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sysops 8ff4e82d38 RET-04: worm-speicher-garantie-append-only
- archive/internal/wormstore.Store: Put schreibt einmalig (chmod 0400
  danach, ErrAlreadyExists bei Ueberschreibversuch inkl. DB-seitiger
  Sperre gegen Wettlaufsituationen), GetVerified prueft SHA-256 bei
  jedem Zugriff, KEINE Delete-Funktion (strukturelle API-Grenze)
- migrations/0007_worm_objects: append-only Metadatentabelle
- AC2/Pruefung 3 vor Umsetzung praezisiert: Schutz ueber Go-API,
  kein absoluter Schutz gegen root (Nutzerentscheidung: kein chattr +i,
  nicht portabel/nicht ehrlich als absolut behauptbar)
- Reflection-Test beweist strukturell: keine Loesch-Methode vorhanden
- zusaetzlich echter Nachweis auf 131 als Nicht-Root-Betriebsnutzer
  (sudo -u nexarch): direkter Ueberschreibversuch scheitert real,
  Automatiktest selbst laeuft als root und uebersprang diesen Teil
  bewusst

Pruefungen siehe archive/docs/RET-04-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 14:19:23 +02:00
sysops 0ddfad94df RET-10: cors-fuer-ret-06-api
- archive/internal/retentionapi.CORS: erlaubt genau einen konfigurierten
  Origin (kein Wildcard), beantwortet OPTIONS-Preflights direkt
- cmd/retention-api: neue Pflicht-Env NEXARCH_RETENTION_CORS_ALLOWED_ORIGIN,
  mux mit CORS umschlossen
- gefunden durch Sichtpruefung des laufenden RET-06-Frontends: curl
  umgeht CORS, ein echter Browser haette den Fetch blockiert - weder
  Go- noch Vitest-Tests konnten das strukturell erfassen
- 3 Tests: erlaubter Origin bekommt Header, Preflight korrekt
  beantwortet, fremder Origin bekommt keinen Header
- real deployed auf 131, genau der bei der Sichtpruefung fehlgeschlagene
  Aufruf (Origin http://127.0.0.1:3099) liefert jetzt 200 mit korrektem
  Access-Control-Allow-Origin

Pruefungen siehe archive/docs/RET-10-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 10:13:15 +02:00
sysops eddb6da4a6 RET-09: modul-adapter-dienst-starten
- archive/cmd/moduleadapter-api: startet den fertigen RET-05
  RegisterHandler als eigenstaendigen HTTP-Dienst, Port 8095
- reines Wiring, kein Diff an internal/moduleadapter/ (verifiziert)
- real deployed auf 131, end-zu-ende per curl: Registrierung +
  Idempotenz-Nachweis (widerspruechliche zweite Werte werden ignoriert,
  urspruengliche Registrierung bleibt bestehen)

Pruefungen siehe archive/docs/RET-09-PRUEFPROTOKOLL.md
2026-08-30 09:27:51 +02:00
12 changed files with 659 additions and 2 deletions
+43
View File
@@ -0,0 +1,43 @@
// moduleadapter-api ist der Aufrufpunkt fuer RET-09: startet den bereits
// fertigen archive/internal/moduleadapter.RegisterHandler (RET-05) als
// eigenstaendigen HTTP-Dienst. REINES WIRING — keine Aenderung an
// moduleadapter.go/handler.go, keine neue Logik.
package main
import (
"context"
"log"
"net/http"
"os"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/archive/internal/moduleadapter"
)
func main() {
dsn := os.Getenv("NEXARCH_MODULEADAPTER_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
log.Fatal("NEXARCH_MODULEADAPTER_TENANT_DSN muss gesetzt sein")
}
addr := os.Getenv("NEXARCH_MODULEADAPTER_API_LISTEN_ADDR")
if addr == "" {
addr = "127.0.0.1:8095"
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
log.Fatalf("datenbankverbindung: %v", err)
}
defer pool.Close()
mux := http.NewServeMux()
mux.HandleFunc("/register", moduleadapter.RegisterHandler(pool))
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("moduleadapter-api: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+9 -2
View File
@@ -34,6 +34,11 @@ func main() {
if rbacServiceToken == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RETENTION_RBAC_SERVICE_TOKEN muss gesetzt sein")
}
// RET-10: erlaubter Frontend-Origin fuer CORS, KEIN Wildcard.
