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sysops 1825387603 feat(mail): ARC-09 Postfach-Quota (unabhängig von Core LIC-05)
mailboxconfig (IMP-07) bekommt eine quota_bytes-Spalte statt einer
eigenen Tabelle — ein Postfach ist bereits eindeutig über
(tenant_slug, name) identifiziert. SetQuotaBytes/LimitBytes, 0 =
unbegrenzt (Standardwert, keine Migration bestehender Postfächer
nötig). LimitBytes erfüllt strukturell quota.LimitProvider.

storage.ArchiveMailboxPrefix (ARC-04-Ergänzung, Präfix ALLER Jahre
eines Postfachs) und storage.UsageCounter: realer Speicherverbrauch
durch echtes S3-Listing im physisch getrennten Mandanten-Bucket
(ARC-06) — kein separat gepflegter Zählerstand.

Neues Paket mail/internal/quota: Checker verbindet LimitProvider und
UsageProvider. Kein konfiguriertes Limit = immer erlaubt (Core-LIC-05-
Quota läuft unabhängig weiter — beide Ebenen bewusst unabhängig
durchgesetzt, bekannter Fehler vermieden).

smtp.QuotaChecker (schmale Schnittstelle, keine Paketkopplung an
quota) wird in handleRcptTo geprüft, VOR der Datenübertragung: 552
(RFC 5321 "exceeded storage allocation") bei Überschreitung, Session
bleibt nutzbar. nil-Checker erhält bisheriges Verhalten unverändert.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: Quota-Überschreitung
liefert 552, Session bleibt funktionsfähig; ein anderes Postfach
desselben Tenants läuft währenddessen vollständig normal durch;
vollständiger Ende-zu-Ende-Integrationstest gegen reale Postgres- und
MinIO-Instanzen — 5000 echte Bytes abgelegt, real gemessen, Limit
knapp darunter/darüber gesetzt, SMTP reagiert jeweils korrekt auf den
tatsächlichen gemessenen Wert. Dabei einen echten Cleanup-Fehler
gefunden und behoben (defer schloss den Pool vor dem zugehörigen
t.Cleanup, verwaiste Testdaten blieben zurück).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-02 23:47:32 +02:00
sysops c344fa938b feat(mail): ARC-04 Aufbewahrungsstruktur (Mandant/Postfach/Jahr)
Neue Datei storage/archivekey.go: ArchiveKey(mailbox, sentAt,
messageID, partIndex) liefert den Objektschlüssel nach dem Schema
Postfach/Jahr innerhalb des bereits mandantenspezifischen Buckets
(ARC-06) — additiv neben dem bestehenden, flachen ObjectKey (ARC-01),
das für bestehende Aufrufer (mailapi/INT-01) unverändert bleibt.
ArchiveYearPrefix(mailbox, year) ist der eigenständig berechenbare
Präfix eines Postfach-Jahrs — Grundlage für spätere Retention-Regeln
ohne Migration. Fehlendes Postfach bzw. Null-Sendedatum führen zu
dokumentierten Fallback-Segmenten statt einem Ablagefehler; ArchiveKey
liefert bewusst keinen error, da es strukturell keinen Fehlerfall gibt.

Alle drei Pflichtprüfungen: mehrjähriger Import erzeugt nachweislich
getrennte Jahresordner, fehlendes Postfach/Sendedatum nutzt den
dokumentierten Fallback (inkl. Test gegen mehrere ungewöhnliche
Eingaben), sowie ergänzend ein Nachweis für Akzeptanzkriterium 2
(Retention-Präfix trifft exakt die zuvor abgelegten Schlüssel
desselben Postfach-Jahrs). Pflichtprüfung 3 (Stichprobenreview durch
zweite Person) bleibt strukturell offen, im Prüfprotokoll dokumentiert
(analog zu ING-10/QA-04/QA-02).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 20:17:11 +02:00
sysops b3c8d36b58 feat(mail): INT-06 E-Mail-Regel-Engine über API steuerbar
mailrules.Store (IMP-03) bekommt Update (bislang nur Create/List/
Delete) — gleiches Muster wie Create: Musterprüfung vor dem Schreiben,
streng auf tenant_slug+id beschränkt, ErrNotFound bei fremder/nicht
existierender ID.

Neues Paket mail/internal/mailrulesapi: vier Endpunkte (GET/POST
/api/v1/mail/rules, PUT/DELETE /api/v1/mail/rules/{id}), tenant-Query-
Parameter Pflicht, gleiche Konvention wie mailapi (INT-01).
Akzeptanzkriterium 3 ist strukturell garantiert: mailrulesapi ruft
ausschließlich mailrules.Store auf, denselben Store, den IMP-03s
Import-Pfad ohnehin verwendet — kein zweiter, paralleler Schreibpfad.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: vollständiger
Anlegen/Priorisieren/Einsehen/Löschen-Zyklus über echte HTTP-Requests;
eine über die API angelegte Regel wird über genau den Weg gelesen und
ausgewertet, den IMP-03s Import-Pfad geht (Store.List ->
mailrules.NewEngine -> Evaluate) und liefert das korrekte
Klassifizierungsergebnis; Mandant Bs Update-Versuch mit der echten,
bekannten ID von Mandant As Regel liefert 404, Mandant As Regel bleibt
unverändert.

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet — bestehende mailrules-Tests (IMP-03/IMP-09)
bleiben nach der Update-Erweiterung unverändert grün.
2026-09-01 19:55:30 +02:00
sysops 8ee0e6c771 feat(mail): INT-07 Health-Check-Endpunkt für Mail-Modul
Neues Paket mail/internal/healthcheck: Checker sammelt benannte
CheckFunc-Prüfungen, liefert Gesamt- und Einzelstatus je Komponente
(ok/degraded, nie ein generischer Fehler). Fehlertexte einzelner
Prüfungen fließen nie in die HTTP-Antwort — nur Name+Status je
Komponente.

Vier konkrete Prüfungen (checks.go) gegen die real vorhandenen
Ticket-Abhängigkeiten: DatabaseCheck (pgxpool.Ping), ObjectStorageCheck
(HeadBucket gegen den ARC-06-Bucket), SearchIndexCheck (reale
Manticore-Anfrage), JobQueueCheck (COUNT gegen mail_index_jobs,
SRC-02/indexworker — COUNT statt Zeilenzugriff, damit eine leere aber
erreichbare Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt).

RegisterRoutes registriert GET /api/v1/mail/health ohne
Authentifizierung auf einem vom Aufrufer bereitgestellten
*http.ServeMux, gleiches Pfadschema wie mailapi (INT-01) — Core API-01
hat weiterhin keinen abrufbaren Router.

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: simulierter Ausfall
einer von vier Abhängigkeiten korrekt als degraded abgebildet, eine
Prüfung mit absichtlich eingebetteter Verbindungszeichenfolge inkl.
Passwort im Fehlertext taucht nirgends in der HTTP-Antwort auf, echter
httptest-HTTP-Server-Integrationstest gegen den Endpunkt. Alle vier
konkreten Prüfungen zusätzlich real gegen laufende Postgres-, MinIO-
und Manticore-Instanzen verifiziert (inkl. echter ARC-06-Provisionierung).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 19:49:47 +02:00
sysops d26a341fa8 feat(mail): INT-05 Benachrichtigungs-Service "neue Mail"
Neues Paket mail/internal/notifyclient: Mail-seitige Kopplung an Core
CFG-02/CFG-05 (POST /notify, service-token-authentifiziert). Core
CFG-02/CFG-05 stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig", haben im
aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren Endpunkt — dieselbe
Situation wie ARC-06/Core TEN-01 und INT-01/Core API-01, im
Prüfprotokoll begründet. Client richtet sich nach dem in CFG-05s eigener
Beschreibung dokumentierten Vertrag. 204 wird bewusst nicht als Fehler
behandelt (CFG-05 wrappt laut Beschreibung bereits
notifyprefs.EnqueueIfAllowed — die Zustellentscheidung nach
Benutzerpräferenz liegt vollständig bei Core, Mail dupliziert diese
Logik nicht).

Neues Paket mail/internal/importnotify: NotifyBatch löst am Ende EINES
imapimport.RunOnce-Laufs höchstens EINEN Notify-Aufruf aus — es gibt
strukturell keinen Codepfad für mehr als einen Aufruf je Lauf
(Bündelung statt Flut bei Massenimport).

Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: eine neue Nachricht
löst genau eine Benachrichtigung aus, 50 neue Nachrichten weiterhin
genau eine gebündelte Benachrichtigung (Count: 50), ein echter
HTTP-Server bildet den CFG-05-204-Unterdrückungsvertrag nach und
bestätigt keine Zustellung ohne Fehler. Ergänzt um echte Fehlerpfade
(5xx, nicht erreichbarer Endpunkt mit Timeout statt unbegrenztem
Warten).

go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet.
2026-09-01 17:55:44 +02:00
sysops c9b062062b feat(mail): INT-01 REST-API v1 für Mail-Zugriff & OpenAPI-Beschreibung
Neues Paket mail/internal/mailapi: drei v1-Endpunkte (Mail-Liste,
Mail-Detail, Anhang-Download). Core API-01 (REST-Grundgerüst) und
API-04 (OpenAPI-Beschreibung) haben im aktuellen Repository-Stand
keinen abrufbaren Router — RegisterRoutes registriert die Endpunkte
deshalb auf einem vom Aufrufer bereitgestellten *http.ServeMux mit dem
dokumentierten Pfadschema /api/v1/mail/..., Core kann sich später dort
einhängen, im Prüfprotokoll begründet (gleiche Situation wie
ARC-06/Core TEN-01).

tenant-Query-Parameter ist auf allen drei Endpunkten Pflicht (fehlender
Kontext -> 400), keine eigene Login-/Session-Logik (IAM bleibt
Core-Board-Sache). Anhang-Download nutzt storage.ObjectKey gegen den
physisch getrennten Bucket des Mandanten (ARC-06) — ein Anhang mit
identischer messageID in einem fremden Mandantenkontext ist strukturell
nicht erreichbar. Neue Methode search.Client.GetByMessageID liefert das
vollständige Suchdokument für Mail-Detail.

openapi.yaml: vollständiger OpenAPI-3-Beitrag für alle drei Endpunkte
inklusive Fehlerantworten. Als neue, gepinnte Abhängigkeit
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0 (bewusst nicht @latest — hätte
das Modul von go 1.24 auf go 1.25 gezwungen) für einen echten
Standard-Validierungslauf gegen das Dokument sowie einen
OpenAPI-Router, der jede implementierte Route real gegen das Dokument
auflöst statt nur Pfad-Strings zu vergleichen.

Alle vier Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: Zugriff ohne
Tenant-Kontext auf allen drei Endpunkten abgelehnt, Vertragstests inkl.
physischer Bucket-Trennung beim Anhang-Download, automatisiertes
Code-Review bestätigt Abwesenheit IAM-naher Bezeichner,
OpenAPI-Dokument validiert fehlerfrei gegen kin-openapi.

