internal/oidc: JWKS-Parser (RSA-Schluessel, RFC 7517) + Verifier prueft
ID-Tokens gegen den geparsten Schluesselsatz (Signatur, Ablauf ueber die
jwt-Bibliothek, Aussteller) — Akzeptanzkriterium 3. VerifyWithNonce prueft
zusaetzlich, dass der nonce-Claim exakt dem beim Redirect ausgestellten
Nonce entspricht (Replay-Schutz).
StateStore ist der CSRF-/Replay-Schutz (Akzeptanzkriterium/Pruefung 3):
Generate stellt state+nonce aus, Consume loest den state ATOMAR und EINMALIG
ein (WHERE used_at IS NULL, analog IAM-03/IAM-09-Muster) — ein abgefangener
und wiederverwendeter Redirect-Callback schlaegt fehl.
CompleteOIDCLogin mappt Rollen aus OIDC-Rollen-Claims ueber DIESELBE
Erlaubnis-Matrix wie IAM-05/LDAP (ldapsync.RoleMappingStore.HighestRoleFor,
keine zweite parallele Implementierung — Akzeptanzkriterium 2) und stellt
bei Erfolg ein normales IAM-02-Sitzungs-Token aus. Lokaler Login (IAM-02
LoginService) bleibt vollstaendig unangetastet und damit als Fallback nutzbar.
WICHTIGER HINWEIS: kein registrierter externer OIDC-Provider (Google/Okta/
Azure AD) in dieser Umgebung verfuegbar fuer einen echten Authorization-
Code-Redirect (analog IAM-05/AUD-05). ANDERS als dort ist die eigentliche
Token-Validierung aber rein kryptographisch und ohne Netzwerkabhaengigkeit
zur Testzeit vollstaendig echt geprueft: Tests erzeugen ein eigenes
RSA-Schluesselpaar, signieren ID-Tokens selbst und verifizieren sie exakt
wie bei einem echten Provider. Nur der Live-Redirect zu einem realen
externen IdP bleibt ungeprueft.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Rollen-Erlaubnis-Matrix fuer OIDC-Claims automatisiert getestet (keine
Privilege-Escalation) — TestCompleteOIDCLogin_UnmappedRoleGrantsNothing:
Claims mit "tenant_admin"/"superadmin" als Rollen-Strings, die NIE gemappt
wurden, vergeben keine Rolle. PASS.
2. Token-Signatur- und Ablaufpruefung gegen JWKS automatisiert getestet —
TestVerify_RejectsExpiredToken, TestVerify_RejectsWrongSigningKey,
TestVerify_RejectsWrongIssuer, TestParseJWKS_RoundTrip. PASS.
3. State/Nonce-Handling gegen CSRF und Replay geprueft —
TestStateStore_ConsumeIsSingleUse (State-Replay abgewiesen),
TestVerifyWithNonce_RejectsMismatch (Nonce-Mismatch abgewiesen). PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/ldapsync: Client ist eine Schnittstelle (Search() liefert Entry-
Liste) — in dieser Umgebung steht kein echter LDAP/AD-Server zur Verfuegung
(analog AUD-05/Archive), daher ist die Sync-/Rollenzuordnungs-Logik
vollstaendig gegen einen Fake getestet, eine echte Verbindungspruefung gegen
LDAP/AD steht noch aus.
RoleMappingStore (Akzeptanzkriterium 3): explizite Erlaubnis-Matrix
LDAP-Gruppe -> Rolle. HighestRoleFor vergibt NUR fuer explizit gemappte
Gruppen eine Rolle — eine unbekannte Gruppe, auch wenn ihr Name zufaellig
wie eine interne Rolle aussieht ("tenant_admin", "superadmin"), traegt
strukturell nichts bei (kein Code-Pfad, der eine ungemappte Gruppe je einer
Rolle zuordnet) — behebt die aus archivmail bekannte Privilege-Escalation-
Fehlerklasse von Grund auf statt nachtraeglich zu haerten.
Syncer.Run ruft Search() als ALLERERSTES auf; schlaegt es fehl, wird ohne
jede Aenderung an bestehenden Konten abgebrochen (Akzeptanzkriterium 2).