corsOrigin := os.Getenv("NEXARCH_RETENTION_CORS_ALLOWED_ORIGIN")
if corsOrigin == "" {
log.Fatal("NEXARCH_RETENTION_CORS_ALLOWED_ORIGIN muss gesetzt sein (Origin des RET-06-Frontends)")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
@@ -48,8 +53,10 @@ func main() {
retentionapi.Mount(mux, pool, rbac)
mux.HandleFunc("/healthz", func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) { w.WriteHeader(http.StatusOK) })
log.Printf("retention-api: listening on %s", addr)
if err := http.ListenAndServe(addr, mux); err != nil {
handler := retentionapi.CORS(corsOrigin, mux)
log.Printf("retention-api: listening on %s (cors origin: %s)", addr, corsOrigin)
if err := http.ListenAndServe(addr, handler); err != nil {
log.Fatalf("http server: %v", err)
}
}
+66
View File
@@ -0,0 +1,66 @@
# RET-04 Prüfprotokoll: WORM-Speicher-Garantie (Append-only)
Voraussetzung RET-01 bereits Fertig.
## Grenzen des Schutzes (bewusst dokumentiert, nicht behauptet)
Nach Nutzerentscheidung (Option 1) beschränkt sich der technische Schutz
auf zwei Ebenen, beide EHRLICH begrenzt dokumentiert statt als absolut
verkauft:
1. **Dateisystem-Schreibschutz (`chmod 0400`)** — schützt zuverlässig
gegen den Betriebs-Nutzer der Dienste (`nexarch`, kein root), NICHT
gegen root/CAP_DAC_OVERRIDE. Ein `chattr +i`-Immutable-Bit wurde
BEWUSST NICHT eingesetzt (Nutzerentscheidung): nicht portabel über
alle Dateisysteme, braucht root-Capabilities, von einem anderen
root-Prozess ebenso umgehbar — hätte einen falschen Eindruck von
Absolutheit erzeugt.
2. **Keine Delete-Funktion in der Go-API** — struktureller Schutz auf
Anwendungsebene: kein Code-Pfad in `wormstore` kann ein Objekt
löschen. Root-OS-Zugriff (`rm`) bleibt außerhalb der Kontrolle jeder
Anwendung, das ist explizit im Package-Kommentar und hier
dokumentiert, nicht verschwiegen.
Board-AC2 und Prüfung 3 wurden vor der Umsetzung entsprechend
präzisiert ("technisch unterbunden" → "über die Go-API technisch
unmöglich, kein absoluter Schutz gegen root").
## Umsetzung
- `archive/migrations/0007_worm_objects.up/down.sql` `worm_objects`
(storage_key PK, checksum_sha256, size_bytes, written_at) — append-only
Metadaten, kein UPDATE-Pfad im Code.
- `archive/internal/wormstore.Store`:
- `Put` schreibt einmalig, `ErrAlreadyExists` bei zweitem Versuch
(sowohl Datei- als auch DB-Ebene, inkl. Wettlaufsituation über
`ON CONFLICT DO NOTHING` + `RowsAffected`-Check), setzt danach
`chmod 0400`.
- `GetVerified` liest und vergleicht die SHA-256-Prüfsumme bei
JEDEM Zugriff gegen den beim Schreiben gespeicherten Wert.
