Vergleich mit InvenTree, Snipe-IT, Grocy, Shelf.nu, Resgrid, KP Front, FleetMS, HiOrg-Server ergibt neue Kacheln (ASSET-010 Custody, FILE-008 Hash-Audit-Journal, FILE-009 Notizen, NOTIF-003, MAINT-007 Tankbuch, ZUST-003 Standort-Scoping, FOUND-007 Import/Export, FOUND-008 Fristen-Dienst, READY-006 Statistik-Dashboard, UI2-006..010) sowie Referenz-Ergänzungen bei bestehenden Lücken. Alle Design- Entscheidungen (Datenmodell, Sicherheitsanforderungen bei ASSET-010) geklärt. Neues Epic 23 (Flutter-Begleit-App, Sondierungs-Prototyp FLUT-001) inkl. geklärtem TLS-Blocker (Domain mabea.perlbach-edv.de mit Let's-Encrypt-Zertifikat statt selbstsigniertem Server-Zertifikat). Alle Kacheln bleiben offen/ungeplant, nur ausgearbeitet, keine Implementierung. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01CVgbozhYmuEhiEJHffRXCV
21 KiB
Epic 04 — Assets
Details zu ASSET-001 … ASSET-010. ASSET-010 ergänzt am 2026-09-09 aus Open-Source-Vergleich (Shelf.nu Custody-Feature), noch offen/ungeplant.
ASSET-001 — AssetCategory
- Ziel: Oberste Gliederungsebene für Ressourcentypen.
- Beschreibung: Kategorie-Stammdaten (z.B. „Medizin", „Fahrzeuge", „Funk").
- Benutzerwert: Navigierbare Struktur beim Anlegen/Suchen.
- Abhängigkeiten: FOUND-002
- Datenmodell:
asset_category(id, name) - Backend: CRUD
- Frontend: Verwaltung Kategorie
- Mobile: nur Anzeige/Filter
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: nein direkt
- Rechte: Administrator
- Audit: Änderung geloggt
- Akzeptanzkriterien: Kategorie anlegen/umbenennen/löschen (nur wenn unbenutzt).
- Tests: CRUD-Test, Löschschutz-Test bei Verwendung.
- DoD: mind. 3 Beispielkategorien angelegt.
ASSET-002 — AssetType
- Ziel: Konkreter Typ innerhalb einer Kategorie (z.B. „AED Philips FRx").
- Beschreibung: Typ-Stammdaten, verweist auf Kategorie + Hersteller/Modell (IDENT-005).
- Benutzerwert: Wiederverwendbare Vorlage für alle Exemplare dieses Typs.
- Abhängigkeiten: ASSET-001
- Datenmodell:
asset_type(id, category_id, name, hersteller_id, modell) - Backend: CRUD
- Frontend: Verwaltung
- Mobile: Anzeige
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein direkt
- Akte: Stammdatenbereich referenziert den Typ
- Rechte: Materialwart/Administrator
- Audit: Änderung geloggt
- Akzeptanzkriterien: Typ anlegen mit Kategorie- und Hersteller-Verknüpfung.
- Tests: CRUD- + Verknüpfungstest.
- DoD: mind. ein Typ je Kategorie angelegt.
ASSET-003 — Asset/AssetInstance
- Ziel: Das konkrete Einzelobjekt (physische Ressource) — Kernentität der Plattform.
- Beschreibung: Instanz eines AssetType mit eigener Objekt-ID, Inventarnummer, Seriennummer.
- Benutzerwert: „Ein Ding, ein Datensatz" — Grundlage für praktisch alle anderen Epics.
- Abhängigkeiten: ASSET-002, IDENT-001/002/004
- Datenmodell:
asset(id, asset_type_id, inventarnummer, seriennummer, status, ...) - Backend: CRUD
- Frontend: Anlegen-Formular, Liste
- Mobile: Anzeige/Anlage im Feld
- QR-Code: wird für diese Instanz erzeugt (IDENT-006)
- Seriennummer/Inventarnummer: hier verortet
- Akte: 1:1 Grundlage der Akte
- Rechte: Materialwart/Administrator schreibt, alle lesen
- Audit: Anlage/Änderung geloggt
- Akzeptanzkriterien: Asset anlegen mit Typ-Referenz, Inventarnummer/SN eindeutig im jeweiligen Scope.
- Tests: CRUD-Test, Eindeutigkeits-Constraint-Test.
- DoD: durchgängig mit IDENT-001/002/004 verzahnt getestet.