go build/go vet/golangci-lint clean, go mod verify clean, gesamtes
Mail-Modul regressionsfrei getestet.
2026-09-01 17:49:40 +02:00
37 changed files with 3546 additions and 10 deletions
+95
View File
@@ -0,0 +1,95 @@
# ARC-04 — Aufbewahrungsstruktur (Mandant/Postfach/Jahr): Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/storage` (`archivekey.go`, neu)
## Umsetzung
Mandant ist bereits durch den physisch getrennten Bucket (ARC-06)
abgebildet — `ArchiveKey(mailbox, sentAt, messageID, partIndex)` deckt
Postfach und Jahr INNERHALB des Buckets ab, additiv neben dem
bestehenden, flachen `ObjectKey` (ARC-01). `ObjectKey` bleibt für
bestehende Aufrufer (u. a. `mail/internal/mailapi`s
Anhang-Download-Endpunkt, INT-01) unverändert — kein Umbau eines
bereits ausgelieferten, getesteten Bereichs; `ArchiveKey` ist die
Konvention für künftige archivierende Schreibvorgänge.
`ArchiveYearPrefix(mailbox, year)` ist der eigenständig berechenbare
Präfix EINES Postfach-Jahrs (Akzeptanzkriterium 2: Grundlage für
spätere Retention-Regeln OHNE Migration) — ein Retention-Job kann alle
Objekte eines Postfachs/Jahrs über diesen Präfix direkt auflisten, ohne
bereits abgelegte Schlüssel umzubenennen oder neu zu strukturieren.
Fallback (Akzeptanzkriterium 3): leeres/nur-Leerzeichen `mailbox`
`FallbackMailboxSegment`; Null-Zeitwert `sentAt`
`FallbackYearSegment`. `ArchiveKey` liefert bewusst keinen
`error`-Rückgabewert — es gibt strukturell keinen Fehlerfall, jede
Eingabe (auch ein Postfachname mit `/`, per `sanitizeSegment`
neutralisiert) liefert einen gültigen Schlüssel.
## Pflichtprüfung 1: Import über mehrere Jahre erzeugt korrekt getrennte Jahresordner
`TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders`: zwei
Nachrichten desselben Postfachs mit `sentAt` 2019 bzw. 2024 liefern
Schlüssel unter `postfach/INBOX/2019/` bzw. `postfach/INBOX/2024/`
unterschiedliche, korrekt getrennte Jahresordner.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: fehlendes Postfach-Attribut nutzt dokumentierten Fallback
`TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback` (leeres
`mailbox`) und `TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback`
(Null-`sentAt`): beide liefern den jeweils dokumentierten
Fallback-Segmentnamen, kein Fehler. `TestArchiveKey_
NeverErrorsOnAnyInput` bestätigt zusätzlich für mehrere ungewöhnliche
Eingaben (Postfachname mit `/`, reine Leerzeichen), dass `ArchiveKey`
strukturell nie fehlschlägt.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Stichprobenprüfung der Struktur durch zweite Person
**Nicht durchführbar durch diese Sitzung**, aus demselben strukturellen
Grund wie bereits bei ING-10, QA-04 und QA-02 dokumentiert: eine
einzelne KI-Sitzung kann keine unabhängige ZWEITE Person sein. **Offen
— erfordert Bestätigung durch den Nutzer oder eine weitere Person.**
Grundlage für dieses Review: `ArchiveKey`/`ArchiveYearPrefix` in
`storage/archivekey.go`, fünf reale Tests in
`storage/archivekey_test.go`, sowie die ergänzende, real ausgeführte
Pflichtprüfung "Grundlage für Retention ohne Migration"
(`TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration`) als
zusätzlicher, über die drei geforderten Prüfungen hinausgehender
Nachweis für Akzeptanzkriterium 2.
## Akzeptanzkriterien
1. **Ablagestruktur folgt durchgängig dem Schema Mandant/Postfach/Jahr**:
Mandant über den ARC-06-Bucket, Postfach/Jahr über `ArchiveKey`,
durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Struktur ist Grundlage für spätere Retention-Regeln ohne
Migration**: `ArchiveYearPrefix`, durch
`TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration`
belegt (siehe oben).
3. **Abweichende oder fehlende Metadaten führen zu definiertem
Fallback-Pfad, nicht zu Ablagefehler**: durch Pflichtprüfung 2
belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok
```
Keine Regression.
## Ergebnis
ARC-04 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Pflichtprüfung 3 (Zweitperson) bleibt strukturell offen —
im Entscheidungsverlauf vermerkt. Freigeschaltet: QA-05 (zusammen mit
ARC-07/09/10/INT-08, ARC-05 weiterhin extern blockiert durch RET-03).
+112
View File
@@ -0,0 +1,112 @@
# ARC-09 — Postfach-Quota: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-02
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/quota` (neu), `mail/internal/storage` (`usagecounter.go`, `archivekey.go` erweitert), `mail/internal/mailboxconfig` (erweitert), `mail/internal/smtp` (erweitert)
## Umsetzung
**Konfiguriertes Limit** (Akzeptanzkriterium 1): `mailboxconfig`
(IMP-07) bekommt eine neue Spalte `quota_bytes` (Migration
`0002_mail_mailboxes_quota.sql`, idempotent nachgezogen) statt einer
eigenen Tabelle — ein Postfach ist bereits eindeutig über
`(tenant_slug, name)` identifiziert. `Store.SetQuotaBytes`/`LimitBytes`
(`0` = unbegrenzt, Standardwert, keine Migration bestehender
Postfächer nötig). `LimitBytes` erfüllt strukturell `quota.
LimitProvider` — eigenständig von der tenant-weiten Core-LIC-05-Quota.
**Realer Verbrauch** (Pflichtprüfung 3): `storage.UsageCounter`
summiert die TATSÄCHLICHE Objektgröße aller Objekte unter
`storage.ArchiveMailboxPrefix(mailbox)` (neu, ARC-04-Ergänzung — Präfix
ALLER Jahre eines Postfachs) im physisch getrennten Mandanten-Bucket
(ARC-06) — kein separat gepflegter Zählerstand, der von der
tatsächlichen Ablage abweichen könnte. Erfüllt strukturell `quota.
UsageProvider`.
**Verknüpfung**: `quota.Checker` (neues Paket) verbindet
`LimitProvider` und `UsageProvider`: kein konfiguriertes Limit =
immer erlaubt (Core-LIC-05-Quota läuft unabhängig weiter, bekannter
Fehler bewusst vermieden — beide Ebenen unabhängig durchgesetzt).
**SMTP-Durchsetzung** (Akzeptanzkriterium 2): `smtp.QuotaChecker`
(schmale Schnittstelle, keine Paketkopplung an `quota`) wird in
`handleRcptTo` geprüft — VOR der Datenübertragung, nicht erst nach
vollständigem DATA-Empfang. Bei Überschreitung: `552` (RFC 5321
"exceeded storage allocation"), Session bleibt nutzbar. Der Empfänger
(RCPT-TO-Adresse) ist der Postfachbezug — dasselbe `mailbox`-Feld wie
`storage.ArchiveKey`/`mailboxconfig`. `quotaChecker == nil` erhält das
bisherige Verhalten unverändert (Rückwärtskompatibilität zu
ING-01..QA-04).
## Pflichtprüfung 1: Postfach-Quota erreicht, neue eingehende Mail wird mit korrekter SMTP-Fehlermeldung abgelehnt
`TestRcptTo_QuotaExceededRejectedWithCorrectSMTPError`: RCPT TO an ein
als "am Limit" markiertes Postfach liefert `552` mit erkennbarer
Quota-Fehlermeldung; Session bleibt danach funktionsfähig (`NOOP`
`250`); der Sink bekommt keine Nachricht.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: anderes Postfach desselben Tenants empfängt weiterhin normal, während eines am Limit ist
`TestRcptTo_OtherMailboxUnaffectedWhenOneAtLimit`: zwei unabhängige
SMTP-Transaktionen desselben Tenants — die erste (Postfach am Limit)
wird mit `552` abgelehnt, die zweite (anderes Postfach, kein Limit)
läuft vollständig durch (`250`/`354`/`250`), die Nachricht kommt real
beim Sink an.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Verbrauchsanzeige je Postfach im Test korrekt gegen tatsächliche Größe geprüft
`TestIntegration_UsageDisplayMatchesRealSizeAndEnforcesQuota`
(vollständiger Ende-zu-Ende-Integrationstest, echte Postgres- und
MinIO-Instanz): 5000 Bytes real in den ARC-06-Bucket eines real
provisionierten Mandanten geschrieben, `storage.UsageCounter.
UsageBytes` gemessen — der gemessene Wert liegt bei/über der
tatsächlich geschriebenen Größe (das Prüfsummen-Sidecar-Objekt aus
ARC-01 zählt strukturell mit, daher `>=` statt `==` geprüft). Limit
knapp UNTER dem real gemessenen Verbrauch gesetzt → `RCPT TO` liefert
real `552`; Limit anschließend großzügig ÜBER den Verbrauch erhöht →
dieselbe Adresse liefert danach real `250` — die Quota-Durchsetzung
reagiert korrekt auf den ECHTEN, gemessenen Wert, nicht auf einen
angenommenen.
Ergebnis: **BESTANDEN** (inklusive eines während der Testentwicklung
gefundenen und behobenen Cleanup-Fehlers: `defer pool.Close()` schloss
die Postgres-Verbindung VOR den zugehörigen `t.Cleanup`-Löschungen,
wodurch verwaiste Registry-/Postfach-Zeilen zurückblieben — behoben
durch `t.Cleanup(pool.Close)` statt `defer`, LIFO-Reihenfolge stellt
sicher, dass Löschungen vor dem Verbindungsschluss laufen; durch zwei
aufeinanderfolgende reale Testläufe bestätigt).
## Akzeptanzkriterien
1. **Speicherlimit ist je Postfach konfigurierbar, unabhängig von der
Tenant-weiten Quota aus Core LIC-05**: `mailboxconfig.
SetQuotaBytes`/`LimitBytes`, durch Pflichtprüfung 3 belegt.
2. **Postfach am Limit lehnt neue eingehende Mail mit klarer,
protokollgerechter SMTP-Fehlermeldung ab**: `552` bei `RCPT TO`,
durch Pflichtprüfung 1 belegt.
3. **Ein Postfach am Limit beeinträchtigt keine anderen Postfächer
desselben Tenants**: durch Pflichtprüfung 2 belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/quota
```
Keine Regression — insbesondere bestehende `mailboxconfig`-Tests
(IMP-07) bleiben nach der neuen `quota_bytes`-Spalte unverändert grün.
## Ergebnis
ARC-09 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen — inklusive eines vollständigen Ende-zu-Ende-Integrations-
tests gegen reale Postgres- und MinIO-Instanzen. Freigeschaltet: QA-05
(zusammen mit ARC-07/10/INT-08, ARC-05 weiterhin extern blockiert
durch RET-03).
+118
View File
@@ -0,0 +1,118 @@
# INT-01 — REST-API v1 für Mail-Zugriff & Schnittstellenbeschreibung: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/mailapi` (neu)
## Umsetzung
**Abweichung von der Ticketvorgabe, dokumentiert:** Core `API-01`
(REST-API-Grundgerüst & Versionierung) und `API-04`
(OpenAPI-Schnittstellenbeschreibung) stehen auf core-kanban zwar auf
"Fertig", enthalten im aktuellen Repository-Stand aber keinen
abrufbaren Router/keine Middleware, an die sich dieses Paket technisch
anhängen könnte (`cmd/core` ist ein Grundgerüst mit nur einem
`/healthz`-Endpunkt) — dieselbe Situation wie bei ARC-06/Core TEN-01.
`RegisterRoutes(mux *http.ServeMux)` registriert die v1-Endpunkte
deshalb auf einem vom Aufrufer bereitgestellten `*http.ServeMux` mit
dem dokumentierten Pfadschema `/api/v1/mail/...` — sobald Core einen
eigenen Router liefert, hängt sich Core dort ein, ohne dass dieses
Paket geändert werden muss.
Neues Paket `mail/internal/mailapi`:
- `GET /api/v1/mail/messages` — Mail-Liste (optionaler `q`-Parameter,
läuft über `search.Client.Search`).
- `GET /api/v1/mail/messages/{messageID}` — Mail-Detail (neue Methode
`search.Client.GetByMessageID`, liefert das vollständige
Suchdokument inkl. Body).
- `GET /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}`
Anhang-Download (`storage.ObjectKey`, physisch getrennter Bucket je
Mandant aus ARC-06).
- `tenant`-Query-Parameter ist auf allen drei Endpunkten PFLICHT
(Akzeptanzkriterium 2) — dieselbe Konvention wie `web/mail-search`
(SRC-04): der Mandant kommt vom Aufrufer/Gateway, KEINE eigene
Login-/Session-Prüfung in diesem Paket (Akzeptanzkriterium 3).
- `openapi.yaml`: vollständiger OpenAPI-3-Beitrag für alle drei
v1-Endpunkte inklusive aller Fehlerantworten (400/404/502,
Akzeptanzkriterium 4).
## Pflichtprüfung 1: Test — Zugriff ohne gültigen Tenant-Kontext wird abgelehnt
`TestListMessages_RejectsMissingTenant`: alle drei Endpunkte ohne
`?tenant=` liefern `400` mit einer nicht-leeren Fehlermeldung im
JSON-Format.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Vertragstest gegen definierte Endpunkte läuft grün
`TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages`,
`TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant`,
`TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant`,
`TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced` (ein Anhang, real
im Bucket von Mandant A abgelegt, ist über Mandant Bs Tenant-Kontext
mit DERSELBEN messageID nicht erreichbar — physische Bucket-Trennung
aus ARC-06, nicht nur ein Pfadfilter). Zusätzlich
`TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints`: jede der drei Routen wird
über einen echten OpenAPI-3-Router (`kin-openapi/routers/gorillamux`)
gegen das `openapi.yaml`-Dokument aufgelöst — kein rein optischer
String-Abgleich.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Codereview bestätigt Abgrenzung zu Core-Board-Zuständigkeiten
`TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers`: automatisiertes Code-Review —
`mailapi.go` enthält keinen IAM-nahen Bezeichner (Login/Session/Token/
Tenant-Verwaltung/Invite/TOTP). Ergänzt um die manuelle Bestätigung im
Code-Kommentar von `mailapi.go`: der Tenant-Kontext kommt als bereits
validierter Parameter vom Aufrufer, keine eigene Anmeldelogik.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 4: Validierungslauf des OpenAPI-Dokuments gegen Standardwerkzeuge ist fehlerfrei
`TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool`: `openapi.yaml` wird
über `github.com/getkin/kin-openapi` (verbreiteter, eigenständiger
OpenAPI-3-Validator, kein selbstgebauter Parser) geladen und mit
`doc.Validate(ctx)` geprüft — fehlerfrei. Als neue, gepinnte
Go-Modul-Abhängigkeit hinzugefügt (`v0.135.0`, kompatibel mit der
bestehenden Go-1.24-Anforderung des Moduls — eine neuere Version hätte
das Modul auf Go 1.25 gezwungen, bewusst vermieden).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **API bietet Endpunkte für Mail-Liste, Mail-Detail und
Anhang-Download**: alle drei implementiert, siehe "Umsetzung".
2. **Alle Endpunkte sind strikt mandantengebunden**: durch
Pflichtprüfung 1+2 belegt (Pflicht-Tenant-Parameter, physische
Bucket-Trennung beim Anhang-Download).
3. **IAM-nahe Funktionen sind bewusst nicht Teil dieser API**: durch
Pflichtprüfung 3 belegt.
4. **Modul-eigener OpenAPI-Beitrag deckt alle v1-Endpunkte inklusive
Fehlerantworten ab und ist gegen die tatsächliche API geprüft**:
durch Pflichtprüfung 2 (Endpunkt-Abgleich) und 4 (Validierung)
belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go mod verify → alle module verifiziert, go.mod bleibt auf "go 1.24"
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/mailapi
```
Keine Regression in den bestehenden Paketen.
## Ergebnis
INT-01 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Core API-01/API-04 haben mangels abrufbarem Router aktuell
keinen technischen Anhängepunkt — im Abschnitt "Umsetzung" begründet,
`RegisterRoutes` bleibt Core-kompatibel. Freigeschaltet: INT-06, INT-07,
QA-06 (zusammen mit INT-05/INT-09/INT-10).
+90
View File
@@ -0,0 +1,90 @@
# INT-05 — Benachrichtigungs-Service "neue Mail": Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/notifyclient` (neu), `mail/internal/importnotify` (neu)
## Umsetzung
**Abweichung von der Ticketvorgabe, dokumentiert:** Core `CFG-02`
(Benachrichtigungs-Dispatcher) und `CFG-05` (modulübergreifender
HTTP-Endpunkt `POST /notify`) stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig",
enthalten im aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren
Endpunkt — dieselbe wiederkehrende Situation wie ARC-06/Core TEN-01
und INT-01/Core API-01. `mail/internal/notifyclient` richtet sich nach
dem in CFG-05s eigener Beschreibung dokumentierten Vertrag
(service-token-authentifiziertes `POST /notify`).
**Kein eigener Benachrichtigungs-/Präferenz-Service in Mail** (wie im
Ticket gefordert): CFG-05 wrappt laut eigener Beschreibung bereits
`internal/notifyprefs.EnqueueIfAllowed` (CFG-04) — die
Zustellentscheidung nach Benutzerpräferenz liegt vollständig bei Core.
`notifyclient.Client.Notify` behandelt `204 No Content` deshalb
ausdrücklich NICHT als Fehler (Vertrag: "durch Präferenz unterdrückt"),
Mail dupliziert diese Logik nicht.
`mail/internal/importnotify.NotifyBatch(ctx, notifier, tenantSlug,
mailboxName, imapimport.SyncResult)`: EIN Aufruf am Ende EINES
Abgleichslaufs (`imapimport.RunOnce`, bereits vorhanden aus IMP-01),
nicht je Nachricht — es gibt in diesem Paket strukturell keinen
Codepfad, der mehr als einen `Notify`-Aufruf je Lauf absetzt
(Akzeptanzkriterium 3). `SyncResult.NewMessages == 0` sendet nichts.
## Pflichtprüfung 1: Import einer Mail löst genau eine Benachrichtigung aus
`TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification`:
`SyncResult{NewMessages: 1}` → genau 1 Aufruf, korrekter Inhalt.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Massenimport erzeugt eine gebündelte Zusammenfassung statt Flut
`TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification`:
`SyncResult{NewMessages: 50}` → weiterhin genau 1 Aufruf, mit
`Count: 50` in der Zusammenfassung — keine 50 Einzelbenachrichtigungen.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: deaktivierte Benachrichtigung erzeugt keine Zustellung
`TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing`: echter
`httptest`-Server bildet den CFG-05-Vertrag nach (`204` = "durch
Benutzerpräferenz unterdrückt"). `NotifyBatch` ruft einmal auf (die
Unterdrückung entscheidet Core, nicht Mail), der Aufruf selbst liefert
keinen Fehler — echte Zustellung findet serverseitig NICHT statt
(204, kein Body). Ergänzt um `TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError`
und `TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure`/`TestNotify_
UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging` (echte Fehlerpfade,
Timeout statt unbegrenztem Warten).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Neue Mail im überwachten Postfach löst zeitnah ein Ereignis an
Core CFG-02 aus**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Benutzer kann Benachrichtigungsart und -häufigkeit
konfigurieren**: strukturell durch CFG-05s `EnqueueIfAllowed`-
Vertrag erfüllt (Core-Zuständigkeit, siehe "Umsetzung") — Mail ruft
den Endpunkt korrekt auf, dupliziert aber keine Präferenzlogik.
3. **Massenimport erzeugt gebündelte statt Dutzende
Einzelbenachrichtigungen**: durch Pflichtprüfung 2 belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuen internal/notifyclient und internal/importnotify
```
Keine Regression.
## Ergebnis
INT-05 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Core CFG-02/CFG-05 haben mangels abrufbarem Endpunkt aktuell
keinen realen Prüfgegenstand — `notifyclient` richtet sich nach dem
dokumentierten Vertrag, im Abschnitt "Umsetzung" begründet (analog zu
ARC-06/INT-01). Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-06/07/09/10).
+82
View File
@@ -0,0 +1,82 @@
# INT-06 — E-Mail-Regel-Engine über API steuerbar: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Pakete: `mail/internal/mailrulesapi` (neu), `mail/internal/mailrules` (erweitert)
## Umsetzung
`mailrules.Store` (IMP-03) hatte bislang nur `Create`/`List`/`Delete`
kein `Update`. Ergänzt um `Store.Update(ctx, tenantSlug, id, rule)`
(gleiches Muster wie `Create`: Musterprüfung vor dem Schreiben, streng
auf `tenant_slug`+`id` beschränkt, `ErrNotFound` bei fremder/nicht
existierender ID) — notwendig für Akzeptanzkriterium 1 ("ändern").
Neues Paket `mail/internal/mailrulesapi`: vier Endpunkte
(`GET`/`POST /api/v1/mail/rules`, `PUT`/`DELETE
/api/v1/mail/rules/{id}`), `tenant`-Query-Parameter Pflicht, gleiche
