Zielserver-Entscheidung durch optionales Install-Script aufgelöst statt festgeschrieben: deploy/glitchtip-install.sh installiert GlitchTip per Docker Compose auf einem beliebigen, selbst gewählten Host - nichts automatisch/ungefragt. DSN wird zur Laufzeit über eine neue Admin-GUI-Seite ein-/ausschaltbar (Systemeinstellung-Singleton, GET/PATCH /einstellungen/sentry), statt nur per .env - kein Redeploy zum Umschalten nötig. Frontend lädt @sentry/react nur dynamisch nach, wenn tatsächlich aktiv. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01CVgbozhYmuEhiEJHffRXCV
18 KiB
Epic 01 — Foundation
Details zu FOUND-001 … FOUND-008. FOUND-007/008 ergänzt am 2026-09-09 aus
HiOrg-Server-Vergleich, offen/ungeplant. Übersichtstabelle mit allen FOUND-Kacheln (auch die noch
nicht detaillierten) siehe 00_index.md.
FOUND-001 — Repo & Projektstruktur
- Modul: Foundation
- Ziel: Einheitliche, nachvollziehbare Code-Basis, auf der alle weiteren Kacheln aufbauen.
- Beschreibung: Verzeichnisstruktur Backend/Frontend, Namenskonventionen, Formatierungs-/Lint-Regeln, Basis-README.
- Benutzerwert: Keiner direkt (Entwickler-Infrastruktur), aber Voraussetzung für alles.
- Abhängigkeiten: keine
- Datenmodell: keins
- Backend: Grundgerüst (App-Einstiegspunkt, Router-Registrierung leer)
- Frontend: Grundgerüst (Build-Tooling, leere Startseite)
- Mobile: noch nicht relevant
- QR-Code: nein
- Seriennummer: nein
- Inventarnummer: nein
- Akte: nein
- Rechte: keine (noch kein Auth)
- Audit: nein
- Akzeptanzkriterien: Repo klont sich, Backend startet, Frontend baut, Lint läuft ohne Fehler.
- Tests: Smoke-Test „App startet"
- DoD: lauffähiges leeres Grundgerüst, dokumentiert im README.
FOUND-002 — DB-Grundgerüst + Migrationen
- Ziel: Versionierte, reproduzierbare Datenbankstruktur.
- Beschreibung: PostgreSQL-Anbindung, Migrationstool (z.B. Alembic), erste leere Migration.
- Benutzerwert: indirekt (Datenintegrität/Nachvollziehbarkeit für alle Module).
- Abhängigkeiten: FOUND-001
- Datenmodell: Migrations-Metatabelle (vom Tool selbst verwaltet)
- Backend: DB-Session-Handling, Connection-Pool
- Frontend: —
- Mobile: —
- QR-Code / Seriennummer / Inventarnummer / Akte: nein
- Rechte: keine
- Audit: nein
- Akzeptanzkriterien: Migration lässt sich anwenden und zurückrollen, DB-Verbindung aus App funktioniert.
- Tests: Migrations-Up/Down-Test gegen Testdatenbank.
- DoD: Migration reproduzierbar auf frischer DB, CI führt sie aus.
FOUND-003 — Authentication
- Ziel: Sichere Anmeldung als Basis für jede weitere Rechteprüfung.
- Beschreibung: Login mit Passwort (gehashed), Token-Ausgabe (JWT o.ä.), Token-Validierung.
- Benutzerwert: Jeder Nutzer kann sich anmelden — Grundvoraussetzung für alles Weitere.
- Abhängigkeiten: FOUND-002
- Datenmodell:
benutzer(login, passwort_hash, aktiv) - Backend: POST /auth/login, Token-Decode-Dependency
- Frontend: Login-Seite
- Mobile: gleicher Login-Flow
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: nein
- Rechte: noch keine Rollen, nur „angemeldet/nicht angemeldet"
- Audit: Login-Fehlversuche protokollieren (Brute-Force-Erkennung, optional P2)
- Akzeptanzkriterien: korrektes Passwort → Token; falsches Passwort → 401; abgelaufener Token → 401.
- Tests: Login erfolgreich/fehlgeschlagen, Token-Ablauf.
- DoD: Login funktioniert clientseitig und serverseitig, Passwort niemals im Klartext gespeichert/geloggt.
FOUND-004 — Authorization-Grundgerüst
- Ziel: Zentrale Stelle, an der jeder Endpunkt Rechte prüfen kann.
