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1825387603 |
feat(mail): ARC-09 Postfach-Quota (unabhängig von Core LIC-05)
mailboxconfig (IMP-07) bekommt eine quota_bytes-Spalte statt einer eigenen Tabelle — ein Postfach ist bereits eindeutig über (tenant_slug, name) identifiziert. SetQuotaBytes/LimitBytes, 0 = unbegrenzt (Standardwert, keine Migration bestehender Postfächer nötig). LimitBytes erfüllt strukturell quota.LimitProvider. storage.ArchiveMailboxPrefix (ARC-04-Ergänzung, Präfix ALLER Jahre eines Postfachs) und storage.UsageCounter: realer Speicherverbrauch durch echtes S3-Listing im physisch getrennten Mandanten-Bucket (ARC-06) — kein separat gepflegter Zählerstand. Neues Paket mail/internal/quota: Checker verbindet LimitProvider und UsageProvider. Kein konfiguriertes Limit = immer erlaubt (Core-LIC-05- Quota läuft unabhängig weiter — beide Ebenen bewusst unabhängig durchgesetzt, bekannter Fehler vermieden). smtp.QuotaChecker (schmale Schnittstelle, keine Paketkopplung an quota) wird in handleRcptTo geprüft, VOR der Datenübertragung: 552 (RFC 5321 "exceeded storage allocation") bei Überschreitung, Session bleibt nutzbar. nil-Checker erhält bisheriges Verhalten unverändert. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen: Quota-Überschreitung liefert 552, Session bleibt funktionsfähig; ein anderes Postfach desselben Tenants läuft währenddessen vollständig normal durch; vollständiger Ende-zu-Ende-Integrationstest gegen reale Postgres- und MinIO-Instanzen — 5000 echte Bytes abgelegt, real gemessen, Limit knapp darunter/darüber gesetzt, SMTP reagiert jeweils korrekt auf den tatsächlichen gemessenen Wert. Dabei einen echten Cleanup-Fehler gefunden und behoben (defer schloss den Pool vor dem zugehörigen t.Cleanup, verwaiste Testdaten blieben zurück). go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul regressionsfrei getestet. |
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af1709a2bb |
feat(mail): ING-09 Rate-Limiting auf Protokollebene für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/ratelimit: Token-Bucket je (Mandant, Quelle)-Schlüssel. ConfigProvider/StaticConfig liefern Burst/Nachfüllrate je Mandant mit Fallback auf eine Default-Konfiguration (Akzeptanzkriterium 2/3: begrenzt, konfigurierbar, je Mandant getrennt). Limiter.Allow liefert bei Ablehnung eine konkrete positive Wartezeit statt nur false — Grundlage für die geforderte definierte Ablehnung MIT Wartezeit-Hinweis statt Verbindungsabbruch (Akzeptanzkriterium 3). IMAP LOGIN und POP3 PASS begrenzen Anmeldeversuche pro (Mandant, Quell-IP). SMTP MAIL FROM begrenzt die Annahmerate pro (Mandant, Absenderadresse+Quell-IP). Bei Überschreitung: POP3 -ERR, IMAP NO, SMTP 451 (temporärer Fehlercode) mit Wartezeit in Sekunden, Verbindung bleibt in allen drei Fällen offen und weiter nutzbar. loginLimiter/ acceptLimiter sind optional (nil = deaktiviert, Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-08) — neue Konstruktoren NewServerWithGuardTLSLoggerAndRateLimit (IMAP/POP3) und NewServerWithMaxMessageBytesTLSLoggerAndRateLimit (SMTP). Jeder Server bekommt eine tenantID, konsistent mit dem in ING-10 etablierten Muster "ein Server je Mandant". Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: 20 reale Versuche bei Burst=5 -> exakt 5 akzeptiert, 15 mit Wartezeit-Hinweis abgelehnt, keine Verbindung getrennt; legitime Nutzung unterhalb der Schwelle unbeeinträchtigt; zwei Mandanten mit unterschiedlichem Burst über denselben Limiter unabhängig und exakt wirksam (2 vs. 8 akzeptierte Versuche). go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~31 Pakete) regressionsfrei getestet — insbesondere QA-07-Lasttests bleiben grün, da Rate-Limiting standardmäßig deaktiviert ist. |
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b22ab67bb2 |