Konvention wie `mailapi` (INT-01). **Akzeptanzkriterium 3
("API-Änderungen wirken identisch zur bisherigen internen
Regel-Anwendung") ist strukturell garantiert**: `mailrulesapi` ruft
ausschließlich `mailrules.Store` auf — denselben Store, den IMP-03s
Import-Pfad ohnehin verwendet. Es gibt keinen zweiten,
parallelen Schreibpfad, der abweichen könnte.
## Pflichtprüfung 1: Vertragstest deckt Anlegen/Ändern/Löschen/Priorisieren ab
`TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize`: vollständiger Zyklus über
echte HTTP-Requests — Anlegen (201), Priorität ändern (200, `Priority:
10 → 1`), Einsehen (Liste zeigt aktualisierten Wert), Löschen (204),
erneutes Einsehen (leere Liste).
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: über API gesetzte Regel wird beim nächsten Import korrekt angewendet
`TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine`: Regel über
einen echten HTTP-`POST`-Request angelegt, danach über GENAU DEN WEG
gelesen und ausgewertet, den IMP-03s Import-Pfad geht
(`store.List``mailrules.NewEngine``Evaluate`, unverändertes
Enginepaket) — die über die API gesetzte Regel liefert das korrekte
Klassifizierungsergebnis.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Regeländerung eines Mandanten wirkt nicht auf andere Mandanten
`TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant`: Mandant A legt eine
Regel über die API an; Mandant B sieht sie nicht in seiner Liste;
Mandant Bs Update-Versuch mit der ECHTEN, bekannten ID von Mandant As
Regel liefert `404` (nicht etwa eine stillschweigend erfolgreiche
Übernahme); Mandant As Regel bleibt danach nachweislich unverändert.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Regeln lassen sich vollständig über die API anlegen, ändern und
löschen**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
2. **Prioritätsreihenfolge ist über die API einsehbar und änderbar**:
`priority` ist ein normales Feld von `ruleDTO`, `List` liefert
bereits aufsteigend sortiert — durch Pflichtprüfung 1 belegt.
3. **API-Änderungen wirken identisch zur bisherigen internen
Regel-Anwendung**: strukturell durch den gemeinsamen Store
garantiert, durch Pflichtprüfung 2 real bewiesen.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/mailrulesapi
```
Keine Regression — insbesondere die bestehenden `mailrules`-Tests
(IMP-03/IMP-09) bleiben nach der `Update`-Erweiterung unverändert grün.
## Ergebnis
INT-06 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen. Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-09/INT-10, weiterhin
extern blockiert).
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
# INT-07 — Health-Check-Endpunkt für Mail-Modul: Prüfprotokoll
Datum: 2026-09-01
Host: 192.168.1.131 (Build/Test/Lint), rsync + ssh
Paket: `mail/internal/healthcheck` (neu)
Testinfrastruktur: echte lokale Postgres-, MinIO- und Manticore-Instanzen
## Umsetzung
`Checker` sammelt benannte `CheckFunc`-Prüfungen (Reihenfolge
deterministisch) und liefert einen `Result` mit Gesamtstatus und
Einzelstatus je Komponente — `ok` oder `degraded`
(Akzeptanzkriterium 3, nie ein generischer Fehler). Fehlertexte
einzelner Prüfungen fließen NIE in die HTTP-Antwort
(Akzeptanzkriterium 2) — nur `name`+`status` je Komponente.
Vier konkrete Prüfungen (`checks.go`), gegen die real vorhandenen
Ticket-Abhängigkeiten (Akzeptanzkriterium 1):
- `DatabaseCheck``pgxpool.Pool.Ping`.
- `ObjectStorageCheck``HeadBucket` gegen den ARC-06-Bucket.
- `SearchIndexCheck` — reale `search.Client.Search`-Anfrage gegen
Manticore (Erreichbarkeit zählt, nicht das Ergebnis).
- `JobQueueCheck``SELECT count(*) FROM mail_index_jobs`
(SRC-02/indexworker) — `COUNT` statt Zeilenzugriff, damit eine LEERE
aber erreichbare Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt.
`RegisterRoutes` registriert `GET /api/v1/mail/health` ohne
Authentifizierung (Akzeptanzkriterium 2) auf einem vom Aufrufer
bereitgestellten `*http.ServeMux`, gleiches Pfadschema wie `mailapi`
(INT-01) — Core API-01 hat weiterhin keinen abrufbaren Router
(dieselbe, bereits mehrfach dokumentierte Situation).
## Pflichtprüfung 1: simulierter Ausfall einer Abhängigkeit wird korrekt im Health-Status abgebildet
`TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly`: eine von vier
Prüfungen liefert einen Fehler — Gesamtstatus `degraded`, GENAU diese
eine Komponente als `degraded`, die übrigen drei als `ok`.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 2: Health-Antwort enthält keine sensiblen Konfigurationsdetails
`TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails`: eine
Prüfung liefert einen Fehler, der absichtlich eine vollständige
Verbindungszeichenfolge inkl. Passwort enthält — die HTTP-Antwort
(roh UND als geparstes JSON) enthält weder die Verbindungszeichenfolge
noch das Passwort, nur `status: "degraded"` und den Komponentennamen.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Pflichtprüfung 3: Integrationstest gegen echten Health-Endpunkt nach Deploy
`TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy`: echter `httptest`-HTTP-
Server, echte Netzwerkanfrage (kein direkter Funktionsaufruf) gegen
`GET /api/v1/mail/health`, 200 mit vollständigem, geparstem JSON.
Ergänzt um die vier konkreten Prüfungen real gegen laufende Instanzen:
`TestDatabaseCheck_RealPostgres`, `TestJobQueueCheck_RealPostgres`,
`TestObjectStorageCheck_RealMinIO` (inkl. echter ARC-06-Provisionierung),
`TestSearchIndexCheck_RealManticore` — alle vier gegen echte, lokal
laufende Instanzen auf 192.168.1.131.
Ergebnis: **BESTANDEN**.
## Akzeptanzkriterien
1. **Health-Endpunkt meldet Status von Datenbank, Objektspeicher,
Suchindex und Jobqueue getrennt**: vier Komponenten, siehe
"Umsetzung" und Pflichtprüfung 3.
2. **Endpunkt ist ohne Authentifizierung erreichbar, aber ohne
sensible Details**: kein Auth-Erfordernis im Handler, durch
Pflichtprüfung 2 belegt.
3. **Ausfall einer Teilkomponente wird klar als „degraded“ statt
generischem Fehler gemeldet**: durch Pflichtprüfung 1 belegt.
## Build/Vet/Lint/Test — Gesamtmodul
```
go build ./... → OK
go vet ./... → OK
golangci-lint run ./... → 0 issues
go test ./... -p 1 (TEST_TENANT_DSN, TEST_MANTICORE_URL, TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY gesetzt) → alle Pakete ok, inkl. neuem internal/healthcheck
```
Keine Regression.
## Ergebnis
INT-07 erfüllt alle Akzeptanzkriterien mit echten, ausgeführten
Nachweisen gegen reale Postgres-, MinIO- und Manticore-Instanzen.
Freigeschaltet: QA-06 (zusammen mit INT-06/09/10).
+13 -3
View File
@@ -2,14 +2,14 @@ module gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail
go 1.24
toolchain go1.24.4
require (
github.com/aws/aws-sdk-go-v2 v1.45.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/config v1.33.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/credentials v1.20.1
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3 v1.109.1
github.com/aws/smithy-go v1.28.1
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0
golang.org/x/text v0.14.0
)
@@ -28,11 +28,21 @@ require (
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/sso v1.35.1 // indirect
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/ssooidc v1.40.1 // indirect
github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/sts v1.47.1 // indirect
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1 // indirect
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0 // indirect
github.com/go-openapi/swag v0.23.0 // indirect
github.com/gorilla/mux v1.8.0 // indirect
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 // indirect
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a // indirect
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 // indirect
github.com/josharian/intern v1.0.0 // indirect
github.com/mailru/easyjson v0.7.7 // indirect
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826 // indirect
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9 // indirect
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9 // indirect
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5 // indirect
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0 // indirect
golang.org/x/crypto v0.17.0 // indirect
golang.org/x/sync v0.1.0 // indirect
golang.org/x/sys v0.15.0 // indirect
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1 // indirect
)
+36 -2
View File
@@ -39,6 +39,16 @@ github.com/davecgh/go-spew v1.1.1 h1:vj9j/u1bqnvCEfJOwUhtlOARqs3+rkHYY13jYWTU97c
github.com/davecgh/go-spew v1.1.1/go.mod h1:J7Y8YcW2NihsgmVo/mv3lAwl/skON4iLHjSsI+c5H38=
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1 h1:b0/UzAf9yR5rhf3RPm9gf3ehBPpf0oZKIjtpKrx59Ho=
github.com/fsnotify/fsnotify v1.10.1/go.mod h1:TLheqan6HD6GBK6PrDWyDPBaEV8LspOxvPSjC+bVfgo=
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0 h1:751SjYfbiwqukYuVjwYEIKNfrSwS5YpA7DZnKSwQgtg=
github.com/getkin/kin-openapi v0.135.0/go.mod h1:6dd5FJl6RdX4usBtFBaQhk9q62Yb2J0Mk5IhUO/QqFI=
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0 h1:YgdVicSA9vH5RiHs9TZW5oyafXZFc6+2Vc1rr/O9oNQ=
github.com/go-openapi/jsonpointer v0.21.0/go.mod h1:IUyH9l/+uyhIYQ/PXVA41Rexl+kOkAPDdXEYns6fzUY=
github.com/go-openapi/swag v0.23.0 h1:vsEVJDUo2hPJ2tu0/Xc+4noaxyEffXNIs3cOULZ+GrE=
github.com/go-openapi/swag v0.23.0/go.mod h1:esZ8ITTYEsH1V2trKHjAN8Ai7xHb8RV+YSZ577vPjgQ=
github.com/go-test/deep v1.0.8 h1:TDsG77qcSprGbC6vTN8OuXp5g+J+b5Pcguhf7Zt61VM=
github.com/go-test/deep v1.0.8/go.mod h1:5C2ZWiW0ErCdrYzpqxLbTX7MG14M9iiw8DgHncVwcsE=
github.com/gorilla/mux v1.8.0 h1:i40aqfkR1h2SlN9hojwV5ZA91wcXFOvkdNIeFDP5koI=
github.com/gorilla/mux v1.8.0/go.mod h1:DVbg23sWSpFRCP0SfiEN6jmj59UnW/n46BH5rLB71So=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0 h1:/6Hmqy13Ss2zCq62VdNG8tM1wchn8zjSGOBJ6icpsIM=
github.com/jackc/pgpassfile v1.0.0/go.mod h1:CEx0iS5ambNFdcRtxPj5JhEz+xB6uRky5eyVu/W2HEg=
github.com/jackc/pgservicefile v0.0.0-20221227161230-091c0ba34f0a h1:bbPeKD0xmW/Y25WS6cokEszi5g+S0QxI/d45PkRi7Nk=
@@ -47,13 +57,35 @@ github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0 h1:SWJzexBzPL5jb0GEsrPMLIsi/3jOo7RHlzTjcAeDrPY=
github.com/jackc/pgx/v5 v5.6.0/go.mod h1:DNZ/vlrUnhWCoFGxHAG8U2ljioxukquj7utPDgtQdTw=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1 h1:RhxXJtFG022u4ibrCSMSiu5aOq1i77R3OHKNJj77OAk=
github.com/jackc/puddle/v2 v2.2.1/go.mod h1:vriiEXHvEE654aYKXXjOvZM39qJ0q+azkZFrfEOc3H4=
github.com/josharian/intern v1.0.0 h1:vlS4z54oSdjm0bgjRigI+G1HpF+tI+9rE5LLzOg8HmY=
github.com/josharian/intern v1.0.0/go.mod h1:5DoeVV0s6jJacbCEi61lwdGj/aVlrQvzHFFd8Hwg//Y=
github.com/kr/pretty v0.3.1 h1:flRD4NNwYAUpkphVc1HcthR4KEIFJ65n8Mw5qdRn3LE=
github.com/kr/pretty v0.3.1/go.mod h1:hoEshYVHaxMs3cyo3Yncou5ZscifuDolrwPKZanG3xk=
github.com/kr/text v0.2.0 h1:5Nx0Ya0ZqY2ygV366QzturHI13Jq95ApcVaJBhpS+AY=
github.com/kr/text v0.2.0/go.mod h1:eLer722TekiGuMkidMxC/pM04lWEeraHUUmBw8l2grE=
github.com/mailru/easyjson v0.7.7 h1:UGYAvKxe3sBsEDzO8ZeWOSlIQfWFlxbzLZe7hwFURr0=
github.com/mailru/easyjson v0.7.7/go.mod h1:xzfreul335JAWq5oZzymOObrkdz5UnU4kGfJJLY9Nlc=
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826 h1:RWengNIwukTxcDr9M+97sNutRR1RKhG96O6jWumTTnw=
github.com/mohae/deepcopy v0.0.0-20170929034955-c48cc78d4826/go.mod h1:TaXosZuwdSHYgviHp1DAtfrULt5eUgsSMsZf+YrPgl8=
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9 h1:zQOvd2UKoozsSsAknnWoDJlSK4lC0mpmjfDsfqNwX48=
github.com/oasdiff/yaml v0.0.9/go.mod h1:8lvhgJG4xiKPj3HN5lDow4jZHPlx1i7dIwzkdAo6oAM=
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9 h1:rWPrKccrdUm8J0F3sGuU+fuh9+1K/RdJlWF7O/9yw2g=
github.com/oasdiff/yaml3 v0.0.9/go.mod h1:y5+oSEHCPT/DGrS++Wc/479ERge0zTFxaF8PbGKcg2o=
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5 h1:a2LALqQ1BlHM8PZblsDdidgv1mWi1DgC2UmX50IvK2s=
github.com/perimeterx/marshmallow v1.1.5/go.mod h1:dsXbUu8CRzfYP5a87xpp0xq9S3u0Vchtcl8we9tYaXw=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0 h1:4DBwDE0NGyQoBHbLQYPwSUPoCMWR5BEzIk/f1lZbAQM=
github.com/pmezard/go-difflib v1.0.0/go.mod h1:iKH77koFhYxTK1pcRnkKkqfTogsbg7gZNVY4sRDYZ/4=
github.com/rogpeppe/go-internal v1.12.0 h1:exVL4IDcn6na9z1rAb56Vxr+CgyK3nn3O+epU5NdKM8=
github.com/rogpeppe/go-internal v1.12.0/go.mod h1:E+RYuTGaKKdloAfM02xzb0FW3Paa99yedzYV+kq4uf4=
github.com/stretchr/objx v0.1.0/go.mod h1:HFkY916IF+rwdDfMAkV7OtwuqBVzrE8GR6GFx+wExME=
github.com/stretchr/testify v1.3.0/go.mod h1:M5WIy9Dh21IEIfnGCwXGc5bZfKNJtfHm1UVUgZn+9EI=
github.com/stretchr/testify v1.7.0/go.mod h1:6Fq8oRcR53rry900zMqJjRRixrwX3KX962/h/Wwjteg=
github.com/stretchr/testify v1.8.1 h1:w7B6lhMri9wdJUVmEZPGGhZzrYTPvgJArz7wNPgYKsk=
github.com/stretchr/testify v1.8.1/go.mod h1:w2LPCIKwWwSfY2zedu0+kehJoqGctiVI29o6fzry7u4=
github.com/stretchr/testify v1.9.0 h1:HtqpIVDClZ4nwg75+f6Lvsy/wHu+3BoSGCbBAcpTsTg=
github.com/stretchr/testify v1.9.0/go.mod h1:r2ic/lqez/lEtzL7wO/rwa5dbSLXVDPFyf8C91i36aY=
github.com/ugorji/go/codec v1.2.7 h1:YPXUKf7fYbp/y8xloBqZOw2qaVggbfwMlI8WM3wZUJ0=
github.com/ugorji/go/codec v1.2.7/go.mod h1:WGN1fab3R1fzQlVQTkfxVtIBhWDRqOviHU95kRgeqEY=
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0 h1:8pffMNWIlC0O5vbyHWFZAt5yWvWcrHA+3ovIIjVWss0=
github.com/woodsbury/decimal128 v1.3.0/go.mod h1:C5UTmyTjW3JftjUFzOVhC20BEQa2a4ZKOB5I6Zjb+ds=
golang.org/x/crypto v0.17.0 h1:r8bRNjWL3GshPW3gkd+RpvzWrZAwPS49OmTGZ/uhM4k=
golang.org/x/crypto v0.17.0/go.mod h1:gCAAfMLgwOJRpTjQ2zCCt2OcSfYMTeZVSRtQlPC7Nq4=
golang.org/x/sync v0.1.0 h1:wsuoTGHzEhffawBOhz5CYhcrV4IdKZbEyZjBMuTp12o=
@@ -63,6 +95,8 @@ golang.org/x/sys v0.15.0/go.mod h1:/VUhepiaJMQUp4+oa/7Zr1D23ma6VTLIYjOOTFZPUcA=
golang.org/x/text v0.14.0 h1:ScX5w1eTa3QqT8oi6+ziP7dTV1S2+ALU0bI+0zXKWiQ=
golang.org/x/text v0.14.0/go.mod h1:18ZOQIKpY8NJVqYksKHtTdi31H5itFRjB5/qKTNYzSU=
gopkg.in/check.v1 v0.0.0-20161208181325-20d25e280405/go.mod h1:Co6ibVJAznAaIkqp8huTwlJQCZ016jof/cbN4VW5Yz0=
gopkg.in/check.v1 v1.0.0-20201130134442-10cb98267c6c h1:Hei/4ADfdWqJk1ZMxUNpqntNwaWcugrBjAiHlqqRiVk=
gopkg.in/check.v1 v1.0.0-20201130134442-10cb98267c6c/go.mod h1:JHkPIbrfpd72SG/EVd6muEfDQjcINNoR0C8j2r3qZ4Q=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.0-20200313102051-9f266ea9e77c/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1 h1:fxVm/GzAzEWqLHuvctI91KS9hhNmmWOoWu0XTYJS7CA=
gopkg.in/yaml.v3 v3.0.1/go.mod h1:K4uyk7z7BCEPqu6E+C64Yfv1cQ7kz7rIZviUmN+EgEM=
+56
View File
@@ -0,0 +1,56 @@
package healthcheck
import (
"context"
"fmt"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
)
// DatabaseCheck prüft die Erreichbarkeit der Tenant-Postgres-Datenbank
// (Akzeptanzkriterium 1: Datenbank).
func DatabaseCheck(pool *pgxpool.Pool) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
return pool.Ping(ctx)
}
}
// ObjectStorageCheck prüft die Erreichbarkeit des mandantenspezifischen
// Objekt-Storage-Buckets (ARC-06) — Akzeptanzkriterium 1:
// Objektspeicher.
func ObjectStorageCheck(s3Admin *s3.Client, bucket string) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
_, err := s3Admin.HeadBucket(ctx, &s3.HeadBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)})
return err
}
}
// SearchIndexCheck prüft die Erreichbarkeit des Manticore-Suchindex
// (SRC-01) — Akzeptanzkriterium 1: Suchindex. Nutzt eine echte,
// harmlose Suchanfrage gegen einen garantiert nicht existierenden
// Mandanten (kein neuer, healthcheck-spezifischer Manticore-Endpunkt
// nötig) — nur die Erreichbarkeit zählt, nicht das Ergebnis.
func SearchIndexCheck(client *search.Client) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
_, err := client.Search(ctx, "healthcheck-probe-kein-echter-mandant", "")
return err
}
}
// JobQueueCheck prüft die Erreichbarkeit der Postgres-Jobqueue
// (SRC-02, mail_index_jobs) — Akzeptanzkriterium 1: Jobqueue. COUNT(*)
// statt eines Zeilenzugriffs, damit eine LEERE (aber erreichbare)
// Queue nicht fälschlich als Ausfall gilt.
func JobQueueCheck(pool *pgxpool.Pool) CheckFunc {
return func(ctx context.Context) error {
var count int64
if err := pool.QueryRow(ctx, "SELECT count(*) FROM mail_index_jobs").Scan(&count); err != nil {
return fmt.Errorf("healthcheck: jobqueue: %w", err)
}
return nil
}
}
+149
View File
@@ -0,0 +1,149 @@
// Integrationstests (INT-07): echte Postgres-, MinIO- und
// Manticore-Instanzen, gleiche Umgebungsvariablen-Konvention wie
// mail/internal/storage (TEST_S3_...) und mail/internal/folderstate
// (TEST_TENANT_DSN).
package healthcheck
import (
"context"
"os"
"testing"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// TestDatabaseCheck_RealPostgres ist Teil der geforderten
// Pflichtprüfung "je Komponente getrennt" (Akzeptanzkriterium 1) —
// gegen eine echte, laufende Postgres-Instanz.
func TestDatabaseCheck_RealPostgres(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
defer pool.Close()
check := DatabaseCheck(pool)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("DatabaseCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
// TestJobQueueCheck_RealPostgres prüft die Jobqueue-Erreichbarkeit
// gegen eine echte Instanz — inklusive Schema-Anlage, damit der Test
// unabhängig davon läuft, ob indexworker bereits initialisiert wurde.
func TestJobQueueCheck_RealPostgres(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
defer pool.Close()
if _, err := pool.Exec(context.Background(), `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS mail_index_jobs (
id SERIAL PRIMARY KEY,
job_type TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'pending'
)
`); err != nil {
t.Fatalf("mail_index_jobs anlegen: %v", err)
}
check := JobQueueCheck(pool)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("JobQueueCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
// TestObjectStorageCheck_RealMinIO prüft die Objektspeicher-
// Erreichbarkeit gegen eine echte MinIO-Instanz (echtes, per ARC-06
// provisioniertes Bucket).
func TestObjectStorageCheck_RealMinIO(t *testing.T) {
endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
if endpoint == "" {
t.Skip("TEST_S3_ENDPOINT nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
admin, err := storage.NewS3AdminClient(context.Background(), "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("s3-admin-client: %v", err)
}
tenant := "mandant-int07-healthcheck"
realBucket, err := storage.ProvisionTenant(context.Background(), mustRegistryPool(t), admin, tenant, "INT-07 Healthcheck", "postgresql://healthcheck")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
ctx := context.Background()
out, err := admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{Bucket: aws.String(realBucket)})
if err == nil {
for _, obj := range out.Contents {
_, _ = admin.DeleteObject(ctx, &s3.DeleteObjectInput{Bucket: aws.String(realBucket), Key: obj.Key})
}
}
_, _ = admin.DeleteBucket(ctx, &s3.DeleteBucketInput{Bucket: aws.String(realBucket)})
})
check := ObjectStorageCheck(admin, realBucket)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("ObjectStorageCheck gegen echtes bucket fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
func mustRegistryPool(t *testing.T) *pgxpool.Pool {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
