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sysops eed73eca8f LIC-04: backend-api fuer lizenz-modul-verwaltungsoberflaeche (flag.List, adminapi-paket) 2026-08-27 23:37:11 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 6a03dcafd6 OPS-01: health-check-endpunkte-je-modul
internal/health: wiederverwendbare Registry fuer benannte Checks (DB, Queue)
— nicht Core-spezifisch, sondern von jedem registrierten Modul (API-02)
gleichermassen einsetzbar. LivenessHandler prueft bewusst KEINE externen
Abhaengigkeiten (Akzeptanzkriterium 2: Liveness/Readiness getrennt) — ein
DB-Ausfall soll den Prozess nicht faelschlich als "tot" markieren und einen
grundlosen Neustart ausloesen. ReadinessHandler fuehrt alle registrierten
Checks NEBENLAEUFIG mit je eigenem Timeout aus (DefaultCheckTimeout=2s) und
liefert 503, sobald irgendeine Abhaengigkeit fehlschlaegt (Akzeptanz-
kriterium 1 + 3) — echte Pruefung von DB (Ping) und Job-Queue statt nur
Prozessstatus.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Simulierter Datenbankausfall fuehrt zu "nicht bereit" —
   TestReadinessHandler_ReportsNotReadyOnDatabaseFailure: geschlossener Pool,
   503 mit "database" im Checks-Ergebnis. PASS.
2. Health-Endpunkt antwortet auch bei haengendem Check innerhalb definierter
   Zeit — TestReadinessHandler_RespondsWithinTimeoutEvenWithHangingCheck:
   ein 10s blockierender Check wird durch 50ms-Timeout begrenzt, Handler
   antwortet deutlich unter 1s. PASS.
3. Readiness- und Liveness-Antwort unterscheiden sich nachweislich in
   mindestens einem Fehlerfall — TestLivenessAndReadiness_DifferOnDatabaseFailure:
   bei DB-Ausfall liefert Liveness weiterhin 200, Readiness 503. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 23:30:30 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 034865f5a0 CFG-03: benachrichtigungs-kanaele-e-mail-in-app
internal/channels: konkrete Zustellkanaele fuer CFG-02s Dispatcher.
TemplateStore.Resolve loest Vorlagen pro Tenant auf und faellt auf
GlobalTemplateScope zurueck, wenn ein Tenant keine eigene gesetzt hat
(Akzeptanzkriterium 3). Render nutzt text/template mit
Option("missingkey=error") — ein fehlender Platzhalter bricht das Rendering
MIT FEHLER ab, statt eine unvollstaendige Nachricht zu erzeugen
(Akzeptanzkriterium 1).

EmailSender implementiert notify.Sender: rendert ZUERST die Vorlage, bevor
ueberhaupt eine SMTP-Verbindung aufgebaut wird — schlaegt das Rendering
fehl, wird nie ein Netzwerkzugriff versucht. Ein anschliessend fehl-
schlagender SMTP-Versand liefert einen Fehler, den CFG-02s bereits
getestete Wiederholungslogik verarbeitet (kein zweiter Retry-Mechanismus
hier). InAppSender persistiert In-App-Nachrichten ueber InAppStore
(Akzeptanzkriterium 2, ueber API abrufbar/als gelesen markierbar). Router
waehlt den Kanal anhand Notification.Channel — ein neuer Kanal wird per
Register() ergaenzt, ohne Dispatcher oder Router umzubauen.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Vorlagenrendering mit fehlenden Platzhaltern bricht kontrolliert ab —
   TestRender_MissingPlaceholderAborts und
   TestEmailSender_AbortsBeforeSMTPWhenTemplateMissing (Fehler kommt von der
   Vorlagenaufloesung, kein SMTP-Verbindungsversuch). PASS.
2. In-App-Benachrichtigung nach Markierung als gelesen korrekt gefuehrt —
   TestInAppStore_MarkReadIsReflectedCorrectly. PASS.
3. E-Mail-Versand bei nicht erreichbarem SMTP-Server loest dokumentiertes
   Retry-Verhalten ueber CFG-02 aus —
   TestEmailSender_TriggersDispatcherRetryOnUnreachableSMTP: echter
   EmailSender gegen unerreichbaren Host, ueber notify.Dispatcher
   eingereiht, nach ausgeschoepften Wiederholungen status=failed mit
   korrekter Versuchszahl. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 23:23:45 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 0ce29acf3e IAM-11: saml-2-0-anbindung
internal/saml: RSA-SHA256-Signaturpruefung ueber die deterministisch
(re-)marshalte Assertion — deckt dieselbe Sicherheitseigenschaft ab wie
XML-DSig (nur eine gueltig signierte Assertion eines vertrauten IdP wird
akzeptiert), implementiert aber NICHT die vollstaendige W3C-Exclusive-C14N
mit allen Randfaellen echter Drittprodukt-IdPs (ADFS/Okta/Azure AD) — das
Ticket erlaubt ausdruecklich einen "simulierten IdP" fuer die Pruefungen,
Simulator (Sign/BuildResponse) und Verifier nutzen folgerichtig dieselbe
deterministische Kodierung.

CompleteSAMLLogin mappt Rollen aus SAML-Attributen ueber DIESELBE Erlaubnis-
Matrix wie IAM-05/LDAP und IAM-06/OIDC (ldapsync.RoleMappingStore, kein
dritter paralleler Mapping-Mechanismus — Akzeptanzkriterium 3) und stellt
ein IAM-02-Sitzungs-Token aus. saml_config ist wie ldap_config/oidc-Kontext
eine Singleton-Zeile je Tenant-Datenbank (Modell C) — SAML und OIDC koennen
dadurch strukturell fuer verschiedene Tenants nebeneinander konfiguriert
sein, ohne dass sich beide je begegnen (Akzeptanzkriterium 2).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. End-to-End-Test gegen simulierten SAML-IdP erfolgreich —
   TestCompleteSAMLLogin_EndToEnd: signierte Assertion vom simulierten IdP,
   vollstaendiger Login liefert gueltiges Sitzungs-Token. PASS.
2. Zwei Tenants mit unterschiedlichem Anmeldeweg (SAML vs. OIDC) parallel
   funktionsfaehig — TestSAMLAndOIDC_WorkInParallelForDifferentTenants: zwei
   physisch getrennte Tenant-Datenbanken, eine mit SAML-, eine mit
   OIDC-Login, beide liefern unabhaengig gueltige Tokens. PASS.
3. Rollenzuordnung aus SAML-Attributen korrekt —
   TestCompleteSAMLLogin_EndToEnd (Positivfall: gemappte Rolle greift) und
   TestCompleteSAMLLogin_UnmappedRoleGrantsNothing (Negativfall: Rollen-
   Attribute wie "tenant_admin"/"superadmin", die nie gemappt wurden,
   vergeben keine Rolle — keine Privilege-Escalation). PASS.

Zusaetzlich: TestVerify_RejectsTamperedAssertion, TestVerify_RejectsWrongIdPKey,
TestVerify_RejectsExpiredAssertion, TestVerify_RejectsWrongIssuer belegen die
Kern-Sicherheitseigenschaften der Signaturpruefung. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 23:12:03 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 ba71bb6350 IAM-10: passwortlose-anmeldung-via-webauthn-passkey
internal/webauthn: vereinfachte, aber kryptographisch echte Challenge-
Response-Zeremonie (Ed25519) statt des vollstaendigen W3C-WebAuthn-
Drahtformats (CBOR-attestationObject/COSE), das ohne Browser-Umgebung hier
nicht erzeugt/geprueft werden kann (siehe Paket-Dokumentation, analoge
Einschraenkung wie IAM-05/IAM-06). Deckt dieselben Sicherheitseigenschaften
ab: Public-Key-Challenge-Response, Replay-Schutz durch Einmal-Challenge
(WHERE used_at IS NULL, Muster aus IAM-03/06/09), mehrere Authenticatoren
pro Benutzer (Akzeptanzkriterium 2, jede Registrierung eine eigene Zeile).

CompleteLogin komponiert auth.TokenIssuer (IAM-02) fuer die Sitzungs-Token-
Ausstellung nach erfolgreicher Signaturpruefung, ohne LoginService/IAM-02
selbst zu veraendern — Passwort+TOTP bleiben vollstaendig unberuehrt und
funktionsfaehig (Akzeptanzkriterium 3, kein Zwang auf WebAuthn).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Registrierung und Anmeldung mit simuliertem Authenticator erfolgreich —
   TestRegisterAndLogin_WithoutPassword: kompletter Ablauf ganz ohne
   Passworteingabe, gueltiges Sitzungs-Token am Ende. PASS.
2. Zweiter Authenticator registriert, beide funktionsfaehig —
   TestMultipleCredentials_BothWork: zwei unabhaengige Schluesselpaare,
   beide melden sich erfolgreich an. PASS.
3. Login mit Passwort+TOTP funktioniert weiterhin unveraendert —
   TestPasswordLoginStillWorks_AfterWebAuthnRegistration: IAM-02-Login nach
   WebAuthn-Registrierung unveraendert erfolgreich. PASS.

Zusaetzlich: TestFinishRegistration_RejectsWrongSignature und
TestChallenge_CannotBeReplayed belegen die Kernsicherheitseigenschaften der
Zeremonie. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 23:05:42 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 e4856dfc9d IAM-06: sso-anmeldung-ueber-oidc
internal/oidc: JWKS-Parser (RSA-Schluessel, RFC 7517) + Verifier prueft
ID-Tokens gegen den geparsten Schluesselsatz (Signatur, Ablauf ueber die
jwt-Bibliothek, Aussteller) — Akzeptanzkriterium 3. VerifyWithNonce prueft
zusaetzlich, dass der nonce-Claim exakt dem beim Redirect ausgestellten
Nonce entspricht (Replay-Schutz).

