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nexarch/mail/internal/ratelimit/ratelimit.go
T
sysops af1709a2bb feat(mail): ING-09 Rate-Limiting auf Protokollebene für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/ratelimit: Token-Bucket je (Mandant,
Quelle)-Schlüssel. ConfigProvider/StaticConfig liefern Burst/Nachfüllrate
je Mandant mit Fallback auf eine Default-Konfiguration
(Akzeptanzkriterium 2/3: begrenzt, konfigurierbar, je Mandant getrennt).
Limiter.Allow liefert bei Ablehnung eine konkrete positive Wartezeit
statt nur false — Grundlage für die geforderte definierte Ablehnung MIT
Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch (Akzeptanzkriterium 3).

IMAP LOGIN und POP3 PASS begrenzen Anmeldeversuche pro (Mandant,
Quell-IP). SMTP MAIL FROM begrenzt die Annahmerate pro (Mandant,
Absenderadresse+Quell-IP). Bei Überschreitung: POP3 -ERR, IMAP NO, SMTP
451 (temporärer Fehlercode) mit Wartezeit in Sekunden, Verbindung
bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar. loginLimiter/
acceptLimiter sind optional (nil = deaktiviert, Rückwärtskompatibilität
zu ING-01..ING-08) — neue Konstruktoren
NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit (IMAP/POP3) und
NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit (SMTP). Jeder Server
bekommt eine tenantID, konsistent mit dem in ING-10 etablierten Muster
"ein Server je Mandant".

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils
in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: 20 reale Versuche bei Burst=5 -> exakt
5 akzeptiert, 15 mit Wartezeit-Hinweis abgelehnt, keine Verbindung
getrennt; legitime Nutzung unterhalb der Schwelle unbeeinträchtigt;
zwei Mandanten mit unterschiedlichem Burst über denselben Limiter
unabhängig und exakt wirksam (2 vs. 8 akzeptierte Versuche).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~31 Pakete)
regressionsfrei getestet — insbesondere QA-07-Lasttests bleiben grün,
da Rate-Limiting standardmäßig deaktiviert ist.
2026-09-01 12:22:21 +02:00

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Go

// Package ratelimit implementiert ING-09: Token-Bucket-Rate-Limiting
// auf Protokollebene für Login-Versuche (IMAP/POP3) und SMTP-Annahme,
// je Mandant getrennt konfigurierbar (Akzeptanzkriterium 3).
package ratelimit
import (
"fmt"
"sync"
"time"
)
// Config ist die Token-Bucket-Konfiguration EINES Limits
// (Akzeptanzkriterium 1/2: begrenzt und konfigurierbar). Burst ist die
// Anzahl sofort verfügbarer Versuche, RefillEvery die Zeit, die ein
// neuer Versuch nachwächst.
type Config struct {
Burst int
RefillEvery time.Duration
}
// ConfigProvider liefert die Rate-Limit-Konfiguration für einen
// Mandanten (Akzeptanzkriterium 3: je Mandant getrennt konfigurierbar).
type ConfigProvider interface {
ConfigFor(tenant string) Config
}
// StaticConfig ist ein einfacher ConfigProvider: feste Konfiguration je
// Mandant, mit Fallback auf Default für unbekannte/nicht gesondert
// konfigurierte Mandanten.
type StaticConfig struct {
Default Config
PerTenant map[string]Config
}
func (s StaticConfig) ConfigFor(tenant string) Config {
if cfg, ok := s.PerTenant[tenant]; ok {
return cfg
}
return s.Default
}
// tokenBucket ist EIN Token-Bucket-Zähler für einen Schlüssel
// (Mandant+Quelle).
type tokenBucket struct {
mu sync.Mutex
tokens float64
lastRefill time.Time
cfg Config
}
func newTokenBucket(cfg Config) *tokenBucket {
return &tokenBucket{tokens: float64(cfg.Burst), lastRefill: time.Now(), cfg: cfg}
}
// allow entscheidet über EINEN Versuch zum Zeitpunkt now. Bei
// Ablehnung liefert retryAfter eine konkrete, positive Wartezeit
// (Akzeptanzkriterium 1: definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis,
// nicht bloßer Verbindungsabbruch).
func (b *tokenBucket) allow(now time.Time) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
b.mu.Lock()
defer b.mu.Unlock()
refillPerSecond := 1.0 / b.cfg.RefillEvery.Seconds()
elapsed := now.Sub(b.lastRefill).Seconds()
b.tokens += elapsed * refillPerSecond
if b.tokens > float64(b.cfg.Burst) {
b.tokens = float64(b.cfg.Burst)
}
b.lastRefill = now
if b.tokens >= 1 {
b.tokens--
return true, 0
}
missing := 1 - b.tokens
wait := time.Duration(missing / refillPerSecond * float64(time.Second))
if wait <= 0 {
wait = time.Millisecond
}
return false, wait
}
// Limiter verwaltet Token-Buckets je (Mandant, Quelle)-Schlüssel —
// EIN Limiter deckt EINEN Limit-Zweck ab (z. B. "Login-Versuche" oder
// "SMTP-Annahme"); ein Server verwendet für unterschiedliche Zwecke
// unterschiedliche Limiter-Instanzen.
type Limiter struct {
mu sync.Mutex
buckets map[string]*tokenBucket
provider ConfigProvider
}
func NewLimiter(provider ConfigProvider) *Limiter {
return &Limiter{buckets: map[string]*tokenBucket{}, provider: provider}
}
// Allow prüft, ob EIN Versuch von source innerhalb des Mandanten
// tenant aktuell erlaubt ist.
func (l *Limiter) Allow(tenant, source string) (ok bool, retryAfter time.Duration) {
key := fmt.Sprintf("%s|%s", tenant, source)
l.mu.Lock()
b, exists := l.buckets[key]
if !exists {
b = newTokenBucket(l.provider.ConfigFor(tenant))
l.buckets[key] = b
}
l.mu.Unlock()
return b.allow(time.Now())
}