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12c9037121 |
feat(mail): ING-10 Ingestion-Testsuite — Tenant-Scoping-Tests, mimeparse-Lücke geschlossen
Kein neues Produktionspaket, Audit- und Test-Kachel über die fünf Ingestion-Module (IMAP, POP3, SMTP, MIME, Folder-State). Zwei konkrete Lücken geschlossen: Neuer tenant_scoping_test.go in allen fünf Paketen: je zwei simulierte Mandanten mit ABSICHTLICH identischen Schlüsseln (Benutzername, Postfachname) — der Realfall, in dem ein fehlendes Scoping-Prädikat am ehesten eine echte Vermischung zeigen würde, statt trivial durch unterschiedliche Schlüssel zu bestehen. IMAP/POP3: zwei unabhängige Serverinstanzen mit je eigenem Store. SMTP: zwei Serverinstanzen, gleichzeitig mit vielen Nachrichten bedient. mimeparse: paralleles Parsen vieler "Mandanten"-Nachrichten (das Paket hat keinen Datenbankzugriff — Tenant-Scoping bedeutet hier: kein geteilter veränderlicher Zustand). folderstate: echte Postgres-Instanz, NextUID/Rebuild für Mandant A dürfen Mandant Bs Zustand nachweislich nicht verändern. mimeparse.ParseTolerant (IMP-02) war zu 0% Zeilenabdeckung vollständig ungetestet — genau der aus known-issues-archivmail.md #4 bekannte Fehler (kritische Ingestion-Logik ohne Tests). Neue tolerant_test.go: ein fehlerhafter Teil reißt die übrigen nicht mit, Gesamtgrößenlimit über alle Teile hinweg, strukturell kaputte Multipart-Hülle liefert weiterhin einen echten Fehler, Nicht-Multipart-Pfad. Abdeckung mimeparse 44,0% -> 76,7%. Testabdeckungsbericht für alle fünf Module dokumentiert, CI-Lauf auf frischem Checkout ohne externe Live-Postfächer verifiziert grün. Pflichtprüfung 3 (Stichprobenreview durch zweite Person) ist durch eine einzelne Sitzung strukturell nicht erfüllbar und bleibt offen — im Prüfprotokoll dokumentiert, Nutzer-Review ausstehend. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~29 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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7c892ed10a |
feat(mail): ING-08 strukturiertes Protokoll-Logging & Diagnose für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/protolog (log/slog): SessionLogger loggt strukturierte Ereignisse einer Verbindung mit fester correlation_id und protocol über die gesamte Verbindungsdauer (Akzeptanzkriterium 1) — ein Logger mit logger==nil ist sicher benutzbar und loggt nichts (Rückwärtskompatibilität zu ING-01..ING-07, Logging ist opt-in wie TLS und Guard-Konfiguration). RedactCommandLine ersetzt bei sensiblen Kommandos (PASS, LOGIN, AUTH) alle Argumente vollständig durch [REDACTED] statt einzeln zu parsen (Akzeptanzkriterium 2). Reconstruct liest zeilenweise JSON-Logs und liefert ausschließlich die Einträge einer Korrelations-ID in Reihenfolge — das geforderte Diagnosewerkzeug (Akzeptanzkriterium 3). Alle drei Sessions loggen jetzt session_start/command (je empfangener Zeile, redigiert)/session_end. Nachrichteninhalte werden strukturell nie geloggt: SMTP-DATA-Body-Zeilen laufen durch eine eigene Leseschleife, die nicht durch den Kommando-Logpfad der Hauptschleife kommt: nur das Kommando DATA selbst erscheint im Log. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt, jeweils in IMAP, POP3 und SMTP einzeln: Redaktion gegen den echten laufenden Server bestätigt (Klartextpasswort bzw. absichtlich eingebettetes Geheimnis im SMTP-Body erscheint nie im Log), zwei gemischte reale Sessions über dieselbe Korrelations-ID lückenlos rekonstruiert, Lasttest mit 100 Sessions mit/ohne Logging ohne relevante Durchsatzeinbuße. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~29 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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b22ab67bb2 |
feat(mail): ING-06 TLS/STARTTLS-Absicherung für IMAP/POP3/SMTP