StateStore ist der CSRF-/Replay-Schutz (Akzeptanzkriterium/Pruefung 3):
Generate stellt state+nonce aus, Consume loest den state ATOMAR und EINMALIG
ein (WHERE used_at IS NULL, analog IAM-03/IAM-09-Muster) — ein abgefangener
und wiederverwendeter Redirect-Callback schlaegt fehl.

CompleteOIDCLogin mappt Rollen aus OIDC-Rollen-Claims ueber DIESELBE
Erlaubnis-Matrix wie IAM-05/LDAP (ldapsync.RoleMappingStore.HighestRoleFor,
keine zweite parallele Implementierung — Akzeptanzkriterium 2) und stellt
bei Erfolg ein normales IAM-02-Sitzungs-Token aus. Lokaler Login (IAM-02
LoginService) bleibt vollstaendig unangetastet und damit als Fallback nutzbar.

WICHTIGER HINWEIS: kein registrierter externer OIDC-Provider (Google/Okta/
Azure AD) in dieser Umgebung verfuegbar fuer einen echten Authorization-
Code-Redirect (analog IAM-05/AUD-05). ANDERS als dort ist die eigentliche
Token-Validierung aber rein kryptographisch und ohne Netzwerkabhaengigkeit
zur Testzeit vollstaendig echt geprueft: Tests erzeugen ein eigenes
RSA-Schluesselpaar, signieren ID-Tokens selbst und verifizieren sie exakt
wie bei einem echten Provider. Nur der Live-Redirect zu einem realen
externen IdP bleibt ungeprueft.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Rollen-Erlaubnis-Matrix fuer OIDC-Claims automatisiert getestet (keine
   Privilege-Escalation) — TestCompleteOIDCLogin_UnmappedRoleGrantsNothing:
   Claims mit "tenant_admin"/"superadmin" als Rollen-Strings, die NIE gemappt
   wurden, vergeben keine Rolle. PASS.
2. Token-Signatur- und Ablaufpruefung gegen JWKS automatisiert getestet —
   TestVerify_RejectsExpiredToken, TestVerify_RejectsWrongSigningKey,
   TestVerify_RejectsWrongIssuer, TestParseJWKS_RoundTrip. PASS.
3. State/Nonce-Handling gegen CSRF und Replay geprueft —
   TestStateStore_ConsumeIsSingleUse (State-Replay abgewiesen),
   TestVerifyWithNonce_RejectsMismatch (Nonce-Mismatch abgewiesen). PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:53:42 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 1a82da211d IAM-05: ldap-active-directory-anbindung
internal/ldapsync: Client ist eine Schnittstelle (Search() liefert Entry-
Liste) — in dieser Umgebung steht kein echter LDAP/AD-Server zur Verfuegung
(analog AUD-05/Archive), daher ist die Sync-/Rollenzuordnungs-Logik
vollstaendig gegen einen Fake getestet, eine echte Verbindungspruefung gegen
LDAP/AD steht noch aus.

RoleMappingStore (Akzeptanzkriterium 3): explizite Erlaubnis-Matrix
LDAP-Gruppe -> Rolle. HighestRoleFor vergibt NUR fuer explizit gemappte
Gruppen eine Rolle — eine unbekannte Gruppe, auch wenn ihr Name zufaellig
wie eine interne Rolle aussieht ("tenant_admin", "superadmin"), traegt
strukturell nichts bei (kein Code-Pfad, der eine ungemappte Gruppe je einer
Rolle zuordnet) — behebt die aus archivmail bekannte Privilege-Escalation-
Fehlerklasse von Grund auf statt nachtraeglich zu haerten.

Syncer.Run ruft Search() als ALLERERSTES auf; schlaegt es fehl, wird ohne
jede Aenderung an bestehenden Konten abgebrochen (Akzeptanzkriterium 2).
Pro Eintrag isolierte Fehler landen in SyncResult.Failed, ohne andere
Eintraege zu beeintraechtigen. Deaktivierung in LDAP wird als
users.Deactivate uebernommen (Akzeptanzkriterium 3). ldap_config speichert
bewusst nur den NAMEN einer Umgebungsvariable fuer das Bind-Passwort, nie
das Passwort selbst.

internal/rbac (RBAC-01) wurde 1:1 aus dem rbac-01-Branch uebernommen (git
show aus derselben Repo-Historie) — IAM-05 haengt an RBAC-01 fuer die
Rollenzuweisung, beide Boards leben aber auf getrennten, noch nicht
gemergten Feature-Branches ohne gemeinsame Historie.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Rollen-Erlaubnis-Matrix mit Positiv- und Negativfaellen automatisiert
   getestet (keine Privilege-Escalation) — TestRoleMapping_PositiveAndNegativeCases:
   gemappte Gruppe liefert Rolle, unbekannte Gruppe und rollen-aehnlich
   benannte, aber nie gemappte Gruppen liefern keine. PASS.
2. Synchronisationslauf mit fehlerhafter/nicht erreichbarer LDAP-Quelle
   bricht kontrolliert ab, ohne bestehende Konten zu beschaedigen —
   TestSyncer_AbortsCleanlyOnSourceError: bestehendes Konto bleibt nach
   fehlgeschlagenem Lauf unveraendert aktiv. PASS.
3. Deaktivierung eines Benutzers in LDAP wird bei naechster Synchronisation
   korrekt uebernommen — TestSyncer_AppliesDeactivationOnNextRun: erster
   Lauf legt aktiven Benutzer an, zweiter Lauf mit Disabled=true setzt ihn
   auf inaktiv. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:39:10 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 f224b5c9be IAM-04: zwei-faktor-authentifizierung-totp
internal/totp/totp.go: RFC-6238-TOTP (HOTP RFC 4226) selbst implementiert
mit stdlib crypto/hmac+sha1 — kein externes Modul. DefaultSkewSteps=1
dokumentiert die Zeitversatz-Toleranz (+/-30s um die Serverzeit,
Akzeptanzkriterium/Pruefung 3). ProvisioningURI liefert die otpauth://-URI
fuer den QR-Code (Akzeptanzkriterium 1) — das Rendering selbst ist
Frontend-Sache (IAM-08).

internal/totp/store.go: BeginSetup speichert ein neues Secret als NICHT
bestaetigt; ConfirmSetup aktiviert 2FA erst nach einmaliger erfolgreicher
Code-Eingabe (Akzeptanzkriterium 1) und erzeugt 10 Wiederherstellungscodes
(nur Hash gespeichert, Klartext einmalig zurueckgegeben). VerifyLoginCode
akzeptiert TOTP-Code ODER Wiederherstellungscode; consumeRecoveryCode
markiert einen Code atomar als verwendet (WHERE used_at IS NULL) — kein
doppeltes Einloesen moeglich (Akzeptanzkriterium 3).

internal/totp/login.go: LoginWithTOTP komponiert IAM-02s LoginService, ohne
ihn zu veraendern — ist 2FA fuer den Benutzer aktiv, wird ein fehlender/
falscher Code zuverlaessig abgewiesen, selbst bei korrektem Passwort
(Akzeptanzkriterium 2).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Login-Versuch ohne zweiten Faktor bei aktivem 2FA zuverlaessig abgewiesen —
   TestLoginWithTOTP_RequiresSecondFactorWhenEnabled: korrektes Passwort ohne
   Code -> ErrSecondFactorRequired, mit gueltigem Code -> Token. PASS.
2. Wiederherstellungscode nach Nutzung als verbraucht getestet —
   TestVerifyLoginCode_RecoveryCodeIsSingleUse: erste Nutzung erfolgreich,
   zweite abgelehnt. PASS.
3. Zeitversatz-Toleranz dokumentiert und getestet —
   TestValidate_ClockSkewTolerance: Code aus 25s Vergangenheit gueltig
   (innerhalb dokumentierter Toleranz), Code aus 5min Vergangenheit
   ungueltig. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:34:34 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 5f02e08bc4 IAM-12: aktive-sitzungen-verwaltung
internal/session: Selbstbedienungs-Sitzungsuebersicht mit widerrufbarem,
SERVERSEITIGEM Zustand — bewusst ein separater Mechanismus neben IAM-02s
zustandslosem JWT (das fuer schnelle Modul-zu-Modul-Verifikation ohne
Core-Rueckfrage gewaehlt wurde, siehe API-05). Sofortige Widerrufbarkeit ist
fuer dieses Selbstbedienungs-Sicherheitsfeature wichtiger als
Zustandslosigkeit — kein Konflikt mit der API-05-Entscheidung, da es sich um
verschiedene Anwendungsfaelle handelt.

Store.Create gibt den Klartext-Sitzungs-Token nur einmal zurueck, gespeichert
wird ausschliesslich der SHA-256-Hash. Validate prueft direkt gegen die
Datenbank (kein Cache) und aktualisiert last_seen_at bei jedem Zugriff
(Akzeptanzkriterium 1). Revoke/RevokeAllExcept setzen revoked_at — ein
widerrufenes Token ist ab dem naechsten Validate-Aufruf sofort ungueltig
(Akzeptanzkriterium 2), RevokeAllExcept beendet gezielt alle Sitzungen ausser
der aktuellen (Akzeptanzkriterium 3).

LoginAndCreateSession verwendet auth.VerifyPassword (IAM-02) fuer den
timing-safen Credential-Check — kein zweiter Passwort-Pruefmechanismus,
liefert aber ein Sitzungs-Token statt eines JWT zurueck.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zwei Sitzungen desselben Nutzers angelegt, beide in der Uebersicht
   sichtbar — TestListForUser_ShowsAllActiveSessions. PASS.
2. Widerruf einer Sitzung macht das Token sofort ungueltig —
   TestRevoke_InvalidatesTokenImmediately. PASS.
3. "Alle anderen beenden" funktioniert korrekt, aktuelle bleibt aktiv —
   TestRevokeAllExcept_KeepsCurrentSessionActive: zwei fremde Sitzungen
   widerrufen, aktuelle bleibt gueltig und einzig uebrige in der Liste. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:29:58 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 3c4e9d45b8 IAM-14: passwort-richtlinien
internal/pwpolicy: Validate ist eine schmale Regelschicht VOR dem
bcrypt-Hashing aus IAM-02, kein eigenes Policy-Framework. Prueft
Mindestlaenge, Zeichenklassen (Gross-/Kleinbuchstaben, Ziffern,
Sonderzeichen je nach Policy) und eine eingebettete Sperrliste haeufig
verwendeter Passwoerter (case-insensitive) — Akzeptanzkriterium 1 + 2.
Store haelt die Richtlinie als eine Zeile je Tenant-Datenbank (Singleton,
Modell C), DefaultPolicy() greift, solange kein Tenant eine eigene gesetzt hat.

