internal/moduleregistry: Registry.Register traegt Fachmodule mit Name,
Version und benoetigten Feature-Flags ein (Akzeptanzkriterium 1), fehlende
Pflichtangaben werden abgewiesen. IsActive kombiniert Registrierung + LIC-02
Feature-Flag-Auswertung (ALLE benoetigten Flags muessen fuer den Tenant
aktiv sein) — ein nicht registriertes Modul ist nie aktiv. List liefert alle
Module fuer Statusseite/Lizenzoberflaeche (Akzeptanzkriterium 3).
RequireActiveModule ist die zentrale Durchsetzungs-Middleware (Casbin-
Prinzip): weist Anfragen an ein deaktiviertes Modul ab, BEVOR der
Modul-Handler ueberhaupt aufgerufen wird (Akzeptanzkriterium 2) —
Pruefung per Test belegt, dass der Handler bei Deaktivierung nachweislich
nicht erreicht wird.
Service-Credentials (Akzeptanzkriterium 4): Registry.Provision stellt pro
Modul-Instanz Client-ID + Secret aus, gespeichert wird nur der SHA-256-Hash
des Secrets. Registry.Authenticate vergleicht timing-safe (dieselbe
subtle.ConstantTimeCompare-Referenzimplementierung wie AUD-02).
RequireServiceCredential-Middleware liest X-Client-Id/X-Client-Secret und
weist Aufrufe ohne gueltiges Credential mit 401 ab, bevor der Core-seitige
Endpunkt (z.B. Audit-Nachlieferung, Nutzungsmeldung) erreicht wird.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Anfrage an deaktiviertes Modul nachweislich vor Modul-Logik abgewiesen —
TestRequireActiveModule_BlocksBeforeHandler: handlerReached bleibt false
bei 403, wird true erst nach Aktivierung bei 200. PASS.
2. Registrierung mit fehlenden Pflichtangaben abgewiesen —
TestRegister_RejectsMissingFields (leerer Name, leere Version). PASS.
3. Registry-Abfrage liefert konsistente Daten nach Aktivierung/Deaktivierung —
TestIsActive_ReflectsFlagStateConsistently: aus/an/aus-Zyklus, IsActive
folgt dem Flag-Zustand korrekt. PASS.
4. Aufruf mit ungueltigem/fehlendem Service-Credential abgewiesen, mit
gueltigem angenommen — TestRequireServiceCredential_RejectsInvalidAcceptsValid
und TestProvisionAndAuthenticate (falsches Secret, unbekannte Client-ID,
korrektes Credential). PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/notify: Dispatcher.Enqueue ist die EINE schmale Schnittstelle, ueber
die Module Benachrichtigungen ausloesen (Akzeptanzkriterium 1) — kein Modul
baut eigenen Versandcode. Warteschlange ist die Postgres-Tabelle
notification_jobs (Projekt-Konvention statt Redis/AMQP), existiert
ausschliesslich in der Datenbank, nicht im Prozessspeicher.
Dispatcher.ProcessDue holt faellige Jobs per FOR UPDATE SKIP LOCKED
(dieselbe Konvention wie internal/tenant.Lifecycle.ProcessDueDeletions) —
serialisiert konkurrierende Worker/Module, verhindert doppelte Zustellung.
Fehlschlag erhoeht attempts und plant next_attempt_at mit linearem Backoff;
nach max_attempts wird der Job kontrolliert auf status=failed gesetzt statt
endlos wiederholt zu werden (Akzeptanzkriterium 2).
Sender ist eine schmale Schnittstelle fuer die eigentlichen Kanaele
(E-Mail/In-App = CFG-03, nicht Teil dieser Kachel) — der Dispatcher kennt
nur "zustellen oder nicht", keine Kanal-Details.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Neustart waehrend offener Zustellung verliert keine Nachricht —
TestQueue_SurvivesRestartWithoutMessageLoss: Enqueue durch eine
Dispatcher-Instanz, Verarbeitung durch eine komplett neue (simulierter
Neustart), Nachricht wird trotzdem zugestellt. PASS.
2. Wiederholungslogik greift bei simuliertem Fehler und bricht kontrolliert
ab — TestProcessDue_RetriesThenGivesUpAfterMaxAttempts: 3 Versuche bei
max_attempts=3, danach status=failed, keine weitere Verarbeitung. PASS.
3. Zwei Module loesen gleichzeitig aus, beide korrekt zugestellt —
TestProcessDue_ConcurrentDispatchBothDelivered: zwei parallele
ProcessDue-Aufrufe, beide Nachrichten je genau einmal zugestellt, keine
Doppelzustellung. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/cfgservice: Store (Schreiben/Historie) + Service (Lesen mit
Vorrangregel + TTL-Cache, Default 5s, analog internal/flag). Genannt
"cfgservice" statt "config", da internal/config bereits die Bootstrap-
Konfiguration des Core-Prozesses selbst belegt.
Store.Set schreibt aktuellen Stand (config_values) und Historieneintrag
(config_value_history) atomar in einer Transaktion — eine Aenderung ohne
Versionshistorie ist strukturell ausgeschlossen (Akzeptanzkriterium 2).
Version wird pro (key, scope) monoton hochgezaehlt.