- Beschreibung: Rollen-Modell (fest, kein granulares System — das kommt erst in Personnel/Readiness-Phase oder eigener späterer Kachel), Dependency/Middleware für Rollenprüfung.
- Benutzerwert: Schützt sensible Aktionen (z.B. nur Materialwart darf Material anlegen).
- Abhängigkeiten: FOUND-003
- Datenmodell:
rolle,benutzer_rolle - Backend: require_roles()-Dependency
- Frontend: Rollenbasiertes Ein-/Ausblenden von UI-Elementen
- Mobile: gleiches Prinzip
- Akte/QR/SN/Inv: nein
- Rechte: dies IST das Rechte-Grundgerüst
- Audit: Rollenänderungen protokollieren
- Akzeptanzkriterien: Endpunkt ohne passende Rolle → 403; mit passender Rolle → 200.
- Tests: je Rolle ein Zugriffstest.
- DoD: mind. 2 Rollen (z.B. Administrator, Helfer) funktionieren nachweisbar unterschiedlich.
FOUND-005 — API-Grundgerüst
- Ziel: Konsistente API für alle künftigen Module.
- Beschreibung: Einheitliches Fehlerformat, Versionierungs-Präfix (
/api/v1), OpenAPI-Dokumentation automatisch. - Benutzerwert: indirekt — konsistente, vorhersehbare API für Frontend/Mobile/ Drittsysteme.
- Abhängigkeiten: FOUND-002
- Datenmodell: keins
- Backend: Fehler-Handler, Health-Endpoint
- Frontend: generischer API-Client mit einheitlicher Fehlerbehandlung
- Mobile: gleicher Client
- Akte/QR/SN/Inv: nein
- Rechte: keine (Health-Endpoint öffentlich)
- Audit: nein
- Akzeptanzkriterien:
/healthantwortet 200, ein absichtlich provozierter Fehler liefert einheitliches JSON-Fehlerformat. - Tests: Health-Check-Test, Fehlerformat-Test.
- DoD: OpenAPI-Doku ist unter
/docserreichbar.
FOUND-006 — Logging & Audit-Grundgerüst
- Ziel: Jede sicherheits-/fachlich relevante Aktion muss später nachvollziehbar sein.
- Beschreibung: Zentrale Audit-Tabelle (append-only), generische Log-Funktion (wer/wann/was/alter Wert/neuer Wert).
- Benutzerwert: Nachvollziehbarkeit für Zugführer/Administrator, Vertrauenswürdigkeit des Systems.
- Abhängigkeiten: FOUND-002
- Datenmodell:
audit_log(id, zeitpunkt, benutzer_id, ereignistyp, entitaet_typ, entitaet_id, alter_wert, neuer_wert) - Backend: log()-Service-Funktion, von anderen Modulen aufrufbar
- Frontend: Änderungslog-Ansicht (rudimentär, volle UI evtl. später eigene Kachel)
- Mobile: —
- Akte/QR/SN/Inv: nein direkt, aber Grundlage für FILE-005/007
- Rechte: Lesen nur privilegierte Rollen
- Audit: ist selbst das Audit-System
- Akzeptanzkriterien: eine Testaktion erzeugt einen Log-Eintrag mit korrektem Vorher/Nachher-Wert.
- Tests: Log-Eintrag wird bei simulierter Aktion erzeugt und ist abrufbar.
- DoD: mind. ein reales Ereignis (z.B. Login) wird bereits geloggt.
FOUND-007 — CSV/XLS-Import/Export für Objekt- und Materialstammdaten (P2, neu,
Scope geklärt 2026-09-09)
- Ziel: Massenpflege von Objekt- UND Materialstammdaten statt Einzelanlage per UI.
- Scope (entschieden 2026-09-09): beide Ebenen —
Objekt(Behälter-Stammdaten: Rucksack/Fahrzeug/Standort) UNDGeraetInstanz(Einzelgeräte mit Seriennummer darin). Passt zum Ursprungsfall Excel-Rucksackliste, wo beide Ebenen typischerweise in einer Tabelle stehen. - Beschreibung: Export bestehender Objekte+Geräteinstanzen als CSV, Import mit Validierung (Duplikat-Erkennung über Inventarnummer/Seriennummer, Fehlerliste bei ungültigen Zeilen statt Alles-oder-Nichts-Abbruch). Ein Import-Vorgang kann beide Ebenen in einer Datei abdecken (verschachtelte Struktur: Objekt-Zeile + zugehörige Geräte-Zeilen) oder zwei getrennte Dateien — Implementierungsdetail, nicht mehr Scope-Frage.
