Baseline/Post-Vergleich, PROJ-18-Integritätscheck, Manticore-Konsistenz,
PROJ-52-Reconciliation und Byte-Vergleich als Ablauf nach jeder Schema-/
Index-/Tenant-Migration. Checklist-Punkt 10 auf Erfüllt gesetzt.
Checklist war seit 2026-06-13 nicht aktualisiert: PROJ-48/49/50/51/52 waren
laengst deployt, standen aber noch als fehlend/teilweise drin. PROJ-56c
(Cron-Purge mit Markierungspflicht) war im Code implementiert, hatte aber
nie eine eigene Feature-Spec — nachtraeglich dokumentiert.
Punkt 1 (Vollständigkeit) war noch als "Teilweise" markiert, obwohl PROJ-52
(Reconciliation-Report) das inzwischen abdeckt. Punkt 7 (Löschsperre)
beschrieb noch den alten Purge() ohne Markierungspflicht; ergänzt um
PROJ-56c Cron-Purge, der nur retain_until < NOW() UND marked_for_deletion
löscht.
Beide Features wurden auf 192.168.1.131 deployt (Commit 4c92587), inkl. der
zugehörigen QA-Bugfixes (Dry-Run-Adressmatching PROJ-43, days-Clamp PROJ-52).
Deployment-Abschnitte in den Feature-Specs und INDEX.md aktualisiert.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
dryRunCondition() erwartete faelschlich die Winkelklammer-Form "Name <addr>",
waehrend mail_from/mail_to die Adresse bare speichern - Dry-Run zeigte dadurch
immer 0 Treffer fuer Adress-Regeln, obwohl der Live-Matcher (routeBareAddr)
korrekt matcht. QA-Ergebnisse (Bug-1) in die Feature-Spec uebernommen.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
strings.Contains(nftStr, "dport 443") fand den Substring nicht, wenn
nftables mehrere Ports als Set ausgibt ("tcp dport { 80, 443 } accept" statt
"tcp dport 443 accept") — das ist bei archivmail-Installationen der
Normalfall (80+443 stehen zusammen in einer Regel). Dashboard zeigte
dadurch fälschlich "Kein HTTPS — Verbindungen unverschlüsselt", obwohl
Port 443 korrekt offen war (bestätigt auf 131 und 132).
Neue Helper-Funktion nftHasPort() per Regex erkennt beide Formen
(Einzelport und Set). Betrifft die Checks für HTTPS/443, Port 3000 und
Port 8080.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Bisher schrieb nur install.sh die Unit-Dateien (einmalig beim Erst-Setup).
Server, die vor einer Unit-Änderung installiert wurden, blieben dauerhaft
auf altem Stand — konkret fehlte auf 192.168.1.132 CAP_NET_ADMIN (wurde in
install.sh ergänzt, aber nie auf bereits laufende Installationen
nachgezogen), wodurch die Security-Tab-Aktion "Firewall aktivieren"
(nft -f /etc/nftables.conf) mit "Operation not permitted" fehlschlug.
update.sh schreibt jetzt bei jedem Deploy beide Unit-Dateien neu (identisch
zum install.sh-Template) und lädt sie per daemon-reload nach, bevor die
Dienste gestartet werden.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Tenant-User (tenant_id IS NOT NULL) melden sich künftig per E-Mail an statt
per Username — behebt Verwechslungen wie im Support-Fall vom 2026-06-13
(Login schlug trotz Passwort-Reset fehl, weil E-Mail statt Username
verwendet wurde). Nicht-Tenant-User (Superadmin/System) können weiterhin
Username ODER E-Mail nutzen.
Neue Store.VerifyLogin() prüft erst per E-Mail (alle User), fällt dann auf
Username zurück (nur tenant_id IS NULL). VerifyPassword() bleibt für den
IMAP-Server-Login-Pfad (PROJ-26) unverändert. Bewusster Breaking Change für
Tenant-User, Datenqualität vorab geprüft (0 Kollisionen).
