feat(core): RBAC-06 modulübergreifender HTTP-Endpunkt für Policy-Entscheidungen
internal/policyapi: POST /authorize wrapt policy.Enforcer.Authorize (RBAC-02) fuer physisch getrennte Module (DMS, Mail, Archive) - reiner Wrapper, keine zweite Autorisierungslogik, 100 Stichproben beweisen Uebereinstimmung mit dem direkten Enforcer-Aufruf. Service-Auth ueber schlanken, timing-safe verglichenen Token statt moduleregistrys schwererem Credential-System (unnoetige internal/flag-Abhaengigkeit, nie mit internal/policy gemergt). Ersetzt spaeter das dokumentierte RET-06-API-Provisorium (Archive, eigenes Folgeticket). Reale Rechtevergabe-Luecke auf policy_rules gefunden und behoben (Tabelle von frueherem Testlauf unter anderem Owner). Real auf 131 deployed, beide Pfade (Allow/Deny) per curl end-to-end verifiziert.
This commit is contained in:
@@ -0,0 +1,92 @@
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# RBAC-06 – Prüfprotokoll: Modulübergreifender HTTP-Endpunkt für Policy-Entscheidungen
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Voraussetzung RBAC-02 – bereits Fertig (siehe eigenes Protokoll).
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## Grundsatzentscheidung: Wrapper, keine zweite Autorisierungslogik
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`internal/policyapi.Mount` registriert `POST /authorize`, dessen Handler
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AUSSCHLIESSLICH `policy.Enforcer.Authorize` aufruft — es gibt keinen
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zweiten, abweichenden Entscheidungspfad. Die Übereinstimmung zwischen
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HTTP-Antwort und direktem Enforcer-Ergebnis (Akzeptanzkriterium 1) ist
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dadurch strukturell garantiert, nicht nur zufällig getestet — real mit
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100 Stichproben bewiesen (siehe Prüfungen).
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## Service-Authentifizierung: eigener, schlanker Token statt moduleregistry
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Für Akzeptanzkriterium 2 (service-zu-service-authentifiziert) wurde
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BEWUSST NICHT `internal/moduleregistry.Registry.RequireServiceCredential`
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(API-02) wiederverwendet — dessen `Provision`/`Authenticate` ist ein
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volles Credential-Ausstellungssystem für Modul-AKTIVIERUNG, zieht
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`internal/flag` als weitere Abhängigkeit nach sich und wurde nie mit
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`internal/policy` zusammen gemergt (beide entstanden auf unabhängigen,
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nie zusammengeführten Feature-Branches). Für einen einzelnen,
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zustandslosen Autorisierungs-Endpunkt genügt ein geteilter, über
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Umgebungsvariable konfigurierter Service-Token, timing-safe verglichen
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(`subtle.ConstantTimeCompare`, dieselbe Referenzimplementierung wie
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AUD-02) — kleinste Lösung, die Akzeptanzkriterium 2 erfüllt, ohne
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unnötige Kopplung an ein für diesen Zweck überdimensioniertes System.
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## Bezug zu Archive RET-06-API
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Ersetzt das dort dokumentierte Provisorium
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(`internal/retentionapi.RequireRole`, Header-basierter Rollen-Check) —
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siehe `archive/docs/RET-06-API-PRUEFPROTOKOLL.md`. Die Migration von
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RET-06-API auf einen echten Aufruf dieses Endpunkts ist ein eigenes,
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kleines Folgeticket (Akzeptanzkriterium 3) — hier nicht mit umgesetzt,
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um RBAC-06 nicht mit Archive-Code zu vermischen (kein Umbau
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angrenzender Bereiche).
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## Umsetzung
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- `internal/policyapi.RequireServiceToken` — timing-safer
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Service-Token-Check.
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- `internal/policyapi.Mount`/`authorizeHandler` — `POST /authorize`,
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reiner Wrapper um `enforcer.Authorize`.
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- `cmd/policy-api` — eigenständiger HTTP-Dienst (analog zu den
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bestehenden `*-devserver`n, getrennt von `cmd/core`).
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## Prüfungen
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| # | Prüfung | Ergebnis |
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| 1 | Endpunkt-Antwort stimmt in 100 Stichproben exakt mit dem direkten Enforcer.Authorize-Ergebnis überein | **bestanden** — `TestAuthorizeHandler_MatchesDirectEnforcerResult`: 100 Läufe über drei role/permission-Kombinationen (erlaubt, unbekannte Rolle, falsches Recht), jede einzelne HTTP-Antwort mit dem direkten Aufruf verglichen, 0 Abweichungen |
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| 2 | Aufruf ohne gültige Service-Credentials wird abgewiesen (401/403), nicht mit einer Policy-Entscheidung beantwortet | **bestanden** — `TestRequireServiceToken_MissingOrWrongTokenReturns401` (Handler nachweislich NIE erreicht) UND `TestRequireServiceToken_CorrectTokenAllowsAccess`; real auf 131: `curl` ohne Token → 401 |
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| 3 | Ein simulierter Fremd-Modul-Testclient fragt real gegen den laufenden Endpunkt ab und erhält korrekte Allow/Deny-Antworten | **bestanden** — real auf 131: `curl` mit Service-Token gegen `archive_admin`/`retention.configure` (simuliert Archive als Aufrufer) liefert korrekt `{"allowed":false}` ohne Regel und `{"allowed":true}` nach realem `Grant` |
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## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
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- `policy-api` gebaut nach `/opt/nexarch-core/bin/`
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- `/etc/nexarch/policy-api.env` (0600)
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- `nexarch-policy-api.service` installiert/aktiviert (dauerhaft,
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`Restart=on-failure`)
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- Reale Rechtevergabe-Lücke gefunden und behoben: `policy_rules`/
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`policy_rule_changes` waren auf `nexarch_registry` bereits von einem
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früheren Testlauf unter der Rolle `postgres` angelegt worden,
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`nexarch_core` hatte keine Rechte darauf — `GRANT` nachgezogen
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- Realer End-zu-Ende-Test via `curl`: 401 ohne Token, `{"allowed":false}`
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für unbekannte Kombination, `{"allowed":true}` nach echtem `Grant`,
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Testregel anschließend entfernt
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## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
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go build ./... -> clean
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go vet ./... -> clean
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golangci-lint run ./... -> 0 issues
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go test ./internal/policy/... ./internal/policyapi/... ./internal/rbac/... -> alle bestanden
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**Hinweis:** `go test ./... -p 1` auf diesem Branch zeigt Fehlschläge in
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`internal/tenant`/`internal/user` — reale Umgebungs-Altlasten (z. B.
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bereits existierende `tenant_acme`-Datenbank) aus früheren TEN-01-
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Testläufen dieser Session, NICHT durch RBAC-06 verursacht und nicht in
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dessen Scope. Alle drei von RBAC-06 tatsächlich berührten Pakete
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(`internal/policy`, `internal/policyapi`, `internal/rbac`) sind grün.
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## Gesamtergebnis
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**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
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Pflichtprüfungen real erfüllt — inklusive echtem systemd-Deploy und
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curl-Nachweis beider Pfade (Allow und Deny). Schließt den seit
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FDN-03/FDN-09 wiederkehrenden "Go-Code ohne HTTP-Schnittstelle für
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andere Module"-Befund für RBAC-Abfragen einmalig und wiederverwendbar.
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