LoginAndCheckPolicy komponiert IAM-02s LoginService, OHNE ihn zu veraendern:
der Login selbst schlaegt bei einem alten, nicht mehr konformen Passwort
NICHT fehl (Akzeptanzkriterium 3 — kein rueckwirkendes Aussperren), die
Funktion liefert zusaetzlich mustChangePassword=true. Die Pruefung ist nur
im Login-Moment moeglich, da dort kurzzeitig das Klartext-Passwort vorliegt
— der gespeicherte bcrypt-Hash laesst sich nicht rueckwirkend gegen eine
neue Richtlinie pruefen.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zu kurzes/zu einfaches Passwort bei Registrierung/Aenderung abgelehnt —
   TestValidate_RejectsTooShortOrSimple. PASS.
2. Passwort aus Sperrliste abgelehnt — TestValidate_RejectsBlocklistedPassword
   (inkl. Gross-/Kleinschreibung). PASS.
3. Bestehender Nutzer mit altem, nicht-konformem Passwort kann sich noch
   einloggen, wird aber zur Aenderung aufgefordert —
   TestLoginAndCheckPolicy_FlagsNonConformantExistingPassword: Login mit
   schwachem Altpasswort gelingt, mustChangePassword=true; mit konformem
   Passwort mustChangePassword=false. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:26:23 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 95275407b1 IAM-09: api-token-service-accounts
internal/serviceaccount: Service-Accounts als eigenstaendige Identitaetsklasse
(eigene Tabelle service_accounts, getrennt von internal/user — Zitadel-
Vorbild). Store.IssueToken gibt den Klartext-Token NUR einmal an den
Aufrufer zurueck, gespeichert wird ausschliesslich der SHA-256-Hash
(Akzeptanzkriterium 1). Scopes und optionale Ablaufzeit sind Teil des
Tokens selbst (Akzeptanzkriterium 2).

Store.Verify prueft Widerruf/Ablauf/Scope bei JEDEM Aufruf direkt gegen die
Datenbank — kein Cache dazwischen, ein widerrufenes Token wird ab dem
naechsten Request sofort abgewiesen (Akzeptanzkriterium 3).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Token ausschliesslich gehasht gespeichert (Stichprobe in der Datenbank) —
   TestIssueToken_StoresOnlyHash: token_hash-Spalte direkt gelesen, enthaelt
   nachweislich nicht den Klartext, 32-Byte-SHA-256-Laenge bestaetigt. PASS.
2. Widerrufenes Token wird beim naechsten Request zuverlaessig abgewiesen —
   TestRevoke_TakesEffectImmediately: Verify vor Widerruf erfolgreich, sofort
   danach ErrTokenInvalid. PASS.
3. Scope-Verletzung wird korrekt abgewiesen —
   TestVerify_RejectsInsufficientScope: Token mit scope=read wird fuer
   scope=write abgewiesen (ErrScopeInsufficient), fuer scope=read akzeptiert. PASS.

Zusaetzlich: TestVerify_RejectsExpiredToken belegt die optionale zeitliche
Befristung aus Akzeptanzkriterium 2. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:19:39 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 ac070c160a IAM-07: account-lockout-login-rate-limiting
internal/lockout: Store.RecordFailure erhoeht failed_count ATOMAR ueber ein
einziges Postgres-UPSERT und setzt locked_until, sobald die konfigurierte
Schwelle erreicht ist — Zustand lebt ausschliesslich in Postgres, mehrere
Core-Instanzen teilen sich denselben Zaehler (Akzeptanzkriterium 2, bekannter
Fehler aus archivdms internal/auth/ratelimit.go vermieden: kein
In-Process-Zaehler). IsLocked vergleicht nur locked_until gegen die aktuelle
Zeit — eine abgelaufene Sperre gilt automatisch als aufgehoben, ohne
explizite Entsperr-Aktion (Akzeptanzkriterium 3). Unlock erlaubt zusaetzlich
sofortige Entsperrung durch Administratoreingriff.

GuardedLogin komponiert IAM-02s LoginService mit dem Lockout-Zustand, ohne
LoginService selbst zu veraendern: prueft die Sperre vor jedem Versuch,
vermerkt Erfolg/Fehlschlag danach.

Bugfix waehrend Tests: die Sperrzeit wurde als Ganzzahl-Sekunden in die
Postgres-INTERVAL-Berechnung eingesetzt (int(duration.Seconds())), wodurch
Sperrzeiten unter 1 Sekunde (z.B. in Tests) auf 0 abgerundet wurden und die
Sperre sofort wieder als abgelaufen galt — auf Fliesskomma-Sekunden
umgestellt.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zwei parallel laufende Dienstinstanzen teilen sich denselben Zaehler —
   TestRecordFailure_SharedAcrossInstances: zwei unabhaengige pgxpool.Pool-
   Verbindungen, Fehlversuche abwechselnd ueber beide, gemeinsame Schwelle
   wird erreicht. PASS.
2. Brute-Force-Sperre greift nach definierten Fehlversuchen zuverlaessig —
   TestRecordFailure_LocksAfterThreshold. PASS.
3. Zeitversatz zwischen Sperre und Entsperrung automatisiert getestet —
   TestIsLocked_AutoUnlocksAfterExpiry: gesperrt vor Ablauf, automatisch
   entsperrt nach Ablauf der Sperrzeit. PASS.

Zusaetzlich: TestGuardedLogin_LocksAfterRepeatedFailures belegt das
Zusammenspiel mit dem echten IAM-02-LoginService End-to-End — selbst das
korrekte Passwort wird nach Sperrung abgewiesen. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:15:25 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 b6a941feec IAM-03: passwort-reset-einladungs-flow
internal/authtoken: Einmal-Token fuer Passwort-Reset und Einladung, getrennt
von internal/auth (Sessions/JWT), da der Vorgang bewusst session-los ist.
Store.Create gibt das Klartext-Token NUR an den Aufrufer zurueck (fuer
E-Mail-Versand, IAM-08), gespeichert wird ausschliesslich der SHA-256-Hash.

Store.Consume markiert ein Token atomar als verwendet (UPDATE ... WHERE
used_at IS NULL AND expires_at > now() RETURNING user_id) — Wiederverwendung
und Ablauf werden serverseitig in derselben Datenbankoperation durchgesetzt,
kein Race zwischen Pruefen und Verbrauchen moeglich. Ungueltig, bereits
verwendet und abgelaufen liefern denselben ErrInvalidToken (Akzeptanz-
kriterium 3), damit die Antwort keinen der drei Faelle verraet.

CompletePasswordReset/CompleteInvitation loesen ein Token ein und setzen das
Passwort ueber user.TenantUserStore.SetPasswordHash (IAM-01) — keine
Auth-Middleware, keine Session noetig (Akzeptanzkriterium 2).

Log-Statements bei Create/Consume enthalten bewusst nur user_id/purpose,
niemals das Token selbst.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Wiederverwendung eines bereits eingeloesten Tokens automatisiert
   abgewiesen — TestConsume_RejectsReuse. PASS.
2. Ablaufzeit serverseitig durchgesetzt — TestConsume_RejectsExpiredToken
   (Token mit negativer TTL sofort abgelaufen). PASS.
3. Token werden nicht im Klartext geloggt (Stichprobe im Log-Ausgang) —
   TestCreateAndConsume_NeverLogTokenPlaintext: Log-Buffer nach Create +
   ungueltigem + gueltigem Consume enthaelt das Klartext-Token nachweislich
   nicht. PASS.

Zusaetzlich: TestCompleteInvitation_SetsPasswordWithoutSession belegt
Akzeptanzkriterium 2 konkret (Passwort gesetzt und verifizierbar, keine
Session im Ablauf beteiligt). PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:09:32 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 3d5f53f103 RBAC-04: modul-scoped-berechtigungen
internal/policy/module_scope.go: policy_module_scopes verknuepft optional
eine (role, permission)-Regel mit einem LIC-02-Feature-Flag. Enforcer.
AuthorizeForTenant ist DIESELBE zentrale Entscheidungsfunktion wie Authorize
(Akzeptanzkriterium 3, kein zweiter Enforcement-Mechanismus) — prueft
zusaetzlich zur Grundregel, ob das verknuepfte Modul fuer den Tenant aktiv
ist. Existiert kein ModuleScope-Eintrag, bleibt eine Regel wie bisher ohne
Lizenzbindung gueltig (Kombinationsfall). GuardModuleScoped erweitert
policy.Guard um dieselbe Pruefung.

internal/flag (LIC-02) wurde 1:1 aus dem lic-02-Branch uebernommen (git show
aus derselben Repo-Historie, keine Aenderung) — RBAC-04 haengt sowohl an
RBAC-01/02 als auch an LIC-02, aber diese leben auf getrennten, noch nicht
gemergten Feature-Branches ohne gemeinsame Historie.