Security-Nachtrag: bcrypt-Dummy-Compare im "user not found"-Pfad ergänzt,
um Timing-basierte Identifier-Enumeration zu verhindern.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Backend liefert bei GET /api/admin/dsgvo ein Objekt {"requests":[...]},
Frontend erwartete rohes Array → .map() auf Nicht-Array warf Exception,
angezeigt als "DSGVO-Anträge konnten nicht geladen werden".
Zusätzlich stimmten DSGVOResultSummary/DSGVOMailResult-Feldnamen nicht mit
dem Go-JSON überein (total vs. total_hits; id/status/received_at existieren
im Backend nicht, stattdessen mail_id/deletable/deleted/date). Status wird
jetzt im Frontend aus deletable/deleted abgeleitet (mailStatus()).
Bug bestand seit Feature-Implementierung (2026-06-13), fiel erst jetzt beim
ersten Live-Test auf.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Läuft nachts um 04:10 Uhr, nach dem Purge-Job und außerhalb der
OCR-Pause. Ohne diesen Eintrag existierte der neue Subcommand
"archivmail reconcile" nur manuell aufrufbar, ohne produktiven Betrieb.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Security-Audit-Nachtrag (siehe PROJ-64):
- internal/api/v1_handlers.go: handleV1SearchMails fehlte der fail-closed
Tenant-Post-Filter-Fallback für den Fall idxMgr==nil (gleiches Muster wie
bereits in search_handlers.go). Aktuell nicht ausnutzbar, da idxMgr in
main.go immer gesetzt wird, aber strukturelle Absicherung gegen künftige
Regressionen (analog PROJ-55 BUG-1).
- internal/smtpoutconfig/store.go: Verschlüsselungsschlüssel wird jetzt aus
dem HKDF-abgeleiteten aesKey gebildet statt aus dem rohen cfg.API.Secret,
konsistent mit internal/ldapconfig und internal/imap/store.go (SEC-08).
Verifiziert: smtp_out_config auf Produktiv (131) war leer, kein
Breaking Change für bestehend gespeicherte Zugangsdaten.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Täglicher Cron-Job (archivmail reconcile) berechnet pro Tenant/Quelle
(SMTP-Journal, IMAP-Konto, POP3-Konto, Datei-Import) archivierte Mail-Zahlen,
für IMAP zusätzlich einen Soll/Ist-Vergleich via UID-Tracking. Abweichungen
über Schwellenwert erzeugen Audit-Log-Warnung. Neue Admin-Dashboard-Kachel
"Vollständigkeits-Check" (letzte 7 Tage, Warn-Badge, CSV-Export).
Schließt die "teilweise erfüllt"-Lücke bei Vollständigkeit im
GoBD/DSGVO-Compliance-Check (VOI-Grundsatz 2).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Security-Audit deckte zwei Medium-Findings auf: JWTs blieben bis zu 8h nach
Passwort-Change/-Reset oder Admin-TOTP-Reset gültig (kein Session-Invalidation),
und archivierte Mails/Anhänge wurden mit 0644/0755 statt 0600/0700 geschrieben.
- users.tokens_valid_after (neue Spalte) wird bei SetPassword() und
InvalidateTokensBefore() gesetzt; ValidateToken() lehnt JWTs mit iat davor ab.
- Admin-TOTP-Reset revoked jetzt aktive Sessions des Zielnutzers.
- Mail-/Attachment-Dateien und ihre Verzeichnisse nur noch für den
archivmail-Service-Account lesbar.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Bei NextPart()-Fehler (EOF, malformed header) wird der bereits geparste Inhalt
zurückgegeben statt der gesamte Parse abgebrochen. parseMultipart() gibt keinen
Fehler mehr zurück — partieller Text/HTML ist besser als gar kein Index-Eintrag.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- OS-Check: bricht ab wenn nicht Debian 13 erkannt
- Go: apt-golang-go entfernt, Go 1.24.4 von dl.google.com (arm64/amd64)
- Manticore: bookworm-Paket hardcodiert (kein natives trixie-Paket), in
install.sh und update.sh konsistent
- Native config: batch_mode: true für index + ocr (wie PROJ-58 vorgesehen)
- systemd: NEXT_PUBLIC_API_URL entfernt (Next.js baked bei Build, nicht Runtime)
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Neuer Tab im Admin-Bereich: Antrags-Liste, Formular (Adresse + Zeitraum),
Detail-Dialog mit Mail-Tabelle, PDF-Export und Löschen mit Bestätigung.
