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# Karte 09 – Authentifizierung
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Version 1 benötigt echte Benutzerkonten mit Login (Passwort/PIN) – keine einfache Namensauswahl ohne Absicherung.
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## Konsequenz
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- Prompt 05 (Rollen/Rechte) und Prompt 19 (Architektur): Authentifizierungskomponente ist Pflichtbestandteil des MVP, nicht optional.
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- Zurechenbarkeit von Kontrollen/Genehmigungen/Änderungen (Prompt 13, Historie) basiert auf echtem Login, nicht auf Selbstauskunft.
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# Karte 10 – QR-Code / Barcode
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**Status:** Roadmap-Feature, Datenmodell-Vorbereitung schon in V1 nötig
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## Entscheidung
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QR/Barcode-Scan ist gewünschte spätere Funktion:
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- Objekt-Code (Rucksack/Fahrzeug) → Direktsprung ins Kontroll-Screen (statt Portal → Standort → Fahrzeug → Rucksack suchen).
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- Geräte-Code (Einzelgerät) → automatische Seriennummer-Erkennung.
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## Konsequenz für V1 (jetzt schon vorsehen)
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- Prompt 06 (Datenmodell): Objekt (Rucksack/Fahrzeug) und Einzelgerät bekommen je ein eindeutiges Code-/ID-Feld, auch wenn Scan-UI erst später kommt.
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- Kein Schema-Umbau später nötig, nur Scan-Funktion (Kamera/Reader) ergänzen.
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## Umsetzung
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- Eigentliche Scan-Funktion → Prompt 24 (Roadmap), nicht MVP.
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## Barcode-Format (Nutzerentscheidung)
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- Standard: **Code128**, eindimensional, weit verbreitet.
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- Bewusste Wahl statt proprietärem/2D-Format, um Geräteauswahl offen zu halten.
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- Konsequenz Datenmodell: Code-Feld (Objekt/Gerät) muss Code128-kompatiblen Zeichensatz aufnehmen können (alphanumerisch, keine Sonderzeichen-Einschränkung nötig, Code128 deckt ASCII ab).
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- Zusatzanforderung: Code muss per Tablet-/Smartphone-Kamera lesbar sein (Software-Scan). Code128 ist per Kamera grundsätzlich lesbar, aber empfindlicher gegenüber Druckqualität/Abstand/Winkel als 2D-Codes wie QR. Konsequenz: Drucklayout (Größe, Kontrast) muss auf Kamera-Scan getestet werden.
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## Label-Design (offener Punkt, Prompt 24 vertiefend)
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- Physisches Label-Design (Größe, Material, Kontrast, Schriftgröße Klartext unter Code, Anbringungsort am Objekt) muss mit aufgenommen werden, nicht nur der Code-Inhalt selbst.
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- Anforderungen an Label aus Einsatzumfeld: witterungsbeständig/abriebfest (Rucksäcke/Fahrzeuge im Rettungsdiensteinsatz), Kontrast/Größe für zuverlässigen Kamera-Scan (siehe oben).
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- Klartext-Fallback auf Label empfohlen (Code + lesbare Objekt-ID), falls Scan mal ausfällt.
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- Konkretes Layout/Material erst bei Umsetzung (Prompt 24) final festlegen, hier nur als Anforderung vermerkt.
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# Karte 11 – Systemumfang: generisches Ressourcenmanagement
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**Status:** entschieden, grundlegend (beeinflusst Benennung + Datenmodell)
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## Entscheidung
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System wird konzeptionell nicht als "Rettungsdienst-Materialverwaltung" gedacht, sondern als generisches **Ressourcen- und Materialmanagement**. Rettungsdienst/KatS sind ein Bereich davon, nicht der gesamte Scope.
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Perspektivisch zu verwaltende Objekttypen (Beispiele, nicht abschließend):
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Fahrzeuge, Rucksäcke, Zelte, Feldbetten, Stromerzeuger, Funkgeräte, Aggregate, Sanitätsmaterial, Betreuungsmaterial.
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## Konsequenz für Datenmodell (Prompt 06/07)
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- "Bereich" bzw. "Kategorie" wird eigene Dimension über dem Objekttyp – nicht Rettungsdienst hartcodiert.
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- Objekt-Entität (aktuell "Rucksack/Fahrzeug") sollte generisch als "Ressource"/"Ausrüstungsobjekt" modelliert werden, mit Typ als Attribut/Unterklasse statt eigener Tabelle je Objektart.
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- Materialstamm (Prompt 07) muss über Sanitätsmaterial hinaus erweiterbar bleiben (z. B. Betreuungsmaterial, technisches Material).
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## Auswirkung auf bestehende Prompts
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- Prompt 01 (Anforderungsanalyse): Scope-Beschreibung entsprechend generisch formulieren, nicht auf Rettungsdienst verengen.
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- Prompt 06 (Datenmodell): "Bereich" als Grunddimension explizit einführen.