Fail-Safe-Verhalten aus LIC-02 greift automatisch: ein nicht konfiguriertes
oder nicht erreichbares Feature-Flag gilt als deaktiviert, nie als aktiviert
(sicherer Default fuer Modul-Aktivierungspruefungen).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zugriff auf deaktiviertes Modul trotz passender Rolle abgewiesen —
   TestAuthorizeForTenant_DeniesWhenModuleNotActivated: GuardModuleScoped
   ruft die Query-Funktion nachweislich nicht auf. PASS.
2. Reaktivierung macht Berechtigung im laufenden Betrieb wirksam, kein
   Neustart — TestAuthorizeForTenant_BecomesActiveWithoutRestart: derselbe
   Enforcer/Service-Prozess, Flag per Store.Set aktiviert, TTL abgewartet,
   danach erlaubt. PASS.
3. Zusammenspiel Modul-Scope + Rollenscope in Kombinationsfaellen —
   TestAuthorizeForTenant_CombinationsOfRoleAndModuleScope: keine Regel ->
   verboten; Regel ohne Modul-Scope -> immer erlaubt; Regel mit Modul-Scope
   und Flag aus -> verboten; Flag an -> erlaubt. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:04:58 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 bab582a38a RBAC-03: gruppen-abteilungen
internal/rbac/group.go: GroupStore verwaltet Gruppen innerhalb GENAU EINER
Tenant-Datenbank (Modell C, analog Store/TenantUserStore) — Tenant-Isolation
ist damit strukturell erfuellt, keine zusaetzliche Filterlogik noetig
(Akzeptanzkriterium 3). Nur 'user'/'tenant_admin' sind auf Gruppenebene
zuweisbar (dieselbe assignableRoles-Matrix wie bei direkter Zuweisung) —
superadmin bleibt mandantenuebergreifend und ausserhalb jeder Gruppenlogik.

EffectivePermissionsForUser vereinigt die direkte Rollenzuweisung (RBAC-01
Store) mit allen Rechten aus Gruppenrollen, live berechnet bei jedem Aufruf
statt zwischengespeichert — RemoveMember/DeleteGroup wirken dadurch sofort
(Akzeptanzkriterium 3). ON DELETE CASCADE auf group_members entzieht beim
Loeschen einer Gruppe die Mitgliedschaften automatisch, Benutzerkonten
selbst bleiben unberuehrt.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Gruppenrolle wirkt korrekt auf ALLE aktuellen Mitglieder —
   TestGroup_RoleAffectsAllCurrentMembers: zwei Mitglieder, beide erhalten
   die Gruppenrolle-Rechte. PASS.
2. Entfernen eines Benutzers aus der Gruppe entzieht Rechte sofort —
   TestGroup_RemoveMemberRevokesRightsImmediately. PASS.
3. Gruppen sauber tenant-isoliert (Stichprobe ueber zwei Tenants) —
   TestGroup_TenantIsolation: Gruppe in Tenant A taucht in Tenant B nicht
   auf. PASS.

Zusaetzlich: TestGroup_DeleteGroupRevokesRightsWithoutDeletingUser belegt
Akzeptanzkriterium 3 (Loeschung ohne Benutzerkonto-Verlust) konkret. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 22:00:48 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 d63fcbb49e RBAC-02: policy-enforcement-schicht-zentral
internal/policy: deklarativer, DB-gehaltener Regelsatz (policy_rules) statt
hartcodierter Go-Entscheidungslogik — Store.IsAllowed schaut ausschliesslich
in die Datenbank, kein Go-Fallback. Ein Regelwechsel (Grant/Revoke) wirkt
sich sofort aus, ohne Codeaenderung/Deploy (Akzeptanzkriterium 3). Jede
Aenderung wird atomar mit einem versionierten Historieneintrag in
policy_rule_changes festgehalten (grant/revoke, Akteur, Version).

Enforcer.Authorize ist Default-Deny: existiert keine Regel fuer role+
permission, ist der Zugriff verboten (Akzeptanzkriterium 2), fuer sich
genommen ohne Anwendungslogik testbar.

Guard/GuardTenantScoped sind die zentrale Enforcement-Funktion
(Akzeptanzkriterium 1): die uebergebene Query-Funktion wird NUR bei
erfolgreicher Autorisierung aufgerufen — es gibt keinen Weg, Daten ohne
vorherige Authorize-Entscheidung zu erhalten. GuardTenantScoped erzwingt
zusaetzlich per Funktionssignatur, dass tenantSlug TEIL der Query-Funktion
ist (Akzeptanzkriterium 3) — ein nachgelagerter Post-Filter (der
archivmail-Fehler aus "Bekannte Fehler vermeiden": Tenant-Filter nach statt
in der Query) ist mit dieser Signatur strukturell nicht moeglich, da die
Repository-Implementierung tenantSlug selbst fuer ihre eigene WHERE-Klausel
entgegennimmt.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Kein Datenzugriffs-Pfad umgeht die zentrale Enforcement-Schicht —
   TestGuard_NeverCallsQueryWithoutAuthorization: query-Funktion wird
   nachweislich NICHT aufgerufen ohne vorherige Regel, erst nach Grant. PASS.
2. Anfrage ohne passende Policy wird zuverlaessig abgewiesen (Default-Deny) —
   TestAuthorize_DefaultDeny: keine Regel konfiguriert -> ErrDenied, nicht
   automatisch erlaubt. PASS.
3. Policy-Regelsatz versioniert, Regelwechsel ohne Codeaenderung
   nachvollziehbar — TestGrantRevoke_ChangesBehaviorWithoutCodeChange:
   Verhalten aendert sich durch reinen Datenbank-Grant/Revoke, Historie
   zeigt beide Versionen korrekt. PASS.

Zusaetzlich: TestGuardTenantScoped_IsolatesDataBetweenTenants belegt das
Tenant-Scoping-Muster aus Akzeptanzkriterium 3 konkret anhand zweier
Tenants. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:43:26 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 f7863fd4d2 API-05: verteilte-jwt-verifikation-rechte-feature-flag-cache-kontrakt
internal/moduletrust: asymmetrische JWT-Signatur (Ed25519) mit JWKS-
Verteilung, wie im Entscheidungsverlauf "Vertrauensstellung Core<->Module"
(nexarch-state.json) festgelegt. Getrennt von IAM-02s HS256-Session-Cookie
(Browser-Login bleibt unangetastet) — dies ist der Modul-zu-Core-
Vertrauensmechanismus.

KeyManager haelt ALLE noch gueltigen Schluesselpaare (nicht nur das aktuell
signierende); Rotate() erzeugt einen neuen Schluessel, alte bleiben in
PublicKeySet() erhalten — bereits ausgestellte Tokens bleiben dadurch nach
einer Rotation weiterhin verifizierbar (Akzeptanzkriterium 3, keine
Ausfallzeit). ServeJWKS/ParseJWKS sind der Verteilungsmechanismus.

StaleCache[T] ist der generische Rechte-/Feature-Flag-Cache-Kontrakt
(Akzeptanzkriterium 2), mit zwei explizit benannten und begruendeten
Verhalten: Get() ist FAIL-OPEN (nutzt bei Core-Ausfall einen vorhandenen,
abgelaufenen Stand weiter — ein bereits authentifiziertes Modul soll nicht
hart blockieren), RequireFresh() ist FAIL-CLOSED (nie zwischengespeichert,
schlaegt bei Core-Ausfall klar fehl — fuer sicherheitskritische Aktionen wie
einen neuen Login). LIC-02s internal/flag.Service implementiert bereits
denselben Kontrakt fuer Feature-Flags; StaleCache verallgemeinert dasselbe
Muster fuer JWT-Schluessel, damit beide Faelle derselben dokumentierten
Policy folgen statt zwei unterschiedlichen Ad-hoc-Loesungen.

Verifier.Verify ruft KeyFetchFunc nur bei abgelaufener TTL auf, nicht pro
Aufruf (Akzeptanzkriterium 1) — Signaturpruefung selbst ist immer lokal.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Core simuliert abgeschaltet, andere Module bleiben fuer bereits
   authentifizierte Nutzer funktionsfaehig bis TTL/Fail-Open greift —
   TestVerify_FailsOpenWhenCoreUnreachableButStaleKeysExist: Verify()
   funktioniert weiter mit letztbekanntem Schluesselstand. PASS.
2. Neue sicherheitskritische Aktion schlaegt bei Core-Ausfall klar fehl,
   statt andere Funktionen mitzureissen —
   TestRequireFreshKeys_FailsClosedWhenCoreUnreachable: Fehler trotz
   vorhandenem (aelterem) Cache-Stand. PASS.
3. Schluesselrotation ohne Downtime in einem simulierten zweiten Modul —
   TestRotate_NoDowntimeForAlreadyIssuedTokens: vor UND nach Rotation
   ausgestellte Tokens beide weiterhin gueltig fuer Modul B. PASS.

Zusaetzlich: TestVerify_DoesNotFetchPerCall belegt Akzeptanzkriterium 1
direkt (10 Verify-Aufrufe, genau 1 Fetch). PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:38:57 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 27f9866264 API-01: rest-api-grundgeruest-versionierung
internal/apiserver: Server.Handle(version, pattern, h) registriert Routen
unter /api/{version}/... (Akzeptanzkriterium 1) — verschiedene Versionen
sind unabhaengige Pfade im ServeMux, eine neue Version beeintraechtigt
bestehende nicht. HandleV1 ist die Kurzform fuer die aktuelle Hauptversion.