ASSET-004 — Asset-Status-Modell
- Ziel: Genereller Lebenszyklus-Status, den alle Ressourcentypen teilen.
- Beschreibung: Enum z.B. AKTIV/IN_WARTUNG/AUSSER_DIENST — Erweiterungspunkt für Readiness; spezifische Module wie Fleet dürfen feiner erweitern (FLEET-004).
- Benutzerwert: Einheitliche Sprache über alle Ressourcentypen hinweg.
- Abhängigkeiten: ASSET-003
- Datenmodell:
asset.status(enum) - Backend: Statuswechsel-Endpoint
- Frontend: Status-Dropdown
- Mobile: Anzeige/Änderung
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: Stammdatenbereich (Status-Badge)
- Rechte: Materialwart/Administrator
- Audit: Statuswechsel geloggt
- Akzeptanzkriterien: Statuswechsel möglich, ungültige Übergänge (falls modelliert) abgelehnt.
- Tests: Statuswechsel-Test.
- DoD: Status fließt sichtbar in FILE-002 ein.
ASSET-005 — Asset-Suche & Liste
- Ziel: Ressourcen wiederfinden, ohne ihre Akte-ID einzeln zu kennen.
- Beschreibung: Liste mit Filter (Kategorie/Typ/Status) + Volltextsuche (Name/Inventarnummer/SN).
- Benutzerwert: Alltagswerkzeug für Materialwart/Helfer.
- Abhängigkeiten: ASSET-003
- Datenmodell: keins neu
- Backend: Such-/Filter-Query-Parameter am Listen-Endpunkt
- Frontend: Listen-Seite mit Suchfeld/Filtern
- Mobile: kompakte Listenansicht
- QR-Code: nein
- Seriennummer/Inventarnummer: Suchfelder
- Akte: Sprungziel je Zeile
- Rechte: wie Lese-Recht
- Audit: nein
- Akzeptanzkriterien: Suche nach Inventarnummer/SN/Name liefert korrekte Treffer.
- Tests: Suchtest mit kombinierten Kriterien.
- DoD: Performance akzeptabel bei realistischer Datenmenge (Index statt Volltabellen-Scan).
ASSET-006 — Asset-Bewegungshistorie
- Ziel: Generisches Standortwechsel-Protokoll für jedes Asset, nicht nur fahrzeug-/warehouse-spezifisch.
- Beschreibung: Bewegung(asset_id, von, nach, wer, wann, warum) — Basis für WH-007/FILE-003.
- Benutzerwert: Nachvollziehbarkeit „wo war das Ding wann".
- Abhängigkeiten: ASSET-003, WH-001
- Datenmodell:
asset_bewegung - Backend: Bewegung erzeugen bei Standortwechsel
- Frontend: Verschieben-Aktion
- Mobile: ggf. später (P2)
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: Standort- und Historienbereich
- Rechte: Materialwart+
- Audit: eigenständiges Fach-Protokoll (nicht generisches Audit-JSON, da Von/Nach-Felder strukturiert gebraucht werden — bewusst getrennt von FOUND-006)
- Akzeptanzkriterien: Standortwechsel erzeugt Bewegungseintrag korrekt.
- Tests: Bewegungstest.
- DoD: funktional deckungsgleich mit dem in MABEA bereits existierenden Lagerbewegung-Modell (dient hier als Vorbild/Referenzimplementierung).
ASSET-007 — AssetSet
- Ziel: Mehrere Assets als ein handhabbares Bündel (Materialset) verwalten.
- Beschreibung: Set-Entität mit Mitgliedsliste (Assets oder Consumables in bestimmter Menge).
- Benutzerwert: z.B. „Verbandsset" als eine Ausgabeeinheit statt Einzelteile einzeln zu handhaben.
- Abhängigkeiten: ASSET-003
- Datenmodell:
asset_set,asset_set_mitglied - Backend: CRUD Set + Mitglieder
- Frontend: Set-Zusammenstellung
- Mobile: Anzeige
- QR-Code: Set kann eigene Identität/eigenen QR bekommen (IDENT-001 anwendbar)
- Seriennummer/Inventarnummer: Set selbst kann eigene Inventarnummer haben
- Akte: eigene Akte für das Set
- Rechte: Materialwart+
- Audit: Änderung der Mitgliederliste geloggt
- Akzeptanzkriterien: Set anlegen, Mitglieder hinzufügen/entfernen.
- Tests: CRUD-Test.