Pro Eintrag isolierte Fehler landen in SyncResult.Failed, ohne andere
Eintraege zu beeintraechtigen. Deaktivierung in LDAP wird als
users.Deactivate uebernommen (Akzeptanzkriterium 3). ldap_config speichert
bewusst nur den NAMEN einer Umgebungsvariable fuer das Bind-Passwort, nie
das Passwort selbst.
internal/rbac (RBAC-01) wurde 1:1 aus dem rbac-01-Branch uebernommen (git
show aus derselben Repo-Historie) — IAM-05 haengt an RBAC-01 fuer die
Rollenzuweisung, beide Boards leben aber auf getrennten, noch nicht
gemergten Feature-Branches ohne gemeinsame Historie.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Rollen-Erlaubnis-Matrix mit Positiv- und Negativfaellen automatisiert
getestet (keine Privilege-Escalation) — TestRoleMapping_PositiveAndNegativeCases:
gemappte Gruppe liefert Rolle, unbekannte Gruppe und rollen-aehnlich
benannte, aber nie gemappte Gruppen liefern keine. PASS.
2. Synchronisationslauf mit fehlerhafter/nicht erreichbarer LDAP-Quelle
bricht kontrolliert ab, ohne bestehende Konten zu beschaedigen —
TestSyncer_AbortsCleanlyOnSourceError: bestehendes Konto bleibt nach
fehlgeschlagenem Lauf unveraendert aktiv. PASS.
3. Deaktivierung eines Benutzers in LDAP wird bei naechster Synchronisation
korrekt uebernommen — TestSyncer_AppliesDeactivationOnNextRun: erster
Lauf legt aktiven Benutzer an, zweiter Lauf mit Disabled=true setzt ihn
auf inaktiv. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/totp/totp.go: RFC-6238-TOTP (HOTP RFC 4226) selbst implementiert
mit stdlib crypto/hmac+sha1 — kein externes Modul. DefaultSkewSteps=1
dokumentiert die Zeitversatz-Toleranz (+/-30s um die Serverzeit,
Akzeptanzkriterium/Pruefung 3). ProvisioningURI liefert die otpauth://-URI
fuer den QR-Code (Akzeptanzkriterium 1) — das Rendering selbst ist
Frontend-Sache (IAM-08).
internal/totp/store.go: BeginSetup speichert ein neues Secret als NICHT
bestaetigt; ConfirmSetup aktiviert 2FA erst nach einmaliger erfolgreicher
Code-Eingabe (Akzeptanzkriterium 1) und erzeugt 10 Wiederherstellungscodes
(nur Hash gespeichert, Klartext einmalig zurueckgegeben). VerifyLoginCode
akzeptiert TOTP-Code ODER Wiederherstellungscode; consumeRecoveryCode
markiert einen Code atomar als verwendet (WHERE used_at IS NULL) — kein
doppeltes Einloesen moeglich (Akzeptanzkriterium 3).
internal/totp/login.go: LoginWithTOTP komponiert IAM-02s LoginService, ohne
ihn zu veraendern — ist 2FA fuer den Benutzer aktiv, wird ein fehlender/
falscher Code zuverlaessig abgewiesen, selbst bei korrektem Passwort
(Akzeptanzkriterium 2).
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Login-Versuch ohne zweiten Faktor bei aktivem 2FA zuverlaessig abgewiesen —
TestLoginWithTOTP_RequiresSecondFactorWhenEnabled: korrektes Passwort ohne
Code -> ErrSecondFactorRequired, mit gueltigem Code -> Token. PASS.
2. Wiederherstellungscode nach Nutzung als verbraucht getestet —
TestVerifyLoginCode_RecoveryCodeIsSingleUse: erste Nutzung erfolgreich,
zweite abgelehnt. PASS.
3. Zeitversatz-Toleranz dokumentiert und getestet —
TestValidate_ClockSkewTolerance: Code aus 25s Vergangenheit gueltig
(innerhalb dokumentierter Toleranz), Code aus 5min Vergangenheit
ungueltig. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/authtoken: Einmal-Token fuer Passwort-Reset und Einladung, getrennt
von internal/auth (Sessions/JWT), da der Vorgang bewusst session-los ist.
Store.Create gibt das Klartext-Token NUR an den Aufrufer zurueck (fuer
E-Mail-Versand, IAM-08), gespeichert wird ausschliesslich der SHA-256-Hash.
Store.Consume markiert ein Token atomar als verwendet (UPDATE ... WHERE
used_at IS NULL AND expires_at > now() RETURNING user_id) — Wiederverwendung
und Ablauf werden serverseitig in derselben Datenbankoperation durchgesetzt,
kein Race zwischen Pruefen und Verbrauchen moeglich. Ungueltig, bereits
verwendet und abgelaufen liefern denselben ErrInvalidToken (Akzeptanz-
kriterium 3), damit die Antwort keinen der drei Faelle verraet.
CompletePasswordReset/CompleteInvitation loesen ein Token ein und setzen das
Passwort ueber user.TenantUserStore.SetPasswordHash (IAM-01) — keine
Auth-Middleware, keine Session noetig (Akzeptanzkriterium 2).
