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# Prompt 06 – Erweiterbares Datenmodell
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Bezug: alle Ergebnisse 01-05, Karten [[04_organisationsstruktur]], [[10_qr_barcode]], [[11_systemumfang_ressourcenmanagement]], [[08_mindermenge_gueltigkeit]].
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Reine fachliche Modellierung (Entitäten/Beziehungen), noch kein DB-Schema (folgt Prompt 20).
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## 1. Grundprinzip der Trennung
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Vier klar getrennte Schichten, dürfen nicht vermischt werden:
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1. **Materialstamm** – was für Material gibt es grundsätzlich (Prompt 07).
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2. **Beladungsvorlage** – welches Material soll in welcher Menge in einem Objekttyp sein (Prompt 08).
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3. **Konkretes Objekt** – ein tatsächlicher Rucksack/Fahrzeug/Ressource mit eigener ID.
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4. **Ist-Bestand** – tatsächlicher Zustand eines konkreten Objekts zu einem Zeitpunkt.
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## 2. Kernentitäten
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### Bereich (Karte 11)
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- Fachliche Domäne, z. B. „Rettungsdienst/KatS". Oberste Gliederungsebene, macht System bereichsoffen.
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- Attribute: Name, Beschreibung.
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### Kategorie
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- Gliedert Objekttypen/Material innerhalb eines Bereichs (z. B. „Rucksäcke", „Fahrzeuge", „Zelte").
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- Kann hierarchisch sein (Kategorie → Unterkategorie), Granularität final in Prompt 07/11 vertiefen.
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- Attribute: Name, Bereich-Referenz, übergeordnete Kategorie (optional).
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### Standort
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- Physischer Ort/Wache.
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- Attribute: Name, Adresse (optional).
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### Objekttyp / Ressourcentyp
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- Generischer Oberbegriff statt „Rucksack" fest zu verdrahten (Karte 11): Rucksack, Fahrzeug, Zelt, Feldbett, Stromerzeuger, Funkgerät, ...
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- Attribute: Name, Bereich-Referenz, Kategorie-Referenz.
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### Beladungsvorlage
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- Vorlage für einen Objekttyp (z. B. „Rucksack Handball Standard").
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- Enthält Liste von Vorlagenpositionen (Material + Sollmenge).
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- Versionierbar (Prompt 08 vertieft).
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- Attribute: Name, Objekttyp-Referenz, Version, gültig ab.
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### Vorlagenposition
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- Materialstamm-Referenz + Sollmenge innerhalb einer Vorlage.
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- Attribute: Vorlage-Referenz, Material-Referenz, Sollmenge, Kategorie/Fach (z. B. „Fach 1").
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### Objekt (konkreter Rucksack/Fahrzeug/Ressource)
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- Konkrete, physische Instanz.
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- Attribute: eindeutige Objekt-ID, Code-Feld für QR/Barcode (Karte 10, Code128-kompatibel), Name/Bezeichnung, Objekttyp-Referenz, Beladungsvorlage-Referenz (Basis), Standort-Referenz, Status (aktiv/außer Dienst).
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- Zuständigkeits-Zuordnung: n:m-Beziehung zu Verantwortlichen (Karte 04), nicht starr an Standort gekoppelt.
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### Objektposition (Ist-Soll je Objekt)
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- Individuelle Ist-Situation je Material innerhalb eines konkreten Objekts.
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- Sollmenge kann von Vorlage abweichen (individuelle Anpassung, Prompt 10) → eigenes Feld „Sollmenge-Override", sonst Vorlagenwert.
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- Attribute: Objekt-Referenz, Material-Referenz, aktuelle Sollmenge (effektiv), aktuelle Istmenge, optional Sollmenge-Override-Flag.
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### Materialstamm-Position (Detail in Prompt 07)
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- Stammdaten eines Materials (Name, Artikelnummer, Einheit, Materialtyp: Standard/Ablaufdatum-Charge/Gerät-mit-SN).
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- Bei Materialtyp „Gerät": eigenes Code-Feld für QR/Barcode-SN-Erkennung (Karte 10).