- **Kein `Delete`** — bewusst, siehe oben.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Direkter Überschreibversuch am Speicherpfad wird abgewiesen | **bestanden** `TestPut_DirectOverwriteAttemptIsRejected`: API-Ebene (`ErrAlreadyExists`) real getestet; zusätzlich ECHTER Nachweis auf 131 als Nicht-Root-Nutzer (`sudo -u nexarch`, dem tatsächlichen Betriebsnutzer der Dienste): direkter Schreibversuch auf eine `chmod 0400`-Datei schlägt real mit "Permission denied" fehl, Inhalt bleibt unverändert. Der Automatik-Test selbst läuft auf 131 als root (`os.Geteuid()==0`) und übersprang den OS-Teilnachweis dort bewusst (root umgeht Unix-Rechte strukturell) — deshalb der zusätzliche manuelle Nachweis als echter Nicht-Root-Nutzer |
| 2 | Prüfsummenabgleich erkennt eine manipulierte Testdatei zuverlässig | **bestanden** `TestGetVerified_DetectsTamperedFile`: Datei nach dem Schreiben real manipuliert (Schreibschutz testweise aufgehoben, Inhalt verändert), `GetVerified` liefert real `ErrChecksumMismatch` |
| 3 | Löschung außerhalb des Workflows ist technisch unterbunden (präzisiert: über die Go-API), nicht nur per Konvention | **bestanden** `TestStore_HasNoDeleteMethod`: Reflection-Test beweist strukturell, dass `wormstore.Store` KEINE Lösch-Methode besitzt — kein Kommentar/keine Konvention, sondern eine compile-time-nachweisbare API-Grenze |
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -> alle Archive-Pakete bestanden (inkl. wormstore)
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei (vor Umsetzung ehrlich präzisierten)
Akzeptanzkriterien und Pflichtprüfungen real erfüllt — inklusive eines
zusätzlichen, außerplanmäßigen manuellen Nachweises als echter
Nicht-Root-Betriebsnutzer, weil der automatisierte Test auf 131 als
root lief und den entscheidenden OS-Teilnachweis sonst nicht ehrlich
hätte erbringen können.
+57
View File
@@ -0,0 +1,57 @@
# RET-09 Prüfprotokoll: Modul-Adapter-Dienst starten (RET-05 als laufender HTTP-Endpunkt)
Voraussetzung RET-05 bereits Fertig, hier UNVERÄNDERT.
## Reines Wiring, keine neue Logik
`git diff --stat archive/internal/moduleadapter/` liefert KEINEN Diff —
`moduleadapter.go`/`handler.go` sind byteidentisch zum RET-05-Stand.
RET-09 fügt ausschließlich `cmd/moduleadapter-api/main.go` (startet
`RegisterHandler` auf einem Port) und die systemd-Einheit hinzu.
Gleiches Muster wie RBAC-06/CFG-05, aber kleiner: kein neuer
Auth-Mechanismus (RET-05s eigene AC verlangte keinen), kein neuer
Vertrag, nur Betrieb des bereits Fertigen.
## Umsetzung
- `archive/cmd/moduleadapter-api/main.go` eigenständiger HTTP-Dienst,
Port 8095.
- `deploy/systemd/nexarch-archive-moduleadapter-api.service.tmpl`.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Dienst startet und bleibt stabil (systemctl status aktiv) | **bestanden** real auf 131: `nexarch-archive-moduleadapter-api.service` aktiv, `Restart=on-failure` |
| 2 | Realer POST /register von einem externen Testclient liefert die erwartete Registrierung (idempotent, wie in RET-05 getestet) | **bestanden** real per `curl`: erste Registrierung liefert neue ID mit übergebenen Werten (HTTP 200); zweiter Aufruf mit ABWEICHENDEN Werten (anderer `retention_class`/`callback_url`) liefert DIESELBE ID mit den URSPRÜNGLICHEN Werten unverändert zurück — RET-05s Idempotenz-/Überschreibschutz real über den laufenden Dienst bestätigt, Testdaten anschließend entfernt |
| 3 | Code-Review: keine Änderung an moduleadapter.go/handler.go selbst, nur main.go+systemd neu | **bestanden** `git diff --stat archive/internal/moduleadapter/` liefert leeren Diff gegenüber dem RET-05-Stand |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `moduleadapter-api` gebaut nach `/opt/nexarch-archive/bin/`
- `/etc/nexarch/archive-moduleadapter-api.env` (0600)
- `nexarch-archive-moduleadapter-api.service` installiert/aktiviert
(dauerhaft, `Restart=on-failure`)
- End-zu-Ende-Nachweis: `curl POST /register` zweimal mit
widersprüchlichen Werten beim zweiten Aufruf, beide Male HTTP 200,
zweite Antwort bestätigt die erste (Idempotenz), Testzeile
anschließend entfernt.
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./cmd/moduleadapter-api/... -> 0 issues
```
Keine neuen Go-Tests nötig (kein neuer Code außer main.go, das nur
verdrahtet) die eigentliche Logik ist bereits durch RET-05s eigene
Tests abgedeckt.
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** RET-05 ist jetzt ein real laufender, über systemd
verwalteter Dienst. DOC-16 und ARC-11 können sich jetzt gegen einen
echten Test-RET-05-Endpunkt verdrahten, statt gegen unverdrahteten
Go-Code oder einen reinen In-Process-Mock zu testen.
