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b6a941feec |
IAM-03: passwort-reset-einladungs-flow
internal/authtoken: Einmal-Token fuer Passwort-Reset und Einladung, getrennt von internal/auth (Sessions/JWT), da der Vorgang bewusst session-los ist. Store.Create gibt das Klartext-Token NUR an den Aufrufer zurueck (fuer E-Mail-Versand, IAM-08), gespeichert wird ausschliesslich der SHA-256-Hash. Store.Consume markiert ein Token atomar als verwendet (UPDATE ... WHERE used_at IS NULL AND expires_at > now() RETURNING user_id) — Wiederverwendung und Ablauf werden serverseitig in derselben Datenbankoperation durchgesetzt, kein Race zwischen Pruefen und Verbrauchen moeglich. Ungueltig, bereits verwendet und abgelaufen liefern denselben ErrInvalidToken (Akzeptanz- kriterium 3), damit die Antwort keinen der drei Faelle verraet. CompletePasswordReset/CompleteInvitation loesen ein Token ein und setzen das Passwort ueber user.TenantUserStore.SetPasswordHash (IAM-01) — keine Auth-Middleware, keine Session noetig (Akzeptanzkriterium 2). Log-Statements bei Create/Consume enthalten bewusst nur user_id/purpose, niemals das Token selbst. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Wiederverwendung eines bereits eingeloesten Tokens automatisiert abgewiesen — TestConsume_RejectsReuse. PASS. 2. Ablaufzeit serverseitig durchgesetzt — TestConsume_RejectsExpiredToken (Token mit negativer TTL sofort abgelaufen). PASS. 3. Token werden nicht im Klartext geloggt (Stichprobe im Log-Ausgang) — TestCreateAndConsume_NeverLogTokenPlaintext: Log-Buffer nach Create + ungueltigem + gueltigem Consume enthaelt das Klartext-Token nachweislich nicht. PASS. Zusaetzlich: TestCompleteInvitation_SetsPasswordWithoutSession belegt Akzeptanzkriterium 2 konkret (Passwort gesetzt und verifizierbar, keine Session im Ablauf beteiligt). PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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d63fcbb49e |
RBAC-02: policy-enforcement-schicht-zentral
internal/policy: deklarativer, DB-gehaltener Regelsatz (policy_rules) statt hartcodierter Go-Entscheidungslogik — Store.IsAllowed schaut ausschliesslich in die Datenbank, kein Go-Fallback. Ein Regelwechsel (Grant/Revoke) wirkt sich sofort aus, ohne Codeaenderung/Deploy (Akzeptanzkriterium 3). Jede Aenderung wird atomar mit einem versionierten Historieneintrag in policy_rule_changes festgehalten (grant/revoke, Akteur, Version). Enforcer.Authorize ist Default-Deny: existiert keine Regel fuer role+ permission, ist der Zugriff verboten (Akzeptanzkriterium 2), fuer sich genommen ohne Anwendungslogik testbar. Guard/GuardTenantScoped sind die zentrale Enforcement-Funktion (Akzeptanzkriterium 1): die uebergebene Query-Funktion wird NUR bei erfolgreicher Autorisierung aufgerufen — es gibt keinen Weg, Daten ohne vorherige Authorize-Entscheidung zu erhalten. GuardTenantScoped erzwingt zusaetzlich per Funktionssignatur, dass tenantSlug TEIL der Query-Funktion ist (Akzeptanzkriterium 3) — ein nachgelagerter Post-Filter (der archivmail-Fehler aus "Bekannte Fehler vermeiden": Tenant-Filter nach statt in der Query) ist mit dieser Signatur strukturell nicht moeglich, da die Repository-Implementierung tenantSlug selbst fuer ihre eigene WHERE-Klausel entgegennimmt. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Kein Datenzugriffs-Pfad umgeht die zentrale Enforcement-Schicht — TestGuard_NeverCallsQueryWithoutAuthorization: query-Funktion wird nachweislich NICHT aufgerufen ohne vorherige Regel, erst nach Grant. PASS. 2. Anfrage ohne passende Policy wird zuverlaessig abgewiesen (Default-Deny) — TestAuthorize_DefaultDeny: keine Regel konfiguriert -> ErrDenied, nicht automatisch erlaubt. PASS. 3. Policy-Regelsatz versioniert, Regelwechsel ohne Codeaenderung nachvollziehbar — TestGrantRevoke_ChangesBehaviorWithoutCodeChange: Verhalten aendert sich durch reinen Datenbank-Grant/Revoke, Historie zeigt beide Versionen korrekt. PASS. Zusaetzlich: TestGuardTenantScoped_IsolatesDataBetweenTenants belegt das Tenant-Scoping-Muster aus Akzeptanzkriterium 3 konkret anhand zweier Tenants. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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f7863fd4d2 |
API-05: verteilte-jwt-verifikation-rechte-feature-flag-cache-kontrakt
internal/moduletrust: asymmetrische JWT-Signatur (Ed25519) mit JWKS- Verteilung, wie im Entscheidungsverlauf "Vertrauensstellung Core<->Module" (nexarch-state.json) festgelegt. Getrennt von IAM-02s HS256-Session-Cookie (Browser-Login bleibt unangetastet) — dies ist der Modul-zu-Core- Vertrauensmechanismus. KeyManager haelt ALLE noch gueltigen Schluesselpaare (nicht nur das aktuell signierende); Rotate() erzeugt einen neuen Schluessel, alte bleiben in PublicKeySet() erhalten — bereits ausgestellte Tokens bleiben dadurch nach einer Rotation weiterhin verifizierbar (Akzeptanzkriterium 3, keine Ausfallzeit). ServeJWKS/ParseJWKS sind der Verteilungsmechanismus. StaleCache[T] ist der generische Rechte-/Feature-Flag-Cache-Kontrakt (Akzeptanzkriterium 2), mit zwei explizit benannten und begruendeten Verhalten: Get() ist FAIL-OPEN (nutzt bei Core-Ausfall einen vorhandenen, abgelaufenen Stand weiter — ein bereits authentifiziertes Modul soll nicht hart blockieren), RequireFresh() ist FAIL-CLOSED (nie zwischengespeichert, schlaegt bei Core-Ausfall klar fehl — fuer sicherheitskritische Aktionen wie einen neuen Login). LIC-02s internal/flag.Service implementiert bereits denselben Kontrakt fuer Feature-Flags; StaleCache verallgemeinert dasselbe Muster fuer JWT-Schluessel, damit beide Faelle derselben dokumentierten Policy folgen statt zwei unterschiedlichen Ad-hoc-Loesungen. Verifier.Verify ruft KeyFetchFunc nur bei abgelaufener TTL auf, nicht pro Aufruf (Akzeptanzkriterium 1) — Signaturpruefung selbst ist immer lokal. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Core simuliert abgeschaltet, andere Module bleiben fuer bereits authentifizierte Nutzer funktionsfaehig bis TTL/Fail-Open greift — TestVerify_FailsOpenWhenCoreUnreachableButStaleKeysExist: Verify() funktioniert weiter mit letztbekanntem Schluesselstand. PASS. 2. Neue sicherheitskritische Aktion schlaegt bei Core-Ausfall klar fehl, statt andere Funktionen mitzureissen — TestRequireFreshKeys_FailsClosedWhenCoreUnreachable: Fehler trotz vorhandenem (aelterem) Cache-Stand. PASS. 3. Schluesselrotation ohne Downtime in einem simulierten zweiten Modul — TestRotate_NoDowntimeForAlreadyIssuedTokens: vor UND nach Rotation ausgestellte Tokens beide weiterhin gueltig fuer Modul B. PASS. Zusaetzlich: TestVerify_DoesNotFetchPerCall belegt Akzeptanzkriterium 1 direkt (10 Verify-Aufrufe, genau 1 Fetch). PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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27f9866264 |
API-01: rest-api-grundgeruest-versionierung
internal/apiserver: Server.Handle(version, pattern, h) registriert Routen
unter /api/{version}/... (Akzeptanzkriterium 1) — verschiedene Versionen
sind unabhaengige Pfade im ServeMux, eine neue Version beeintraechtigt
bestehende nicht. HandleV1 ist die Kurzform fuer die aktuelle Hauptversion.