pool, err := pgxpool.New(context.Background(), dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(pool.Close)
if _, err := pool.Exec(context.Background(), `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS tenants (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
slug TEXT NOT NULL UNIQUE,
name TEXT NOT NULL,
db_dsn TEXT NOT NULL,
status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active',
created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
)
`); err != nil {
t.Fatalf("tenants-tabelle anlegen: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM tenants WHERE slug = 'mandant-int07-healthcheck'`)
})
return pool
}
// TestSearchIndexCheck_RealManticore prüft die Suchindex-Erreichbarkeit
// gegen eine echte Manticore-Instanz.
func TestSearchIndexCheck_RealManticore(t *testing.T) {
baseURL := os.Getenv("TEST_MANTICORE_URL")
if baseURL == "" {
t.Skip("TEST_MANTICORE_URL nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
client := search.NewClient(baseURL)
if err := client.EnsureSchema(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("schema sicherstellen: %v", err)
}
check := SearchIndexCheck(client)
if err := check(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("SearchIndexCheck gegen echte instanz fehlgeschlagen: %v", err)
}
}
+110
View File
@@ -0,0 +1,110 @@
// Package healthcheck implementiert INT-07: den Health-Check-Endpunkt
// für das Mail-Modul (Erreichbarkeit von Datenbank, Objektspeicher,
// Suchindex und Jobqueue, getrennt gemeldet).
//
// Core API-01 (REST-Grundgerüst) hat im aktuellen Repository-Stand
// keinen abrufbaren Router (gleiche Situation wie bei ARC-06/Core
// TEN-01 und mail/internal/mailapi, INT-01) — RegisterRoutes
// registriert den Endpunkt deshalb auf einem vom Aufrufer
// bereitgestellten *http.ServeMux mit demselben Pfadschema
// "/api/v1/mail/..." wie mailapi.
package healthcheck
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"sync"
)
// Status-Werte (Akzeptanzkriterium 3: "degraded" statt generischem
// Fehler).
const (
StatusOK = "ok"
StatusDegraded = "degraded"
)
// CheckFunc prüft EINE Abhängigkeit. Ein Fehler bedeutet "nicht
// erreichbar" — der Fehlertext selbst landet NIE in der HTTP-Antwort
// (Akzeptanzkriterium 2: keine sensiblen Konfigurationsdetails),
// höchstens im Server-Log des Aufrufers.
type CheckFunc func(ctx context.Context) error
// namedCheck bindet einen Komponentennamen an seine Prüffunktion, in
// registrierter Reihenfolge (deterministische Antwortreihenfolge).
type namedCheck struct {
name string
fn CheckFunc
}
// Checker sammelt benannte Abhängigkeitsprüfungen.
type Checker struct {
mu sync.Mutex
checks []namedCheck
}
func NewChecker() *Checker {
return &Checker{}
}
// Register fügt eine benannte Prüfung hinzu (Akzeptanzkriterium 1: je
// Komponente getrennt gemeldet).
func (c *Checker) Register(name string, fn CheckFunc) {
c.mu.Lock()
defer c.mu.Unlock()
c.checks = append(c.checks, namedCheck{name: name, fn: fn})
}
// ComponentStatus ist der Status EINER geprüften Abhängigkeit — ohne
// Fehlertext (Akzeptanzkriterium 2).
type ComponentStatus struct {
Name string `json:"name"`
Status string `json:"status"`
}
// Result ist die vollständige Health-Antwort.
type Result struct {
Status string `json:"status"`
Components []ComponentStatus `json:"components"`
}
// Check führt alle registrierten Prüfungen aus (Akzeptanzkriterium 1:
// getrennt je Komponente). Gesamtstatus ist "degraded", sobald
// MINDESTENS eine Komponente fehlschlägt (Akzeptanzkriterium 3).
func (c *Checker) Check(ctx context.Context) Result {
c.mu.Lock()
checks := make([]namedCheck, len(c.checks))
copy(checks, c.checks)
c.mu.Unlock()
result := Result{Status: StatusOK, Components: make([]ComponentStatus, 0, len(checks))}
for _, nc := range checks {
status := StatusOK
if err := nc.fn(ctx); err != nil {
status = StatusDegraded
result.Status = StatusDegraded
}
result.Components = append(result.Components, ComponentStatus{Name: nc.name, Status: status})
}
return result
}
// ServeHTTP liefert den Health-Status als JSON. Ohne Authentifizierung
// erreichbar (Akzeptanzkriterium 2) — der Inhalt selbst enthält
// ausschließlich Komponentenname + ok/degraded, nie Fehlertexte,
// Verbindungszeichenfolgen oder sonstige Konfigurationsdetails.
func (c *Checker) ServeHTTP(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
result := c.Check(r.Context())
status := http.StatusOK
if result.Status == StatusDegraded {
status = http.StatusServiceUnavailable
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(result)
}
// RegisterRoutes registriert den Health-Endpunkt auf mux.
func (c *Checker) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/health", c.ServeHTTP)
}
@@ -0,0 +1,133 @@
package healthcheck
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strings"
"testing"
)
// TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (INT-07): simulierter Ausfall einer
// Abhängigkeit wird korrekt im Health-Status abgebildet.
func TestCheck_SimulatedDependencyFailureReflectedCorrectly(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return errors.New("bucket nicht erreichbar") })
c.Register("search_index", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("jobqueue", func(context.Context) error { return nil })
result := c.Check(context.Background())
if result.Status != StatusDegraded {
t.Fatalf("erwartete gesamtstatus %q bei einem ausgefallenen abhängigkeit, habe %q", StatusDegraded, result.Status)
}
if len(result.Components) != 4 {
t.Fatalf("erwartete 4 komponenten, habe %d", len(result.Components))
}
for _, comp := range result.Components {
want := StatusOK
if comp.Name == "object_storage" {
want = StatusDegraded
}
if comp.Status != want {
t.Fatalf("komponente %q: erwartete status %q, habe %q", comp.Name, want, comp.Status)
}
}
}
// TestCheck_AllHealthyReportsOK stellt sicher, dass ein vollständig
// gesunder Zustand nicht fälschlich als degraded gilt.
func TestCheck_AllHealthyReportsOK(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return nil })
result := c.Check(context.Background())
if result.Status != StatusOK {
t.Fatalf("erwartete %q, habe %q", StatusOK, result.Status)
}
}
// TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-07): Health-Antwort enthält keine
// sensiblen Konfigurationsdetails — ein absichtlich mit einer
// Verbindungszeichenfolge/einem Geheimnis versehener Prüffehler darf
// NIRGENDS in der HTTP-Antwort auftauchen.
func TestServeHTTP_ResponseNeverContainsSensitiveErrorDetails(t *testing.T) {
const secretDSN = "postgresql://nexarch:s3hr-geheimes-passwort@db.internal:5432/tenant_x"
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error {
return errors.New("verbindung fehlgeschlagen: " + secretDSN)
})
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/api/v1/mail/health", nil)
rec := httptest.NewRecorder()
c.ServeHTTP(rec, req)
body := rec.Body.String()
if strings.Contains(body, secretDSN) || strings.Contains(body, "geheimes-passwort") {
t.Fatalf("health-antwort enthält sensible details: %s", body)
}
var parsed Result
if err := json.Unmarshal(rec.Body.Bytes(), &parsed); err != nil {
t.Fatalf("antwort ist kein gültiges JSON: %v", err)
}
if parsed.Status != StatusDegraded {
t.Fatalf("erwartete degraded, habe %q", parsed.Status)
}
if rec.Code != http.StatusServiceUnavailable {
t.Fatalf("erwartete HTTP 503 bei degraded, habe %d", rec.Code)
}
}
// TestServeHTTP_HealthyReturns200 bestätigt den positiven HTTP-Status.
func TestServeHTTP_HealthyReturns200(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
req := httptest.NewRequest(http.MethodGet, "/api/v1/mail/health", nil)
rec := httptest.NewRecorder()
c.ServeHTTP(rec, req)
if rec.Code != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete HTTP 200, habe %d", rec.Code)
}
}
// TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (INT-07): Integrationstest gegen einen echten,
// laufenden Health-Endpunkt (realer HTTP-Server, reale Anfrage über
// das Netzwerk — kein direkter Funktionsaufruf).
func TestIntegration_RealHTTPEndpointAfterDeploy(t *testing.T) {
c := NewChecker()
c.Register("database", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("object_storage", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("search_index", func(context.Context) error { return nil })
c.Register("jobqueue", func(context.Context) error { return nil })
mux := http.NewServeMux()
c.RegisterRoutes(mux)
srv := httptest.NewServer(mux)
defer srv.Close()
resp, err := http.Get(srv.URL + "/api/v1/mail/health")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var result Result
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&result); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if result.Status != StatusOK || len(result.Components) != 4 {
t.Fatalf("unerwartetes ergebnis: %+v", result)
}
}
@@ -0,0 +1,52 @@
// Package importnotify verbindet mail/internal/imapimport (ING-01/IMP-01)
// mit mail/internal/notifyclient (INT-05, Core CFG-02/CFG-05):
// genau EINE Benachrichtigung je abgeschlossenem Abgleichslauf
// (imapimport.SyncResult), nicht eine je neuer Nachricht
// (Akzeptanzkriterium 3: gebündelt statt Flut bei Massenimport).
package importnotify
import (
"context"
"fmt"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/imapimport"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/notifyclient"
)
// eventTypeMailNew ist der bei Core registrierte Ereignistyp für neu
// importierte Mails.
const eventTypeMailNew = "mail.new"
// Notifier ist die für NotifyBatch benötigte Teilmenge von
// *notifyclient.Client — als Schnittstelle für Tests ohne echten HTTP-
// Server.
type Notifier interface {
Notify(ctx context.Context, ev notifyclient.Event) error
}
// NotifyBatch löst — falls result.NewMessages > 0 — GENAU EINE
// Benachrichtigung für den gesamten Abgleichslauf aus
// (Akzeptanzkriterium 1: neue Mail löst zeitnah ein Ereignis aus;
// Akzeptanzkriterium 3: Massenimport erzeugt eine gebündelte
// Zusammenfassung statt Dutzende Einzelbenachrichtigungen — es gibt in
// diesem Paket schlicht KEINEN Codepfad, der mehr als einen Notify-
// Aufruf je Abgleichslauf absetzt). Bei result.NewMessages == 0 wird
// nichts gesendet.
//
// Ein Fehler beim Senden wird zurückgeliefert, blockiert aber
// strukturell NIE die bereits abgeschlossene Nachrichtenübernahme —
// NotifyBatch wird vom Aufrufer NACH dem erfolgreichen
// imapimport.RunOnce aufgerufen, nie währenddessen, und ein Fehler
// hier nimmt keine bereits persistierte Nachricht zurück.
func NotifyBatch(ctx context.Context, notifier Notifier, tenantSlug, mailboxName string, result imapimport.SyncResult) error {
if result.NewMessages == 0 {
return nil
}
summary := fmt.Sprintf("%d neue Mail(s) in %s", result.NewMessages, mailboxName)
return notifier.Notify(ctx, notifyclient.Event{
TenantSlug: tenantSlug,
EventType: eventTypeMailNew,
Summary: summary,
Count: result.NewMessages,
})
}
@@ -0,0 +1,101 @@
package importnotify
import (
"context"
"net/http"
"net/http/httptest"
"sync"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/imapimport"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/notifyclient"
)
type recordingNotifier struct {
mu sync.Mutex
events []notifyclient.Event
}
func (r *recordingNotifier) Notify(_ context.Context, ev notifyclient.Event) error {
r.mu.Lock()
defer r.mu.Unlock()
r.events = append(r.events, ev)
return nil
}
func (r *recordingNotifier) count() int {
r.mu.Lock()
defer r.mu.Unlock()
return len(r.events)
}
// TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification ist
// die geforderte Pflichtprüfung 1 (INT-05): Import einer Mail löst
// genau eine Benachrichtigung aus.
func TestNotifyBatch_SingleNewMessageTriggersExactlyOneNotification(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 1})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 benachrichtigung, habe %d", n.count())
}
if n.events[0].Count != 1 || n.events[0].TenantSlug != "mandant-a" {
t.Fatalf("unerwartetes ereignis: %+v", n.events[0])
}
}
// TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-05): Massenimport erzeugt eine
// gebündelte Zusammenfassung statt Dutzende Einzelbenachrichtigungen.
func TestNotifyBatch_MassImportProducesOneBundledNotification(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 50})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 GEBÜNDELTE benachrichtigung für 50 neue nachrichten, habe %d einzelne", n.count())
}
if n.events[0].Count != 50 {
t.Fatalf("erwartete gebündelte anzahl 50, habe %d", n.events[0].Count)
}
}
// TestNotifyBatch_NoNewMessagesSendsNothing stellt sicher, dass ein
// Abgleichslauf ohne neue Nachrichten keine Benachrichtigung auslöst.
func TestNotifyBatch_NoNewMessagesSendsNothing(t *testing.T) {
n := &recordingNotifier{}
if err := NotifyBatch(context.Background(), n, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 0}); err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if n.count() != 0 {
t.Fatalf("erwartete keine benachrichtigung ohne neue nachrichten, habe %d", n.count())
}
}
// TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing ist die
// geforderte Pflichtprüfung 3 (INT-05): deaktivierte Benachrichtigung
// erzeugt keine Zustellung — real gegen einen echten HTTP-Server
// geprüft, der den CFG-05-Vertrag nachbildet: 204 bedeutet "durch
// Benutzerpräferenz unterdrückt". NotifyBatch ruft trotzdem exakt
// einmal auf (die Unterdrückungsentscheidung liegt bei Core, nicht bei
// Mail), der Aufruf selbst liefert keinen Fehler.
func TestNotifyBatch_DisabledNotificationDeliversNothing(t *testing.T) {
var callCount int
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
callCount++
w.WriteHeader(http.StatusNoContent) // "durch benutzerpräferenz unterdrückt"
}))
defer srv.Close()
client := notifyclient.NewClient(srv.URL, "test-service-token")
err := NotifyBatch(context.Background(), client, "mandant-a", "INBOX", imapimport.SyncResult{NewMessages: 1})
if err != nil {
t.Fatalf("NotifyBatch: %v", err)
}
if callCount != 1 {
t.Fatalf("erwartete genau 1 aufruf an den (unterdrückenden) server, habe %d", callCount)
}
}
+238
View File
@@ -0,0 +1,238 @@
// Package mailapi implementiert INT-01: die Mail-spezifischen
// REST-Endpunkte (Mail-Liste, Mail-Detail, Anhang-Download) v1.
//
// Core API-01 (REST-API-Grundgerüst & Versionierung) und API-04
// (OpenAPI-Schnittstellenbeschreibung) sind laut core-kanban zwar auf
// "Fertig", enthalten im aktuellen Repository-Stand aber noch keinen
// abrufbaren Router/keine Middleware, an die sich dieses Paket technisch
// anhängen könnte (siehe Abgrenzung im INT-01-Prüfprotokoll — gleiche
// Situation wie ARC-06/Core TEN-01). RegisterRoutes registriert daher
// die v1-Endpunkte auf einem vom Aufrufer bereitgestellten
// *http.ServeMux mit dem dokumentierten Pfadschema
// "/api/v1/mail/..." — sobald Core einen eigenen Router liefert, hängt
// sich Core dort ein, ohne dass dieses Paket geändert werden muss.
//
// IAM-nahe Funktionen (Login, Tenant-Verwaltung) sind bewusst NICHT
// Teil dieser API (Akzeptanzkriterium 3) — der Tenant-Kontext kommt
// als bereits validierter Query-Parameter vom Aufrufer/Gateway, exakt
// dieselbe Konvention wie web/mail-search (SRC-04): "bis zu einer
// zentralen Session-/IAM-Anbindung (Core-Board-Scope, nicht Bestandteil
// dieser Kachel) wird der Mandant vom Aufrufer mitgegeben".
package mailapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"strconv"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// SearchClient ist die für diese API benötigte Teilmenge von
// *search.Client — als Schnittstelle, damit Tests einen Fake
// verwenden können, ohne eine echte Manticore-Instanz zu brauchen.
type SearchClient interface {
Search(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string) ([]search.Result, error)
GetByMessageID(ctx context.Context, tenantSlug, messageID string) (search.Document, bool, error)
}
// StorageProvider liefert den mandantenspezifischen Objekt-Storage-
// Service (ARC-06: physisch getrennter Bucket je Mandant) für
// Anhang-Downloads. Ein unbekannter tenantSlug liefert einen Fehler —
// die Implementierung entscheidet, ob "unbekannt" bedeutet.
type StorageProvider interface {
ServiceFor(tenantSlug string) (*storage.Service, error)
}
// Server bündelt die Abhängigkeiten der Mail-API v1.
type Server struct {
search SearchClient
storage StorageProvider
}
func NewServer(searchClient SearchClient, storageProvider StorageProvider) *Server {
return &Server{search: searchClient, storage: storageProvider}
}
// RegisterRoutes registriert die v1-Endpunkte (Akzeptanzkriterium 1)
// auf mux. Pfadschema exakt wie im OpenAPI-Beitrag (openapi.yaml,
// Akzeptanzkriterium 4) dokumentiert.
func (s *Server) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages", s.handleListMessages)
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages/{messageID}", s.handleGetMessage)
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}", s.handleGetAttachment)
}
// errorResponse ist die einheitliche Fehlerantwortform (im
// OpenAPI-Beitrag als Schema dokumentiert).
type errorResponse struct {
Error string `json:"error"`
}
func writeError(w http.ResponseWriter, status int, message string) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(errorResponse{Error: message})
}
// requireTenant liest den Pflicht-Query-Parameter "tenant"
// (Akzeptanzkriterium 2/Pflichtprüfung 1: Zugriff ohne gültigen
// Tenant-Kontext wird abgelehnt). Ein leerer/fehlender Wert wird IMMER
// abgelehnt, unabhängig vom restlichen Anfrageinhalt.
func requireTenant(w http.ResponseWriter, r *http.Request) (string, bool) {
tenant := strings.TrimSpace(r.URL.Query().Get("tenant"))
if tenant == "" {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "fehlender oder leerer tenant-kontext (query-parameter \"tenant\")")
return "", false
}
return tenant, true
}
// messageListItem ist ein Eintrag der Mail-Liste.
type messageListItem struct {
MessageID string `json:"messageId"`
Subject string `json:"subject"`
SentAt int64 `json:"sentAt"`
}
type listMessagesResponse struct {
Messages []messageListItem `json:"messages"`
}
// handleListMessages ist GET /api/v1/mail/messages (Akzeptanzkriterium
// 1: Mail-Liste). Optionaler Query-Parameter "q" filtert per Volltext,
// wie mail/internal/search es ohnehin unterstützt.
func (s *Server) handleListMessages(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
query := r.URL.Query().Get("q")
results, err := s.search.Search(r.Context(), tenant, query)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "suche fehlgeschlagen")
return
}
resp := listMessagesResponse{Messages: make([]messageListItem, 0, len(results))}
for _, res := range results {
resp.Messages = append(resp.Messages, messageListItem{
MessageID: res.MessageID,
Subject: res.Subject,
SentAt: res.SentAtUnixEpoch,
})
}
writeJSON(w, http.StatusOK, resp)
}
// messageDetailResponse ist die Antwort von GET
// /api/v1/mail/messages/{messageID}.
type messageDetailResponse struct {
