Initiale fachliche Konzeption MABEA (Prompts 01-23, Arbeitskarten 01-13)
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01L85hmKbvX7Cqkq47KnQhFt
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# Arbeitskarten – Index
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Status: entstanden aus Klärungsrunde vor Prompt 01. Jede Karte = ein entschiedener oder offener Punkt, mit Bezug zu `prompts.md`.
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| Nr | Karte | Status | Bezug |
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|----|-------|--------|-------|
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| 01 | [Rollen & Zuordnung](01_rollen_zuordnung.md) | entschieden | Prompt 05 |
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| 02 | [Rechte: Stammdaten vs. Ist-Menge](02_rechte_stammdaten.md) | entschieden | Prompt 05 |
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| 03 | [Sollmengen-Recht Materialverantwortlicher](03_sollmengen_recht.md) | entschieden | Prompt 04, 05 |
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| 04 | [Organisationsstruktur / Zuständigkeiten](04_organisationsstruktur.md) | entschieden, Detail offen | Prompt 05, 06 |
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| 05 | [Benachrichtigungen](05_benachrichtigungen.md) | entschieden | Prompt 12 |
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| 06 | [Geräteanforderung PC/Mobil](06_geraet_pc_mobil.md) | entschieden | Prompt 11, 17 |
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| 07 | [Sofort-Nachfüllung während Kontrolle](07_sofort_nachfuellung.md) | entschieden | Prompt 02, 03 |
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| 08 | [Mindermengen-Gültigkeit](08_mindermenge_gueltigkeit.md) | entschieden | Prompt 04 |
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| 09 | [Authentifizierung](09_authentifizierung.md) | entschieden | Prompt 05, 19 |
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| 10 | [QR-Code / Barcode](10_qr_barcode.md) | Roadmap, Datenmodell-Vorbereitung nötig | Prompt 06, 24 |
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| 11 | [Systemumfang: generisches Ressourcenmanagement](11_systemumfang_ressourcenmanagement.md) | entschieden, grundlegend | Prompt 06, 07 |
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| 12 | [Eskalation offener Fehlbestände](12_eskalation.md) | Roadmap, Datenmodell-Vorbereitung nötig | Prompt 03, 24 |
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| 13 | [Hauptserver mit Satelliten-Servern](13_satelliten_server.md) | entschieden, Betrieb Roadmap, Datenmodell-Vorbereitung nötig | Prompt 17, 19, 20 |
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Nächster Schritt: Prompt `01_anforderungsanalyse` unter Berücksichtigung aller entschiedenen Karten bearbeiten.
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**Hinweis (Gesamtprüfung):** Wiki-Link-Aliase (`[[name]]`) sind uneinheitlich benannt (z. B. Datei `10_individuelle_beladung.md` wird teils als `[[10_individuelle_beladung]]`, teils sinngemäß referenziert). Vor Code-Umsetzung/Migration einmal Alias-Konsistenz gegen tatsächliche Dateinamen prüfen.
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# Karte 01 – Rollen & Zuordnung
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Grundsätzlich darf jeder Mitarbeiter jedes Rucksack/Fahrzeug kontrollieren (keine feste Pflichtzuordnung). Zusätzlich können Verantwortliche gezielt zuweisen – entweder an eine Einzelperson oder an eine Gruppe.
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## Konsequenz für Datenmodell / Fachkonzept
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- Zuweisung ist optional, nicht Pflichtfeld.
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- Zuweisungsmodell muss sowohl Einzelperson als auch Gruppe unterstützen (z. B. Tabelle Zuweisung: Objekt ↔ Benutzer ODER Objekt ↔ Gruppe).
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- UI: Mitarbeiter sieht alle Objekte, ggf. zugewiesene hervorgehoben/priorisiert.
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## Offen
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- Muss Zuweisung fällige Kontrollen "erzwingen" (Pflichtkontrolle) oder ist sie nur Empfehlung/Sichtbarkeit? → bei Prompt 02/05 klären.