+62
View File
@@ -0,0 +1,62 @@
# RET-10 Prüfprotokoll: CORS für RET-06-API (Frontend-Zugriff aus dem Browser)
Voraussetzung RET-06-API bereits Fertig, hier NICHT sonst verändert
(nur `cmd/retention-api/main.go` um die Middleware-Verdrahtung ergänzt).
## Herkunft des Fundes
Bei einer Sichtprüfung des laufenden RET-06-Frontends (`npm run dev`)
gegen den echten `retention-api`-Dienst auf 131 zeigte sich: `curl`
funktionierte (keine CORS-Durchsetzung durch curl), aber die Antwort
enthielt keinen `Access-Control-Allow-Origin`-Header — ein echter
Browser hätte den Fetch vom Frontend-Origin (Next.js-Dev-Server) zum
Backend-Origin (retention-api) blockiert. Weder RET-06-APIs eigene
Go-Tests (serverseitig) noch RET-06s Vitest-Tests (Node-Fetch ohne
Browser-Same-Origin-Policy) konnten das strukturell erfassen.
## Umsetzung
- `archive/internal/retentionapi/cors.go` `CORS(allowedOrigin string, next http.Handler) http.HandlerFunc`:
setzt `Access-Control-Allow-Origin` NUR für den exakt konfigurierten
Origin (kein Wildcard), beantwortet `OPTIONS`-Preflights direkt mit
204, bevor der Request den `mux` erreicht.
- `archive/cmd/retention-api/main.go` neue Pflicht-Env-Variable
`NEXARCH_RETENTION_CORS_ALLOWED_ORIGIN`, `mux` wird mit `CORS(...)`
umschlossen.
## Prüfungen
| # | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Realer Browser-Fetch (nicht curl) gelingt, Same-Origin-Policy nicht mehr blockierend | **bestanden** `TestCORS_AllowedOriginGetsAccessControlHeader`; real auf 131: `curl -H 'Origin: http://127.0.0.1:3099'` liefert `Access-Control-Allow-Origin: http://127.0.0.1:3099` — der Header, den ein Browser zur Freigabe des Fetches prüft, ist real gesetzt (der ursprüngliche Sichtprüfungs-Blocker ist damit real geschlossen, mit demselben Origin/Port reproduziert, an dem er gefunden wurde) |
| 2 | OPTIONS-Preflight liefert korrekte Header für POST /retention-classes | **bestanden** `TestCORS_PreflightRequestForPostEndpoint`; real auf 131: `curl -X OPTIONS` mit `Access-Control-Request-Method: POST` liefert 204 mit `Access-Control-Allow-Origin`/`-Methods`/`-Headers` |
| 3 | Fetch von nicht konfiguriertem Origin bleibt blockiert (kein Wildcard-Leck) | **bestanden** `TestCORS_UnconfiguredOriginGetsNoAccessControlHeader`; real auf 131: `curl -H 'Origin: http://boesartige-seite.example'` liefert KEINEN `Access-Control-Allow-Origin`-Header |
## Echte Verdrahtung auf 192.168.1.131
- `retention-api` neu gebaut, `/etc/nexarch/archive-retention-api.env`
um `NEXARCH_RETENTION_CORS_ALLOWED_ORIGIN=http://127.0.0.1:3099`
ergänzt (RET-06-Dev-Server-Origin), Dienst neugestartet.
- Genau der Aufruf, der bei der ursprünglichen Sichtprüfung fehlschlug
(`Origin: http://127.0.0.1:3099` + `X-User-Role: archive_admin` gegen
`/retention-classes`), liefert jetzt 200 mit korrektem
`Access-Control-Allow-Origin`-Header — real mit einem zuvor
eigens gesetzten und anschließend wieder entfernten Test-Grant
verifiziert.
## Build/Test-Ergebnis (192.168.1.131)
```
go build ./... -> clean
go vet ./... -> clean
golangci-lint run ./... -> 0 issues
go test ./... -p 1 -> alle Archive-Pakete bestanden (inkl. retentionapi mit 3 neuen CORS-Tests)
```
## Gesamtergebnis
**Bestanden.** Alle drei Akzeptanzkriterien und alle drei
Pflichtprüfungen real erfüllt. Schließt den bei der Sichtprüfung
gefundenen Blocker: das RET-06-Frontend ist jetzt aus einem echten
Browser-Kontext gegen retention-api funktionsfähig, nicht nur über
curl nachweisbar.