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### Kontrolle
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- Ein Kontrollvorgang zu einem Zeitpunkt an einem Objekt.
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- Attribute: Objekt-Referenz, durchgeführt von (Benutzer), Start, Ende, Status (nicht gestartet/in Bearbeitung/abgeschlossen/abgebrochen).
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- Enthält Kontrollpositionen (Snapshot je Material: Soll zum Zeitpunkt, Ist erfasst, Abweichung ja/nein).
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### Kontrollposition
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- Snapshot-Ergebnis je Material innerhalb einer Kontrolle (unveränderlich nach Abschluss, für Historie).
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### Fehlbestand (Prompt 03)
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- Eigenständiger Vorgang, entkoppelt vom Kontrollabschluss.
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- Attribute: siehe Prompt 03 (Material, Objekt, Standort, Soll, Ist, Fehlmenge, entstanden am, festgestellt von, Ursache, Verantwortlicher, erledigt am).
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- Statusmaschine wie in Prompt 03 definiert.
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### Nachfüllung
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- Ereignis, das Ist-Menge eines Objekts erhöht.
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- Attribute: Objekt-Referenz, Material-Referenz, Menge, wer, wann, verknüpfter Fehlbestand (falls vorhanden).
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### Mindermengen-Genehmigung (Prompt 04)
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- Eigene Entität, verknüpft mit Fehlbestand + auslösender Kontrolle.
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- Attribute: Fehlbestand-Referenz, genehmigt von, Begründung, Zeitstempel, gültig bis (nächste Kontrolle desselben Objekts), Status (aktiv/abgelaufen/durch Erledigung beendet).
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- NIEMALS Schreibzugriff auf Ist-Menge.
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### Benutzer
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- Attribute: Name, Login-Kennung, Passwort-Hash/PIN (Karte 09), Rollen (n:m, Prompt 05), aktiv/inaktiv.
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### Rolle
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- Mitarbeiter/Kontrollorgan, Materialverantwortlicher, Leitungsverantwortlicher, Administration (Prompt 05). Erweiterbar für Roadmap-Rollen.
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### Zuständigkeits-Zuordnung
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- n:m zwischen Benutzer (mit Rolle Materialverantwortlicher/Leitungsverantwortlicher) und Standort/Objekt (Karte 04), von Administration gepflegt.
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### Historieneintrag (Prompt 13 vertieft)
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- Generisches Audit-Log: wer, was (Entität+ID), wann, alter Wert, neuer Wert, Begründung (optional), Aktionstyp.
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## 3. Zentrale Beziehungen (vereinfacht)
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Bereich 1───n Kategorie
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Bereich 1───n Objekttyp
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Objekttyp 1───n Beladungsvorlage 1───n Vorlagenposition n───1 Materialstamm-Position
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Objekttyp 1───n Objekt
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Beladungsvorlage 1───n Objekt (Basis-Referenz)
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Objekt 1───n Objektposition n───1 Materialstamm-Position
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Objekt n───m Benutzer (Zuständigkeits-Zuordnung)
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Objekt 1───n Kontrolle 1───n Kontrollposition
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Objektposition/Kontrolle 1───n Fehlbestand
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Fehlbestand 1───n Nachfüllung
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Fehlbestand 1───0..n Mindermengen-Genehmigung (i.d.R. max. 1 aktive)
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Benutzer n───m Rolle
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Alles ───1 Historieneintrag (generisch, polymorph auf Entität+ID)
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## 4. Erweiterbarkeit ohne Schema-Umbau (Designziel)
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- Materialtyp als eigenes Attribut in Materialstamm-Position (nicht als Tabellen-Fork) → Medikamente/Chargen/SN später als Zusatzfelder/Zusatztabellen andockbar (Prompt 07).
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- Lagerbestand (Prompt 15) als eigene Entität analog „Objekt", nur mit Lagerort statt Kontrolle/Fehlbestand-Workflow – gleiche Materialstamm-Basis wiederverwendbar.