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# Karte 02 – Rechte: Stammdaten vs. Ist-Menge
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Mitarbeiter/Kontrollorgan darf nur die tatsächliche Ist-Menge melden. Materialstammdaten (Bezeichnung, Artikelnummer usw.) sind für diese Rolle gesperrt.
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## Konsequenz
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- Rechtematrix (Prompt 05): Mitarbeiter = Ist-Menge erfassen, keine Stammdaten-Schreibrechte.
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- Stammdatenpflege bleibt Administration bzw. ggf. Materialverantwortlichem vorbehalten (siehe Karte 03).
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# Karte 03 – Sollmengen-Recht Materialverantwortlicher
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Materialverantwortlicher darf Sollmengen (Beladungsvorlagen) selbst ändern – nicht nur Mindermengen genehmigen.
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## Konsequenz
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- Rechtematrix (Prompt 05): Materialverantwortlicher = Mindermengen genehmigen UND Sollmengen/Vorlagen bearbeiten.
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- Prompt 08 (Beladungsvorlagen): Vorlagenänderung muss diese Rolle als Berechtigten vorsehen, nicht nur Administration.
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- Historie/Audit (Prompt 13): Sollmengenänderungen durch Materialverantwortlichen müssen protokolliert werden (wer, wann, alt/neu).
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# Karte 04 – Organisationsstruktur / Zuständigkeiten
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**Status:** entschieden, Detail noch offen
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## Entscheidung
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Keine starre zentrale ODER dezentrale Struktur vorgeben. Administrator muss Zuständigkeiten (welcher Verantwortliche für welchen Standort/welches Objekt) flexibel selbst einteilen können.
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## Konsequenz für Datenmodell
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- Zuständigkeit ist eigene, konfigurierbare Zuordnung: Verantwortlicher(e) ↔ Standort und/oder Objekt (Rucksack/Fahrzeug), n:m-Beziehung.
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- Kein Hardcoding von "eine Wache = ein Verantwortlicher".
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- Administration benötigt UI/Funktion zum Verwalten dieser Zuordnungen (Prompt 05).
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## Offen
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- Kann ein Objekt mehrere Verantwortliche gleichzeitig haben? (Vermutlich ja, klären bei Prompt 05/06.)
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- Vererbt sich Zuständigkeit vom Standort auf alle Objekte am Standort automatisch, oder muss sie separat je Objekt gesetzt werden?
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# Karte 05 – Benachrichtigungen
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Bei neuem Fehlbestand wird Verantwortlicher benachrichtigt über:
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- Dashboard (Portal)
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- E-Mail
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Kein Push/App in V1.
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## Konsequenz
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- Prompt 12 (Dashboard): Dashboard-Anzeige ist Pflichtbestandteil.
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- Technische Architektur (Prompt 19): E-Mail-Versand-Komponente einplanen (z. B. Trigger bei Statuswechsel "offen").
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- Push/App bleibt spätere Ausbaustufe (Roadmap, Prompt 24).
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# Karte 06 – Geräteanforderung PC/Mobil
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Kontrolle muss sowohl auf PC als auch auf Smartphone/Tablet funktionieren – kein "mobile-only" oder "PC-only".
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## Konsequenz
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- Prompt 11 (Mitarbeiter-UI): Responsive Design, keine reine Mobile-App-Annahme.
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- Prompt 17 (Mobile/Offline): Offline-Fähigkeit bleibt separat zu bewerten, unabhängig von Geräteklasse.
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- Technische Architektur (Prompt 19): Web-basiert sinnvoll, um beide Geräteklassen mit einer Codebasis abzudecken.
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# Karte 07 – Sofort-Nachfüllung während Kontrolle
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Wenn Besatzung Fehlmenge noch während laufender Kontrolle direkt aus Lager nachfüllt, gilt: Fehlbestand entsteht trotzdem als Vorgang und wird im selben Moment als erledigt markiert. Kein "verschwindet spurlos".
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## Konsequenz
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- Prompt 03 (Fehlbestandsmanagement): Statuswechsel "offen" → "erledigt" muss auch innerhalb derselben Kontrollsitzung möglich sein (nicht nur über mehrere Kontrollen hinweg).