- Benutzerwert: Direkter Nutzen für den Ursprungsfall von MABEA — Migration bestehender Excel-Rucksacklisten in Massenpflege statt Zeile für Zeile manuell nacherfassen, inklusive der darin enthaltenen Einzelgeräte.
- Abhängigkeiten: ASSET-003,
GeraetInstanz-Modell - Datenmodell: keins neu (nutzt bestehende Objekt-/GeraetInstanz-Tabellen)
- Backend:
POST /objekte/import+POST /geraete/import(oder kombinierter Endpunkt, je nach gewählter Dateistruktur), jeweils Dry-Run-Modus + Commit-Modus;GET /objekte/export+GET /geraete/export - Frontend: Upload-Dialog mit Fehlerliste-Anzeige vor endgültigem Import, Export-Button in Objektliste UND Geräte-/Materialansicht
- Mobile: nein (Desktop-Verwaltungsaufgabe)
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: Duplikat-Prüfung läuft darüber
- Akte: nein direkt
- Rechte: Administrator/Materialverantwortlicher
- Audit: Import als Sammel-Ereignis geloggt (nicht jede Zeile einzeln)
- Akzeptanzkriterien: Import mit teilweise fehlerhaften Zeilen zeigt genau welche Zeilen fehlschlugen, gültige Zeilen werden trotzdem übernommen (kein Alles-oder- Nichts); Export re-importierbar (Round-Trip-Test), sowohl für Objekte als auch für Geräteinstanzen; Geräte-Zeilen ohne zugehöriges Objekt werden abgelehnt (referenzielle Konsistenz).
- Tests: Round-Trip-Test (Export→Import ergibt identischen Bestand) für beide Ebenen, Fehlerzeilen-Test (gemischt gültig/ungültig), Test für Objekt+zugehörige-Geräte in einem Import-Vorgang.
- DoD: ✅ umgesetzt (2026-09-10) — CSV (kein XLS, Scope beim Bau bewusst auf
CSV reduziert) für Objekt UND GeraetInstanz, jeweils Dry-Run+Commit,
Fehlerliste pro Zeile, Round-Trip export→import getestet.
backend/app/services/import_export.py,backend/app/api/v1/endpoints/import_export.py,backend/tests/test_import_export.py. Matching über Klarnamen (Objekttyp/Standort/Materialname, Objektcode) statt technischer IDs — passend zum CSV-Ursprungsformat der Excel-Rucksacklisten. XLS-Unterstützung nicht umgesetzt (kein Bedarf erkennbar, CSV reicht für den Excel-Export-Case). Referenz (HiOrg-Server-Vergleich 2026-09-09): HiOrg bietet Import/Export für praktisch alle Datentypen (CSV/XLS/vCard/iCal) — MABEA hat dafür jetzt einen CSV-Mechanismus für die beiden wichtigsten Ebenen.
FOUND-008 — Generischer Fristen-Dienst (P3, neu, Schnittstelle geklärt 2026-09-09)
- Ziel: EINE Berechnungslogik für „läuft etwas bald ab/wird etwas bald fällig" statt mehrfach separat implementiert.
- Beschreibung: MABEA hat Ablauf-/Fälligkeitslogik aktuell an drei Stellen
unabhängig voneinander gebaut: Chargen-Ablaufdatum (INV-005), Qualifikations-
Ablaufwarnung (PERS-007), Wartungsfälligkeit (MAINT-002/NOTIF-003). Ein
gemeinsamer
Fristen-Dienst (Interface: „gib mir alle Objekte mit Frist-Typ X, die den Dringlichkeitsgrad Y erreicht haben" — siehe Schnittstelle unten) würde die Berechnungslogik einmal statt dreimal pflegen. - Benutzerwert: Kein direkter Nutzerwert (reines Refactoring), aber weniger Wartungsaufwand/Inkonsistenz-Risiko bei künftigen Fristen-Arten (z.B. Vertrags- laufzeiten, TÜV-Termine).
