekte
Klassifizierungsergebnis; Mandant Bs Update-Versuch mit der echten,
bekannten ID von Mandant As Regel liefert 404, Mandant As Regel bleibt
unverändert.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet — bestehende mailrules-Tests (IMP-03/IMP-09)
bleiben nach der Update-Erweiterung unverändert grün.
2026-09-01 19:55:30 +02:00
sysops 8ee0e6c771 feat(mail): INT-07 Health-Check-Endpunkt für Mail-Modul
Neues Paket mail/internal/healthcheck: Checker sammelt benannte
CheckFunc-Prüfungen, liefert Gesamt- und Einzelstatus je Komponente
(ok/degraded, nie ein generischer Fehler). Fehlertexte einzelner
Prüfungen fließen nie in die HTTP-Antwort — nur Name+Status je
Komponente.

Vier konkrete Prüfungen (checks.go) gegen die real vorhandenen
Ticket-Abhängigkeiten: DatabaseCheck (pgxpool.Ping), ObjectStorageCheck
(HeadBucket gegen den ARC-06-Bucket), SearchIndexCheck (reale
Manticore-Anfrage), JobQueueCheck (COUNT gegen mail_index_jobs,
SRC-02/indexworker — COUNT statt Zeilenzugriff, damit eine leere aber
erreichbare Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt).

RegisterRoutes registriert GET /api/v1/mail/health ohne
Authentifizierung auf einem vom Aufrufer bereitgestellten
*http.ServeMux, gleiches Pfadschema wie mailapi (INT-01) — Core API-01
hat weiterhin keinen abrufbaren Router.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: simulierter Ausfall
einer von vier Abhängigkeiten korrekt als degraded abgebildet, eine
Prüfung mit absichtlich eingebetteter Verbindungszeichenfolge inkl.
Passwort im Fehlertext taucht nirgends in der HTTP-Antwort auf, echter
httptest-HTTP-Server-Integrationstest gegen den Endpunkt. Alle vier
konkreten Prüfungen zusätzlich real gegen laufende Postgres-, MinIO-
und Manticore-Instanzen verifiziert (inkl. echter ARC-06-Provisionierung).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 19:49:47 +02:00
13 changed files with 1428 additions and 0 deletions
+95
View File
@@ -0,0 +1,95 @@
# ARC-04 — Aufbewahrungsstruktur (Mandant/Postfach/Jahr): Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/storage` (`archivekey.go`, neu)
## Umsetzung
Mandant ist bereits durch den physisch getrennten Bucket (ARC-06)
abgebildet — `ArchiveKey(mailbox, sentAt, messageID, partIndex)` deckt
Postfach und Jahr INNERHALB des Buckets ab, additiv neben dem
bestehenden, flachen `ObjectKey` (ARC-01). `ObjectKey` bleibt für
bestehende Aufrufer (u. a. `mail/internal/mailapi`s
Anhang-Download-Endpunkt, INT-01) unverändert — kein Umbau eines
bereits ausgelieferten, getesteten Bereichs; `ArchiveKey` ist die
Konvention für künftige archivierende Schreibvorgänge.
`ArchiveYearPrefix(mailbox, year)` ist der eigenständig berechenbare
Präfix EINES Postfach-Jahrs (Akzeptanzkriterium 2: Grundlage für
spätere Retention-Regeln OHNE Migration) — ein Retention-Job kann alle
Objekte eines Postfachs/Jahrs über diesen Präfix direkt auflisten, ohne
bereits abgelegte Schlüssel umzubenennen oder neu zu strukturieren.
Fallback (Akzeptanzkriterium 3): leeres/nur-Leerzeichen `mailbox`
`FallbackMailboxSegment`; Null-Zeitwert `sentAt`
`FallbackYearSegment`. `ArchiveKey` liefert bewusst keinen
`error`-Rückgabewert — es gibt strukturell keinen Fehlerfall, jede
Eingabe (auch ein Postfachname mit `/`, per `sanitizeSegment`
neutralisiert) liefert einen gültigen Schlüssel.
## Pflichtprüfung 1: Import über mehrere Jahre erzeugt korrekt getrennte Jahresordner
`TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders`: zwei
Nachrichten desselben Postfachs mit `sentAt` 2019 bzw. 2024 liefern
Schlüssel unter `postfach/INBOX/2019/` bzw. `postfach/INBOX/2024/`
unterschiedliche, korrekt getrennte Jahresordner.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: fehlendes Postfach-Attribut nutzt dokumentierten Fallback
`TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback` (leeres
`mailbox`) und `TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback`
(Null-`sentAt`): beide liefern den jeweils dokumentierten
Fallback-Segmentnamen, kein Fehler. `TestArchiveKey_
NeverErrorsOnAnyInput` bestätigt zusätzlich für mehrere ungewöhnliche
Eingaben (Postfachname mit `/`, reine Leerzeichen), dass `ArchiveKey`
strukturell nie fehlschlägt.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Stichprobenprüfung der Struktur durch zweite Person
**Nicht durchführbar durch diese Sitzung**, aus demselben strukturellen
Grund wie bereits bei ING-10, QA-04 und QA-02 dokumentiert: eine
einzelne KI-Sitzung kann keine unabhängige ZWEITE Person sein. **Offen
— erfordert Bestätigung durch den Nutzer oder eine weitere Person.**
Grundlage für dieses Review: `ArchiveKey`/`ArchiveYearPrefix` in
`storage/archivekey.go`, fünf reale Tests in
`storage/archivekey_test.go`, sowie die ergänzende, real ausgeführte
Pflichtprüfung "Grundlage für Retention ohne Migration"
(`TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration`) als
zusätzlicher, über die drei geforderten Prüfungen hinausgehender
Nachweis für Akzeptanzkriterium 2.
## Akzeptanzkriterien
1. **Ablagestruktur folgt durchgängig dem Schema Mandant/Postfach/Jahr**:
Mandant über den ARC-06-Bucket, Postfach/Jahr über `ArchiveKey`,
durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Struktur ist Grundlage für spätere Retention-Regeln ohne
Migration**: `ArchiveYearPrefix`, durch
`TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration`
belegt (siehe oben).
3. **Abweichende oder fehlende Metadaten führen zu definiertem
Fallback-Pfad, nicht zu Ablagefehler**: durch Pflichtprüfung 2
belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
```
Keine Regression.