Einheitliches Fehlerschema {"error":{"code","message"}} ueber WriteError
(Akzeptanzkriterium 2) — bewusst NICHT auth.RequireAuth aus IAM-02
wiederverwendet, da dessen Klartext-Fehlerantworten nicht zum einheitlichen
JSON-Schema passen wuerden; stattdessen authAndTenantContext nutzt
auth.TokenIssuer.Verify direkt (dieselbe Kryptographie, keine Duplikation)
und antwortet im API-01-Schema, auch bei 401.

authAndTenantContext ist die Middleware, die JEDEM ueber Handle registrierten
Endpunkt Tenant-/Benutzerkontext bereitstellt (Akzeptanzkriterium 3, ueber
apiserver.FromContext abrufbar) — kein Handler prueft Auth selbst.
loggingMiddleware protokolliert jede Anfrage strukturiert.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Fehlerhafte Anfrage liefert ueber mehrere Endpunkte hinweg dasselbe
   Fehlerschema (Stichprobe) — TestErrorFormat_ConsistentAcrossEndpoints:
   zwei unabhaengige Endpunkte, beide liefern 401 im identischen
   {"error":{"code","message"}}-Schema. PASS.
2. Middleware-Kette nachweislich von jedem Endpunkt durchlaufen —
   TestMiddleware_SetsRequestContextForEveryEndpoint: zwei Endpunkte lesen
   RequestContext, beide erhalten korrekten UserID/TenantSlug aus dem Token. PASS.
3. Versionswechsel (fiktive v2-Route) ohne v1 zu beeintraechtigen —
   TestVersioning_V2DoesNotAffectV1: v1 vor und nach Anlage von v2 liefert
   unveraendert dieselbe Antwort. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:32:27 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 b23cd1961f API-02: modul-registry-aktivierungspruefung
internal/moduleregistry: Registry.Register traegt Fachmodule mit Name,
Version und benoetigten Feature-Flags ein (Akzeptanzkriterium 1), fehlende
Pflichtangaben werden abgewiesen. IsActive kombiniert Registrierung + LIC-02
Feature-Flag-Auswertung (ALLE benoetigten Flags muessen fuer den Tenant
aktiv sein) — ein nicht registriertes Modul ist nie aktiv. List liefert alle
Module fuer Statusseite/Lizenzoberflaeche (Akzeptanzkriterium 3).

RequireActiveModule ist die zentrale Durchsetzungs-Middleware (Casbin-
Prinzip): weist Anfragen an ein deaktiviertes Modul ab, BEVOR der
Modul-Handler ueberhaupt aufgerufen wird (Akzeptanzkriterium 2) —
Pruefung per Test belegt, dass der Handler bei Deaktivierung nachweislich
nicht erreicht wird.

Service-Credentials (Akzeptanzkriterium 4): Registry.Provision stellt pro
Modul-Instanz Client-ID + Secret aus, gespeichert wird nur der SHA-256-Hash
des Secrets. Registry.Authenticate vergleicht timing-safe (dieselbe
subtle.ConstantTimeCompare-Referenzimplementierung wie AUD-02).
RequireServiceCredential-Middleware liest X-Client-Id/X-Client-Secret und
weist Aufrufe ohne gueltiges Credential mit 401 ab, bevor der Core-seitige
Endpunkt (z.B. Audit-Nachlieferung, Nutzungsmeldung) erreicht wird.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Anfrage an deaktiviertes Modul nachweislich vor Modul-Logik abgewiesen —
   TestRequireActiveModule_BlocksBeforeHandler: handlerReached bleibt false
   bei 403, wird true erst nach Aktivierung bei 200. PASS.
2. Registrierung mit fehlenden Pflichtangaben abgewiesen —
   TestRegister_RejectsMissingFields (leerer Name, leere Version). PASS.
3. Registry-Abfrage liefert konsistente Daten nach Aktivierung/Deaktivierung —
   TestIsActive_ReflectsFlagStateConsistently: aus/an/aus-Zyklus, IsActive
   folgt dem Flag-Zustand korrekt. PASS.
4. Aufruf mit ungueltigem/fehlendem Service-Credential abgewiesen, mit
   gueltigem angenommen — TestRequireServiceCredential_RejectsInvalidAcceptsValid
   und TestProvisionAndAuthenticate (falsches Secret, unbekannte Client-ID,
   korrektes Credential). PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:17:50 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 d447869246 LIC-03: nutzungszaehler-quotas
internal/usage: Store.Increment aktualisiert Zaehlerstaende ueber ein
einziges atomares SQL-UPSERT (value = value + delta) statt Read-Modify-Write
in Go — haelt Zaehlerstaende bei parallelen Schreibzugriffen konsistent
(Akzeptanzkriterium 1), ganz ohne Anwendungs-Lock. Quotas sind Konfiguration
(usage_quotas-Tabelle je Tenant+Metrik), kein Hardcode.

Check/Enforce leiten aus Zaehlerstand + Quota eine definierte Reaktion ab
(StatusOK/Warning bei 80%/Exceeded, Akzeptanzkriterium 2) — Enforce ruft eine
uebergebene Reaction-Funktion auf, wenn der Status nicht OK ist; die
konkrete Sperr-/Benachrichtigungslogik bleibt beim Aufrufer (z.B. TEN-02 vor
Benutzeranlage), Enforce garantiert nur zuverlaessiges Ausloesen. Fehlende
Quota-Konfiguration bedeutet unbegrenzt (StatusOK), kein Fehler.

RunPeriodicAggregation ist das Aggregations-Grundgerüst (Akzeptanzkriterium 1:
"periodisch aggregiert") — dieselbe In-Prozess-Worker-Goroutine-Konvention
wie internal/tenant.Lifecycle.RunSweeper. Die konkrete Aggregationsquelle
(Zeilen zaehlen in Modul-Tabellen) haengt vom jeweiligen Modul ab und ist
nicht Teil dieser Kachel.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Quota-Ueberschreitung automatisiert erkannt, definierte Reaktion
   ausgeloest — TestEnforce_TriggersReactionOnExceeded: Reaction-Callback
   wird mit StatusExceeded aufgerufen. PASS.
2. Aggregationsjob liefert bei parallelen Schreibzugriffen konsistente
   Zaehlerstaende — TestIncrement_ConsistentUnderConcurrentWrites: 50
   nebenlaeufige Increments, Endstand exakt 50 (kein Lost Update). PASS.
3. Zaehlerstand eines Tenants beeinflusst nicht den eines anderen —
   TestIncrement_IsolatedBetweenTenants. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:10:11 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 6f532d8350 CFG-02: benachrichtigungs-dispatcher-core-service-fuer-module
internal/notify: Dispatcher.Enqueue ist die EINE schmale Schnittstelle, ueber
die Module Benachrichtigungen ausloesen (Akzeptanzkriterium 1) — kein Modul
baut eigenen Versandcode. Warteschlange ist die Postgres-Tabelle
notification_jobs (Projekt-Konvention statt Redis/AMQP), existiert
ausschliesslich in der Datenbank, nicht im Prozessspeicher.

Dispatcher.ProcessDue holt faellige Jobs per FOR UPDATE SKIP LOCKED
(dieselbe Konvention wie internal/tenant.Lifecycle.ProcessDueDeletions) —
serialisiert konkurrierende Worker/Module, verhindert doppelte Zustellung.
Fehlschlag erhoeht attempts und plant next_attempt_at mit linearem Backoff;
nach max_attempts wird der Job kontrolliert auf status=failed gesetzt statt
endlos wiederholt zu werden (Akzeptanzkriterium 2).

Sender ist eine schmale Schnittstelle fuer die eigentlichen Kanaele
(E-Mail/In-App = CFG-03, nicht Teil dieser Kachel) — der Dispatcher kennt
nur "zustellen oder nicht", keine Kanal-Details.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Neustart waehrend offener Zustellung verliert keine Nachricht —
   TestQueue_SurvivesRestartWithoutMessageLoss: Enqueue durch eine
   Dispatcher-Instanz, Verarbeitung durch eine komplett neue (simulierter
   Neustart), Nachricht wird trotzdem zugestellt. PASS.
2. Wiederholungslogik greift bei simuliertem Fehler und bricht kontrolliert
   ab — TestProcessDue_RetriesThenGivesUpAfterMaxAttempts: 3 Versuche bei
   max_attempts=3, danach status=failed, keine weitere Verarbeitung. PASS.
3. Zwei Module loesen gleichzeitig aus, beide korrekt zugestellt —
   TestProcessDue_ConcurrentDispatchBothDelivered: zwei parallele
   ProcessDue-Aufrufe, beide Nachrichten je genau einmal zugestellt, keine
   Doppelzustellung. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:06:36 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 c9e8edbbf0 AUD-03: audit-log-export-filter-api
internal/audit/export.go: StreamCSV/StreamJSON filtern nach Tenant, Akteur,
Aktion und Zeitraum (Akzeptanzkriterium 1) und schreiben Zeile fuer Zeile
ueber rows.Next() DIREKT auf den uebergebenen io.Writer — zu keinem
Zeitpunkt wird das komplette Ergebnis im Speicher aufgebaut (Akzeptanz-
kriterium 3). JSON-Export als JSON Lines statt einem grossen Array, um
Streaming ohne Sonderbehandlung von Klammern/Kommas zu ermoeglichen.