- Abhängigkeiten: INV-005, PERS-007, MAINT-002 (bestehende Implementierungen als Migrationsbasis)
- Datenmodell: keins neu, gemeinsame
FristTyp-Enum als Kategorisierung (charge_ablauf/qualifikation_ablauf/wartung_faellig/...) - Schnittstelle (entschieden 2026-09-09, korrigiert 2026-09-10): „Tage bis
fällig" als gemeinsamer Nenner funktioniert NICHT für km/Betriebsstunden-Fristen
— MABEA verfolgt keine Verbrauchsrate über Zeit (nur den aktuellen Zählerstand),
eine Tage-Schätzung wäre erfunden/unbegründet. Stattdessen: gemeinsame
FristTreffer-Struktur mit Dringlichkeits-Ampel statt einheitlicher Zeiteinheit —{objekt_id, frist_typ, bezeichnung, dringlichkeit: enum (ok/bald/kritisch/ueberfaellig), rest_anzeige: str}.rest_anzeigebleibt je Typ in seiner nativen Einheit (z.B. „in 12 Tagen" bei Datum-Fristen, „noch 340 km" bei Kilometer-Fristen, „noch 15 Bh" bei Betriebsstunden) — nur die Ampel-Einstufung (ok/bald/kritisch/überfällig) ist typübergreifend einheitlich vergleichbar, die Restanzeige selbst bleibt nativ und ehrlich statt einer erfundenen Tage-Umrechnung. Jede der drei Implementierungen bringt ihre eigene Schwellenwert-Logik mit (z.B. „< 10% der Sollstrecke übrig" = kritisch bei km),fristen.pynormalisiert nur auf die gemeinsame Ampel, nicht auf eine gemeinsame Zeiteinheit. - Backend:
app/services/fristen.pyals gemeinsame Schnittstelle, bestehende drei Implementierungen (app/services/dashboard.py,app/services/akte.py,app/services/personal.py,app/services/wartung.py:faellige_wartungen_fuer_objekt) schrittweise darauf umstellen (nicht big-bang) — jede liefert intern weiter ihre Rohdaten,fristen.pyübernimmt nur die Normalisierung aufFristTreffer. - Frontend: keine Änderung sichtbar (reines Backend-Refactoring)
- Mobile: keins
- QR-Code/Seriennummer/Inventarnummer: nein
- Akte: nein direkt
- Rechte: keine Änderung
- Audit: keine Änderung
- Akzeptanzkriterien: alle drei bestehenden Fristen-Arten liefern nach Umstellung identische Ergebnisse wie vorher (Regressionstest), neue Fristen-Art ohne Duplikation der Kernlogik hinzufügbar.
- Tests: Regressionstests der drei bestehenden Fristen-Berechnungen gegen die neue gemeinsame Implementierung.
- DoD: ✅ Normalisierungsschicht umgesetzt (2026-09-10),
app/services/fristen.py—fristen_fuer_chargen/fristen_fuer_qualifikationen/fristen_fuer_wartungrufen die drei bestehenden Rohfunktionen unverändert auf und normalisieren nur das Ergebnis aufFristTreffer(Ampel +rest_anzeige). Bewusst NICHT umgesetzt: Umstellung der bestehenden Aufrufer (Dashboard-/ Akte-/Personal-Endpunkte) auf die neue Schicht — schrittweise Migration wie in der Schnittstellen-Entscheidung vorgesehen, noch nicht angegangen, aktuell reine Bibliotheksfunktion ohne eigenen Endpunkt. Wartungs-Ampel für km/ Betriebsstunden bleibt vereinfacht auf ok/überfällig (Rohfunktion liefert kein Zwischenmaß, siehe Docstring infristen.py) — echte bald/kritisch-Abstufung bräuchte einen Umbau vonfaellige_wartungen_fuer_objekt, aus Scope-Gründen zurückgestellt.backend/tests/test_fristen.pyals Regressionstest gegen die drei Rohfunktionen. Referenz (HiOrg-Server-Vergleich 2026-09-09): HiOrg berücksichtigt Qualifikations-Ablauf generisch bei der Diensteinteilung — technische Entsprechung ist jetzt der gemeinsame Fristen-Mechanismus.