Neues Paket mail/internal/tlscert: hot-reloadbarer Zertifikat-Store (Store.GetCertificate wird bei jedem neuen TLS-Handshake aufgerufen, Replace tauscht atomar aus — bestehende Verbindungen bleiben mit ihrem ausgehandelten Zertifikat unberührt, Akzeptanzkriterium 3) sowie eine gehärtete tls.Config (MinVersion TLS 1.2, ausschließlich AEAD-Suiten für TLS 1.2, Akzeptanzkriterium 2). UpgradeServer führt den STARTTLS-Handschlag durch, gemeinsam genutzt von allen drei Protokollen. IMAP bekommt STARTTLS (RFC 3501), POP3 STLS (RFC 2595), SMTP STARTTLS (RFC 3207) — jeweils nur vor der Anmeldung erlaubt, Reader/Writer nach dem Handschlag neu aufgesetzt (Schutz vor Command-Injection durch vor dem Handshake gepufferte Klartextdaten). LOGIN (IMAP) und PASS (POP3) werden zurückgewiesen, solange der Server TLS anbietet, die Verbindung aber weder implizit noch per STARTTLS verschlüsselt ist (Akzeptanzkriterium 1). Implizites TLS (Port 993/995/465) braucht keine Codeänderung — Server.Serve nimmt jeden net.Listener entgegen, ein tls.NewListener-gewrapptes Listener liefert bereits *tls.Conn, von der Session per Typ-Assertion erkannt. Ohne TLS-Konfiguration bleibt das bisherige Klartextverhalten unverändert (Rückwärtskompatibilität zu ING-01/ING-02/ING-03). Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: echter openssl-s_client-Scan gegen den laufenden SMTP-Server (TLS 1.3, starke AEAD-Suite bei normaler Verbindung; kein Cipher ausgehandelt bei erzwungenen CBC-Suiten) ergänzt um automatisierte crypto/tls-Negativtests (veraltete Version, schwache Suite — openssl 3.5.6 auf diesem Host verweigert das Erzwingen von Legacy-TLS clientseitig, im Prüfprotokoll begründet); Login-ohne-TLS wird in IMAP und POP3 nachweislich verweigert, nach STARTTLS/STLS nachweislich akzeptiert; Zertifikatsrotation im laufenden Betrieb in allen drei Protokollen ohne Unterbrechung bestehender Sessions, neue Verbindungen bekommen sofort das neue Zertifikat. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~28 Pakete) regressionsfrei getestet. |
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6631bcbbdd |
feat(mail): ING-03 SMTP-Server & Mailer (RFC 5321)
Neues Paket mail/internal/smtp: SMTP-Server für eingehende Mails, von Grund auf implementiert, analog zu mail/internal/imap und mail/internal/pop3 — TCP-Listener mit einer Goroutine pro Verbindung, Session-Zustandsmaschine (Greeting/Ready/MailFromSet/RcptToSet), Kommandos HELO/EHLO, MAIL FROM, RCPT TO, DATA, RSET, NOOP, QUIT. Envelope wird schrittweise aufgebaut und validiert (503 bei übersprungenen Schritten, 553 bei ungültiger Absender-/Empfängeradresse), Nachrichtengröße wird während DATA laufend gegen eine konfigurierbare Höchstgröße geprüft (552 bei Überschreitung, Sink bekommt die Nachricht nicht). Dot-Stuffing beim Empfang korrekt rückgängig gemacht. Neues Paket mail/internal/mailer: Mailer-Komponente für ausgehende Nachrichten. headerWriter ist die einzige Stelle, an der Header geschrieben werden — jeder Feldwert wird hart gegen CR/LF/Steuerzeichen geprüft, bevor er in die Nachricht geschrieben wird. Behebt den bekannten archivmail-Fehler (Header-Injection durch Stringkonkatenation ohne CRLF-Prüfung, siehe known-issues-archivmail.md #1). Sender.Send überträgt per echtem net/smtp-Client (Standardbibliothek) — keine Zugangsdaten im Code, Zieladresse kommt vom Aufrufer. Alle drei Pflichtprüfungen mit echten Nachweisen durchgeführt: CRLF-/Steuerzeichen-Injection in Betreff und Anzeigenamen schlägt fehl (vier Testfälle), Ende-zu-Ende-Header-Integritätstest über echten SMTP-Dialog (Mailpit/MailHog nicht installierbar auf diesem Rechner — Ersatz durch den in dieser Kachel gebauten echten SMTP-Server, kein Mock, im Prüfprotokoll begründet), Lasttest mit 50 gleichzeitigen Verbindungen ohne Goroutine-/Verbindungsleck. go build/go vet/golangci-lint clean, gesamtes Mail-Modul (~26 Pakete) regressionsfrei getestet. |