ExportHandler (Akzeptanzkriterium 2) schreibt direkt auf http.ResponseWriter
— derselbe Streaming-Pfad wie in Tests, kein Zwischenpuffer nur fuer HTTP.
Authorize ist eine schmale Schnittstelle (Vorbild: AUD-05 RetentionRegistrar-
Muster), da die eigentliche Rollenpruefung RBAC-02 (Policy-Enforcement) ist
und nicht Teil dieser Kachel — der Handler kennt nur "darf dieser Aufrufer
exportieren", nicht wie das entschieden wird.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Export mit hoher Eintragszahl ohne uebermaessigen Speicherverbrauch —
   TestExport_StreamsLargeResultWithoutExcessiveMemory: 20.000 Eintraege,
   Heap-Wachstum waehrend Export nur ~1.8KB (Schwelle 3MB). PASS.
2. Filterkombinationen automatisiert gegen erwartete Ergebnismengen —
   TestExport_FilterCombinations (Tenant/Actor/Action einzeln und kombiniert)
   und TestExport_TimeRangeFilter (innerhalb/ausserhalb Zeitraum). PASS.
3. Zugriff ohne passende Berechtigung abgewiesen —
   TestExportHandler_RejectsWithoutAuthorization: fehlender/falscher caller
   -> 403, berechtigter caller -> 200. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 21:02:56 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 1bfb2efd94 AUD-02: unveraenderliches-protokoll-append-only
Append-only per Trigger (nicht nur GRANT/REVOKE): audit_events_prevent_mutation()
wirft bei jedem UPDATE/DELETE auf audit_events eine Exception, unabhaengig
von der verbindenden Rolle (Akzeptanzkriterium 1).

internal/audit/four_eyes.go: Vier-Augen-Prinzip fuer sicherheitskritische
Entscheidungen (Loeschbestaetigung, Rechtevergabe), 1:1 nach archivdms-
Vorbild. Request erzeugt einen Klartext-Code (wird ausserhalb des Systems an
eine ZWEITE Person uebermittelt) und speichert nur dessen SHA-256-Hash.
Confirm sperrt die Zeile mit FOR UPDATE (Akzeptanzkriterium 2 — serialisiert
zwei gleichzeitige Bestaetigungsversuche, verhindert doppelte Ausfuehrung),
weist eine Bestaetigung durch dieselbe Person wie die anfordernde ab
(ErrSameActor, echtes Vier-Augen-Prinzip statt nur Code-Pruefung), und
vergleicht den Code timing-safe (Akzeptanzkriterium 3).

internal/audit/timingsafe.go: timingSafeEqual als projektweite Referenz-
implementierung (subtle.ConstantTimeCompare) fuer sicherheitsrelevante
Vergleiche — andere Module (z.B. Archive CMP-06 Freigabelinks) uebernehmen
dasselbe Muster laut IAM-02-Konvention.

Nebenbei behoben: AUD-01s eigener Test nutzte einen festen Tenant-Slug mit
DELETE-basiertem Cleanup — seit dem neuen Append-only-Trigger schlaegt dieses
Cleanup lautlos fehl, wodurch Zeilen sich ueber Testlaeufe hinweg summierten
und die Zaehl-Assertion brach. Auf eindeutigen Slug pro Lauf umgestellt
(direkte, notwendige Folge dieser Kachel, keine Umgestaltung von AUD-01
selbst).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Direkter UPDATE/DELETE-Versuch von der Datenbank abgewiesen —
   TestAppendOnly_RejectsUpdateAndDelete: beide Operationen scheitern,
   Eintrag bleibt unveraendert erhalten. PASS.
2. Vier-Augen-Prinzip mit FOR-UPDATE-Lock race-frei unter parallelen
   Anfragen — TestFourEyes_ConcurrentConfirmIsRaceFree: zwei gleichzeitige
   Bestaetigungsversuche fuer denselben Vorgang, genau einer erfolgreich,
   der andere ErrAlreadyDecided. PASS.
3. Timing-safe Vergleich per Laufzeitmessung stichprobenartig verifiziert —
   TestTimingSafeEqual_NoEarlyExitTiming: Mismatch am Anfang (603µs) vs. am
   Ende (574µs) ueber 20000 Iterationen, kein Hinweis auf Short-Circuit-
   Vergleich (Ratio innerhalb Faktor 3 Toleranz). PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:57:51 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 ed67887385 RBAC-01: rollenmodell-grundrechte
internal/rbac: drei Grundrollen (superadmin, tenant_admin, user) mit
Hierarchie ueber eine einfache Eltern-Map (tenant_admin erbt von user,
superadmin erbt von tenant_admin) — EffectivePermissions loest die volle
vererbte Rechtemenge auf (Akzeptanzkriterium 2). Policy-Modell bewusst als
reine Go-Datenstruktur getrennt von der Durchsetzung (RBAC-02), nach
Casbin-Prinzip.

Store verwaltet Rollenzuweisungen innerhalb EINER Tenant-Datenbank (Modell C,
analog internal/user.TenantUserStore) — nur 'user' und 'tenant_admin' sind
hier zuweisbar (assignableRoles-Matrix). Ein Zuweisungsversuch fuer
'superadmin' wird abgewiesen, da diese Rolle mandantenuebergreifend ist und
bereits durch die Existenz eines Kontos in IAM-01s SuperadminStore
repraesentiert wird — keine doppelte Modellierung. Jede Zuweisung schreibt
zusaetzlich einen Historieneintrag (role_assignment_history) mit
grantedBy/grantedAt, atomar in derselben Transaktion (Akzeptanzkriterium 3).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zuweisung ausserhalb der erlaubten Matrix abgewiesen —
   TestStore_RejectsSuperadminOutsideAllowedMatrix und
   TestStore_RejectsUnknownRole: beide ErrRoleNotAssignableInTenantScope,
   kein Datensatz hinterlassen. PASS.
2. Rollenhierarchie liefert erwartete effektive Rechtemenge —
   TestEffectivePermissions_Inheritance: tenant_admin hat geerbte
   user-Rechte + eigene, aber nicht platform.manage_tenants; superadmin hat
   die volle Kette. PASS.
3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT
   durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen.

Zusaetzlich automatisiert getestet (Akzeptanzkriterium 3):
TestStore_HistoryTracksWhoAndWhen — zwei aufeinanderfolgende Zuweisungen,
Historie liefert beide mit korrektem grantedBy in chronologischer
Reihenfolge. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:45:16 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 383da92ca8 TEN-03: tenant-einstellungen-branding
internal/tenantsettings: pro-Tenant-Einstellungen (Anzeigename, Logo,
Farbschema, Zeitzone, Sprache) in der Registry-DB, alle Spalten nullable —
fehlender Wert bedeutet immer "Systemvoreinstellung verwenden"
(Defaults(): color_scheme=system, timezone=UTC, language=de), niemals ein
Fehler (Akzeptanzkriterium 2). Store.Update schreibt aktuellen Stand +
Historieneintrag atomar in einer Transaktion mit FOR-UPDATE-Lock auf der
aktuellen Zeile (Akzeptanzkriterium 3, Race-sicher bei nebenlaeufigen
Updates desselben Tenants). Patch-Typ mit *string-Feldern erlaubt
Teil-Updates ohne unbeteiligte Felder zu beruehren.

Schlanker Handler (Get/Update ueber tenant_id-Query-Parameter) als
Vorbereitung der REST-Schnittstelle — echte Auth/Versionierung kommt erst
mit API-01/IAM-02/RBAC-01.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Aenderung eines Tenants wirkt sich nicht auf einen anderen aus —
   TestUpdate_IsolatedBetweenTenants: Tenant A geaendert, Tenant B bleibt
   nachweislich bei Defaults(). PASS.
2. Fehlende Werte liefern Defaults statt Fehler —
   TestGet_UnsetTenantReturnsDefaults (Tenant ganz ohne Datensatz) und
   TestUpdate_PartialPatchKeepsOtherFieldsAtDefault (nur ein Feld gesetzt,
   Rest bleibt Default). PASS.
3. API-Schema von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT
   durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen.

Zusaetzlich automatisiert getestet (Akzeptanzkriterium 3):
TestUpdate_HistoryTracksVersions — 3 aufeinanderfolgende Aenderungen,
Historie liefert alle 3 in korrekter Reihenfolge, nicht angefasste Felder
bleiben aus dem vorherigen Update erhalten. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:34:09 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 4180a26c6e CFG-01: zentraler-konfigurationsdienst
internal/cfgservice: Store (Schreiben/Historie) + Service (Lesen mit
Vorrangregel + TTL-Cache, Default 5s, analog internal/flag). Genannt
"cfgservice" statt "config", da internal/config bereits die Bootstrap-
Konfiguration des Core-Prozesses selbst belegt.

Store.Set schreibt aktuellen Stand (config_values) und Historieneintrag
(config_value_history) atomar in einer Transaktion — eine Aenderung ohne
Versionshistorie ist strukturell ausgeschlossen (Akzeptanzkriterium 2).
Version wird pro (key, scope) monoton hochgezaehlt.

Service.Resolve wendet die Vorrangregel an: Tenant-spezifischer Override
(scope = Tenant-Slug) hat Vorrang vor globalem Default (scope = 'global'),
faellt sauber zurueck wenn kein Override existiert (Akzeptanzkriterium 1).
Invalidate erzwingt sofortiges Neuladen fuer den Schreiber, andere Instanzen
sehen Aenderungen spaetestens nach der TTL.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Vorrangregel automatisiert getestet —
   TestService_TenantOverrideTakesPrecedenceOverGlobal: Tenant mit Override
   bekommt Tenant-Wert, Tenant ohne Override bekommt Global-Default. PASS.
2. Cache-Invalidierung nach Aenderung innerhalb dokumentierter Zeit
   gemessen — TestService_CacheInvalidationTiming: wirksam nach 154ms bei
   TTL=150ms (innerhalb Ziel+Toleranz), vorher nachweislich noch alter
   Stand. PASS.
3. Versionierungshistorie ueber mehrere Aenderungen nachvollzogen —
   TestStore_HistoryTracksAllChanges: 3 aufeinanderfolgende Aenderungen,
   Historie liefert alle 3 in korrekter Reihenfolge mit korrekten
   Versionsnummern. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:26:14 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 b12d53f469 AUD-01: zentrales-audit-log-modell
internal/audit: eigenes, strukturiertes Audit-Datenmodell (Akteur, Aktion,
Zielobjekt, Zeitpunkt, Tenant) in der Registry-DB, getrennt von jedem
allgemeinen Anwendungs-Log (eigenes Paket, eigene Tabelle audit_events,
kein Logging-Framework). Log.Record ist der EINE zentrale Schreibpfad —
es gibt keine zweite Schreibmoeglichkeit, ueber die ein Handler die
Validierung umgehen koennte.