Rollen-Gating: admin/auditor sehen den Tab, nur admin kann anlegen/löschen.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Bug-1: GetDSGVOMailMeta mit tenant_id-Filter (Defense-in-Depth an DB-Schicht).
Bug-2: Verwaiste open-Einträge bei Auswertungsfehler werden auf failed markiert.
Bug-3: Fehlgeschlagene Suchen werden im Audit-Log protokolliert.
Bug-6: Ungültige date_from/date_to-Eingaben liefern HTTP 400.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
tenantAccessAllowed()-Check in allen {id}-Handlern von tenant_handlers.go,
tenant_domain_handlers.go und tenant_logo_handlers.go ergänzt — No-op für
globale Admins, zweite Verteidigungslinie für hypothetische tenant-gebundene
Admin-Sessions.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Dockerfile und Makefile bauten noch mit CGO_ENABLED=1 -tags xapian und
installierten libxapian-dev/libxapian30, obwohl der Xapian-Code bereits
entfernt wurde. PRD.md und api-v1.md erwähnten Xapian noch im Tech-Stack
bzw. als Such-Syntax-Referenz.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
handleDeletePop3 und handleStartPop3Import prüften nur Owner/Rollen-Level,
nicht den Tenant-Scope (anders als das korrekte IMAP-Pendant). Ein
domain_admin konnte dadurch POP3-Konten eines fremden Tenants löschen
oder deren Import anstoßen. Fix: tenantAccessAllowed(sess, acc.TenantID)
ergänzt, analog zum IMAP-Handler. Gefunden bei gezielter Nachsuche nach
Geschwister-Bugs zu PROJ-61.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
GET /api/tenants/{id}/logo prüfte nur die Authentifizierung, aber keinen
Tenant-Scope — jeder eingeloggte Nutzer konnte das Logo jedes beliebigen
Tenants lesen. Kombiniert mit dem bisher erlaubten SVG-Upload (kann
eingebettetes JavaScript enthalten) ergab das einen Cross-Tenant Stored-XSS:
ein domain_admin konnte ein bösartiges SVG als eigenes Logo hochladen und
Opfer aus beliebigen anderen Tenants per direktem Link darauf locken.
Fix: tenantAccessAllowed()-Scope-Check beim Logo-Lesepfad (analog PROJ-55),
SVG aus erlaubten Upload-Typen entfernt, X-Content-Type-Options: nosniff
als Defense-in-Depth ergänzt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Xapian war seit der Manticore-Migration (PROJ-30) nur noch ein
build-tag-gatetes, in Produktion nie genutztes Legacy-Backend.
internal/index/xapian.go, xapian_stub.go, xapian_wrapper.cpp/.h entfernt;
index.New() unterstützt jetzt nur noch "manticore". Default-Fallbacks in
Nebenwerkzeugen (archivmail-import/-export, cmd_export/cmd_reindex/...)
von "xapian" auf "manticore" korrigiert, Xapian-spezifische Tests entfernt,
Kommentare bereinigt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
xapian_path/backend: xapian waren toter Datenmüll (StorageConfig hat kein
xapian_path-Feld, wird beim YAML-Unmarshal stillschweigend ignoriert).
Auf den tatsächlich genutzten Manticore-Default umgestellt
(backend: manticore, manticore_dsn). Behebt das in PROJ-56 QA als
INFO 3 dokumentierte, außerhalb des Scopes liegende Finding.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Root Cause für ausbleibende Lastsenkung: update.sh hat /etc/cron.d/archivmail
nie auf den Server kopiert, daher fehlten die PROJ-58-Cronzeilen trotz
aktivem batch_mode komplett. Jetzt kopiert update.sh die Cron-Datei und alle
Wrapper-Skripte bei jedem Deploy automatisch ein.