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- Prüfungen (Geräte-TÜV o. ä., Prompt 24) als eigene Entität mit Referenz auf Materialstamm-Position/Objektposition, unabhängig vom Kern-Fehlbestandsmodell.
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||||
- Code-Feld bereits in Objekt UND Materialstamm-Position vorgesehen (Karte 10), keine Migration nötig, wenn Scan-Funktion kommt.
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- „Entstanden am" in Fehlbestand bereits vorgesehen (Karte 12) für Eskalation.
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## Referenzen
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Arbeitskarten: [[04_organisationsstruktur]], [[10_qr_barcode]], [[11_systemumfang_ressourcenmanagement]], [[08_mindermenge_gueltigkeit]], [[09_authentifizierung]]
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@@ -0,0 +1,67 @@
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# Prompt 07 – Materialstamm definieren
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Bezug: [[06_datenmodell]], Karten [[10_qr_barcode]].
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## 1. Grundprinzip
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Nicht jedes Material braucht dieselben Felder. Materialstamm-Position hat **Basisfelder (immer)** + **typspezifische Zusatzfelder (je Materialtyp)**, statt für jeden Typ eine eigene Tabelle.
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## 2. Materialtypen
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1. **Standard-Verbrauchsmaterial** – einfache Zähl-/Mengenware ohne Ablauf/SN. Beispiele: Rettungsdecken, Kompressen, Verbandspäckchen.
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2. **Material mit Ablaufdatum/Charge** – Verbrauchsmaterial mit Haltbarkeit. Beispiele: Infusionssysteme, Medikamente (später), sterile Sets.
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3. **Einzelobjekt/Gerät mit Seriennummer** – nicht stückzahlbasiert, sondern individuell identifiziert. Beispiele: Pulsoxymeter, Blutzuckermessgerät, Beatmungsbeutel (falls mit SN geführt).
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Typ ist ein Attribut der Materialstamm-Position, keine getrennte Tabelle – neue Typen später ohne Schema-Umbau ergänzbar (Designziel Prompt 06).
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## 3. Basisfelder (Pflicht, für alle Typen)
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| Feld | Beschreibung |
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|---|---|
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| Name | Bezeichnung, z. B. „Kompresse steril 10x10" |
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| Artikelnummer | interne oder Hersteller-Artikelnummer (aus bestehenden Excel-Listen übernehmbar) |
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| Einheit | Stück, Packung, Paar, ... |
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| Materialtyp | Standard / Ablaufdatum-Charge / Gerät-mit-SN |
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| Bereich/Kategorie-Referenz | Einordnung (Karte 11) |
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| Aktiv/inaktiv | ob Material noch beschafft/verwendet wird |
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## 4. Optionale Basisfelder (für alle Typen, aber nicht zwingend befüllt)
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- Hersteller
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- Beschreibung/Hinweistext
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- Bild (Roadmap, nicht MVP)
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- Code-Feld für QR/Barcode-Erkennung (Karte 10) – bei Typ „Gerät-mit-SN" faktisch Pflicht für spätere SN-Erkennung, bei anderen Typen optional (z. B. Materialstamm-Etikett).
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## 5. Typspezifische Zusatzfelder
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### Standard-Verbrauchsmaterial
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- keine Zusatzfelder nötig (nur Basisfelder).
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### Material mit Ablaufdatum/Charge
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- Chargennummer (je konkreter Bestandseinheit, nicht im Stammsatz selbst, sondern in der Objektposition/Bestandseinheit – Stammsatz definiert nur „hat Ablauf/Charge: ja")
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- Warnzeitraum-Vorgabe (Standardwert, konfigurierbar, Prompt 14 vertieft)
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- Lagerbedingungen (optional, Freitext, z. B. „kühl lagern")
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### Einzelobjekt/Gerät mit Seriennummer
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- Seriennummer wird nicht im Stammsatz geführt (der Stammsatz beschreibt das Gerätemodell, z. B. „Pulsoxymeter Modell X"), sondern je konkretem Exemplar in der Objektposition/eigenen Geräte-Instanz.