Fehlender Tenant-Bezug wird zweifach verhindert (Akzeptanzkriterium 2):
Log.Record weist leeren TenantSlug direkt ab (ErrMissingTenant), zusaetzlich
erzwingt eine CHECK-Constraint in der Migration dasselbe auf Datenbankebene,
selbst wenn Log.Record umgangen wuerde. Mandantenuebergreifende Ereignisse
(z.B. Superadmin-Aktionen) nutzen den reservierten Wert audit.SystemTenant
statt NULL oder leerem String — es gibt keinen Weg, ganz ohne Tenant-Bezug
zu schreiben.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Automatisierter Test belegt genau einen Audit-Eintrag pro
   sicherheitsrelevantem Vorgang — TestRecord_PersistsExactlyOneEventPerSecurityIncident
   (simulierter fehlgeschlagener Login), Feldinhalte verifiziert. PASS.
2. Fehlender Tenant-Bezug durch Constraint/Test verhindert —
   TestRecord_RejectsMissingTenant (App-Ebene) UND
   TestConstraint_RejectsMissingTenantAtDatabaseLevel (direkter INSERT unter
   Umgehung von Log.Record, durch CHECK-Constraint abgewiesen). PASS.
3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT
   durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:22:50 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 4a30345e07 LIC-02: feature-flag-service-je-tenant
internal/flag: Store (Verwaltung) + Service (Auswertung mit TTL-Cache,
Default 5s) — Unleash-Prinzip Flag-Verwaltung vs. Flag-Auswertung getrennt,
als Kernfunktion des Core-Dienstes selbst statt separater Infrastruktur.

evaluate() wendet drei Strategien in fester Reihenfolge an: global an/aus,
Tenant-Zielgruppe, deterministischer Prozentsatz-Rollout (FNV-Hash aus
Tenant+Key, stabil pro Tenant). IsEnabled liefert IMMER nur bool (kein
Fehlerwert) — ein nicht erreichbarer Flag-Dienst kann damit keinen
Aufrufer zum Absturz bringen: bei DB-Fehler wird der zuletzt bekannte
Cache-Stand verwendet, ohne jeglichen Stand faellt der Dienst sicher auf
false zurueck. Service.Invalidate erzwingt sofortiges Neuladen fuer den
Schreiber selbst, andere Instanzen sehen Aenderungen spaetestens nach der
TTL (Akzeptanzkriterium 3, kein Neustart noetig).

Bugfix waehrend Tests: Store.Set uebergab ein nil-TargetTenantSlugs-Slice
als SQL NULL statt leerem Array (NOT-NULL-Verletzung) — auf leeres Slice
normalisiert.

Akzeptanzkriterium 4 (Deaktivierung loescht keine Daten): dieses Paket
besitzt ausschliesslich die eigene feature_flags-Zeile, hat keinerlei
Code-Pfad, der Modul-Geschaeftsdaten anfassen koennte — Loeschung bleibt
strukturell der Archive-Retention-Engine vorbehalten.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Cache-Invalidierungszeit automatisiert gemessen —
   TestService_CacheInvalidationTiming: Aenderung wirksam nach 153ms bei
   TTL=150ms (innerhalb Ziel+Toleranz), vorher nachweislich noch alter Stand. PASS.
2. Zielgruppen-Strategie liefert erwartete Auswertung —
   TestService_TargetTenantStrategy / TestEvaluate_TargetTenantStrategy. PASS.
3. Ausfall des Flag-Dienstes fuehrt zu dokumentiertem Fallback, kein Absturz —
   TestService_FallsBackOnStoreFailure (mit recover()-Absicherung): Fallback
   auf Cache-Stand bzw. sicheres false bei komplett unerreichbarer DB, geloggt. PASS.
4. Modul-Deaktivierung/Reaktivierung ohne Datenverlust — architektonisch durch
   fehlenden Code-Pfad sichergestellt (siehe oben), zusaetzlich durch
   TestService_InvalidateForcesImmediateRefresh (Toggle aus/an bleibt
   konsistent nachvollziehbar) mitabgedeckt. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:19:59 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 d63db93a4c LIC-01: lizenzmodell-lizenzschluessel-pruefung
internal/license: Ed25519-signierte Lizenzschluessel (stdlib crypto/ed25519,
keine neue Abhaengigkeit). Issuer haelt den privaten Schluessel (lebt beim
Lizenzgeber), Validator nur den oeffentlichen (lebt im Core-Prozess) — klare
Trennung Ausstellung/Pruefung nach Unleash-Vorbild (Flag-Verwaltung vs.
Flag-Auswertung).

Store.Install prueft NUR die Signatur und persistiert den Lizenzumfang
(Plan, Modul-Liste, Laufzeit) in tenant_licenses (Registry-DB, 1:1 zu
tenants). Eine bereits abgelaufene, aber korrekt signierte Lizenz laesst
sich trotzdem einspielen — der Ablauf wird erst bei Store.RequireActive
bewertet (liefert ErrLicenseExpired statt Panic/Absturz), waehrend
Store.Status den Umfang unabhaengig vom Ablauf weiterhin liefert.

Neu: scripts/run-checks.sh buendelt reset-test-env.sh + go build/vet/test
(-p 1) zu einem Ein-Kommando-Check fuer den Testhost.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Manipulierter Lizenzschluessel zuverlaessig erkannt —
   TestParse_RejectsTamperedKey, TestParse_RejectsWrongKeyPair,
   TestStore_InstallRejectsInvalidSignature. PASS.
2. Ablauf loest definierten eingeschraenkten Zustand aus, kein harter
   Systemausfall — TestStore_RequireActive_DetectsExpiry (inkl. recover()-
   Absicherung im Test, dass kein Panic auftritt), ErrLicenseExpired statt
   Absturz; Status bleibt trotzdem abfragbar. PASS.
3. Signaturpruefung von zweiter Person gegen Dokumentation nachvollzogen —
   NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar).
   Offen.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:12:13 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 b08f6a49fc TEN-07: migrations-orchestrierung-tenant-datenbanken
Orchestrator.RolloutAll wendet eine geordnete Liste von Migrationen auf JEDE
registrierte Tenant-Datenbank an (LoadMigrations liest *.up.sql aus einem
Verzeichnis nach der bestehenden 000N_name-Namenskonvention). Jeder Tenant
laeuft unabhaengig in eigener Verbindung — ein Fehlschlag bei einem Mandanten
bricht nur dessen eigenen Rollout ab (spaetere Migrationen bauen typischerweise
auf frueheren auf) und blockiert die uebrigen Tenants nicht.

schema_migrations-Tabelle pro Tenant-Datenbank (version PK, applied_at,
success, error) haelt den Stand pro Version einzeln nachvollziehbar fest.
Bereits erfolgreiche Versionen werden bei einem erneuten Rollout uebersprungen
(isAlreadySuccessful-Check vor jeder Anwendung), fehlgeschlagene werden beim
naechsten Versuch automatisch erneut probiert (kein manuelles Zuruecksetzen
noetig) — ON CONFLICT DO UPDATE haelt jeweils nur den letzten Versuch fest.

Bewusst ohne Abhaengigkeit von TEN-06 (Router): Migrations-Rollouts sind
seltene Batch-Vorgaenge, ein kurzlebiger Pool pro Tenant und Lauf reicht.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS,
go test ./... mit -p 1 noetig da mehrere Pakete die geteilte Registry-Tabelle
auf derselben Postgres-Instanz nutzen — siehe scripts/reset-test-env.sh):
1. Rollout gegen 3 Test-Tenants, einer absichtlich inkompatibel (Tabellen-
   Konflikt bei Migration 2) — TestRolloutAll_IsolatesFailurePerTenant: die
   anderen beiden erhalten beide Migrationen, der inkompatible bekommt
   Migration 1 trotzdem, scheitert nur an Migration 2, faellt nicht die
   anderen um. PASS.
2. Migrationsstand-Abfrage liefert korrekten Stand pro Tenant —
   TestStatus_ReflectsPerTenantState: Version 1 success=true, Version 2
   success=false mit Fehlertext. PASS.
3. Wiederholter Rollout fuer fehlgeschlagene Migration moeglich, ohne bereits
   erfolgreiche erneut anzuwenden — TestRolloutAll_RetryDoesNotReapplySuccessful:
   Migration 1 nutzt bewusst kein IF NOT EXISTS, ein Reapply haette den
   zweiten Lauf scheitern lassen; zweiter Lauf ist fehlerfrei und wendet nur
   die zuvor fehlgeschlagene Version an. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 19:05:47 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 45bc10719a TEN-04: tenant-lifecycle-suspendieren-reaktivieren-loeschen
Zustandsautomat active/suspended/pending_deletion/deleted als First-Class-
Konzept (previous_status + deletion_scheduled_at in der Registry). Alle
Uebergaenge in Registry.transition als atomarer Check-and-Set (UPDATE ...
WHERE status = ANY(erlaubte-von-zustaende)), ungueltige Uebergaenge liefern
ErrInvalidTransition statt eines stillen No-Ops. ScheduleDeletion merkt sich
previous_status, damit CancelDeletion exakt dorthin zurueckkehrt (aktiv ODER
suspendiert) statt hart auf 'active'.

Lifecycle.ProcessDueDeletions loescht faellige Tenant-Datenbanken per
FOR UPDATE SKIP LOCKED (Postgres-Jobqueue-Konvention, sicher fuer mehrere
parallele Core-Instanzen), Lifecycle.RunSweeper triggert das periodisch per
In-Prozess-Goroutine. Lifecycle.CheckActive verweigert und loggt (slog)
Zugriffe auf nicht-aktive Mandanten.

Bugfix nebenbei: Registry.GetBySlug las previous_status/deletion_scheduled_at
bisher nicht mit, wodurch CancelDeletion den Vorzustand nie fand — Query
minimal erweitert (kein Verhaltensunterschied fuer TEN-01/TEN-02, die diese
Felder nicht nutzen).

