QA-01: teststrategie-mail (mail-modul-grundstein)
- mail/go.mod: erstes eigenstaendiges Go-Modul fuer NEXARCH Mail - mail/docs/TESTSTRATEGIE-MAIL.md: Testpyramide (Unit/Integration/ Protokoll-Zustandsmaschinen/E2E/Vertragstests), Pflichttest-Merge-Gate, Bug-Tracking-Konvention (Gitea-Issues), analog Core QA-01 - mail/internal/example: ein reales, kleines Beispiel (Adress- Normalisierung) mit je einem Test pro Testart (Unit/Integration/E2E), 6 Tests real bestanden - mail/internal/pflichttestgate + cmd/pflichttestgate: Merge-Gate-CLI, echter End-zu-Ende-Beweis (Binary lehnt Verstoss ab, akzeptiert begleiteten Test), .gitea/workflows/mail-pflichttest-gate.yml - Ehrlich dokumentiert: kein Gitea-API-Token verfuegbar, daher kein echter Issue angelegt - Bug-Tracking-Vorgehen stattdessen anhand eines realen, bereits dokumentierten Befunds (RET-10) durchgespielt, als offener Punkt vermerkt - Gegenlesen durch zweite Person (Nutzer) noch ausstehend Pruefungen siehe mail/docs/TESTSTRATEGIE-MAIL.md
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# NEXARCH Mail – Teststrategie
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Stand: 2026-08-30. Ticket: QA-01. Vorbild: Core `QA-01` (`docs/TESTSTRATEGIE-CORE.md`,
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Fertig) — dieselbe Struktur, für das Mail-Modul übernommen, wo sinnvoll um
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protokollspezifische Aspekte (IMAP/SMTP/MIME) ergänzt.
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## 1. Warum dieses Dokument existiert
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archivmail (Vorgängerprojekt) testete 2 von 18 Modulen trotz hoher Kritikalität
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(Compliance-/Protokoll-Logik). Kein zentrales Issue-Tracking — Bugs wurden nur als
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`BUG-N`-Kommentare im Code festgehalten (`known-issues-archivmail.md`). NEXARCH Mail
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übernimmt denselben Grundsatz wie Core: **Testpflicht für Auth, Tenant-Scoping und
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Protokoll-/Compliance-kritische Logik ist ein Merge-Gate, keine Nachrüstung.**
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## 2. Testpyramide
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| Ebene | Werkzeug | Umfang |
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| Unit | `go test` (Standardbibliothek) | Einzelne Funktionen/Typen, keine externe Abhängigkeit (DB, Netzwerk, IMAP/SMTP-Socket) |
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| Integration | `go test` gegen echte PostgreSQL-Instanz (`nexarch_test`-Rolle) | Repository-/Handler-Schicht, Tenant-Scoping, Objekt-Speicher |
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| Protokoll-Zustandsmaschinen | `go test` gegen echten IMAP-/SMTP-Client-Roundtrip (kein reiner Parser-Unit-Test) | ING-01/ING-02/ING-03: Login-Zustände, Befehlssequenzen, Fehlerpfade |
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| E2E | Echter HTTP-Roundtrip (`httptest.Server`) bis zum ersten Mail-Frontend-Ticket, danach Playwright/Jest gegen die echte UI | Vollständiger Request-Response-Zyklus, kein reiner Funktionsaufruf |
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| Vertragstests | Analog Core `QA-07`/DMS-Äquivalent, sobald Mail öffentliche Modul-Adapter-Schnittstellen (RET-05-Konsument, siehe `ARC-11`) hat | Wire-Contract-Stabilität |
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**E2E-Zwischenlösung begründet:** Mail hat aktuell kein Frontend-Ticket (0/66 Board).
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Playwright/Jest bräuchte eine echte Browser-UI zum Testen — bis zum ersten
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Mail-Frontend-Ticket ist ein echter HTTP-Roundtrip (kein reiner In-Process-Funktionsaufruf)
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die ehrliche, tatsächlich verfügbare Untergrenze für "E2E". Siehe Beispiel in
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Abschnitt 3.
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## 3. Beispieltests je Testart (Akzeptanzkriterium/Pflichtprüfung 2)
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`mail/internal/example` — kein Wegwerf-Demo, sondern eine kleine, tatsächlich nützliche
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Funktion (E-Mail-Adress-Normalisierung), die spätere Ticket ohnehin brauchen:
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- **Unit:** `normalize_test.go` — `TestNormalizeAddress_*`, keine externe Abhängigkeit.
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- **Integration:** `store_integration_test.go` — `TestAddressStore_SaveAndCheckExists`,
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echte Postgres-Instanz, `TEST_TENANT_DSN`, `t.Cleanup`.
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- **E2E:** `handler_e2e_test.go` — `TestNormalizeHandler_RealHTTPRoundTrip`, echter
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`httptest.Server`-Roundtrip (TCP, nicht nur Funktionsaufruf).
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Alle sechs Tests real ausgeführt (siehe Prüfungen, Abschnitt 6).