## Ergebnis
ARC-04 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Pflichtprüfung 3 (Zweitperson) bleibt strukturell offen —
im Entscheidungsverlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-05 (zusammen mit
ARC-07/09/10/INT-08, ARC-05 weiterhin extern blockiert durch RET-03).
+82
View File
@@ -0,0 +1,82 @@
# INT-06 — E-Mail-Regel-Engine über API steuerbar: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/mailrulesapi` (neu), `mail/internal/mailrules` (erweitert)
## Umsetzung
`mailrules.Store` (IMP-03) hatte bislang nur `Create`/`List`/`Delete`
kein `Update`. Ergänzt um `Store.Update(ctx, tenantSlug, id, rule)`
(gleiches Muster wie `Create`: Musterprüfung vor dem Schreiben, streng
auf `tenant_slug`+`id` beschränkt, `ErrNotFound` bei fremder/nicht
existierender ID) — notwendig für Akzeptanzkriterium 1 ("ändern").
Neues Paket `mail/internal/mailrulesapi`: vier Endpunkte
(`GET`/`POST /api/v1/mail/rules`, `PUT`/`DELETE
/api/v1/mail/rules/{id}`), `tenant`-Query-Parameter Pflicht, gleiche
Konvention wie `mailapi` (INT-01). **Akzeptanzkriterium 3
("API-Änderungen wirken identisch zur bisherigen internen
Regel-Anwendung") ist strukturell garantiert**: `mailrulesapi` ruft
ausschließlich `mailrules.Store` auf — denselben Store, den IMP-03s
Import-Pfad ohnehin verwendet. Es gibt keinen zweiten,
parallelen Schreibpfad, der abweichen könnte.
## Pflichtprüfung 1: Vertragstest deckt Anlegen/Ändern/Löschen/Priorisieren ab
`TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize`: vollständiger Zyklus über
echte HTTP-Requests — Anlegen (201), Priorität ändern (200, `Priority:
10 → 1`), Einsehen (Liste zeigt aktualisierten Wert), Löschen (204),
erneutes Einsehen (leere Liste).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: über API gesetzte Regel wird beim nächsten Import korrekt angewendet
`TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine`: Regel über
einen echten HTTP-`POST`-Request angelegt, danach über GENAU DEN WEG
gelesen und ausgewertet, den IMP-03s Import-Pfad geht
(`store.List``mailrules.NewEngine``Evaluate`, unverändertes
Enginepaket) — die über die API gesetzte Regel liefert das korrekte
Klassifizierungsergebnis.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Regeländerung eines Mandanten wirkt nicht auf andere Mandanten
`TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant`: Mandant A legt eine
Regel über die API an; Mandant B sieht sie nicht in seiner Liste;
Mandant Bs Update-Versuch mit der ECHTEN, bekannten ID von Mandant As
Regel liefert `404` (nicht etwa eine stillschweigend erfolgreiche
Übernahme); Mandant As Regel bleibt danach nachweislich unverändert.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Regeln lassen sich vollständig über die API anlegen, ändern und
löschen**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Prioritätsreihenfolge ist über die API einsehbar und änderbar**:
`priority` ist ein normales Feld von `ruleDTO`, `List` liefert
bereits aufsteigend sortiert — durch Pflichtprüfung 1 belegt.
3. **API-Änderungen wirken identisch zur bisherigen internen
Regel-Anwendung**: strukturell durch den gemeinsamen Store
garantiert, durch Pflichtprüfung 2 real bewiesen.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/mailrulesapi
```
Keine Regression — insbesondere die bestehenden `mailrules`-Tests
(IMP-03/IMP-09) bleiben nach der `Update`-Erweiterung unverändert grün.
## Ergebnis
INT-06 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-09/INT-10, weiterhin
extern blockiert).
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
# INT-07 — Health-Check-Endpunkt für Mail-Modul: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/healthcheck` (neu)
Testinfrastruktur: echte lokale Postgres-, MinIO- und Manticore-Instanzen
## Umsetzung
`Checker` sammelt benannte `CheckFunc`-Prüfungen (Reihenfolge
deterministisch) und liefert einen `Result` mit Gesamtstatus und
Einzelstatus je Komponente — `ok` oder `degraded`
(Akzeptanzkriterium 3, nie ein generischer Fehler). Fehlertexte
einzelner Prüfungen fließen NIE in die HTTP-Antwort
(Akzeptanzkriterium 2) — nur `name`+`status` je Komponente.
Vier konkrete Prüfungen (`checks.go`), gegen die real vorhandenen
Ticket-Abhängigkeiten (Akzeptanzkriterium 1):
- `DatabaseCheck``pgxpool.Pool.Ping`.
- `ObjectStorageCheck``HeadBucket` gegen den ARC-06-Bucket.
- `SearchIndexCheck` — reale `search.Client.Search`-Anfrage gegen
Manticore (Erreichbarkeit zählt, nicht das Ergebnis).
- `JobQueueCheck``SELECT count(*) FROM mail_index_jobs`
(SRC-02/indexworker) — `COUNT` statt Zeilenzugriff, damit eine LEERE
aber erreichbare Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt.
`RegisterRoutes` registriert `GET /api/v1/mail/health` ohne
Authentifizierung (Akzeptanzkriterium 2) auf einem vom Aufrufer
bereitgestellten `*http.ServeMux`, gleiches Pfadschema wie `mailapi`
(INT-01) — Core API-01 hat weiterhin keinen abrufbaren Router
(dieselbe, bereits mehrfach dokumentierte Situation).
## Pflichtprüfung 1: simulierter Ausfall einer Abhängigkeit wird korrekt im Health-Status abgebildet
`TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly`: eine von vier
Prüfungen liefert einen Fehler — Gesamtstatus `degraded`, GENAU diese
eine Komponente als `degraded`, die übrigen drei als `ok`.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Health-Antwort enthält keine sensiblen Konfigurationsdetails
`TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails`: eine
Prüfung liefert einen Fehler, der absichtlich eine vollständige
Verbindungszeichenfolge inkl. Passwort enthält — die HTTP-Antwort
(roh UND als geparstes JSON) enthält weder die Verbindungszeichenfolge
noch das Passwort, nur `status: "degraded"` und den Komponentennamen.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Integrationstest gegen echten Health-Endpunkt nach Deploy
`TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy`: echter `httptest`-HTTP-
Server, echte Netzwerkanfrage (kein direkter Funktionsaufruf) gegen
`GET /api/v1/mail/health`, 200 mit vollständigem, geparstem JSON.