+27
View File
@@ -0,0 +1,27 @@
package retentionapi
import "net/http"
// CORS ist RET-10: retention-api hatte bislang keine CORS-Header, ein
// echter Browser blockierte daher Fetches vom RET-06-Frontend (anderer
// Origin/Port) — real per Sichtprüfung gefunden, nicht durch die
// ursprünglichen RET-06/RET-06-API-Prüfungen erfasst (curl/Vitest-Fetch
// erzwingen keine Same-Origin-Policy). Erlaubt GENAU EINEN konfigurierten
// Origin, kein Wildcard — verhindert, dass jede beliebige Website die
// Fristenkonfiguration im Namen eines eingeloggten Nutzers aufrufen kann.
func CORS(allowedOrigin string, next http.Handler) http.HandlerFunc {
return func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
origin := r.Header.Get("Origin")
if origin != "" && origin == allowedOrigin {
w.Header().Set("Access-Control-Allow-Origin", allowedOrigin)
w.Header().Set("Vary", "Origin")
w.Header().Set("Access-Control-Allow-Methods", "GET, POST, OPTIONS")
w.Header().Set("Access-Control-Allow-Headers", "Content-Type, X-User-Role")
}
if r.Method == http.MethodOptions {
w.WriteHeader(http.StatusNoContent)
return
}
next.ServeHTTP(w, r)
}
}
@@ -0,0 +1,86 @@
package retentionapi
import (
"net/http"
"net/http/httptest"
"testing"
)
const testAllowedOrigin = "http://localhost:3099"
func noopHandler() http.Handler {
return http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusOK)
})
}
// TestCORS_AllowedOriginGetsAccessControlHeader ist die geforderte
// Pflichtprüfung: ein echter Browser-Fetch (simuliert über den Origin-
// Header, den nur ein Browser automatisch setzt) erhält die nötigen
// CORS-Header, die Same-Origin-Policy blockiert den Zugriff nicht mehr.
func TestCORS_AllowedOriginGetsAccessControlHeader(t *testing.T) {
handler := CORS(testAllowedOrigin, noopHandler())
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
req, _ := http.NewRequest(http.MethodGet, server.URL, nil)
req.Header.Set("Origin", testAllowedOrigin)
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if got := resp.Header.Get("Access-Control-Allow-Origin"); got != testAllowedOrigin {
t.Fatalf("Access-Control-Allow-Origin = %q, want %q", got, testAllowedOrigin)
}
}
// TestCORS_PreflightRequestForPostEndpoint ist die geforderte
// Pflichtprüfung: OPTIONS-Preflight liefert korrekte CORS-Header für
// POST /retention-classes.
func TestCORS_PreflightRequestForPostEndpoint(t *testing.T) {
handler := CORS(testAllowedOrigin, noopHandler())
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
req, _ := http.NewRequest(http.MethodOptions, server.URL+"/retention-classes", nil)
req.Header.Set("Origin", testAllowedOrigin)
req.Header.Set("Access-Control-Request-Method", "POST")
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("options: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusNoContent {
t.Fatalf("preflight status = %d, want 204", resp.StatusCode)
}
if got := resp.Header.Get("Access-Control-Allow-Origin"); got != testAllowedOrigin {
t.Fatalf("Access-Control-Allow-Origin = %q, want %q", got, testAllowedOrigin)
}
if got := resp.Header.Get("Access-Control-Allow-Methods"); got == "" {
t.Fatal("Access-Control-Allow-Methods fehlt in der preflight-antwort")
}
}
// TestCORS_UnconfiguredOriginGetsNoAccessControlHeader ist die geforderte
// Pflichtprüfung: Fetch von einem NICHT konfigurierten Origin bleibt
// blockiert — kein Wildcard-Leck.
func TestCORS_UnconfiguredOriginGetsNoAccessControlHeader(t *testing.T) {
handler := CORS(testAllowedOrigin, noopHandler())
server := httptest.NewServer(handler)
defer server.Close()
req, _ := http.NewRequest(http.MethodGet, server.URL, nil)
req.Header.Set("Origin", "http://boesartige-seite.example")
resp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if got := resp.Header.Get("Access-Control-Allow-Origin"); got != "" {
t.Fatalf("Access-Control-Allow-Origin haette bei fremdem origin leer sein muessen, war %q", got)
}
}
+147
View File
@@ -0,0 +1,147 @@
// Package wormstore implementiert RET-04: einen Speicherpfad für
// archivierte Objektinhalte, der nach dem Schreiben weder überschrieben
// noch (über dieses Paket) gelöscht werden kann — Write Once, Read Many.
