S3Driver (ARC-01) war strukturell bereits physisch getrennt: eine
Instanz kennt beim Konstruieren genau einen Bucketnamen, kein
Pfad-Präfix-Parameter, über den je ein anderes Bucket adressierbar
wäre. Was fehlte, war die automatisierte Provisionierung dieser
Trennung und der Nachweis dafür.
Neue Datei provision.go: BucketNameForTenant liefert den
deterministischen Bucketnamen je Mandant. ProvisionTenant legt in EINEM
Aufruf sowohl die Registry-Zeile in derselben tenants-Tabelle wie Core
TEN-01 (migrations/0001_tenant_registry.sql) als auch den Bucket an —
schlägt die Bucket-Anlage fehl, wird die Registry-Zeile automatisch
zurückgenommen, kein halb provisionierter Mandant. Core TEN-01 ist im
aktuellen Stand ein Grundgerüst ohne eigene aufrufbare
Provisionierungsfunktion — ProvisionTenant schreibt deshalb direkt über
den Registry-DSN in dieselbe Tabelle, dokumentiert im Prüfprotokoll.
Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen gegen eine reale
lokale MinIO-Instanz und Postgres durchgeführt: physische
Bucket-Trennung zweier Mandanten (ein in Mandant As Bucket
geschriebenes Objekt ist über Mandant Bs Driver nicht erreichbar, weil
es dort kein Objekt dieses Namens gibt, nicht weil ein Pfadfilter
greift); ein nie provisionierter Pseudo-Mandant scheitert auf
Bucket-Ebene (NoSuchBucket), bevor überhaupt eine Schlüsselsuche
stattfinden könnte; ein Provisionierungsaufruf legt Datenbank-Registry-
Zeile und Bucket nachweislich in einem Schritt an, inklusive
Rollback-Test bei fehlschlagender Bucket-Anlage.
go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul
regressionsfrei getestet. Neue Testumgebungsvariablen
TEST_S3_ENDPOINT/TEST_S3_ACCESS_KEY/TEST_S3_SECRET_KEY (t.Skip ohne
sie, gleiche Konvention wie TEST_TENANT_DSN/TEST_MANTICORE_URL).
- mail/internal/storage: LocalDriver/S3Driver (bewaehrtes Muster aus
DMS FDN-03, bewusste Neuimplementierung - Mail kann DMS nicht
importieren), ObjectKey mit festem Pfadschema
- Service.Put/GetVerified: Pruefsummenverifikation AN DIESER SCHICHT
(Erweiterung gegenueber FDN-03) - SHA-256-Sidecar, sofortige
Ruecklese-Verifikation beim Schreiben, Erkennung manipulierter
Objekte beim Lesen
- HTTPUsageReporter: meldet an Core API-11 (resync-api/LIC-05),
identisches Muster wie DMS FDN-03
- 4 Tests real bestanden: byteidentischer Read-back, manipuliertes
Objekt erkannt, Lasttest (500 Objekte, 105.8us/Objekt), Nutzungsmeldung
bei Schreiben+Loeschen
- zusaetzlich echter End-zu-Ende-Beweis gegen den laufenden
nexarch-resync-api.service: reales Service-Credential provisioniert,
Put->GetVerified->Delete komplett durchlaufen, usage_counters zeigt
reales +29/-29-Delta (beide Meldungen real angewendet)
Pruefungen siehe mail/docs/ARC-01-PRUEFPROTOKOLL.md