Einheitliches Fehlerschema {"error":{"code","message"}} ueber WriteError
(Akzeptanzkriterium 2) — bewusst NICHT auth.RequireAuth aus IAM-02
wiederverwendet, da dessen Klartext-Fehlerantworten nicht zum einheitlichen
JSON-Schema passen wuerden; stattdessen authAndTenantContext nutzt
auth.TokenIssuer.Verify direkt (dieselbe Kryptographie, keine Duplikation)
und antwortet im API-01-Schema, auch bei 401.
authAndTenantContext ist die Middleware, die JEDEM ueber Handle registrierten
Endpunkt Tenant-/Benutzerkontext bereitstellt (Akzeptanzkriterium 3, ueber
apiserver.FromContext abrufbar) — kein Handler prueft Auth selbst.
loggingMiddleware protokolliert jede Anfrage strukturiert.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Fehlerhafte Anfrage liefert ueber mehrere Endpunkte hinweg dasselbe
Fehlerschema (Stichprobe) — TestErrorFormat_ConsistentAcrossEndpoints:
zwei unabhaengige Endpunkte, beide liefern 401 im identischen
{"error":{"code","message"}}-Schema. PASS.
2. Middleware-Kette nachweislich von jedem Endpunkt durchlaufen —
TestMiddleware_SetsRequestContextForEveryEndpoint: zwei Endpunkte lesen
RequestContext, beide erhalten korrekten UserID/TenantSlug aus dem Token. PASS.
3. Versionswechsel (fiktive v2-Route) ohne v1 zu beeintraechtigen —
TestVersioning_V2DoesNotAffectV1: v1 vor und nach Anlage von v2 liefert
unveraendert dieselbe Antwort. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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ed67887385 |
RBAC-01: rollenmodell-grundrechte
internal/rbac: drei Grundrollen (superadmin, tenant_admin, user) mit Hierarchie ueber eine einfache Eltern-Map (tenant_admin erbt von user, superadmin erbt von tenant_admin) — EffectivePermissions loest die volle vererbte Rechtemenge auf (Akzeptanzkriterium 2). Policy-Modell bewusst als reine Go-Datenstruktur getrennt von der Durchsetzung (RBAC-02), nach Casbin-Prinzip. Store verwaltet Rollenzuweisungen innerhalb EINER Tenant-Datenbank (Modell C, analog internal/user.TenantUserStore) — nur 'user' und 'tenant_admin' sind hier zuweisbar (assignableRoles-Matrix). Ein Zuweisungsversuch fuer 'superadmin' wird abgewiesen, da diese Rolle mandantenuebergreifend ist und bereits durch die Existenz eines Kontos in IAM-01s SuperadminStore repraesentiert wird — keine doppelte Modellierung. Jede Zuweisung schreibt zusaetzlich einen Historieneintrag (role_assignment_history) mit grantedBy/grantedAt, atomar in derselben Transaktion (Akzeptanzkriterium 3). Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Zuweisung ausserhalb der erlaubten Matrix abgewiesen — TestStore_RejectsSuperadminOutsideAllowedMatrix und TestStore_RejectsUnknownRole: beide ErrRoleNotAssignableInTenantScope, kein Datensatz hinterlassen. PASS. 2. Rollenhierarchie liefert erwartete effektive Rechtemenge — TestEffectivePermissions_Inheritance: tenant_admin hat geerbte user-Rechte + eigene, aber nicht platform.manage_tenants; superadmin hat die volle Kette. PASS. 3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen. Zusaetzlich automatisiert getestet (Akzeptanzkriterium 3): TestStore_HistoryTracksWhoAndWhen — zwei aufeinanderfolgende Zuweisungen, Historie liefert beide mit korrektem grantedBy in chronologischer Reihenfolge. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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383da92ca8 |
TEN-03: tenant-einstellungen-branding