FOUND-013 — Error-Tracking (GlitchTip, P2, geplant 2026-09-10)
- Ziel: Unbehandelte Exceptions in Backend UND Frontend zentral erfassen,
statt sie nur verstreut in
journalctl/Browser-Konsole zu finden. - Entscheidung 2026-09-10: GlitchTip statt Sentry-Cloud — self-hosted,
Sentry-API-kompatibel (beide SDKs
sentry-sdk/@sentry/reactfunktionieren unverändert, nur DSN zeigt auf die eigene Instanz statt sentry.io). Bei Rettungsdienst-Kontext (potenzieller Art.-9-DSGVO-Bezug) bleiben Fehlerdaten damit auf eigener Infrastruktur statt bei einem US-SaaS-Anbieter. - Standort — bewusst nicht festgeschrieben: GlitchTip braucht nur eine
DSN-URL in Backend-
.env(SENTRY_DSN) und Frontend-Build (VITE_SENTRY_DSN) — läuft auf 192.168.1.238, einem separaten Server, oder später sogar GlitchTips eigenem SaaS, ohne Codeänderung. Standortwechsel ist reines Config-Ändern + Neustart, kein Redeploy-Zwang der MABEA-Business- Logik. Konkreter Zielserver noch offen — DECISION REQUIRED vor Inbetriebnahme (192.168.1.238 selbst, oder ein neuer/separater Host analog zu 192.168.1.236 für Flutter). - Abhängigkeiten: keine (additiv, keine bestehende Funktion betroffen)
- Betrieb (GlitchTip selbst): Docker Compose (GlitchTip-Container + Postgres + Redis + optional Celery-Worker) — GlitchTip wird offiziell nur als Docker-Image vertrieben, kein natives Debian-Paket. Widerspricht nicht CLAUDE.md „kein Docker-Zwang" (das gilt für MABEA selbst, das bereits ohne Docker läuft) — für GlitchTip als Fremdsoftware ist Docker die einzige praktikable Betriebsart, isoliert vom restlichen Server-Setup.
- Backend:
sentry-sdk[fastapi]als Dependency, Initialisierung inapp/main.py(DSN ausapp_settings.py, No-Op wenn DSN leer/nicht gesetzt — Fail-Safe, kein Fehler-Tracking bricht den Start nicht ab). - Frontend:
@sentry/react, Initialisierung inmain.tsx(DSN ausVITE_SENTRY_DSN, ebenfalls No-Op wenn ungesetzt). - Rechte/Zugriff: GlitchTip hat eigene Benutzerverwaltung (kein MABEA-Login-Bezug) — Zugriff auf die Fehler-Übersicht separat einzurichten.
- Datenschutz: IP-Adressen/Nutzerdaten in Fehlerberichten sind DSGVO-
relevant (
send_default_piiexplizit aufFalselassen), Payload-Scrubbing für bekannte sensible Felder (Login/Passwort-Felder) vor Rollout prüfen. - Akzeptanzkriterien: eine absichtlich ausgelöste Backend-Exception UND eine Frontend-Exception erscheinen in GlitchTip mit Stacktrace.
- Tests: keine (reine Infrastruktur-/Konfigurationsintegration).
- DoD: ✅ erledigt (2026-09-10) — Zielserver-Entscheidung durch
optionales Install-Script aufgelöst statt festgeschrieben:
deploy/glitchtip-install.shinstalliert GlitchTip per Docker Compose auf einem BELIEBIGEN, vom Nutzer gewählten Host (MABEA-Server selbst oder separat) — nichts wird automatisch/ungefragt installiert, das Script muss bewusst ausgeführt werden. Zusätzlich, über die ursprüngliche Planung hinaus: DSN wird NICHT nur per.envgesetzt, sondern zur Laufzeit über eine neue Admin-GUI-Seite („Fehler-Tracking") ein-/ausschaltbar —Systemeinstellung-Singleton-Tabelle (Migration0053_systemeinstellung.py),GET/PATCH /einstellungen/sentry(GET bewusst ohne Auth, DSN ist kein Geheimnis, wird ohnehin im Frontend-Bundle sichtbar),sentry_sdk.init()wird beim Setzen sofort erneut aufgerufen (kein Backend-Neustart nötig). Frontend lädt die DSN zur Laufzeit (src/monitoring/sentry.ts) und lädt@sentry/reactnur dynamisch nach, wenn tatsächlich aktiv (kein Bundle- Gewicht im Normalfall)..env-VariableSENTRY_DSNbleibt als Bootstrap- Fallback bestehen, DB-Wert hat Vorrang.send_default_pii=Falsefest verdrahtet (DSGVO). Tests:test_found013_systemeinstellung.py.
MABEA-Ist-Stand-Abgleich: FOUND-001…006 sind in MABEA vollständig vorhanden
(FastAPI-Grundgerüst, Alembic-Migrationen, JWT-Login, require_roles()-Dependency,
einheitliches Fehlerformat + /docs, historie-Tabelle als Audit-Log). FOUND-007…012
(Konfiguration/Docker/CI/Backup/Tests/Doku) ebenfalls größtenteils vorhanden
(app_settings.py, .env, Gitea-CI ci.yml, pytest, README/DEVLOG). FOUND-013
(Error-Tracking) als einzige echte Lücke identifiziert und geplant (2026-09-10),
Umsetzung hängt an einer noch offenen Zielserver-Entscheidung.