feat(mail): ING-06 TLS/STARTTLS-Absicherung für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/tlscert: hot-reloadbarer Zertifikat-Store (Store.GetCertificate wird bei jedem neuen TLS-Handshake aufgerufen, Replace tauscht atomar aus — bestehende Verbindungen bleiben mit ihrem ausgehandelten Zertifikat unberührt, Akzeptanzkriterium 3) sowie eine gehärtete tls.Config (MinVersion TLS 1.2, ausschließlich AEAD-Suiten für TLS 1.2, Akzeptanzkriterium 2). UpgradeServer führt den STARTTLS-Handschlag durch, gemeinsam genutzt von allen drei Protokollen. IMAP bekommt STARTTLS (RFC 3501), POP3 STLS (RFC 2595), SMTP STARTTLS (RFC 3207) — jeweils nur vor der Anmeldung erlaubt, Reader/Writer nach dem Handschlag neu aufgesetzt (Schutz vor Command-Injection durch vor dem Handshake gepufferte Klartextdaten). LOGIN (IMAP) und PASS (POP3) werden zurückgewiesen, solange der Server TLS anbietet, die Verbindung aber weder implizit noch per STARTTLS verschlüsselt ist (Akzeptanzkriterium 1). Implizites TLS (Port 993/995/465) braucht keine Codeänderung — Server.Serve nimmt jeden net.Listener entgegen, ein tls.NewListener-gewrapptes Listener liefert bereits *tls.Conn, von der Session per Typ-Assertion erkannt. Ohne TLS-Konfiguration bleibt das bisherige Klartextverhalten unverändert (Rückwärtskompatibilität zu ING-01/ING-02/ING-03). Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: echter openssl-s_client-Scan gegen den laufenden SMTP-Server (TLS 1.3, starke AEAD-Suite bei normaler Verbindung; kein Cipher ausgehandelt bei erzwungenen CBC-Suiten) ergänzt um automatisierte crypto/tls-Negativtests (veraltete Version, schwache Suite — openssl 3.5.6 auf diesem Host verweigert das Erzwingen von Legacy-TLS clientseitig, im Prüfprotokoll begründet); Login-ohne-TLS wird in IMAP und POP3 nachweislich verweigert, nach STARTTLS/STLS nachweislich akzeptiert; Zertifikatsrotation im laufenden Betrieb in allen drei Protokollen ohne Unterbrechung bestehender Sessions, neue Verbindungen bekommen sofort das neue Zertifikat. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~28 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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6631bcbbdd |
feat(mail): ING-03 SMTP-Server & Mailer (RFC 5321)
Neues Paket mail/internal/smtp: SMTP-Server für eingehende Mails, von Grund auf implementiert, analog zu mail/internal/imap und mail/internal/pop3 — TCP-Listener mit einer Goroutine pro Verbindung, Session-Zustandsmaschine (Greeting/Ready/MailFromSet/RcptToSet), Kommandos HELO/EHLO, MAIL FROM, RCPT TO, DATA, RSET, NOOP, QUIT. Envelope wird schrittweise aufgebaut und validiert (503 bei übersprungenen Schritten, 553 bei ungültiger Absender-/Empfängeradresse), Nachrichtengröße wird während DATA laufend gegen eine konfigurierbare Höchstgröße geprüft (552 bei Überschreitung, Sink bekommt die Nachricht nicht). Dot-Stuffing beim Empfang korrekt rückgängig gemacht. Neues Paket mail/internal/mailer: Mailer-Komponente für ausgehende Nachrichten. headerWriter ist die einzige Stelle, an der Header geschrieben werden — jeder Feldwert wird hart gegen CR/LF/Steuerzeichen geprüft, bevor er in die Nachricht geschrieben wird. Behebt den bekannten archivmail-Fehler (Header-Injection durch Stringkonkatenation ohne CRLF-Prüfung, siehe known-issues-archivmail.md #1). Sender.Send überträgt per echtem net/smtp-Client (Standardbibliothek) — keine Zugangsdaten im Code, Zieladresse kommt vom Aufrufer. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: CRLF-/Steuerzeichen-Injection in Betreff und Anzeigenamen schlägt fehl (vier Testfälle), Ende-zu-Ende-Header-Integritätstest über echten SMTP-Dialog (Mailpit/MailHog nicht installierbar auf diesem Rechner — Ersatz durch den in dieser Kachel gebauten echten SMTP-Server, kein Mock, im Prüfprotokoll begründet), Lasttest mit 50 gleichzeitigen Verbindungen ohne Goroutine-/Verbindungsleck. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~26 Pakete) regressionsfrei getestet. |