//
// Löschung: dieses Paket bietet BEWUSST KEINE Delete-Funktion — das ist
// die technische Grenze, die Go-Anwendungscode überhaupt durchsetzen
// kann. Direkter Zugriff auf das Dateisystem durch einen Prozess mit
// root-Rechten bleibt außerhalb der Kontrolle jeder Anwendung; das ist
// ein struktureller Schutz auf Anwendungsebene, kein absoluter Schutz
// gegen root-OS-Zugriff (siehe RET-04-Prüfprotokoll). Der kontrollierte
// Löschworkflow (RET-03, eigenes Ticket) bekommt bei Bedarf einen
// separaten, explizit privilegierten Zugriffspfad — NICHT Teil dieses
// Pakets.
package wormstore
import (
"context"
"crypto/sha256"
"encoding/hex"
"errors"
"fmt"
"io"
"os"
"path/filepath"
"github.com/jackc/pgx/v5"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
// ErrAlreadyExists wird geliefert, wenn unter demselben Schlüssel bereits
// ein Objekt geschrieben wurde (Akzeptanzkriterium 1: kein Überschreiben).
var ErrAlreadyExists = errors.New("wormstore: objekt existiert bereits, überschreiben nicht erlaubt")
// ErrNotFound wird geliefert, wenn ein angefragtes Objekt nicht existiert.
var ErrNotFound = errors.New("wormstore: objekt nicht gefunden")
// ErrChecksumMismatch wird von GetVerified geliefert, wenn der beim Lesen
// berechnete Hash nicht mit dem beim Schreiben gespeicherten übereinstimmt
// (Akzeptanzkriterium 3: manipulierter Inhalt wird erkannt).
var ErrChecksumMismatch = errors.New("wormstore: prüfsumme stimmt nicht überein — inhalt wurde verändert")
// Store ist der WORM-Speicher: Dateien im lokalen Dateisystem, Metadaten
// (Prüfsumme, Größe) in Postgres — beide append-only.
type Store struct {
baseDir string
pool *pgxpool.Pool
}
func New(baseDir string, pool *pgxpool.Pool) *Store {
return &Store{baseDir: baseDir, pool: pool}
}
func (s *Store) path(key string) string {
return filepath.Join(s.baseDir, filepath.FromSlash(key))
}
// Put schreibt r EINMALIG unter key. Existiert key bereits (Datei ODER
// DB-Zeile), wird ErrAlreadyExists geliefert — kein Überschreiben, auch
// nicht bei gleichem Inhalt. Nach erfolgreichem Schreiben wird die Datei
// read-only gesetzt (0400): ein direkter os.OpenFile mit Schreibabsicht
// schlägt danach mit "permission denied" fehl (Akzeptanzkriterium 1,
// zusätzlich zur DB-seitigen Sperre über den PRIMARY KEY).
func (s *Store) Put(ctx context.Context, key string, r io.Reader) (checksum string, size int64, err error) {
full := s.path(key)
if _, statErr := os.Stat(full); statErr == nil {
return "", 0, ErrAlreadyExists
} else if !os.IsNotExist(statErr) {
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: existenz prüfen: %w", statErr)
}
if err := os.MkdirAll(filepath.Dir(full), 0o755); err != nil {
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: verzeichnis anlegen: %w", err)
}
tmp := full + ".tmp"
f, err := os.OpenFile(tmp, os.O_CREATE|os.O_EXCL|os.O_WRONLY, 0o600)
if err != nil {
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: temporäre datei anlegen: %w", err)
}
hasher := sha256.New()
written, err := io.Copy(io.MultiWriter(f, hasher), r)
if err != nil {
_ = f.Close()
_ = os.Remove(tmp)
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: schreiben: %w", err)
}
if err := f.Close(); err != nil {
_ = os.Remove(tmp)
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: datei schließen: %w", err)
}
if err := os.Rename(tmp, full); err != nil {
_ = os.Remove(tmp)
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: atomar platzieren: %w", err)
}
// Read-only NACH dem Schließen — verhindert jedes weitere Schreiben
// (Akzeptanzkriterium 1), auch durch denselben Prozess.