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- Historie (Prompt 13) muss diesen Fall abbilden: Fehlmenge festgestellt, Fehlbestand angelegt, Nachfüllung, erledigt – alles mit Zeitstempel, auch wenn zeitlich sehr nah beieinander.
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# Karte 08 – Mindermengen-Gültigkeit
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Genehmigte Mindermenge gilt automatisch nur bis zur nächsten Kontrolle des betroffenen Objekts – kein festes Ablaufdatum, kein unbefristetes Gelten.
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## Konsequenz
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- Prompt 04 (Mindermengen): Genehmigung ist an "nächste Kontrolle" gekoppelt, nicht an Kalenderdatum.
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- Bei nächster Kontrolle: Ist-Menge wird neu erfasst; ist die Abweichung weiterhin vorhanden, muss neu entschieden werden (neuer Genehmigungsvorgang oder Fehlbestand wieder aktiv).
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- Datenmodell: Genehmigung referenziert die Kontrolle, ab der sie NICHT mehr automatisch gilt (z. B. "gültig_bis_kontrolle_id" oder Statuslogik beim Kontrollabschluss).
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# Karte 09 – Authentifizierung
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**Status:** entschieden
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## Entscheidung
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Version 1 benötigt echte Benutzerkonten mit Login (Passwort/PIN) – keine einfache Namensauswahl ohne Absicherung.
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## Konsequenz
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- Prompt 05 (Rollen/Rechte) und Prompt 19 (Architektur): Authentifizierungskomponente ist Pflichtbestandteil des MVP, nicht optional.
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- Zurechenbarkeit von Kontrollen/Genehmigungen/Änderungen (Prompt 13, Historie) basiert auf echtem Login, nicht auf Selbstauskunft.
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# Karte 10 – QR-Code / Barcode
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**Status:** Roadmap-Feature, Datenmodell-Vorbereitung schon in V1 nötig
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## Entscheidung
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QR/Barcode-Scan ist gewünschte spätere Funktion:
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- Objekt-Code (Rucksack/Fahrzeug) → Direktsprung ins Kontroll-Screen (statt Portal → Standort → Fahrzeug → Rucksack suchen).
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- Geräte-Code (Einzelgerät) → automatische Seriennummer-Erkennung.
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## Konsequenz für V1 (jetzt schon vorsehen)
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- Prompt 06 (Datenmodell): Objekt (Rucksack/Fahrzeug) und Einzelgerät bekommen je ein eindeutiges Code-/ID-Feld, auch wenn Scan-UI erst später kommt.
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- Kein Schema-Umbau später nötig, nur Scan-Funktion (Kamera/Reader) ergänzen.
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## Umsetzung
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- Eigentliche Scan-Funktion → Prompt 24 (Roadmap), nicht MVP.
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## Barcode-Format (Nutzerentscheidung)
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- Standard: **Code128**, eindimensional, weit verbreitet.
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- Bewusste Wahl statt proprietärem/2D-Format, um Geräteauswahl offen zu halten.
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- Konsequenz Datenmodell: Code-Feld (Objekt/Gerät) muss Code128-kompatiblen Zeichensatz aufnehmen können (alphanumerisch, keine Sonderzeichen-Einschränkung nötig, Code128 deckt ASCII ab).
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- Zusatzanforderung: Code muss per Tablet-/Smartphone-Kamera lesbar sein (Software-Scan). Code128 ist per Kamera grundsätzlich lesbar, aber empfindlicher gegenüber Druckqualität/Abstand/Winkel als 2D-Codes wie QR. Konsequenz: Drucklayout (Größe, Kontrast) muss auf Kamera-Scan getestet werden.
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## Label-Design (offener Punkt, Prompt 24 vertiefend)
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- Physisches Label-Design (Größe, Material, Kontrast, Schriftgröße Klartext unter Code, Anbringungsort am Objekt) muss mit aufgenommen werden, nicht nur der Code-Inhalt selbst.
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- Anforderungen an Label aus Einsatzumfeld: witterungsbeständig/abriebfest (Rucksäcke/Fahrzeuge im Rettungsdiensteinsatz), Kontrast/Größe für zuverlässigen Kamera-Scan (siehe oben).