- DoD: mind. ein Set mit 2+ Mitgliedern funktionsfähig. Lücke gegenüber MABEA: Beladungsvorlage ist konzeptionell ähnlich, aber fest ans Objekt gebunden — kein eigenständiges, wiederverwendbares Set-Konzept.
- Referenz (Open-Source-Vergleich 2026-09-09): Shelf.nu (
shelf-nu/shelf.nu) nennt dasselbe Konzept „Kits" — Assets zu einer wiederverwendbaren Einheit bündeln (Laptop+Charger+Dock). Bestätigt den Bedarf, löst aber keine MABEA-spezifische Frage zusätzlich (Set-Aufbau bleibt wie hier beschrieben).
ASSET-010 — Custody/Ausgabe an Person (P2, neu, vollständig ausgearbeitet 2026-09-09)
- Ziel: Nachvollziehen, welche Person ein bestimmtes Einzelgerät aktuell persönlich in Verwahrung hat — unabhängig vom Standort-/Objekt-bezogenen ZUST-001 und von der reinen Kontroll-Zuständigkeit in ZUST-002.
- Abgrenzung zu ZUST-002 (geklärt 2026-09-09): ZUST-002 sagt „Max soll den Notfallkoffer #12 kontrollieren" — das Objekt bleibt am Standort, jeder darf es trotzdem kontrollieren, reine Empfehlung ohne Zugriffssperre. ASSET-010 sagt „Max hat Funkgerät #7 heute persönlich dabei" — das Gerät wandert physisch mit der Person, bis sie es zurückgibt; danach kann es an jemand anderen ausgegeben werden. Unterschiedliche Konzepte (Kontroll-Zuständigkeit vs. physischer Besitz), echter Bedarf bestätigt — kein Duplikat.
- Ziel-Entität (geklärt 2026-09-09):
GeraetInstanz, nicht generischesObjekt.GeraetInstanzhängt an einerObjektpositionund trägt die eigene Seriennummer (backend/app/models/geraet_instanz.py) — genau das einzelne, seriennummerpflichtige Gerät (Funkgerät, Atemschutzgerät), das eine Person persönlich mitführt. Ein ganzesObjekt(z.B. ein Fahrzeug oder ein Materiallager) wird nicht „mitgeführt" — dafür ist Custody nicht gedacht. - Beschreibung: Ausgabe-/Rücknahme-Vorgang je
GeraetInstanzan einePerson(PERS-001), mit Zeitstempel, Bestätigungsmechanismus (siehe unten) und Verlauf. - Benutzerwert: Bei Verlust/Defekt sofort klar, wer das Gerät zuletzt hatte, ohne Rückfrage-Runde.
- Bestätigungsmechanismus bei Ausgabe (überarbeitet 2026-09-09, final 2026-09-09
— Unterschrift OPTIONAL pro Ausgabe, cross-device per QR-Scan):
- Unterschrift/Protokoll ist keine Pflicht für jede Ausgabe, sondern eine Entscheidung der ausgebenden Stelle im Moment der Ausgabe — Toggle „Mit Protokoll+Unterschrift" im Ausgabe-Dialog. Ohne Toggle: einfache, formlose Ausgabe wie ursprünglich geplant (nur Custody-Zeile, kein PDF, kein QR-Signier-Flow) — schnelle Übergabe für den Alltag. Mit Toggle: voller Signier-Flow inkl. PDF-Protokoll, gedacht für kritisches/hochwertiges Material oder wenn die ausgebende Stelle es für nötig hält.
- Ablauf (nur wenn „Mit Protokoll" gewählt): Portal (Tablet/Desktop der ausgebenden Stelle) zeigt nach Auswahl von Gerät+Empfänger einen QR-Code an, der auf eine einmalig gültige, kurzlebige Signier-Seite verweist (Token-basiert, kein Login nötig — die Legitimation ist der physische Besitz des Tablets der ausgebenden Stelle + der QR-Code selbst). Empfänger scannt den QR-Code mit dem eigenen Handy, öffnet die Signier-Seite, unterschreibt dort per Touch-Canvas auf dem eigenen Gerät (hygienischer/praktischer als eine geteilte Tablet-Oberfläche), sendet ab. Das Portal erkennt den Abschluss (Polling auf den Ausgabe-Status) und zeigt „unterschrieben ✓" an, danach gilt die Ausgabe als abgeschlossen.
- Signier-Token: einmalig verwendbar, kurze Lebensdauer (z.B. 5 Minuten), an genau einen Ausgabevorgang gebunden — verhindert Wiederverwendung/Weitergabe des Links.