Ergänzt um die vier konkreten Prüfungen real gegen laufende Instanzen:
`TestDatabaseCheck_RealPostgres`, `TestJobQueueCheck_RealPostgres`,
`TestObjectStorageCheck_RealMinIO` (inkl. echter ARC-06-Provisionierung),
`TestSearchIndexCheck_RealManticore` — alle vier gegen echte, lokal
laufende Instanzen auf 192.168.1.131.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Health-Endpunkt meldet Status von Datenbank, Objektspeicher,
Suchindex und Jobqueue getrennt**: vier Komponenten, siehe
"Umsetzung" und Pflichtprüfung 3.
2. **Endpunkt ist ohne Authentifizierung erreichbar, aber ohne
sensible Details**: kein Auth-Erfordernis im Handler, durch
Pflichtprüfung 2 belegt.
3. **Ausfall einer Teilkomponente wird klar als „degraded“ statt
generischem Fehler gemeldet**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/healthcheck
```
Keine Regression.
## Ergebnis
INT-07 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen gegen reale Postgres-, MinIO- und Manticore-Instanzen.
Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-06/09/10).
+56
View File
@@ -0,0 +1,56 @@
package healthcheck
import (
"context"
"fmt"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
)
// DatabaseCheck prüft die Erreichbarkeit der Tenant-Postgres-Datenbank
// (Akzeptanzkriterium 1: Datenbank).
func DatabaseCheck(pool *pgxpool.Pool) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
return pool.Ping(ctx)
}
}
// ObjectStorageCheck prüft die Erreichbarkeit des mandantenspezifischen
// Objekt-Storage-Buckets (ARC-06) — Akzeptanzkriterium 1:
// Objektspeicher.
func ObjectStorageCheck(s3Admin *s3.Client, bucket string) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
_, err := s3Admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)})
return err
}
}
// SearchIndexCheck prüft die Erreichbarkeit des Manticore-Suchindex
// (SRC-01) — Akzeptanzkriterium 1: Suchindex. Nutzt eine echte,
// harmlose Suchanfrage gegen einen garantiert nicht existierenden
// Mandanten (kein neuer, healthcheck-spezifischer Manticore-Endpunkt
// nötig) — nur die Erreichbarkeit zählt, nicht das Ergebnis.
func SearchIndexCheck(client *search.Client) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
_, err := client.Search(ctx, "healthcheck-probe-kein-echter-mandant", "")
return err
}
}
// JobQueueCheck prüft die Erreichbarkeit der Postgres-Jobqueue
// (SRC-02, mail_index_jobs) — Akzeptanzkriterium 1: Jobqueue. COUNT(*)
// statt eines Zeilenzugriffs, damit eine LEERE (aber erreichbare)
// Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt.
func JobQueueCheck(pool *pgxpool.Pool) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
var count int64
if err := pool.QueryRow(ctx, "SELECT count(*) FROM mail_index_jobs").Scan(&count); err != nil {
return fmt.Errorf("healthcheck: jobqueue: %w", err)
}
return nil
}
}
+149
View File
@@ -0,0 +1,149 @@
// Integrationstests (INT-07): echte Postgres-, MinIO- und
// Manticore-Instanzen, gleiche Umgebungsvariablen-Konvention wie
// mail/internal/storage (TEST_S3_...) und mail/internal/folderstate
// (TEST_TENANT_DSN).
package healthcheck
import (
"context"
"os"
"testing"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// TestDatabaseCheck_RealPostgres ist Teil der geforderten
// Pflichtprüfung "je Komponente getrennt" (Akzeptanzkriterium 1) —
// gegen eine echte, laufende Postgres-Instanz.
func TestDatabaseCheck_RealPostgres(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
defer pool.Close()
check := DatabaseCheck(pool)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("DatabaseCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
// TestJobQueueCheck_RealPostgres prüft die Jobqueue-Erreichbarkeit
// gegen eine echte Instanz — inklusive Schema-Anlage, damit der Test
// unabhängig davon läuft, ob indexworker bereits initialisiert wurde.
func TestJobQueueCheck_RealPostgres(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
defer pool.Close()
if _, err := pool.Exec(context.Background(), `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS mail_index_jobs (
id SERIAL PRIMARY KEY,
job_type TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'pending'
)
`); err != nil {
t.Fatalf("mail_index_jobs anlegen: %v", err)
}
check := JobQueueCheck(pool)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("JobQueueCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
// TestObjectStorageCheck_RealMinIO prüft die Objektspeicher-
// Erreichbarkeit gegen eine echte MinIO-Instanz (echtes, per ARC-06
// provisioniertes Bucket).
func TestObjectStorageCheck_RealMinIO(t *testing.T) {
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
if endpoint == "" {
t.Skip("TEST_S3_ENDPOINT nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
admin, err := storage.NewS3AdminClient(context.Background(), "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("s3-admin-client: %v", err)
}
tenant := "mandant-int07-healthcheck"
realBucket, err := storage.ProvisionTenant(context.Background(), mustRegistryPool(t), admin, tenant, "INT-07 Healthcheck", "postgresql://healthcheck")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
ctx := context.Background()
out, err := admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{Bucket: aws.String(realBucket)})
if err == nil {
for _, obj := range out.Contents {
_, _ = admin.DeleteObject(ctx, &s3.DeleteObjectInput{Bucket: aws.String(realBucket), Key: obj.Key})
}
}
_, _ = admin.DeleteBucket(ctx, &s3.DeleteBucketInput{Bucket: aws.String(realBucket)})
})
check := ObjectStorageCheck(admin, realBucket)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("ObjectStorageCheck gegen echtes bucket fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
func mustRegistryPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(pool.Close)
if _, err := pool.Exec(context.Background(), `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS tenants (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
slug TEXT NOT NULL UNIQUE,
name TEXT NOT NULL,
db_dsn TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active',
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
)
`); err != nil {
t.Fatalf("tenants-tabelle anlegen: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM tenants WHERE slug = 'mandant-int07-healthcheck'`)
})
return pool
}
// TestSearchIndexCheck_RealManticore prüft die Suchindex-Erreichbarkeit
// gegen eine echte Manticore-Instanz.
func TestSearchIndexCheck_RealManticore(t *testing.T) {
baseURL := os.Getenv("TEST_MANTICORE_URL")
if baseURL == "" {
t.Skip("TEST_MANTICORE_URL nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
client := search.NewClient(baseURL)
if err := client.EnsureSchema(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("schema sicherstellen: %v", err)
}
check := SearchIndexCheck(client)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("SearchIndexCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
+110
View File
@@ -0,0 +1,110 @@
// Package healthcheck implementiert INT-07: den Health-Check-Endpunkt
// für das Mail-Modul (Erreichbarkeit von Datenbank, Objektspeicher,
// Suchindex und Jobqueue, getrennt gemeldet).