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- Klartext-Fallback auf Label empfohlen (Code + lesbare Objekt-ID), falls Scan mal ausfällt.
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- Konkretes Layout/Material erst bei Umsetzung (Prompt 24) final festlegen, hier nur als Anforderung vermerkt.
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# Karte 11 – Systemumfang: generisches Ressourcenmanagement
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**Status:** entschieden, grundlegend (beeinflusst Benennung + Datenmodell)
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## Entscheidung
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System wird konzeptionell nicht als "Rettungsdienst-Materialverwaltung" gedacht, sondern als generisches **Ressourcen- und Materialmanagement**. Rettungsdienst/KatS sind ein Bereich davon, nicht der gesamte Scope.
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Perspektivisch zu verwaltende Objekttypen (Beispiele, nicht abschließend):
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Fahrzeuge, Rucksäcke, Zelte, Feldbetten, Stromerzeuger, Funkgeräte, Aggregate, Sanitätsmaterial, Betreuungsmaterial.
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## Konsequenz für Datenmodell (Prompt 06/07)
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- "Bereich" bzw. "Kategorie" wird eigene Dimension über dem Objekttyp – nicht Rettungsdienst hartcodiert.
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- Objekt-Entität (aktuell "Rucksack/Fahrzeug") sollte generisch als "Ressource"/"Ausrüstungsobjekt" modelliert werden, mit Typ als Attribut/Unterklasse statt eigener Tabelle je Objektart.
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- Materialstamm (Prompt 07) muss über Sanitätsmaterial hinaus erweiterbar bleiben (z. B. Betreuungsmaterial, technisches Material).
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## Auswirkung auf bestehende Prompts
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- Prompt 01 (Anforderungsanalyse): Scope-Beschreibung entsprechend generisch formulieren, nicht auf Rettungsdienst verengen.
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- Prompt 06 (Datenmodell): "Bereich" als Grunddimension explizit einführen.
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# Karte 12 – Eskalation offener Fehlbestände
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**Status:** Roadmap-Feature, Datenmodell-Vorbereitung schon in V1 sinnvoll
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## Entscheidung
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Später gewünscht: automatische Eskalation bei lange offenen Fehlbeständen, z. B.:
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- Erinnerung nach X Tagen (🟡)
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- Eskalation an Leitungsverantwortlichen nach Y Tagen (🔴)
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Zeitschwellen konfigurierbar, nicht fix.
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## Konsequenz für V1
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- Prompt 03 (Fehlbestandsmanagement): Fehlbestand-Entität muss Zeitstempel "entstanden am" führen, damit "Alter" später berechenbar ist, ohne Modelländerung.
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- Kein Eskalationsmechanismus selbst in V1/MVP (Prompt 18) – nur Datenbasis dafür vorhalten.
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## Umsetzung
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- Eskalationslogik (Jobs, Schwellenwerte, Empfängerlogik) → Prompt 24 (Roadmap).
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# Karte 13 – Hauptserver mit Satelliten-Servern
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**Status:** Entschieden (Architektur-Erweiterung), betrifft Prompt 17 (Offline) und Prompt 19 (Architektur).
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## Entscheidung
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Zusätzlich zum Hauptserver können **Satelliten-Server** existieren, die lokal (am Einsatzort/an einer Wache) laufen und temporär vom Hauptserver getrennt sind.
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## Einsatzfälle
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1. KatS-Einsatzlage (Zeltlager/Einsatzort ohne Internet) – Satellit läuft autark vor Ort.
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2. Wache mit dauerhaft schlechter Anbindung – Satellit als Regelbetrieb, nicht nur Notfall.
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3. Reiner Ausfallschutz – Satellit übernimmt nur bei Komplettausfall Hauptserver/Internet.
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## Autark-Dauer
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Bewusst **nicht zeitlich begrenzt** – System darf keine feste Obergrenze annehmen (z. B. "nach 3 Tagen zwingend Sync nötig"). Trennung kann Stunden bis mehrere Tage/unbestimmt dauern.