internal/tenantsettings: pro-Tenant-Einstellungen (Anzeigename, Logo, Farbschema, Zeitzone, Sprache) in der Registry-DB, alle Spalten nullable — fehlender Wert bedeutet immer "Systemvoreinstellung verwenden" (Defaults(): color_scheme=system, timezone=UTC, language=de), niemals ein Fehler (Akzeptanzkriterium 2). Store.Update schreibt aktuellen Stand + Historieneintrag atomar in einer Transaktion mit FOR-UPDATE-Lock auf der aktuellen Zeile (Akzeptanzkriterium 3, Race-sicher bei nebenlaeufigen Updates desselben Tenants). Patch-Typ mit *string-Feldern erlaubt Teil-Updates ohne unbeteiligte Felder zu beruehren. Schlanker Handler (Get/Update ueber tenant_id-Query-Parameter) als Vorbereitung der REST-Schnittstelle — echte Auth/Versionierung kommt erst mit API-01/IAM-02/RBAC-01. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Aenderung eines Tenants wirkt sich nicht auf einen anderen aus — TestUpdate_IsolatedBetweenTenants: Tenant A geaendert, Tenant B bleibt nachweislich bei Defaults(). PASS. 2. Fehlende Werte liefern Defaults statt Fehler — TestGet_UnsetTenantReturnsDefaults (Tenant ganz ohne Datensatz) und TestUpdate_PartialPatchKeepsOtherFieldsAtDefault (nur ein Feld gesetzt, Rest bleibt Default). PASS. 3. API-Schema von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen. Zusaetzlich automatisiert getestet (Akzeptanzkriterium 3): TestUpdate_HistoryTracksVersions — 3 aufeinanderfolgende Aenderungen, Historie liefert alle 3 in korrekter Reihenfolge, nicht angefasste Felder bleiben aus dem vorherigen Update erhalten. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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b08f6a49fc |
TEN-07: migrations-orchestrierung-tenant-datenbanken
Orchestrator.RolloutAll wendet eine geordnete Liste von Migrationen auf JEDE registrierte Tenant-Datenbank an (LoadMigrations liest *.up.sql aus einem Verzeichnis nach der bestehenden 000N_name-Namenskonvention). Jeder Tenant laeuft unabhaengig in eigener Verbindung — ein Fehlschlag bei einem Mandanten bricht nur dessen eigenen Rollout ab (spaetere Migrationen bauen typischerweise auf frueheren auf) und blockiert die uebrigen Tenants nicht. schema_migrations-Tabelle pro Tenant-Datenbank (version PK, applied_at, success, error) haelt den Stand pro Version einzeln nachvollziehbar fest. Bereits erfolgreiche Versionen werden bei einem erneuten Rollout uebersprungen (isAlreadySuccessful-Check vor jeder Anwendung), fehlgeschlagene werden beim naechsten Versuch automatisch erneut probiert (kein manuelles Zuruecksetzen noetig) — ON CONFLICT DO UPDATE haelt jeweils nur den letzten Versuch fest. Bewusst ohne Abhaengigkeit von TEN-06 (Router): Migrations-Rollouts sind seltene Batch-Vorgaenge, ein kurzlebiger Pool pro Tenant und Lauf reicht. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS, go test ./... mit -p 1 noetig da mehrere Pakete die geteilte Registry-Tabelle auf derselben Postgres-Instanz nutzen — siehe scripts/reset-test-env.sh): 1. Rollout gegen 3 Test-Tenants, einer absichtlich inkompatibel (Tabellen- Konflikt bei Migration 2) — TestRolloutAll_IsolatesFailurePerTenant: die anderen beiden erhalten beide Migrationen, der inkompatible bekommt Migration 1 trotzdem, scheitert nur an Migration 2, faellt nicht die anderen um. PASS. 2. Migrationsstand-Abfrage liefert korrekten Stand pro Tenant — TestStatus_ReflectsPerTenantState: Version 1 success=true, Version 2 success=false mit Fehlertext. PASS. 3. Wiederholter Rollout fuer fehlgeschlagene Migration moeglich, ohne bereits erfolgreiche erneut anzuwenden — TestRolloutAll_RetryDoesNotReapplySuccessful: Migration 1 nutzt bewusst kein IF NOT EXISTS, ein Reapply haette den zweiten Lauf scheitern lassen; zweiter Lauf ist fehlerfrei und wendet nur die zuvor fehlgeschlagene Version an. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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45bc10719a |
TEN-04: tenant-lifecycle-suspendieren-reaktivieren-loeschen
Zustandsautomat active/suspended/pending_deletion/deleted als First-Class- Konzept (previous_status + deletion_scheduled_at in der Registry). Alle Uebergaenge in Registry.transition als atomarer Check-and-Set (UPDATE ... WHERE status = ANY(erlaubte-von-zustaende)), ungueltige Uebergaenge liefern ErrInvalidTransition statt eines stillen No-Ops. ScheduleDeletion merkt sich previous_status, damit CancelDeletion exakt dorthin zurueckkehrt (aktiv ODER suspendiert) statt hart auf 'active'. Lifecycle.ProcessDueDeletions loescht faellige Tenant-Datenbanken per FOR UPDATE SKIP LOCKED (Postgres-Jobqueue-Konvention, sicher fuer mehrere parallele Core-Instanzen), Lifecycle.RunSweeper triggert das periodisch per In-Prozess-Goroutine. Lifecycle.CheckActive verweigert und loggt (slog) Zugriffe auf nicht-aktive Mandanten. Bugfix nebenbei: Registry.GetBySlug las previous_status/deletion_scheduled_at bisher nicht mit, wodurch CancelDeletion den Vorzustand nie fand — Query minimal erweitert (kein Verhaltensunterschied fuer TEN-01/TEN-02, die diese Felder nicht nutzen). Neu: scripts/reset-test-env.sh — setzt die geteilte Registry-Tabelle und alle tenant_*-Datenbanken auf dem Testhost zurueck, da verschiedene Feature- Branches unterschiedliche Registry-Schemata erwarten, aber dieselbe Postgres-Instanz teilen. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Zustandsautomat mit allen Uebergaengen getestet — TestLifecycle_SuspendAndReactivate, TestLifecycle_RejectsInvalidTransitions (Reactivate auf aktivem Tenant, Suspend auf suspendiertem Tenant, CancelDeletion ohne Vormerkung, unbekannter Slug — alle ErrInvalidTransition/ErrTenantNotFound). PASS. 2. Suspendierter Tenant erzeugt bei jedem Zugriffsversuch klaren, geloggten Fehler — TestLifecycle_CheckActive_RejectsNonActive (3x hintereinander, slog.Warn nachweislich pro Aufruf). PASS. 3. Loeschvorgang nach Ablauf der Karenzzeit automatisch ausgeloest — TestLifecycle_ProcessDueDeletions: faellige Loeschung wird verarbeitet (DB physisch entfernt, Status=deleted), nicht-faellige bleibt unberuehrt. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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2026514404 |
TEN-06: connection-routing-pooling-pro-mandant
Router loest Tenant-Slug (aus JWT-Claim, API-05 vorausgesetzt) ueber die TEN-01-Registry in eine wiederverwendete Postgres-Verbindung auf. LRU-Cache (container/list) begrenzt die Zahl gleichzeitig offener Tenant-Pools auf maxOpen — bei Ueberschreitung wird der am laengsten ungenutzte Pool geschlossen, bevor ein neuer aufgemacht wird. Fehlender/unbekannter Tenant-Kontext liefert explizite Fehler (ErrMissingTenantContext / ErrUnknownTenant) statt stillschweigend zu routen. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Lasttest mit 6 simulierten Mandanten gegen maxOpen=2 — TestRouter_BoundsOpenConnectionsUnderLoad: OpenCount() bleibt nach jedem Resolve <= maxOpen, Verbindungszahl waechst nicht linear mit der Mandantenzahl. PASS. 2. Anfrage ohne/mit unbekanntem Tenant-Kontext abgewiesen — TestRouter_RejectsMissingOrUnknownTenant. PASS. 3. Verbindungswiederverwendung gemessen — TestRouter_ReusesConnectionForSameTenant: zweiter Resolve-Aufruf liefert exakt dieselbe *pgxpool.Pool-Instanz. PASS. Router ist eigenstaendig nutzbar/getestet, aber noch nicht in cmd/core/main.go verdrahtet — der JWT-Claim mit Tenant-Kontext (API-05) und das HTTP-Routing, das den Slug pro Request extrahiert, sind nicht Teil dieser Kachel. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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3d20d86a4f |
IAM-02: login-session-jwt-grundgeruest
internal/auth: Login/Logout ueber httpOnly/Secure/SameSite=Strict-Cookie mit HS256-JWT (30min TTL), bcrypt-Passwort-Hashing (Cost 12, explizit begruendet und benchmarkt statt DefaultCost uebernommen), RequireAuth-Middleware fuer geschuetzte Routen. LoginService ist strukturell auf einen Tenant gescopt (nutzt user.TenantUserStore, dessen Pool = eine Tenant-DB — derselbe Mechanismus wie in TEN-01/TEN-02), liefert bei falscher E-Mail und falschem Passwort denselben Fehler (User-Enumeration-Schutz) inkl. Dummy-bcrypt- Vergleich gegen Timing-Seitenkanal bei unbekannter E-Mail. user.TenantUserStore erweitert um SetPasswordHash/GetByEmailForAuth (password_hash bleibt ausserhalb des regulaeren User-Typs/JSON-Pfads). Migration 0002 fuegt password_hash-Spalte hinzu (Default '', da IAM-01 User ohne Passwort anlegt). Login-Handler ist wie IAM-01/TEN-02 aus denselben Gruenden (Tenant- Connection-Routing = TEN-06, noch nicht gebaut) nicht in cmd/core/main.go verdrahtet — Package ist eigenstaendig nutzbar/getestet. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Login-Query tenant-gescopt — TestLoginService_NoCrossTenantLogin: gleiche E-Mail in zwei Tenant-DBs mit unterschiedlichem Passwort, Login gegen Tenant A mit Tenant-B-Passwort schlaegt fehl. PASS. 2. Session-Fixation/Token-Manipulation — TestTokenVerify_RejectsManipulatedPayload und TestTokenVerify_RejectsWrongSecret: manipuliertes/falsch signiertes Token wird abgelehnt. PASS. 3. Abgelaufenes Token erzwingt Neuanmeldung — TestTokenVerify_RejectsExpiredToken und TestRequireAuth_BlocksWithoutValidCookie. PASS. 4. Login-Latenz mit Kostenfaktor 12 gemessen: 294ms (Ziel < 400ms) — TestBcryptCostAgainstLatencyTarget. PASS. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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5915a4e7b1 |
TEN-02: tenant-onboarding-api-self-service
OnboardingService.Onboard: ein API-Aufruf legt Tenant (via bestehendem Provisioner) UND ersten Administrator-Account (via IAM-01 TenantUserStore) an. CREATE DATABASE erlaubt keine echte cross-database Transaktion, daher Saga-Kompensation: schlaegt die Admin-Anlage nach erfolgreichem Provisioning fehl, wird der Tenant per neuem Provisioner.Deprovision wieder vollstaendig entfernt (Registry.Delete + DB-Drop). Provisioner.Provision mappt Duplikat-Faelle (42P04 duplicate_database und den bei echt parallelen CREATE DATABASE moeglichen 23505-Unique-Konflikt auf pg_database) jetzt auf ErrTenantExists statt einer rohen Postgres-Fehlermeldung. Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. Onboarding-Vorgang zweimal parallel mit gleichem Slug ausgeloest — TestOnboarding_RejectsDuplicateSlugConcurrently: genau ein Erfolg, kein Doppel-Tenant, zweiter Aufruf bekommt ErrTenantExists. PASS. 2. Fehleingaben (leere Pflichtfelder, ungueltige E-Mail, ungueltiger Slug) — TestOnboarding_ValidationErrors deckt alle vier Faelle mit klaren Fehlern ab, bevor irgendein DB-Zugriff stattfindet. PASS. 3. Erfolgreicher Durchlauf von zweiter Person end-to-end nachvollzogen — NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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e4793303fc |
IAM-01: benutzer-datenmodell-crud
Benutzer-Datenmodell + CRUD fuer Tenant-User (tenant-scoped, keine tenant_id-Spalte noetig, Tenant ergibt sich aus der DB-Verbindung, Modell C) und getrennt dafuer SuperadminStore fuer mandantenuebergreifende Konten in der Registry-DB — First-Class-Typ statt tenant_id-NULL-Sonderfall im Tenant-User-Code (bekannter archivdms-Fehler vermieden). E-Mail-Eindeutigkeit: tenant-scoped fuer normale Benutzer (UNIQUE-Constraint gilt nur innerhalb der jeweiligen Tenant-DB), global fuer Superadmins (eine Registry-DB, ein UNIQUE-Constraint). Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS): 1. CRUD automatisiert getestet inkl. Negativfaellen — TestTenantUserStore_CRUD deckt doppelte E-Mail (ErrEmailTaken) und unbekannte ID ab. PASS. 2. Superadmin-Anlage ohne Tenant-Kontext — TestSuperadminStore_CreateWithoutTenantContext: SuperadminStore.Create hat syntaktisch keinen Tenant-Parameter, kein if-Zweig fuer "kein Tenant" im Code. PASS. 3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen. Tenant-User-Handler ist im Code vorhanden, aber in cmd/core/main.go noch nicht geroutet — braucht Connection-Routing pro Mandant (TEN-06), das nicht Teil dieser Kachel ist. Nur der Superadmin-Endpunkt ist verdrahtet. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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8da9c67d08 |
TEN-01: tenant-registry-datenbank-provisioning
Registry-DB (nur Tenant-Metadaten), Provisioning-Routine legt pro Mandant
eine physisch isolierte Postgres-DB an und registriert sie transaktional
(Rollback der DB bei fehlgeschlagener Registrierung). Schlanker HTTP-Handler
als Schnittstellen-Vorbereitung fuer API-01/TEN-02, kein eigenes REST-Grundgerüst.
Pruefungen:
1. Migration up/down geschrieben (0001_tenant_registry.{up,down}.sql) — nicht
gegen echte DB ausgefuehrt, da auf dieser Maschine kein Go/Postgres-Test-
Setup verfuegbar ist. Offen zur Ausfuehrung.
2. Integrationstest TestProvision_CreatesIsolatedDatabases geschrieben (zwei
Mandanten, prueft unterschiedliche db_name und current_database()) —
ebenfalls nicht ausgefuehrt, guarded per TEST_ADMIN_DSN env var. Offen.
3. Slug-Validierung (unit test TestValidateSlug) deckt SQL-Injection-Versuch
im Datenbanknamen ab — ebenfalls nicht lokal ausgefuehrt, da kein Go
Compiler auf dieser Maschine vorhanden ist. Offen.
Alle drei Pruefungen sind vorbereitet, aber NICHT durchgefuehrt worden —
zaehlen laut Vorgabe als offen bis auf einer Maschine mit Go+Postgres verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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c895a67c4b | core: initial Go module skeleton (config, db pool, tenant registry migration) | ||
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72261cc69f | first commit |