- Aus Signatur + Geräte-/Personendaten + Zeitstempel wird automatisch ein Ausgabeprotokoll (PDF) generiert und über den DOC-001-Mechanismus am Custody-Eintrag UND in der Akte des Geräts abgelegt.
- Bei Rücknahme: dieselbe Wahl gilt spiegelbildlich — wurde die Ausgabe mit Protokoll gemacht, läuft die Rücknahme ebenfalls über QR-Code→eigenes Handy→Unterschrift→Rückgabeprotokoll. Wurde die Ausgabe formlos gemacht, ist auch die Rücknahme formlos (kein nachträglicher Zwang zum Protokoll).
- Sicherheitsanforderungen (Security-Review 2026-09-09, owasp-top10-expert —
verbindlich für die Implementierung, kein Nice-to-have):
- Token:
secrets.token_urlsafe(32)(256 Bit), serverseitig nur als SHA-256-Hash gespeichert (wie ein Passwort-Reset-Token) — Klartext existiert nur im QR-Code/URL, nie in Logs. Access-Logs dieser Route ohne Query-String protokollieren. - Route: Token als Pfad-Parameter (
/signieren/{token}), nicht Query — Query-Strings landen häufiger in Logs/Referrer/Browser-History.slowapi-Rate-Limit pro IP UND pro Token (z.B. 10/Minute). Lookup ausschließlich über Token-Hash, niemals über fortlaufende Custody-ID (IDOR). - Race Condition: Token-Verwendung als atomares DB-Update, nicht
Read-then-Write —
UPDATE ... WHERE token_hash=$1 AND status='ausstehend', Rowcount prüfen statt separatem Check+Write. - QR-Abfoto-Risiko: bewusst akzeptiertes Restrisiko, kein zusätzlicher PIN-Schritt (Entscheidung 2026-09-09 — Reibung im Feldeinsatz wiegt schwerer, Ausgabe findet ohnehin unter Aufsicht der ausgebenden Stelle statt, die den Vorgang beobachtet). 5-Minuten-Ablauf + Einmalverwendung des Tokens bleiben als Grundschutz bestehen.
- Transport: HTTPS zwingend (ohnehin nur über nginx-TLS erreichbar).
VITE_API_BASE_URLbleibt relativ (/api/v1) — Empfänger-Handy nutzt dieselbe Domain/dasselbe TLS-Zertifikat. Explizit auf echtem Fremdgerät testen, nicht nur localhost. - Datensparsamkeit (DSGVO): GET-Endpunkt der Signier-Seite liefert nur Minimaldaten (Gerätebezeichnung, Empfängername, Zeitfenster) — keine vollständige Custody-Historie, keine internen IDs. Bei ungültigem/ abgelaufenem/bereits verwendetem Token identische generische Fehlermeldung (kein Enumerieren des Status). Signatur/PDF nach Abschluss nicht mehr über denselben Token abrufbar — Download nur im authentifizierten Portal-Bereich.
- PDF-Generierung: falls HTML-basiert (
weasyprint) — Jinja2-Autoescape aktiv lassen, kein|safeauf Nutzereingaben. Signatur-Bild serverseitig validieren (Magic-Bytes/Größe/Dimensionen), bevor es ins PDF eingebettet wird — keine beliebigen Datei-URLs oder SVG mit Skript zulassen.