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- Prüfintervall-Vorgabe (optional, Vorbereitung Prompt 24 „Prüfungen")
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- Zubehör/Kompatibilitätshinweis (optional, Freitext)
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## 6. Abgrenzung Stammsatz vs. konkrete Instanz
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Wichtig, um Prompt 06 konsistent zu bleiben:
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- **Materialstamm-Position** = abstrakte Beschreibung („was ist das für ein Material").
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- **Objektposition** (in einem konkreten Rucksack/Fahrzeug) = konkrete Menge/Instanz, dort leben Chargennummer, Ablaufdatum, Seriennummer der jeweiligen physischen Einheit.
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- Ein Stammsatz „Pulsoxymeter Modell X" kann in mehreren Objekten vorkommen, mit jeweils eigener Seriennummer je Instanz.
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## 7. Pflichtfelder-Zusammenfassung
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| Materialtyp | Pflicht im Stammsatz | Pflicht in Objektposition/Instanz |
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|---|---|---|
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| Standard | Name, Artikelnummer, Einheit, Kategorie | Ist-Menge |
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| Ablaufdatum/Charge | Name, Artikelnummer, Einheit, Kategorie, „hat Ablauf: ja" | Ist-Menge, Ablaufdatum, Chargennummer |
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| Gerät mit SN | Name, Artikelnummer, Einheit=„Stück", Kategorie, „hat SN: ja" | Seriennummer, Status (vorhanden/defekt/fehlt) |
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## 8. Spätere Erweiterungsmöglichkeiten (Roadmap, nicht MVP)
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- Medikamente als eigener Materialtyp mit Betäubungsmittel-Kennzeichnung, Dosierungseinheit (Prompt 24).
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- Bild-Upload je Material.
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- Verknüpfung zu Lieferanten/Bestellinformationen (Prompt 15/24).
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- Mehrsprachige Bezeichnung (falls organisationsübergreifend genutzt).
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## Referenzen
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Arbeitskarten: [[10_qr_barcode]]
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Bezug: [[06_datenmodell]]
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@@ -0,0 +1,37 @@
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# Prompt 08 – Beladungsvorlagen entwickeln
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[07_materialstamm]].
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## 1. Grundprinzip
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Vorlage = Soll-Struktur für einen Objekttyp, unabhängig von konkretem Objekt. Beispiele: „Rucksack Handball Standard", „RTW Standard", „NEF Standard". Konkrete Objekte referenzieren eine Vorlage als Basis, dürfen individuell abweichen (Prompt 10).
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## 2. Aufbau einer Vorlage
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- Name, Objekttyp-Referenz, Version, gültig ab, Status (aktiv/veraltet).
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- Enthält Kategorien/Fächer (z. B. „Fach 1", „Fach 2" – analog Struktur bestehender Excel-Listen).
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- Je Kategorie/Fach: Liste von Vorlagenpositionen (Materialstamm-Referenz + Sollmenge).
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## 3. Erstellung
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- Nur Administration/Materialverantwortlicher (Prompt 05) darf Vorlagen erstellen.
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- Neue Vorlage entweder leer oder durch Duplizieren einer bestehenden Vorlage/eines bestehenden Objekts als Startpunkt (Verknüpfung zu Prompt 09).
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## 4. Änderung und Versionierung
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- Vorlage wird nicht direkt überschrieben, sondern es entsteht bei inhaltlicher Änderung (Sollmengen, Positionen hinzu/entfernt) eine **neue Version** derselben Vorlage.
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- Alte Version bleibt für bereits abgeschlossene Kontrollen/Historie unverändert nachvollziehbar (welche Soll-Werte galten zum Zeitpunkt X).
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- Objekte referenzieren die Vorlage lose (Name/ID), lösen aber „aktuelle Version" auf, sofern keine individuelle Abweichung (Prompt 10) diese überschreibt.
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## 5. Zuweisung zu Objekten
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- Bei Anlage eines neuen Objekts: eine Vorlage als Basis wählen → Objektpositionen werden aus Vorlagenpositionen initial übernommen (Sollmengen kopiert als Startwert).
