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0505351e8f |
feat(mail): QA-04 Sicherheits-/Berechtigungsprüfung — fehlenden SMTP-Idle-Timeout gefunden und behoben
Gezielter Testangriff auf den SMTP-Pfad deckte einen realen Härtungsfehler auf: ING-07 (Idle-Timeout via protoguard) wurde versehentlich nur in mail/internal/imap und mail/internal/pop3 verdrahtet, SMTP bekam nie einen Timeout. Eine Gegenstelle, die eine Kommandozeile ohne abschließendes CRLF öffnet und nie beendet, konnte die Session unbegrenzt blockieren — real reproduziert und danach behoben. session.go/server.go (smtp): guard *protoguard.Guard neu, Timeout wird in readLine() selbst gesetzt (ein Ort für Haupt-Serve-Schleife, handleData, drainUntilDot). Neuer Konstruktor NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig für abweichende Timeout-Werte. Bestehende Konstruktoren bekommen automatisch protoguard.DefaultConfig() (5 Minuten) statt wie zuvor gar keinen Timeout — reine Härtung, keine Verhaltensänderung für funktionierende Clients, QA-07-Lasttest bleibt unverändert grün. Neue Tests: qa04_security_test.go (Header-Injection-Angriffe auf Envelope-Adressen, Ressourcenerschöpfung durch nie abgeschlossene Zeile — deckte den Fehler auf und bestätigt die Korrektur). mailboxconfig/tenant_scoping_test.go: Stichprobe eines dritten Speicherpfads (verschlüsselte IMAP-Zugangsdaten) — Zugriff mit echter, bekannter fremder ID wird über alle vier Operationen zuverlässig abgelehnt. Rate-Limiting-Teil von Akzeptanzkriterium 3 real bestätigt (ING-09, erneut mitgeprüft). API-Token-Teil bleibt offen: das Mail-Board besitzt keine eigene Token-Authentifizierung, bewusst an Core-Board IAM delegiert (QA-04s eigene Ausgangslage) — im Prüfprotokoll dokumentiert. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul regressionsfrei getestet. |
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af1709a2bb |
feat(mail): ING-09 Rate-Limiting auf Protokollebene für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/ratelimit: Token-Bucket je (Mandant, Quelle)-Schlüssel. ConfigProvider/StaticConfig liefern Burst/Nachfüllrate je Mandant mit Fallback auf eine Default-Konfiguration (Akzeptanzkriterium 2/3: begrenzt, konfigurierbar, je Mandant getrennt). Limiter.Allow liefert bei Ablehnung eine konkrete positive Wartezeit statt nur false — Grundlage für die geforderte definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch (Akzeptanzkriterium 3). IMAP LOGIN und POP3 PASS begrenzen Anmeldeversuche pro (Mandant, Quell-IP). SMTP MAIL FROM begrenzt die Annahmerate pro (Mandant, Absenderadresse+Quell-IP). Bei Überschreitung: POP3 -ERR, IMAP NO, SMTP 451 (temporärer Fehlercode) mit Wartezeit in Sekunden, Verbindung bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar. loginLimiter/ acceptLimiter sind optional (nil = deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-08) — neue Konstruktoren NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit (IMAP/POP3) und NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit (SMTP). Jeder Server bekommt eine tenantID, konsistent mit dem in ING-10 etablierten Muster "ein Server je Mandant". Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: 20 reale Versuche bei Burst=5 -> exakt 5 akzeptiert, 15 mit Wartezeit-Hinweis abgelehnt, keine Verbindung getrennt; legitime Nutzung unterhalb der Schwelle unbeeinträchtigt; zwei Mandanten mit unterschiedlichem Burst über denselben Limiter unabhängig und exakt wirksam (2 vs. 8 akzeptierte Versuche). go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~31 Pakete) regressionsfrei getestet — insbesondere QA-07-Lasttests bleiben grün, da Rate-Limiting standardmäßig deaktiviert ist. |
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7c892ed10a |
feat(mail): ING-08 strukturiertes Protokoll-Logging & Diagnose für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/protolog (log/slog): SessionLogger loggt strukturierte Ereignisse einer Verbindung mit fester correlation_id und protocol über die gesamte Verbindungsdauer (Akzeptanzkriterium 1) — ein Logger mit logger==nil ist sicher benutzbar und loggt nichts (Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-07, Logging ist opt-in wie TLS und Guard-Konfiguration). RedactCommandLine ersetzt bei sensiblen Kommandos (PASS, LOGIN, AUTH) alle Argumente vollständig durch [REDACTED] statt einzeln zu parsen (Akzeptanzkriterium 2). Reconstruct liest zeilenweise JSON-Logs und liefert ausschließlich die Einträge einer Korrelations-ID in Reihenfolge — das geforderte Diagnosewerkzeug (Akzeptanzkriterium 3). Alle drei Sessions loggen jetzt session_start/command (je empfangener Zeile, redigiert)/session_end. Nachrichteninhalte werden strukturell nie geloggt: SMTP-DATA-Body-Zeilen laufen durch eine eigene Leseschleife, die nicht durch den Kommando-Logpfad der Hauptschleife kommt: nur das Kommando DATA selbst erscheint im Log. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: Redaktion gegen den echten laufenden Server bestätigt (Klartextpasswort bzw. absichtlich eingebettetes Geheimnis im SMTP-Body erscheint nie im Log), zwei gemischte reale Sessions über dieselbe Korrelations-ID lückenlos rekonstruiert, Lasttest mit 100 Sessions mit/ohne Logging ohne relevante Durchsatzeinbuße. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~29 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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b22ab67bb2 |
feat(mail): ING-06 TLS/STARTTLS-Absicherung für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/tlscert: hot-reloadbarer Zertifikat-Store (Store.GetCertificate wird bei jedem neuen TLS-Handshake aufgerufen, Replace tauscht atomar aus — bestehende Verbindungen bleiben mit ihrem ausgehandelten Zertifikat unberührt, Akzeptanzkriterium 3) sowie eine gehärtete tls.Config (MinVersion TLS 1.2, ausschließlich AEAD-Suiten für TLS 1.2, Akzeptanzkriterium 2). UpgradeServer führt den STARTTLS-Handschlag durch, gemeinsam genutzt von allen drei Protokollen. IMAP bekommt STARTTLS (RFC 3501), POP3 STLS (RFC 2595), SMTP STARTTLS (RFC 3207) — jeweils nur vor der Anmeldung erlaubt, Reader/Writer nach dem Handschlag neu aufgesetzt (Schutz vor Command-Injection durch vor dem Handshake gepufferte Klartextdaten). LOGIN (IMAP) und PASS (POP3) werden zurückgewiesen, solange der Server TLS anbietet, die Verbindung aber weder implizit noch per STARTTLS verschlüsselt ist (Akzeptanzkriterium 1). Implizites TLS (Port 993/995/465) braucht keine Codeänderung — Server.Serve nimmt jeden net.Listener entgegen, ein tls.NewListener-gewrapptes Listener liefert bereits *tls.Conn, von der Session per Typ-Assertion erkannt. Ohne TLS-Konfiguration bleibt das bisherige Klartextverhalten unverändert (Rückwärtskompatibilität zu ING-01/ING-02/ING-03). Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: echter openssl-s_client-Scan gegen den laufenden SMTP-Server (TLS 1.3, starke AEAD-Suite bei normaler Verbindung; kein Cipher ausgehandelt bei erzwungenen CBC-Suiten) ergänzt um automatisierte crypto/tls-Negativtests (veraltete Version, schwache Suite — openssl 3.5.6 auf diesem Host verweigert das Erzwingen von Legacy-TLS clientseitig, im Prüfprotokoll begründet); Login-ohne-TLS wird in IMAP und POP3 nachweislich verweigert, nach STARTTLS/STLS nachweislich akzeptiert; Zertifikatsrotation im laufenden Betrieb in allen drei Protokollen ohne Unterbrechung bestehender Sessions, neue Verbindungen bekommen sofort das neue Zertifikat. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~28 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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6631bcbbdd |
feat(mail): ING-03 SMTP-Server & Mailer (RFC 5321)
Neues Paket mail/internal/smtp: SMTP-Server für eingehende Mails, von Grund auf implementiert, analog zu mail/internal/imap und mail/internal/pop3 — TCP-Listener mit einer Goroutine pro Verbindung, Session-Zustandsmaschine (Greeting/Ready/MailFromSet/RcptToSet), Kommandos HELO/EHLO, MAIL FROM, RCPT TO, DATA, RSET, NOOP, QUIT. Envelope wird schrittweise aufgebaut und validiert (503 bei übersprungenen Schritten, 553 bei ungültiger Absender-/Empfängeradresse), Nachrichtengröße wird während DATA laufend gegen eine konfigurierbare Höchstgröße geprüft (552 bei Überschreitung, Sink bekommt die Nachricht nicht). Dot-Stuffing beim Empfang korrekt rückgängig gemacht. Neues Paket mail/internal/mailer: Mailer-Komponente für ausgehende Nachrichten. headerWriter ist die einzige Stelle, an der Header geschrieben werden — jeder Feldwert wird hart gegen CR/LF/Steuerzeichen geprüft, bevor er in die Nachricht geschrieben wird. Behebt den bekannten archivmail-Fehler (Header-Injection durch Stringkonkatenation ohne CRLF-Prüfung, siehe known-issues-archivmail.md #1). Sender.Send überträgt per echtem net/smtp-Client (Standardbibliothek) — keine Zugangsdaten im Code, Zieladresse kommt vom Aufrufer. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: CRLF-/Steuerzeichen-Injection in Betreff und Anzeigenamen schlägt fehl (vier Testfälle), Ende-zu-Ende-Header-Integritätstest über echten SMTP-Dialog (Mailpit/MailHog nicht installierbar auf diesem Rechner — Ersatz durch den in dieser Kachel gebauten echten SMTP-Server, kein Mock, im Prüfprotokoll begründet), Lasttest mit 50 gleichzeitigen Verbindungen ohne Goroutine-/Verbindungsleck. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~26 Pakete) regressionsfrei getestet. |