- Token:
- Abhängigkeiten: ASSET-003, PERS-001, DOC-001 (Ausgabeprotokoll-PDF), FOUND-002 (Signier-Token braucht eigene, kurzlebige Tabelle/Cache)
- Datenmodell:
geraet_instanz_custody(geraet_instanz_id →geraet_instanz.id, person_id, ausgegeben_am, ausgegeben_von_benutzer_id, mit_protokoll: bool (Toggle-Entscheidung der ausgebenden Stelle), ausgabeprotokoll_dokument_id nullable FK aufdokument(nur beimit_protokoll=true), zurueckgegeben_am nullable, zurueckgenommen_von_benutzer_id nullable, rueckgabeprotokoll_dokument_id nullable) — aktuelle Inhaberschaft = Zeile mitzurueckgegeben_am IS NULL.signier_token(token, custody_id, ablauf_am, verwendet: bool) — nur relevant wennmit_protokoll=true, kurzlebig, kann nach Ablauf/Verwendung gelöscht werden (kein Langzeit-Speicherbedarf). - Backend: Ausgabe-Endpoint verzweigt nach
mit_protokoll—false: Custody- Zeile direkt als abgeschlossen anlegen (formlose Ausgabe, wie ursprünglich geplant);true: Custody-Zeile unsigniert anlegen + Signier-Token erzeugen, QR-Code-Inhalt zurückgeben, öffentlicher (token-authentifizierter, kein Login) Signier-Endpoint nimmt Signatur-PNG entgegen, erzeugt PDF, markiert Custody als abgeschlossen, Status-Polling-Endpoint fürs Portal. In beiden Fällen: verhindert Doppel-Ausgabe (GeraetInstanz nur an eine Person gleichzeitig, DB-Constraint: max. eine offene Zeile jegeraet_instanz_id); beimit_protokoll=truezusätzlich Token-Ablauf serverseitig erzwungen (abgelaufene Tokens/unsignierte Ausgaben nach Timeout verwerfen) - Frontend: Ausgabe-Dialog am Gerät — Person auswählen, Toggle „Mit Protokoll+Unterschrift"; bei aktiviertem Toggle QR-Code anzeigen → Warten-auf-Signatur-Status, sonst sofortiger Abschluss. Separate mobile Signier-Seite (eigenständige Route, kein Admin-Layout, funktioniert auf jedem Handy-Browser ohne Login) nur relevant bei aktiviertem Toggle.
- Mobile: Ausgabe-Start per QR-Scan am Gerät selbst (wie gehabt), Signatur läuft auf dem Empfänger-Handy über die separate Signier-Seite
- QR-Code: zwei unterschiedliche QR-Codes im Spiel — (1) Geräte-QR zum Auswählen des Geräts (bestehender Mechanismus), (2) neuer Signier-Token-QR zum Öffnen der Signier-Seite auf dem Empfänger-Handy
- Seriennummer/Inventarnummer: nutzt bestehende
GeraetInstanz-Identität - Akte: eigener Custody-Verlauf im Akte-Historienbereich (FILE-005)
- Rechte: Ausgabe/Rücknahme: Mitarbeiter+; Korrektur: Materialverantwortlicher+
- Audit: jede Ausgabe/Rücknahme geloggt, inkl. Zeitpunkt der Signatur
- Akzeptanzkriterien: Gerät kann nicht an zwei Personen gleichzeitig ausgegeben
sein; formlose Ausgabe (
mit_protokoll=false) ist sofort abgeschlossen, kein Signier-Flow ausgelöst; Ausgabe mit Protokoll ohne abgeschlossene Signatur gilt nicht als abgeschlossen (Gerät bleibt bis zur Signatur „in Ausgabe schwebend", nicht schon fest zugeordnet); abgelaufener/bereits verwendeter Signier-Token wird abgelehnt; Ausgabeprotokoll- PDF enthält Geräte-, Personen-, Zeit- und Signaturdaten; Verlauf zeigt lückenlose Kette. - Tests: Doppel-Ausgabe-Ablehnung, abgelaufener-Token-Ablehnungstest, bereits- verwendeter-Token-Ablehnungstest, PDF-Generierungstest, Ausgabe→Signatur→ Rücknahme→Signatur→Neuausgabe-Zyklus, Race-Condition-Test (paralleler Request auf denselben Token, nur einer darf gewinnen), Rate-Limit-Test, IDOR-Test (Token-Lookup nur über Hash, keine ID-Erratbarkeit), Signatur-Bild-Validierungs- test (ungültige/manipulierte Datei wird abgelehnt).
- DoD: offen — Design vollständig geklärt (2026-09-09), bereit für
Implementierung. Referenz (Open-Source-Vergleich 2026-09-09): Shelf.nu
(
shelf-nu/shelf.nu, AGPL-3.0 — nur Konzeptvorbild, keine Codeübernahme wegen Copyleft) — „Custody"-Feature, Kernaussage „know who has what at all times".
ASSET-008 — Consumable
- Ziel: Verbrauchsmaterial als eigenes Konzept vom Einzelgerät abgrenzen.
- Beschreibung: Consumable-Typ mit Mengenführung statt Einzelinstanz-pro-Objekt-ID.
- Benutzerwert: Verbandsmaterial/Medikamente etc. sinnvoll ohne künstliche Einzel-IDs je Stück verwalten.