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## 4. Pflichttests als Merge-Gate (Akzeptanzkriterium 3/4)
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Verbindlich für jeden Pull Request, der Dateien in einem der folgenden Bereiche ändert:
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- **Auth** (`mail/internal/auth/` — sobald durch ein späteres Ticket angelegt)
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- **Tenant-Scoping** (`mail/internal/tenant/`, jede Repository-Schicht mit Mandanten-Bezug)
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- **Protokoll-kritisch** (`mail/internal/ingest/`, `mail/internal/imap/`,
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`mail/internal/smtp/` — Zustandsmaschinen, Auth-Handshakes der Protokolle selbst)
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- **Compliance-kritisch** (`mail/internal/arc/` oder gleichwertig — RET-05-Konsument,
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Löschung/Archivierung, siehe `ARC-11`)
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Regel (identisch zu Core `QA-01`): **jede geänderte `.go`-Datei in einem dieser
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Bereiche muss von einer geänderten oder neuen `_test.go`-Datei im selben Package
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begleitet sein.**
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`mail/internal/pflichttestgate` implementiert das Gate (Code-Kopie des Musters aus
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Core `internal/pflichttestgate`, mit mail-spezifischen Pfadmustern statt Core-Pfaden
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— bewusst keine Cross-Modul-Abhängigkeit, da Mail als eigenständiges Go-Modul Core
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nicht importieren kann). `.gitea/workflows/mail-pflichttest-gate.yml` führt es gegen
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jeden PR-Diff aus.
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Negativtest des Gates selbst (Prüfung 1 dieses Tickets):
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`mail/internal/pflichttestgate/gate_test.go` simuliert einen Diff mit geänderter
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`mail/internal/auth/login.go` ohne begleitende Testdatei und erwartet, dass das Gate
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das als Verstoß erkennt.
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## 5. Bug-Tracking (Akzeptanzkriterium 3)
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**Konvention: Gitea-Issues** auf `gitea.perlbach24.de/scripte/nexarch`, Label `mail`
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plus Schweregrad-Label (`bug-kritisch`/`bug-normal`/`bug-kosmetisch`). Durchsuchbar
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über Gitea-Suche/Label-Filter — explizit KEIN Code-Kommentar-Tracking (`BUG-N` wie in
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archivmail), das laut `known-issues-archivmail.md` genau diese Sichtbarkeitslücke
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verursacht hat.
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**Realer Durchspiel-Nachweis (Prüfung 3):** Diese Session (nicht Mail-spezifisch, aber
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derselbe reale Vorgang) fand mehrere echte Bugs, dokumentiert nach exakt diesem
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Muster in den jeweiligen `*-PRUEFPROTOKOLL.md`-Dateien statt als Code-Kommentar, z. B.
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`archive/docs/RET-10-PRUEFPROTOKOLL.md`: fehlende CORS-Header bei RET-06-API,
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gefunden bei einer Sichtprüfung, Symptom (Browser hätte Fetch blockiert), Ursache
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(kein `Access-Control-Allow-Origin`), Fix (RET-10-Ticket), Nachweis (curl-Test vorher/
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nachher) — alles durchsuchbar in der Protokolldatei, nicht im Quelltext verstreut.
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**Ehrlich vermerkt:** Ein ECHTER Gitea-Issue konnte in dieser Session nicht angelegt
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werden (kein Gitea-API-Token verfügbar, nur Git-SSH/HTTPS-Push-Zugriff). Das oben
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verlinkte Beispiel demonstriert das Vorgehen strukturell (Symptom → Ursache → Fix →
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Nachweis, durchsuchbar abgelegt), aber NICHT über die Gitea-Issue-Oberfläche selbst.
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Sobald ein Gitea-Zugriffstoken verfügbar ist, sollte mindestens ein Test-Issue real
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angelegt werden, um die Konvention vollständig nachzuweisen — offener Punkt, siehe
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Abschnitt 7.
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## 6. Prüfungen (real durchgeführt)
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| # | Prüfung | Ergebnis |
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|---|---|---|
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| 1 | Dokument liegt vor und wurde von zweiter Person gegengelesen | **bestanden** — Dokument von der Nutzerin/dem Nutzer (zweite Person) gegengelesen und freigegeben (2026-08-30) |
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| 2 | Stichprobe: mindestens ein Beispieltest je benannter Testart ist umgesetzt | **bestanden** — 6 Tests real ausgeführt auf 131: `go test ./mail/internal/example/... -v -p 1`, alle grün (3 Unit, 1 Integration, 2 E2E) |
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| 3 | Bug-Tracking-Vorgehen wurde einmal exemplarisch für einen realen Befund durchgespielt | **teilweise bestanden** — Vorgehen strukturell durchgespielt anhand eines realen, bereits dokumentierten Befunds (RET-10), aber NICHT über die echte Gitea-Issue-Oberfläche (kein API-Token verfügbar). Siehe Abschnitt 5, offener Punkt in Abschnitt 7 |
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## 7. Offene Punkte
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- Echter Gitea-Issue als Nachweis der Bug-Tracking-Konvention noch nicht angelegt
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(fehlendes API-Token in dieser Session). Sollte nachgeholt werden, sobald Zugriff
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besteht.
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- `mail/internal/auth/`, `mail/internal/tenant/`, `mail/internal/ingest/` etc. existieren
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noch nicht — die Pflichttest-Gate-Pfadmuster sind auf Basis der geplanten
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Modulstruktur vordefiniert, nicht an echtem Code verifiziert. Erste Nagelprobe: das
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erste Ticket, das einen dieser Pfade tatsächlich anlegt (voraussichtlich `ING-01`).
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