//
// Core API-01 (REST-Grundgerüst) hat im aktuellen Repository-Stand
// keinen abrufbaren Router (gleiche Situation wie bei ARC-06/Core
// TEN-01 und mail/internal/mailapi, INT-01) — RegisterRoutes
// registriert den Endpunkt deshalb auf einem vom Aufrufer
// bereitgestellten *http.ServeMux mit demselben Pfadschema
// "/api/v1/mail/..." wie mailapi.
package healthcheck
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"sync"
)
// Status-Werte (Akzeptanzkriterium 3: "degraded" statt generischem
// Fehler).
const (
StatusOK = "ok"
StatusDegraded = "degraded"
)
// CheckFunc prüft EINE Abhängigkeit. Ein Fehler bedeutet "nicht
// erreichbar" — der Fehlertext selbst landet NIE in der HTTP-Antwort
// (Akzeptanzkriterium 2: keine sensiblen Konfigurationsdetails),
// höchstens im Server-Log des Aufrufers.
type CheckFunc func(ctx context.Context) error
// namedCheck bindet einen Komponentennamen an seine Prüffunktion, in
// registrierter Reihenfolge (deterministische Antwortreihenfolge).
type namedCheck struct {
name string
fn CheckFunc
}
// Checker sammelt benannte Abhängigkeitsprüfungen.
type Checker struct {
mu sync.Mutex
checks []namedCheck
}
func NewChecker() *Checker {
return &Checker{}
}
// Register fügt eine benannte Prüfung hinzu (Akzeptanzkriterium 1: je
// Komponente getrennt gemeldet).
func (c *Checker) Register(name string, fn CheckFunc) {
c.mu.Lock()
defer c.mu.Unlock()
c.checks = append(c.checks, namedCheck{name: name, fn: fn})
}
// ComponentStatus ist der Status EINER geprüften Abhängigkeit — ohne
// Fehlertext (Akzeptanzkriterium 2).
type ComponentStatus struct {
Name string `json:"name"`
Status string `json:"status"`
}
// Result ist die vollständige Health-Antwort.
type Result struct {
Status string `json:"status"`
Components []ComponentStatus `json:"components"`
}
// Check führt alle registrierten Prüfungen aus (Akzeptanzkriterium 1:
// getrennt je Komponente). Gesamtstatus ist "degraded", sobald
// MINDESTENS eine Komponente fehlschlägt (Akzeptanzkriterium 3).
func (c *Checker) Check(ctx context.Context) Result {
c.mu.Lock()
checks := make([]namedCheck, len(c.checks))
copy(checks, c.checks)
c.mu.Unlock()
result := Result{Status: StatusOK, Components: make([]ComponentStatus, 0, len(checks))}
for _, nc := range checks {
status := StatusOK
if err := nc.fn(ctx); err != nil {
status = StatusDegraded
result.Status = StatusDegraded
}
result.Components = append(result.Components, ComponentStatus{Name: nc.name, Status: status})
}
return result
}
// ServeHTTP liefert den Health-Status als JSON. Ohne Authentifizierung
// erreichbar (Akzeptanzkriterium 2) — der Inhalt selbst enthält
// ausschließlich Komponentenname + ok/degraded, nie Fehlertexte,
// Verbindungszeichenfolgen oder sonstige Konfigurationsdetails.
func (c *Checker) ServeHTTP(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
result := c.Check(r.Context())
status := http.StatusOK
if result.Status == StatusDegraded {
status = http.StatusServiceUnavailable
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(result)
}
// RegisterRoutes registriert den Health-Endpunkt auf mux.
func (c *Checker) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/health", c.ServeHTTP)
}
@@ -0,0 +1,133 @@
package healthcheck
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strings"
"testing"
)
// TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (INT-07): simulierter Ausfall einer
// Abhängigkeit wird korrekt im Health-Status abgebildet.
func TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return errors.New("bucket nicht erreichbar") })
c.Register("search_index", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("jobqueue", func(context.Context) error { return nil })
result := c.Check(context.Background())
if result.Status != StatusDegraded {
t.Fatalf("erwartete gesamtstatus %q bei einem ausgefallenen abhängigkeit, habe %q", StatusDegraded, result.Status)
}
if len(result.Components) != 4 {
t.Fatalf("erwartete 4 komponenten, habe %d", len(result.Components))
}
for _, comp := range result.Components {
want := StatusOK
if comp.Name == "object_storage" {
want = StatusDegraded
}
if comp.Status != want {
t.Fatalf("komponente %q: erwartete status %q, habe %q", comp.Name, want, comp.Status)
}
}
}
// TestCheck_AllHealthyReportsOK stellt sicher, dass ein vollständig
// gesunder Zustand nicht fälschlich als degraded gilt.
func TestCheck_AllHealthyReportsOK(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return nil })
result := c.Check(context.Background())
if result.Status != StatusOK {
t.Fatalf("erwartete %q, habe %q", StatusOK, result.Status)
}
}
// TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-07): Health-Antwort enthält keine
// sensiblen Konfigurationsdetails — ein absichtlich mit einer
// Verbindungszeichenfolge/einem Geheimnis versehener Prüffehler darf
// NIRGENDS in der HTTP-Antwort auftauchen.
func TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails(t *testing.T) {
const secretDSN = "postgresql://nexarch:s3hr-geheimes-passwort@db.internal:5432/tenant_x"
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error {
return errors.New("verbindung fehlgeschlagen: " + secretDSN)
})
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/api/v1/mail/health", nil)
rec := httptest.NewRecorder()
c.ServeHTTP(rec, req)
body := rec.Body.String()
if strings.Contains(body, secretDSN) || strings.Contains(body, "geheimes-passwort") {
t.Fatalf("health-antwort enthält sensible details: %s", body)
}
var parsed Result
if err := json.Unmarshal(rec.Body.Bytes(), &parsed); err != nil {
t.Fatalf("antwort ist kein gültiges JSON: %v", err)
}
if parsed.Status != StatusDegraded {
t.Fatalf("erwartete degraded, habe %q", parsed.Status)
}
if rec.Code != http.StatusServiceUnavailable {
t.Fatalf("erwartete HTTP 503 bei degraded, habe %d", rec.Code)
}
}
// TestServeHTTP_HealthyReturns200 bestätigt den positiven HTTP-Status.