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- Ein Objekt kann seine Vorlagen-Basis auch nachträglich wechseln (z. B. Fahrzeug wird umgerüstet) – Administration/Materialverantwortlicher-Aktion, mit Hinweis auf Auswirkung auf bestehende individuelle Abweichungen.
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## 6. Vorlagenänderung auf bestehende Objekte anwenden
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- Wenn Vorlage geändert wird (neue Version), betroffene Objekte NICHT automatisch überschrieben (Gefahr: individuelle Abweichungen gehen verloren).
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- Stattdessen: System bietet Verantwortlichen an „Vorlagenänderung übernehmen?" pro betroffenem Objekt, mit Diff-Anzeige (was ändert sich), Entscheidung pro Position möglich (übernehmen/behalten), Details in Prompt 10.
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## 7. Individuelle Abweichungen (Verweis)
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Details in Prompt 10 – hier nur Schnittstelle: Objektposition kann Sollmengen-Override gegenüber Vorlage haben, Vorlage selbst bleibt unverändert.
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## 8. Löschen/Deaktivieren einer Vorlage
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- Vorlage wird nie hart gelöscht, wenn bereits Objekte oder Kontrollen darauf verweisen (Historie-Integrität) – nur Status „veraltet/inaktiv", nicht mehr für neue Objekte wählbar.
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## Referenzen
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[07_materialstamm]]
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@@ -0,0 +1,38 @@
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# Prompt 09 – Rucksäcke und Fahrzeuge duplizieren
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[08_beladungsvorlagen]].
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## 1. Grundprinzip
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Duplizieren erzeugt neues Objekt, übernimmt Struktur/Sollmengen, aber NIE Zustandsdaten. Grundprinzip aus `prompts.md`: „Duplizierte Objekte müssen anschließend individuell bearbeitbar sein."
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## 2. Was wird kopiert
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- Objekttyp-Referenz
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- Beladungsvorlage-Referenz (aktuelle Version)
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- Objektpositionen-Struktur: Material + Sollmenge (inkl. bestehender individueller Sollmengen-Abweichungen, falls Quelle=konkretes Objekt statt Vorlage)
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- Zuständigkeits-Zuordnung: optional übernehmbar (Abfrage), da neues Objekt evtl. anderer Standort/Verantwortlicher
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## 3. Was NICHT kopiert wird
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- Aktuelle Ist-Bestände (Istmenge wird auf 0 oder „nicht kontrolliert" gesetzt, nicht auf Soll)
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- Seriennummern konkreter Geräte-Instanzen
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- Chargennummern/Ablaufdaten
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- Offene Fehlbestände
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- Kontrollhistorie
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- Genehmigte Mindermengen
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- Code-/QR-Feld (Karte 10): neues Objekt braucht eigenen, neuen Code, kein Duplikat des Quell-Codes (Eindeutigkeit)
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## 4. Ablauf
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1. Verantwortlicher/Administration wählt Quelle: bestehendes Objekt ODER Beladungsvorlage direkt.
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2. System zeigt Vorschau: welche Positionen werden übernommen (Struktur/Soll), Hinweis „Ist-Bestände und Historie werden NICHT übernommen".
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3. Pflichteingabe für neues Objekt: neuer Name/Bezeichnung, Standort, neuer Code (QR/Barcode, Karte 10).
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4. Optional: Zuständigkeits-Zuordnung direkt mit anlegen oder später durch Administration.
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5. Neues Objekt wird angelegt mit Status „neu, noch nicht kontrolliert" – erste Kontrolle erforderlich, um echten Ist-Bestand zu erfassen.
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6. Neues Objekt ist ab sofort vollständig individuell editierbar (Sollmengen-Overrides, Vorlage wechseln, etc. – Prompt 10).
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## 5. Duplizieren als Vorlagen-Erstellung (Verweis Prompt 08)
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- Duplizieren eines Objekts kann auch als Ausgangspunkt für eine **neue Beladungsvorlage** dienen (z. B. „dieses individuell angepasste Fahrzeug soll neuer Standard werden") – separate Aktion, nicht automatisch, Administration entscheidet bewusst.