Log-Statements bei Create/Consume enthalten bewusst nur user_id/purpose,
niemals das Token selbst.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Wiederverwendung eines bereits eingeloesten Tokens automatisiert
abgewiesen — TestConsume_RejectsReuse. PASS.
2. Ablaufzeit serverseitig durchgesetzt — TestConsume_RejectsExpiredToken
(Token mit negativer TTL sofort abgelaufen). PASS.
3. Token werden nicht im Klartext geloggt (Stichprobe im Log-Ausgang) —
TestCreateAndConsume_NeverLogTokenPlaintext: Log-Buffer nach Create +
ungueltigem + gueltigem Consume enthaelt das Klartext-Token nachweislich
nicht. PASS.
Zusaetzlich: TestCompleteInvitation_SetsPasswordWithoutSession belegt
Akzeptanzkriterium 2 konkret (Passwort gesetzt und verifizierbar, keine
Session im Ablauf beteiligt). PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/auth: Login/Logout ueber httpOnly/Secure/SameSite=Strict-Cookie mit
HS256-JWT (30min TTL), bcrypt-Passwort-Hashing (Cost 12, explizit begruendet
und benchmarkt statt DefaultCost uebernommen), RequireAuth-Middleware fuer
geschuetzte Routen. LoginService ist strukturell auf einen Tenant gescopt
(nutzt user.TenantUserStore, dessen Pool = eine Tenant-DB — derselbe
Mechanismus wie in TEN-01/TEN-02), liefert bei falscher E-Mail und falschem
Passwort denselben Fehler (User-Enumeration-Schutz) inkl. Dummy-bcrypt-
Vergleich gegen Timing-Seitenkanal bei unbekannter E-Mail.
user.TenantUserStore erweitert um SetPasswordHash/GetByEmailForAuth
(password_hash bleibt ausserhalb des regulaeren User-Typs/JSON-Pfads).
Migration 0002 fuegt password_hash-Spalte hinzu (Default '', da IAM-01
User ohne Passwort anlegt).
Login-Handler ist wie IAM-01/TEN-02 aus denselben Gruenden (Tenant-
Connection-Routing = TEN-06, noch nicht gebaut) nicht in cmd/core/main.go
verdrahtet — Package ist eigenstaendig nutzbar/getestet.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Login-Query tenant-gescopt — TestLoginService_NoCrossTenantLogin: gleiche
E-Mail in zwei Tenant-DBs mit unterschiedlichem Passwort, Login gegen
Tenant A mit Tenant-B-Passwort schlaegt fehl. PASS.
2. Session-Fixation/Token-Manipulation — TestTokenVerify_RejectsManipulatedPayload
und TestTokenVerify_RejectsWrongSecret: manipuliertes/falsch signiertes
Token wird abgelehnt. PASS.
3. Abgelaufenes Token erzwingt Neuanmeldung — TestTokenVerify_RejectsExpiredToken
und TestRequireAuth_BlocksWithoutValidCookie. PASS.
4. Login-Latenz mit Kostenfaktor 12 gemessen: 294ms (Ziel < 400ms) —
TestBcryptCostAgainstLatencyTarget. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Benutzer-Datenmodell + CRUD fuer Tenant-User (tenant-scoped, keine
tenant_id-Spalte noetig, Tenant ergibt sich aus der DB-Verbindung, Modell C)
und getrennt dafuer SuperadminStore fuer mandantenuebergreifende Konten in
der Registry-DB — First-Class-Typ statt tenant_id-NULL-Sonderfall im
Tenant-User-Code (bekannter archivdms-Fehler vermieden).
E-Mail-Eindeutigkeit: tenant-scoped fuer normale Benutzer (UNIQUE-Constraint
gilt nur innerhalb der jeweiligen Tenant-DB), global fuer Superadmins
(eine Registry-DB, ein UNIQUE-Constraint).
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. CRUD automatisiert getestet inkl. Negativfaellen — TestTenantUserStore_CRUD
deckt doppelte E-Mail (ErrEmailTaken) und unbekannte ID ab. PASS.
2. Superadmin-Anlage ohne Tenant-Kontext — TestSuperadminStore_CreateWithoutTenantContext:
SuperadminStore.Create hat syntaktisch keinen Tenant-Parameter, kein
if-Zweig fuer "kein Tenant" im Code. PASS.
3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT
durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen.
Tenant-User-Handler ist im Code vorhanden, aber in cmd/core/main.go noch
nicht geroutet — braucht Connection-Routing pro Mandant (TEN-06), das nicht
Teil dieser Kachel ist. Nur der Superadmin-Endpunkt ist verdrahtet.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>