func TestServeHTTP_HealthyReturns200(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/api/v1/mail/health", nil)
rec := httptest.NewRecorder()
c.ServeHTTP(rec, req)
if rec.Code != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete HTTP 200, habe %d", rec.Code)
}
}
// TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (INT-07): Integrationstest gegen einen echten,
// laufenden Health-Endpunkt (realer HTTP-Server, reale Anfrage über
// das Netzwerk — kein direkter Funktionsaufruf).
func TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("search_index", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("jobqueue", func(context.Context) error { return nil })
mux := http.NewServeMux()
c.RegisterRoutes(mux)
srv := httptest.NewServer(mux)
defer srv.Close()
resp, err := http.Get(srv.URL + "/api/v1/mail/health")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var result Result
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&result); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if result.Status != StatusOK || len(result.Components) != 4 {
t.Fatalf("unerwartetes ergebnis: %+v", result)
}
}
+42
View File
@@ -15,6 +15,7 @@ package mailrules
import (
"context"
_ "embed"
"errors"
"fmt"
"regexp"
"sort"
@@ -25,6 +26,10 @@ import (
//go:embed migrations/0001_mail_rules.sql
var schemaMigration string
// ErrNotFound wird geliefert, wenn keine Regel mit den angegebenen
// Bezugsdaten (tenantSlug+id) existiert.
var ErrNotFound = errors.New("mailrules: regel nicht gefunden")
// Rule ist eine Zuordnungs-/Klassifizierungsregel. *Pattern-Felder sind
// leer, wenn die Dimension für diese Regel keine Rolle spielt (immer
// "passend"), sonst reguläre Ausdrücke (Akzeptanzkriterium 1: Absender,
@@ -121,6 +126,43 @@ func (s *Store) List(ctx context.Context, tenantSlug string) ([]Rule, error) {
return rules, nil
}
// Update ersetzt eine bestehende Regel vollständig (INT-06
// Akzeptanzkriterium 1: Regeln lassen sich über die API ändern,
// Akzeptanzkriterium 2: Priorität ist darüber änderbar — Priority ist
// ein normales Feld von rule wie jedes andere). Wie Create werden
// Muster vor dem Schreiben validiert. Streng auf tenantSlug+id
// beschränkt — ErrNotFound, wenn keine Zeile dieses Mandanten diese ID
// hat (auch wenn die ID bei einem ANDEREN Mandanten existiert).
func (s *Store) Update(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64, rule Rule) error {
if _, err := regexp.Compile(rule.SenderPattern); rule.SenderPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: sender_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.SubjectPattern); rule.SubjectPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: subject_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.MailboxPattern); rule.MailboxPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: mailbox_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.AttachmentTypePattern); rule.AttachmentTypePattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: attachment_type_pattern ungültig: %w", err)
}
tag, err := s.pool.Exec(ctx, `
UPDATE mail_rules
SET name = $3, sender_pattern = $4, subject_pattern = $5, mailbox_pattern = $6,
attachment_type_pattern = $7, category = $8, tag = $9, priority = $10
WHERE tenant_slug = $1 AND id = $2
`, tenantSlug, id, rule.Name, rule.SenderPattern, rule.SubjectPattern, rule.MailboxPattern,
rule.AttachmentTypePattern, rule.Category, rule.Tag, rule.Priority)
if err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: regel aktualisieren: %w", err)
}
if tag.RowsAffected() == 0 {
return ErrNotFound
}
return nil
}
// Delete entfernt eine Regel.
func (s *Store) Delete(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64) error {
if _, err := s.pool.Exec(ctx, `DELETE FROM mail_rules WHERE tenant_slug = $1 AND id = $2`, tenantSlug, id); err != nil {
@@ -0,0 +1,142 @@
// Integrationstests (INT-06): echte Postgres-Instanz über
// TEST_TENANT_DSN, echter mailrules.Store (kein Fake) — dieselbe
// Konvention wie mailrules/engine_test.go.
package mailrulesapi
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"os"
"strconv"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
func setupRealStore(t *testing.T) *mailrules.Store {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(pool.Close)
store := mailrules.NewStore(pool)
if err := store.EnsureSchema(ctx); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM mail_rules WHERE tenant_slug LIKE 'mandant-int06-%'`)
})
return store
}
func setupRealTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *mailrules.Store) {
t.Helper()
store := setupRealStore(t)
srv := NewServer(store)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, store
}
// TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-06): eine über die API gesetzte
// Regel wird beim nächsten Import korrekt angewendet — real geprüft,
// indem die über einen echten HTTP-Request angelegte Regel über
// denselben Store gelesen und in mailrules.Engine (IMP-03,
// unverändert) ausgewertet wird.
func TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine(t *testing.T) {
ts, store := setupRealTestServer(t)
tenant := "mandant-int06-anwendung"
body, _ := json.Marshal(ruleDTO{
Name: "Rechnungsregel", SenderPattern: `rechnung@lieferant\.example`,
Category: "Rechnung", Tag: "finanzen", Priority: 5,
})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant="+tenant, "application/json", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
t.Fatalf("regel über api anlegen: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusCreated {
t.Fatalf("erwartete 201, habe %d", resp.StatusCode)
}
_ = resp.Body.Close()
// Genau der Weg, den IMP-03s Import-Pfad geht: Store.List ->
// mailrules.NewEngine -> Evaluate. Kein separater API-Auswertungspfad.
rules, err := store.List(context.Background(), tenant)
if err != nil {
t.Fatalf("regeln lesen: %v", err)
}
engine, err := mailrules.NewEngine(rules)
if err != nil {
t.Fatalf("engine bauen: %v", err)
}
result := engine.Evaluate(mailrules.EmailMetadata{Sender: "rechnung@lieferant.example"})
if result.Category != "Rechnung" {
t.Fatalf("erwartete kategorie \"Rechnung\" für die über die API gesetzte regel, habe: %+v", result)
}
}
// TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (INT-06): eine Regeländerung eines Mandanten wirkt
// nicht auf andere Mandanten — real über die API und den echten Store
// geprüft, inklusive Update/Delete-Versuch mit einer ECHTEN, bekannten
// fremden ID.
func TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant(t *testing.T) {
ts, store := setupRealTestServer(t)
tenantA := "mandant-int06-isoliert-a"
tenantB := "mandant-int06-isoliert-b"
body, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Nur A", SenderPattern: "^a@", Category: "A", Priority: 1})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant="+tenantA, "application/json", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
t.Fatalf("regel für mandant a anlegen: %v", err)
}
var created ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&created)
_ = resp.Body.Close()
// Mandant B sieht die Regel von Mandant A nicht.