Neu: scripts/reset-test-env.sh — setzt die geteilte Registry-Tabelle und alle
tenant_*-Datenbanken auf dem Testhost zurueck, da verschiedene Feature-
Branches unterschiedliche Registry-Schemata erwarten, aber dieselbe
Postgres-Instanz teilen.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Zustandsautomat mit allen Uebergaengen getestet — TestLifecycle_SuspendAndReactivate,
   TestLifecycle_RejectsInvalidTransitions (Reactivate auf aktivem Tenant,
   Suspend auf suspendiertem Tenant, CancelDeletion ohne Vormerkung,
   unbekannter Slug — alle ErrInvalidTransition/ErrTenantNotFound). PASS.
2. Suspendierter Tenant erzeugt bei jedem Zugriffsversuch klaren, geloggten
   Fehler — TestLifecycle_CheckActive_RejectsNonActive (3x hintereinander,
   slog.Warn nachweislich pro Aufruf). PASS.
3. Loeschvorgang nach Ablauf der Karenzzeit automatisch ausgeloest —
   TestLifecycle_ProcessDueDeletions: faellige Loeschung wird verarbeitet
   (DB physisch entfernt, Status=deleted), nicht-faellige bleibt unberuehrt. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 18:42:24 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 2026514404 TEN-06: connection-routing-pooling-pro-mandant
Router loest Tenant-Slug (aus JWT-Claim, API-05 vorausgesetzt) ueber die
TEN-01-Registry in eine wiederverwendete Postgres-Verbindung auf. LRU-Cache
(container/list) begrenzt die Zahl gleichzeitig offener Tenant-Pools auf
maxOpen — bei Ueberschreitung wird der am laengsten ungenutzte Pool
geschlossen, bevor ein neuer aufgemacht wird. Fehlender/unbekannter
Tenant-Kontext liefert explizite Fehler (ErrMissingTenantContext /
ErrUnknownTenant) statt stillschweigend zu routen.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Lasttest mit 6 simulierten Mandanten gegen maxOpen=2 — TestRouter_BoundsOpenConnectionsUnderLoad:
   OpenCount() bleibt nach jedem Resolve <= maxOpen, Verbindungszahl waechst
   nicht linear mit der Mandantenzahl. PASS.
2. Anfrage ohne/mit unbekanntem Tenant-Kontext abgewiesen —
   TestRouter_RejectsMissingOrUnknownTenant. PASS.
3. Verbindungswiederverwendung gemessen — TestRouter_ReusesConnectionForSameTenant:
   zweiter Resolve-Aufruf liefert exakt dieselbe *pgxpool.Pool-Instanz. PASS.

Router ist eigenstaendig nutzbar/getestet, aber noch nicht in cmd/core/main.go
verdrahtet — der JWT-Claim mit Tenant-Kontext (API-05) und das HTTP-Routing,
das den Slug pro Request extrahiert, sind nicht Teil dieser Kachel.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 18:35:50 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 3d20d86a4f IAM-02: login-session-jwt-grundgeruest
internal/auth: Login/Logout ueber httpOnly/Secure/SameSite=Strict-Cookie mit
HS256-JWT (30min TTL), bcrypt-Passwort-Hashing (Cost 12, explizit begruendet
und benchmarkt statt DefaultCost uebernommen), RequireAuth-Middleware fuer
geschuetzte Routen. LoginService ist strukturell auf einen Tenant gescopt
(nutzt user.TenantUserStore, dessen Pool = eine Tenant-DB — derselbe
Mechanismus wie in TEN-01/TEN-02), liefert bei falscher E-Mail und falschem
Passwort denselben Fehler (User-Enumeration-Schutz) inkl. Dummy-bcrypt-
Vergleich gegen Timing-Seitenkanal bei unbekannter E-Mail.

user.TenantUserStore erweitert um SetPasswordHash/GetByEmailForAuth
(password_hash bleibt ausserhalb des regulaeren User-Typs/JSON-Pfads).
Migration 0002 fuegt password_hash-Spalte hinzu (Default '', da IAM-01
User ohne Passwort anlegt).

Login-Handler ist wie IAM-01/TEN-02 aus denselben Gruenden (Tenant-
Connection-Routing = TEN-06, noch nicht gebaut) nicht in cmd/core/main.go
verdrahtet — Package ist eigenstaendig nutzbar/getestet.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Login-Query tenant-gescopt — TestLoginService_NoCrossTenantLogin: gleiche
   E-Mail in zwei Tenant-DBs mit unterschiedlichem Passwort, Login gegen
   Tenant A mit Tenant-B-Passwort schlaegt fehl. PASS.
2. Session-Fixation/Token-Manipulation — TestTokenVerify_RejectsManipulatedPayload
   und TestTokenVerify_RejectsWrongSecret: manipuliertes/falsch signiertes
   Token wird abgelehnt. PASS.
3. Abgelaufenes Token erzwingt Neuanmeldung — TestTokenVerify_RejectsExpiredToken
   und TestRequireAuth_BlocksWithoutValidCookie. PASS.
4. Login-Latenz mit Kostenfaktor 12 gemessen: 294ms (Ziel < 400ms) —
   TestBcryptCostAgainstLatencyTarget. PASS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 18:26:00 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 5915a4e7b1 TEN-02: tenant-onboarding-api-self-service
OnboardingService.Onboard: ein API-Aufruf legt Tenant (via bestehendem
Provisioner) UND ersten Administrator-Account (via IAM-01 TenantUserStore)
an. CREATE DATABASE erlaubt keine echte cross-database Transaktion, daher
Saga-Kompensation: schlaegt die Admin-Anlage nach erfolgreichem Provisioning
fehl, wird der Tenant per neuem Provisioner.Deprovision wieder vollstaendig
entfernt (Registry.Delete + DB-Drop).

Provisioner.Provision mappt Duplikat-Faelle (42P04 duplicate_database und
den bei echt parallelen CREATE DATABASE moeglichen 23505-Unique-Konflikt auf
pg_database) jetzt auf ErrTenantExists statt einer rohen Postgres-Fehlermeldung.

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. Onboarding-Vorgang zweimal parallel mit gleichem Slug ausgeloest —
   TestOnboarding_RejectsDuplicateSlugConcurrently: genau ein Erfolg, kein
   Doppel-Tenant, zweiter Aufruf bekommt ErrTenantExists. PASS.
2. Fehleingaben (leere Pflichtfelder, ungueltige E-Mail, ungueltiger Slug) —
   TestOnboarding_ValidationErrors deckt alle vier Faelle mit klaren Fehlern
   ab, bevor irgendein DB-Zugriff stattfindet. PASS.
3. Erfolgreicher Durchlauf von zweiter Person end-to-end nachvollzogen —
   NICHT durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar).
   Offen.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 18:16:54 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 e4793303fc IAM-01: benutzer-datenmodell-crud
Benutzer-Datenmodell + CRUD fuer Tenant-User (tenant-scoped, keine
tenant_id-Spalte noetig, Tenant ergibt sich aus der DB-Verbindung, Modell C)
und getrennt dafuer SuperadminStore fuer mandantenuebergreifende Konten in
der Registry-DB — First-Class-Typ statt tenant_id-NULL-Sonderfall im
Tenant-User-Code (bekannter archivdms-Fehler vermieden).

E-Mail-Eindeutigkeit: tenant-scoped fuer normale Benutzer (UNIQUE-Constraint
gilt nur innerhalb der jeweiligen Tenant-DB), global fuer Superadmins
(eine Registry-DB, ein UNIQUE-Constraint).

Pruefungen (ausgefuehrt auf root@192.168.1.131, go build/vet/test PASS):
1. CRUD automatisiert getestet inkl. Negativfaellen — TestTenantUserStore_CRUD
   deckt doppelte E-Mail (ErrEmailTaken) und unbekannte ID ab. PASS.
2. Superadmin-Anlage ohne Tenant-Kontext — TestSuperadminStore_CreateWithoutTenantContext:
   SuperadminStore.Create hat syntaktisch keinen Tenant-Parameter, kein
   if-Zweig fuer "kein Tenant" im Code. PASS.
3. Datenmodell von zweiter Person gegen Dokumentation geprueft — NICHT
   durchgefuehrt (keine zweite Person in dieser Session verfuegbar). Offen.

Tenant-User-Handler ist im Code vorhanden, aber in cmd/core/main.go noch
nicht geroutet — braucht Connection-Routing pro Mandant (TEN-06), das nicht
Teil dieser Kachel ist. Nur der Superadmin-Endpunkt ist verdrahtet.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 17:57:49 +02:00
sysopsandClaude Sonnet 5 8da9c67d08 TEN-01: tenant-registry-datenbank-provisioning
Registry-DB (nur Tenant-Metadaten), Provisioning-Routine legt pro Mandant
eine physisch isolierte Postgres-DB an und registriert sie transaktional
(Rollback der DB bei fehlgeschlagener Registrierung). Schlanker HTTP-Handler
als Schnittstellen-Vorbereitung fuer API-01/TEN-02, kein eigenes REST-Grundgerüst.

Pruefungen:
1. Migration up/down geschrieben (0001_tenant_registry.{up,down}.sql) — nicht
   gegen echte DB ausgefuehrt, da auf dieser Maschine kein Go/Postgres-Test-
   Setup verfuegbar ist. Offen zur Ausfuehrung.
2. Integrationstest TestProvision_CreatesIsolatedDatabases geschrieben (zwei
   Mandanten, prueft unterschiedliche db_name und current_database()) —
   ebenfalls nicht ausgefuehrt, guarded per TEST_ADMIN_DSN env var. Offen.
3. Slug-Validierung (unit test TestValidateSlug) deckt SQL-Injection-Versuch
   im Datenbanknamen ab — ebenfalls nicht lokal ausgefuehrt, da kein Go
   Compiler auf dieser Maschine vorhanden ist. Offen.

Alle drei Pruefungen sind vorbereitet, aber NICHT durchgefuehrt worden —
zaehlen laut Vorgabe als offen bis auf einer Maschine mit Go+Postgres verifiziert.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 17:40:35 +02:00
sysops c895a67c4b core: initial Go module skeleton (config, db pool, tenant registry migration) 2026-08-27 17:27:59 +02:00
sysops 72261cc69f first commit 2026-08-27 17:20:02 +02:00