- Abhängigkeiten: ASSET-002
- Datenmodell:
consumable(asset_type_id, ...) — im Unterschied zu Asset keine 1:1 Objekt-ID pro Stück, sondern Menge an einem Ort (Ausbau folgt in INV-003) - Backend: Grundmodell
- Frontend: Unterscheidung im AssetType-Formular („ist Verbrauchsmaterial")
- Mobile: Anzeige
- QR-Code/Seriennummer: Consumables i.d.R. ohne SN, ggf. Charge (INV-004)
- Inventarnummer: i.d.R. nicht je Stück, ggf. je Charge
- Akte: vereinfachte Akte (Bestandsverlauf statt Einzelverlauf)
- Rechte: Materialwart+
- Audit: Änderung geloggt
- Akzeptanzkriterien: Consumable-Typ anlegen, unterscheidet sich klar von Asset im Datenmodell (keine Einzel-Instanzen entstehen).
- Tests: Abgrenzungstest.
- DoD: Grundlage für INV-003 gelegt.
ASSET-009 — Nutzungszähler (Kilometer/Betriebsstunden generisch)
- Nachtrag (Nutzer-Fund): ursprünglich fälschlich als FLEET-003 fahrzeug-gebunden geplant. Betriebsstunden brauchen aber auch Stromerzeuger, Pumpen und andere Geräte (explizit in der Ursprungs-Anforderung Modul 14 „Wartung": „kilometerabhängige UND betriebsstundenabhängige Wartung" — nicht auf Fahrzeuge beschränkt). Generischer Nutzungszähler gehört daher ins Assets-Epic, nicht ins Fleet-Epic.
- Ziel: Nutzungsgrad JEDES Assets erfassen, das einen Zähler hat (Kilometer ODER Betriebsstunden ODER beides) — Basis für zähler-abhängige Wartungsintervalle (MAINT-002).
- Beschreibung: generisches Zählerfeld je Asset (Typ: km/Betriebsstunden/keins), Erfassungsverlauf (nicht nur aktueller Wert, sondern Verlauf der Meldungen).
- Benutzerwert: Fahrzeuge (km), aber auch Stromerzeuger/Pumpen/Kompressoren (Betriebsstunden) bekommen dieselbe Wartungslogik, ohne dass jedes Modul sein eigenes Zählerfeld neu erfindet.
- Abhängigkeiten: ASSET-003
- Datenmodell:
asset.zaehler_typ(enum: keiner/kilometer/betriebsstunden),asset.zaehlerstand(aktuell), optionalzaehlerstand_historie - Backend: Update-Endpoint mit Plausibilitätsprüfung (nur steigend, Override nur Administrator)
- Frontend: Eingabefeld bei Kontrolle/Rückkehr bzw. nach Nutzung
- Mobile: Eingabe im Feld
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: Stammdatenbereich
- Rechte: jeder Nutzer darf melden, Korrektur nur Administrator
- Audit: Änderung geloggt
- Akzeptanzkriterien: Wert kann nur steigen (Validierung gegen Rückwärtslauf, außer Admin-Override); funktioniert gleichermaßen für ein Fahrzeug (km) und ein Gerät (Betriebsstunden).
- Tests: Validierungstest je Zählertyp, Test mit einem Nicht-Fahrzeug-Asset (z.B. Stromerzeuger).
- DoD: mind. ein Fahrzeug UND ein Gerät (z.B. Stromerzeuger) nutzen denselben Mechanismus nachweisbar.
MABEA-Ist-Stand-Abgleich: ASSET-001…004 entsprechen Bereich/Kategorie,
Objekttyp, Objekt, ObjektStatus — vollständig vorhanden, inkl. des 5-stufigen
Fahrzeug-Status als Beispiel für ASSET-004-Erweiterung. ASSET-005 (Suche/Filter) vorhanden
in ObjektListPage/ObjektSection. ASSET-006 (Bewegungshistorie) vorhanden als
Lagerbewegung (diente hier sogar als Vorbild). ASSET-007 (AssetSet) und ASSET-008
(Consumable als eigenständiges Konzept) fehlen — echte Lücken, wie schon in der
Gap-Analyse vorher notiert. ASSET-009 (generischer Nutzungszähler) fehlt ebenfalls:
MABEA hat Kilometerstand/Betriebsstunden nur an fahrzeugdetails (1:1 zu Objekt mit
ist_zugfahrzeug), Geräte wie Stromerzeuger/Pumpen (GeraetInstanz) haben aktuell KEIN
Betriebsstunden-Feld — echte Lücke, wenn Wartung künftig betriebsstundenabhängig geplant
werden soll (MAINT-002, Wartungs-Epic in MABEA ohnehin noch komplett offen).