rulesB, err := store.List(context.Background(), tenantB)
if err != nil {
t.Fatalf("list mandant b: %v", err)
}
if len(rulesB) != 0 {
t.Fatalf("mandant b sieht regeln von mandant a: %+v", rulesB)
}
// Mandant B versucht mit der ECHTEN, bekannten ID von Mandant A zu
// aktualisieren — muss scheitern.
updateBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Übernommen von B", Category: "B", Priority: 999})
req, _ := http.NewRequest(http.MethodPut, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant="+tenantB, bytes.NewReader(updateBody))
updResp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("update-versuch mandant b: %v", err)
}
if updResp.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für mandant Bs update-versuch auf mandant As regel, habe %d", updResp.StatusCode)
}
_ = updResp.Body.Close()
// Mandant As Regel ist unverändert.
rulesA, err := store.List(context.Background(), tenantA)
if err != nil {
t.Fatalf("list mandant a: %v", err)
}
if len(rulesA) != 1 || rulesA[0].Category != "A" || rulesA[0].Name != "Nur A" {
t.Fatalf("mandant As regel wurde durch mandant Bs versuch verändert: %+v", rulesA)
}
}
+206
View File
@@ -0,0 +1,206 @@
// Package mailrulesapi implementiert INT-06: die E-Mail-Regel-Engine
// (mail/internal/mailrules, IMP-03) über REST steuerbar machen —
// Anlegen, Ändern, Löschen, Priorität einsehen/ändern.
//
// Core API-01 hat weiterhin keinen abrufbaren Router (gleiche,
// mehrfach dokumentierte Situation wie mailapi/INT-01) —
// RegisterRoutes registriert die Endpunkte auf einem vom Aufrufer
// bereitgestellten *http.ServeMux mit demselben Pfadschema.
//
// Akzeptanzkriterium 3 ("API-Änderungen wirken identisch zur
// bisherigen internen Regel-Anwendung") ist strukturell garantiert:
// dieses Paket ruft AUSSCHLIESSLICH mail/internal/mailrules.Store auf
// — denselben Store, den IMP-03s Import-Pfad ohnehin verwendet. Es
// gibt keinen zweiten, parallelen Schreibpfad, der abweichen könnte.
package mailrulesapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"strconv"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
// RulesStore ist die für diese API benötigte Teilmenge von
// *mailrules.Store — als Schnittstelle für Tests ohne echte Postgres-
// Instanz.
type RulesStore interface {
Create(ctx context.Context, tenantSlug string, rule mailrules.Rule) (int64, error)
List(ctx context.Context, tenantSlug string) ([]mailrules.Rule, error)
Update(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64, rule mailrules.Rule) error
Delete(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64) error
}
type Server struct {
store RulesStore
}
func NewServer(store RulesStore) *Server {
return &Server{store: store}
}
// RegisterRoutes registriert die v1-Endpunkte für die Regel-Verwaltung.
func (s *Server) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/rules", s.handleList)
mux.HandleFunc("POST /api/v1/mail/rules", s.handleCreate)
mux.HandleFunc("PUT /api/v1/mail/rules/{id}", s.handleUpdate)
mux.HandleFunc("DELETE /api/v1/mail/rules/{id}", s.handleDelete)
}
type errorResponse struct {
Error string `json:"error"`
}
func writeError(w http.ResponseWriter, status int, message string) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(errorResponse{Error: message})
}
func writeJSON(w http.ResponseWriter, status int, v any) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(v)
}
// requireTenant liest den Pflicht-Query-Parameter "tenant" — dieselbe
// Konvention wie mail/internal/mailapi (INT-01).
func requireTenant(w http.ResponseWriter, r *http.Request) (string, bool) {
tenant := strings.TrimSpace(r.URL.Query().Get("tenant"))
if tenant == "" {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "fehlender oder leerer tenant-kontext (query-parameter \"tenant\")")
return "", false
}
return tenant, true
}
// ruleDTO ist die JSON-Darstellung EINER Regel — 1:1 zu
// mailrules.Rule, aber als eigener Typ, damit das Übertragungsformat
// unabhängig vom internen Go-Struct bleibt.
type ruleDTO struct {
ID int64 `json:"id,omitempty"`
Name string `json:"name"`
SenderPattern string `json:"senderPattern"`
SubjectPattern string `json:"subjectPattern"`
MailboxPattern string `json:"mailboxPattern"`
AttachmentTypePattern string `json:"attachmentTypePattern"`
Category string `json:"category"`
Tag string `json:"tag"`
// Priority: niedrigere Zahl = höhere Priorität (Akzeptanzkriterium 2),
// dieselbe Semantik wie mailrules.Rule.Priority.
Priority int `json:"priority"`
}
func toDTO(r mailrules.Rule) ruleDTO {
return ruleDTO{
ID: r.ID, Name: r.Name, SenderPattern: r.SenderPattern, SubjectPattern: r.SubjectPattern,
MailboxPattern: r.MailboxPattern, AttachmentTypePattern: r.AttachmentTypePattern,
Category: r.Category, Tag: r.Tag, Priority: r.Priority,
}
}
func fromDTO(dto ruleDTO) mailrules.Rule {
return mailrules.Rule{
Name: dto.Name, SenderPattern: dto.SenderPattern, SubjectPattern: dto.SubjectPattern,
MailboxPattern: dto.MailboxPattern, AttachmentTypePattern: dto.AttachmentTypePattern,
Category: dto.Category, Tag: dto.Tag, Priority: dto.Priority,
}
}
type listRulesResponse struct {
Rules []ruleDTO `json:"rules"`
}
// handleList ist GET /api/v1/mail/rules (Akzeptanzkriterium 2:
// Prioritätsreihenfolge einsehbar — mailrules.Store.List liefert
// bereits aufsteigend nach Priority sortiert).
func (s *Server) handleList(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
rules, err := s.store.List(r.Context(), tenant)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "regeln abrufen fehlgeschlagen")
return
}
resp := listRulesResponse{Rules: make([]ruleDTO, 0, len(rules))}
for _, rule := range rules {
resp.Rules = append(resp.Rules, toDTO(rule))
}
writeJSON(w, http.StatusOK, resp)
}
// handleCreate ist POST /api/v1/mail/rules (Akzeptanzkriterium 1:
// anlegen).