Zusätzlich: Wrapper-Skripte (analog mailpiler indexer.delta.sh) verhindern
per Lockfile, dass sich Cron-Läufe bei großem Backlog überlappen.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
config.docker.yml.example setzt index.batch_mode/ocr.batch_mode jetzt
auf true statt es nur kommentiert zu zeigen, damit neue Installationen
direkt mit Cron-Batch-Verarbeitung statt Dauerbetrieb starten. Bestehende
Installationen (131/132) sind unberührt, da ihre config.yml unabhängig
vom Repo-Beispiel ist.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Neues config.yml-Feld batch_mode (index/ocr, Default false = unverändertes
Verhalten). Bei batch_mode:true verarbeiten neue Cron-Jobs (index-pending,
ocr-reprocess) die Backlogs in größeren Abständen statt sofort bei jedem
Mail-Import, um Schreiblast auf der Festplatte zu glätten. Zeiten in
/etc/cron.d/archivmail frei anpassbar.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Der Mail-Parser ignorierte das charset-Parameter aus Content-Type und
interpretierte Bytes immer als UTF-8, wodurch iso-8859-1/windows-1252
kodierte Mails (z.B. mit Umlauten) als Mojibake gespeichert wurden.
Zusätzlich fehlte das Charset für die Manticore-MySQL-Verbindung und
der charset-Parameter im JSON-Response-Header.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
archivmail import --dir/--file ordnete importierte Mails bisher immer
ohne Mandant zu (Save(..., nil) fest verdrahtet). Neuer --tenant <id> Flag
übergibt die Tenant-ID an Store.Save() und an idxMgr.ForTenant(), sodass
Mail sowohl in der DB als auch im richtigen Tenant-Suchindex landet —
und automatisch die Retention-Regeln des Tenants greifen (applyRetention
nutzt bereits die übergebene tenantID). Relevant für den geplanten
Watch-Folder-Import pro Mandant.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Der automatische Purge-Cron darf nicht allein anhand des abgelaufenen
retain_until löschen — eine Mail muss zusätzlich von einem Admin im UI
zur Löschung markiert worden sein. Dafür: neue Spalten
marked_for_deletion(_by/_at) auf emails, Store.ListExpiredMarkedMailIDs()
(retain_until abgelaufen UND markiert) für den Cron-Pfad, und
Store.SetMarkedForDeletion() zum Setzen/Löschen der Markierung.
Neue Endpoints (domain_admin+, tenant-scoped):
- GET /api/admin/retention/expired Metadaten abgelaufener Mails
(kein Body-Zugriff, SEC-29)
- PUT /api/admin/mails/{id}/mark-deletion Markierung setzen/entfernen,
mit Audit-Log-Eintrag
RetentionTab.tsx zeigt abgelaufene Mails mit Checkbox zum Markieren.
Der bestehende manuelle "Jetzt löschen"-Button (/api/admin/purge) bleibt
unverändert und löscht weiterhin alle abgelaufenen Mails auf einen Klick —
nur der unbeaufsichtigte Cron-Job ist jetzt auf markierte Mails beschränkt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
archivmail purge ist ein neuer CLI-Befehl, der Mails mit abgelaufener
retain_until löscht, aus dem Suchindex entfernt und pro Mail einen
Audit-Eintrag (mail_purged) schreibt — analog zu Pilers purge.sh, nachts
03:40 Uhr über deploy/cron.d/archivmail. Nur Mails mit explizit gesetztem
und abgelaufenem retain_until werden angefasst; ohne retain_until bleibt
alles unberührt, die Löschsperre (PROJ-34) greift weiterhin.