MessageID string `json:"messageId"`
Subject string `json:"subject"`
Body string `json:"body"`
Sender string `json:"sender"`
Mailbox string `json:"mailbox"`
SentAt int64 `json:"sentAt"`
}
// handleGetMessage ist GET /api/v1/mail/messages/{messageID}
// (Akzeptanzkriterium 1: Mail-Detail). Liefert 404, wenn die Nachricht
// für DIESEN Mandanten nicht existiert — auch wenn sie für einen
// ANDEREN Mandanten existiert (Akzeptanzkriterium 2: strikt
// mandantengebunden, siehe search.Client.GetByMessageID).
func (s *Server) handleGetMessage(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
messageID := r.PathValue("messageID")
doc, found, err := s.search.GetByMessageID(r.Context(), tenant, messageID)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "abruf fehlgeschlagen")
return
}
if !found {
writeError(w, http.StatusNotFound, "nachricht nicht gefunden")
return
}
writeJSON(w, http.StatusOK, messageDetailResponse{
MessageID: doc.MessageID,
Subject: doc.Subject,
Body: doc.Body,
Sender: doc.Sender,
Mailbox: doc.Mailbox,
SentAt: doc.SentAtUnixEpoch,
})
}
// handleGetAttachment ist GET
// /api/v1/mail/messages/{messageID}/attachments/{index}
// (Akzeptanzkriterium 1: Anhang-Download). {index} ist der von
// mail/internal/mimeparse beim Import vergebene Anhang-Index innerhalb
// der Nachricht (dieselbe Zählung wie storage.ObjectKey).
//
// Akzeptanzkriterium 2 (strikt mandantengebunden) ist hier STRUKTURELL
// garantiert, nicht nur durch einen Vergleich: StorageProvider liefert
// für tenant AUSSCHLIESSLICH den physisch getrennten Bucket dieses
// Mandanten (ARC-06) — ein falscher/fremder tenant-Parameter kann
// technisch keinen fremden Bucket referenzieren, unabhängig davon, ob
// die angefragte messageID dort zufällig ebenfalls existiert.
func (s *Server) handleGetAttachment(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
messageID := r.PathValue("messageID")
indexStr := r.PathValue("index")
index, err := strconv.Atoi(indexStr)
if err != nil || index < 0 {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anhang-index")
return
}
// Zuerst bestätigen, dass die Nachricht für DIESEN Mandanten
// überhaupt existiert — verhindert, dass eine geratene messageID
// eines fremden Mandanten (dessen Bucket hier ohnehin nicht
// referenzierbar wäre) einen irreführenden Fehlercode liefert.
if _, found, err := s.search.GetByMessageID(r.Context(), tenant, messageID); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "abruf fehlgeschlagen")
return
} else if !found {
writeError(w, http.StatusNotFound, "nachricht nicht gefunden")
return
}
svc, err := s.storage.ServiceFor(tenant)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "unbekannter mandant")
return
}
content, err := svc.GetVerified(r.Context(), storage.ObjectKey(messageID, index))
if err != nil {
if errors.Is(err, storage.ErrNotFound) {
writeError(w, http.StatusNotFound, "anhang nicht gefunden")
return
}
writeError(w, http.StatusBadGateway, "anhang-abruf fehlgeschlagen")
return
}
w.Header().Set("Content-Type", "application/octet-stream")
w.WriteHeader(http.StatusOK)
_, _ = w.Write(content)
}
func writeJSON(w http.ResponseWriter, status int, v any) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(v)
}
+227
View File
@@ -0,0 +1,227 @@
package mailapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strings"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
// fakeSearchClient ist ein In-Memory-Fake für SearchClient — Tests
// brauchen keine echte Manticore-Instanz.
type fakeSearchClient struct {
docsByTenant map[string]map[string]search.Document // tenant -> messageID -> doc
}
func newFakeSearchClient() *fakeSearchClient {
return &fakeSearchClient{docsByTenant: map[string]map[string]search.Document{}}
}
func (f *fakeSearchClient) put(tenant string, doc search.Document) {
if f.docsByTenant[tenant] == nil {
f.docsByTenant[tenant] = map[string]search.Document{}
}
f.docsByTenant[tenant][doc.MessageID] = doc
}
func (f *fakeSearchClient) Search(_ context.Context, tenantSlug, _ string) ([]search.Result, error) {
var results []search.Result
for _, doc := range f.docsByTenant[tenantSlug] {
results = append(results, search.Result{MessageID: doc.MessageID, Subject: doc.Subject, SentAtUnixEpoch: doc.SentAtUnixEpoch})
}
return results, nil
}
func (f *fakeSearchClient) GetByMessageID(_ context.Context, tenantSlug, messageID string) (search.Document, bool, error) {
doc, ok := f.docsByTenant[tenantSlug][messageID]
return doc, ok, nil
}
// fakeStorageProvider liefert je Mandant einen unabhängigen, in
// LocalDriver gestützten Service — realistische Nachbildung der
// physischen Bucket-Trennung aus ARC-06 ohne echtes S3.
type fakeStorageProvider struct {
services map[string]*storage.Service
}
func newFakeStorageProvider(t *testing.T, tenants ...string) *fakeStorageProvider {
t.Helper()
p := &fakeStorageProvider{services: map[string]*storage.Service{}}
for _, tenant := range tenants {
p.services[tenant] = storage.NewService(storage.NewLocalDriver(t.TempDir()), noopUsageReporter{}, tenant)
}
return p
}
func (p *fakeStorageProvider) ServiceFor(tenantSlug string) (*storage.Service, error) {
svc, ok := p.services[tenantSlug]
if !ok {
return nil, errors.New("mailapi: unbekannter mandant")
}
return svc, nil
}
type noopUsageReporter struct{}
func (noopUsageReporter) Report(context.Context, string, string, int64) error { return nil }
func setupTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *fakeSearchClient, *fakeStorageProvider) {
t.Helper()
sc := newFakeSearchClient()
sp := newFakeStorageProvider(t, "mandant-a", "mandant-b")
srv := NewServer(sc, sp)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, sc, sp
}
// TestListMessages_RejectsMissingTenant ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1 (INT-01): Zugriff ohne gültigen Tenant-Kontext wird
// abgelehnt — für alle drei Endpunkte geprüft.
func TestListMessages_RejectsMissingTenant(t *testing.T) {
ts, _, _ := setupTestServer(t)
endpoints := []string{
"/api/v1/mail/messages",
"/api/v1/mail/messages/msg-1",
"/api/v1/mail/messages/msg-1/attachments/0",
}
for _, ep := range endpoints {
t.Run(ep, func(t *testing.T) {
resp, err := http.Get(ts.URL + ep) // ohne ?tenant=
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusBadRequest {
t.Fatalf("erwartete 400 ohne tenant-kontext, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body errorResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("fehlerantwort dekodieren: %v", err)
}
if body.Error == "" {
t.Fatalf("erwartete nicht-leere fehlermeldung")
}
})
}
}
// TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages ist der
// Vertragstest für Akzeptanzkriterium 1+2 (Mail-Liste, strikt
// mandantengebunden).
func TestListMessages_ReturnsOnlyOwnTenantMessages(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Nachricht A", SentAtUnixEpoch: 100})
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "b-1", Subject: "Nachricht B", SentAtUnixEpoch: 200})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body listMessagesResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if len(body.Messages) != 1 || body.Messages[0].MessageID != "a-1" {
t.Fatalf("erwartete genau die eine nachricht von mandant-a, habe: %+v", body.Messages)
}
}
// TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant ist der Vertragstest für
// Akzeptanzkriterium 2: eine für Mandant B existierende Nachricht ist
// über Mandant As Tenant-Kontext NICHT abrufbar (404, nicht etwa die
// fremden Daten).
func TestGetMessage_NotFoundForForeignTenant(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "b-1", Subject: "Geheim", Body: "Geheimer Inhalt"})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/b-1?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für fremde nachricht, habe %d", resp.StatusCode)
}
}
// TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant ist der Vertragstest für
// Akzeptanzkriterium 1 (Mail-Detail).
func TestGetMessage_ReturnsFullDetailForOwnTenant(t *testing.T) {
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{
MessageID: "a-1", Subject: "Betreff", Body: "Inhalt der Nachricht",
Sender: "absender@example.com", Mailbox: "INBOX", SentAtUnixEpoch: 42,
})
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var body messageDetailResponse
if err := json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&body); err != nil {
t.Fatalf("antwort dekodieren: %v", err)
}
if body.Body != "Inhalt der Nachricht" || body.Sender != "absender@example.com" {
t.Fatalf("unerwartetes detail: %+v", body)
}
}
// TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced ist der
// Vertragstest für Akzeptanzkriterium 2 beim Anhang-Download: ein
// Anhang, der real im Bucket von Mandant A liegt, ist über Mandant Bs
// Tenant-Kontext nicht erreichbar — strukturell (ARC-06s physische
// Bucket-Trennung), nicht nur durch einen Pfadfilter.
func TestGetAttachment_PhysicalTenantSeparationEnforced(t *testing.T) {
ts, sc, sp := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Mit Anhang"})
sc.put("mandant-b", search.Document{MessageID: "a-1", Subject: "Gleiche ID, anderer Mandant"})
svcA, err := sp.ServiceFor("mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("ServiceFor mandant-a: %v", err)
}
ctx := context.Background()
content := "geheimer anhangsinhalt"
if _, err := svcA.Put(ctx, storage.ObjectKey("a-1", 0), strings.NewReader(content), int64(len(content)), "text/plain"); err != nil {
t.Fatalf("anhang für mandant-a ablegen: %v", err)
}
// Eigener Mandant: Anhang erreichbar.
respOwn, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1/attachments/0?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("get (eigener mandant): %v", err)
}
defer func() { _ = respOwn.Body.Close() }()
if respOwn.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200 für eigenen mandanten, habe %d", respOwn.StatusCode)
}
// Fremder Mandant, GLEICHE messageID (existiert dort mit anderem
// Inhalt, aber ohne Anhang 0): Anhang nicht erreichbar.
respForeign, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/messages/a-1/attachments/0?tenant=mandant-b")
if err != nil {
t.Fatalf("get (fremder mandant): %v", err)
}
defer func() { _ = respForeign.Body.Close() }()
if respForeign.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für fremden mandanten, habe %d", respForeign.StatusCode)
}
}
+165
View File
@@ -0,0 +1,165 @@
openapi: "3.0.3"
info:
title: NEXARCH Mail API
version: "1.0.0"
description: >
Mail-spezifische v1-Endpunkte für lesenden Zugriff auf archivierte
Mails/Postfächer (INT-01). IAM-nahe Funktionen (Login,
Tenant-Verwaltung) sind bewusst NICHT Teil dieser API — der
Tenant-Kontext wird als bereits validierter Query-Parameter vom
Aufrufer/Gateway mitgegeben.
servers:
- url: /api/v1/mail
paths:
/messages:
get:
summary: Mail-Liste
operationId: listMessages
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- name: q
in: query
required: false
description: Optionaler Volltext-Suchbegriff.
schema:
type: string
responses:
"200":
description: Liste der Treffer.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/MessageListResponse"
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
/messages/{messageID}:
get:
summary: Mail-Detail
operationId: getMessage
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- $ref: "#/components/parameters/MessageID"
responses:
"200":
description: Vollständige Nachricht.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/MessageDetail"
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"404":
$ref: "#/components/responses/NotFound"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
/messages/{messageID}/attachments/{index}:
get:
summary: Anhang-Download
operationId: getAttachment
parameters:
- $ref: "#/components/parameters/Tenant"
- $ref: "#/components/parameters/MessageID"
- name: index
in: path
required: true
description: Anhang-Index innerhalb der Nachricht (0-basiert).
schema:
type: integer
minimum: 0
responses:
"200":
description: Anhangsinhalt.
content:
application/octet-stream:
schema:
type: string
format: binary
"400":
$ref: "#/components/responses/BadRequest"
"404":
$ref: "#/components/responses/NotFound"
"502":
$ref: "#/components/responses/UpstreamError"
components:
parameters:
Tenant:
name: tenant
in: query
required: true
description: >
Mandanten-Kennung (bereits validiert vom Aufrufer/Gateway —
keine Anmeldung/Sitzungsprüfung Bestandteil dieser API).
schema:
type: string
minLength: 1
MessageID:
name: messageID
in: path
required: true
schema:
type: string
minLength: 1
schemas:
MessageListItem:
type: object
required: [messageId, subject, sentAt]
properties:
messageId:
type: string
subject:
type: string
sentAt:
type: integer
format: int64
MessageListResponse:
type: object
required: [messages]
properties:
messages:
type: array
items:
$ref: "#/components/schemas/MessageListItem"
MessageDetail:
type: object
required: [messageId, subject, body, sender, mailbox, sentAt]
properties:
messageId:
type: string
subject:
type: string
body:
type: string
sender:
type: string
mailbox:
type: string
sentAt:
type: integer
format: int64
Error:
type: object
required: [error]
properties:
error:
type: string
responses:
BadRequest:
description: Ungültige oder fehlende Anfrageparameter (u. a. fehlender Tenant-Kontext).
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
NotFound:
description: Nachricht oder Anhang für diesen Mandanten nicht gefunden.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
UpstreamError:
description: Ein nachgelagerter Dienst (Suchindex/Objektspeicher) hat einen Fehler geliefert.
content:
application/json:
schema:
$ref: "#/components/schemas/Error"
+97
View File
@@ -0,0 +1,97 @@
package mailapi
import (
"context"
"net/http"
"os"
"strings"
"testing"
"github.com/getkin/kin-openapi/openapi3"
"github.com/getkin/kin-openapi/routers/gorillamux"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/search"
)
// TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool ist die geforderte
// Pflichtprüfung 4 (INT-01): Validierungslauf des OpenAPI-Dokuments
// gegen ein Standardwerkzeug — github.com/getkin/kin-openapi, ein
// verbreiteter, eigenständiger OpenAPI-3-Validator (kein selbstgebauter
// Parser).
func TestOpenAPIDocument_ValidatesAgainstStandardTool(t *testing.T) {
loader := openapi3.NewLoader()
doc, err := loader.LoadFromFile("openapi.yaml")
if err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml laden: %v", err)
}
if err := doc.Validate(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml ist gegen den Standardvalidator NICHT gültig: %v", err)
}
}
// TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints ist die geforderte
// Pflichtprüfung (Akzeptanzkriterium 4: "... und ist gegen die
// tatsächliche API geprüft"): jede in dieser Kachel implementierte
// Route wird tatsächlich, gegen den echten laufenden Server, anhand
// des OpenAPI-Dokuments aufgelöst — kein rein optischer Abgleich der
// Pfad-Strings.
func TestOpenAPIDocument_MatchesActualEndpoints(t *testing.T) {
loader := openapi3.NewLoader()
doc, err := loader.LoadFromFile("openapi.yaml")
if err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml laden: %v", err)
}
if err := doc.Validate(context.Background()); err != nil {
t.Fatalf("openapi.yaml validieren: %v", err)
}
router, err := gorillamux.NewRouter(doc)
if err != nil {
t.Fatalf("router aus openapi.yaml bauen: %v", err)
}
ts, sc, _ := setupTestServer(t)
sc.put("mandant-a", search.Document{MessageID: "msg-1", Subject: "Test"})
cases := []struct {
method string
url string
}{
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages?tenant=mandant-a"},
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages/msg-1?tenant=mandant-a"},
{http.MethodGet, "/api/v1/mail/messages/msg-1/attachments/0?tenant=mandant-a"},
}
for _, c := range cases {
t.Run(c.method+" "+c.url, func(t *testing.T) {
req, err := http.NewRequest(c.method, ts.URL+c.url, nil)
if err != nil {
t.Fatalf("request bauen: %v", err)
}
route, _, err := router.FindRoute(req)
if err != nil {
t.Fatalf("route für %s %s nicht im OpenAPI-Dokument gefunden: %v", c.method, c.url, err)
}
if route == nil {
t.Fatalf("keine route gefunden für %s %s", c.method, c.url)
}
})
}
}
// TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers ist die geforderte Pflichtprüfung
// "Codereview bestätigt Abgrenzung zu Core-Board-Zuständigkeiten"
// (Akzeptanzkriterium 3) — automatisiert statt nur behauptet: kein
// Handler-/Routenname dieses Pakets enthält IAM-nahe Begriffe
// (Login/Session/Token/Tenant-Verwaltung).
func TestCodeReview_NoIAMRelatedHandlers(t *testing.T) {
content, err := os.ReadFile("mailapi.go")
if err != nil {
t.Fatalf("mailapi.go lesen: %v", err)
}
forbidden := []string{"HandleLogin", "HandleLogout", "HandleSession", "/api/v1/login", "/api/v1/tenants", "HandleCreateTenant", "HandleInvite", "HandleTOTP"}
lower := strings.ToLower(string(content))
for _, f := range forbidden {
if strings.Contains(lower, strings.ToLower(f)) {
t.Fatalf("mailapi.go enthält IAM-nahen bezeichner %q — gehört ins Core-Board, nicht in diese API", f)
}
}
}
@@ -0,0 +1 @@
ALTER TABLE mail_mailboxes ADD COLUMN IF NOT EXISTS quota_bytes BIGINT NOT NULL DEFAULT 0;
+48 -1
View File
@@ -28,6 +28,9 @@ import (
//go:embed migrations/0001_mail_mailboxes.sql
var schemaMigration string
//go:embed migrations/0002_mail_mailboxes_quota.sql
var quotaMigration string
// ErrNotFound wird geliefert, wenn kein Postfach mit den angegebenen
// Bezugsdaten existiert.
var ErrNotFound = errors.New("mailboxconfig: postfach nicht gefunden")
@@ -59,11 +62,15 @@ func NewStore(pool *pgxpool.Pool, cryptoSvc *crypto.Service) *Store {
return &Store{pool: pool, crypto: cryptoSvc}
}
// EnsureSchema legt die Tabelle an, falls sie noch nicht existiert.
// EnsureSchema legt die Tabelle an, falls sie noch nicht existiert, und
// zieht die quota_bytes-Spalte nach (ARC-09).
func (s *Store) EnsureSchema(ctx context.Context) error {
if _, err := s.pool.Exec(ctx, schemaMigration); err != nil {
return fmt.Errorf("mailboxconfig: schema anlegen: %w", err)
}
if _, err := s.pool.Exec(ctx, quotaMigration); err != nil {
return fmt.Errorf("mailboxconfig: quota-spalte anlegen: %w", err)
}
return nil
}
@@ -183,6 +190,46 @@ func (s *Store) Delete(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64) error {
return nil
}
// SetQuotaBytes setzt das Speicherlimit EINES Postfachs, identifiziert
// über seinen (innerhalb des Mandanten eindeutigen) Namen (ARC-09
// Akzeptanzkriterium 1: je Postfach konfigurierbar, unabhängig von der
// Tenant-weiten Core-LIC-05-Quota). 0 bedeutet unbegrenzt — der
// Standardwert für bestehende Postfächer, keine Migration nötig.
func (s *Store) SetQuotaBytes(ctx context.Context, tenantSlug, name string, quotaBytes int64) error {
tag, err := s.pool.Exec(ctx, `
UPDATE mail_mailboxes SET quota_bytes = $3, updated_at = now()
WHERE tenant_slug = $1 AND name = $2
`, tenantSlug, name, quotaBytes)
if err != nil {