func (s *Server) handleCreate(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
var dto ruleDTO
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&dto); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anfragekörper")
return
}
id, err := s.store.Create(r.Context(), tenant, fromDTO(dto))
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "regel anlegen fehlgeschlagen: ungültige eingabe")
return
}
dto.ID = id
writeJSON(w, http.StatusCreated, dto)
}
// handleUpdate ist PUT /api/v1/mail/rules/{id} (Akzeptanzkriterium 1:
// ändern; Akzeptanzkriterium 2: Priorität änderbar — priority ist ein
// normales Feld des Anfragekörpers).
func (s *Server) handleUpdate(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
id, err := strconv.ParseInt(r.PathValue("id"), 10, 64)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültige regel-id")
return
}
var dto ruleDTO
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&dto); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anfragekörper")
return
}
if err := s.store.Update(r.Context(), tenant, id, fromDTO(dto)); err != nil {
if errors.Is(err, mailrules.ErrNotFound) {
writeError(w, http.StatusNotFound, "regel nicht gefunden")
return
}
writeError(w, http.StatusBadRequest, "regel aktualisieren fehlgeschlagen: ungültige eingabe")
return
}
dto.ID = id
writeJSON(w, http.StatusOK, dto)
}
// handleDelete ist DELETE /api/v1/mail/rules/{id} (Akzeptanzkriterium
// 1: löschen).
func (s *Server) handleDelete(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
id, err := strconv.ParseInt(r.PathValue("id"), 10, 64)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültige regel-id")
return
}
if err := s.store.Delete(r.Context(), tenant, id); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "regel löschen fehlgeschlagen")
return
}
w.WriteHeader(http.StatusNoContent)
}
@@ -0,0 +1,165 @@
package mailrulesapi
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strconv"
"sync"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
// fakeRulesStore ist ein In-Memory-Fake für RulesStore — reine
// Vertragstests brauchen keine echte Postgres-Instanz.
type fakeRulesStore struct {
mu sync.Mutex
nextID int64
byTenant map[string]map[int64]mailrules.Rule
}
func newFakeRulesStore() *fakeRulesStore {
return &fakeRulesStore{byTenant: map[string]map[int64]mailrules.Rule{}}
}
func (f *fakeRulesStore) Create(_ context.Context, tenantSlug string, rule mailrules.Rule) (int64, error) {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
f.nextID++
rule.ID = f.nextID
if f.byTenant[tenantSlug] == nil {
f.byTenant[tenantSlug] = map[int64]mailrules.Rule{}
}
f.byTenant[tenantSlug][rule.ID] = rule
return rule.ID, nil
}
func (f *fakeRulesStore) List(_ context.Context, tenantSlug string) ([]mailrules.Rule, error) {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
var rules []mailrules.Rule
for _, r := range f.byTenant[tenantSlug] {
rules = append(rules, r)
}
return rules, nil
}
func (f *fakeRulesStore) Update(_ context.Context, tenantSlug string, id int64, rule mailrules.Rule) error {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
if _, ok := f.byTenant[tenantSlug][id]; !ok {
return mailrules.ErrNotFound
}
rule.ID = id
f.byTenant[tenantSlug][id] = rule
return nil
}
func (f *fakeRulesStore) Delete(_ context.Context, tenantSlug string, id int64) error {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
delete(f.byTenant[tenantSlug], id)
return nil
}
func setupTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *fakeRulesStore) {
t.Helper()
store := newFakeRulesStore()
srv := NewServer(store)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, store
}
// TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1 (INT-06): Vertragstest deckt Anlegen/Ändern/Löschen/
// Priorisieren ab.
func TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize(t *testing.T) {
ts, _ := setupTestServer(t)
// Anlegen.
createBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Rechnungen", SenderPattern: "^rechnung@", Category: "Finanzen", Priority: 10})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a", "application/json", bytes.NewReader(createBody))
if err != nil {
t.Fatalf("create: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusCreated {
t.Fatalf("erwartete 201, habe %d", resp.StatusCode)
}
var created ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&created)
_ = resp.Body.Close()
if created.ID == 0 {
t.Fatalf("erwartete gesetzte id nach anlage")
}
// Priorisieren/Ändern.
updateBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Rechnungen (neu)", SenderPattern: "^rechnung@", Category: "Finanzen", Priority: 1})
req, _ := http.NewRequest(http.MethodPut, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant=mandant-a", bytes.NewReader(updateBody))
resp, err = http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("update: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var updated ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&updated)
_ = resp.Body.Close()
if updated.Priority != 1 || updated.Name != "Rechnungen (neu)" {
t.Fatalf("update nicht angekommen: %+v", updated)
}
// Einsehen (Liste).
resp, err = http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("list: %v", err)
}
var list listRulesResponse
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&list)
_ = resp.Body.Close()
if len(list.Rules) != 1 || list.Rules[0].Priority != 1 {
t.Fatalf("liste zeigt nicht die aktualisierte regel: %+v", list.Rules)
}
// Löschen.
req, _ = http.NewRequest(http.MethodDelete, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant=mandant-a", nil)
resp, err = http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("delete: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusNoContent {
t.Fatalf("erwartete 204, habe %d", resp.StatusCode)
}
_ = resp.Body.Close()
resp, err = http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("list nach löschen: %v", err)
}
var listAfter listRulesResponse
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&listAfter)
_ = resp.Body.Close()
if len(listAfter.Rules) != 0 {
t.Fatalf("erwartete leere liste nach löschen, habe %+v", listAfter.Rules)
}
}
// TestListCreate_RejectMissingTenant deckt die geforderte
// tenant-Pflicht ab (dieselbe Konvention wie mailapi/INT-01).
func TestListCreate_RejectMissingTenant(t *testing.T) {
ts, _ := setupTestServer(t)
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusBadRequest {
t.Fatalf("erwartete 400 ohne tenant, habe %d", resp.StatusCode)
}
}
+64
View File
@@ -0,0 +1,64 @@
// ARC-04: Aufbewahrungsstruktur nach Mandant/Postfach/Jahr. Mandant ist
// bereits durch den physisch getrennten Bucket (ARC-06) abgebildet —
// ArchiveKey deckt Postfach und Jahr INNERHALB des Buckets ab, als
// eigener, additiver Schlüssel-Konstruktor neben dem bereits
// bestehenden, flachen ObjectKey (ARC-01, weiterhin unverändert für
// bestehende Aufrufer wie mail/internal/mailapi — kein Umbau
// angrenzender Bereiche).