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## Mehrbenutzerfähigkeit am Satelliten
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Satellit ist funktional ein vollwertiger, kleiner Hauptserver-Klon (gleiche Software/API), kein reiner Cache. Mehrere Mitarbeiter können gleichzeitig am selben Satelliten arbeiten – braucht keine eigene Konfliktlösung, da er wie der Hauptserver selbst funktioniert.
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## Konfliktvermeidung (statt Konfliktlösung)
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Zentrale Design-Entscheidung: Konflikte beim Zurücksynchronisieren **sollen strukturell nicht vorkommen**, nicht nachträglich aufgelöst werden.
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- Jedes Objekt (Rucksack/Fahrzeug) ist während einer Trennung **fest genau einem Server zugeordnet** – entweder Hauptserver oder ein bestimmter Satellit, nie beiden gleichzeitig.
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- Objekte, die einem Satelliten zugeteilt sind, werden am Hauptserver für Schreibzugriffe gesperrt/als "ausgelagert" markiert, bis Rücksynchronisation erfolgt ist.
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- Dadurch kein "wer gewinnt"-Problem – es gibt pro Objekt nur eine schreibende Quelle zu jedem Zeitpunkt.
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## Konsequenz für Datenmodell/Architektur (Vorbereitung, Details Prompt 19/20 zu vertiefen)
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- Objekt braucht Feld "aktuell zugeordneter Server" (Hauptserver-ID oder Satelliten-ID).
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- Zuordnung ändert sich nur durch bewussten Vorgang ("Objekt X an Satellit Y auslagern" / "Objekt X zurückholen"), nicht automatisch.
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- Historie/Fehlbestände/Kontrollen, die am Satelliten entstehen, tragen von Anfang an die eindeutigen IDs des Gesamtsystems (nicht lokal generierte, kollisionsanfällige IDs) – Voraussetzung für widerspruchsfreies Zusammenführen beim Sync.
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- Synchronisation überträgt beim Reconnect neu entstandene Datensätze (Kontrollen, Nachfüllungen, Historie, neue Objektpositionen/Zuständigkeiten) per Insert **und** am Satelliten geänderte, bereits vorher existierende Zeilen (Objektpositionen, offene Fehlbestände, aktive Mindermengen-Genehmigungen) per Upsert an den Hauptserver – kein reiner Append-Vorgang (konkretes SQL/Reihenfolge siehe [[20_datenbank_schema]] Punkt 10). Danach wird die Objekt-Zuordnung zurückgesetzt.
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## Offene Punkte für weitere Ausarbeitung
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- Wie wird eine Auslagerung technisch ausgelöst/verwaltet (manuell durch Administration vor einem Einsatz, oder automatisch bei Verbindungsverlust)?
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- Muss der Satellit vorab mit den relevanten Stammdaten bestückt werden, bevor er getrennt wird? Dazu gehören: Materialstamm, Vorlagen, betroffene Objekte/Objektpositionen, **sowie deren offene Fehlbestände und aktive Mindermengen-Genehmigungen** (ohne diese kann am Satelliten weder korrekt nachgefüllt noch genehmigt werden).
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- Was passiert, wenn beim Auslagern bereits eine Kontrolle am Hauptserver „in Bearbeitung" ist, bzw. wenn ein Objekt zurückgeholt werden soll, während am Satelliten noch eine Kontrolle läuft? – noch keine Regel definiert, vor Umsetzung zu klären (Vorschlag: Auslagerung/Rückholung nur bei Kontrollstatus „nicht gestartet" oder „abgeschlossen" zulassen).
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- Erzwingung von `objektposition.zuletzt_geaendert_am`: aktuell nur Spalten-Default, keine Garantie, dass jeder UPDATE-Pfad den Wert tatsächlich aktualisiert. Vorschlag: DB-Trigger `BEFORE UPDATE` statt Anwendungsdisziplin, um stillschweigend übersehene Änderungen beim Delta-Sync auszuschließen.
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- Hardware-Anforderung an Satelliten-Server (kleiner lokaler Rechner/Mini-PC vor Ort, Prompt 19 zu ergänzen).
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## Referenzen
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Bezug: [[17_mobile_offline]], [[19_technische_architektur]]
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