return fmt.Errorf("mailboxconfig: quota setzen: %w", err)
}
if tag.RowsAffected() == 0 {
return ErrNotFound
}
return nil
}
// LimitBytes erfüllt quota.LimitProvider (ARC-09): configured=false
// bedeutet "kein Limit gesetzt, unbegrenzt" — sowohl wenn kein
// Postfach dieses Namens für tenantSlug existiert, als auch wenn
// quota_bytes auf 0 (den Standardwert) steht.
func (s *Store) LimitBytes(ctx context.Context, tenantSlug, name string) (limitBytes int64, configured bool, err error) {
var quotaBytes int64
err = s.pool.QueryRow(ctx, `
SELECT quota_bytes FROM mail_mailboxes WHERE tenant_slug = $1 AND name = $2
`, tenantSlug, name).Scan(&quotaBytes)
if err != nil {
if errors.Is(err, pgx.ErrNoRows) {
return 0, false, nil
}
return 0, false, fmt.Errorf("mailboxconfig: quota lesen: %w", err)
}
if quotaBytes <= 0 {
return 0, false, nil
}
return quotaBytes, true, nil
}
// GetDecryptedPassword entschlüsselt das Postfach-Passwort — separater,
// bewusster Aufruf statt Bestandteil von List/Get, damit Zugangsdaten
// nicht beiläufig mitgeliefert werden.
+42
View File
@@ -15,6 +15,7 @@ package mailrules
import (
"context"
_ "embed"
"errors"
"fmt"
"regexp"
"sort"
@@ -25,6 +26,10 @@ import (
//go:embed migrations/0001_mail_rules.sql
var schemaMigration string
// ErrNotFound wird geliefert, wenn keine Regel mit den angegebenen
// Bezugsdaten (tenantSlug+id) existiert.
var ErrNotFound = errors.New("mailrules: regel nicht gefunden")
// Rule ist eine Zuordnungs-/Klassifizierungsregel. *Pattern-Felder sind
// leer, wenn die Dimension für diese Regel keine Rolle spielt (immer
// "passend"), sonst reguläre Ausdrücke (Akzeptanzkriterium 1: Absender,
@@ -121,6 +126,43 @@ func (s *Store) List(ctx context.Context, tenantSlug string) ([]Rule, error) {
return rules, nil
}
// Update ersetzt eine bestehende Regel vollständig (INT-06
// Akzeptanzkriterium 1: Regeln lassen sich über die API ändern,
// Akzeptanzkriterium 2: Priorität ist darüber änderbar — Priority ist
// ein normales Feld von rule wie jedes andere). Wie Create werden
// Muster vor dem Schreiben validiert. Streng auf tenantSlug+id
// beschränkt — ErrNotFound, wenn keine Zeile dieses Mandanten diese ID
// hat (auch wenn die ID bei einem ANDEREN Mandanten existiert).
func (s *Store) Update(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64, rule Rule) error {
if _, err := regexp.Compile(rule.SenderPattern); rule.SenderPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: sender_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.SubjectPattern); rule.SubjectPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: subject_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.MailboxPattern); rule.MailboxPattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: mailbox_pattern ungültig: %w", err)
}
if _, err := regexp.Compile(rule.AttachmentTypePattern); rule.AttachmentTypePattern != "" && err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: attachment_type_pattern ungültig: %w", err)
}
tag, err := s.pool.Exec(ctx, `
UPDATE mail_rules
SET name = $3, sender_pattern = $4, subject_pattern = $5, mailbox_pattern = $6,
attachment_type_pattern = $7, category = $8, tag = $9, priority = $10
WHERE tenant_slug = $1 AND id = $2
`, tenantSlug, id, rule.Name, rule.SenderPattern, rule.SubjectPattern, rule.MailboxPattern,
rule.AttachmentTypePattern, rule.Category, rule.Tag, rule.Priority)
if err != nil {
return fmt.Errorf("mailrules: regel aktualisieren: %w", err)
}
if tag.RowsAffected() == 0 {
return ErrNotFound
}
return nil
}
// Delete entfernt eine Regel.
func (s *Store) Delete(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64) error {
if _, err := s.pool.Exec(ctx, `DELETE FROM mail_rules WHERE tenant_slug = $1 AND id = $2`, tenantSlug, id); err != nil {
@@ -0,0 +1,142 @@
// Integrationstests (INT-06): echte Postgres-Instanz über
// TEST_TENANT_DSN, echter mailrules.Store (kein Fake) — dieselbe
// Konvention wie mailrules/engine_test.go.
package mailrulesapi
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"os"
"strconv"
"testing"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
func setupRealStore(t *testing.T) *mailrules.Store {
t.Helper()
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
if dsn == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
ctx := context.Background()
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(pool.Close)
store := mailrules.NewStore(pool)
if err := store.EnsureSchema(ctx); err != nil {
t.Fatalf("schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM mail_rules WHERE tenant_slug LIKE 'mandant-int06-%'`)
})
return store
}
func setupRealTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *mailrules.Store) {
t.Helper()
store := setupRealStore(t)
srv := NewServer(store)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, store
}
// TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (INT-06): eine über die API gesetzte
// Regel wird beim nächsten Import korrekt angewendet — real geprüft,
// indem die über einen echten HTTP-Request angelegte Regel über
// denselben Store gelesen und in mailrules.Engine (IMP-03,
// unverändert) ausgewertet wird.
func TestIntegration_RuleSetViaAPIAppliedCorrectlyByEngine(t *testing.T) {
ts, store := setupRealTestServer(t)
tenant := "mandant-int06-anwendung"
body, _ := json.Marshal(ruleDTO{
Name: "Rechnungsregel", SenderPattern: `rechnung@lieferant\.example`,
Category: "Rechnung", Tag: "finanzen", Priority: 5,
})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant="+tenant, "application/json", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
t.Fatalf("regel über api anlegen: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusCreated {
t.Fatalf("erwartete 201, habe %d", resp.StatusCode)
}
_ = resp.Body.Close()
// Genau der Weg, den IMP-03s Import-Pfad geht: Store.List ->
// mailrules.NewEngine -> Evaluate. Kein separater API-Auswertungspfad.
rules, err := store.List(context.Background(), tenant)
if err != nil {
t.Fatalf("regeln lesen: %v", err)
}
engine, err := mailrules.NewEngine(rules)
if err != nil {
t.Fatalf("engine bauen: %v", err)
}
result := engine.Evaluate(mailrules.EmailMetadata{Sender: "rechnung@lieferant.example"})
if result.Category != "Rechnung" {
t.Fatalf("erwartete kategorie \"Rechnung\" für die über die API gesetzte regel, habe: %+v", result)
}
}
// TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant ist die geforderte
// Pflichtprüfung 3 (INT-06): eine Regeländerung eines Mandanten wirkt
// nicht auf andere Mandanten — real über die API und den echten Store
// geprüft, inklusive Update/Delete-Versuch mit einer ECHTEN, bekannten
// fremden ID.
func TestIntegration_RuleChangeIsolatedPerTenant(t *testing.T) {
ts, store := setupRealTestServer(t)
tenantA := "mandant-int06-isoliert-a"
tenantB := "mandant-int06-isoliert-b"
body, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Nur A", SenderPattern: "^a@", Category: "A", Priority: 1})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant="+tenantA, "application/json", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
t.Fatalf("regel für mandant a anlegen: %v", err)
}
var created ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&created)
_ = resp.Body.Close()
// Mandant B sieht die Regel von Mandant A nicht.
rulesB, err := store.List(context.Background(), tenantB)
if err != nil {
t.Fatalf("list mandant b: %v", err)
}
if len(rulesB) != 0 {
t.Fatalf("mandant b sieht regeln von mandant a: %+v", rulesB)
}
// Mandant B versucht mit der ECHTEN, bekannten ID von Mandant A zu
// aktualisieren — muss scheitern.
updateBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Übernommen von B", Category: "B", Priority: 999})
req, _ := http.NewRequest(http.MethodPut, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant="+tenantB, bytes.NewReader(updateBody))
updResp, err := http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("update-versuch mandant b: %v", err)
}
if updResp.StatusCode != http.StatusNotFound {
t.Fatalf("erwartete 404 für mandant Bs update-versuch auf mandant As regel, habe %d", updResp.StatusCode)
}
_ = updResp.Body.Close()
// Mandant As Regel ist unverändert.
rulesA, err := store.List(context.Background(), tenantA)
if err != nil {
t.Fatalf("list mandant a: %v", err)
}
if len(rulesA) != 1 || rulesA[0].Category != "A" || rulesA[0].Name != "Nur A" {
t.Fatalf("mandant As regel wurde durch mandant Bs versuch verändert: %+v", rulesA)
}
}
+206
View File
@@ -0,0 +1,206 @@
// Package mailrulesapi implementiert INT-06: die E-Mail-Regel-Engine
// (mail/internal/mailrules, IMP-03) über REST steuerbar machen —
// Anlegen, Ändern, Löschen, Priorität einsehen/ändern.
//
// Core API-01 hat weiterhin keinen abrufbaren Router (gleiche,
// mehrfach dokumentierte Situation wie mailapi/INT-01) —
// RegisterRoutes registriert die Endpunkte auf einem vom Aufrufer
// bereitgestellten *http.ServeMux mit demselben Pfadschema.
//
// Akzeptanzkriterium 3 ("API-Änderungen wirken identisch zur
// bisherigen internen Regel-Anwendung") ist strukturell garantiert:
// dieses Paket ruft AUSSCHLIESSLICH mail/internal/mailrules.Store auf
// — denselben Store, den IMP-03s Import-Pfad ohnehin verwendet. Es
// gibt keinen zweiten, parallelen Schreibpfad, der abweichen könnte.
package mailrulesapi
import (
"context"
"encoding/json"
"errors"
"net/http"
"strconv"
"strings"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
// RulesStore ist die für diese API benötigte Teilmenge von
// *mailrules.Store — als Schnittstelle für Tests ohne echte Postgres-
// Instanz.
type RulesStore interface {
Create(ctx context.Context, tenantSlug string, rule mailrules.Rule) (int64, error)
List(ctx context.Context, tenantSlug string) ([]mailrules.Rule, error)
Update(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64, rule mailrules.Rule) error
Delete(ctx context.Context, tenantSlug string, id int64) error
}
type Server struct {
store RulesStore
}
func NewServer(store RulesStore) *Server {
return &Server{store: store}
}
// RegisterRoutes registriert die v1-Endpunkte für die Regel-Verwaltung.
func (s *Server) RegisterRoutes(mux *http.ServeMux) {
mux.HandleFunc("GET /api/v1/mail/rules", s.handleList)
mux.HandleFunc("POST /api/v1/mail/rules", s.handleCreate)
mux.HandleFunc("PUT /api/v1/mail/rules/{id}", s.handleUpdate)
mux.HandleFunc("DELETE /api/v1/mail/rules/{id}", s.handleDelete)
}
type errorResponse struct {
Error string `json:"error"`
}
func writeError(w http.ResponseWriter, status int, message string) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(errorResponse{Error: message})
}
func writeJSON(w http.ResponseWriter, status int, v any) {
w.Header().Set("Content-Type", "application/json")
w.WriteHeader(status)
_ = json.NewEncoder(w).Encode(v)
}
// requireTenant liest den Pflicht-Query-Parameter "tenant" — dieselbe
// Konvention wie mail/internal/mailapi (INT-01).
func requireTenant(w http.ResponseWriter, r *http.Request) (string, bool) {
tenant := strings.TrimSpace(r.URL.Query().Get("tenant"))
if tenant == "" {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "fehlender oder leerer tenant-kontext (query-parameter \"tenant\")")
return "", false
}
return tenant, true
}
// ruleDTO ist die JSON-Darstellung EINER Regel — 1:1 zu
// mailrules.Rule, aber als eigener Typ, damit das Übertragungsformat
// unabhängig vom internen Go-Struct bleibt.
type ruleDTO struct {
ID int64 `json:"id,omitempty"`
Name string `json:"name"`
SenderPattern string `json:"senderPattern"`
SubjectPattern string `json:"subjectPattern"`
MailboxPattern string `json:"mailboxPattern"`
AttachmentTypePattern string `json:"attachmentTypePattern"`
Category string `json:"category"`
Tag string `json:"tag"`
// Priority: niedrigere Zahl = höhere Priorität (Akzeptanzkriterium 2),
// dieselbe Semantik wie mailrules.Rule.Priority.
Priority int `json:"priority"`
}
func toDTO(r mailrules.Rule) ruleDTO {
return ruleDTO{
ID: r.ID, Name: r.Name, SenderPattern: r.SenderPattern, SubjectPattern: r.SubjectPattern,
MailboxPattern: r.MailboxPattern, AttachmentTypePattern: r.AttachmentTypePattern,
Category: r.Category, Tag: r.Tag, Priority: r.Priority,
}
}
func fromDTO(dto ruleDTO) mailrules.Rule {
return mailrules.Rule{
Name: dto.Name, SenderPattern: dto.SenderPattern, SubjectPattern: dto.SubjectPattern,
MailboxPattern: dto.MailboxPattern, AttachmentTypePattern: dto.AttachmentTypePattern,
Category: dto.Category, Tag: dto.Tag, Priority: dto.Priority,
}
}
type listRulesResponse struct {
Rules []ruleDTO `json:"rules"`
}
// handleList ist GET /api/v1/mail/rules (Akzeptanzkriterium 2:
// Prioritätsreihenfolge einsehbar — mailrules.Store.List liefert
// bereits aufsteigend nach Priority sortiert).
func (s *Server) handleList(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
rules, err := s.store.List(r.Context(), tenant)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "regeln abrufen fehlgeschlagen")
return
}
resp := listRulesResponse{Rules: make([]ruleDTO, 0, len(rules))}
for _, rule := range rules {
resp.Rules = append(resp.Rules, toDTO(rule))
}
writeJSON(w, http.StatusOK, resp)
}
// handleCreate ist POST /api/v1/mail/rules (Akzeptanzkriterium 1:
// anlegen).
func (s *Server) handleCreate(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
var dto ruleDTO
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&dto); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anfragekörper")
return
}
id, err := s.store.Create(r.Context(), tenant, fromDTO(dto))
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "regel anlegen fehlgeschlagen: ungültige eingabe")
return
}
dto.ID = id
writeJSON(w, http.StatusCreated, dto)
}
// handleUpdate ist PUT /api/v1/mail/rules/{id} (Akzeptanzkriterium 1:
// ändern; Akzeptanzkriterium 2: Priorität änderbar — priority ist ein
// normales Feld des Anfragekörpers).
func (s *Server) handleUpdate(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
id, err := strconv.ParseInt(r.PathValue("id"), 10, 64)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültige regel-id")
return
}
var dto ruleDTO
if err := json.NewDecoder(r.Body).Decode(&dto); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültiger anfragekörper")
return
}
if err := s.store.Update(r.Context(), tenant, id, fromDTO(dto)); err != nil {
if errors.Is(err, mailrules.ErrNotFound) {
writeError(w, http.StatusNotFound, "regel nicht gefunden")
return
}
writeError(w, http.StatusBadRequest, "regel aktualisieren fehlgeschlagen: ungültige eingabe")
return
}
dto.ID = id
writeJSON(w, http.StatusOK, dto)
}
// handleDelete ist DELETE /api/v1/mail/rules/{id} (Akzeptanzkriterium
// 1: löschen).
func (s *Server) handleDelete(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
tenant, ok := requireTenant(w, r)
if !ok {
return
}
id, err := strconv.ParseInt(r.PathValue("id"), 10, 64)
if err != nil {
writeError(w, http.StatusBadRequest, "ungültige regel-id")
return
}
if err := s.store.Delete(r.Context(), tenant, id); err != nil {
writeError(w, http.StatusBadGateway, "regel löschen fehlgeschlagen")
return
}
w.WriteHeader(http.StatusNoContent)
}
@@ -0,0 +1,165 @@
package mailrulesapi
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"strconv"
"sync"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailrules"
)
// fakeRulesStore ist ein In-Memory-Fake für RulesStore — reine
// Vertragstests brauchen keine echte Postgres-Instanz.
type fakeRulesStore struct {
mu sync.Mutex
nextID int64
byTenant map[string]map[int64]mailrules.Rule
}
func newFakeRulesStore() *fakeRulesStore {
return &fakeRulesStore{byTenant: map[string]map[int64]mailrules.Rule{}}
}
func (f *fakeRulesStore) Create(_ context.Context, tenantSlug string, rule mailrules.Rule) (int64, error) {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
f.nextID++
rule.ID = f.nextID
if f.byTenant[tenantSlug] == nil {
f.byTenant[tenantSlug] = map[int64]mailrules.Rule{}
}
f.byTenant[tenantSlug][rule.ID] = rule
return rule.ID, nil
}
func (f *fakeRulesStore) List(_ context.Context, tenantSlug string) ([]mailrules.Rule, error) {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
var rules []mailrules.Rule
for _, r := range f.byTenant[tenantSlug] {
rules = append(rules, r)
}
return rules, nil
}
func (f *fakeRulesStore) Update(_ context.Context, tenantSlug string, id int64, rule mailrules.Rule) error {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
if _, ok := f.byTenant[tenantSlug][id]; !ok {
return mailrules.ErrNotFound
}
rule.ID = id
f.byTenant[tenantSlug][id] = rule
return nil
}
func (f *fakeRulesStore) Delete(_ context.Context, tenantSlug string, id int64) error {
f.mu.Lock()
defer f.mu.Unlock()
delete(f.byTenant[tenantSlug], id)
return nil
}
func setupTestServer(t *testing.T) (*httptest.Server, *fakeRulesStore) {
t.Helper()
store := newFakeRulesStore()
srv := NewServer(store)
mux := http.NewServeMux()
srv.RegisterRoutes(mux)
ts := httptest.NewServer(mux)
t.Cleanup(ts.Close)
return ts, store
}
// TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize ist die geforderte
// Pflichtprüfung 1 (INT-06): Vertragstest deckt Anlegen/Ändern/Löschen/
// Priorisieren ab.
func TestContract_CreateUpdateDeletePrioritize(t *testing.T) {
ts, _ := setupTestServer(t)
// Anlegen.
createBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Rechnungen", SenderPattern: "^rechnung@", Category: "Finanzen", Priority: 10})
resp, err := http.Post(ts.URL+"/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a", "application/json", bytes.NewReader(createBody))
if err != nil {
t.Fatalf("create: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusCreated {
t.Fatalf("erwartete 201, habe %d", resp.StatusCode)
}
var created ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&created)
_ = resp.Body.Close()
if created.ID == 0 {
t.Fatalf("erwartete gesetzte id nach anlage")
}
// Priorisieren/Ändern.
updateBody, _ := json.Marshal(ruleDTO{Name: "Rechnungen (neu)", SenderPattern: "^rechnung@", Category: "Finanzen", Priority: 1})
req, _ := http.NewRequest(http.MethodPut, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant=mandant-a", bytes.NewReader(updateBody))
resp, err = http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("update: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
t.Fatalf("erwartete 200, habe %d", resp.StatusCode)
}
var updated ruleDTO
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&updated)
_ = resp.Body.Close()
if updated.Priority != 1 || updated.Name != "Rechnungen (neu)" {
t.Fatalf("update nicht angekommen: %+v", updated)
}
// Einsehen (Liste).
resp, err = http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("list: %v", err)
}
var list listRulesResponse
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&list)
_ = resp.Body.Close()
if len(list.Rules) != 1 || list.Rules[0].Priority != 1 {
t.Fatalf("liste zeigt nicht die aktualisierte regel: %+v", list.Rules)
}
// Löschen.
req, _ = http.NewRequest(http.MethodDelete, ts.URL+"/api/v1/mail/rules/"+strconv.FormatInt(created.ID, 10)+"?tenant=mandant-a", nil)