Service.Resolve wendet die Vorrangregel an: Tenant-spezifischer Override
(scope = Tenant-Slug) hat Vorrang vor globalem Default (scope = 'global'),
faellt sauber zurueck wenn kein Override existiert (Akzeptanzkriterium 1).
Invalidate erzwingt sofortiges Neuladen fuer den Schreiber, andere Instanzen
sehen Aenderungen spaetestens nach der TTL.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Vorrangregel automatisiert getestet —
TestService_TenantOverrideTakesPrecedenceOverGlobal: Tenant mit Override
bekommt Tenant-Wert, Tenant ohne Override bekommt Global-Default. PASS.
2. Cache-Invalidierung nach Aenderung innerhalb dokumentierter Zeit
gemessen — TestService_CacheInvalidationTiming: wirksam nach 154ms bei
TTL=150ms (innerhalb Ziel+Toleranz), vorher nachweislich noch alter
Stand. PASS.
3. Versionierungshistorie ueber mehrere Aenderungen nachvollzogen —
TestStore_HistoryTracksAllChanges: 3 aufeinanderfolgende Aenderungen,
Historie liefert alle 3 in korrekter Reihenfolge mit korrekten
Versionsnummern. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/flag: Store (Verwaltung) + Service (Auswertung mit TTL-Cache,
Default 5s) — Unleash-Prinzip Flag-Verwaltung vs. Flag-Auswertung getrennt,
als Kernfunktion des Core-Dienstes selbst statt separater Infrastruktur.
evaluate() wendet drei Strategien in fester Reihenfolge an: global an/aus,
Tenant-Zielgruppe, deterministischer Prozentsatz-Rollout (FNV-Hash aus
Tenant+Key, stabil pro Tenant). IsEnabled liefert IMMER nur bool (kein
Fehlerwert) — ein nicht erreichbarer Flag-Dienst kann damit keinen
Aufrufer zum Absturz bringen: bei DB-Fehler wird der zuletzt bekannte
Cache-Stand verwendet, ohne jeglichen Stand faellt der Dienst sicher auf
false zurueck. Service.Invalidate erzwingt sofortiges Neuladen fuer den
Schreiber selbst, andere Instanzen sehen Aenderungen spaetestens nach der
TTL (Akzeptanzkriterium 3, kein Neustart noetig).
Bugfix waehrend Tests: Store.Set uebergab ein nil-TargetTenantSlugs-Slice
als SQL NULL statt leerem Array (NOT-NULL-Verletzung) — auf leeres Slice
normalisiert.
Akzeptanzkriterium 4 (Deaktivierung loescht keine Daten): dieses Paket
besitzt ausschliesslich die eigene feature_flags-Zeile, hat keinerlei
Code-Pfad, der Modul-Geschaeftsdaten anfassen koennte — Loeschung bleibt
strukturell der Archive-Retention-Engine vorbehalten.
Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Cache-Invalidierungszeit automatisiert gemessen —
TestService_CacheInvalidationTiming: Aenderung wirksam nach 153ms bei
TTL=150ms (innerhalb Ziel+Toleranz), vorher nachweislich noch alter Stand. PASS.
2. Zielgruppen-Strategie liefert erwartete Auswertung —
TestService_TargetTenantStrategy / TestEvaluate_TargetTenantStrategy. PASS.
3. Ausfall des Flag-Dienstes fuehrt zu dokumentiertem Fallback, kein Absturz —
TestService_FallsBackOnStoreFailure (mit recover()-Absicherung): Fallback
auf Cache-Stand bzw. sicheres false bei komplett unerreichbarer DB, geloggt. PASS.
4. Modul-Deaktivierung/Reaktivierung ohne Datenverlust — architektonisch durch
fehlenden Code-Pfad sichergestellt (siehe oben), zusaetzlich durch
TestService_InvalidateForcesImmediateRefresh (Toggle aus/an bleibt
konsistent nachvollziehbar) mitabgedeckt. PASS.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Registry-DB (nur Tenant-Metadaten), Provisioning-Routine legt pro Mandant
eine physisch isolierte Postgres-DB an und registriert sie transaktional
(Rollback der DB bei fehlgeschlagener Registrierung). Schlanker HTTP-Handler
als Schnittstellen-Vorbereitung fuer API-01/TEN-02, kein eigenes REST-Grundgerüst.
Pruefungen:
1. Migration up/down geschrieben (0001_tenant_registry.{up,down}.sql) — nicht
gegen echte DB ausgefuehrt, da auf dieser Maschine kein Go/Postgres-Test-
Setup verfuegbar ist. Offen zur Ausfuehrung.
2. Integrationstest TestProvision_CreatesIsolatedDatabases geschrieben (zwei
Mandanten, prueft unterschiedliche db_name und current_database()) —
ebenfalls nicht ausgefuehrt, guarded per TEST_ADMIN_DSN env var. Offen.
3. Slug-Validierung (unit test TestValidateSlug) deckt SQL-Injection-Versuch
im Datenbanknamen ab — ebenfalls nicht lokal ausgefuehrt, da kein Go
Compiler auf dieser Maschine vorhanden ist. Offen.
Alle drei Pruefungen sind vorbereitet, aber NICHT durchgefuehrt worden —
zaehlen laut Vorgabe als offen bis auf einer Maschine mit Go+Postgres verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>