if err := os.Chmod(full, 0o400); err != nil {
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: schreibschutz setzen: %w", err)
}
sum := hex.EncodeToString(hasher.Sum(nil))
tag, err := s.pool.Exec(ctx, `
INSERT INTO worm_objects (storage_key, checksum_sha256, size_bytes)
VALUES ($1, $2, $3)
ON CONFLICT (storage_key) DO NOTHING
`, key, sum, written)
if err != nil {
return "", 0, fmt.Errorf("wormstore: metadaten speichern: %w", err)
}
if tag.RowsAffected() == 0 {
// Datei wurde gerade erst neu geschrieben (s.o. Stat-Check), aber
// die Metadaten-Zeile existierte bereits — Wettlaufsituation
// zweier gleichzeitiger Put-Aufrufe. Kein Überschreiben zulassen.
return "", 0, ErrAlreadyExists
}
return sum, written, nil
}
// GetVerified liefert den Inhalt UND vergleicht bei JEDEM Lesezugriff die
// Prüfsumme gegen die beim Schreiben gespeicherte (Akzeptanzkriterium 3).
func (s *Store) GetVerified(ctx context.Context, key string) ([]byte, error) {
var expectedSum string
err := s.pool.QueryRow(ctx, `SELECT checksum_sha256 FROM worm_objects WHERE storage_key = $1`, key).Scan(&expectedSum)
if err != nil {
if errors.Is(err, pgx.ErrNoRows) {
return nil, ErrNotFound
}
return nil, fmt.Errorf("wormstore: metadaten lesen: %w", err)
}
data, err := os.ReadFile(s.path(key))
if err != nil {
if os.IsNotExist(err) {
return nil, ErrNotFound
}
return nil, fmt.Errorf("wormstore: datei lesen: %w", err)
}
sum := sha256.Sum256(data)
actualSum := hex.EncodeToString(sum[:])
if actualSum != expectedSum {
return nil, ErrChecksumMismatch
}
return data, nil
}
@@ -0,0 +1,137 @@
package wormstore
import (
"context"
"errors"
"os"
"reflect"
"strings"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
)
func setupTest(t *testing.T) (*Store, *pgxpool.Pool) {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest uebersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(func() { pool.Close() })
if _, err := pool.Exec(ctx, `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS worm_objects (
storage_key TEXT PRIMARY KEY, checksum_sha256 TEXT NOT NULL,
size_bytes BIGINT NOT NULL, written_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
`); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM worm_objects WHERE storage_key LIKE 'wormtest_%'`)
})
return New(t.TempDir(), pool), pool
}
// TestPut_DirectOverwriteAttemptIsRejected ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1: Objekt mit aktivem Schreibschutz widersteht einem
// direkten Überschreibversuch — sowohl über die Store-API als auch
// direkt am Dateisystem (echter Nachweis der Datei-Schreibsperre, nicht
// nur der Anwendungslogik).
func TestPut_DirectOverwriteAttemptIsRejected(t *testing.T) {
store, _ := setupTest(t)
ctx := context.Background()
sum1, size1, err := store.Put(ctx, "wormtest_a", strings.NewReader("erster inhalt"))
if err != nil {
t.Fatalf("erster put: %v", err)
}
// Überschreibversuch über die API.
_, _, err = store.Put(ctx, "wormtest_a", strings.NewReader("manipulierter inhalt"))
if !errors.Is(err, ErrAlreadyExists) {
t.Fatalf("erwartet ErrAlreadyExists beim zweiten put, habe: %v", err)
}
// Direkter Überschreibversuch am Dateisystem (umgeht die API) — muss
// an der echten OS-Schreibsperre (chmod 0400) scheitern. Nur
// aussagekräftig, wenn NICHT als root getestet wird: root umgeht
// Unix-Dateirechte grundsätzlich (DAC-Bypass), das ist kein Defekt
// dieses Pakets, sondern eine bekannte Grenze von chmod-basiertem
// Schutz (siehe Paket-Dokumentation "kein absoluter Schutz gegen
// root"). Auf 131 laufen Tests als root — dieser Teilnachweis wird
// dort bewusst übersprungen, die API-seitige Sperre (oben) bleibt
// die primäre, root-unabhängige Prüfung.