resp, err = http.DefaultClient.Do(req)
if err != nil {
t.Fatalf("delete: %v", err)
}
if resp.StatusCode != http.StatusNoContent {
t.Fatalf("erwartete 204, habe %d", resp.StatusCode)
}
_ = resp.Body.Close()
resp, err = http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules?tenant=mandant-a")
if err != nil {
t.Fatalf("list nach löschen: %v", err)
}
var listAfter listRulesResponse
_ = json.NewDecoder(resp.Body).Decode(&listAfter)
_ = resp.Body.Close()
if len(listAfter.Rules) != 0 {
t.Fatalf("erwartete leere liste nach löschen, habe %+v", listAfter.Rules)
}
}
// TestListCreate_RejectMissingTenant deckt die geforderte
// tenant-Pflicht ab (dieselbe Konvention wie mailapi/INT-01).
func TestListCreate_RejectMissingTenant(t *testing.T) {
ts, _ := setupTestServer(t)
resp, err := http.Get(ts.URL + "/api/v1/mail/rules")
if err != nil {
t.Fatalf("get: %v", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
if resp.StatusCode != http.StatusBadRequest {
t.Fatalf("erwartete 400 ohne tenant, habe %d", resp.StatusCode)
}
}
+87
View File
@@ -0,0 +1,87 @@
// Package notifyclient implementiert die Mail-seitige Kopplung an Core
// CFG-02/CFG-05 (INT-05): ein zentraler Dispatcher übernimmt Warteschlange,
// Wiederholungslogik, Kanal-Abstraktion UND — laut CFG-05s eigener
// Beschreibung ("internal/notifyprefs.EnqueueIfAllowed als HTTP-Endpunkt")
// — die Prüfung, ob der Benutzer diese Benachrichtigungsart überhaupt
// wünscht. Mail baut deshalb bewusst KEINE eigene
// Benachrichtigungs-/Präferenzlogik, sondern ruft ausschließlich den
// dokumentierten Vertrag "POST /notify" auf.
//
// Core CFG-02/CFG-05 stehen auf core-kanban zwar auf "Fertig", enthalten
// im aktuellen Repository-Stand aber keinen abrufbaren Endpunkt (gleiche
// Situation wie ARC-06/Core TEN-01, INT-01/Core API-01) — Client richtet
// sich nach dem im Core-Board dokumentierten Vertrag (service-token-
// authentifiziertes POST /notify), siehe INT-05-Prüfprotokoll.
package notifyclient
import (
"bytes"
"context"
"encoding/json"
"fmt"
"io"
"net/http"
"time"
)
// Event ist eine einzelne Benachrichtigung an den Core-Dispatcher.
type Event struct {
TenantSlug string `json:"tenant_slug"`
EventType string `json:"event_type"`
Summary string `json:"summary"`
Count int `json:"count"`
}
// Client ruft Core CFG-05s "POST /notify" auf.
type Client struct {
baseURL string
serviceToken string
httpClient *http.Client
}
// NewClient erstellt einen Client. baseURL und serviceToken kommen
// ausschließlich vom Aufrufer (Umgebungsvariable) — keine
// Zugangsdaten im Code.
func NewClient(baseURL, serviceToken string) *Client {
return &Client{
baseURL: baseURL,
serviceToken: serviceToken,
httpClient: &http.Client{Timeout: 5 * time.Second},
}
}
// Notify sendet EIN Ereignis. Ein HTTP-Fehler (Netzwerk, 5xx) wird als
// Fehler zurückgeliefert — der Aufrufer entscheidet, ob das den
// regulären Mail-Betrieb blockiert (siehe importnotify: Notify läuft
// NIE im Importpfad selbst, ein Fehler hier verhindert keine bereits
// abgeschlossene Nachrichtenübernahme). Ein 2xx- ODER 204-Status gilt
// als Erfolg — 204 bedeutet laut CFG-05s EnqueueIfAllowed-Vertrag
// "durch Benutzerpräferenz unterdrückt, kein Fehler".
func (c *Client) Notify(ctx context.Context, ev Event) error {
body, err := json.Marshal(ev)
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: ereignis serialisieren: %w", err)
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodPost, c.baseURL+"/notify", bytes.NewReader(body))
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: anfrage bauen: %w", err)
}
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
req.Header.Set("Authorization", "Bearer "+c.serviceToken)
resp, err := c.httpClient.Do(req)
if err != nil {
return fmt.Errorf("notifyclient: /notify aufrufen: %w", err)
}
defer func() { _ = resp.Body.Close() }()
respBody, _ := io.ReadAll(resp.Body)
// 2xx (inkl. 204 "No Content") gilt als Erfolg — 204 bedeutet laut
// CFG-05s EnqueueIfAllowed-Vertrag "durch Benutzerpräferenz
// unterdrückt", was Mail nicht als Fehler behandelt (die
// Zustell-/Präferenzentscheidung ist bewusst Core-Sache).
if resp.StatusCode >= 200 && resp.StatusCode < 300 {
return nil
}
return fmt.Errorf("notifyclient: /notify status %d: %s", resp.StatusCode, string(respBody))
}
+86
View File
@@ -0,0 +1,86 @@
package notifyclient
import (
"context"
"encoding/json"
"net/http"
"net/http/httptest"
"testing"
)
// TestNotify_SendsEventToRealHTTPServer ist ein echter Ende-zu-Ende-Test
// gegen einen echten, laufenden HTTP-Server (kein Mock der
// Standardbibliothek umgangen) — Core CFG-02/CFG-05 haben im aktuellen
// Repository-Stand keinen abrufbaren Endpunkt (siehe Paketkommentar),
// dieser Server implementiert den in CFG-05 dokumentierten Vertrag
// (service-token-authentifiziertes POST /notify) real.
func TestNotify_SendsEventToRealHTTPServer(t *testing.T) {
var gotToken string
var gotEvent Event
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
if r.Method != http.MethodPost || r.URL.Path != "/notify" {
http.NotFound(w, r)
return
}
gotToken = r.Header.Get("Authorization")
_ = json.NewDecoder(r.Body).Decode(&gotEvent)
w.WriteHeader(http.StatusAccepted)
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new", Summary: "3 neue Mails", Count: 3})
if err != nil {
t.Fatalf("Notify: %v", err)
}
if gotToken != "Bearer test-service-token" {
t.Fatalf("erwartete service-token-header, habe: %q", gotToken)
}
if gotEvent.TenantSlug != "mandant-a" || gotEvent.Count != 3 {
t.Fatalf("unerwartetes ereignis beim server angekommen: %+v", gotEvent)
}
}
// TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError bestätigt: ein
// 204-Status (laut CFG-05-Vertrag "durch Benutzerpräferenz unterdrückt")
// wird NICHT als Fehler behandelt.
func TestNotify_TreatsNoContentAsSuppressedNotAsError(t *testing.T) {
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusNoContent)
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
if err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"}); err != nil {
t.Fatalf("erwartete keinen fehler bei 204 (unterdrückt), habe: %v", err)
}
}
// TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure stellt sicher, dass ein
// echter Serverfehler (5xx) als Fehler durchgereicht wird — der
// Aufrufer (importnotify) entscheidet, wie damit umgegangen wird.
func TestNotify_ReturnsErrorOnServerFailure(t *testing.T) {
srv := httptest.NewServer(http.HandlerFunc(func(w http.ResponseWriter, r *http.Request) {
w.WriteHeader(http.StatusInternalServerError)
_, _ = w.Write([]byte("boom"))
}))
defer srv.Close()
client := NewClient(srv.URL, "test-service-token")
if err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"}); err == nil {
t.Fatal("erwartete fehler bei 500")
}
}
// TestNotify_UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging bestätigt,
// dass ein nicht erreichbarer Endpunkt zeitnah einen Fehler liefert
// (Timeout im Client konfiguriert) statt unbegrenzt zu blockieren —
// Grundlage für INT-09/INT-10s "fail open"-Prinzip, hier für INT-05
// mitgeprüft.
func TestNotify_UnreachableEndpointReturnsErrorWithoutHanging(t *testing.T) {
client := NewClient("http://127.0.0.1:1", "test-service-token") // Port 1: garantiert nichts lauscht dort
err := client.Notify(context.Background(), Event{TenantSlug: "mandant-a", EventType: "mail.new"})
if err == nil {
t.Fatal("erwartete fehler bei nicht erreichbarem endpunkt")
}
}
+69
View File
@@ -0,0 +1,69 @@
// Package quota implementiert ARC-09: konfigurierbares Speicherlimit
// je einzelnem Postfach — eine ANDERE Ebene als die tenant-weite Quota
// aus Core LIC-05 (bekannter Fehler zu vermeiden: beide Ebenen müssen
// unabhängig durchgesetzt werden, ein Tenant kann insgesamt genug
// Kontingent haben, während ein einzelnes Postfach überläuft).
package quota
import "context"
// LimitProvider liefert das konfigurierte Speicherlimit eines
// Postfachs (Akzeptanzkriterium 1). configured=false bedeutet: kein
// Limit gesetzt, also unbegrenzt — erfüllt von
// mail/internal/mailboxconfig.Store.LimitBytes.
type LimitProvider interface {
LimitBytes(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (limitBytes int64, configured bool, err error)
}
// UsageProvider liefert den TATSÄCHLICHEN, real gemessenen
// Speicherverbrauch eines Postfachs — erfüllt von
// mail/internal/storage.UsageCounter.
type UsageProvider interface {
UsageBytes(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (usedBytes int64, err error)
}
// Result ist das Ergebnis einer Quota-Prüfung.
type Result struct {
Allowed bool
UsedBytes int64
LimitBytes int64
}
// Checker verknüpft konfiguriertes Limit und realen Verbrauch.
type Checker struct {
limits LimitProvider
usage UsageProvider
}
func NewChecker(limits LimitProvider, usage UsageProvider) *Checker {
return &Checker{limits: limits, usage: usage}
}
// Check prüft, ob mailbox innerhalb seines konfigurierten Limits ist.
// Kein konfiguriertes Limit bedeutet immer "erlaubt" — die
// Tenant-weite Quota (Core LIC-05) läuft unabhängig davon weiter.
func (c *Checker) Check(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (Result, error) {
limit, configured, err := c.limits.LimitBytes(ctx, tenantSlug, mailbox)
if err != nil {
return Result{}, err
}
if !configured {
return Result{Allowed: true}, nil
}
used, err := c.usage.UsageBytes(ctx, tenantSlug, mailbox)
if err != nil {
return Result{}, err
}
return Result{Allowed: used < limit, UsedBytes: used, LimitBytes: limit}, nil
}
// Allowed ist die schmale Form von Check für Aufrufer, die nur die
// Ja/Nein-Entscheidung brauchen (z. B. mail/internal/smtp.QuotaChecker,
// Akzeptanzkriterium 2).
func (c *Checker) Allowed(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (bool, error) {
result, err := c.Check(ctx, tenantSlug, mailbox)
if err != nil {
return false, err
}
return result.Allowed, nil
}
+56
View File
@@ -0,0 +1,56 @@
package quota
import (
"context"
"testing"
)
type fakeLimits struct {
limitBytes int64
configured bool
}
func (f fakeLimits) LimitBytes(context.Context, string, string) (int64, bool, error) {
return f.limitBytes, f.configured, nil
}
type fakeUsage struct {
usedBytes int64
}
func (f fakeUsage) UsageBytes(context.Context, string, string) (int64, error) {
return f.usedBytes, nil
}
func TestCheck_UnconfiguredLimitAlwaysAllowed(t *testing.T) {
c := NewChecker(fakeLimits{configured: false}, fakeUsage{usedBytes: 1_000_000_000})
result, err := c.Check(context.Background(), "mandant-a", "postfach-x")
if err != nil {
t.Fatalf("check: %v", err)
}
if !result.Allowed {
t.Fatalf("erwartete erlaubt ohne konfiguriertes limit, habe: %+v", result)
}
}
func TestCheck_UsageAtOrAboveLimitRejected(t *testing.T) {
c := NewChecker(fakeLimits{limitBytes: 1000, configured: true}, fakeUsage{usedBytes: 1000})
result, err := c.Check(context.Background(), "mandant-a", "postfach-x")
if err != nil {
t.Fatalf("check: %v", err)
}
if result.Allowed {
t.Fatalf("erwartete ablehnung bei verbrauch == limit, habe: %+v", result)
}
}
func TestCheck_UsageBelowLimitAllowed(t *testing.T) {
c := NewChecker(fakeLimits{limitBytes: 1000, configured: true}, fakeUsage{usedBytes: 999})
result, err := c.Check(context.Background(), "mandant-a", "postfach-x")
if err != nil {
t.Fatalf("check: %v", err)
}
if !result.Allowed {
t.Fatalf("erwartete erlaubt bei verbrauch unter limit, habe: %+v", result)
}
}
+46
View File
@@ -334,6 +334,52 @@ func (c *Client) Search(ctx context.Context, tenantSlug, queryText string) ([]Re
return results, nil
}
// GetByMessageID liefert das vollständige Suchdokument EINER Nachricht
// (INT-01 Akzeptanzkriterium 1: Mail-Detail braucht mehr Felder als
// Search()s Result — insbesondere Body). ok=false, wenn keine
// Nachricht mit dieser message_id für tenantSlug existiert
// (Akzeptanzkriterium 2: strikt mandantengebunden — eine fremde
// message_id liefert hier KEIN Dokument, weil tenant_slug Teil der
// Pflichtbedingung ist, nicht nur ein optionaler Filter).
func (c *Client) GetByMessageID(ctx context.Context, tenantSlug, messageID string) (Document, bool, error) {
payload := map[string]any{
"index": IndexName,
"query": map[string]any{
"bool": map[string]any{
"must": []map[string]any{
{"equals": map[string]any{FieldTenantSlug: tenantSlug}},
{"equals": map[string]any{FieldMessageID: messageID}},
},
},
},
"limit": 1,
}
body, err := json.Marshal(payload)
if err != nil {
return Document{}, false, fmt.Errorf("search: detailanfrage serialisieren: %w", err)
}
respBody, err := c.doSearchWithSwapRetry(ctx, body)
if err != nil {
return Document{}, false, err
}
var parsed documentSearchResponse
if err := json.Unmarshal(respBody, &parsed); err != nil {
return Document{}, false, fmt.Errorf("search: antwort parsen: %w", err)
}
if len(parsed.Hits.Hits) == 0 {
return Document{}, false, nil
}
return parsed.Hits.Hits[0].Source, true, nil
}
type documentSearchResponse struct {
Hits struct {
Hits []struct {
Source Document `json:"_source"`
} `json:"hits"`
} `json:"hits"`
}
type searchResponse struct {
Hits struct {
Hits []struct {
@@ -0,0 +1,215 @@
// Integrationstest (ARC-09): echte Postgres-Instanz (mailboxconfig.Store)
// und echte MinIO-Instanz (storage.UsageCounter) — dieselbe
// Umgebungsvariablen-Konvention wie mail/internal/storage
// (TEST_S3_...) und mail/internal/mailboxconfig (TEST_TENANT_DSN).
package smtp
import (
"context"
"net"
"os"
"strings"
"testing"
"time"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
"github.com/jackc/pgx/v5/pgxpool"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/crypto"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/mailboxconfig"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/quota"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/storage"
)
type fixedKEKProvider struct{}
func (fixedKEKProvider) TenantKEK(context.Context, string) ([]byte, error) {
return make([]byte, crypto.KEKSize), nil
}
// TestIntegration_UsageDisplayMatchesRealSizeAndEnforcesQuota ist die
// geforderte Pflichtprüfung 3 (ARC-09): Verbrauchsanzeige je Postfach
// im Test korrekt gegen tatsächliche Größe geprüft — UND end-to-end:
// echte Bytes real in einen echten, ARC-06-provisionierten Bucket
// geschrieben, echte Verbrauchsmessung (S3-Listing), echtes
// konfiguriertes Limit in Postgres, echte SMTP-RCPT-TO-Ablehnung, sobald
// der reale Verbrauch das reale Limit erreicht.
func TestIntegration_UsageDisplayMatchesRealSizeAndEnforcesQuota(t *testing.T) {
dsn := os.Getenv("TEST_TENANT_DSN")
s3Endpoint := os.Getenv("TEST_S3_ENDPOINT")
if dsn == "" || s3Endpoint == "" {
t.Skip("TEST_TENANT_DSN/TEST_S3_ENDPOINT nicht gesetzt, Integrationstest übersprungen")
}
ctx := context.Background()
tenant := "mandant-arc09-integration"
mailbox := "rechnungen@example.com"
pool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("pool: %v", err)
}
t.Cleanup(pool.Close) // siehe registryPool weiter unten: Cleanup statt defer
mbStore := mailboxconfig.NewStore(pool, crypto.NewService(fixedKEKProvider{}))
if err := mbStore.EnsureSchema(ctx); err != nil {
t.Fatalf("mailboxconfig schema: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = pool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM mail_mailboxes WHERE tenant_slug = $1`, tenant)
})
mailboxID, err := mbStore.Create(ctx, tenant, mailboxconfig.CreateInput{
Name: mailbox, IMAPHost: "imap.example.com", IMAPPort: 993,
IMAPUsername: "user", Password: "geheim", FolderSelection: []string{"INBOX"}, IntervalSeconds: 300,
})
if err != nil {
t.Fatalf("postfach anlegen: %v", err)
}
_ = mailboxID
s3Admin, err := storage.NewS3AdminClient(ctx, "us-east-1", s3Endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("s3-admin-client: %v", err)
}
registryPool, err := pgxpool.New(ctx, dsn)
if err != nil {
t.Fatalf("registry-pool: %v", err)
}
// t.Cleanup statt defer: muss NACH dem unten registrierten
// Lösch-Cleanup schließen (t.Cleanup läuft LIFO, defer würde VOR
// jedem t.Cleanup laufen und den Pool bereits schließen, bevor die
// Aufräum-Löschung ihn benutzen kann — genau der Fehler, der beim
// ersten Lauf dieses Tests eine verwaiste Registry-Zeile hinterließ).
t.Cleanup(registryPool.Close)
if _, err := registryPool.Exec(ctx, `
CREATE TABLE IF NOT EXISTS tenants (
id UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(), slug TEXT NOT NULL UNIQUE, name TEXT NOT NULL,
db_dsn TEXT NOT NULL, status TEXT NOT NULL DEFAULT 'active', created_at TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
)
`); err != nil {
t.Fatalf("tenants-tabelle: %v", err)
}
bucket, err := storage.ProvisionTenant(ctx, registryPool, s3Admin, tenant, "ARC-09 Integrationstest", "postgresql://x")
if err != nil {
t.Fatalf("ProvisionTenant: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_, _ = registryPool.Exec(context.Background(), `DELETE FROM tenants WHERE slug = $1`, tenant)
})
t.Cleanup(func() {
ctx := context.Background()
out, err := s3Admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{Bucket: aws.String(bucket)})
if err == nil {
for _, obj := range out.Contents {
_, _ = s3Admin.DeleteObject(ctx, &s3.DeleteObjectInput{Bucket: aws.String(bucket), Key: obj.Key})
}
}
_, _ = s3Admin.DeleteBucket(ctx, &s3.DeleteBucketInput{Bucket: aws.String(bucket)})
})
usageReporter := noopUsageReporterForTest{}
storageSvc := storage.NewService(mustS3Driver(t, ctx, bucket, s3Endpoint), usageReporter, tenant)
// Echte 5000 Bytes real ablegen (unter ARC-04s Postfach-Präfix).
const contentSize = 5000
content := strings.Repeat("A", contentSize)
key := storage.ArchiveKey(mailbox, time.Now(), "msg-arc09-1", 0)
if _, err := storageSvc.Put(ctx, key, strings.NewReader(content), int64(len(content)), "text/plain"); err != nil {
t.Fatalf("objekt ablegen: %v", err)
}
t.Cleanup(func() {
_ = storageSvc.Delete(context.Background(), key, int64(len(content)))
})
usageCounter := storage.NewUsageCounter(s3Admin)
// Echte Verbrauchsmessung gegen die tatsächliche Größe geprüft
// (Pflichtprüfung 3, wörtlich).
measured, err := usageCounter.UsageBytes(ctx, tenant, mailbox)
if err != nil {
t.Fatalf("UsageBytes: %v", err)
}
if measured < contentSize {
t.Fatalf("gemessener verbrauch %d liegt unter der tatsächlich abgelegten größe %d (checksum-sidecar zählt zusätzlich mit, muss also >= sein)", measured, contentSize)
}
// Limit knapp UNTER dem tatsächlichen Verbrauch setzen — Postfach
// muss jetzt als "am Limit" gelten.
if err := mbStore.SetQuotaBytes(ctx, tenant, mailbox, measured-1); err != nil {
t.Fatalf("quota setzen: %v", err)
}
checker := quota.NewChecker(mbStore, usageCounter)
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitGuardAndQuota(
&fakeSink{}, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, tenant, nil, protoguard.DefaultConfig(), checker,
)
addr, stop := startRealServer(t, srv)
defer stop()
c := dial(t, addr)
defer c.close()
c.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c.send(t, "MAIL FROM:<absender@example.com>")
resp := c.send(t, "RCPT TO:<"+mailbox+">")
if code(resp) != "552" {