Beim Testen aufgedeckt: Store.Delete() entfernte die Datei vor dem
DB-Delete und verschluckte den Fehler, wenn email_refs/email_attachments
per Fremdschlüssel die Löschung blockierten — Ergebnis war ein DB-Eintrag
ohne zugehörige Datei. Jetzt läuft die DB-Löschung (inkl. abhängiger
Zeilen) zuerst in einer Transaktion, die Datei wird erst nach
erfolgreichem Commit entfernt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Statt einer Datei pro Job (wie bisher archivmail-ocr-pause) bündelt
/etc/cron.d/archivmail jetzt alle archivmail-Wartungsjobs in einer Datei,
analog zu /etc/cron.d/piler. Neue Jobs (Purge, nächtlicher Reindex,
Watch-Folder-Import) werden hier künftig als weitere Zeile ergänzt statt
in eigenen Dateien.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
paused_hours konnte bisher nur über einen vollen Prozess-Restart geändert
werden, was SMTP/IMAP/API unnötig unterbricht. Worker.pausedHours ist jetzt
ein atomic.Pointer mit SetPausedHours(); SIGHUP liest config.yml neu und
aktualisiert nur die OCR-Pausenzeit im laufenden Prozess. Neue
deploy/cron.d/archivmail-ocr-pause(.sh) lässt Admins die Pausenzeiten direkt
in der Cron-Datei pflegen und löst per systemctl reload statt restart aus.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
OCR-Worker pausieren optional in konfigurierbarem Zeitfenster
(paused_hours), Jobs bleiben pending statt verworfen zu werden.
IMAP-Scheduler verteilt Sync-Starts via deterministischem
Pro-Account-Jitter, um Lastspitzen bei vielen Postfächern mit
gleichem Intervall zu vermeiden. Beides per Config opt-out,
Default-Verhalten unverändert. Build + Smoke-Test auf 132 verifiziert.
PageSkeleton, das shadcn Toast-System (toaster/sonner/toast/use-toast)
und das sonner-Paket waren im Code nirgends importiert. Build erfolgreich
verifiziert nach Entfernung.
systemctl is-active zeigt nur, dass der Prozess läuft — nicht, dass er
tatsächlich auf Anfragen antwortet (z.B. bei hängendem DB-Connect).
Beide Dienste werden jetzt per HTTP gegen /api/health (Backend) bzw.
Port 3000 (Frontend) mit Retry (15x1s) geprüft, bevor das Update als
erfolgreich gemeldet wird.
Der automatische Reindex lief bisher bei jedem Deploy mit (volle
Mailmenge), obwohl er nur einmalig für die Xapian→Manticore-Migration
gedacht war. Neue Mails werden ohnehin synchron beim Import indiziert
(IndexSync). Reindex bei Bedarf (z.B. Schema-Änderungen) jetzt manuell.
Kritischer Sicherheitsbug: Auditoren mit zugewiesenem Tenant sahen Mails
und Audit-Log-Einträge anderer Tenants (DSGVO-relevant). auditor wird
jetzt analog zu domain_auditor pro Tenant gescoped, sofern tenant_id
gesetzt ist (Abwärtskompatibilität: ohne tenant_id bleibt der bisherige
globale Zugriff erhalten). Betrifft Mail-Suche, Mail-Detailzugriff,
Export, eDiscovery, Threads, OCR sowie das Audit-Log (DB + tamper-evidentes
Flat-File), inkl. Befüllung von tenant_id an allen Audit-Log-Schreibstellen.
Behebt 5 von 7 gemeldeten Schwachstellen (picomatch ReDoS/Method-Injection,
mehrere Next.js-Advisories) via semver-konformer Patch-Updates in
package-lock.json. Verbleibende 2 moderate (postcss <8.5.10) sind in
next@16.2.9 selbst gebündelt, kein stabiler Fix verfügbar (nur 16.3.0
canary/preview) — npm audit fix --force würde next auf 9.3.3 downgraden.
Filtert die Mails des Nutzers (From/To/Cc/Bcc) jetzt serverseitig via
req.AnyAddress vor LIMIT/OFFSET im Index, statt wie bisher per
Post-Filter nach der Paginierung. total und totalPages stimmen damit
mit den tatsächlich sichtbaren Treffern überein.