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## 6. Sonderfall: mehrfaches Duplizieren (Serie)
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- Möglich, z. B. 5 gleiche Rucksäcke auf einmal anlegen: einmalige Struktur-Auswahl, aber je Kopie eigener Name/Code/Standort-Eingabe (Pflicht, da Eindeutigkeit).
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## Referenzen
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[08_beladungsvorlagen]], Karte [[10_qr_barcode]]
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@@ -0,0 +1,34 @@
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# Prompt 10 – Individuelle Anpassungen
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[08_beladungsvorlagen]], [[09_duplizieren]].
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## 1. Grundprinzip
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Konkretes Objekt darf von seiner Vorlage abweichen, ohne die Vorlage selbst zu verändern. Abweichung wird auf Ebene der Objektposition gespeichert, nicht in der Vorlage.
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## 2. Arten von Abweichungen
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1. **Sollmengen-Override** – Material aus Vorlage vorhanden, aber andere Sollmenge (Beispiel: Vorlage 10 BZ-Messtreifen, Fahrzeug braucht 15).
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2. **Zusätzliches Material** – Position, die in der Vorlage nicht existiert, nur bei diesem Objekt.
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3. **Entferntes Material** – Vorlagenposition wird bei diesem Objekt bewusst nicht geführt (Soll = 0, als „entfernt" markiert, nicht einfach gelöscht).
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## 3. Speicherung
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- Objektposition hat Feld „Sollmenge effektiv" + Flag „Override: ja/nein" + optional „Override-Grund" (Freitext).
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- Ist Override = nein → Sollmenge wird aus aktueller Vorlagenversion übernommen (dynamisch).
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- Ist Override = ja → Sollmenge kommt aus der Objektposition selbst, unabhängig von Vorlagenänderungen, bis Override manuell aufgehoben wird.
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- Zusätzliches Material: Objektposition ohne zugehörige Vorlagenposition, aber mit Materialstamm-Referenz, klar als „nur bei diesem Objekt" markiert.
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- Entferntes Material: Objektposition mit Status „entfernt/nicht geführt" statt physischer Löschung – bleibt in Historie sichtbar, warum es fehlt.
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## 4. Anzeige
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- Kontroll-UI (Prompt 11) markiert abweichende Positionen deutlich (Symbol „individuell angepasst"), damit Kontrollperson nicht denkt, es handle sich um Standard.
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- Bei Override: Anzeige beider Werte auf Wunsch (Vorlage: 10, dieses Objekt: 15) für Nachvollziehbarkeit.
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## 5. Vorlagenänderung trifft individuell abweichendes Objekt
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- Direkter Bezug zu Prompt 08, Punkt 6: Wird die Vorlage geändert (z. B. Sollmenge einer Position erhöht), betrifft das nur NICHT-Override-Positionen automatisch (da dynamisch referenziert).
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- Override-Positionen bleiben unberührt, außer Verantwortlicher hebt den Override bewusst auf ("wieder auf Vorlage zurücksetzen").
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- Neue Vorlagenpositionen (komplett neues Material in Vorlage): System bietet an, sie bei bestehenden Objekten zu ergänzen (Diff-Ansicht, Prompt 08), Verantwortlicher entscheidet pro Objekt/Position.
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- Entfernte Vorlagenpositionen: bei Objekten mit „entfernt"-Markierung ohnehin irrelevant; bei Objekten ohne eigene Abweichung wird Position ebenfalls zur Übernahme als „entfernen?" vorgeschlagen, nicht automatisch gelöscht.
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## 6. Nachvollziehbarkeit
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- Jede Abweichung (Override gesetzt/aufgehoben, Material hinzugefügt/entfernt) erzeugt Historieneintrag: wer, wann, alter/neuer Wert, Begründung (Prompt 13).
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## Referenzen
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Bezug: [[06_datenmodell]], [[08_beladungsvorlagen]], [[09_duplizieren]]
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Reference in New Issue
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