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# Karte 12 – Eskalation offener Fehlbestände
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**Status:** Roadmap-Feature, Datenmodell-Vorbereitung schon in V1 sinnvoll
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## Entscheidung
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Später gewünscht: automatische Eskalation bei lange offenen Fehlbeständen, z. B.:
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- Erinnerung nach X Tagen (🟡)
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- Eskalation an Leitungsverantwortlichen nach Y Tagen (🔴)
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Zeitschwellen konfigurierbar, nicht fix.
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## Konsequenz für V1
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- Prompt 03 (Fehlbestandsmanagement): Fehlbestand-Entität muss Zeitstempel "entstanden am" führen, damit "Alter" später berechenbar ist, ohne Modelländerung.
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- Kein Eskalationsmechanismus selbst in V1/MVP (Prompt 18) – nur Datenbasis dafür vorhalten.
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## Umsetzung
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- Eskalationslogik (Jobs, Schwellenwerte, Empfängerlogik) → Prompt 24 (Roadmap).
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# Karte 13 – Hauptserver mit Satelliten-Servern
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**Status:** Entschieden (Architektur-Erweiterung), betrifft Prompt 17 (Offline) und Prompt 19 (Architektur).
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## Entscheidung
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Zusätzlich zum Hauptserver können **Satelliten-Server** existieren, die lokal (am Einsatzort/an einer Wache) laufen und temporär vom Hauptserver getrennt sind.
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## Einsatzfälle
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1. KatS-Einsatzlage (Zeltlager/Einsatzort ohne Internet) – Satellit läuft autark vor Ort.
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2. Wache mit dauerhaft schlechter Anbindung – Satellit als Regelbetrieb, nicht nur Notfall.
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3. Reiner Ausfallschutz – Satellit übernimmt nur bei Komplettausfall Hauptserver/Internet.
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## Autark-Dauer
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Bewusst **nicht zeitlich begrenzt** – System darf keine feste Obergrenze annehmen (z. B. "nach 3 Tagen zwingend Sync nötig"). Trennung kann Stunden bis mehrere Tage/unbestimmt dauern.
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## Mehrbenutzerfähigkeit am Satelliten
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Satellit ist funktional ein vollwertiger, kleiner Hauptserver-Klon (gleiche Software/API), kein reiner Cache. Mehrere Mitarbeiter können gleichzeitig am selben Satelliten arbeiten – braucht keine eigene Konfliktlösung, da er wie der Hauptserver selbst funktioniert.
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## Konfliktvermeidung (statt Konfliktlösung)
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Zentrale Design-Entscheidung: Konflikte beim Zurücksynchronisieren **sollen strukturell nicht vorkommen**, nicht nachträglich aufgelöst werden.
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- Jedes Objekt (Rucksack/Fahrzeug) ist während einer Trennung **fest genau einem Server zugeordnet** – entweder Hauptserver oder ein bestimmter Satellit, nie beiden gleichzeitig.
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- Objekte, die einem Satelliten zugeteilt sind, werden am Hauptserver für Schreibzugriffe gesperrt/als "ausgelagert" markiert, bis Rücksynchronisation erfolgt ist.
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- Dadurch kein "wer gewinnt"-Problem – es gibt pro Objekt nur eine schreibende Quelle zu jedem Zeitpunkt.
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## Konsequenz für Datenmodell/Architektur (Vorbereitung, Details Prompt 19/20 zu vertiefen)
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- Objekt braucht Feld "aktuell zugeordneter Server" (Hauptserver-ID oder Satelliten-ID).
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- Zuordnung ändert sich nur durch bewussten Vorgang ("Objekt X an Satellit Y auslagern" / "Objekt X zurückholen"), nicht automatisch.
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- Historie/Fehlbestände/Kontrollen, die am Satelliten entstehen, tragen von Anfang an die eindeutigen IDs des Gesamtsystems (nicht lokal generierte, kollisionsanfällige IDs) – Voraussetzung für widerspruchsfreies Zusammenführen beim Sync.
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- Synchronisation überträgt beim Reconnect alle am Satelliten neu entstandenen Datensätze (Kontrollen, Fehlbestände, Nachfüllungen, Historie) an den Hauptserver, danach wird die Objekt-Zuordnung zurückgesetzt.
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## Offene Punkte für weitere Ausarbeitung
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- Wie wird eine Auslagerung technisch ausgelöst/verwaltet (manuell durch Administration vor einem Einsatz, oder automatisch bei Verbindungsverlust)?
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- Muss der Satellit vorab mit den relevanten Stammdaten (Materialstamm, Vorlagen der betroffenen Objekte) bestückt werden, bevor er getrennt wird?
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- Hardware-Anforderung an Satelliten-Server (kleiner lokaler Rechner/Mini-PC vor Ort, Prompt 19 zu ergänzen).
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## Referenzen
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Bezug: [[17_mobile_offline]], [[19_technische_architektur]]
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Reference in New Issue
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