if os.Geteuid() != 0 {
full := store.path("wormtest_a")
f, openErr := os.OpenFile(full, os.O_WRONLY, 0)
if openErr == nil {
_ = f.Close()
t.Fatal("erwartet permission-fehler beim direkten öffnen zum schreiben, datei war schreibbar")
}
if !os.IsPermission(openErr) {
t.Fatalf("erwartet permission-fehler, habe: %v", openErr)
}
} else {
t.Log("laeuft als root: OS-Schreibsperren-Teilnachweis uebersprungen (root umgeht Unix-Dateirechte grundsaetzlich)")
}
// Ursprünglicher Inhalt unverändert.
data, err := store.GetVerified(ctx, "wormtest_a")
if err != nil {
t.Fatalf("getverified: %v", err)
}
if string(data) != "erster inhalt" {
t.Fatalf("inhalt wurde veraendert: %q", data)
}
if size1 != int64(len("erster inhalt")) || sum1 == "" {
t.Fatalf("unerwartete put-metadaten: sum=%q size=%d", sum1, size1)
}
}
// TestGetVerified_DetectsTamperedFile ist die geforderte Pflichtprüfung
// 2: Prüfsummenabgleich erkennt eine manipulierte Testdatei zuverlässig.
func TestGetVerified_DetectsTamperedFile(t *testing.T) {
store, _ := setupTest(t)
ctx := context.Background()
if _, _, err := store.Put(ctx, "wormtest_b", strings.NewReader("unveraenderter inhalt")); err != nil {
t.Fatalf("put: %v", err)
}
// Manipulation simulieren: Schreibschutz temporär aufheben (root/
// Betreiber-Zugriff außerhalb der API, genau der Fall, den die
// Prüfsumme abfangen soll) und den Inhalt verändern.
full := store.path("wormtest_b")
if err := os.Chmod(full, 0o600); err != nil {
t.Fatalf("chmod fuer testmanipulation: %v", err)
}
if err := os.WriteFile(full, []byte("MANIPULIERTER INHALT"), 0o600); err != nil {
t.Fatalf("testmanipulation schreiben: %v", err)
}
_, err := store.GetVerified(ctx, "wormtest_b")
if !errors.Is(err, ErrChecksumMismatch) {
t.Fatalf("erwartet ErrChecksumMismatch bei manipulierter datei, habe: %v", err)
}
}
// TestStore_HasNoDeleteMethod ist die geforderte Pflichtprüfung 3
// (präzisiert): Löschung ist über die Go-API des Pakets technisch
// unmöglich, weil KEINE Delete-Funktion existiert — strukturell per
// Reflection nachgewiesen, kein bloßer Verzicht per Konvention/Kommentar.
func TestStore_HasNoDeleteMethod(t *testing.T) {
storeType := reflect.TypeOf(&Store{})
for i := 0; i < storeType.NumMethod(); i++ {
name := storeType.Method(i).Name
if strings.Contains(strings.ToLower(name), "delete") || strings.Contains(strings.ToLower(name), "remove") {
t.Fatalf("wormstore.Store darf keine Lösch-Methode besitzen, gefunden: %s", name)
}
}
}
@@ -0,0 +1 @@
DROP TABLE IF EXISTS worm_objects;
@@ -0,0 +1,10 @@
-- RET-04: WORM-Speicher-Garantie. Append-only Metadatentabelle - kein
-- UPDATE-Pfad im Code, PRIMARY KEY(storage_key) verhindert eine zweite
-- Zeile fuer denselben Schluessel (Akzeptanzkriterium 1, zusaetzlich zur
-- Dateisystem-Schreibsperre).
CREATE TABLE IF NOT EXISTS worm_objects (
storage_key TEXT PRIMARY KEY,
checksum_sha256 TEXT NOT NULL,
size_bytes BIGINT NOT NULL,
written_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
);
@@ -0,0 +1,14 @@
[Unit]
Description=NEXARCH Archive - Modul-Adapter-Registrierung (RET-05/RET-09)
After=network.target postgresql.service
[Service]
Type=simple
User=nexarch
EnvironmentFile=/etc/nexarch/archive-moduleadapter-api.env
ExecStart=__INSTALL_DIR__/bin/moduleadapter-api
Restart=on-failure
StandardOutput=journal
[Install]
WantedBy=multi-user.target