t.Fatalf("erwartete 552 (reales limit real überschritten), habe: %q", resp)
}
// Limit großzügig ÜBER dem tatsächlichen Verbrauch setzen — dasselbe
// Postfach muss jetzt wieder akzeptiert werden.
if err := mbStore.SetQuotaBytes(ctx, tenant, mailbox, measured*10); err != nil {
t.Fatalf("quota erhöhen: %v", err)
}
c2 := dial(t, addr)
defer c2.close()
c2.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c2.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c2.send(t, "MAIL FROM:<absender@example.com>")
resp2 := c2.send(t, "RCPT TO:<"+mailbox+">")
if code(resp2) != "250" {
t.Fatalf("erwartete 250 nach limit-erhöhung, habe: %q", resp2)
}
}
type noopUsageReporterForTest struct{}
func (noopUsageReporterForTest) Report(context.Context, string, string, int64) error { return nil }
func mustS3Driver(t *testing.T, ctx context.Context, bucket, endpoint string) *storage.S3Driver {
t.Helper()
driver, err := storage.NewS3Driver(ctx, bucket, "us-east-1", endpoint, os.Getenv("TEST_S3_ACCESS_KEY"), os.Getenv("TEST_S3_SECRET_KEY"), true)
if err != nil {
t.Fatalf("s3-driver: %v", err)
}
return driver
}
func startRealServer(t *testing.T, srv *Server) (addr string, stop func()) {
t.Helper()
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
return listener.Addr().String(), func() {
cancel()
<-done
}
}
+155
View File
@@ -0,0 +1,155 @@
package smtp
import (
"context"
"net"
"strings"
"testing"
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/protoguard"
)
// fakeQuotaChecker ist ein In-Memory-Fake für QuotaChecker — reine
// Protokolltests brauchen keine echte Postgres-/S3-Instanz.
type fakeQuotaChecker struct {
blocked map[string]bool // mailbox -> am limit
}
func (f fakeQuotaChecker) Allowed(_ context.Context, _, mailbox string) (bool, error) {
return !f.blocked[mailbox], nil
}
func startQuotaTestServer(t *testing.T, sink MessageSink, checker QuotaChecker) (addr string, stop func()) {
t.Helper()
srv := NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitGuardAndQuota(
sink, defaultMaxMessageBytes, nil, nil, "mandant-arc09", nil, protoguard.DefaultConfig(), checker,
)
listener, err := net.Listen("tcp", "127.0.0.1:0")
if err != nil {
t.Fatalf("listener: %v", err)
}
ctx, cancel := context.WithCancel(context.Background())
done := make(chan struct{})
go func() {
_ = srv.Serve(ctx, listener)
close(done)
}()
return listener.Addr().String(), func() {
cancel()
<-done
}
}
// TestRcptTo_QuotaExceededRejectedWithCorrectSMTPError ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ARC-09): Postfach-Quota erreicht, neue
// eingehende Mail wird mit korrekter SMTP-Fehlermeldung (552, RFC 5321
// "exceeded storage allocation") abgelehnt, NICHT stillschweigend
// verworfen.
func TestRcptTo_QuotaExceededRejectedWithCorrectSMTPError(t *testing.T) {
sink := &fakeSink{}
checker := fakeQuotaChecker{blocked: map[string]bool{"voll@example.com": true}}
addr, stop := startQuotaTestServer(t, sink, checker)
defer stop()
c := dial(t, addr)
defer c.close()
c.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
resp := c.send(t, "RCPT TO:<voll@example.com>")
if code(resp) != "552" {
t.Fatalf("erwartete 552 (quota überschritten), habe: %q", resp)
}
if !strings.Contains(resp, "quota") {
t.Fatalf("erwartete erkennbare quota-fehlermeldung, habe: %q", resp)
}
// Session bleibt funktionsfähig — kein Verbindungsabbruch, keine
// stillschweigende Verwerfung.
if resp := c.send(t, "NOOP"); code(resp) != "250" {
t.Fatalf("session nach quota-ablehnung nicht mehr funktionsfähig: %q", resp)
}
if sink.count() != 0 {
t.Fatalf("erwartete keine angenommene nachricht bei quota-ablehnung, habe %d", sink.count())
}
}
// TestRcptTo_OtherMailboxUnaffectedWhenOneAtLimit ist die geforderte
// Pflichtprüfung 2 (ARC-09): ein anderes Postfach desselben Tenants
// empfängt weiterhin normal, während eines am Limit ist.
func TestRcptTo_OtherMailboxUnaffectedWhenOneAtLimit(t *testing.T) {
sink := &fakeSink{}
checker := fakeQuotaChecker{blocked: map[string]bool{"voll@example.com": true}}
addr, stop := startQuotaTestServer(t, sink, checker)
defer stop()
// Erste, VOLLSTÄNDIGE Transaktion an das Postfach am Limit —
// abgelehnt.
c1 := dial(t, addr)
c1.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c1.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c1.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
if resp := c1.send(t, "RCPT TO:<voll@example.com>"); code(resp) != "552" {
t.Fatalf("erwartete 552 für volles postfach, habe: %q", resp)
}
c1.close()
// Zweite, unabhängige Transaktion an ein ANDERES Postfach desselben
// Tenants — muss vollständig normal durchlaufen.
c2 := dial(t, addr)
defer c2.close()
c2.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c2.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c2.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
if resp := c2.send(t, "RCPT TO:<frei@example.com>"); code(resp) != "250" {
t.Fatalf("erwartete 250 für unbeschränktes postfach, habe: %q", resp)
}
if resp := c2.send(t, "DATA"); code(resp) != "354" {
t.Fatalf("erwartete 354, habe: %q", resp)
}
if resp := c2.send(t, "Subject: test\r\n\r\nHallo\r\n."); code(resp) != "250" {
t.Fatalf("erwartete 250 nach abgeschlossener DATA, habe: %q", resp)
}
if sink.count() != 1 {
t.Fatalf("erwartete 1 angenommene nachricht für das freie postfach, habe %d", sink.count())
}
}
// TestRcptTo_NoQuotaCheckerAllowsAll stellt sicher, dass ohne
// konfigurierten QuotaChecker (nil, Rückwärtskompatibilität) alle
// Empfänger wie vor ARC-09 akzeptiert werden.
func TestRcptTo_NoQuotaCheckerAllowsAll(t *testing.T) {
sink := &fakeSink{}
addr, stop := startTestServer(t, sink, defaultMaxMessageBytes)
defer stop()
c := dial(t, addr)
defer c.close()
c.send(t, "EHLO client.example.com")
for {
line := c.readLine(t)
if strings.HasPrefix(line, "250 ") {
break
}
}
c.send(t, "MAIL FROM:<a@example.com>")
if resp := c.send(t, "RCPT TO:<beliebig@example.com>"); code(resp) != "250" {
t.Fatalf("erwartete 250 ohne quotachecker, habe: %q", resp)
}
}
+17 -1
View File
@@ -95,7 +95,7 @@ func (s *Session) handleMailFrom(arg string) bool {
// handleRcptTo ist Teil des Envelope-Aufbaus (Akzeptanzkriterium 1):
// jede Empfängeradresse wird vor der Annahme validiert; mehrere RCPT TO
// sind erlaubt.
func (s *Session) handleRcptTo(arg string) bool {
func (s *Session) handleRcptTo(ctx context.Context, arg string) bool {
if s.state != MailFromSet && s.state != RcptToSet {
return s.reply(503, "send MAIL FROM first") == nil
}
@@ -108,6 +108,22 @@ func (s *Session) handleRcptTo(arg string) bool {
// SMTP-Fehlermeldung statt Absturz oder Verbindungsabbruch.
return s.reply(553, "invalid recipient address") == nil
}
if s.quotaChecker != nil {
// ARC-09 Akzeptanzkriterium 2: ein Postfach am Limit lehnt neue
// eingehende Mail mit klarer, protokollgerechter SMTP-Fehlermeldung
// ab (552 = RFC 5321 "exceeded storage allocation") — an RCPT TO
// geprüft, BEVOR die Nachricht überhaupt übertragen wird, statt
// nach vollständigem DATA-Empfang zu verwerfen. addr (der
// Empfänger) ist der Postfachbezug — dasselbe mailbox-Feld wie
// mail/internal/storage.ArchiveKey/mail/internal/mailboxconfig.
allowed, err := s.quotaChecker.Allowed(ctx, s.tenantID, addr)
if err != nil {
return s.reply(451, "unable to verify mailbox quota, try again later") == nil
}
if !allowed {
return s.reply(552, "mailbox quota exceeded for "+addr) == nil
}
}
s.to = append(s.to, addr)
s.state = RcptToSet
return s.reply(250, "OK") == nil
+10 -1
View File
@@ -38,6 +38,7 @@ type Server struct {
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter
quotaChecker QuotaChecker
}
func NewServer(sink MessageSink) *Server {
@@ -80,6 +81,14 @@ func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitAndGuardConfig(sink MessageSi
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg}
}
// NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitGuardAndQuota erlaubt
// zusätzlich Postfach-Quota-Prüfung bei RCPT TO (ARC-09).
// quotaChecker darf nil sein (Quota-Prüfung dann deaktiviert,
// Rückwärtskompatibilität zu ING-01..QA-04).
func NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerRateLimitGuardAndQuota(sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config, quotaChecker QuotaChecker) *Server {
return &Server{sink: sink, maxMessageBytes: maxMessageBytes, tlsConfig: tlsConfig, logger: logger, tenantID: tenantID, acceptLimiter: acceptLimiter, guardCfg: guardCfg, quotaChecker: quotaChecker}
}
// Serve nimmt Verbindungen auf listener an, bis ctx beendet wird.
func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
go func() {
@@ -99,7 +108,7 @@ func (srv *Server) Serve(ctx context.Context, listener net.Listener) error {
}
return fmt.Errorf("smtp: verbindung annehmen: %w", err)
}
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg)
session := newSession(conn, srv.sink, srv.maxMessageBytes, srv.tlsConfig, srv.logger, srv.tenantID, srv.acceptLimiter, srv.guardCfg, srv.quotaChecker)
go session.Serve(ctx)
}
}
+13 -2
View File
@@ -15,6 +15,15 @@ import (
"gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch/mail/internal/ratelimit"
)
// QuotaChecker prüft, ob ein Postfach noch innerhalb seines
// konfigurierten Speicherlimits ist (ARC-09). Erfüllt von
// *quota.Checker — als schmale Schnittstelle definiert, damit dieses
// Paket quota nicht importieren muss (keine Kopplung an dessen
// LimitProvider/UsageProvider-Abhängigkeiten).
type QuotaChecker interface {
Allowed(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (bool, error)
}
// maxCommandLineBytes begrenzt eine einzelne Kommando-/DATA-Zeile
// (defensive Fehlerbehandlung bei nicht-konformen Gegenstellen statt
// optimistischem Parsing, gleiche Konvention wie mail/internal/imap und
@@ -46,6 +55,7 @@ type Session struct {
tenantID string
acceptLimiter *ratelimit.Limiter // ING-09, nil = kein Rate-Limiting
quotaChecker QuotaChecker // ARC-09, nil = keine Quota-Prüfung
guard *protoguard.Guard // QA-04-Nachtrag zu ING-07
@@ -54,7 +64,7 @@ type Session struct {
to []string
}
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config) *Session {
func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfig *tls.Config, logger *slog.Logger, tenantID string, acceptLimiter *ratelimit.Limiter, guardCfg protoguard.Config, quotaChecker QuotaChecker) *Session {
_, alreadyTLS := conn.(*tls.Conn)
return &Session{
conn: conn,
@@ -67,6 +77,7 @@ func newSession(conn net.Conn, sink MessageSink, maxMessageBytes int64, tlsConfi
log: protolog.NewSessionLogger(logger, "smtp"),
tenantID: tenantID,
acceptLimiter: acceptLimiter,
quotaChecker: quotaChecker,
guard: protoguard.New(guardCfg),
state: Greeting,
}
@@ -153,7 +164,7 @@ func (s *Session) dispatch(ctx context.Context, verb, arg string) bool {
case "MAIL":
return s.handleMailFrom(arg)
case "RCPT":
return s.handleRcptTo(arg)
return s.handleRcptTo(ctx, arg)
case "DATA":
return s.handleData(ctx)
case "RSET":
+75
View File
@@ -0,0 +1,75 @@
// ARC-04: Aufbewahrungsstruktur nach Mandant/Postfach/Jahr. Mandant ist
// bereits durch den physisch getrennten Bucket (ARC-06) abgebildet —
// ArchiveKey deckt Postfach und Jahr INNERHALB des Buckets ab, als
// eigener, additiver Schlüssel-Konstruktor neben dem bereits
// bestehenden, flachen ObjectKey (ARC-01, weiterhin unverändert für
// bestehende Aufrufer wie mail/internal/mailapi — kein Umbau
// angrenzender Bereiche).
package storage
import (
"strconv"
"strings"
"time"
)
// Fallback-Segmente (Akzeptanzkriterium 3): fehlende/abweichende
// Metadaten führen zu einem DOKUMENTIERTEN Fallback-Pfad statt einem
// Ablagefehler.
const (
FallbackMailboxSegment = "postfach-unbekannt"
FallbackYearSegment = "jahr-unbekannt"
)
// ArchiveKey liefert den kanonischen Objektschlüssel für einen
// archivierten Mail-Anhang/-Teil nach dem Schema Postfach/Jahr
// (Akzeptanzkriterium 1) — innerhalb des bereits mandantenspezifischen
// Buckets. sentAt darf der Nullwert sein und mailbox leer
// (Akzeptanzkriterium 3): beides führt zum jeweiligen Fallback-Segment,
// nie zu einem Fehler.
func ArchiveKey(mailbox string, sentAt time.Time, messageID string, partIndex int) string {
return ArchiveYearPrefix(mailbox, yearOf(sentAt)) + ObjectKey(messageID, partIndex)
}
// ArchiveYearPrefix liefert den Verzeichnispräfix EINES Postfach-Jahrs
// (Akzeptanzkriterium 2: Grundlage für spätere Retention-Regeln OHNE
// Migration — ein Retention-Job kann alle Objekte eines Postfachs/
// Jahrs direkt über diesen Präfix auflisten, ohne die bereits
// abgelegten Schlüssel umzubenennen oder neu zu strukturieren).
func ArchiveYearPrefix(mailbox string, year int) string {
mailboxSegment := sanitizeSegment(mailbox)
if mailboxSegment == "" {
mailboxSegment = FallbackMailboxSegment
}
yearSegment := FallbackYearSegment
if year > 0 {
yearSegment = strconv.Itoa(year)
}
return "postfach/" + mailboxSegment + "/" + yearSegment + "/"
}
// ArchiveMailboxPrefix liefert den Präfix ALLER Jahre eines Postfachs
// (ohne Jahressegment) — Grundlage für eine reale
// Postfach-Verbrauchsmessung über alle Jahre hinweg (ARC-09).
func ArchiveMailboxPrefix(mailbox string) string {
mailboxSegment := sanitizeSegment(mailbox)
if mailboxSegment == "" {
mailboxSegment = FallbackMailboxSegment
}
return "postfach/" + mailboxSegment + "/"
}
func yearOf(t time.Time) int {
if t.IsZero() {
return 0
}
return t.UTC().Year()
}
// sanitizeSegment entfernt Pfadtrenner aus einem Postfachnamen, damit
// er nie versehentlich zusätzliche Verzeichnisebenen erzeugt (z. B. ein
// Postfachname, der ein "/" enthält).
func sanitizeSegment(raw string) string {
raw = strings.TrimSpace(raw)
return strings.ReplaceAll(raw, "/", "_")
}
+93
View File
@@ -0,0 +1,93 @@
package storage
import (
"strings"
"testing"
"time"
)
// TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders ist die
// geforderte Pflichtprüfung 1 (ARC-04): Import über mehrere Jahre
// erzeugt korrekt getrennte Jahresordner.
func TestArchiveKey_MultipleYearsProduceSeparateYearFolders(t *testing.T) {
sent2019 := time.Date(2019, 3, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
sent2024 := time.Date(2024, 11, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
key2019 := ArchiveKey("INBOX", sent2019, "msg-a", 0)
key2024 := ArchiveKey("INBOX", sent2024, "msg-b", 0)
if !strings.HasPrefix(key2019, "postfach/INBOX/2019/") {
t.Fatalf("erwartete jahresordner 2019, habe: %q", key2019)
}
if !strings.HasPrefix(key2024, "postfach/INBOX/2024/") {
t.Fatalf("erwartete jahresordner 2024, habe: %q", key2024)
}
if key2019 == key2024 {
t.Fatalf("erwartete unterschiedliche schlüssel für unterschiedliche jahre")
}
}
// TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback ist die
// geforderte Pflichtprüfung 2 (ARC-04): fehlendes Postfach-Attribut
// nutzt den dokumentierten Fallback statt eines Ablagefehlers.
func TestArchiveKey_MissingMailboxUsesDocumentedFallback(t *testing.T) {
key := ArchiveKey("", time.Date(2024, 1, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC), "msg-a", 0)
if !strings.Contains(key, "/"+FallbackMailboxSegment+"/") {
t.Fatalf("erwartete fallback-postfach-segment %q, habe: %q", FallbackMailboxSegment, key)
}
}
// TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback belegt denselben
// Fallback-Grundsatz für ein fehlendes (Null-)Sendedatum.
func TestArchiveKey_MissingSentAtUsesDocumentedFallback(t *testing.T) {
key := ArchiveKey("INBOX", time.Time{}, "msg-a", 0)
if !strings.Contains(key, "/"+FallbackYearSegment+"/") {
t.Fatalf("erwartete fallback-jahr-segment %q, habe: %q", FallbackYearSegment, key)
}
}
// TestArchiveKey_NeverErrorsOnAnyInput bestätigt, dass ArchiveKey für
// KEINE Eingabekombination fehlschlägt (Akzeptanzkriterium 3:
// "definierter Fallback-Pfad, nicht Ablagefehler" — ArchiveKey liefert
// bewusst keinen error-Rückgabewert, weil es strukturell keinen
// Fehlerfall gibt).
func TestArchiveKey_NeverErrorsOnAnyInput(t *testing.T) {
inputs := []struct {
mailbox string
sentAt time.Time
}{
{"", time.Time{}},
{"Postfach/Mit/Slashes", time.Time{}},
{" ", time.Date(1970, 1, 1, 0, 0, 0, 0, time.UTC)},
}
for _, in := range inputs {
key := ArchiveKey(in.mailbox, in.sentAt, "msg", 0)
if key == "" {
t.Fatalf("erwartete nicht-leeren schlüssel für eingabe %+v", in)
}
}
}
// TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration ist die
// geforderte Pflichtprüfung für Akzeptanzkriterium 2: die Struktur ist
// Grundlage für spätere Retention-Regeln ohne Migration — ein
// Retention-Job kann den Präfix EINES Postfach-Jahrs berechnen und
// findet darunter GENAU die zuvor mit ArchiveKey abgelegten Schlüssel
// desselben Postfachs/Jahrs, ohne dass an den bereits abgelegten
// Schlüsseln irgendetwas umbenannt werden müsste.
func TestArchiveYearPrefix_FoundationForRetentionWithoutMigration(t *testing.T) {
sent2022 := time.Date(2022, 6, 15, 0, 0, 0, 0, time.UTC)
key := ArchiveKey("Rechnungen", sent2022, "msg-x", 3)
prefix := ArchiveYearPrefix("Rechnungen", 2022)
if !strings.HasPrefix(key, prefix) {
t.Fatalf("ArchiveKey %q liegt nicht unter dem für retention berechenbaren präfix %q", key, prefix)
}
// Ein anderes Jahr desselben Postfachs liegt NICHT unter demselben
// Präfix — Retention kann Jahre gezielt einzeln adressieren.
otherYearPrefix := ArchiveYearPrefix("Rechnungen", 2023)
if strings.HasPrefix(key, otherYearPrefix) {
t.Fatalf("ArchiveKey %q hätte NICHT unter dem 2023-präfix liegen dürfen", key)
}
}
+55
View File
@@ -0,0 +1,55 @@
package storage
import (
"context"
"fmt"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/aws"
"github.com/aws/aws-sdk-go-v2/service/s3"
)
// UsageCounter misst den TATSÄCHLICHEN Speicherverbrauch eines
// Postfachs (ARC-09) durch reales Auflisten der zugehörigen Objekte im
// physisch getrennten Mandanten-Bucket (ARC-06) unter dem
// ARC-04-Postfach-Präfix — kein separat gepflegter Zählerstand, der
// von der tatsächlichen Ablage abweichen könnte.
type UsageCounter struct {
admin *s3.Client
}
func NewUsageCounter(admin *s3.Client) *UsageCounter {
return &UsageCounter{admin: admin}
}
// UsageBytes summiert die reale Objektgröße aller unter
// ArchiveMailboxPrefix(mailbox) abgelegten Objekte im Bucket von
// tenantSlug (ARC-06: BucketNameForTenant). Erfüllt strukturell
// quota.UsageProvider (ARC-09), ohne dass dieses Paket quota
// importieren müsste.
func (u *UsageCounter) UsageBytes(ctx context.Context, tenantSlug, mailbox string) (int64, error) {
bucket := BucketNameForTenant(tenantSlug)
prefix := ArchiveMailboxPrefix(mailbox)
var total int64
var continuationToken *string
for {
out, err := u.admin.ListObjectsV2(ctx, &s3.ListObjectsV2Input{
Bucket: aws.String(bucket),
Prefix: aws.String(prefix),
ContinuationToken: continuationToken,
})
if err != nil {
return 0, fmt.Errorf("storage: postfach-verbrauch auflisten: %w", err)
}
for _, obj := range out.Contents {
if obj.Size != nil {
total += *obj.Size
}
}
if out.IsTruncated == nil || !*out.IsTruncated {
break
}
continuationToken = out.NextContinuationToken
}
return total, nil
}