# Karte 10 – QR-Code / Barcode **Status:** Roadmap-Feature, Datenmodell-Vorbereitung schon in V1 nötig ## Entscheidung QR/Barcode-Scan ist gewünschte spätere Funktion: - Objekt-Code (Rucksack/Fahrzeug) → Direktsprung ins Kontroll-Screen (statt Portal → Standort → Fahrzeug → Rucksack suchen). - Geräte-Code (Einzelgerät) → automatische Seriennummer-Erkennung. ## Konsequenz für V1 (jetzt schon vorsehen) - Prompt 06 (Datenmodell): Objekt (Rucksack/Fahrzeug) und Einzelgerät bekommen je ein eindeutiges Code-/ID-Feld, auch wenn Scan-UI erst später kommt. - Kein Schema-Umbau später nötig, nur Scan-Funktion (Kamera/Reader) ergänzen. ## Umsetzung - Eigentliche Scan-Funktion → Prompt 24 (Roadmap), nicht MVP. ## Barcode-Format (Nutzerentscheidung) - Standard: **Code128**, eindimensional, weit verbreitet. - Bewusste Wahl statt proprietärem/2D-Format, um Geräteauswahl offen zu halten. - Konsequenz Datenmodell: Code-Feld (Objekt/Gerät) muss Code128-kompatiblen Zeichensatz aufnehmen können (alphanumerisch, keine Sonderzeichen-Einschränkung nötig, Code128 deckt ASCII ab). - Zusatzanforderung: Code muss per Tablet-/Smartphone-Kamera lesbar sein (Software-Scan). Code128 ist per Kamera grundsätzlich lesbar, aber empfindlicher gegenüber Druckqualität/Abstand/Winkel als 2D-Codes wie QR. Konsequenz: Drucklayout (Größe, Kontrast) muss auf Kamera-Scan getestet werden. ## Label-Design (offener Punkt, Prompt 24 vertiefend) - Physisches Label-Design (Größe, Material, Kontrast, Schriftgröße Klartext unter Code, Anbringungsort am Objekt) muss mit aufgenommen werden, nicht nur der Code-Inhalt selbst. - Anforderungen an Label aus Einsatzumfeld: witterungsbeständig/abriebfest (Rucksäcke/Fahrzeuge im Rettungsdiensteinsatz), Kontrast/Größe für zuverlässigen Kamera-Scan (siehe oben). - Klartext-Fallback auf Label empfohlen (Code + lesbare Objekt-ID), falls Scan mal ausfällt. - Konkretes Layout/Material erst bei Umsetzung (Prompt 24) final festlegen, hier nur als Anforderung vermerkt.