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nexarch/mail/internal/folderstate/tenant_scoping_test.go
sysops 12c9037121 feat(mail): ING-10 Ingestion-Testsuite — Tenant-Scoping-Tests, mimeparse-Lücke geschlossen
Kein neues Produktionspaket, Audit- und Test-Kachel über die fünf
Ingestion-Module (IMAP, POP3, SMTP, MIME, Folder-State). Zwei konkrete
Lücken geschlossen:

Neuer tenant_scoping_test.go in allen fünf Paketen: je zwei simulierte
Mandanten mit ABSICHTLICH identischen Schlüsseln (Benutzername,
Postfachname) — der Realfall, in dem ein fehlendes Scoping-Prädikat am
ehesten eine echte Vermischung zeigen würde, statt trivial durch
unterschiedliche Schlüssel zu bestehen. IMAP/POP3: zwei unabhängige
Serverinstanzen mit je eigenem Store. SMTP: zwei Serverinstanzen,
gleichzeitig mit vielen Nachrichten bedient. mimeparse: paralleles
Parsen vieler "Mandanten"-Nachrichten (das Paket hat keinen
Datenbankzugriff — Tenant-Scoping bedeutet hier: kein geteilter
veränderlicher Zustand). folderstate: echte Postgres-Instanz,
NextUID/Rebuild für Mandant A dürfen Mandant Bs Zustand nachweislich
nicht verändern.

mimeparse.ParseTolerant (IMP-02) war zu 0% Zeilenabdeckung vollständig
ungetestet — genau der aus known-issues-archivmail.md #4 bekannte
Fehler (kritische Ingestion-Logik ohne Tests). Neue tolerant_test.go:
ein fehlerhafter Teil reißt die übrigen nicht mit, Gesamtgrößenlimit
über alle Teile hinweg, strukturell kaputte Multipart-Hülle liefert
weiterhin einen echten Fehler, Nicht-Multipart-Pfad. Abdeckung
mimeparse 44,0% -> 76,7%.

Testabdeckungsbericht für alle fünf Module dokumentiert, CI-Lauf auf
frischem Checkout ohne externe Live-Postfächer verifiziert grün.
Pflichtprüfung 3 (Stichprobenreview durch zweite Person) ist durch
eine einzelne Sitzung strukturell nicht erfüllbar und bleibt offen —
im Prüfprotokoll dokumentiert, Nutzer-Review ausstehend.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~29 Pakete)
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 09:35:45 +02:00

90 lines
3.1 KiB
Go

package folderstate
import (
"context"
"testing"
)
// TestTenantScoping_NeverReturnsOrMutatesOtherTenantsFolderState ist die
// geforderte Pflichtprüfung (ING-10, Akzeptanzkriterium 2): Tenant-
// Scoping für den Folder-State-Ingestion-Pfad. Zwei Mandanten mit
// IDENTISCHEM Postfachnamen "INBOX" — der Realfall, in dem ein fehlendes
// tenant_slug-Prädikat sofort eine Vermischung zeigen würde.
func TestTenantScoping_NeverReturnsOrMutatesOtherTenantsFolderState(t *testing.T) {
store := setupStore(t)
ctx := context.Background()
tenantA := "mandant-ing10-scoping-a"
tenantB := "mandant-ing10-scoping-b"
t.Cleanup(func() {
_, _ = store.pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM mail_folder_state WHERE tenant_slug LIKE 'mandant-ing10-%'`)
_, _ = store.pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM mail_folder_state_events WHERE tenant_slug LIKE 'mandant-ing10-%'`)
})
stateA, err := store.GetOrCreate(ctx, tenantA, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("GetOrCreate mandant a: %v", err)
}
stateB, err := store.GetOrCreate(ctx, tenantB, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("GetOrCreate mandant b: %v", err)
}
if stateA.UIDValidity == stateB.UIDValidity {
// Extrem unwahrscheinlich (beide UIDVALIDITY sind
// Unix-Zeitstempel), aber falls doch: kein Blocker für den
// eigentlichen Isolationstest, nur ein Hinweis für den Leser.
t.Logf("hinweis: beide mandanten haben zufällig dieselbe uidvalidity bekommen (%d)", stateA.UIDValidity)
}
// UIDs für Mandant A vergeben — dürfen Mandant Bs Zustand NICHT
// verändern.
for i := 0; i < 5; i++ {
if _, err := store.NextUID(ctx, tenantA, "INBOX"); err != nil {
t.Fatalf("NextUID mandant a: %v", err)
}
}
afterA, err := store.CurrentState(ctx, tenantA, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("CurrentState mandant a: %v", err)
}
stillB, err := store.CurrentState(ctx, tenantB, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("CurrentState mandant b: %v", err)
}
if afterA.UIDNext != stateA.UIDNext+5 {
t.Fatalf("mandant a: erwartete UIDNext %d, habe %d", stateA.UIDNext+5, afterA.UIDNext)
}
if stillB.UIDNext != stateB.UIDNext {
t.Fatalf("mandantenvermischung: mandant b's UIDNext hat sich durch mandant a's NextUID-Aufrufe verändert (%d -> %d)", stateB.UIDNext, stillB.UIDNext)
}
// Rebuild für Mandant B darf Mandant As Zustand nicht berühren.
rebuiltB, err := store.Rebuild(ctx, tenantB, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("Rebuild mandant b: %v", err)
}
if rebuiltB.UIDValidity == stateB.UIDValidity {
t.Fatalf("Rebuild mandant b hat UIDVALIDITY nicht geändert")
}
unchangedA, err := store.CurrentState(ctx, tenantA, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("CurrentState mandant a nach Rebuild b: %v", err)
}
if unchangedA.UIDValidity != afterA.UIDValidity {
t.Fatalf("mandantenvermischung: mandant a's UIDVALIDITY hat sich durch mandant b's Rebuild verändert")
}
// Events sind ebenfalls strikt je Mandant getrennt.
eventsA, err := store.Events(ctx, tenantA, "INBOX")
if err != nil {
t.Fatalf("Events mandant a: %v", err)
}
for _, e := range eventsA {
if e.EventType == EventRebuilt {
t.Fatalf("mandant a hat mandant b's Rebuild-Event gesehen: %+v", e)
}
}
}