package storage
import (
"strconv"
"strings"
"time"
)
// Fallback-Segmente (Akzeptanzkriterium 3): fehlende/abweichende
// Metadaten führen zu einem DOKUMENTIERTEN Fallback-Pfad statt einem
// Ablagefehler.
const (
FallbackMailboxSegment = "postfach-unbekannt"
FallbackYearSegment = "jahr-unbekannt"
)
// ArchiveKey liefert den kanonischen Objektschlüssel für einen
// archivierten Mail-Anhang/-Teil nach dem Schema Postfach/Jahr
// (Akzeptanzkriterium 1) — innerhalb des bereits mandantenspezifischen
// Buckets. sentAt darf der Nullwert sein und mailbox leer
// (Akzeptanzkriterium 3): beides führt zum jeweiligen Fallback-Segment,
// nie zu einem Fehler.
func ArchiveKey(mailbox string, sentAt time.Time, messageID string, partIndex int) string {
return ArchiveYearPrefix(mailbox, yearOf(sentAt)) + ObjectKey(messageID, partIndex)
}
// ArchiveYearPrefix liefert den Verzeichnispräfix EINES Postfach-Jahrs
// (Akzeptanzkriterium 2: Grundlage für spätere Retention-Regeln OHNE
// Migration — ein Retention-Job kann alle Objekte eines Postfachs/
// Jahrs direkt über diesen Präfix auflisten, ohne die bereits
// abgelegten Schlüssel umzubenennen oder neu zu strukturieren).
func ArchiveYearPrefix(mailbox string, year int) string {
mailboxSegment := sanitizeSegment(mailbox)
if mailboxSegment == "" {
mailboxSegment = FallbackMailboxSegment
}
yearSegment := FallbackYearSegment
if year > 0 {
yearSegment = strconv.Itoa(year)
}
return "postfach/" + mailboxSegment + "/" + yearSegment + "/"
}
func yearOf(t time.Time) int {
if t.IsZero() {
return 0
}
return t.UTC().Year()
}
// sanitizeSegment entfernt Pfadtrenner aus einem Postfachnamen, damit
// er nie versehentlich zusätzliche Verzeichnisebenen erzeugt (z. B. ein
// Postfachname, der ein "/" enthält).
func sanitizeSegment(raw string) string {
raw = strings.TrimSpace(raw)
return strings.ReplaceAll(raw, "/", "_")
}
+93
View File
@@ -0,0 +1,93 @@
package storage
import (
"strings"
"testing"
"time"
)
// TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ARC-04): Import über mehrere Jahre
// erzeugt korrekt getrennte Jahresordner.
func TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders(t *testing.T) {
sent2019 := time.Date(2019, 3, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
sent2024 := time.Date(2024, 11, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
key2019 := ArchiveKey("INBOX", sent2019, "msg-a", 0)
key2024 := ArchiveKey("INBOX", sent2024, "msg-b", 0)
if !strings.HasPrefix(key2019, "postfach/INBOX/2019/") {
t.Fatalf("erwartete jahresordner 2019, habe: %q", key2019)
}
if !strings.HasPrefix(key2024, "postfach/INBOX/2024/") {
t.Fatalf("erwartete jahresordner 2024, habe: %q", key2024)
}
if key2019 == key2024 {
t.Fatalf("erwartete unterschiedliche schlüssel für unterschiedliche jahre")
}
}
// TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (ARC-04): fehlendes Postfach-Attribut
// nutzt den dokumentierten Fallback statt eines Ablagefehlers.
func TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback(t *testing.T) {
key := ArchiveKey("", time.Date(2024, 1, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC), "msg-a", 0)
if !strings.Contains(key, "/"+FallbackMailboxSegment+"/") {
t.Fatalf("erwartete fallback-postfach-segment %q, habe: %q", FallbackMailboxSegment, key)
}
}
// TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback belegt denselben
// Fallback-Grundsatz für ein fehlendes (Null-)Sendedatum.
func TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback(t *testing.T) {
key := ArchiveKey("INBOX", time.Time{}, "msg-a", 0)
if !strings.Contains(key, "/"+FallbackYearSegment+"/") {
t.Fatalf("erwartete fallback-jahr-segment %q, habe: %q", FallbackYearSegment, key)
}
}
// TestArchiveKey_NeverErrorsOnAnyInput bestätigt, dass ArchiveKey für
// KEINE Eingabekombination fehlschlägt (Akzeptanzkriterium 3:
// "definierter Fallback-Pfad, nicht Ablagefehler" — ArchiveKey liefert
// bewusst keinen error-Rückgabewert, weil es strukturell keinen
// Fehlerfall gibt).
func TestArchiveKey_NeverErrorsOnAnyInput(t *testing.T) {
inputs := []struct {
mailbox string
sentAt time.Time
}{
{"", time.Time{}},
{"Postfach/Mit/Slashes", time.Time{}},
{" ", time.Date(1970, 1, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)},
}
for _, in := range inputs {
key := ArchiveKey(in.mailbox, in.sentAt, "msg", 0)
if key == "" {
t.Fatalf("erwartete nicht-leeren schlüssel für eingabe %+v", in)
}
}
}
// TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration ist die
// geforderte Pflichtprüfung für Akzeptanzkriterium 2: die Struktur ist
// Grundlage für spätere Retention-Regeln ohne Migration — ein
// Retention-Job kann den Präfix EINES Postfach-Jahrs berechnen und
// findet darunter GENAU die zuvor mit ArchiveKey abgelegten Schlüssel
// desselben Postfachs/Jahrs, ohne dass an den bereits abgelegten
// Schlüsseln irgendetwas umbenannt werden müsste.
func TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration(t *testing.T) {
sent2022 := time.Date(2022, 6, 15, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
key := ArchiveKey("Rechnungen", sent2022, "msg-x", 3)
prefix := ArchiveYearPrefix("Rechnungen", 2022)
if !strings.HasPrefix(key, prefix) {
t.Fatalf("ArchiveKey %q liegt nicht unter dem für retention berechenbaren präfix %q", key, prefix)
}
// Ein anderes Jahr desselben Postfachs liegt NICHT unter demselben
// Präfix — Retention kann Jahre gezielt einzeln adressieren.
otherYearPrefix := ArchiveYearPrefix("Rechnungen", 2023)
if strings.HasPrefix(key, otherYearPrefix) {
t.Fatalf("ArchiveKey %q hätte NICHT unter dem 2023-präfix liegen dürfen", key)
}
}